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Codex Alimentarius - Warum wir etwas dagegen tun müssen


Es geht uns alle an - Wichtige Informationen über Hintergründe

Viel Ominöses hat man schon über ihn gehört, den sog. "Codex Alimentarius" oder zu deutsch den "Lebensmittelkodex": Er solle dafür sorgen, dass wirksame Vitaminpräparate bald nicht mehr frei zugänglich seien, dass natürliche Lebensmittel radioaktiv bestrahlt würden, dass Gentechnik nicht mehr deklarationspflichtig sei u.v.m.

Was ist dran an alledem? Dr. med. Gottfried Lange von der Weltvereinigung für naturheilkundliche Wissenschaften (WINHS, World Institute of Natural Health Sciences) und Dr. rer. nat. Robert Verkerk von der ANH (Alliance for Natural Health, Allianz für natürliche Gesundheit) haben den 5000 Seiten starken Codex-Wirrwarr durchdrungen und decken auf, worum es beim Codex geht, welche Ziele er verfolgt, welche Gefahren er in sich birgt, was jeder Bürger wissen sollte und gegebenenfalls unternehmen kann.


Hauptursachen für Tod: Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs

Jeder zweite Mensch stirbt heutzutage an Herzinfarkt oder Schlaganfall und jeder vierte an Krebs - mit einem vor­angehenden jahre- bis jahr­zehntelangen Leidensweg. Und mindestens jeder zweite 25jährige hat bereits Ablagerungen in den Arterien, die aber in diesem Alter noch nicht spürbar sind. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr eine halbe Million Menschen an Herzinfarkt oder Schlaganfall, weltweit ca. 13 Millionen, und eine viertel Mil­lion Menschen an Krebs, welt­weit ca. 7 Millionen. Diese Krankheiten (Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs) ma­chen 75 Prozent aller Krankhei­ten aus und umfassen die hauptsächlichen gesundheitli­chen Probleme des Menschen und somit auch des Arztes in der täglichen medizinischen Praxis. Sie sind auch der große Kostenverursacher, der die Aus­gaben für medizinische Be­handlung und die Krankenkas­senbeiträge in schwindelnde Höhen treibt und das Budget al­ler Nationen enorm belastet.

Nach offizieller Darstellung sind diese Krankheiten nach wie vor ungelöste Rätsel, sie werden als unaufhaltsames Schicksal betrachtet. Selbstver­ständlich - so wird uns gesagt - seien die medizinischen Be­handlungen schon viel besser geworden, die medizinische For­schung befinde sich auf dem richtigen Weg, und wir alle müssten nur weiterhin daran glauben, dass die Lösung dieser Probleme kurz bevorstehe.


Die Wahrheit sieht ganz anders aus

Bereits seit Jahrzehn­ten stellen diese Krankheiten überhaupt kein Problem mehr dar, denn die intensiven For­schungen des 20. Jahrhunderts fanden sowohl die Lösung für Herz-Kreislauf-Krankheiten als auch für Krebs. Aufgrund dieser Forschungsergebnisse, von de­nen wir allerdings kaum etwas gehört haben, ist es sowohl mög­lich, die genannten Volkskrank­heiten zu behandeln als auch ih­nen vorzubeugen.

Die bedrohliche Aussicht, ei­nen Herzinfarkt oder Krebs zu bekommen, könnte schon heute weitgehend überwunden sein. Spätestens in den nächsten Ge­nerationen können diese sog. „Geißeln der Menschheit" so gut wie unbekannt sein, wenn die längst existierenden For­schungsergebnisse in die Praxis umgesetzt würden.

Da diese Forschungsergebnisse nicht in den großen, pharma-kartellbeherrschten medizini­schen Zeitschriften erschienen, sondern nur in kleineren, un­bedeutenderen, hat sie kaum je­mand gelesen. Sie sind bis jetzt auch nicht Bestandteil der medi­zinischen Ausbildung an den Universitäten.

Das ist kein Zu­fall, sondern vielmehr das Er­gebnis sorgfältiger Planung und Umsetzung seitens transnatio­naler Pharmaunternehmen. Wa­rum ist das so?


Big Business contra aufrichtige Forschung

Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs sowie deren Weiter­bestehen sind die Grundlage ei­nes der erfolgreichsten Ge­schäftsmodelle auf diesem ei­gentlich schönen Planeten. Al­lein mit blutdrucksenkenden Mitteln werden in einem einzi­gen Land (Deutschland)  an einem einzigen Tag 50 bis 75 Millionen Euro Umsatz gemacht.

Die Beseitigung dieser Haupt­volkskrankheiten brächte den Niedergang der Pharmakonzerne mit sich. Das wissen diese na­türlich auch - daher arbeiten sie emsig an der Aufrechterhaltung von Krankheiten durch Unter­drückung der wissenschaftli­chen Erkenntnisse, die zur Be­seitigung von Krankheiten füh­ren würden. Ein wesentlicher Teil dieser „Arbeit" ist ein inter­nationales Projekt unter den Fit­tichen der Weltgesundheitsor­ganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirt­schaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mit dem wenig aussagekräftigen Namen Codex Alimentarius (lateinisch für Ernährungsregelwerk).

Mit weniger gesundheitlichen Problemen hätten die Men­schen wohl auch den Kopf mehr frei für die Wahrnehmung und Inangriffnahme gesell­schaftlicher und politischer Pro­bleme.

Auch das ist möglicherweise nicht erwünscht.


Verschwiegene Erkenntnisse

Was sind jene erwähnten Ergeb­nisse der wissenschaftlichen Forschungen, die dazu führen könnten, dass Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs schon in der nächsten Generation na­hezu unbekannt sein würden?

Für alle Auf- und Abbauvorgän­ge verwendet der Körper bio­chemische Werkzeuge. Ohne diese kann er elementare Le­bensfunktionen nicht ausfüh­ren, wird krank und stirbt. Der gängige Ausdruck für diese biochemischen Werkzeuge lautet Enzyme. Mit Hilfe dieser Werk­zeuge werden sämtliche Auf­bau- und Abbauvorgänge im Körper durchgeführt. Dazu ge­hören u.a. Aufbau von Körper­gewebe (z.B. von Muskulatur), Erhaltung der Stabilität von Knochen und Gelenkknorpeln, Wundheilung, Abbau und Entgiftung von Schadstoffen und die Produktion von Abwehr­stoffen gegen Krankheiten.

Diese Werkzeugstoffe, ohne die körperliches Leben nicht mög­lich ist, bestehen meistens aus zwei Teilen - vergleichbar mit ei­nem zweiteiligen Schrauben­zieher, der aus einem großen Handgriff und einem kleinen Einsatz besteht, durch den der Schraubenzieher zum funk­tionstüchtigen Werkzeug wird. Bei den biochemischen Werk­zeugen des Körpers, den Enzy­men, ist der Handgriff ein gro­ßes Proteinmolekül, das der Kör­per selbst herstellt - der Funk­tionseinsatz ist ein Vitamin (z.B. Vitamin C) oder ein Mine­ralstoff (z.B. Magnesium), das bzw. den der Körper nicht selbst herstellen kann, sondern dass von außen mit der Nahrung zugeführt werden muss. Auf­grund der vorherrschenden landwirtschaftlichen und nahrungsmittelverarbeitenden Me­thoden besteht ein zunehmen­der Mangel an diesen „Werkzeugeinsätzen", also an Vitami­nen und Mineralstoffen. Die Fol­gen sind zunehmender „Werkzeugmangel" im Körper - und immer mehr chronische Krank­heiten. Dazu gehören auch die Herz-Kreislauf-Krankheiten, an denen jeder zweite stirbt.


Cholesterin ist übrigens nicht die Ursache von Herz-Kreislauf-Krankheiten, sondern einer der wichtigsten Bausteine im menschlichen Organismus

Wie inzwischen gut belegt ist, entstehen Ablagerungen in den Arterien (die später zu Herzin­farkt oder Schlaganfall führen können) aufgrund eines chroni­schen Vitamin-C-Mangels. Es handelt sich um denselben Me­chanismus wie bei der Seefah­rerkrankheit Skorbut, bei der sich die Wände der Arterien auf­grund eines völligen Vit.-C- Mangels innerhalb von nur we­nigen Monaten praktisch auf­lösten und die Seeleute schließ­lich (innerlich) verbluteten. Der Unterschied zu Herz-Kreislauf-Krankheiten ist lediglich das Ausmaß des Vitamin-C-Mangels und die Geschwindigkeit der Entstehung von Schäden an den Arterienwänden.

Heutzutage ist ein solcher völli­ger Vitamin-C-Mangel sehr sel­ten. Stattdessen existiert ein schleichender Mangel, eine sich über Jahre hinziehende Un­terversorgung mit dem „Arterienwand-Instandhaltungs-Werkzeug" Vitamin C. Der chro­nische Mangel an Vitamin C führt zu brüchigen Arterienwänden.

Der Körper produziert Not­reparaturstoffe, um die brüchi­gen Arterienwände abzudich­ten. Nach Jahre- und jahrzehn­telangen ständigen Notrepara­turen - die Notreparaturablage­rungen bezeichnet man als Arteriosklerose - kommt es z.B. zu einem Verschluss einer Versor­gungsarterie des Herzens und zu einem nachfolgenden Ab­sterben eines Herzmuskel­areals, was man als Herzinfarkt bezeichnet. Geschieht das im Gehirn, nennt man es Schlagan­fall (Hirninfarkt).


Die Unterversorgung an Vitamin C kann behoben werden

Diese auf die Dauer lebens­gefährliche Vitamin-C-Unterversorgung kann man voll­ständig beheben, aber nur durch geeignete Vitamingaben. Der Grund dafür ist, dass der menschliche Körper nicht (mehr) selbst Vitamin C herstellen kann und dieses in Nahrungs­mitteln längst nicht mehr aus­reichend enthalten ist.

Die meisten anderen Säugetier­organismen stellen ihr eigenes Vitamin C her - umgerechnet auf ein durchschnittliches mensch­liches Körpergewicht von 70 kg zwischen 2.000 und 20.000 mg jeden Tag. Irgendwo in diesem Bereich würde die Eigenpro­duktion des menschlichen Kör­pers liegen, wenn er keinen Gen­defekt hätte, der ihm die Her­stellung von Vitamin C unmög­lich macht. Und irgendwo in diesem Bereich - individuell sehr unterschiedlich - liegt auch der täglich zur Gesunder­haltung des Körpers benötigte Vitamin-C-Bedarf.

Als diese lebenswichtige Infor­mation sich zu verbreiten be­gann - besonders durch die Vor­tragsreihen des zweifachen No­belpreisträgers Prof. Linus Pauling und eine von Prof. Linus Pauling und Dr. Matthias Rath im Jahre 1992 abgehaltene Pres­sekonferenz mit dem Motto „Das Ende der Herz-Kreislauf-Krankheiten ist jetzt in Sicht" -, begann das Pharmakartell ge­genzusteuern. Eine Verbreitung dieses Wissens würde zu einer Ausmerzung der großen Volks­krankheiten führen; Nebenwir­kung: Niedergang der Pharmakonzerne. Hinzu kommt, dass Vitamin C und generell Vitamine und Mineralstoffe Natursubstanzen und nicht patentierbar sind, so dass kein einzelner Pharmakonzern damit nennenswerte Ge­schäfte machen könnte.


Geschäfte der Pharmas sind nur mit Krankheiten möglich

Um sicherzustellen, dass die Geschäfte weitergehen können, muss dafür gesorgt werden, dass es weiterhin Krankheiten gibt. Da eine Behebung bioche­mischen „Werkzeugmangels" Krankheiten beseitigt, muss sichergestellt werden, dass die­ser „Werkzeugmangel" nicht be­seitigt wird und nicht beseitigt werden kann - indem man da­für sorgt, dass es möglichst bald keine Vitamin- und Mineralstoffpräparate in wirksamen Do­sierungen mehr gibt (sowie kei­ne Information darüber), durch internationale Richtlinien, die in nationales Recht umgesetzt werden müssen. (Diese schockierende Aussage muss man sich mal so richtig bewusst machen.)

Diesem internationalen Projekt zur Sicherstellung des fortge­setzten Geschäfts mit der Krankheit hat man den Namen Codex Alimentarius gegeben, was übersetzt in etwa Ernährungsregelwerk bedeutet. Codex Alimentarius umfasst sogar noch mehr als „nur" die Beseiti­gung wirksamer Vitamin- und Mineralstoffpräparate, wie wir bald sehen werden, nämlich die Erhaltung, Schaffung und Ver­größerung weiterer Geschäfts­bereiche.

Was ist der Codex Ali­mentarius, was sind seine Auf­gabenbereiche und welchen Einfluss übt er aus?


Arbeitsweise des Codex Alimentarius

Die   Codex-Alimentarius-Kommission ist eine internatio­nale Organisation, die Richtli­nien und Normen festlegt, die in Bezug auf den weltweiten Nahrungsmittelhandel „faire Handelspraktiken" und Verbraucherschutz gewährleisten sollen. Offiziell zu diesem Zweck wurde sie 1963 gegrün­det und hat somit mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Kontrolle der Nahrungsmittel in einer zu­nehmend globalisierten Welt. Man mag sagen, dass dies doch sehr gut klinge, die Frage dabei aber ist: Wie schützen denn die Regierungen mittels Codex Ali­mentarius die Gesundheit, auf Basis welcher Kriterien - und was genau ist gemeint mit „faire Handelspraktiken"? Ganz sicher hat Codex Alimentarius nichts zu tun mit der „Fair Trade" - Bewegung, deren Ziel es ist, Bauern und Hersteller in Entwicklungsländern zu unterstüt­zen und eine nachhaltige Wirtschaftweise zu fördern. Viel­mehr handelt es sich um ein Sys­tem von Richtlinien und Normen, das den größten globalen Nahrungsmittelhändlern und -Produzenten Vorteile verschafft. Kleinere Produzenten und Lieferanten werden dabei aber unweigerlich benachteiligt wie auch Regierungen kleinerer Länder, die nicht einverstanden sind mit den Auswirkungen ei­niger der unter dem Banner des Codex gefassten Beschlüsse. (Muss man diese Gestalter des Codex Alimentarius nicht Gauner nennen?)

Wie fassen nun Regierungen ihre Beschlüsse in Bezug darauf, wie die Nahrungsmittelversor­gung der Welt kontrolliert wer­den soll? Codex Alimentarius besteht aus über 40 Komitees, Arbeitsgruppen und Fachaus­schüssen, die sich mit nahezu allen Bereichen der Nahrungsmittelproduktion befassen, von Getreide, Kakao, Milchproduk­ten, Fleisch, Fleischhygiene, Zucker, Früchten und Gemü­se bis zu kontroverseren Themen wie Lebensmittelkenn­zeichnung, Zusatz- und Schadstoffen in Nahrungsmitteln, Pestizidrückständen und gentech­nisch veränderten Produkten.

Die Konferenzen der einzelnen Komitees werden von bestimm­ten nationalen Regierungen veranstaltet, entweder in dem be­treffenden Land selbst oder in ei­nem anderen Teil der Welt. Zum Beispiel ist das veranstaltende Gastgeberland für das Codex-Komitee für Lebensmittelkenn­eichnung (Codex Committee on Food Labelling) Kanada, wäh­rend für das Codex-Komitee für Ernährung und Nahrungsmittel für spezielle Ernährungszwecke (Codex Committee on Nu­trition and Foods for Special Dietary Uses), das sich u.a. mit Babynahrung und Nahrungsergänzungsmitteln befasst, das Gastgeberland Deutschland ist.

Alle Codex-Mitgliedsländer dür­fen an den jährlichen Konferen­zen oder „Sitzungen" teilneh­men. Die jeweilige Konferenz wird koordiniert und straff ge­lenkt durch den Vorsitzenden des Komitees und seine Sekre­täre, die den Delegierten zuge­wandt am Vorstandstisch auf der Bühne sitzen.

Hinter den drei bis fünf Dele­gierten der Mitgliedsländer (in der Regel drei bis fünf pro Land) sitzen die internationalen Nichtregierungsorganisationen (International Non-Governmental Organisations, INGOs). Je nachdem, um was für eine Konferenz es sich handelt, kön­nen große Verbraucherorganisationen wie Consumers Inter­national zu den Teilnehmern ge­hören. Diese werden in der Re­gel (leider auch) von industriel­len Interessen dominiert.

Die Beschlussfassung in den Konferenzen der Komitees er­folgt offiziell durch sog. „Kon­sens der Regierungen", d.h. ein­stimmig. INGOs haben kein Stimmrecht, können aber wäh­rend der Konferenzen Einwürfe machen und haben so die Mög­lichkeit, Entscheidungen zu be­einflussen. Da Jedoch die mächtigsten Nationen Beschlüsse sehr oft bereits vor Beginn der offiziellen Konferenz fassen, bleiben kleinere Länder oder INGOs sehr oft frustriert und entmachtet auf der Strecke; für sie ist es nur schwer möglich, Unterstützung für ihren Stand­punkt zu bekommen.


Bereiche, auf die der Codex Auswirkungen hat

Der Codex Alimentarius ist da­bei, das tonangehende Leitli­niensystem für die weltweite Nahrungsmittelversorgung zu entwickeln. Ob es um als unbe­denklich geltende Höchstmen­gen von Pestizidrückständen oder von bestimmten Mikroor­ganismen geht, die zulässigen Glutenmengen in „glutenfreien" Nahrungsmitteln, die Transport- und Lagerverfahren für frisches Obst und Gemüse, die Unbedenklichkeit von Lebensmittelzusatzstoffen oder gentechnisch veränderten Anbaupflanzen - die jeweilige Codexrichtlinie gilt als die für den Handel maßgebende Be­zugsnorm.

Aufgrund des übermäßigen Ein­flusses großer Konzerne kann man folgende Entwicklung be­obachten: Gentechnisch verän­derte Nahrungsmittel, Verun­reinigungen, Zusatzstoffe, Pestizidrückstände und andere na­turfremde Chemikalien, die weithin als schädlich einge­schätzt werden, werden voran­getrieben und in üblich hohen Konzentrationen für sicher be­funden. Andererseits wird mit denjenigen Dingen, die wir als wirklich gut und gesund be­trachten, wie Vitaminen und Mineralstoffen, hart umgesprun­gen. Damit nicht genug werden durch die vom Codex beschlos­senen Normen gesunde Nah­rungsmittelproduktionssyste­me (wie die biologische Land­wirtschaft) und die Qualitätsan­forderungen an ihre Produkte zunehmend aufgeweicht, damit sie in die Bedürfnisse und Inter­essen der transnationalen Kon­zerne passen - welche die Hauptnutznießer des globalen Nahrungsmittelhandels sind.

Codex Alimentarius deckt eine Vielfalt von Bereichen ab. Wir wollen nun diejenigen näher be­trachten, auf die sein Einfluss im Hinblick auf natürliche Ge­sundheit und Gesunderhaltung am besorgniserregendsten ist - durch welchen Einfluss unsere Möglichkeiten beeinträchtigt werden, unsere Gesundheit auf natürliche Weise zu erhalten:  


Gentechnisch veränderte Nahrung

  • wird vorangetrieben durch die Gentechnikkonzerne, die ar­gumentieren, dass der weltwei­te Nahrungsbedarf nicht ohne die globale Einführung von Gen­technik gedeckt werden könne;
  • die EU wird möglicherweise dem von den USA und Kanada ausgeübten Druck nachgeben;
  • der vermeintlichen Sicherheit genveränderter Pflanzen wird grünes Licht gegeben;
  • „Terminator-Saatgut" könnte für den internationalen Handel genehmigt werden;
  • gentechnisch veränderte tieri­sche Nahrungsmittel sind auf dem Vormarsch.

Nahrung aus Bio-Anbau

  • Herunterschrauben der Qua­litätsstandards im biologischen Anbau, um den Interessen großer Nahrungsmittelkonzer­ne entgegenzukommen;
  • Förderung großflächigen, energieintensiven Ackerbaus und langer Transportwege;
  • Zulassung von zahlreichen chemischen Zusatzstoffen und Verarbeitungshilfsstoffen in bio­logischen Nahrungsmitteln;
  • kein eindeutiges Verbot der Be­strahlung von Lebensmitteln;
  • keine Kennzeichnungspflicht für versteckte, nichtbiologische Zutaten. 

Nahrungsmittelzusatzstoffe

  • Zulassung von etwa 300 ver­schiedenen Nahrungsmittelzu­satzstoffen (hauptsächlich künstlichen) einschließlich Aspartam, der Konservierungsmit­tel BHA und BHT, des Mehlbe­handlungsmittels Kaliumbromat, des Farbstoffs Tartrazin etc.;
  • nicht berücksichtigt werden mögliche Risiken bei Langzeit­belastung mit einer Kombinati­on von Zusatzstoffen.

Pestizidrückstände

  • Codex Alimentarius erlaubt signifikante Rückstandsmen­gen von über 3.275 verschiede­nen Pestiziden einschließlich derer, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen oder Störungen des Hormonsystems zu ver­ursachen, wie Atrazin und Methylbromid;
  • keine Berücksichtigung von Langzeitwirkungen im Falle ei­ner Belastung durch eine Kom­bination von Rückständen in Nahrungsmitteln.

Nahrungsergänzungen

  • Die Festsetzung sehr niedriger täglicher Höchstdosierungen für Nahrungsergänzungen un­ter Verwendung fehlerhafter Ri­sikoprüfungen;
  • die internationale Einführung einer gesetzlichen Abgrenzung für Nährstoffe zwischen Nahrungs- und Arzneimitteln, wo­durch Nährstoffe mit Heilwir­kung in die Kategorie von Arz­neimitteln hineingezwungen werden;
  • Klinische Studien werden er­forderlich zur Begründung ge­sundheitlicher Aussagen über Nährstoffe. Solche Studien sind für kleinere Firmen uner­schwinglich. Auf diese Weise wird Großkonzernen quasi ein Freibrief ausgestellt. Kleineren Firmen wird praktisch das Recht auf freie Meinungsäuße­rung genommen.
  • Die Festsetzung unnötig nied­riger Werte für den Tagesbedarf an Nährstoffen mit schwerwie­genden langfristigen Folgen für die Gesundheit ganzer Bevölke­rungsgruppen.

Viele dieser Programmpunkte benötigen Jahre bis zur ihrer endgültigen Verabschiedung, weil sie einen langwierigen, achtstufigen Entscheidungsprozess mit einstimmiger Be­schlussfassung auf jeder einzel­nen Stufe durchlaufen müssen, welcher im Codex-Verfahrens­handbuch detailliert beschrie­ben ist. Daher sind genaue Anga­ben selten erhältlich, bis ein Pro­grammpunkt sich im Endstadi­um der Beratung befindet. Darüber hinaus wirkt sich eine neue Norm oder Richtlinie nicht un­mittelbar aus. da die nationalen Gesetze zunächst an Codex Alimentarius angepasst werden müssen und die neue Norm oder Richtlinie sich erst dann für Verbraucher oder Hersteller bemerkbar macht.

Der Codex Alimentarius empfiehlt die Einführung einer internationalen (!) gesetzlichen Abgrenzung zwischen Nahrungs- und Heil­mitteln. Naturmittel wie beispielsweise Spitz­wegerich (Wundheilung) oder Psylliumschalenpulver, das in Darmreinigungskuren unerlässlich ist, sowie zigtausend weitere würden dann zu Arzneimitteln umdefiniert. Wer dann schriebe, dass es bei Schnupfen hilfreich sein könnte, Vitamin-C-haltige Südfrüchte zu essen, könnte sich damit u.U. bereits strafbar machen.


Verharmlosung

Wenn Bürger ihrer Regierung ih­re Bedenken bezüglich Codex Alimentarius mitteilen, lautet die übliche Antwort etwa: „Kei­ne Sorge, der Codex ist ein frei­williges Richtlinien- und Normensystem, das nicht bindend ist. Codex ist nicht das Gesetz."
Die US Food and Drug Adminis­tration (FDA), die amerikani­sche Nahrungs- und Arzneimittelbehörde, hat ihren Stand­punkt dazu seit Jahren klarge­macht, besonders angesichts dessen, dass es bei den meisten amerikanischen Bedenken ge­gen den Codex um die negativen Auswirkungen auf die Erhält­lichkeit von lebenswichtigen und gesundheitserhaltenden Nahrungsergänzungsmitteln geht. Während die FDA versucht, die Bedeutung des Codex für die Schaffung von Gesetzen bezüglich Nahrungsmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln herunterzuspielen, geht sie manchmal mit der Wahrheit sehr „sparsam" um.


Wie werden Länder gezwungen, nach der Codex-Pfeife zu tanzen?

Obwohl Länder wie die USA be­haupten, dass sie nicht beab­sichtigen, ihre nationalen Ge­setze mit Codex-Richtlinien in Einklang zu bringen, geben sie zu, dass sie diese bei Exporten befolgen müssen, um nicht mit der Weltpolizei, der WTO (siehe Kasten), in Konflikt zu geraten. Aber diese Lippenbekenntnisse sind sowohl irreführend als auch wertlos: Sie berücksichti­gen nicht die vollen Auswir­kungen des zweischneidigen Schwertes namens Codex Ali­mentarius, das einerseits welt­weite Handelserleichterungen schaffen soll, andererseits aber zu bedenklichen Einschrän­kungen führt - angeblich zum Schutz der Verbraucher.

Wie wir gesehen haben, ist der ganze Zweck des Codex, ein Richtlinienwerk zu schaffen, an das die Länder ihre Gesetze an­passen, angeblich um faire Han­delspraktiken bezüglich Nah­rungsmitteln zu ermöglichen.

Dies impliziert eigentlich die Beseitigung von Handelsbarrie­ren. Da die WTO in Handelsangelegenheiten vermittelt, wol­len wir das SPS-Abkommen der WTO unter die Lupe nehmen. (SPS-Abkommen: Abkommen über sanitäre und phytosanitäre Maßnahmen. Erläuterung des deutschen Bundesministe­riums für Wirtschaft und Tech­nologie: „Das SPS-Abkommen betrifft alle Produktstandards, die mit dem Ziel des Schutzes der Gesundheit von Menschen, Tieren und Pflanzen erlassen wurden.")

Das SPS-Abkommen, Artikel 3, verlangt ausdrücklich, dass die Mitgliedsländer ihre Gesundheits- und Pflanzenschutzmaß­nahmen mit internationalen Richtlinien, Normen oder Emp­fehlungen in Einklang bringen. Dieser Artikel verwendet eigens das Verb soll (shall) statt sollte (should). Das Abkommen sagt ganz klar, dass für Angelegen­heiten der Nahrungsmittelsicherheit die von der Codex-Alimentarius-Kommission fest­gelegten Richtlinien, Normen oder Empfehlungen für die An­gleichung maßgebend sind.

Damit wird für die Mitglieds­länder angeordnet, dass sie ihre nationalen Gesetze mit dem Codex in Einklang bringen.

Sollte es Streit über die Auswir­kungen der Gesetze eines Lan­des geben - darüber, ob ein Land den Handel unangemes­sen einschränkt oder Verbrau­cher nicht angemessen schützt - kann das WTO-Streitschlichtungsgremium (WTO Dispute Settlement Body, WTODSB) als Schlichter einberufen werden. Darüber können mächtige Na­tionen nur frohlocken. Aber wenn kleinere Entwicklungs­länder, die vom Handel mit Nah­rungsmitteln abhängig sind, in einen Handelsstreit verwickelt werden, wird er für sie wahrscheinlich einen eher traurigen Ausgang haben.

Ein gutes Beispiel für die Folgen eines Handelsstreits, der durch das Streitschlichtungsgremium der WTO geregelt wird, ist der anhaltende EU-Bann von Im­porten von Rindfleisch, das mit künstlichem Wachstumshor­mon in den USA und Kanada ge­züchtet wurde - das also glück­licherweise nicht in die EU importiert werden darf. Diese Ver­weigerung kostet die EU jähr­lich über 116 Millionen Dollar in Form von Strafen an die USA, weiteren 11 Millionen Dollar an Kanada - und seit über 10 Jah­ren ist kein Ende in Sicht! Unterwerfung bleibt da die einzig wirkliche Möglichkeit, wenn die Taschen nicht so groß sind wie die eines mächtigen Handelsblocks wie der EU.


Schlussfolgerung

Die Codex-Alimentarius-Kommission ist verantwortlich für die Einführung eines Sys­tems von Richtlinien, Normen und Empfehlungen, welche die weltweite Nahrungsmittel Ver­sorgung lenken. Sie soll uns sa­gen, was sicher ist, verwendet dabei aber häufig Kriterien, die manipuliert sind, um die Inter­essen der größten Konzerne die­ser Welt zu unterstützen.

In Anbetracht dessen, dass der Codex keine Gesetze erschafft, sondern lediglich Richtlinien, Standards und Empfehlungen herausgibt, werden die Auswir­kungen von vielen Regierungen und Konzernen, die davon pro­fitieren, als harmlos hingestellt.

Fakt ist, dass die meisten Länder sich in der Situation befinden, keine andere Wahl zu haben, als fügsam ihre Gesetze mit dem Codex in Einklang zu bringen. Sie können den Sanktionen nicht standhalten, die ihnen vom Streitschlichtungsgremi­um der WTO auferlegt werden, dem letztendlichen Vollstrecker der Codex-Regeln, die weltweit den Handel mit Nahrungsmit­teln beherrschen wollen.

Ob wir durch Schadstoffe oder lebensfeindliche Chemikalien in unserer Nahrung vergiftet werden oder in unseren grund­sätzlichen Rechten und Freihei­ten eingeschränkt werden, in­dem wir den Zugang zu gesun­den und natürlichen Nahrungs­mitteln und Nährstoffen verlie­ren - es war natürlich nicht der Codex selbst, der die gesetzli­che Handhabe lieferte, die uns dann trifft. Es sind die nationa­len und regionalen Gesetze der Länder. Weil Codex sich auf Dis­tanz zu den Gesetzen hält, scheint er direkter Schuldzu­weisung zu entkommen - und genau das macht seine Vorge­hensweise so hinterhältig.

Während der weltweite Nah­rungsmittelhandel weiter ex­pandiert und regionale und loka­le Nahrungsmittelproduktion unter zunehmenden Druck sei­tens der größten Landwirt­schafts- und Nahrungsmittel-Produzenten der Welt gerät, macht der Codex mit seiner Ar­beit weiter. In einigen Fällen wurden Codex-Richtlinien und -Standards auf Basis bestehen­der Gesetze erstellt - wie im Fall der Codex-Richtlinie in Bezug auf Vitamin- und Mineraliennahrungsergänzungen, die sich eng an der restriktiven EU-Direktive für Nahrangsergänzungsmittel orientiert.

Der Codex ermöglicht also den internationalen Export dieses Modells. Ein anderer Fall sind gentechnisch veränderte Nah­rungsmittel. Die US-Gesetzge­bung basiert auf der Annahme, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel seien sicher. Diese US-Gesetzgebung dient zuneh­mend als Modell für Codex-Richtlinien für gentechnisch veränderte Nahrungsmittel.

Zwar sollten wir uns alle poli­tisch engagieren und unseren Regierungen aufzeigen, wie kurzsichtig sie sind, sich in den Dunstkreis von Codex Alimentarius begeben zu haben, aber darüber nicht eine andere unse­rer wirksamen Waffen vernach­lässigen, nämlich unser Vermö­gen auszuwählen, was wir es­sen. So lange viele von uns noch frei wählen können, was sie essen, ist eine unserer wirk­samen Maßnahmen, Nahrungs­mittel gezielt auszuwählen.

Wir sollten die Nahrungsmittel­produktionssysteme unterstüt­zen, die sich positiv auf unsere Gesundheit und die Gesundheit des Bodens, der Pflanzen und der Tiere auswirken, und die zu­rückweisen, die das nicht tun).

Auch müssen wir sicherstellen, dass unsere Lieben - und be­sonders unsere Kinder - die Wichtigkeit der Verbrauchermacht begreifen. Kombinieren wir dies mit gezielter Einflussnahme auf Regierungen und auf die von uns gewählten Abge­ordneten, und wir werden ei­nen grundlegenden Richtungs­wechsel in Bezug auf unsere Nahrungsmittelversorgung be­wirken - weg von Nahrungsmit­teln, die Stoffe enthalten, mit de­nen der Körper aufgrund nicht vorhandener genetischer An­passung nicht zurechtkommt und die die Gesundheit schädi­gen, und wieder hin zu einer Nahrungsmittelqualität, die seit Jahrmillionen das Leben sicher­gestellt hat.

Gesundheit, Fitness und Lang­lebigkeit erreicht man bekannt­lich nicht durch die regelmäßi­ge Zufuhr von naturfremden chemischen Substanzen, Konservierungs-, Färb-, Schadstof­fen und Pestizidrückständen.


Was kann man tun?

Politisch:

Machen Sie Ihren Standpunkt bezüglich der nationalen Geset­ze, der europäischen Gesetze und Codex Alimentarius Ihrer Regierung und Ihren Abgeord­neten klar, sowohl Ihrem deut­schen Abgeordneten als auch Ih­rem Europaabgeordneten.

Darüber hinaus - weil man über Abgeordnete und Regierungen nicht alles erreichen kann, son­dern weil u.a. auch die tatsäch­lichen Drahtzieher entlarvt wer­den müssen, um das Übel schlussendlich an der Wurzel zu packen - ist es sehr sinnvoll, die Arbeit der drei Organisatio­nen ANH, Dr. Rath und WINKS zu unterstützen, indem man Mitglied wird und auch durch Spendenbeiträge, die für die Arbeit auf verschie­denen Ebenen dringend ge­braucht werden.

Nicht nur größere, sondern auch regelmäßige kleine Spen­denbeträge helfen mit, dass die erforderlichen Maßnahmen ge­gen den Codex Alimentarius und seine Drahtzieher durchge­führt werden können.

Verbraucher:

Kaufen oder essen Sie mög­lichst keine raffinierten Nah­rungsmittel, gentechnisch ver­änderte Nahrungsmittel oder Nahrungsmittel mit naturfremden Zusatzstoffen. Versuchen Sie, Produkte aus biologischem Anbau oder wenigstens pestizidfreiem Anbau zu kaufen oder selbst anzubauen. 

Gesellschaftlich:

Machen Sie andere aufmerk­sam auf die Gefahren, die unse­rer Nahrungsmittelversorgung drohen seitens Codex Alimentarius, der europäischen und der nationalen Gesetzgebung. Blei­ben Sie informiert und verwen­den Sie nur zuverlässige Infor­mationsquellen (wie ANH, WINHS oder Dr. med. Matthias Rath), von denen Sie korrekte In­formationen bekommen.

Helfen Sie Ihren Freunden, Ver­wandten und Bekannten, die Ri­siken und Gefahren durch raffi­nierte, gentechnisch veränderte und nicht natürliche Nahrungs­mittel richtig einzuschätzen. Klären Sie darüber auf, wie wichtig chemiefreie lokal oder regional produzierte Nahrungs­mittel für die Ernährung sind.

Das Gesundheitswesen beginnt in der Landwirtschaft, nicht in der Arztpraxis.


Weitere Hinweise zum Codex Alimentarius

Codex Alimentarius empfiehlt die industriefreundliche Zulassung riskanter und umstrittener Lebensmittelzusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Süß­mittel wie beispielsweise Aspartam u.v.a. Ausführliches über die schöne, neue Welt des Essens findet sich im Bestseller des ehemaligen Spiegel-Redakteurs Hans-Ulrich Grimm: „Die Suppe lügt"

Aus der Amazon-Redaktion: Da droben auf dem Berge, da steht ein Karton, da machen die Zwerge aus Scheiße Bonbon", sangen wir Kinder, wenn die Erziehungsberechtigten gerade mal nicht zuhörten, das klang so schon eklig und verboten. Was wir nicht wussten: Es war gar nicht verboten, der Karton ei­ne Fabrik und der Zwerg ein Wissenschaftler. Mitsuyuki Ikeda mit Namen. Der hat Klär­schlamm (inkl. Klopapier) gekocht und zu Granulat vermalen, mit Proteinen angereichert und.....

Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, wissen Sie: Man kann alles aus allem machen. Wurst aus Fisch und umgedreht Fisch aus Fleisch Und: Man tut es auch. Weltweit in riesigen Mengen. Tagtäglich. Aktualisierte Ausgabe, gebunden, 207 S., ISBN: 978-3-60B-93613-1, C 19,00 €


Prof. Dr. med. Walter Hartenbach: „Die Cholesterin-Lüge - das Märchen vom bösen Cholesterin“

Die Cholesterin-Senkung ist für Pharmafirmen, Ärzte und Margarineindustrie ein Mil­liardengeschäft - aber nach Erkenntnis­sen von Professor Hartenbach und eini­gen führenden Wissenschaftlern völlig un­nötig, schädlich und in vielen Fällen sogar lebensgefährlich. Die durch das choleste­rinsenkende Medikament Lipobay verur­sachten Todesfälle haben die Öffentlich­keit aufgeschreckt - wie groß die Irrefüh­rung der Bevölkerung in Bezug auf Cho­lesterin aber tatsächlich ist, ist wenigen be­kannt. In seinem allgemein verständlichen Ratgeber räumt Professor Hartenbach mit den größten Irrtümern auf und erklärt die große Bedeutung und die positiven Aus­wirkungen des Cholesterins auf den menschlichen Organismus. Er führt den Beweis, warum die gefürchteten Volks­krankheiten Arteriosklerose und Herzinfarkt nichts mit hohen Cholesterin werten zu tun haben, und zeigt, wie man diese Krankheiten vermeiden kann. Das größte Anliegen des Autors: die Bevölkerung vom Psychoterror der "Cholesterin-Gegner" zu befreien und damit unnötige Ängste und zum Teil massive Gesundheitsschäden bis hin zu gehäuften Krebserkrankungen und Todesfällen zu verhindern.

Die Cholesterin-Lüge HERBIG Vertag Gesundheitsratgeber, ISBN 3-7766-2277-6, aktualisierte, erweiterte Neuauflage 2008, 14M Seilen, kartoniert EUR 14,90


Cholesterin:

Jede Zelle des Körpers enthält eine farblose, wachsartige Substanz, die den Namen Cholesterin trägt. 85 % des Cholesterins werden vom Körper selbst hergestellt. Es Ist einer der wichtigsten biochemischen Bausteine im Körper, u.a. für Zellwände und für Sexualhormone. Tatsächlich ist es die Grundsubstanz für eine Vielzahl von körpereigenen Substanzen, ohne die der Körper nicht lebens­fähig wäre. Es ist Schlüsselmolekül für Bau und Instandhaltung von Gehirnzellen und allen anderen Zellen des Nervensystems. Fast 30 % des Cholesterins findet man im Gehirn. Es ist nicht verwunderlich, dass Forscher ei­nen Zusammenhang zwischen Cholesterinmangel und der Alzheimerschen Krankheit ent­deckt haben. Ein Zusammenhang zwischen Herz-Kreislauf-Krankheiten und Cholesterin existiert allerdings nicht, in Ablagerungen in Ar­terien fanden Gefäßchirurgen höchstens 1 % Cholesterin. (zu griech. chole: Galle und sterin: fest, da sein Vorkommen zuerst in der Gal­le und in Gallensteinen beobachtet wurde).

Codex Alimentarius empfiehlt gentechnisch veränderte pflanzliche und tierische Nahrungsmittel als unbedenklich und plant Einschränkung/Abschaffung der bis­herigen Deklarationspflicht. In anderen Worten: Verbraucher sollen nicht so genau wissen, ob sie Genfood auf ihren Tellern haben oder nicht.


Die Welt-Handels-Organisation (WTO)

Im Jahre 1996 ersetzte die Welthandelsorganisation (World Trade Organisation, WTO) das Allgemeine Zoll- und Handelsab­kommen (General Agreement on Tarifs and Trade, GATT). Die WTO ist eine internationale Körperschaft mit der Aufgabe, den Welthandel zu regulieren und zu liberalisieren und außerdem Handelskonflikte beizulegen. Die 153 Mitgliedsländer sind ver­antwortlich für ca. 95 Prozent des Welthandels. Die WTO ist eine zum Teil private Organisation, die von „Ministerkonferenzen", ei­nem Sekretariat und einem Generaldirektor, z. Zt. dem Franzosen Pascal Lamy, kontrolliert wird und in Genf angesiedelt ist.

Die weltgrößten Konzerne, vertreten durch internationale Nichtregierungsorganisationen (INGOs), üben bei den Verhandlungen einen beträchtlichen Einfluss aus. Die Beschlussfassung erfolgt theoretisch einstimmig, wobei jedes Mitgliedsland eine Stimme hat. In der Praxis erfolgt jedoch ein Großteil der Verhandlungen zwischen den mächtigsten Mitgliedern hinter geschlossenen Tü­ren. Dies hat unter den Entwicklungsländern große Betroffenheit ausgelöst, denn die sind allzu oft ausgeschlossen von solchen „Green Room"- Verhandlungen. (Dieser Ausdruck rührt u.a. von der grünen Farbe des Büros des Generaldirektors der WTO her.) Die Beilegung von Handelskonflikten und die Verhängung von Sanktionen werden als die Hauptmittel angesehen, mit denen die WTO ihre Globalisierungspläne durchsetzt.

Ein Großteil der Pläne und Programme der WTO entstand im Rah­men der GATT-Verhandlungen zwischen den Regierungen des Westens in der Zeit von 1986 bis 1994. 2001 trat die WTO unter der Doha-Entwicklungsagenda (Doha Development Agenda, DDA), häufig auch als Doha-Runde bezeichnet, in eine neue Phase von Verhandlungen ein, die angeblich auf die Beseitigung von Handelsungleichgewichten abzielten, welche die Entwicklungs­länder und somit die Mehrheit der Weltbevölkerung benachteilig­ten. Die Doha-Runde hat sich jedoch als hochgradig kontrovers he­rausgestellt, und die Entwicklungsländer haben immer wieder ge­sagt, dass sie auch in diesen Verhandlungen benachteiligt werden.

Offizielle Website der WTO: www.wto.org


World Institute of Natural Health Sciences (WINHS)

„Wir müssen schnellstmöglich den „Codex Alimentarius" unter Kontrolle bekommen. Dieses von der chemisch-pharmazeutischen Industrie ins Leben gerufene und geschickt ge­lenkte Projekt auf UN-Ebene arbeitet mit Hochdruck u.a. daran, die Anzahl der in Präparaten verwendbaren Vitamin-, Mineral- und Spurenelement-Verbindungen empfindlich einzuschränken und die zulässigen Dosierungen international so weit herabzuset­zen, dass sie wirkungslos sind. Die Auswirkungen eines chroni­schen Vitaminmangels auf künftige Generationen wäre katastro­phal. Wie man inzwischen weiß, beruhen Herzinfarkt und Schlaganfall, an denen heute jeder zweite stirbt - 450.000 Men­schen allein in Deutschland jedes Jahr -, einzig und allein auf ei­nem chronischen Vitaminmangel in den Arterienwänden“, so Dr. Lange, Mitbegründer von WINHS.

„Als nächstes sind dann die Aminosäuren (Proteingrundbaustei­ne), Kräuter usw. an der Reihe. Die „Pharma-Mafia" will der Naturheil­kunde ernsthaft den Hahn zudrehen, um sich das Geschäft mit der Krankheit zu erhalten“, so Dr. Lange weiter. „Nach wie vor stirbt je­der zweite an Herzinfarkt oder Schlaganfall und jeder vierte an Krebs. Diese Krankheiten werden künstlich aufrechterhalten durch Unterdrückung der wissenschaftlichen Information, die, würde sie angewendet, dazu führen würde, dass sich dieser Krankheitsspuk - einschließlich der Pharmaindustrie - in Rauch auflöst.“

Im Rahmen von „Codex Alimentarius" werden auch die weltweite Durchsetzung gentechnisch veränderter Nahrungsmittel und die Heraufsetzung der Werte erlaubter Pestizidrückstände in Nah­rungsmitteln vorangetrieben. Die Geschäftsinteressen der Che­mieindustrie werden über die Gesundheit der Menschen gestellt.

Laut Dr. Lange wurde, um diesen Machenschaften wirksam entge­genzutreten, im Mai des Jahres 2005 das World Institute of Natural Health Sciences (WINHS) in Los Angeles zusammen mit ande­ren Wissenschaftlern und Public-Relations-Fachleuten gegründet, u.a. Baron Rudi Loehwing und Lord Duncan McNair.

Ein ausgezeichneter neuer Dokumentarfilm zu den Themen Vit­amine und Codex Alimentarius heißt „We Become Silent" und kann von der Website www.winhs.org heruntergeladen und ange­schaut werden (Dauer 28 Minuten). Die Sprecherin in diesem Do­kumentarfilm ist keine geringere als Dame Judi Dench - die wohl bekannteste britische Schauspielerin.


Zuverlässige Organisationen

Es gibt drei Organisationen, von denen zuverlässige Informationen erhältlich sind und die auf den verschiedenen Ebenen gegen die Umsetzung des CodexAIimenlarius vorgehen:

Alliance forNatural Health (ANH) Leitung: Dr. Robert Verkerk www. anhcampaign.org

International:

Dr. Rath Health Foundation www4ger.dr-rath-foundation.org

World Institute of Natural Health Sciences (WINHS} Leitung: Lord Rudi C. Loehwing www.winhs.org

Es ist sinnvoll, diese Organisationen finanziell zu unterstützen. Nicht nur größere, sondern auch regelmäßige kleine Spendenbeträ­ge helfen, die erforderlichen Maßnahmen gegen den Codex Alimentarius und seine Drahtzieher durchzuführen.

Spenden an die ANH können über www.anhcampaign.org/donate getätigt werden.

Beim World Institute of Natural Health Sciences können Sie kostenlos Mitglied werden. Darü­ber hinaus werden natürlich Spenden dringend gebraucht.


Die Autoren

Dr. med. Gottfried Lange studierte Medizin an der Universität Hamburg und schloss sein Studium 1980 mit dem Staatsexa­men ab. Er spezialisierte sich auf Naturheilkunde und zellulä­re Ernährung sowie auf die Auswirkungen chemischer Rückstände im menschlichen Körper.

Dr. Lange beschäftigte sich intensiv mit dem Einfluss von Dro­gen, Medikamenten und Umweltschadstoffen auf die mensch­liche Gesundheit und auf Intelligenz und Lernvermögen.

Er ist ein international bekannter Dozent und Buchautor und gibt Kongressvorträge und Seminare für Fachleute und Patien­ten auf den Gebieten Chemie, Toxikologie und Heilung und Prävention von Krankheiten, besonders Herz-Kreislauf-Krankheiten und Krebs.

Dr. Lange ist Autor des Buches „How to really prevent and cure heart disease - The billion dollar cholesterol scam exposed" [zu deutsch: „Wie man Herzerkrankungen wirksam vorbeugt und sie heilt - die Enthüllung des milliardenschweren Cholesterinschwindels) und Mitbegründer und wissenschaftli­cher Direktor des World Institute of Natural Health Sciences.

Dr. rer. nat. Robert Verkerk, Direktor und wissenschaftlicher Leiter der Alliance for Natural Health (ANH), ist ein internatio­nal anerkannter Experte für nachhaltige Landwirtschaft, Umweltverträglichkeit, Umwelttoxikologie, Gesundheit, Ernährungswissenschaften und Risikoanalyse. Verkerk hat die ANH im Jahr 2002 zusammen mit anderen Wissenschaftlern und Rechtsanwälten gegründet. Website: www.anhcampaign.org, Email: infonoSpam@anhcampaign.org, Telefon: (0044) 1306/646600.