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Epidemien, Impfungen und Impfschäden


Im Mittelalter gab es drei furchtbare Geißeln der Menschheit: die Pest, die Pocken und die Typhus-Krankheiten

Ein Aufsatz von Alfred Dorschner (HP)

In sehr frühen Zeiten, vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, waren es drei furchtbare Geißeln der Menschheit, welche Schrecken verbreiteten, weil man gegen sie ohnmächtig war und durch ein Massensterben mitten aus dem blühenden Leben in den Tod gerissen wurde: die Pest, die Pocken und die Typhus-Krankheiten, welche epidemisch auftraten und Tausende Todesopfer hinterließen.

Man muss, um den Ursachen dieser furchtbaren Epidemien auf die Spur zu kommen, versuchen, sich aus dem vorhandenen Quellenmaterial ein Bild über die damaligen Verhältnisse schaffen, wie es Professor Baldwin Smith (englische Geschichte) an der Northwestern University getan hat, der mit aller Objektivität eine Studie über das 16. Jahrhundert in dem Buch »Heinrich VIII. und Katharina Howard, seine fünfte Frau«, verfasst hat.


Eine innen und außen schmutzige Welt

Interessant für den Zweck unserer Abhandlung ist seine Beschreibung der damaligen Zustände in London, die er als eine innen und außen menschlich schmutzige Welt schildert. Man kann sich das heutige London nicht mehr als ein Drecknest vorstellen, mit zur Regenzeit verschlammten Wegen und engen Gässlein, in denen als Müllablagerungen die Reste der Mittagsmahlzeiten ihrer Bewohner studiert werden konnten. Hunde und Ratten daran fressend. Wasser war eine Rarität und es wurde so gespart damit, dass man sich selbst am königlichen Hofe nie mehr als das Gesicht mit sehr sparsamem Wasserverbrauch zu waschen pflegte. Die Notdurft wurde selbst am königlichen Hofe in herumstehenden Kübeln verrichtet, die man dann nach außen entleerte. Nur der König hatte einen mit kostbaren Brokaten umsäumten, mit Diamanten geschmückten Kübel für diesen Zweck, der aber auch nur ein Nachttopf war. Unter den prächtigen Perücken der Hofleute und Adeligen des Hofstaates hausten die Läuse und man kratzte sich in der Gesellschaft ungeniert voreinander, weil es kein Geheimnis war, aus welcher Ursache das geschah. Dieses Ungeziefer gab es übrigens auch noch zu meiner Jugendzeit. Wenn die Mädchen mit Läusen aus der Schule heimkamen, begann die Mutter den Kampf mit Petroleum, welches die Läuse aus den Haaren vertreiben sollte. Auch Flöhe waren zu dieser Zeit noch unsere Gäste, die sich an unserem Fleisch gütlich taten, in den Hemden und Betten nisteten und wenn man glaubte, ihrer zwischen zwei Fingern habhaft geworden zu sein, retteten sich diese winzigen Kobolde mit einem weiten Sprung und waren nicht mehr aufzufinden.


Über die geringe Neigung zur Körperpflege und Hygiene

Über die geringe Neigung zur Körperpflege und Hygiene wird von dem deutschen Kaiser Wilhelm folgende Geschichte erzählt, die nicht erfunden ist, sondern von Zeugen beglaubigt wird, die es als Kinder selbst miterlebt und ihren jetzt 70jährigen Enkeln erzählt haben, die es dann wieder ihren Enkeln weiterberichtet haben:

Als in Berlin, der Hauptstadt des Reiches, das attraktive Hotel Adlon, Schmuckstück und Luxusbau für die damalige Zeit, ganz Berlin erregte, bekundete auch der Kaiser sein persönliches Interesse daran und wandte dem Eigentümer finanzielle Unterstützung für die innere Ausgestaltung aus seiner Privatschatulle zu. Dafür durfte er sich später einen besonderen Luxus leisten, der ebenfalls Aufsehen in der Bevölkerung Berlins hervorrief. Er borgte sich alle 3 Wochen, in welcher Zeit er einmal das Bedürfnis hatte zu baden, die in Berlin einzige und erste Wanne im Hotel Adlon. Es wurden zwei Gärtnerburschen mit einem Handwagen abgeschickt, um sie zu holen. Da säumten die Berliner die Straßen, wenn sie mit dieser Sehenswürdigkeit zurückkamen und sagten ehrfürchtig, der Kaiser badet.

Nachdem der Kaiser auf diese Weise 3- bis 4wöchentlich die Wanne zum 80. Male geborgt hatte, machte sie ihm der Hotelier zum Geschenk, was den Kaiser sehr erfreute und zum Nachdenken veranlasste, wie er sich revanchieren könne. Ob ich ihn zum Minister mache,  fragte er seinen Kammerdiener. Der meinte, das wäre zuviel Ehre für eine Wanne und riet zum Titel eines Hoflieferanten, was dann auch akzeptiert wurde. Als eines Tages der Kaiser in seiner Audienz durch das Geschrei eines Esels in seinem Hofe gestört wurde und der Kammerdiener hinuntergeschickt wurde, um nach der Ursache zu sehen, stand da ein Esel mit einer Kiste beladen, von einem Mann am Zügel gehalten, der sich als Seifensieder vorstellte und dem Kaiser mit dieser Kiste voll Seife ein Geschenk machen wolle, nachdem er ja jetzt, da im Besitz einer eigenen Badewanne, auch Seife brauche. Das Geschenk wurde akzeptiert und der Mann zum Hoflieferanten für Seife ernannt, was seinem Geschäft sicher einen goldenen Boden bereitete.


Ganz Russland wimmelte von Läusen.

Wenn es so mit der Körper-Hygiene am Kaiserhof stand, kann man sich vorstellen, wie es da beim bürgerlichen Volke zugegangen sein muss. Im Jahre 1923 waren die Kasernen in der CSR total verwanzt. Wir Rekruten mussten jeden Monat unsere eisernen Betten in den Kasernenhof schleppen, mit Benzin übergießen und anzünden. Die Wanzen überstanden auch dies. Nachts überfielen sie uns auch aus den Poren in der Wand. Wir zündeten Streichhölzer an und steckten die brennenden Zündholzköpfe in diese Löcher, es half nichts, die Wanzen waren scheinbar feuerfest. Im Russland-Feldzug sammelten wir die russischen Kleiderläuse in unseren Hemden. Ganz Russland wimmelte von Läusen.


Pettenkofer entdeckt die Ursache der Seuchen

Die Entdeckung, dass aber gerade diese allgemeinen Hygiene-Verhältnisse die eigentliche Ursache für die Epidemien waren, gelang erst anlässlich einer schweren Typhus-Epidemie in München gegen Ende des 19. Jahrhunderts Prof. Dr. med. Pettenkofer. Als er erschüttert war von der Ohnmacht der damaligen Medizin gegen diese Seuche, die zu Tausenden ihre Todesopfer forderte, ließ ihn der Gedanke nicht los, dass diese Krankheit eine natürliche Ursache haben müsse. Als er den Brutstätten dieser Krankheit in den Häusern nachging, die Ausgang dieser Epidemie waren, fand er folgende Verhältnisse vor: In München gab es damals nur 200 Brunnen, welche die Stadt mit Wasser versorgten. Die hygienischen Verhältnisse in München waren damals auch nicht besser als in London. Es gab zwar Latrinen, welche außerhalb der Häuser, so wie heute noch auf dem Lande bei den Bauern in Gestalt des berühmten Häuschens mit einem ausgeschnittenen Herzen an der Tür zum Luftabzug, zu sehen waren.

Über das Grundwasser wurde die Latrinenflüssigkeit, besonders bei starken Regengüssen oder längeren Regenperioden, in die tieferliegenden Brunnen abgeschwemmt und führte bei Genuss dieses Wassers zu der Vergiftung jenes Organes, aus dem es gekommen war, nämlich zu Darmtyphus. Diese Entwicklung war denkbar einfach und bedeutete ein revolutionäres Umdenken der Öffentlichkeit, als Prof. Pettenkofer vor dem Stadtrat der Stadt München einen Vortrag darüber hielt und erklärte, mit der Entdeckung der Ursache könne man nun der Seuche wirksam mit folgenden Maßnahmen entgegentreten und sie für alle Zeiten besiegen: Erstens muss reines Quellwasser aus den 40 km entfernten Bergen, wo es ungenützt in große Seen mündet, in Röhren in die Stadt geleitet werden. Dann könne man die Brunnen als Quelle der Epidemien zuschütten. Zweitens dürfen keine Abfälle aus den Häusern auf die Straße geworfen werden und Fäulnis verbreiten. Um dies zu verhindern, müssen wir unterirdische Kanäle in einem ganzen Netz mit Anschluss an jedes Haus bauen, wodurch alles verunreinigte Wasser abgeleitet werden kann.


Pettenkofer hatte für die Durchsetzung dieser hygienischen Maßnahmen einen 15 Jahre währenden Kampf durchzustehen

Die Stadtverwaltung schlug die Hände zusammen über solche verrückten Forderungen. Woher sollte man so viel Rohre nehmen, um das Wasser von den Bergen zu holen und woher das Material für die Kanalisation. Prof. Pettenkofer hatte für die Durchsetzung dieser hygienischen Maßnahmen einen 15 Jahre währenden Kampf durchzustehen, ehe er sich durchsetzen konnte. Viel leichter hatte es sich dagegen sein erbitterter Gegner gemacht, auch ein Professor der Medizin, der sich in seinem Laboratorium einfach die Ausscheidungen der Typhuserkrankten vorgenommen, unter dem Mikroskop untersucht und die Feststellung gemacht hatte, dass die Ursache des Typhus Bakterien sind, welche diese Krankheit verursachen. Diese Feststellung war jedenfalls wissenschaftlicher als die von Pettenkofer, und der Streit darüber, wer recht hatte, ist eigentlich auch heute noch nicht beendet. Pettenkofer aber als Tatmensch erklärte seinen Studenten, die seine Vorlesungen hörten und das Problem kannten, er habe sich jetzt entschlossen, seinem Bakterien-Gegner zu beweisen, dass seine Theorie falsch sei. Er werde noch heute Abend eine Portion seiner Typhusbakterien schlucken und sei überzeugt, dass sie ihm nichts anhaben werden. Die Studenten, die ihren Professor liebten, standen früh Schlange am Eingang zum Vortrags-Saal. Mit besorgten Gesichtern prüften sie das Gesicht des Professors, der sie strahlend und gesund anlachte und mit einer Handbewegung nach hinten erklärte, schon wieder raus.


Auch die Medizin vertrat damals den Standpunkt, wer einmal pockenkrank gewesen sei, bekomme niemals mehr Pocken

Für die in früheren Zeiten so häufig auftretenden Pocken-Epidemien gab es als Ursache neben den unhygienischen Verhältnissen der damaligen armen Zeit, noch eine andere Begründung, die in einem Aberglauben beruhte. Nicht nur das Volk, auch die Medizin vertrat damals den Standpunkt, wer einmal pockenkrank gewesen sei, bekomme niemals mehr Pocken. Wenn es bei einem Menschen oder mehreren zu einer Pockenerkrankung kam glaubte man, man könne durch Übertragung von etwas Pockeneiter auf eine eingeritzte Hautstelle sich nur leicht mit den Pocken infizieren und sei bei einem ungefährlichen Ablauf der Erkrankung dann für immer bei auftretenden schweren Pockenepidemien vor der Ansteckung geschützt.

Man lieh sich die Hemden von Pockenerkrankten, Strümpfe oder andere Wäschestücke, die man anzog, um eine leichte Infektion zu bewerkstelligen. Dass man damit für die Verbreitung dieser Krankheit geradezu sorgte, schien niemand einzufallen, trotz der Todesfälle, die es auch bei solchen Übertragungen gab. Das Verdienst des von der Medizin so gefeierten Erfinders Jenner, der noch heute geübten Impfmethode, besteht nur darin, dass er die erwähnte Methode im Prinzip beibehielt, aber statt der Menschenpocken die Kuhpocken übertrug und diese Volksmethode zu einem medizinischen Ansehen erhob. Der Aberglaube an die Wirksamkeit blieb der gleiche und die ließ sich gar nicht beweisen, wie wir im nachfolgenden sehen werden.


Gerade die gegen Pocken zwangsgeimpften Bürger starben häufiger

Als die letzte Pockenepidemie in Preußen in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts auftrat, waren 85 Prozent der Bevölkerung aufgrund der inzwischen erlassenen Impfgesetze zwangsgeimpft. Trotzdem erkrankten auch die Geimpften und ihr Anteil an den Toten übertraf sogar mit 13,2 Prozent den Anteil der toten Nichtgeimpften mit nur 12,2 Prozent.

In meiner Jugend verkündete die Medizin, dass eine einmalige Impfung gegen Pocken ein Leben lang vor Ansteckung schütze. Aufgrund der Erfahrungen, die man erst in der jüngsten Zeit beim Einschleppen der Krankheit durch Reisende aus Übersee gemacht hatte, wurde nur noch einschränkend behauptet, die Impfung gewähre einen Schutz nur für 3 Jahre. Auch das lässt sich nicht beweisen und außerdem steht bei der üblichen, medizinisch angewendeten Pockenimpfung überhaupt in Frage, ob sie gegen die Ansteckung schützt.

Die jüngsten kleinen eingeschleppten Epidemien, die man nur durch strenge und sofortige Isolierung der Pockenträger und aller mit ihnen in Berührung und Kontakt gekommenen Personen an der Ausbreitung hindern konnte, wobei die Träger wie alle anderen Personen geimpft waren und trotzdem die Krankheit bekamen, zeigten dies. Man konnte die Behauptung von einem sicheren Schutz, aufgrund dieser Ergebnisse, nicht mehr vor der Öffentlichkeit aufrechterhalten und erklärte zu den primitiven Pockeneiter-Übertragungen der frühen Epidemien der vergangenen Jahrhunderte, dass man bei vorheriger Impfung nur leicht an Pocken erkranke. Dass auch diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, soll an nachfolgenden Tatsachen geschildert werden. Die folgenden Ausführungen sind gekürzt einem Sonderdruck der "Medizinischen Welt" vom 15. April 1967 entnommen, unter dem Titel „Die Pocken im Nachkriegs-Deutschland", eine Untersuchung über den Wert der Pockenschutzimpfung von G. Buchwald, Ruppertshain.


Das Reichsimpfgesetz von 1874 macht Erst-und Wiederimpfung obligatorisch.

Trotzdem gab es in Deutschland von 1917-1920 insgesamt 10 577 Pockenerkrankungen und 1575 Todesfälle. Pockenfrei wurde Deutschland erstmalig vorübergehend 1931 und endgültig 1933. Nicht durch ärztliche Maßnahmen, sondern wahrscheinlich geschah dies durch die in diesem Jahr beginnende politische Abschnürung und Isolierung unseres Vaterlandes von der Außenwelt und infolge der allmählichen, wirtschaftlichen und hygienischen Verbesserungen und den damit verbundenen allgemeinen Rückgang der Infektionskrankheiten.

Als im Zug der Kriegsereignisse deutsche Soldaten auf dem Balkan in Gegenden sporadischen Pockenvorkommens Infektionsmöglichkeiten ausgesetzt waren, gab es unter gesunden, gut genährten und mehrfach geimpften Soldaten wiederum Pockenerkrankungen und Pockentodesfälle.

Ein aus Anatolien in der Türkei kommender Zigeunerjunge schleppte die Pockenseuche in das von deutschen Truppen besetzte, im türkischen Grenzabschnitt liegende Dimotikagebiet in Westthrazien ein. Die dortige weibliche Zivilbevölkerung war nach griechischem Gesetz zweimal, die männliche Zivilbevölkerung infolge Impfungen während des Wehrdienstes zumeist dreimal geimpft. Die Epidemie begann am 27. 6. 1943 in der Stadt Dimotika und breitete sich trotz umfangreicher, mehrfach durchgeführter Impfaktionen über einen größeren Landstrich aus. Insgesamt erkrankten 1217 Einheimische, von denen 808 geimpft und 409, meist Zigeuner, ungeimpft waren. Von diesen 1217 Personen verstarben 230 = 22,4 Prozent. Von den 808 Geimpften starben 159 = 19,7 Prozent, von den 409 Ungeimpften verstarben 71 = 17,3 Prozent. Es verstarben also prozentual gesehen mehr Geimpfte als Ungeimpfte.

Vor Beginn des Balkanfeldzuges waren die deutschen Soldaten nochmals gegen Pocken schutzgeimpft worden. Eine weitere Impfung wurde nach Bekanntwerden der Erkrankungen unter der Zivilbevölkerung angeordnet und mit einem hochwirksamen Wiener Impfstoff durchgeführt.


Todesfälle trotz nur Wochen vorher erfolgter Impfung

Trotz strenger Isolierung des Dimotikagebietes wurde die Pockenseuche in das 150 km entfernte Saloniki verschleppt. Auch da gab es Soldatentodesfälle, trotz manchmal nur Wochen vorher erfolgter Impfung.

Nach dem gesundheitsstatistischen Bericht der Bundesrepublik Deutschland gab es von 1945-1965 insgesamt 73 Pockenfälle, davon 67 Erkrankungen und 6 Todesfälle. Diese Angaben beziehen sich auf einen Pockenausbruch in Wiesbaden 1947 mit 6 Erkrankungen. Trotz sofort vorgenommener und erst 4 Jahre zurückliegender letzter Impfungen erkrankten die Patienten 6-7 Tage nach der Pockenschutzimpfung.

1958/59 kam es zu einem Pockenausbruch in Heidelberg mit 20 Erkrankungen und zwei tödlichen Ausgängen. Von den insgesamt 20 Erkrankungen war eine Ärztin wegen eines Hautleidens ungeimpft geblieben.

Sie ist die einzige Person aller Nachkriegsepidemien, die ungeimpft an den Pocken verstarb.

Sie war kurz nach dem kräftezehrenden Staatsexamen als Medizinalassistentin in der Pockenabteilung tätig geworden, was wohl mit als Ursache ihrer geringen Widerstandsfähigkeit gegen die Krankheit gewertet werden kann. Außer dieser Ärztin waren alle 19 Personen nach den Gesetzen unseres Landes geimpft. Nach Ausbruch des Pockenfalles, der durch einen aus Indien zurückgekehrten Arzt verursacht worden war, setzten Massenimpfungen ein. 14 der 20 erkrankten Personen wurden einer erneuten Schutzimpfung unterzogen. Der größte Teil dieser Schutzimpfungen wurde vom Leiter einer Impfanstalt durchgeführt, der behauptete: Jeder weiß, dass die Impfung einen nahezu 100prozentigen Schutz vor Erkrankungen bietet.

Trotz Impfung mit kräftigen und tiefen Impfschnitten erkrankten diese 14 Personen wenige Tage nach der Impfung.

Interessant ist hierbei die Geschichte eines Arztes, der sich für eine bevorstehende Amerikareise am 12.12.1958 der dazu notwendigen Pockenschutzimpfung unterzog. Sie war erfolgreich. Wegen des Pockenausbruches konnte die geplante Amerikareise nicht durchgeführt werden und es wurde dieser Arzt im Zuge der Massenimpfung des Krankenhauspersonals am 27.12.1958 mit kräftigen und tiefen Impfschnitten nochmals geimpft. Die Impfung ergab eine angeblich vor jeder Pockeninfektion schützende Bläschen-Reaktion. Der Arzt war also zweimal in einem Monat erfolgreich gegen Pocken geimpft worden und erkrankte am 2.1.1959 an den Pocken, 6 Tage nach der letzten, seiner vierten Impfung.


Der kollektive Impfschutz ist eine Illusion.

Eingeschleppt von einem 27jährigen Fotografen. Er war 4mal geimpft. Der Vater des Fotografen war als Kleinkind, als Schulkind und zum dritten Mal als Soldat während des Krieges geimpft worden und wurde am 31.3.1961 zum vierten Mal geimpft. Die Mutter des Fotografen wurde am 31.3.1961 zum dritten Mal geimpft. Wenige Tage nach der Impfung erkrankte sie und starb am 10.4.1961, 10 Tage nach der letzten Schutzimpfung. Der Vater erkrankte 7 Tage nach der Impfung und überstand die Krankheit.

In Düsseldorf erkrankten bei einem Pockenausbruch 1961/62 fünf Personen, wovon zwei starben. Todesfälle waren Schwestern des Pflegepersonals, die man nach Einlieferung der Erkrankten sofort wieder geimpft hatte. Schwester Elisabeth erkrankte nach 4 Impfungen und verstarb an den Pocken 14 Tage nach der letzten Schutzimpfung. Ebenso wurde am 20. 1.1962 die 48jährige Krankenschwester Martha erneut geimpft; sie verstarb 47 Tage nach der letzten Schutzimpfung, nachdem sie als Krankenschwester sicher auch schon mehrere Impfungen vorher empfangen hatte.

Pockenausbruch in Monschau/Simmerath bei Aachen 1962: 34 Pockenerkrankungen mit 1 tödlichen Ausgang. Der Todesfall ereignete sich 15 Tage nach der letzten Schutzimpfung; von den 34 Pockenfällen wurden 15 in der Zeit nach dem Bekanntwerden einer erneuten Pockenschutzimpfung unterzogen. Sie waren also mindestens 3 mal schutzgeimpft worden, wobei die letzte Impfung nur wenige Tage zurücklag. Trotzdem erkrankten diese 15 Personen an Pocken.

Nach dem vorstehenden Beweismaterial kann an der geringen Wirkung der Pockenschutzimpfung kein Zweifel mehr bestehen. Es wäre an der Zeit, dies einzusehen:


Das Risiko zunehmender Impfschäden

Es wäre nun nicht weiter tragisch, wenn man nur die in die Schutzimpfung gesetzten Hoffnungen aufzugeben hätte, wenn diese gesetzliche Schutzimpfung nicht mit dem Risiko immer größerer Zahlen von Impfschäden belastet .wäre. Nach Angaben der Frau Bundesminister Dr. Schwarzhaupt haben in den letzten 5 Jahren in der Bundesrepublik 790 Kinder nach der Pockenschutzimpfung schwerste Schäden erlitten (meist Hirnhautentzündungen mit nachfolgenden Lähmungen) und 40 Kinder sind an den Folgen der Impfung gestorben. Prof. Meier vom Bundesgesundheitsamt in Berlin nennt allein für das Jahr 1960 nicht weniger als 522 geschädigte und 27 verstorbene Personen. Diese Zahlen meldet Prof. Meier für die Bundesrepublik ohne Nordrhein-Westfalen. Nach Sauer (Landesimpfanstalt Düsseldorf) sind in diesem Lande von 1955-1960 insgesamt 201 Anträge auf Impfschadensanerkennung eingegangen. 17 Kinder verstarben im gleichen Zeitraum an Impffolgen.

Diese Angaben beziehen sich aber lediglich auf die anerkannten Impfschäden. Da die Beurteilung des Zusammenhangs dieser Schäden mit der Impfung jenen überlassen bleibt, die sie verursacht haben, dürften diese Zahlen viel zu niedrig und sicher mehr Schäden verursacht worden sein, als anerkannt wurden.


Kinderlähmung eine Spätfolge der Pockenimpfung

Dass es auch erst Jahre nach der Impfung auftretende Impfschäden geben kann, die niemals als solche mehr anerkannt werden, glaubt ein Dresdner Arzt, der behauptet, dass die Kinderlähmung eine Spätfolge der Pockenimpfung ist. Er geht von der nicht ganz von der Hand zu weisenden Theorie aus, dass die nach der Pockenimpfung so häufig auftretenden akuten Hirnhautentzündungen mit nachfolgenden Lähmungen, auch einen kalten, chronischen Verlauf, ohne die akuten Symptome einer Hirnhautentzündung, nehmen können, einfach erst nach Jahren als Lähmungen auftreten, dann als Kinderlähmung diagnostiziert und nicht mehr im Zusammenhang mit der Impfung gesehen werden.

Bei diesen Tatsachen wird uns die Balkenüberschrift eines Artikels einer Tageszeitung vom 6. Oktober 1972 nicht mehr überraschen, die lautete:


Mehr Impftote als Pockenopfer!

Nachdem es schon in England, Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen keinen gesetzlichen Pockenimpfzwang mehr gab, ohne dass diese Länder von Epidemien bedroht wurden, traten auch in Deutschland immer mehr Befürworter für die Abschaffung des Impfzwanges ein und wurden in diesem Verlangen nur aus den Reihen der Weltgesundheitsorganisation unterstützt. Deren Experten, schreibt die Zeitung, halten mindestens für die zivilisierten Staaten das Risiko der Schutzimpfung heute bereits für wesentlich schwerwiegender, als das Ausbrechen der Seuche, durch ein Einschleppen der Pocken. Jetzt hat der Gedanke einer Aufhebung der Impfpflicht auch in einigen deutschen Wissenschaftlern Fürsprecher gefunden, unter ihnen der Direktor der Hamburger Impfanstalt, Privatdozent Dr.Wolfgang Ehrenhut.

Die deutschen Impfspezialisten legten die erste exakte Dokumentation über die Folgen des schlimmsten Impfschadens vor, der sogenannten Enzephalopathie, einer Erkrankung des Gehirns und der Hirnhäute, die zum Tode oder einem Krüppeldasein mit dauernder Verblödung führen kann. Unter dem Titel „Die postvakzinale Enzephalopathie" (F. K. Schattauer Verlag Stuttgart) veröffentlichten sie die Auswertung der 488 in den zehn Jahren von 1956 bis 1965 von den deutschen Gesundheitsbehörden anerkannten Impfschadensfälle. Die nicht anerkannten oder von Eltern wie Ärzten nicht als Folge der Impfung erkannten Gehirnerkrankungen betragen nach Expertenschätzung allein das 5-10fache davon.

Von den 488 anerkannten Opfern sind fast ein Viertel, genau 116, nach der Impfung gestorben. Das sind wesentlich mehr als im gleichen Zeitraum hierzulande durch eine echte Pockeninfektion den Tod fanden. Unter den Überlebenden der Impfopfer trug mehr als die Hälfte schwere, weitere 17 Prozent leichtere geistig-psychische Dauerschäden davon. Nur ein knappes Drittel der kindlichen Patienten wurde nach der Impf-Enzephalopathie wieder völlig gesund.


Ein bestürzendes Ergebnis zeitigte die Unterscheidung der Folgen je nach Alter der Impflinge.

Waren es Babies im ersten Jahr, so war ein tödlicher Ausgang des Impfschadens am häufigsten, während Dauerschäden ein Drittel der Fälle ausmachten. Handelte es sich um Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr, so verstarb zwar nur ein Drittel, aber dafür trugen zwei Drittel bleibende Schäden davon. Diese Erkenntnis hat die Landesmedizinalbeamten schon vor kurzem veranlasst, entgegen! dem Wortlaut des Impfgesetzes die Vakzination nicht an Kindern vor Vollendung des ersten, sondern nach Vollendung des zweiten Lebensjahres vorzunehmen.

Aber statt auf diese Weise eine Entscheidung zu treffen, was humaner ist, den Impftermin so zu legen, dass die Kinder an den Folgen der Impfung zeitlebens zu tragen haben, oder so, dass sie daran schon im Babyalter zugrunde gehen, hätten die Verantwortlichen in Bonn längst die Konsequenzen daraus ziehen sollen. Die amtlich anerkannten acht Toten und zwölf Dauergeschädigten jedes Jahr auf dem Konto der Pflichtimpfung sind zuviel im Vergleich zu dem rein theoretischen, noch in keinem zivilisierten Land eingetretenen Ereignis eines Pockeneinbruches in eine ungeschützte Gesellschaft.

Soweit dieser bemerkenswerte Artikel, dem eine Zeit später sich im wesentlichen auch der Kinderarzt Dr. Eckel anschloss, der auf der 17. Tagung der Nordwestdeutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde für eine Neuordnung des Impfwesens eingetreten ist und vor den Schäden warnte, weil die Pockenschutzimpfung bei Kindern in beunruhigend vielen Fällen zu Epilepsie und Schwachsinn führe. Er stütze sich bei dieser Behauptung auf Untersuchungsergebnisse der Kieler Universität. Dabei seien Krampfanfälle untersucht worden, die bei einem von je 787 Impflingen in der zweiten Woche nach der Schutzimpfung auftraten. Diese Anfälle wurden häufig als Fieberkrämpfe missdeutet.

Bei 17 Prozent der Kinder, die an solchen Komplikationen gelitten haben, habe sich aber in späteren Jahren Epilepsie oder Schwachsinn entwickelt. Er plädierte auch dafür, dass die Kinder erst im Alter von 5-6 Jahren erstmals gegen Pocken geimpft werden sollten.

Nach diesen Erkenntnissen wäre es doch wohl an der Zeit, dass man mindestens den Zwang zur Pockenimpfung aufheben müsste. Fürchtet der Staat um seine Steuereinnahmen, die er aus den Millionenumsätzen der serumerzeugenden Industrien erhält? Möglich ist das, wenn man vor wenigen Tagen in der Zeitung lesen musste, dass angesichts der nach medizinischer Statistik jährlich 30 000 an Raucher-Krebs Gestorbenen einigen Abgeordneten das Gewissen schlug, ob man da nicht wenigstens die Reklame der Zigaretten-Fabriken, dass Rauchen gesund sei, verbieten müsse. Sie wurden von den anderen erschrockenen Kollegen auf die schöne Summe von 6 Milliarden Steuergeldern aufmerksam gemacht, die der Staat einbüßen würde, wenn das Rauchen zurückginge.


Was die Pockenimpfung anbelangt, so haben die Vertreter des Naturheilgedankens schon immer auf die Gefahren dieser Impfung für die Volksgesundheit hingewiesen.

Es gehört aber wohl zu den vielen unerklärlichen Wesenszügen und Mysterien des zivilisierten Menschen, dass er bereit ist, gegen alles Unwesentliche zu protestieren, aber sich selbst nach der öffentlichen Aufdeckung der furchtbaren Impfschäden an seinen Kindern zu keinem Ruf nach Abschaffung dieses hinfällig gewordenen Gesetzes aufraffen kann.

Es ist dabei zu bedenken, dass es außer den angeführten schweren und unheilbaren Schädigungen auf viel breiterer Basis bereits zu gesundheitlichen Schädigungen im Kindesalter kommt, was sich in der Anfälligkeit für Krankheiten zeigt, hervorgerufen durch eine Herabminderung der Abwehrmechanismen im Körper, wie sie an sehr vielen geimpften Kindern, die vorher gesund waren, nach erfolgter Impfung zu beobachten sind. Hier wurde der Boden für die Entwicklung chronischer Krankheiten durch die Impfung vorbereitet. Das sind dann die nicht mehr messbaren Schäden, welche das Konto der Impfschäden in der großen Masse der Fälle sicher noch höher belasten, als es die schweren Fälle bereits getan haben.

Nun, es besteht die Hoffnung, dass sich die Stimmen der Ablehnung durchsetzen werden, die die im Grundgesetz unseres Staates garantierte persönliche Freiheit des einzelnen, welche durch das Zwangsgesetz der Pockenschutzimpfung verletzt wurde, endlich durch seine Aufhebung verwirklicht sehen wollen.


Epidemien folgen einem Naturgesetz.

Sie kommen und gehen, um nach einer längeren oder kürzeren Zeit wieder aufzutreten, und zwar ganz unbeeinflusst von den Impfungen, welche dagegen unternommen werden. Sofort nach verabfolgter Schluckimpfung stellte man schon das Verschwinden der Kinderlähmung fest. Gegenwärtig erfolgt wieder der Ruf nach Impfung, denn laut Zeitungsmeldung vom 31. Januar 1974 vom Deutschen Grünen Kreuz in Marburg, ist die Kinderlähmung wieder da. Natürlich wird das sofort darauf zurückgeführt, dass nur noch die Hälfte aller Kinder bis zu 6 Jahren über ausreichende Schutzstoffe gegen Kinderlähmung verfügen. Nach der ersten Verabfolgung der Schutzimpfung war aber auch schon ein Prozentsatz ohne Schutz und es gab trotzdem keine Poliofälle mehr, ein Beweis, dass diese Epidemie eben einmal wieder aufgehört hatte, ganz von allein.

In diesem Zusammenhang ist im Jahre 1968 ein Buch von F. Delarue erschienen mit genauer Angabe der Quellen der angegebenen Zahlen und amtlichen Statistiken, aus welchem bewiesen wird, dass die Impfungen den Rückgang der Epidemien nicht bewirkt haben. (Verlag Ligue Nationale pour la liberte de vaccinations; Rue Saulvier, Paris 9e.)


In den Jahren 1918-1921 waren 95 Prozent der Bevölkerung der Philippinen geimpft.

Trotz der 15 Millionen Impfungen der vorherigen Jahre ereignete sich dort die größte Pockenepidemie, die je bekannt ist. Der Durchschnitt der Todesfälle betrug mehr als 54 Prozent. Auf eine Bevölkerung von weniger als 11 Millionen gab es 112 540 Pockenfälle und 60 855 Todesfälle.

In Großbritannien erfolgte im Jahre 1872 die zwangsweise Pockenimpfung und 85 Prozent der Kinder waren geimpft. Trotzdem gab es eine durchschnittliche jährliche Zahl an Pockentodesfällen von 3708. Als 1898 die Gewissensklausel, wonach man die Impfung verweigern kann, erst mangelhaft angewandt wurde, sank die Zahl der Geimpften auf 61 Prozent. Nachdem die Gewissensklausel vollständig angewandt und der Impfzwang abgeschafft wurde, verringerte sich die Zahl der geimpften Kinder auf 15 Prozent im Jahre 1949. ^


Eine graphische Darstellung beweist offenkundig, dass die Abnahme der Pocken-Todesfälle Schritt gehalten hat mit der Abnahme der Häufigkeit der Impfungen.

In der med. Zeitschrift „The Lancet" erschien ein Bericht von zwei Armee-Ärzten, wonach im ägyptischen Heer in den Jahren 1944-45 genau 100 Pockenfälle auftraten. Sämtliche Kranke außer vier waren geimpft gewesen, 70 davon weniger als zwei Jahre und 16 weniger als zwei Monate vor der Erkrankung. Von 14 Todesfällen waren 13 Leute, die kurz vorher geimpft wurden.

Wenn nun die Geimpften als Einzelperson durch die Impfungen nicht geschützt sind, kann man auch nicht behaupten, dass die Impfung die Allgemeinheit schützt.

Ebenso hat auch die Diphtherie-Impfung diese Krankheit nicht zum Verschwinden gebracht.

In Schottland sank die Diphtherie-Sterblichkeit von 1941-51 bei nichtgeimpften Personen von 10161 auf 112. Im Jahre 1961 gab es 76 Fälle und keinen Todesfall.


In Frankreich folgte auf die Diphtherie-Impfung eine gewaltige Ausbreitung der Krankheit im Jahre 1948.

Vor der Impfung betrug die durchschnittliche jährliche Zahl von Diphtherie-Fällen in Frankreich 12 000. Von der Zeit an, wo ausgiebig mit Anatoxin geimpft wurde, stieg dieser Durchschnitt auf 20 000 Fälle. Der Impfzwang im Jahre 1938 führte zu einer schrecklichen Zunahme auf 45 514 im Jahre 1945.

West-Deutschland. Hier sank die Zahl der Diphtherie-Fälle von 153 335 auf 20 905 (1946-52) und die Zahl der Todesfälle von 6 280 auf 533. Dieser Rückgang geschah zu einer Zeit, da keine Kollektiv-Impfungen vorgenommen wurden. Denn die Diphtherie-Zwangsimpfung im Jahre 1941, zur Zeit Hitlers, führte nur zu großen Enttäuschungen, indem die Gesamtzahl der Fälle in Deutschland anstatt zu sinken, innerhalb 3 Jahren um 17 Prozent zunahm. In Berlin, wo seit 1942 etwa 80 Prozent der Kinder bereits geimpft waren, hatte sich der Prozentsatz der Diphtherie-Sterblichkeit in den 5 Jahren der Zwangs-Impfung versechsfacht!


Hat die B.C.G.-Impfung die Tuberkulose verschwinden oder abnehmen lassen?

Die Tuberkulose-Sterblichkeit ist vor der Anwendung des B.C.G. wie nachher im selben Rhythmus zurückgegangen. In den Ländern, wo geimpft wurde ebenso wie in denjenigen, wo man es nicht tat.

In New York sank die Tuberkulose-Sterblichkeit zwischen 1924 und 1944 um ungefähr 95 Prozent ohne Anwendung der B.C.G.-Impfung (nach Dr. J. A. Myers, einer weltbekannten Fachgröße des Kampfes gegen die Tuberkulose).

In Holland war die Tuberkulose-Sterblichkeit im Jahre 1946 eine der stärksten in West-Europa. 1954 war sie die tiefste und zwar ohne B.C.G.-Impfung: die Regierung unternahm einen strengen Kampf gegen den Alkoholismus.

Zusammenfassend beobachtet man in allen Kulturstaaten seit einem Jahrhundert ohne Anwendung des B.C.G. eine auffallende Abnahme der Sterblichkeit an Tuberkulose.


Ist der Rückgang der Kinderlähmung der Impfung zuzuschreiben?

Nach dem Bericht des britischen Gesundheitsamtes für 1963 über das Ergebnis des Impffeldzuges während der vergangenen fünf Jahre betrug der Rückgang der Poliomyelitis 1957 255 Todesfälle, 1962 45  Todesfälle. Von 1950 bis 1955, in den fünf Jahren, die der Impfung vorangingen, erscheint der Rückgang absolut gleich: 82 Prozent. 1950 1499 Todesfälle, 1955 270 Todesfälle.

Also war der Salk-Impfstoff gänzlich unwirksam. Im Gegenteil, die Krankheit war schwerer während der Impfzeit, so dass der Rückgang der Krankheit weniger rasch war als vorher. Während dieser Zeit, immer nach den Angaben des Gesundheits-Ministeriums, erhöhte sich die Zahl der von Lähmung begleiteten Polio von 62,1 Prozent auf 74 Prozent und die Todesfälle nahmen von 5,1 Prozent auf 6,4 Prozent zu.

Die Berichte über andere Länder lauten ebenso, so dass zusammenfassend gesagt werden kann: Der Rückgang der Polio fing an vor der Impfung, eine plötzliche Zunahme der Polio kann sich ereignen bei Geimpften wie bei Nichtgeimpften. Tatsache ist, dass gegenwärtig der Prozentsatz der Krankheit nahezu derselbe ist wie vor 20 oder 30 Jahren. Also lässt dies keineswegs auf die Wirksamkeit der Impfung schließen.


Hat die Impfung den Typhus besiegt?

Nach den amtlichen Angaben der medizinischen Armee-Statistik waren auf 2028 Fälle von Para-Typhus und Typhus, die festgestellt wurden von 1929-35, 78,7 Prozent bei Geimpften zu finden.


Haben Impfungen Cholera und Pest beseitigt?

Im Jahre 1347 vernichtete die schwarze Pest ein Drittel der französischen Bevölkerung. In späterer Zeit wütete die Cholera während Jahrhunderten. Beide Krankheiten sind aus unserem Lande verschwunden - ohne Impfungen. Nun aber verharren sie wie andere Krankheiten in gewissen Ländern trotz der Impfungen.


Der Rückgang der Epidemien ist in allen Ländern dort zu verzeichnen, wo sich die Lebens- und Hygienieverhältnisse gebessert haben.