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Nährstoffe für die Augen

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Nährstoffe für die Gefäße

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Nährstoffe bei Schmerzen

Nährstoffe zur Unterstützung bei Schmerzen

Fürs Immunsystem und die Abwehrkräfte

Nährstoffe für das Immunsystem und die Abwehrkräfte

Wasserfall

Carl-W. Röhrig: Phantastischer Naturalismus

Vorbeugen ist besser als heilen

"Lass Nahrung deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein!" Diesen weisen Satz prägte der griechische Arzt Hippokrates bereits vor über 2000 Jahren. Ebenso bekannt ist die alte Wahrheit: Vorbeugen ist besser als heilen.


Hamamelis


Bei Reizungen und leichten Entzündungen der Haut

Die Hamamelis (auch virginische Zaubernuss genannt), fällt besonders im Spätwinter auf. Sie öffnet ihre gelben Büschelblüten nämlich schon im Januar oder Februar, wenn andere Pflanzen noch tief in der Winterruhe liegen. Rinde und Blätter der Hamamelis wirken besonders stark zusammenziehend und entzündungshemmend. Daher wird sie häufig zur Wundbehandlung eingesetzt.

Zubereitungen aus Hamamelis, der Zaubernuss, dienen zur Behandlung von Reizungen und leichten Entzündungen der Haut sowie von kleineren Hautverletzungen. Sie können Beschwerden bei Hämorrhoiden und oberflächlichen Venenerkrankungen lindern. Auch juckende Hautreaktionen nach einem Insektenstich oder andere juckende Hautausschläge lassen sich durch Hamamelis-Extrakte mildern. Bei diesen Erkrankungen kommt der Wirkstoff vorwiegend in Form von Salben, Lösungen oder Zäpfchen zum Einsatz.

Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Wunden abdichten
  • Entzündungen lindern
  • kleine Blutungen stillen
  • Wundheilung anregen 
  • Blutgefäße verengen

Heilwirkungen:

  • adstringierend,
  • beruhigend,
  • blutstillend,
  • entzündungshemmend,

Anwendungsbereiche

Die Hamamelisgewächse sind eigentlich in Ostasien beheimatet. In unseren Breiten pflanzt man sie als Ziersträucher an. Ihr Äußeres ist dem unseres Haselnussstrauchs sehr ähnlich. Aus ihrer Rinde und ihren Blättern werden die Auszüge für medizinische Zwecke gewonnen. Hamamelis, die Zaubernuss, hilft bei venösen Stauungen und Blutungen, die einfach nicht gerinnen wollen. Bei Hämorrhoiden und Krampfadern, wenn die Venen schwach und entzündet sind.

  • Afterjucken,
  • Analfissuren,
  • Analekzem,
  • Blutungen,
  • Dammriss,
  • Dammschnitt,
  • Diarrhoe,
  • Durchfall,
  • Ekzeme,
  • Gebärmuttervorfall,
  • Gebärmutterrückbildung nach einer Geburt,
  • Geschwollene Füße,
  • Hämorrhoiden,
  • Hautjucken,
  • Juckreiz,
  • Kopfschuppen,
  • Krampfadern,
  • Mundschleimhautentzündung,
  • Neurodermitis,
  • Rachenentzündung,
  • Seborrhoisches Ekzem,
  • Trockene Haut,
  • Unreine Haut,
  • Venenentzündung,
  • Verbrennungen,
  • Verletzungen,
  • Windeldermatitis,
  • Wunden,
  • Wunde Babyhaut,
  • Wunder Babypo,
  • Zahnfleischentzündung,

Bei Anwendung von Hamelispräparaten ist zu beachten

Der Wirkstoff darf bei Überempfindlichkeit gegen Hamamelis-Zubereitungen nicht zum Einsatz kommen.

Es bestehen keine Bedenken gegen den äußerlichen Einsatz von Hamamelis-Extrakten in Schwangerschaft und Stillzeit. Vor einer innerlichen Anwendung, beispielsweise als Tee-Zubereitung gegen Durchfall, sollte jedoch ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Äußerlich können Hamamelis-Zubereitungen bei Kindern jeder Altersstufe angewendet werden. Mit Tee-Zubereitungen zum Beispiel gegen Durchfall dürfen Säuglinge und Kleinkinder nicht behandelt werden ohne einen Kinderarzt zu Rate zu ziehen.

Seltene Nebenwirkungen bei innerlicher Anwendung: leichte Magen-Darm-Beschwerden.
Seltene Nebenwirkungen bei Anwendung auf der Haut: Überempfindlichkeitsreaktionen (Brennen, Rötung).

Besonderheiten: Bei der Einnahme von Hamamelis-Zubereitungen in hoher Dosierung und über einen längeren Zeitraum ist eine Schädigung der Leber nicht auszuschließen.

Bei Einhaltung der Dosierungsvorschriften sind keine Wechselwirkungen von Hamamelis-Extrakten mit anderen Arzneimitteln bekannt.

Innerlich angewendete Gerbstoffe können die Aufnahme anderer Wirkstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt in den Körper beeinträchtigen. Daher sollten Tee-Zubereitungen aus Hamamelis-Blättern nicht zeitgleich mit anderen Medikamenten eingenommen werden.