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Risperidon - eine häufig verwendete Alternative zu Haldol


Risperidon ist ein Neuroleptikum

Risperidon ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Neuroleptika, die in der Psychiatrie primär zur Behandlung der Schizophrenie verwendet werden. Unter den umsatzstärksten Arzneimitteln Deutschlands belegte das Risperidon-haltige Präparat Risperdal® im Jahr 2007 den ersten Platz. Risperidon wird häufig als Atypisches Neuroleptikum bezeichnet, da die Nebenwirkungen auf das extrapyramidalmotorische System geringer sein sollen als bei klassischen Neuroleptika der ersten Generation. Es gibt Studien, deren Ergebnisse dies zu belegen scheinen, aber auch Studien, aus denen das nicht hervorgeht. Zugelassen ist Risperdal in Deutschland für Kinder ab 16 Jahren. Nur im Indikationsgebiet „Verhaltensstörungen bei Intelligenzminderung“ können auch Kinder ab 5 Jahren behandelt werden, aber nur für maximal 6 Wochen mit einer begleitenden Psychotherapie.

Die neuroleptische Potenz von Risperidon wird mit etwa dem 50-fachen derjenigen des Chlorpromazins angegeben. Der Wirkstoff zählt demnach zu den „hochpotenten“ Neuroleptika, vergleichbar mit Flupentixol, Fluspirilen oder Olanzapin.

Risperidon wird auch bezeichnet als: 3-{2-[4-(6-Fluor-1,2-benzisoxazol-3- yl)piperidino]ethyl}-6,7,8,9-tetrahydro-2-methyl-4H- pyridol[1,2-a]pyrimidin-4-on; Risperidonum


Allgemeine Einordnung von Risperidon

Der Wirkstoff Risperidon dient der Behandlung schwerer Psychosen mit Realitätsverkennung, Wahnvorstellungen und Halluzinationen, wie sie beispielsweise bei chronischer Schizophrenie oder einer krankhaften Übersteigerung (Manie) auftreten. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Psychosen bei Patienten mit Demenz-Erkrankungen.


Welchen Zwecken dient dieser Wirkstoff?

  • Dopamin- und Serotoninrezeptoren im zentralen Nervensystem blockieren
  • Schizophrenie behandeln
  • Psychosen behandeln
  • Depressionen lindern
  • schwere Aggressionszustände mildern

Wann darf Risperidon nicht verwendet werden?

Der Wirkstoff darf nicht eingesetzt werden bei

  • Überempfindlichkeit gegen Risperidon
  • erhöhter Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut, die nicht durch die Gabe von Medikamenten bedingt ist. Eine mögliche Ursache für eine gesteigerte Prolaktin-Konzentration ist ein Tumor der Hirnanhangsdrüse. Anzeichen dafür sind ein Spannungsgefühl in der Brust und eine Brustvergrößerung, eventuell mit krankhafter Milchabsonderung.

Der Wirkstoff darf nur nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiko durch den Arzt und unter seiner sorgfältigen Kontrolle angewendet werden bei Patienten mit

  • Demenz wegen Hinweisen auf eine erhöhte Sterberate
  • zu niedrigem Blutdruck
  • Blutzucker-Überschuss (Hyperglykämie)
  • gestörter Nierenfunktion
  • eingeschränkter Leberfunktion
  • Störung der Blutbildung im Knochenmark
  • Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Epilepsien oder einer Neigung zu Krampfanfällen
  • Parkinson-Krankheit
  • Herzrhythmusstörungen
  • schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Tumoren, deren Wachstum durch das Hormon Prolaktin gefördert wird (zum Beispiel Brustkrebs).

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Der Wirkstoff sollte während Schwangerschaft und Stillzeit nicht eingesetzt werden, weil die Unbedenklichkeit der Anwendung für Mutter und Kind nicht nachgewiesen ist. Frauen im gebärfähigen Alter sollten während der Therapie daher empfängnisverhütende Maßnahmen treffen.

Mütter, die im letzten Schwangerschaftsdrittel den Wirkstoff einnehmen, gefährden ihre Neugeborenen durch Nebenwirkungen wie Bewegungsstörungen und Entzugserscheinungen. Diese können sich in Aufregung, Muskelverspannungen oder -schlaffheit, Zittern, Schläfrigkeit, Atemnot oder Störungen bei der Nahrungsaufnahme äußern. Solche Neugeborene müssen sorgfältig ärztlich überwacht werden.


Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Kinder und Jugendliche mit Psychosen wie Persönlichkeitsspaltung (Schizophrenie) oder Phasen der Übersteigerung (Manie) im Rahmen einer Depression dürfen erst ab einem Alter von 18 Jahren mit Risperidon behandelt werden.

Bei Verhaltensstörungen darf Risperidon ab einem Alter von fünf Jahren eingesetzt werden. Allerdings muss der Arzt die Behandlung mit einer niedrigen Dosis (O,5 Millgiramm) beginnen, die nur langsam gesteigert werden darf. Für die Dauerbehandlung ist die niedrigstmögliche Dosis zu wählen.

Die medikamentöse Behandlung sollte stets von einer sozialpsychiatrischen (Familien-)Therapie begleitet werden. Wie bei allen Behandlungen, die nur die Beschwerden mildern, muss die dauerhafte Anwendung von Risperidon fortwährend vom Arzt beurteilt und begründet werden.

Bevor Risperidon für Kinder oder Jugendliche mit Verhaltensstörung verschrieben wird, wird sie der Arzt vollständig auf körperliche und soziale Hintergründe des aggressiven Verhaltens wie Schmerzen oder ungünstige Belastungen aus dem Umfeld beurteilen. Der müde machende Effekt von Risperidon kann sich bei dieser Patientengruppe möglicherweise auf die Lernfähigkeit auswirken. Ein Wechsel des Einnahmezeitpunktes kann dann den Einfluss auf die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen verbessern.

Für die Behandlung von Kindern unter fünf Jahren darf Risperidon nicht angewendet werden.


Welche Nebenwirkungen kann Risperidon haben?

Im Folgenden erfahren Sie das Wichtigste zu möglichen, bekannten Nebenwirkungen von Risperidon. Diese Nebenwirkungen müssen nicht auftreten, können aber. Denn jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Medikamente. Bitte beachten Sie außerdem, dass die Nebenwirkungen in Art und Häufigkeit je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.


Sehr häufige Nebenwirkungen:

Parkinson-ähnliches Zittern, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit.


Häufige Nebenwirkungen:

Blut-Prolaktin-Werterhöhung, Gewichtszunahme, Herzrasen, Unruhe, Schwindel, Zittern, Verstimmung, Schläfrigkeit, Dämmerschlaf, Antriebslosigkeit, unwillkürliche Bewegungen, Verschwommensehen, Atembeschwerden, Nasenbluten, Husten, verstopfte Nase, Rachen- und Kehlkopfschmerz, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit, Bauchschmerz, Verdauungsstörung, trockener Mund, Magenbeschwerden, Einnässen, Hautausschlag, Hautrötung, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Gliederschmerz, Appetitverstärkung, Appetitverminderung, Lungenentzündung, Grippe, Bronchitis, Infektion der oberen Atemwege, Harnwegsinfektion, Fieberanfall, Ermüdung, Wassereinlagerungen in Armen und Beinen, Schwäche, Brustschmerz, Angst, Aufregung, Schlafstörungen.


Gelegentliche Nebenwirkungen:

EKG-Veränderungen (beispielsweise QT-Verlängerung), Blutzucker-Erhöhung, Blut-Enzym-Werterhöhung (Transaminasen), Blutbildveränderungen (Weiße Blutkörperchen-Verminderung, Eosinophile erhöht, Blutplättchen-Mangel), Hämoglobin-Werterniedrigung, Blut-Kreatinphosphokinase-Erhöhung, Herzrhythmusstörungen (AV-Block, Schenkelblock, Vorhofflimmern, Sinusbradykardie), Herzklopfen, Blutarmut, fehlende Reaktion auf Reize, Bewusstseinsverlust, Ohnmacht, Bewusstseinsverminderung, Hirnfunktionsstörung, vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn, Sprechstörung, Aufmerksamkeitsstörung, erhöhtes Schlafbedürfnis, Haltungsschwindel, Gleichgewichtsstörung, Bewegungsverzögerung, Sprachstörung, fehlgesteuerte Bewegungen, Schmerzunempfindlichkeit, Bindehautentzündung, Augenrötung, Augenausfluss, Augenschwellung, trockenes Auge, Tränensekretion verstärkt, Lichtscheu, Ohrenschmerzen, Ohrensausen, Keuchen, Lungenentzündung (durch Einatmen von Nahrung), Lungenstauung, Atemfunktionsstörung, Lungenrasseln, Atemwegsverengung, Stimmstörung, Schluckstörung, Magenschleimhautentzündung, Stuhlinkontinenz, Kotstau, Harnverhaltung, Harninkontinenz, Harnfluss, Gesichtsschwellung, Hautverletzungen, Hauterkrankungen, Juckreiz, Akne, Hautverfärbung, Haarausfall, schuppige Hautentzündung, trockene Haut, überschießende Hornhautbildung, Muskelschwäche, Muskelschmerz, Nackenschmerzen, Gelenkschwellungen, Haltungsstörungen, Gliedersteifigkeit, Brustmuskelschmerz, Essensverweigerung, vermehrter Durst, Nasennebenhöhlenentzündung, Virusinfektion, Ohrinfektion, Mandelentzündung, Hautentzündung, Mittelohrentzündung, Augeninfektion, örtliche Infektion, Hautentzündung an den Körperenden, Atemwegsinfektion, Blasenentzündung, Nagelpilzerkrankung, niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall bei Körperlageveränderung, Gesichtsrötung, Gesichtsschwellung, Gangstörung, Gefühlsveränderungen, Schwerfälligkeit, Grippe-artige Erkrankung, Durst, Brustkorbbeschwerden, Schüttelfrost, Überempfindlichkeit, Regelblutungsausfall, Sexualfunktionsstörungen, Erektionsstörungen, Ejakulationsstörung, krankhafter Milchfluss, Brustschwellung, Regelblutungsstörung, Scheidenausfluss, Verwirrtheitszustand, Übersteigerung, Libido-Verminderung, Teilnahmslosigkeit, Nervosität.


Seltene Nebenwirkungen:

Körpertemperaturabsinken, Granulozyten-Mangel, malignes neuroleptisches Syndrom, diabetisches Koma, Gehirnerkrankung, Durchblutungsstörung im Gehirn, Bewegungsstörung, Sehschärfeverminderung, Augenrollen, Grüner Star, Atemaussetzer im Schlaf (Schlafapnoe-Syndrom), Hecheln, Darmverschluss, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Lippenschwellung, Lippenentzündung, Schuppen, Muskelauflösung, überschießende Ausschüttung an antidiuretischem Hormon (ADH), Mittelohrentzündung (chronisch), allgemeine Körperschwellungen, zu niedrige Körpertemperatur, Arzneimittel-Entzugsbeschwerden, Kältegefühl (Arme, Hände, Füße), Arzneimittelüberempfindlichkeit, Gelbsucht.


Sehr seltene Nebenwirkungen:

Körperübersäuerung (diabetisch)


Nebenwirkungen unbekannter Häufigkeit:

Granulozyten-Fehlen, Überwässerung des Körpers, allergische Reaktion, Penisdauersteifigkeit, Venenverstopfungen (auch Lungenembolie).


Besonderheiten:

Es können Symptome einer Parkinson-Krankheit wie Zuckungen und Tics, passiver Muskelwiderstand (Rigor), starkes Zittern (Tremor), vermehrter Speichelfluss, Unfähigkeit, still zu sitzen (Akathisie), auftreten. Diese Nebenwirkungen sind meist gering ausgeprägt. Treten sie jedoch stark in Erscheinung, kann ihnen durch Dosisverminderung oder durch Mittel zur Behandlung der Parkinsonkrankheit entgegengewirkt werden.

Ein malignes neuroleptisches Syndrom (gekennzeichnet durch Muskelstarre, hohes Fieber, Bewusstseinstrübung und Kreislaufkollaps) kann auftreten. Betroffen sind vorwiegend junge Menschen und Parkinson-Patienten. In diesem Fall muss die Behandlung unverzüglich abgebrochen werden.

Bei älteren Parkinson-Patienten oder Demenz-Kranken kommt es unter Risperidon-Behandlung gehäuft zu Störungen der Bewegungssteuerung (erhöhtes Sturz-Risiko), zu Verwirrtheit und Abstumpfung.

Besonders bei älteren Personen mit Demenz, Bluthochdruck, arteriellen Durchblutungsstörungen und schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen treten unter Risperidon-Therapie vermehrt Schlaganfälle auf und die Sterblichkeitsrate ist erhöht.


Welche Wechselwirkungen zeigt Risperidon?

Bitte beachten Sie, dass die Wechselwirkungen je nach Arzneiform eines Medikaments (beispielsweise Tablette, Spritze, Salbe) unterschiedlich sein können.

Die zeitgleiche Therapie mit tri- und tetrazyklischen Antidepressiva oder mit Betablockern kann zu gegenseitiger Wirkungsverstärkung führen. Zudem ist das Risiko für eine Herzschlagbeschleunigung (Tachykardie) erhöht.

Die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer Fluoxetin und Paroxetin können die Wirkung von Risperidon verstärken.

Enzyminduktoren wie beispielsweise Barbiturate oder wie Carbamazepin können den Abbau des Neuroleptikums beschleunigen.

Risperidon verstärkt die Wirkung von Alkohol, Benzodiazepinen, Beruhigungsmitteln, Anticholinergika, blutdrucksenkenden Mitteln (wie Prazosin) sowie von Narkosemitteln.

Vor einer Operation muss der Narkosearzt über die Risperidon-Therapie informiert werden.

Bei gleichzeitiger Gabe von Dopaminrezeptor-Agonisten zur Behandlung der Parkinson-Krankheit ist deren Wirkung abgeschwächt.


Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

  • Besonders bei älteren Menschen muss während der Behandlung mit dem Medikament auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und auf einen ausgeglichenen Wasser- und Mineralhaushalt geachtet werden.
  • Treten während der Behandlung Anzeichen eines Schlaganfalls auf wie unklare Sprache, Empfindungsstörungen, Lähmungserscheinungen, Sehstörungen ist sofort ein Arzt aufzusuchen.
  • Patienten mit Zuckerkrankheit oder starkem Übergewicht müssen während der Behandlung regelmäßig ihren Blutzucker kontrollieren.
  • Von Zeit zu Zeit sollte vom Arzt überprüft werden, ob eine bestehende Anti-Parkinson-Behandlung weiterhin notwendig ist.
  • Bei Sport, großer Hitze oder zu wenig Flüssigkeitszufuhr während der Behandlung kann es zu Fieberschüben kommen.
  • Treten während der Behandlung Fieber, Muskelsteifigkeit, Schwindel und Bewusstseinstrübungen auf, ist sofort ein Arzt zu befragen.
  • Das Reaktionsvermögen, die Fähigkeit zum Autofahren und zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt sein.
  • Insbesondere in der ersten Zeit der Behandlung können Schläfrigkeit oder ein plötzlicher Blutdruckabfall auftreten.

Manchmal lösen arzneiliche Wirkstoffe allergische Reaktionen aus. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.

Anfang März 2004 berichteten sowohl die Fa. Janssen-Cilag als auch Lilly Deutschland in Rote Hand Briefen über ein erhöhtes Risiko zerebrovaskulärer Ereignisse bei Demenz-Patienten, die Risperidon bzw. Olanzapin erhalten hatten. Unter Risperidon traten in sechs Plazebo-kontrollierten Studien bei 33 von 989 Patienten (3,3 %) signifikant häufiger transitorische ischämische Attacken oder Schlaganfälle, auch mit Todesfolge, auf als unter Plazebo: 8/693 (1,2 %) der Patienten. Unter Olanzapin traten in fünf Plazebo-kontrollierten Studien zerebrovaskuläre Ereignisse (z.B. Schlaganfall oder transitorische ischämische Attacken) dreimal häufiger auf als unter Plazebo: 1,3 % von 1184 Patienten mit Olanzapin versus 0,4 % von 478 Patienten mit Plazebo. Auch die Zahl der Todesfälle war unter Olanzapin höher als unter Plazebo: 3,5 % versus 1,5 %.


Anwendungsgebiete des Wirkstoffs Risperidon

Der Wirkstoff Risperidon dient der Behandlung schwerer Psychosen mit Realitätsverkennung, Wahnvorstellungen und Halluzinationen, wie sie beispielsweise bei chronischer Schizophrenie oder einer krankhaften Übersteigerung (Manie) auftreten. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Psychosen bei Patienten mit Demenz-Erkrankungen.

Risperidon kann aggressives Verhalten gegen sich selbst und gegenüber anderen bei seelischen Erkrankungen lindern. Bei verwahrlosten Menschen mit verminderter oder grenzwertiger Intelligenz und schweren Verhaltensauffälligkeiten kann Risperidon eine sozialpsychiatrische Therapie unterstützen.


Wirkungsweise von Risperidon

Neuroleptika wie Risperidon entfalten ihre Wirkung durch die Blockade von Rezeptoren für den Nervenbotenstoff Dopamin im Gehirn. Dadurch können psychotische Störungen wie Halluzinationen und Wahnvorstellungen gelindert werden.

Neben Dopamin-Rezeptoren besetzt Risperidon auch Bindungsstellen für die Nervenbotenstoffe Serotonin, Noradrenalin und Adrenalin. Dadurch verbessert sich die Fähigkeit zur Selbstkontrolle. Aggressives Verhalten geht zurück, die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert und schwere Depressionen können gemildert werden.