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Speiseröhrenkrebs durch Softdrinks?


Die stetige Zunahme bestimmter Arten von Speiseröhrenkrebs konnte mit dem hohen Konsum von "Softdrinks", gesüßten und kohlensäurehaltigen Getränken wie Limonaden und Säften, in Zusammenhang stehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Forschungsteams um Mohandas Mallath vom "Tam Memorial Hospital" in Indien. Die Forschungsergebnisse beziehen sich auf Daten des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums aus 1946 bis 2000.

Demnach hat sich der Konsum von kohlensäurehaltigen Softdrinks in den vergangenen 50 Jahren verfünffacht. Im gleichen Zeitraum stiegen die Fälle von Speiseröhrenkrebs um das Sechsfache. In Ländern, in denen viele Softdrinks getrunken werden, etwa in USA, Großbritannien oder Australien, haben die Krebszahlen zugenommen. In Ländem mit geringem Softdrink-Konsum wie Japan oder China wurde kein Zuwachs an Speiseröhrenkrebs festgestellt. Der Zusammenhang konnte durch den höheren Sauregrad in Magen und Speiseröhre erklärt werden, so der Mediziner Mallath. Der Inhalt einer Limonadendose bedeutet für die Schleimhäute eine zusätzliche Stunde bei einem pH-Wert unter 4 - vor allem durch häufigeres Aufstoßen. Dies könnte zu einem verstärkten Aufbau der Schleimhäute führen und so das Risiko für das Adenokarzinom stark erhöhen.

Mallath und Kollegen warnen jedoch vor voreiligen Schlüssen: Menschen, die viele Softdrinks zu sich nehmen, tendieren generell dazu, sich ungesund zu ernähren und sich so einem höheren Krebsrisiko auszusetzen.

Allerdings erhärten auch andere Studien den Verdacht der indischen Ernährungswissenschaftler. So gibt es Belege dafür, dass sich der Magen nach dem Konsum von Softdrinks besonders stark ausdehnt und auch der pH-Wert der Speiseröhre deutlich in Richtung auf "zu sauer" verschlechtert.