Orthomolekulare Therapieempfehlungen bei Krebs

  • Multivitaminpräparat 
  • Calciumascorbat- basisches Vitamin C  hoch dosieren in möglichst kleinen Portionen (z.B. jeweils 1 bis 2 Kapseln alle 30 Minuten) über den Tag verteilt nehmen, da dann die Resorptionsrate und dadurch der Blut- und Gewebsspiegel höher sind.  Pro Gramm Vitamin C sollten zusätzlich 100 mg Alphaliponsäure genommen werden.
  • Alphaliponsäure plus Vitamin C  Aufgrund der komplexierenden Eigenschaften sollte Alphaliponsäure nicht zusammen mit Zink, Kupfer, Eisen oder Magnesium gegeben werden (Einnahmeabstand von einer Stunde einhalten).
  • Infusionen: Die orale Gabe von Vitamin C muss mit Vitamin-C-Infusionen kombiniert werden.  Um tumorzelltoxische Plasmakonzentrationen zu erreichen, sind mehr als 30 g Vitamin C per Infusion erforderlich. Zum Beispiel führt eine Infusion mit 60 g, infundiert über 60 Minuten, unmittelbar gefolgt von 20 g, infundiert über die nächsten 60 Minuten, zu einer tumortoxischen Plasmakonzentration nahe oder über 400 mg/dl.  Es sollten nur solche Vitamin-C-Präparate verwendet werden, die weder Konservierungsmittel noch Stabilisatoren enthalten, z.B. Pascorbin® (Pascoe).  Diesen Vitamin-C-Infusionen sollten möglichst auch Alphaliponsäure und Glutathion hinzugefügt werden.  Alphaliponsäure z.B. Alpha-Lipogamma® (Wörwag), Mischungsverhältnis 1 Teil Alphaliponsäure auf 10 Teile Vitamin C.  Glutathion z.B. Tationil® (Roche, Italien). Eine solche Infusion sollte mehrmals pro Woche durch­geführt werden, in der Regel in den ersten zwei bis drei Wochen täglich, später alle zwei Tage. Dosierung der Infusionen:  siehe Therapieschemata in dem Buch „Die Praxis der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie“ von Harald Krebs, Es kann in jeder Buchhandlung bestellt werden.
  • Salvestrol Professional  mindestens 2 x 1 Kapseln in einfachen bis maximal 3 x 2 Kapseln in schweren Fällen pro Tag. Die Hochdosierung mit 6 Kapseln beibehalten bis eine deutliche Verbesserung eingetreten ist. Danach kann die Dosierung schrittweise bis zur Mindestmenge reduziert werden.
  • Lysin  
  • Arginin 
  • Cystein 
  • Betaglucan
  • Coenzym Q10  bis zu 500 mg pro Tag
  • Vitamin D3 
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Selen bis zu 300 µg pro Tag – In Form von Selenmethionin. Es muss auf möglicherweise auftretende Toxizitätssymptome geachtet werden wie weichere Fingernägel, Knoblauchgeruch des Atems und des Schweißes, Haarausfall, Gereiztheit, Hautjucken, Metallgeschmack, Übelkeit, Erbrechen, ungewöhn­liche Müdigkeit und Schwächegefühl. In diesem Falle muss die Dosis reduziert werden.
  • Kurkuma 

Hinweis 1:. Entscheidend für den Therapieerfolg sind ausreichend hohe Mengen, diese sind individuell unterschiedlich.

Hinweis 2: Bitte nicht gleich mit der Maximaldosis zu beginnen, sondern die Dosis im Verlauf einiger Tage allmählich aufzubauen.

Hinweis 3: Die Therapievorschläge mindestens 1/2 Jahr durchführen. Wenn schließlich keinerlei Tumoraktivität mehr nachweisbar ist sollte eine Grundversorgung weiterhin gewährleistet werden.

Zusätzliche dringende Empfehlungen

  • Mögliche Parasitenbelastungen testen und beseitigen.
  • Toxische Belastungen testen und beseitigen.
  • Leberreinigung durchführen, um die Selbstheilungskräfte zu stärken und die Entgiftungskraft der Leber nutzen.
  • Zur Entgiftung: Darmsanierung Clean-Me-out auf der mildesten Stufe über einen längeren Zeitraum (nicht bei Schwerkranken)
  • Ernährung: „Unsere Nahrung, unser Schicksal“, Autor Dr. Max Otto Bruker.
  • Regelmäßiges moderates körperliches Training.

Quellenangaben

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  4. Hickey R, Roberts H: The Cancer Breakthrough. A nutritional approach for doctors and patients. www.lulu.com, 2007.
  5. Krebs H: Die Praxis der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie. Verlag Medizin & Management, 2006.
  6. Kremer H: Die stille Revolution der Krebs- und AIDS-Medizin. Ehlers-Verlag, 2001.
  7. Lappe JM, Travers-Gustafson D, Davies KM, Recker RR, Heaney RP: Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial. American Journal of Clinical Nutrition 2007; 85 (6): 1586–1591.
  8. Lockwood K et al.: Apparent partial remission of breast cancer in ‘high risk’ patients supplemented with nutritional antioxidants, essential fatty acids and coenzym Q10. Mol Aspects Med 1994; 15 Suppl: 231–240.
  9. Lockwood K et al.: Partial and complete regression of breast cancer in patients in relation to dosgae of coenzyme Q10. Biophysical and Biochemical Research Communications 1994; 199 (3): 1504–1508.
  10. Lockwood K et al.: Progress on therapy of breast cancer with CoQ10 and the regression of metastases. Biophysical and Biochemical Research Communications 1995; 212 (1): 172–177.
  11. Niedzwiecki A: Zellular-Medizin und Krebsforschung. Herunterladbar von der Internetadresse
  12. www.dr-rath-gesundheitsallianz.org/infothek/buecher/zellularmedizin_krebsforschung.html.
  13. Die Original-Veröffentlichungen und -Kongressreferate, auf denen der obige Vortrag von Dr. Niedzwiecki beruht, finden Sie im Internet unter www.drrathresearch.org/lab_research/cancer.html www.drrathresearch.org/lab_research/scientific_presentations_cancer.html und www.drrathresearch.org/lab_research/scientific_publications.html .
  14. Riordan NH, Riordan HD, Casciari JP: Clinical and experimental experiences with intravenous vitamin C. J Orthomol Med 2000; 5: 201–213.
  15. Sardi B: Greatest cancer breakthrough, ever. 8. Juni 2007. Archiv nicht mehr zugänglich. Einige Daten verfügbar unter www.lewrockwell.com/sardi/sardi70.html.
  16. Schaefer BA, Tan HL, Burke MD, Potter GA: Nutrition and Cancer: Salvestrol Case Studies. J Orthomol Med 2007; 22: 177–182.
  17. Tan HL, Beresford K, Butler PC, Potter GA, Burke MD: Salvestrols – Natural Anticancer Prodrugs in The Diet. Cancer Drug Discovery Group, Leicester School of Pharmacy, De Montfort University, Leicester.

Fragen und Antworten zur Anwendung von Salvestrolen

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