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Warum braucht der Mensch ab 50 ergänzende Nährstoffe?


Vorbeugen ist besser als heilen

"Lass Nahrung deine Medizin und Medizin deine Nahrung sein!" Diesen weisen Satz prägte der griechische Arzt Hippokrates bereits vor über 2000 Jahren. Ebenso bekannt ist die alte Wahrheit: Vorbeugen ist besser als heilen.

Impfungen gelten als größter Erfolg der Medizin. Doch sind sie wirklich ein umfassender und sicherer Schutz vor gefährlichen Krankheiten? Immer mehr Indizien und Beweise zeigen: Die Gefährdung durch jene Krankheiten, vor denen Impfungen angeblich sch

Nährstoffe für das Nervensystem

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Für Nieren und Blase

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Nährstoffe für die tägliche Grundversorgung

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Kardiaka und Koronarmittel (Herzmittel) und Vitalstoffe


Wechselwirkungen von Medikamenten und Mikronährstoffen und was man unbedingt darüber wissen sollte!

Viele Menschen nehmen Medikamente und viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel, aber viele Menschen, die Medikamente nehmen wissen gar nicht, dass sie besser auch Nahrungsergänzungsmittel nehmen sollten. Und Einige, derer die Medikamente nehmen, sollten bestimmte Nahrungs- ergänzungsmittel besser nicht nehmen. Viele Medikamente und viele Krankheiten verbrauchen in großer Quantität spezifische Mikronährstoffe. Das führt dazu, dass sich mit der Zeit zu dem eigentlichen Leiden noch ein eigentlich vermeidbarer Kollateralschaden entsteht, der die Gesundheit zusätzlich beeinträchtigt.

Es ist leider viel zu wenig bekannt, dass und welche Interaktionen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen bestehen. Die durch einen Mangel an Mikronährstoffen auftretenden Symptome können erkannt werden und geben einen ersten Hinweis, welche Vitalstoffe man zum Ausgleich einnehmen sollte. Wir haben auf unseren Seiten zu den besonders häufig verschrieben Arzneimitteln die Interaktionen zu Vitalstoffen (Mikronährstoffen) zusammen gestellt. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie diese Liste für sich studieren.

Wir möchten Ihnen aber einen sehr dringenden Rat mit auf den Weg geben: Verwenden Sie diese Informationen nicht, um Ihre Medikation eigenhändig zu verändern. Nutzen Sie die Informationen, um mit dem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens Ihre besondere Situation zu besprechen. Wir geben Ihnen unten einen Literaturhinweis zu einem Buch von Uwe Gröber. Ihr Arzt wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie ihn auf dieses Buch hinweisen.


Was sind Kardiaka?

Kardiaka sind Wirkstoffe, die die Tätigkeit des Herzens beeinflussen. Sie werden auch

  • Kardiotonika,
  • Antiarrhythmika,
  • Koronarmittel,
  • Herzmedikamente

genannt.

Die Arzneimittelgruppe der Kardiaka umfasst alle Herzmittel, deren Hauptaufgabe es ist, das Herz, den Herzmuskel oder die Herzfunktion an sich zu stärken oder zu verbessern. Die Herzmittel umfassen eine große Zahl von medizinischen Präparaten, die so vielfältig wirken wie die individuellen Herzschläge der zu behandelnden Menschen. So zählen zu den Kardiaka auch Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zur Therapie von Herzinfarktpatienten sowie die Antiarrhythmika (Medikamente zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).

Arzneimittel zur Unterstützung der Herztätigkeit:

  • Extrakte aus Fingerhutblättern,
  • Meerzwiebeln (Scilla maritima),
  • Strophantussamen,
  • Maiglöckchenkraut (Convallaria majalis)
  • Adonisröschen.

Zur Besserung der Herzmuskeldurchblutung dienen besonders

  • Weißdorn (Crataegus),
  • Khella (Glykosid aus den Früchten der Zahnstocherammei, Ammi visnaga)
  • Nitroglycerin;

Zur Beruhigung erregter Herztätigkeit dient Baldrian

Fälschlich zu den Herzmitteln werden auch die am Gefäßsystem angreifenden Analeptika gerechnet.

Koronarmittel sind Arzneimittel, die zur Behandlung einer Erkrankung der Herzkranzgefäße eingesetzt werden. Die Herzkranzgefäße, auch Koronarien genannt, sind kleine Arterien, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Wenn diese durch Ablagerungen, die sich im Laufe des Lebens – verstärkt durch Rauchen, fettes Essen, etc. – ansammeln, eingeengt sind, so wird der Herzmuskel nicht mehr optimal versorgt, was zu einer Unterversorgung des Herzens, zu Angina Pectoris, zu einem Herzinfarkt bis hin zum Tod führen kann. Medikamente dagegen weiten diese Arterien, damit mehr Blutdurchfluss möglich ist.

Alternativ kann operativ mit Stents oder Bypässen gearbeitet werden.

Pharmaka, die bei Angina pectoris o. Koronarinsuffizienz eingesetzt werden. Wirkung entweder

  • über eine Senkung des peripheren Widerstands,
  • Erweiterung u./o. Neubildung von Koronargefäßen,
  • Senkung des Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels.

Diese Wirkungen sind teilweise unsicher und umstritten.

  • Organische Nitrite u. Nitrate: Amylnitrit, Nitroglycerol (Nitroderm TTS), Isosorbidmono- u. dinitrat;
  • Molsidomin;
  • Betarezeptorenblocker;
  • Kalziumantagonisten: Nifedipin (Adalat), Verapamil, Diltiazem, Nimodipin, Prenylamin;
  • Theophyllin;
  • Dipyridamol (Persantin), cave: koronares Steal-Phänomen;
  • Trapidil.

Herzglykoside und Kalium

Wirkungsabschwächung von Herzglykosiden durch Kaliumsupplemente.

Eine unkontrollierte Selbstmedikation mit Kaliumpräparaten ist unter einer Therapie mit Herzglykosiden (Beta-Acetyldigoxin, Digitoxin, Digixin, Methyldigoxin) zu vermeiden.

Generell sollten die Serumelektrolyte bei einer Therapie mit herzwirksamen Glykosiden sorgfältig überwacht und gegebenenfalls korrigiert werden.


Herzglykoside und Magnesium

Verbesserung der Glykosidtoleranz durch Magnesium

Unter der Therapie mit Herzglykosiden (Beta-Acetyldigoxin, Digitoxin, Digixin, Methyldigoxin) empfiehlt sich die Supplementierung von Magnesium (z.B. 300 mg/d), da Magnesium die Kaliumverwertung und Glykosidtoleranz verbessert.

Magnesium schützt als natürlicher Calciumantagonist die Herzmuskelzelle vor einer Überladung mit Calcium-Ionen


Herzglykoside und Hypokaliämie/Hypomagnesiämie

Verstärkung der Herzglykosidwirkung

Die Kalium- und Magnesiumspiegel sollten bei einer Therapie mit herzwirksamen Glykosiden (Beta-Acetyldigoxin, Digitoxin, Digixin, Methyldigoxin) sorgfältig überwacht und gegebenenfalls durch eine orale Substitution korrigiert werden.


Kardiaka und L-Carnitin

L-Carnitin kann den Bedarf an herzwirksamen Medikamenten verringern.

Die adjuvante Gabe von L-Carnitin (z.B. 2000 mg tgl, p.o.) – auch in Kombination mit Coenzym Q10 – kann bei KHK oder Herzinsuffizienz den Bedarf an Kardiaka verringern.


Kardiaka und Coenzym Q10

Coenzym Q10 kann den Bedarf an herzwirksamen Medikamenten verringern.

Die adjuvante Gabe von Coenzym Q10 (z.B. 200 mg tgl, p.o.) – auch in Kombination mit L-Carnitin – kann bei Herzinsuffizienz den Bedarf an Kardiaka (Beta-Acetyldigoxin, Digitoxin, Digixin, Methyldigoxin) signifikant verringern.

Der Richtwert für therapeutische wirksame Coenzym Q10-Blutspiegel in der adjuvanten Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen dürfte bei > 2.5 µg /ml liegen.


Nitrate und Vitamin C

Vitamin C kann die Nitrattoleranz verringern

Bei hoher Dosierung oder Dauerapplikation der zur KHK-Therapie eingesetzten Nitrate (Glyceroltrinitrat, Isosorbiddinitrat, Isosorbidmononitrat, Molsidomin, Pentaerythrityltetranitrat) wird häufig eine Abschwächung der Nitratwirkung (Toleranz) beobachtet.

Die adjuvante Gabe von Antioxidanzien wie Vitamin C, Vitamin E und Coenzym Q10 kann die Endothelfunktion verbessern und die Entwicklung einer Nitrattoleranz verringern.


Literaturhinweise

Diese Tabelle stammt aus dem Buch von Uwe Gröber mit dem Titel „ Interaktionen, Arzneimittel und Mikronährstoffe“, ISDN 978-3-8047-2375-7, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart. Für eine Vertiefung der Informationen empfehlen wir den Kauf des Buches.

Der Text ist zum Teil verändert, bzw. ergänzt mit weiteren, uns vorliegenden Informationen.


Wichtiger Hinweis und Warnung

Sollten Sie bei der Durchsicht dieser Aufstellungen Beschreibungen finden, die auf ihre Situation passen, konsultieren Sie bitte ihren Hausarzt. Verändern Sie bitte nicht eigenständig ihre Medikation, die Folgen könnten dramatisch sein. Sprechen Sie die Supplementierung mit Mikronährstoffen mit ihrem Arzt / Therapeuten ab.