{"id":5620,"date":"2020-04-16T10:29:37","date_gmt":"2020-04-16T08:29:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=5620"},"modified":"2020-04-16T10:29:41","modified_gmt":"2020-04-16T08:29:41","slug":"vitalstoffe-fragen-und-antworten-zu-unseren-lebensgrundlagen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/warum-vitamine\/vitalstoffe-fragen-und-antworten-zu-unseren-lebensgrundlagen\/","title":{"rendered":"Vitalstoffe &#8211; Fragen und Antworten zu unseren Lebensgrundlagen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die richtige Auswahl unserer Nahrung ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe unseres Lebens essen wir mehr als 100 000mal und nehmen dabei rund 60 bis 70 Tonnen Nahrung auf. Wir essen und trinken im Laufe eines Monats den Gegenwert unseres eigenen K\u00f6rpergewichts.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit mehr als 100 Jahren haben sich unsere Essgewohnheiten stark ver\u00e4ndert. Der Anteil naturbelassener Nahrung nimmt in demselben Ma\u00dfe ab wie der Anteil an verarbeiteten Nahrungsmitteln und Fertigprodukten steigt. Damit ging beispielsweise der f\u00fcr die Verdauung so wichtige Ballaststoffanteil um mindestens 70 Prozent zur\u00fcck und der Zuckerkonsum nahm um mehr als 100 Prozent zu \u2013 um nur zwei pr\u00e4gnante Faktoren zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gefolge dieser Ver\u00e4nderungen nehmen ern\u00e4hrungsbedingte Gesundheitsst\u00f6rungen, die sogenannten Zivilisationskrankheiten, immer mehr zu. Fachleute gehen davon aus, dass mehr als zwei Drittel aller Todesf\u00e4lle auf ern\u00e4hrungsbedingte Krankheiten \u2013 einschlie\u00dflich Alkohol &#8211;&nbsp; zur\u00fcckgehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Warum sind Tiere in der Wildbahn und Naturv\u00f6lker gesund, nicht aber die zivilisierten Nationen mit all ihrem \u00dcberfluss, was stimmt da nicht?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was fehlt uns auf unseren reich gedeckten Tischen? Werden wir krank, weil wir einen Mangel an Medikamenten haben oder weil unser Stoffwechsel nicht mehr gen\u00fcgend solcher N\u00e4hrstoffe bekommt, die er f\u00fcr optimale Funktion ben\u00f6tigt? Wo verbergen sich diese magischen Stoffe?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die noch junge Ern\u00e4hrungswissenschaft besch\u00e4ftigte sich zun\u00e4chst vorwiegend mit den f\u00fcr die Energieversorgung des K\u00f6rpers unabdingbaren N\u00e4hrstoffen Kohlenhydrate, Fett und Eiwei\u00df, wobei die zwei letztgenannten auch elementare Baustoffe f\u00fcr den Organismus sind. Erst sp\u00e4ter entdeckte man, dass f\u00fcr einen gut funktionierenden K\u00f6rper weitere Stoffgruppen ben\u00f6tigt werden. Es kam die gro\u00dfe Zeit der Entdeckungen von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Enzymen, Aminos\u00e4uren, Fetts\u00e4uren, Ballaststoffen &#8230;, und in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts endlich die schrittweise Entdeckung der Pflanzenschutzstoffe, auch als Sekund\u00e4re Pflanzenstoffe bezeichnet, wie Aromastoffe, \u00e4therische \u00d6le, Bitterstoffe, Antioxidantien, Flavonoide &#8230;, die nicht nur dem Eigenschutz der Pflanzen dienen, sondern auch unser Wohlbefinden in vielerlei Hinsicht unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Davon sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">All diese Mikron\u00e4hrstoffe, die wir nur in kleinen Mengen, daf\u00fcr jedoch regelm\u00e4\u00dfig und in der richtigen Mischung ben\u00f6tigen, werden sinnigerweise als Vitalstoffe bezeichnet, weil sie daf\u00fcr sorgen, dass der Organismus&nbsp; die zugef\u00fchrten Energie- und Baustoffe richtig verstoffwechseln und sich einverleiben kann. Es sind Werkzeuge, mit deren Hilfe der K\u00f6rper seine vielf\u00e4ltigen Aufgaben erledigt und sich so am Leben erh\u00e4lt.&nbsp; Der K\u00f6rper kann die aufgenommene Nahrung nur in kleinste Bestandteile zerlegt verarbeiten, Energie daraus gewinnen und neue Gewebe aufbauen. Ohne Vitalstoffe kann er das nicht bewerkstelligen. Fehlen sie, so muss er bei vollen T\u00f6pfen Mangel leiden und kann auf Dauer seine Aufgaben nicht mehr bew\u00e4ltigen. Ohne die Mikron\u00e4hrstoffe ist kein Leben m\u00f6glich!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Mineralstoffen und Spurenelementen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beides sind Wirkstoffe und auch Baustoffe f\u00fcr den K\u00f6rper. Mineralien, die im Organismus in einer Konzentration von mehr als 50 Milligramm pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht vorliegen, bezeichnet man als Mineralstoffe oder Mengenelemente. Dazu z\u00e4hlen wir die Metalle Natrium, Kalium, Kalzium und Magnesium, ebenso die Nichtmetalle Chlor, Schwefel und Phosphor Sie liefern die Struktur f\u00fcr Knochen und Z\u00e4hne, regulieren den Wasserhaushalt, steuern den S\u00e4ure-Basen-Haushalt und aktivieren Enzyme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mineralien mit geringerer Konzentration im K\u00f6rper nennen wir&nbsp;<strong>Spurenelemente<\/strong>. Dazu z\u00e4hlen Eisen, Zink, Kupfer, Jod, Fluorid, Selen, Chrom, Mangan, Molybd\u00e4n und Kobalt. Sie sind unverzichtbar f\u00fcr den Organismus, denn sie steuern den Druck in den Blutgef\u00e4\u00dfen, regeln den Wasser- und Elektrolythaushalt, ebenso den S\u00e4ure-Basen-Haushalt, mineralisieren Knochen und Z\u00e4hne, regeln die Blutgerinnung, sind an den Funktionen von Muskeln und Nerven beteiligt und aktivieren viele Enzyme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt weitere Mineralien, deren Bedeutung f\u00fcr die Gesundheit noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Vitaminen und Vitaminoiden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sind Substanzen, die dem K\u00f6rper keine Energie liefern, jedoch f\u00fcr sein Funktionieren unabdingbar sind und daher regelm\u00e4\u00dfig mit der Nahrung aufgenommen werden m\u00fcssen. Wir unterscheiden die fettl\u00f6slichen Vitamine A, D, E und K, die in Leber und Fettgewebe gespeichert werden k\u00f6nnen und die wasserl\u00f6slichen Vitamine der Vitamin-B-Gruppe und Vitamin C, die sich in allen K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten befinden, die Zellen von au\u00dfen und innen sch\u00fctzen und die sich recht schnell verbrauchen Alle B-Vitamine werden f\u00fcr den Energie-Stoffwechsel, f\u00fcr Nervensystem und Gehirn ben\u00f6tigt, w\u00e4hrend die Vitamine A und D wesentlich f\u00fcr Aufbau und Wachstum von Zellen und Geweben sind. Als Schutzwall gegen Oxidationssch\u00e4den durch freie Radikale (aggressive Sauerstoffmolek\u00fcle) verwendet der Organismus besonders die Vitamine C und E, aber auch Pflanzenschutzstoffe wie Carotinoide (Beta-Carotin, Lutein, Zeaxanthin, Astaxanthin&#8230;), OPC und weitere Substanzen als Rostschutzmittel oder Antioxidantien. Vitamine sind ebenso Bestandteile von Enzymen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem gibt es Vitaminoide (vitamin\u00e4hnliche Stoffe) wie beispielsweise Carnitin und Coenzym Q10 f\u00fcr den Energie-Stoffwechsel, die der K\u00f6rper zwar selbst bilden kann, die F\u00e4higkeit dazu l\u00e4sst jedoch mit zunehmendem Alter stark nach, was sich auf die Leistungsf\u00e4higkeit negativ auswirkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alpha-Lipons\u00e4ure ist eine schwefelhaltige Fetts\u00e4ure und das einzige Antioxidans, das gleichzeitig im fettl\u00f6slichen und im w\u00e4ssrigen Bereich unserer Zellen vor freien Radikalen sch\u00fctzt und den Schutzeffekt von Vitamin A und E sowie Coenzym Q10 verst\u00e4rkt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Enzymen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir brauchen sie, um die Nahrung zu verdauen, um sie in die kleinsten Bestandteile Glukose, Aminos\u00e4uren und Fetts\u00e4uren zu zerlegen, aus denen unser Organismus Energie gewinnt und neue Gewebe aufbaut Es sind Biokatalysatoren, die Vorg\u00e4nge im K\u00f6rper beschleunigen. Sie befinden sich in rohen, unverarbeiteten Lebensmitteln&nbsp; und werden, da es Eiwei\u00dfverbindungen sind, durch Hitze unwirksam. Enzyme sind Spezialisten. Lipasen spalten Fette, Amylasen bauen Kohlenhydrate zu Glukose ab, Peptidasen spalten Eiwei\u00dfverbindungen zu Aminos\u00e4uren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit es Leben auf der Erde gibt, spielen Enzyme in jedem Organismus die Hauptrolle darin, nahezu alle Stoffwechselvorg\u00e4nge zu steuern. Sie helfen beim Aufbau neuer Zellen und entsorgen alte, unbrauchbare. Sie sind beteiligt an der Bildung von Hormonen und Nervenbotenstoffen, sch\u00fctzen vor freien Radikalen, reparieren Sch\u00e4den an der Erbsubstanz und regen das Immunsystem an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Enzyme sind aus Aminos\u00e4uren aufgebaut und mit Co-Enzymen verbunden. Das sind Vitamine und Mineralien, die erst die Enzyme aktivieren und sich dabei verbrauchen. Etwa ab dem 50. Lebensjahr geht die Enzymproduktion im K\u00f6rper zur\u00fcck, bei Krankheiten ist ihre Funktion beeintr\u00e4chtigt. F\u00fcr gute Gesundheit m\u00fcssen alle Enzyme einwandfrei funktionieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Pro- und Pr\u00e4biotika<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Probiotika (griech: pro bios = f\u00fcr das Leben) bezeichnet man gesundheitsf\u00f6rdernde Mikroorganismen wie Bifidobakterien und Laktobazillen (Milchs\u00e4ure-Bakterien), welche die Darmflora positiv beeinflussen. Man benutzt f\u00fcr Nahrungserg\u00e4nzungsmittel sehr robuste St\u00e4mme, die dem Angriff der Verdauungss\u00e4fte standhalten und sich dann im Darm ansiedeln, wo sie das Immunsystem st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Pr\u00e4biotika benennt man unverdauliche Kohlenhydrate, von denen sich die Darmbakterien ern\u00e4hren. Diese Ballaststoffe enthalten alle wichtigen Mineralien, Vitamine und&nbsp; Pflanzenschutzstoffe. Sie binden ebenso Cholesterin, Gallens\u00e4uren und Toxine, welche nun ausgeschieden werden k\u00f6nnen. Das durch sie erh\u00f6hte Stuhlvolumen beugt Verstopfungen und auch entz\u00fcndlichen Darmerkrankungen vor, zudem wird das Darmkrebsrisiko vermindert. Zu den Pr\u00e4biotika z\u00e4hlt zum Beispiel Psyllium (Flohsamenschalen).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Phospholipiden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie geh\u00f6ren zu den wichtigsten Bauteilen unserer Zellw\u00e4nde und stabilisieren die Zellen., wobei sie diese gleichzeitig elastisch erhalten. Der K\u00f6rper kann sie selbst bilden, wenn er gut mit unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren, Cholin, Inositol und anderen Vitalstoffen versorgt ist. Phosphatidylcholin (Lezithin) ist am h\u00e4ufigsten, gefolgt von Phosphatidylserin, Phosphatidylinositol und Phosphatidylethanolamin. Die Schutzschicht der Nerven, das Myelin, ist besonders reich an Phospholipiden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Grundkenntnisse zu Bioflavonoiden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Mensch nimmt Flavonoide mit der Nahrung in gr\u00f6\u00dferen Mengen auf. Rund zwei Drittel der rund ein Gramm umfassenden phenolischen Substanzen, die der Mensch zu sich nimmt, sind Flavonoide. \u201eEs wird angenommen, das sie dank ihrer antioxidativen Wirkung, die in vitro z. T. st\u00e4rker ist als diejenige von bekannten Antioxidanzien wie Vitamin E, einen signifikanten Einfluss auf die Gesundheit des Menschen haben.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Epidemiologische Studien zeigten ein geringeres Risiko f\u00fcr verschiedene Krankheiten bei h\u00f6herer Flavonoidaufnahme, darunter etwa Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Flavonoide wirken auf den Arachidons\u00e4ure-Stoffwechsel und damit auf die Blutgerinnung. F\u00fcr Krebs zeigten die epidemiologischen Studien keinen Zusammenhang, mit Ausnahme von Lungenkrebs, dessen Risiko vor allem durch Flavonoidaufnahme \u00fcber \u00c4pfel verringert wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wozu braucht man Nahrungserg\u00e4nzungen?<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"223\" height=\"154\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/angebote-grundversorgung.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2522\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/angebote-grundversorgung.jpg 223w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/angebote-grundversorgung-150x104.jpg 150w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/angebote-grundversorgung-64x44.jpg 64w\" sizes=\"auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In jeder Zelle unseres K\u00f6rpers erledigen Vitalstoffe lebenswichtige Aufgaben. Von einer bestm\u00f6glichen Versorgung mit diesen N\u00e4hrstoffen h\u00e4ngen beispielsweise die Abwehrleistung des Immunsystems, die Kontraktion der Muskeln, die Impuls\u00fcbertragung in den Nervenzellen und zahlreiche weitere Funktionen ab. Allein als Bausteine von Enzymen sind sie in mehr als 100 000 Stoffwechselvorg\u00e4nge eingebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr gute Gesundheit mit optimaler Leistungsf\u00e4higkeit ben\u00f6tigen wir die regelm\u00e4\u00dfige Zufuhr der Vitalstoffe in den Konzentrationen, in denen sie normalerweise in den K\u00f6rperzellen vorhanden sind. Um die Folgen eines lang andauernden latenten Mangels an Vitalstoffen erahnen zu k\u00f6nnen, mag das Beispiel Magnesium dienen: Bereits eine 25-prozentige Unterversorgung mit diesem Mineral, das an mindestens 200 Enzymreaktionen beteiligt ist, f\u00fchrt zu einer 50-prozentigen Reduzierung der Aktivit\u00e4t magnesiumabh\u00e4ngiger Enzyme.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Vitalstoffe m\u00fcssen wir regelm\u00e4\u00dfig mit der Nahrung aufnehmen, weil der Organismus die meisten davon nicht selbst herstellen kann. Fehlt nur ein einziger davon, laufen Stoffwechsel und Energieproduktion nicht mehr optimal, bereits hier kann es zu Abgeschlagenheit kommen. Weitere unspezifische Anzeichen von Vitalstoffmangel sind Konzentrationsschw\u00e4che, Reizbarkeit und Infektanf\u00e4lligkeit. Diesen Symptomen wird in der medizinischen Praxis meist keine Aufmerksamkeit geschenkt. Auf Dauer kann Vitalstoffmangel jedoch den Boden bereiten f\u00fcr Krankheiten wie Rheuma, Osteoporose, Altersdiabetes, Infarkt, Schlaganfall und Krebs.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Leistungseinbu\u00dfen durch Mangel an N\u00e4hrstoffen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da unsere vorgefertigte Zivilisationskost augenscheinlich nicht mehr alles enth\u00e4lt, was der Organismus ben\u00f6tigt, m\u00fcssen wir den Mangel bestimmter Substanzen ausgleichen. In der Sportmedizin hat man das recht fr\u00fch erkannt, weil dadurch die Leistung gemindert wird. Der ehemalige Direktor des \u00f6sterreichischen Instituts f\u00fcr Sportmedizin, Professor Ludwig Prokop, erkl\u00e4rte bereits 1979 auf einer Tagung in Hamburg zum Thema \u201eLeistungseinbu\u00dfen durch Mangel an N\u00e4hrstoffen\u201c: \u201e Die Vorstellung, dass durch das \u00dcberangebot der verschiedensten Lebensmittel in der heutigen Wohlstandsgesellschaft die Ern\u00e4hrungssituation der Bev\u00f6lkerung optimal w\u00e4re, hat sich leider als gro\u00dfe Fehleinsch\u00e4tzung erwiesen. Gerade die einseitige \u00dcberern\u00e4hrung, verbunden mit dem Verlust jedes nat\u00fcrlichen Instinkts f\u00fcr die richtige Kost, und die unverantwortliche, unbewusste Programmierung der Essgewohnheiten durch die Werbung hat zahlreiche bedenkliche Gesundheitsprobleme aufgeworfen. Es ist naheliegend, dass mit einer falschen Ern\u00e4hrung gleichzeitig die Leistungsf\u00e4higkeit in Alltag und Beruf beeintr\u00e4chtigt wird, und damit bei dem heutigen beruflichen Leistungsdruck Fehlleistungen, \u00dcberlastungsprobleme und echte gesundheitliche Sch\u00e4den auftreten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu scheint die Feststellung sehr wesentlich \u2013 und das gilt speziell f\u00fcr Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme -, dass bereits lange bevor noch klinische Symptome auftreten, die allgemeine Leistungsf\u00e4higkeit, die Kondition, deutlich reduziert wird. Treten dann die ersten klaren Symptome auf, so wird oft durch einseitige und nicht biologische, sogenannte \u201emoderne\u201c Di\u00e4tformen die Situation noch zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich geht es auch um die Frage, inwieweit durch die Aufwertung der Kost mit Vitaminen oder anderen Biokatalysatoren nicht nur eine Verbesserung der allgemeinen Leistungssituation, sondern auch eine Schutzwirkung gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen und inneren Stress-Faktoren erreicht werden kann.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00dcberversorgung mit Kalorien und Mangel an essentiellen N\u00e4hrstoffen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der gleichen Tagung sagte der Privatdozent Dr. Klaus Pietrzik vom Institut f\u00fcr Ern\u00e4hrungswissenschaft&nbsp; der Universit\u00e4t Bonn unter anderem: \u201cUntersuchungen aus verschiedenen&nbsp; L\u00e4ndern weisen \u00fcbereinstimmend darauf hin, dass trotz einer \u00dcberversorgung an Kalorien die w\u00fcnschenswerte H\u00f6he der Vitaminzufuhr nicht immer gew\u00e4hrleistet ist &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Statistische Auswertungen zeigen, dass die Aufnahme bestimmter Vitamine, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, bis zu 30 Prozent unter den Empfehlungen f\u00fcr die w\u00fcnschenswerte H\u00f6he liegt &#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist gut drei Jahrzehnte her. Seither hat sich die Situation eher verschlechtert als verbessert, der Anteil an vorgefertigten Nahrungsmitteln (von Lebensmitteln wage ich da gar nicht mehr zu sprechen) hat exorbitant zugenommen, die E-Nummern-Listen auf den Verpackungen sind lang, Fast Food ist f\u00f6rmlich in aller Munde und von der Frischware wissen wir oft nicht, wie unreif sie wegen des besseren Transportes geerntet wurde und wie lange sie schon im Laden liegt &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine 1995 in Gro\u00dfbritannien durchgef\u00fchrte Studie an Schulkindern<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine 1995 in Gro\u00dfbritannien durchgef\u00fchrte Studie an Schulkindern hatte zum Ergebnis, dass neun von zehn Kindern zwischen zehn und zw\u00f6lf Jahren eindeutige Mangelerscheinungen an den wichtigsten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und anderen lebensnotwendigen Substanzen zeigen. Als unmittelbare Folge davon treten bereits im fr\u00fchen Kindesalter Fettleibigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme, anhaltende M\u00fcdigkeit und Konzentrationsschw\u00e4chen auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hauptursachen liegen in der unnat\u00fcrlichen modernen Ern\u00e4hrungsweise. Die in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend forcierte Industrialisierung der Landwirtschaft und die \u201ePerfektionierung\u201c der Nahrungsmittelindustrie sorgen in zunehmendem Ma\u00dfe daf\u00fcr, dass die Nahrung, die wir t\u00e4glich zu uns nehmen wohl immer kalorienreicher wird, dabei jedoch immer weniger die f\u00fcr unseren K\u00f6rper lebenswichtigen Substanzen wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Enzyme, Aminos\u00e4uren usw. in ausreichenden Mengen enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberd\u00fcngte und stark umweltgesch\u00e4digte B\u00f6den, der Einsatz chemischer Keulen gegen Unkraut, Pilz- und Insektenbefall, die Einf\u00fchrung der \u201ehors-sol\u201c Produktion f\u00fcr gewisse Gem\u00fcse und Feldfr\u00fcchte (d.h. die Produktion auf Steinwolle anstatt im nat\u00fcrlichen Humusboden) haben dazu gef\u00fchrt, dass nicht nur die genannten Substanzen in unzureichender Menge in unseren Grundnahrungsmitteln enthalten sind, sondern dass diese dar\u00fcber hinaus sehr oft noch mit toxischen Stoffen wie Schwermetallen, Pseudo-\u00d6strogenen und zahlreichen anderen Schadstoffen belastet sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Welche Ziele verfolgt die Nahrungserg\u00e4nzung mit Vitalstoffen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Biochemiker und zweifache Nobelpreistr\u00e4ger Linus Pauling war 1968 der Begr\u00fcnder der orthomolekularen Medizin. Molek\u00fcle sind die kleinsten Bauteile von Stoffen und ortho bedeutet richtig oder gut. Orthomolekulare Medizin bezeichnet daher die Verwendung der richtigen Molek\u00fcle in den richtigen Mengen. Die exakte Definition von Pauling lautet: Orthomolekulare Medizin (Therapie) ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Ver\u00e4nderung&nbsp; der Konzentration von Substanzen im menschlichen K\u00f6rper, die normalerweise im K\u00f6rper vorhanden und f\u00fcr die Gesundheit erforderlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Konzept fu\u00dft auf der Erkenntnis, dass wir nicht in einer perfekten Umwelt leben. Der Mensch braucht mindestens 45 verschiedene N\u00e4hrstoffe (Ortho-Molek\u00fcle), die im Organismus in der richtigen&nbsp; Konzentration anwesend sein m\u00fcssen, um beste Gesundheit und Schutz vor Krankheiten zu erreichen. Beispiele f\u00fcr den Einsatz der orthomolekularen Therapie sind alle Anwendungen von k\u00f6rpereigenen Stoffen, wie Vitaminen, Mineralien, Aminos\u00e4uren, essentiellen Fetts\u00e4uren, Enzymen &#8230; zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die orthomolekulare Medizin basiert auf streng wissenschaftlichen medizinischen und biochemischen Grundlagen und ist damit Teil der Schulmedizin. Allerdings sucht sie nicht nach&nbsp; Arzneimitteln, welche die Symptome einer Krankheit bek\u00e4mpfen \u2013 wie das in der heutigen Arztpraxis gang und g\u00e4be ist \u2013 sondern sie verwendet Substanzen, welche an der Ursache einer Erkrankung ansetzen. Sie behandelt ausschlie\u00dflich mit k\u00f6rpereigenen Wirkstoffen, auf die der Organismus angewiesen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Optimale Gesundheit und Schutz vor Krankheit sind nur dann m\u00f6glich, wenn alle dazu n\u00f6tigen Substanzen in optimaler Menge vorhanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die orthomolekulare Medizin verwendet zur Behandlung vorwiegend Vitamine, Antioxidanzien, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fetts\u00e4uren, Aminos\u00e4uren, Enzyme und \u00c4nderungen in der Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Prinzipien der orthomolekularen Medizin<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Prinzipien sind zusammengefasst folgende:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Orthomolekulare Pr\u00e4vention und Behandlung sind risikoarm, da es sich um k\u00f6rpereigene Substanzen handelt<\/li><li>Jeder Mensch ist biochemisch verschieden. Die Bedarfsempfehlungen der Ern\u00e4hrungs-Gesellschaften gelten f\u00fcr gesunde Menschen zur Vorbeugung von Mangelkrankheiten. Zur Pr\u00e4vention und zur Therapie f\u00fcr Kranke, Genesende und Menschen in besonderen Lebenssituationen m\u00fcssen h\u00f6here Mengen empfohlen werden<\/li><li>Umweltverschmutzung und industrielle Ver\u00e4nderungen der nat\u00fcrlichen Lebensmittel sind Begleiterscheinungen modernen Lebens. Man muss ihnen entsprechend begegnen<\/li><li>Optimale Gesundheit ist eine lebenslange Herausforderung&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nahrungserg\u00e4nzung mit Vitalstoffen kann sichtbar die Lebensqualit\u00e4t erh\u00f6hen, nicht nur Mangelkrankheiten wie Skorbut (Vitamin-C-Mangelkrankheit) oder Rachitis (Vitamin-D-Mangelkrankheit) verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ziele der Vitalstoffmedizin sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Vorbeugung ern\u00e4hrungsbedingter Krankheiten (z.B. Osteoporose) und chronisch-degenerativer Krankheiten (z.B. Alzheimer)<\/li><li>Entgiftung des K\u00f6rpers (z.B. mit Zink, MSM, Glutathion, Vitamin C, Alpha-Lipons\u00e4ure)<\/li><li>Verbesserung der Gesundheit, Erhalt der k\u00f6rperlichen und geistigen Vitalit\u00e4t<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie kann es zu einem Mangel an Vitalstoffen kommen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn wir unsere moderne Ern\u00e4hrung mit der des Steinzeitmenschen vergleichen, so nehmen wir heute deutlich weniger Vitalstoffe auf, obwohl wir ein Leben f\u00fchren, bei dem wir deutlich mehr Schutzstoffe ben\u00f6tigen: Es gibt zunehmende Belastungen durch Umweltverschmutzung und Strahlung (auch Elektrosmog), Stress, Hektik, L\u00e4rm &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Nahrung ist meist nicht wirklich frisch (lange Transportwege, Lagerung im Gesch\u00e4ft und zu Hause, zudem Vitalstoffverluste bei der Zubereitung (zerkleinern, w\u00e4ssern, garen, warm halten &#8211; besonders in Kantinen- , wiederaufw\u00e4rmen &#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir verzehren zunehmend verarbeitete und vorgefertigte Nahrung \u2013 bei jedem Verarbeitungsschritt gehen Vitalstoffe verloren Dazu kommen Zus\u00e4tze, die wir als E-Nummern auf den Verpackungen entdecken (Farbstoffe, Konservierungsmittel, Aromen &#8230;)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gem\u00fcse und Obst enthalten heute durch einseitige D\u00fcngung und Auslaugung der B\u00f6den, durch Sortenz\u00fcchtung nach Aussehen und Ertrag statt nach wertvollen Inhaltsstoffen und Behandlung mit Pestiziden wesentlich weniger Vitalstoffe als fr\u00fcher<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind von unseren Genen her immer noch an die Ern\u00e4hrung von Sammlern und J\u00e4gern angepasst, die aus Beeren, faserreichen Fr\u00fcchten, Wurzeln, gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern, N\u00fcssen, Wild und Fisch bestand. Die Nahrung damals enthielt mindestens dreimal soviel Vitamine und doppelt so viele Mineralstoffe wie die heutige ageblich &#8222;gesunde&#8220; Ern\u00e4hrung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Bedarf an Vitalstoffen ist individuell unterschiedlich<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vitalstoffbedarf ist individuell sehr unterschiedlich und wird von vielen Faktoren beeinflusst: Alter, Geschlecht, Gewohnheiten, Belastungen &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein erh\u00f6hter Bedarf wird insbesondere durch Wachstum, Schwangerschaft und Stillzeit, hohes Alter, Alkohol und Nikotin, Stress jeder Art, Entz\u00fcndungen, Schmerzen, Verdauungsst\u00f6rungen,&nbsp; Medikamenteneinnahme und vieles mehr verursacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Dr. med. Wenzel schreibt dazu in ihrem sehr lesenswerten Buch: Die Vitalstoff-Entscheidung (Literaturliste) : \u201eWer ist von einer Unterversorgung betroffen?&nbsp; Hierzu z\u00e4hlen diejenigen, die sich in einer Lebensphase mit einem erh\u00f6hten Bedarf an Vitalstoffen befinden, sowie etwa 98 Prozent der Bev\u00f6lkerung, die es nicht schaffen, die (niedrig angesetzte) Mindestempfehlung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) zu befolgen. Diese sieht einen t\u00e4glichen Verzehr von f\u00fcnf Portionen an frischem Obst und Gem\u00fcse vor.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An anderer Stelle schreibt sie :\u201cF\u00fcr mich als \u00c4rztin war das Thema \u201eVorbeugen und heilen mit Vitalstoffen\u201c bis vor einigen Jahren Neuland, dem ich mich zun\u00e4chst skeptisch n\u00e4herte. Erst nach eigenen, \u00fcberraschend positiven Erfahrungen habe ich mich mit diesem Feld intensiver besch\u00e4ftigt \u2013 und bin seither von den Resultaten begeistert. Eigentlich liegt es auf der Hand, dass eine Krankheit nicht durch den Mangel an Medikamenten, sondern durch eine St\u00f6rung des Stoffwechsels entsteht. Eine urs\u00e4chliche Behandlung muss diese St\u00f6rung beheben \u2013 und die lebensnotwendigen Vitalstoffe wieder ins Gleichgewicht bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser einleuchtende Gedanke wird durch eine Vielzahl von internationalen wissenschaftlichen Untersuchungen untermauert, die zu folgenden spektakul\u00e4ren Ergebnissen gekommen sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Antioxidanzien und Spurenelemente senken das Krebsrisiko um 50 Prozent<\/li><li>Durch Vitamin E kann man das Risiko f\u00fcr Re-Infarkte um 70 Prozent senken und j\u00e4hrlich insgesamt mehrere Milliarden Euro f\u00fcr die Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einsparen<\/li><li>Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte Fols\u00e4ure 15 000 Herzinfarkte j\u00e4hrlich verhindern<\/li><li>Erkrankungen an Altersstar k\u00f6nnen um 80 Prozent reduziert werden<\/li><li>Die Infektanf\u00e4lligkeit im Winter lie\u00dfe sich halbieren<\/li><li>Dank Antioxidanzien k\u00f6nnten die durch Diabetes entstehenden Gef\u00e4\u00dfsch\u00e4den um ein Drittel verringert werden &#8230;\u201c&nbsp;&nbsp;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie wird ein Vitalstoffmangel sichtbar?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meistens sind die ersten Zeichen unspezifisch und man wei\u00df heute durch Untersuchungen, dass vorwiegend ein kombinierter Mangel an mehreren Komponenten vorliegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Dr. Wenzel nennt im oben aufgef\u00fchrten Buch folgende h\u00e4ufige Symptome:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u201eVerringerte Denk-, Konzentrations- und Ged\u00e4chtnisleistung (u.a. Mangel an B-Vitaminen, Vitamin C, E, OPC)<\/li><li>Verminderter Antrieb, M\u00fcdigkeit, Abgeschlagenheit (u.a. Mangel an Eisen, B-Vitaminen, Vitamin D, Vitamin C und OPC, Magnesium, Kupfer)<\/li><li>Reduzierte Sehkraft (u.a. Mangel an Vitamin E, Vitamin C und OPC, Zink, Lutein, Zeaxanthin)<\/li><li>Depression, Stimmungsschwankungen, erh\u00f6hte Reizbarkeit (u.a. Mangel an B-Vitaminen, Vitamin D, OPC, Vitamin C, Magnesium)<\/li><li>Geschmacks- und Geruchsst\u00f6rungen, Appetitlosigkeit (u.a. Mangel an Zink, B-Vitaminen)<\/li><li>Herzmuskelschw\u00e4che (u.a. Mangel an B-Vitaminen, Magnesium, Coenzym Q10)<\/li><li>Nervenschmerzen, Taubheitsgef\u00fchle (u.a. Mangel an B-Vitaminen)<\/li><li>Muskelschw\u00e4che, Wadenkr\u00e4mpfe (u.a. Mangel an Vitamin D, Magnesium, Kalium, Kalzium)<\/li><li>Osteoporose (u.a. Mangel an Vitamin D, Kalzium, Zink, Kupfer)<\/li><li>Bindegewebsschw\u00e4che, Alterspigmente (u.a. Mangel an OPC, Karotinoiden, Vitamin E, Selen)<\/li><li>Allergien, Blutgef\u00e4\u00dfver\u00e4nderungen (u.a. Mangel an Antioxidanzien wie Vitamin C, OPC, Vitamin E<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Regel sind diese Symptome reversibel: Sie bessern sich oder verschwinden v\u00f6llig, wenn man eine ausreichende Basisversorgung sowie im Bedarfsfall eine entsprechende Zusatzversorgung sicherstellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Unterversorgung durch kalorienreiche, vitalstoffarme Kost (Fertiggerichte, Fastfood) oder durch Schlankheitskuren betrifft alle Vitalstoffe. Bei Genussgiften wie Alkohol sind vor allem Zink, Magnesium und die B-Vitamine betroffen, beim Rauchen Vitamin C, Fols\u00e4ure und Selen. Umweltgifte verbrauchen besonders viel Selen, Zink und Vitamin C, w\u00e4hrend Sportler mehr Magnesium, Vitamin C, Vitamin E und Zink ben\u00f6tigen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bei chronischen Erkrankungen liegt h\u00e4ufig ein Mangel an folgenden Substanzen vor:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Diabetes: Vitamin C, Zink, Chrom, Fols\u00e4ure, Magnesium<\/li><li>Osteoporose: Vitamine D und K, Kalzium, Zink, Kupfer<\/li><li>Arthrose: Glukosamin, Vitamine E und B3, Kupfer<\/li><li>Herz-Kreislauferkrankungen: Coenzym Q10, Magnesium, Omega-3-Fetts\u00e4uren<\/li><li>Magen-Darm-Erkrankungen: alle Vitalstoffe<\/li><li>Rheuma: Vitamine E und C, Omega-3-Fetts\u00e4uren, Zink, Selen<\/li><li>Makuladegeneration: Vitamine C und E, Lutein, Zeaxanthin, Zink, Kupfer<\/li><li>Krebs: alle Vitalstoffe, insbesondere Antioxidanzien<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auch die Einnahme von Arzneien verbraucht vermehrt Vitalstoffe:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Abf\u00fchrmittel: Fols\u00e4ure, Kalium, Magnesium, Zink<\/li><li>Antibiotika: Vitamin C, B-Vitamine<\/li><li>Antacida (S\u00e4urepuffer): Vitamin B12, Fols\u00e4ure, Eisen, Zink<\/li><li>Blutfettsenker (Statine): Coenzym Q10<\/li><li>Diuretika (harntreibende Mittel): Fols\u00e4ure, Magnesium, Zink<\/li><li>Kortison: Vitamin D, Kalzium, Vitamin C, Zink<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Angaben zu den chronischen Krankheiten und zur Arneimitteleinnahme sind dem sehr empfehlenswerten Buch der Autoren Bankhofer\/Gr\u00f6ber: Praxisbuch Vitalstoffe entnommen (Literaturliste).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie dosiere ich Vitalstoffpr\u00e4parate und wie wende ich sie richtig an?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter dieser \u00dcberschrift schreiben die beiden oben genannten Autoren folgendes:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eIn der Vorbeugung und Therapie von ern\u00e4hrungsbedingten Krankheiten wird als Grundlage eine Vitalstoffkombination empfohlen, moderat dosiert und breit gef\u00e4chert, mit krankheitsspezifischen Vitalstoffakzenten. Da sich chronische Erkrankungen wie Arteriosklerose \u00fcber Jahrzehnte entwickeln, sollten Vitalstoffpr\u00e4parate langfristig eingenommen werden (z.B. Omega-3-Fetts\u00e4uren). Eine vorbeugende oder gar therapeutische Wirkung ist bei kurzfristiger Anwendung und falscher (zu niedriger) Dosierung nicht zu erzielen. Die Tagesdosis &nbsp;sollte, vor allem bei wasserl\u00f6slichen Vitaminen und Mineralstoffen, \u00fcber den Tag verteilt werden (z.B. zweimal t\u00e4glich). Das verbessert die Vitalstoffverwertung im K\u00f6rper und verringert unn\u00f6tige Verluste \u00fcber den Urin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitalstoffe spielen in unserem K\u00f6rper zusammen wie ein gro\u00dfes Orchester. Fehlt ein Instrument bzw. ein Stoff, beeintr\u00e4chtigt das die Harmonie. Schon ein Mangel an einem einzigen Vitalstoff st\u00f6rt das optimale Zusammenspiel, so wie jede Stimme eines Orchesters zum Gesamtklang beitr\u00e4gt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Burgerstein meint dazu in seinem Handbuch N\u00e4hrstoffe (Literaturliste): \u201eIn einem N\u00e4hrstoffpr\u00e4parat sollten die N\u00e4hrstoffe in einem Gleichgewicht zueinander stehen, dass dem physiologischen Bed\u00fcrfnis des K\u00f6rpers entspricht. So sollten beispielsweise Kalzium und Magnesium stets in einem Verh\u00e4ltnis von etwa 2 bis 3 zu 1 oder Zink und Kupfer in einem Verh\u00e4ltnis von mindestens 5 bis 6 zu 1 enthalten sein &#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weiter schreibt er zur Dosierung: \u201eModerat dosierte orthomolekulare Multivitamin- und Multimineral-Supplemente sind im Allgemeinen ausreichend f\u00fcr die t\u00e4gliche, langfristige&nbsp;<em>Nahrungserg\u00e4nzung von gesunden Personen<\/em>. Da in solchen Kombinationspr\u00e4paraten aus Volumengr\u00fcnden meist Vitamin C, Kalzium und Magnesium zu knapp bemessen sind (die Kapseln oder Tabletten w\u00fcrden sonst zu gro\u00df und k\u00f6nnten nicht mehr geschluckt werden), sollten diese N\u00e4hrstoffe noch separat zugef\u00fchrt werden. Um bei einer&nbsp;<em>Krankheit, in Zeiten<\/em>&nbsp;<em>erh\u00f6hten Bedarfs oder bei einem bestehenden Stoffwechsel-Ungleichgewicht<\/em>&nbsp;\u2013 sei es ein Mangel oder eine \u00dcberbelastung \u2013 unterst\u00fctzend eingreifen zu k\u00f6nnen, bedarf es einer gezielten h\u00f6herdosierten Gabe eines einzelnen oder mehrerer N\u00e4hrstoffe &#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gute Basisversorgung enth\u00e4lt also idealerweise eine Kombination aller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. In dieser&nbsp; Form kommen sie in der Natur vor und werden so am besten vom K\u00f6rper aufgenommen und verwertet. Bei gesundheitlichen Problemen sollte man stets einen vitalstoffkundigen Therapeuten zuziehen, um eine angemessene Dosierung der richtigen Komponenten zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wann sollte man Vitalstoffpr\u00e4parate einnehmen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitalstoffpr\u00e4parate enthalten Substanzen, die in naturbelassener, frischer und unbelasteter Ern\u00e4hrung eigentlich vorhanden sein sollten. Daher nimmt man sie am besten zu den Hauptmahlzeiten dazu. In der Nahrung sind n\u00e4mlich stets Bestandteile anwesend, welche die Aufnahme der Vitalstoffe wirksam verbessern. So ist beispielsweise von Zink und Kupfer bekannt, dass ihre Bioverf\u00fcgbarkeit in Anwesenheit der Aminos\u00e4uren Cystein, Histidin oder Methionin deutlich verbessert werden kann.&nbsp; Die Eisenaufnahme wird erh\u00f6ht durch Vitamin C und die Aminos\u00e4ure Cystein, die Resorption von Kalzium durch die Aminos\u00e4uren Lysin und Arginin, Milchzucker, Fruchtzucker und Vitamin D, um nur einige zu nennen. Wer seine Vitalstoffe nur einmal t\u00e4glich nimmt, sollte sie zur gr\u00f6\u00dften Mahlzeit des Tages zuf\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anwendungsempfehlungen vom Vitaminpabst Earl Mindell<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der weltbekannte amerikanische Vitaminpapst Earl Mindell gibt in seinem Buch \u201eDie neue Vitaminbibel\u201c (Literaturliste) viele Antworten auf Fragen zur Vitalstoffanwendung. Ein paar davon m\u00f6chte ich aufgreifen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;\u201eSoweit ich wei\u00df, werden Vitamine erst durch Mineralstoffe richtig wirksam. Stimmt es, dass bestimmte Mineralstoffe die Wirkung von Vitaminen g\u00fcnstiger beeinflussen als andere?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zweifellos. Vitamin A wirkt z.B. am besten in Verbindung mit den Mineralstoffen Kalzium,&nbsp;&nbsp; Magnesium, Phosphor, Selen und Zink. Auch die B-Vitamine werden durch diese Mineralstoffe verst\u00e4rkt, und zus\u00e4tzlich durch Eisen, Kalium, Kobalt, Kupfer, Mangan und Natrium. Was das Vitamin C betrifft, so sind die f\u00fcnf Mineralstoffe, die seine Wirksamkeit am st\u00e4rksten unterst\u00fctzen, Eisen, Kalzium, Kobalt, Kupfer und Natrium; f\u00fcr Vitamin D sind es Kalzium, Kupfer, Magnesium, Natrium und Selen und f\u00fcr Vitamin E Eisen, Kalium, Kalzium, Mangan, Natrium, Phosphor , Selen und Zink &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was sind Phytochemikalien&nbsp; (sekund\u00e4re Pflanzenstoffe)?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sogenannten Phytochemikalien sind chemische Substanzen, die in Pflanzen vorkommen; es sind gesundheitsf\u00f6rdernde N\u00e4hrstoffe, die Obst, Gem\u00fcse, Getreide und H\u00fclsenfr\u00fcchten ihre Farbe, ihr Aroma und nat\u00fcrlichen Schutz gegen Krankheit verleihen. Im Wesentlichen stellen sie das Immunsystem der Pflanzen dar. Sie sind hochwirksame Antioxidanzien, bieten dem K\u00f6rper Schutz vor den sch\u00e4dlichen Auswirkungen der Freien Radikalen und unterst\u00fctzen ihn darin, eine Vielzahl von Krankheiten und Leiden wie Herzinfarkt und Krebs abzuwehren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Was f\u00fcr eine Art von Vitamin ist Beta-Carotin? Und warum gibt es daf\u00fcr keine Empfohlene Tagesmenge?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen Sie mich die zweite Frage zuerst beantworten. Der Grund, warum es keine empfohlene Tagesmenge gibt, liegt darin, dass es eigentlich kein Vitamin ist. Erst wenn es vom K\u00f6rper aufgenommen wurde, wandelt es sich in Vitamin A um. Beta-Carotin stammt in erster Linie von gelben und orangefarbenen Pflanzen (Karotten, K\u00fcrbis, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Melonen &#8230;) und wurde als \u00e4u\u00dferst hilfreich bei der Verhinderung von Herzkrankheiten und vielen Formen von Krebs nachgewiesen. Die Beta-Carotin-Werte nehmen mit dem Alter ab, aber es kann auch unn\u00f6tigerweise abgebaut werden durch Fastenkuren, Rauchen und h\u00e4ufigen Alkoholgenuss &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ich habe von den Bioflavonoiden Rutin und Hesperidin geh\u00f6rt, aber was ist Quercetin?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Davon werden Sie noch viel h\u00f6ren. Quercetin geh\u00f6rt zur Gruppe der Bioflavonoide und ist ein hochwirksames Antioxidans. Es kommt in roten und gelben Zwiebeln, Wintrauben und Zucchini vor und gilt als eines der wirksamsten Antikrebsmittel, die bisher entdeckt wurden. Es kann helfen, Krebs im Fr\u00fchstadium zu stoppen, indem es die zerst\u00f6rerischen Zellver\u00e4nderungen, die den Krebs einleiten, verhindert, und es hilft, die Ausbreitung der Krebszellen zu hemmen. Au\u00dferdem hat es sich gezeigt, dass Quercetin die Freisetzung von Histamin blockiert und eine wirksame Behandlung f\u00fcr Allergien und entz\u00fcndliche Prozesse darstellt &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ich habe geh\u00f6rt, Aminos\u00e4uren seien N\u00e4hrstoffe und genauso wichtig f\u00fcr den K\u00f6rper wie Vitamine. Stimmt das?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Absolut! Aminos\u00e4uren sind die Bausteine f\u00fcr einen unserer wichtigsten N\u00e4hrstoffe \u2013 das Eiwei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jede Zelle des K\u00f6rpers enth\u00e4lt (und braucht) Eiwei\u00df. Es wird ben\u00f6tigt, um neues Gewebe zu bilden und besch\u00e4digte Zellen zu reparieren, au\u00dferdem f\u00fcr die Bildung von Hormonen und Enzymen, f\u00fcr die Ausgeglichenheit des S\u00e4ure-Basen-Haushalts im Blut und zur Beseitigung unerw\u00fcnschter Blutschlacken. Bei der Eiwei\u00dfverdauung wird das Eiwei\u00df in seine kleineren Bestandteile, die Aminos\u00e4uren gespalten. Wenn diese Aminos\u00e4uren die K\u00f6rperzellen erreichen, werden sie wieder zu Eiwei\u00df umgewandelt. Es ist ein gro\u00dfartiger Kreislauf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamine und Aminos\u00e4uren sind in der Ern\u00e4hrung gleich wichtig. Sie haben keinen Nutzen von dem einen, wenn das andere nicht in ausreichender Menge vorhanden ist &#8230;\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit ein paar Ausf\u00fchrungen aus der sehr praxisorientierten Fundgrube von Mindell.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kann man von Vitalstoffen abh\u00e4ngig werden?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Drogen und auch verschiedene Medikamente k\u00f6nnen zu Abh\u00e4ngigkeiten f\u00fchren. Es sind k\u00f6rperfremde Stoffe, die, wenn sie nach einiger Zeit abgesetzt werden, zu Entzugserscheinungen f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitalstoffe ben\u00f6tigt der Organismus dagegen, um einen reibungslosen Stoffwechsel zu gew\u00e4hrleisten. Da sie lebensnotwendig sind, entsteht keine Abh\u00e4ngigkeit. Und dem K\u00f6rper ist es egal, ob er die Vitalstoffe aus der Nahrung oder aus Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln erh\u00e4lt. Wenn er zu wenig davon bekommt, funktioniert er zunehmend schlechter, der Lebensmotor beginnt zu stottern und ist weniger belastbar. Idealerweise kombiniert man eine gesunde Ern\u00e4hrungsweise mit einer Basisversorgung an Vitalstoffen, um den t\u00e4glichen Belastungen gewachsen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum steht auf den Packungen von Vitalstoff-Produkten nichts \u00fcber ihre Wirkung?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aussagen zu einer vorbeugenden oder kurativen (heilenden) Wirkung d\u00fcrfen gem\u00e4\u00df Arzneimittelgesetz nur f\u00fcr zugelassene Arzneimittel getroffen werden. Vitalstoffprodukte sind keine Arzneimitttel und im Vergleich zu Medikamenten preiswert und nicht patentierbar, so dass sich teure Entwicklungs- und Zulassungsverfahren f\u00fcr die Hersteller nicht lohnen. (Immerhin kostete die Entwicklung eines einzigen Arzneimittels im Jahr 2007 zirka 500 Millionen Euro, die nur durch hochpreisigen Verkauf w\u00e4hrend der Patentlaufzeit refinanziert werden k\u00f6nnen). Aus diesem Grund gibt es trotz zahlreicher wissenschaftlicher Studien zum Einsatz von Vitalstoffen, deren positive Ergebnisse l\u00e4ngst Eingang in entsprechende Lehrb\u00fccher gefunden haben, auf den Packungen von Vitalstoffprodukten keine medizinischen oder allgemein gesundheitsbezogenen Aussagen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum hat mich mein Arzt nicht \u00fcber den Zusammenhang von Erkrankungen und einem N\u00e4hrstoffmangel aufgekl\u00e4rt?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Warum ber\u00e4t er mich nicht \u00fcber die M\u00f6glichkeiten der Vorbeugung und Behandlung mit Vitalstoffen, die doch preiswerter und besser vertr\u00e4glich sind als eine Behandlung mit teuren Medikamenten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bereich Ern\u00e4hrung und damit wissenschaftliche Erkenntnisse \u00fcber die physiologischen Wirkungen von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen werden in der \u00e4rztlichen Ausbildung nur kurz abgehandelt. Im Alltag eines Krankenhauses oder einer Kassenpraxis bleibt in der Regel auch nicht die Zeit, sich eingehend mit den neuesten Erkenntnissen der Vitalstoffforschung zu befassen. So sind Therapeuten mit entsprechendem Wissenshintergrund heute leider immer noch eher eine Ausnahme. Im Fokus der therapeutischen Bem\u00fchungen stehen nach wie vor Medikamente sowie mechanische (z.B. operative und bestrahlungstechnische) Ma\u00dfnahmen. F\u00fcr Sie pers\u00f6nlich ist es daher wichtig, dass Sie sich selbst informieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ich muss regelm\u00e4\u00dfig Medikamente einnehmen. Darf ich da \u00fcberhaupt zus\u00e4tzliche Vitalstoffe nehmen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage ist hier weniger, ob Sie zus\u00e4tzliche Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nehmen&nbsp;<em>d\u00fcrfen<\/em>, sondern eher, welche Sie nehmen&nbsp;<em>sollten<\/em>, um die Belastung Ihres Organismus auszugleichen und einem Mangel vorzubeugen. In seinem 2007 ver\u00f6ffentlichtem Fachbuch \u201eArzneimittel und Mikron\u00e4hrstoffe\u201c zeigt der Apotheker und Mikron\u00e4hrstoffexperte Uwe Gr\u00f6ber an zahlreichen Beispielen, warum Sie neben einer Basisversorgung f\u00fcr den Alltag im Fall der Einnahme von Arzneimitteln zus\u00e4tzliche Vitalstoffe einnehmen sollten. Diese kompensieren sowohl eine wegen des Arzneimittels mangelnde Aufnahme der Mikro-N\u00e4hrstoffe als auch den erh\u00f6hten Bedarf zur Verstoffwechslung des Medikaments und seiner Abbauprodukte.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum bezahlt die Krankenkasse nicht f\u00fcr Vitalstoffe zur Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einerseits ist l\u00e4ngst bekannt und von Gesundheits\u00f6konomen errechnet worden, dass eine entsprechende Kosten\u00fcbernahme das Sozialsystem um riesige Summen entlasten w\u00fcrde. Auf der anderen Seite<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>setzen sich vergleichsweise neue Erkenntnisse nur langsam durch<\/li><li>kann sich auf dem Markt die Lobby mit der h\u00f6chsten finanziellen Kraft am ehesten behaupten (und das ist die pharmazeutische Industrie)<\/li><li>ist eine Krankenkasse f\u00fcr die Behandlung von Krankheiten und nicht f\u00fcr den Erhalt von Gesundheit zust\u00e4ndig (wenngleich aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden ein Umdenken stattfindet; &#8230;)<\/li><li>sind Sie eigentlich pers\u00f6nlich f\u00fcr Ihre Gesundheit, Lebensqualit\u00e4t und Lebensfreude verantwortlich.\u201c<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">K\u00f6nnen Vitalstoffe zu Nebenwirkungen f\u00fchren?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen wir dazu anerkannte Experten sprechen, n\u00e4mlich die Professoren Dietl\/Ohlenschl\u00e4ger im \u201eHandbuch der Orthomolekularen Medizin\u201c (Literaturliste) auf Seite 45 ff. :<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVitamine sind auch in h\u00f6heren Dosen sehr sichere Substanzen und frei von Nebenwirkungen. Dies ist bei vielen Stoffen der Fall, die in Nahrungsmitteln enthalten sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Leider erwecken manche Autoren immer wieder den Eindruck, dass hohe Vitamindosen ernste Nebenwirkungen haben k\u00f6nnen. Solche Autoren verunsichern viele Personen, weil der falsche (!) Eindruck erweckt wird, dass die Einnahme von Dosierungen an Vitaminen, welche \u00fcber sogenannte \u201eBedarfsempfehlungen\u201c hinausgehen, schwere Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnte. (Nach Pauling ist der Hauptgrund f\u00fcr diese falschen Ratschl\u00e4ge die Unwissenheit der Verfasser solcher Ratschl\u00e4ge). Vitamine sind auch in h\u00f6heren Dosierungen \u00e4u\u00dferst sicher&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C in hohen Dosen wirkt bei manchen Menschen abf\u00fchrend, vor allem bei Einnahme auf n\u00fcchternen Magen. Die gleiche Menge, zu Mahlzeiten eingenommen, wirkt meist nicht laxierend. H\u00e4ufig ist eine leicht laxierende Wirkung sogar erw\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr\u00fcher (und manche Autoren tun dies auch heute noch) wurde vor h\u00f6heren Dosierungen von Vitamin C gewarnt, da dadurch angeblich die Oxals\u00e4ureausscheidung stark gesteigert wird. Dies k\u00f6nnte zu Nierensteinen f\u00fchren. Die (falschen) Behauptungen beruhen wahrscheinlich auf Fehlern in den Untersuchungsmethoden. Bei Einnahme von Grammdosen an Vitamin C erh\u00f6ht sich die Oxals\u00e4ureausscheidung zwar geringf\u00fcgig, ein geh\u00e4uftes Auftreten von Nierensteinen wurde jedoch nicht beobachtet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der&nbsp; Er\u00f6rterung der \u201eToxizit\u00e4t\u201c von Vitaminen werden vor allem immer wieder die fettl\u00f6slichen Vitamine A und D an erster Stelle genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei werden aber \u00fcbertriebene \u00c4ngste gesch\u00fcrt. Die von den Gesundheitsbeh\u00f6rden empfohlenen Mengen liegen bei 3 000 \u2013 5 000 Internationalen Einheiten (0,9 \u2013 1,5 mg). Erst Dosierungen von 20 000 \u2013 80 000 I.E. k\u00f6nnen zu reversiblen Nebenwirkungen f\u00fchren. W\u00e4hrend der Schwangerschaft sollten wegen eines m\u00f6glichen Teratogenit\u00e4ts(Mi\u00dfbildungs-)risikos&nbsp; Dosierungen von \u00fcber 10 000&nbsp; I.E. vermieden werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliches gilt f\u00fcr Vitamin D. Empfohlen werden Mengen von 400 I.E. pro Tag. Bei Kindern werden Intoxikationen ab ca. 2 000 I.E. Tag beschrieben, bei Erwachsenen bei \u00fcber 50 000 I.E. pro Tag. &#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sind nat\u00fcrliche Vitamine besser als k\u00fcnstliche?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beiden zuvor genannten Autoren Dietl\/Ohlenschl\u00e4ger schreiben dazu in ihrem Fachbuch auf S. 47 ff:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eGelegentlich wird dar\u00fcber diskutiert, ob bei der Erg\u00e4nzung der Nahrung sogenannte \u201enat\u00fcrliche\u201c Vitamine (d.h. aus Nahrungsmitteln isoliert) oder \u201ek\u00fcnstliche\u201c Vitamine (teilweise oder vollst\u00e4ndig durch chemische Synthese hergestellt) verwendet werden sollen. Die Diskussion \u00fcber Wirkungsunterschiede&nbsp; zwischen \u201enat\u00fcrlichen\u201c und \u201ek\u00fcnstlichen\u201c Vitaminen ist wissenschaftlich unsinnig, weil es sich in beiden F\u00e4llen um die gleiche chemische Substanz handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrliche Vitamine im echten Sinne des Wortes sind nur die Vitamine, die in unbearbeiteten, urspr\u00fcnglichen Nahrungsmitteln enthalten sind, z.B. das Vitamin C in Orangen, das Vitamin E in Pflanzen\u00f6len. Solche Vitamine k\u00f6nnen als Zusatz preisg\u00fcnstig kaum verwendet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrliche und k\u00fcnstliche Vitamine sind chemisch v\u00f6llig identisch und nicht unterscheidbar, auch nicht in ihrer Wirkung. \u201eNat\u00fcrliche\u201c Vitamine werden durch Behandlung mit chemischen Substanzen, vor allem L\u00f6sungsmitteln, aus Nahrungsmitteln konzentriert und auf diese Weise gewonnen. Damit sind sie genau genommen auch nicht mehr nat\u00fcrlich. \u201eK\u00fcnstliche\u201c Vitamine werden durch chemische Synthese hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Unterscheidung ist daher sachlich sinnlos, weil sowohl bei der Gewinnung \u201enat\u00fcrlicher\u201c wie \u201ek\u00fcnstlicher\u201c Vitamine chemische Verfahren eingesetzt werden<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Vitamine lassen sich nur durch chemische Verfahren preisg\u00fcnstig herstellen. Die Vitamine lassen sich heute jedoch in einer solchen Reinheit gewinnen, dass praktisch keine chemischen R\u00fcckst\u00e4nde enthalten sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C (Ascorbins\u00e4ure) hat die gleichen Wirkungen, ob es in der Natur oder im Labor hergestellt wurde. Die Diskussionen \u00fcber unterschiedliche Wirkungen von \u201enat\u00fcrlichem\u201c und \u201ek\u00fcnstlichem\u201c Vitamin C wurde ausgel\u00f6st durch den Vergleich bestimmter Wirkungen von synthetischem Vitamin C mit der Wirkung von Zitruss\u00e4ften. In diesen Versuchen wurde jedoch letztlich nicht nat\u00fcrliches Vitamin C und synthetisches Vitamin C verglichen, sondern Vitamin C mit einem Gemisch aus Vitamin C und pharmakologisch aktiven Inhaltsstoffen von Zitruss\u00e4ften, z.B. Flavonoiden und Carotinoiden. Es wurde also keineswegs Gleiches mit Gleichem verglichen. Ein solcher Vergleich ist wissenschaftlich nicht korrekt. Zudem sollte immer beachtet werden, dass gelegentlich Hersteller von synthetischem Vitamin C eine kleine Menge Fruchtextrakt, z.B. aus Kirschen, Hagebutten etc. beif\u00fcgen und das Ganze dann als \u201enat\u00fcrliches\u201c Vitamin C bezeichnen, eine Irref\u00fchrung des Verbrauchers.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin E (Tocopherol) kommt in mehreren nat\u00fcrlichen und synthetischen&nbsp; Formen vor, so dass sowohl die nat\u00fcrlichen Formen untereinander und synthetische Formen nicht v\u00f6llig identisch sind. Daher bestehen quantitative Unterschiede zwischen den verschiedenen Tocopherolen. Hier behilft man sich, indem man die biologische Wirksamkeit standardisiert auf: \u201ed-alpha-Tocopherol-\u00c4quivalente\u201c bzw. Internationale Einheiten.&nbsp;<strong>&#8230; Nat\u00fcrliches Vitamin E wirkt grunds\u00e4tzlich nicht anders oder besser als synthetisches Vitamin E. Bei gleicher Zufuhrmenge ist jedoch ein spezielles nat\u00fcrliches Vitamin E, n\u00e4mlich d-alpha-Tocopherol, am wirksamsten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Welch gesundheitlichen Wirkungen k\u00f6nnen Vitalstoffe verursachen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt gute Fachb\u00fccher zu dem Thema, von denen einige lesenswerte in der Literaturliste aufgef\u00fchrt sind. Sie werden erstaunt sein, wie viel Wissen dar\u00fcber in den letzten Jahrzehnten angesammelt wurde. Um Sie neugierig zu machen, zitiere ich ein paar Beispiele.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. med. Ulrich Strunz, praktizierender Internist und Gastroenterologe, berichtet in seinem neuen Buch \u201eDas Geheimnis der Gesundheit\u201c (Literaturliste) viele gro\u00dfe und kleine Wunder rund um die Anwendung von Vitalstoffen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEin Land mit vielen Heringen kommt mit wenigen \u00c4rzten aus, sagt der holl\u00e4ndische Volksmund. Grund: Heringe liefern Omega-3-Fetts\u00e4uren. Sie geh\u00f6ren zur Gruppe der mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren. Sie sch\u00fctzen Herz und Hirn vor Infarkt, beugen Krebs vor, lindern Symptome rheumatischer Arthritis, Migr\u00e4ne und Bronchialasthma, wirken entz\u00fcndungshemmend, regulieren das Immunsystem, und neue Studien zeigen: Sie helfen gegen Depressionen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00c4rzte bekommen Herzrhythmusst\u00f6rungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8230; wenn sie joggen. So der Kardiologe Professor Aizer vom New York University Medical Center, der ganz einfach die ber\u00fchmte Physicians Health Study aus den achtziger Jahren ausgewertet hat&nbsp; Eine Studie mit 22 071 \u00c4rzten im Alter von 40 bis 84 Jahren. Die \u00c4rzte bekamen 53 Prozent h\u00e4ufiger Vorhofflimmern, wenn sie f\u00fcnf- bis siebenmal die Woche joggten. Und je l\u00e4nger die Laufstrecke, desto gr\u00f6\u00dfer das Risiko.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutsche Experten, deutsche medizinische Fachjournale wie Focus oder Spiegel w\u00fcrden daraus ableiten: Joggen&nbsp; macht krank, sch\u00e4digt das Herz. Professor Aizer, ein amerikanischer Kardiologe, dagegen schmunzelt: Betroffen waren nur \u00c4rzte unter 50 Jahren. \u00c4rzte \u00fcber&nbsp; 50 Jahre, also zwischen 50 und 84 Jahren, bekamen durch das Joggen eben nicht mehr Herzrhythmusst\u00f6rungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hei\u00dft also: Joggen schadet also nicht dem Herzen. Sondern Jungspunde unter 50 Jahren machen halt noch Fehler. In ihrer jugendlichen Unerfahrenheit, ihrem Leichtsinn. Welche Fehler?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kann ich Ihnen genau sagen: Herzrhythmusst\u00f6rungen beim Sport bekommt man mit hoher Sicherheit weg durch Magnesium, Kalium, Omega-3. In dieser Reihenfolge, fast immer Magnesium. Und es ist leicht vorstellbar, dass ein \u00fcberarbeiteter Arzt mit 45 Jahren (pers\u00f6nliches Beispiel bekannt) mit dem Joggen anf\u00e4ngt, und anfangs nicht realisiert, dass man durch Schwitzen Mineralien verliert. Dass jeder, der joggt, zumindest Magnesium zu sich nehmen muss. Wie viel? Finden Sie es durch Messung heraus&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je h\u00f6her also der Magnesiumspiegel, desto geringer das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben. Die Gabe von Magnesium bei Herz-Kreislauf-Krankheiten ist heute selbstverst\u00e4ndlich. Magnesiuminfusionen nach Herzinfarkten sind medizinischer Standard. Ebenso wie die t\u00e4gliche 600-Milligramm-Magnesium-Dosis bei Herzrhythmusst\u00f6rungen und Erkrankungen der Herzkranzgef\u00e4\u00dfe verordnet wird. Nur: Was ist mit vorbeugen? Wie viele Infarkte k\u00f6nnten verhindert werden, wenn jeder seinen Magnesiumspiegel auf gesunde, normale, wichtige 1,0 Millimol\/l&nbsp; bringt und nicht nur bei \u00fcblichen 0,76 mmol\/l stehen bleibt? Ich selbst nehme 1800 Milligramm \u2013 und das seit 16 Jahren. Ja, ich lebe noch. Nein, ich hatte keinen Herzinfarkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die kleinen Pharmagesch\u00e4ftchen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In demselben Buch l\u00e4sst sich Dr. Strunz auch \u00fcber Vitamin E aus, unter der \u00dcberschrift: \u201eDie kleinen Pharmagesch\u00e4ftchen\u201c :<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201e Die Vitamin-E-Story begann 1995. Als die Universit\u00e4t London nachgewiesen hat, dass Vitamin E, 400 Milligramm, den Herzinfarkt dreimal wirksamer verhindert als Statine, die Cholesterinsenker, als der 100-Milliarden-Dollar-Markt der Pharmafirmen. Eine Katastrophe. Wenn die Firma Pfizer allein mit Sortis (ein Statin, ein Cholesterinsenker) 12,2 Milliarden Dollar Jahresumsatz macht &#8230; und jetzt kommen Wissenschaftler mit dem fast kostenlosen Vitamin E daher. Dreimal wirksamer? So geht das nicht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damals sind die Pharmafirmen aufgewacht. Und deshalb lesen Sie beinahe monatlich in der deutschen Presse so putzige Vitaminstorys. Wie sch\u00e4dlich Vitamine seien. Die sogar das Leben verk\u00fcrzen sollen. Wissenschaftlicher Unfug, aber &#8230; es bleibt ja immer etwas h\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fakten \u00fcber Vitamin E sind eindeutig. 2009 erneut best\u00e4tigt von der University of Washington, die 77 719 B\u00fcrger, Alter 50 bis 76 Jahre, untersucht hatte, zehn Jahre lang. Wer Vitamin E, 215 Milligramm t\u00e4glich, 10 Jahre genommen hatte, reduzierte sein Sterberisiko an Herzinfarkt und Schlaganfall um 28 Prozent. Nicht nur sein Erkrankungsrisiko (die Zahl liegt noch h\u00f6her), sondern den Tod. Mit einer einzigen kleinen Kapsel. Fakten. Kann man einfach nicht wegwischen. Selbstverst\u00e4ndlich wird die Pharmaindustrie antworten. Mit neuen nebul\u00f6sen Metaanalysen (verstehen Sie das Meta?) nach dem Motto: Es wird schon etwas h\u00e4ngen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier geht es um Milliarden Dollar. Chemie gegen Natur.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Kunst des hohen C<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf derselben Seite schreibt Dr. Strunz weiter unter dem Titel: \u201eDie Kunst des hohen C\u201c:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVitamin E (Tocopherole) ist ein wichtiges Antioxidans. Es arbeitet \u00fcberall dort im K\u00f6rper, wo Fette sind, sch\u00fctzt sie vor dem&nbsp; Ranzigwerden. Mangelt es an Vitamin E, oxidieren die Fette in Ihrem Blut \u2013 und das macht nun mal Arteriosklerose und Herzinfarkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin E allein hilft halt nicht, ist nach 40 Minuten verbraucht. Wird im K\u00f6rper nur durch Vitamin C am Leben erhalten. L\u00e4ngst durch den Biochemiker Professor Esterbauer aus Graz bewiesen. Sie brauchen also&nbsp; Vitamin C plus Vitamin E. Dann tut das Ihrem Herzen gut. Und zum Vitamin C brauchen Sie Flavonoide, die seine Wirkung um das Zigfache verst\u00e4rken. Darum sollten Sie auch Obst dazu essen. Mein Tipp: Nehmen Sie Ihr Vitamin E lieber weiter, aber nicht allein. Zusammen mit all den anderen wichtigen Dingen, die die Natur erfunden hat, die aber vielleicht nicht mehr in Ihrem Essen drinstecken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An anderer Stelle zu Vitamin C: \u201eMeine kleinen Megadosen: Ich lerne von den Tieren. Die machen sich ihr Vitamin C selbst, sogar die Ratte. Die macht sich umgerechnet f\u00fcnf Gramm t\u00e4glich. Die nehme ich auch. \u00dcbrigens: Unter Stress macht sich die Ratte 100 Gramm. Und kriegt nicht mal Durchfall davon\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nein, Vitamine brauchen Sie nicht!<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere bissige Geschichte von Dr. Strunz zu Vitamin D,&nbsp; mit dem Titel: Nein, Vitamine brauchen Sie nicht!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eEntz\u00fcndungsstoffe sind die eigentliche Ursache f\u00fcr Arteriosklerose, f\u00fcr Ablagerungen in den Blutgef\u00e4\u00dfen. Entz\u00fcndungsstoffe w\u00fcrden die Adern innen verletzen und damit Ablagerungen \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichen. Hat schon vor Jahren der Spiegel vorwurfsvoll erkl\u00e4rt. Tenor: Deutsche \u00c4rzte w\u00fcssten so etwas nicht. Da muss immer erst der Spiegel kommen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>In der Zwischenzeit wissen wir, dass tats\u00e4chlich Entz\u00fcndungsmarker wie zum Beispiel TNF-Alpha (Serumtumornekrosefaktor Alpha) verantwortlich sind f\u00fcr so unangenehme, schmerzhafte Krankheiten wie echtes Rheuma, wie multiple Sklerose, wie Herzgef\u00e4\u00dfverkalkung und Herzinfarkt. So weit ist die Medizin sich ja einig.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Neu ist jetzt eine h\u00fcbsche Messung (bei diesem Wort sollten Sie immer aufmerken) des Vitamin-D-Spiegels im Blut von Prof. Peterson, Universit\u00e4t Missouri. Die sehr klar zeigt, dass sch\u00e4dliche Entz\u00fcndungsfaktoren dann am h\u00f6chsten sind, wenn der im Blut messbare Vitamin-D-Spiegel am tiefsten ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Das erscheint Frau Professor so ernst, dass sie neue Empfehlungen&nbsp; f\u00fcr die geeignete Vitamin-D-Menge ausspricht. Bisher gelte n\u00e4mlich f\u00fcr Menschen bis 50 Jahre: 200 I.E. und f\u00fcr Menschen \u00fcber 50 Jahre 400 I.E. Die Werte wurden 1997 festgelegt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die jetzigen Messungen solcher gef\u00e4hrlichen Entz\u00fcndungsfaktoren lassen aber nur einen Schluss zu: Um gesund zu sein, braucht der Mensch mindestens 1 000 I.E. vom Vitamin D.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dazu passt das aktuelle Studienergebnis, dass 75 Prozent der Amerikaner nicht gen\u00fcgend Vitamin D bekommen 75 Prozent! Die haben also vermehrt Entz\u00fcndungsfaktoren, die haben dann also vermehrt Herzinfarkt, multiple Sklerose, Rheuma &#8230;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wir Deutschen m\u00fcssen uns um so etwas nicht k\u00fcmmern. Wir leben im Land der Seligen. Wir \u201ehaben genug Vitamine, wenn wir nur ausgewogen essen\u201c. Die Gebetsm\u00fchle kennen Sie.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Doch, doch! Ich h\u00f6r\u2019s jeden Tag. Sie fragen Ihren Hausarzt, ob Sie Vitamine br\u00e4uchten, und der sagt immer (immer!) die Gebetsm\u00fchle auf. Da will jemand nicht lesen, oder misst halt nicht &#8230;\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auch von Dr. Strunz: Fols\u00e4ure \u2013 ganz am Rande<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAndere L\u00e4nder, andere Sitten. Sie erinnern sich: In den USA und Kanada wird \u2013 per Gesetz \u2013 jeglichem Mehl Fols\u00e4ure zugesetzt, seit 1998. Schon im ersten Jahr hat man damit knapp F\u00fcnfzigtausend&nbsp; Amerikanern das Leben gerettet, den Herzinfarkt verhindert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Urspr\u00fcnglich wollte man ja etwas anderes. Man wollte bei Neugeborenen angeborene Neuralrohrdefekte verhindern, also offenes R\u00fcckgrat oder Wasserkopf. Erfolg: 50 Prozent R\u00fcckgang. 50 Prozent weniger Eltern, die sich zu Tode gr\u00e4men m\u00fcssen. Wenn Sie mir bitte erlauben, in die Wirklichkeit zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber man hat noch mehr erreicht. Auch schwere Herzfehler bei Neugeborenen verschwinden langsam, aber sicher. Also etwas, was man bisher als \u201egottgegeben\u201c hingenommen hat. &#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch einmal: Da verschwinden pl\u00f6tzlich massive angeborene Leiden, einfach so. Blo\u00df weil ein Staat Fols\u00e4ure ins Mehl mischen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht in Deutschland. Wir haben ja bekanntlich alle genug Vitamine. Bei uns sind zus\u00e4tzliche Vitamine ja \u00fcberfl\u00fcssig, sogar sch\u00e4dlich. K\u00f6nnen Sie t\u00e4glich (wirklich t\u00e4glich) in unseren Medien lesen. Deutschland ist tats\u00e4chlich \u201evom globalen Wissenspool abgeschnitten\u201c (FAZ). Wir lassen unsere Kinder leiden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebensretter Fols\u00e4ure: Forscher der Universit\u00e4t von Washington fanden heraus: 40 Prozent aller Herzinfarkte w\u00e4ren vermeidbar (j\u00e4hrlich Hunderttausende von Todesf\u00e4llen), wenn der Mensch nur mehr Fols\u00e4ure aufnehmen w\u00fcrde, n\u00e4mlich mindestens 400 Mikrogramm t\u00e4glich (in Kombination mit B6 und B12)\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Herz des klugen Patienten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein letzter Artikel von Dr. Strunz, um den Zustand unseres Medizinwesens zu illustrieren:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn der Patient kl\u00fcger ist als der Arzt, ist ein wesentliches Ziel erreicht. Das Ziel der Selbstverantwortung. Das Ziel, mit seinem K\u00f6rper und seinen Gebrechen selbst umgehen zu k\u00f6nnen. Und den Arzt allenfalls als Ratgeber zur Seite zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Geschichte: Ein junger Mann aus meinem Forum hatte Herzrhythmusst\u00f6rungen. War nat\u00fcrlich beim Notarzt, war im Krankenhaus, das ganze Programm. Werte waren nat\u00fcrlich in Ordnung. Die Medizin wusste nicht weiter. Dann stellte er halt seine Eigendiagnose: Magnesiummangel. Also nahm der junge Mann 350 Milligramm, und die Herzrhythmus-St\u00f6rungen verschwanden. Lustig: Er hat das Auftreten dieses krankhaften Zustandes auch hinterfragt. Ursache: Er \u201emusste\u201c am Vortag gr\u00f6\u00dfere Mengen Alkohol zu sich nehmen. Sie kennen meinen Satz: \u201cEin Glas Wein schwemmt Magnesium f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Tage so sehr aus Ihrem K\u00f6rper, dass Sie es nicht mehr aufholen k\u00f6nnen.\u201c So viel zum ach so gesunden Alkohol.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das eigentlich Sch\u00f6ne an seinem Erfahrungsbericht ist die Reaktion meines Berufsstandes. Der Notdoktor warnt vor Magnesium. Denn die Rhythmusst\u00f6rungen k\u00f6nnten ja gerade vom Magnesium kommen. Im Krankenhaus wird zwar Blut genommen, aber Magnesium nicht mitgemessen. Denn eine \u201eeventuelle Herzerkrankung h\u00e4tte ja nichts mit Magnesium zu tun\u201c. Und als kleines Schmankerl: Kalium. Kalium war gemessen zu niedrig (3,5; normal 3,8 \u2013 5,5; laut Strunz: bitte \u00fcber 5,0, wenn Sie Ihr Herz sch\u00fctzen wollen). Der niedrige Kaliumspiegel \u201ehat aber niemanden interessiert\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnen Sie sich noch an die Tatsache erinnern, dass deutsche \u00c4rzte Probleme haben mit amerikanischer wissenschaftlicher Literatur? In der FAZ beschrieben. In der gr\u00f6\u00dften, weltweit gr\u00f6\u00dften medizinischen Studie, der Framingham-Studie, wird eindeutig festgestellt, dass Herzrhythmusst\u00f6rungen umso mehr abnehmen, je mehr Magnesium der Mensch zu sich nimmt. Deutschen \u00c4rzten unbekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit: Bitte lesen Sie daraus, dass Gesundheit Eigenverantwortung ist. Besch\u00e4ftigen Sie sich mit dem simplen Gedanken, dass Krankheiten \u00fcberfl\u00fcssig sind. Auch tats\u00e4chlich nicht auftreten, wenn Sie sich t\u00e4glich bewegen, sich genetisch korrekt ern\u00e4hren und stressfrei denken.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit ein paar Zitate von Dr. Strunz. Das Buch ist gespickt mit neuen Erkenntnissen \u2013 ich hoffe, Sie sind darauf neugierig geworden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Dietl\/Ohlenschl\u00e4ger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag\u00a0 2001<\/em><\/li><li><em>Dr.med.Wenzel: Die Vitalstoff-Entscheidung, Maya Media\u00a0 2008<\/em><\/li><li><em>Bankhofer\/Gr\u00f6ber: Praxisbuch Vitalstoffe, S\u00fcdwest Verlag 2006<\/em><\/li><li><em>Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne Verlag 2007<\/em><\/li><li><em>Dr. med. Strunz: Das Geheimnis der Gesundheit, Heyne Verlag 2010<\/em><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die richtige Auswahl unserer Nahrung ist eine wichtige Voraussetzung f\u00fcr Gesundheit und Wohlbefinden Im Laufe unseres Lebens essen wir mehr als 100 000mal und nehmen dabei rund 60 bis 70 Tonnen Nahrung auf. 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