{"id":4593,"date":"2020-02-28T15:17:27","date_gmt":"2020-02-28T14:17:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4593"},"modified":"2020-02-28T15:17:28","modified_gmt":"2020-02-28T14:17:28","slug":"omega-3-fettsaeuren-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/fettsaeuren\/omega-3-fettsaeuren-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Omega-3-Fetts\u00e4uren: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Nutzen von Omega-3-Fetts\u00e4uren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine aktuelle \u00dcbersicht und Meta-Analyse von 25 gro\u00df angelegten  Studien befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen Gewebespiegeln von  langkettigen Omega-6-und Omega-3-Fetts\u00e4uren und dem Risiko f\u00fcr koronare Herzkrankheiten (KHK). Von den 25 Fall-Kontroll- und prospektiven Kohortenstudien untersuchten 18 das Fetts\u00e4uremuster phospholipidreicher  und 7 jenes triglyzeridreicher Proben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Konstellationen konnten bei KHK-Patienten nachgewiesen werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Signifikant tiefere Konzentrationen an DHA (Omega-3) in beiden Gewebetypen <\/li><li>Niedrige Konzentrationen an Linols\u00e4ure (Omega-3) <\/li><li>Erh\u00f6hte Konzentration von Arachidons\u00e4ure (Omega-6) im Fettgewebe <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man\n kann festhalten, dass niedrige Konzentrationen an Omega-3 Fetts\u00e4uren \n(DHA\/Docosahexaens\u00e4ure, EPA) und erh\u00f6hte Konzentrationen an \nOmega-6-Fetts\u00e4uren (Arachidons\u00e4ure) im Gewebe mit erh\u00f6htem KHK-Risiko \nassoziiert waren. Die Autoren schlie\u00dfen mit den Worten: \u00abDiese Resultate\n st\u00fctzen die Ansicht, dass langkettige Omega-3\u00acFetts\u00e4uren das Herz \nsch\u00fctzen.\u00bb Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie aus Amerika liefert \nweitere Belege f\u00fcr den Herzschutz der Omega-3-Fetts\u00e4uren. Der Vergleich \nvon 768 Patienten mit akutem Koronarsyndrom (AKS) mit 768 gesunden \nKontrollpersonen ergab, dass ausreichende Mengen an EPA und DHA in den \nZellmembranen der roten Blutk\u00f6rperchen ein erniedrigtes AKS-Risiko mit \nsich brachten. AKS-Patienten wiesen durchschnittlich 20% weniger EPA+DHA\n auf als die Kontrollgruppe. Bei differenzierterer Betrachtung \nprofitierten die Gruppen mit den h\u00f6chsten (&gt; 8% der Gesamtfetts\u00e4uren)\n und mittleren (4,1 &#8211; 7,9% der Gesamtfetts\u00e4uren) EPA+ DHA-Werten von \neinem um 69% bzw. 42% verminderten AKS-Risiko im Vergleich zur Gruppe \nmit den niedrigsten Werten (&lt; 4% der Gesamtfetts\u00e4uren). Fazit der \nAutoren: \u00abJe niedriger die EPA+DHA-Werte lagen, desto wahrscheinlicher \nein AKS. Dies legt nahe, dass eine zus\u00e4tzliche Versorgung mit EPA+DHA \ndas Risiko f\u00fcr AKS erniedrigt\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Harris WS, Poston WC, et al, Tissue n-3 and n-6 fatty acids and risk for coronary heart disease events. Atherosclerosis, 2007; 193(1): 1-10. <\/em><\/li><li><em>Block RC, Harris WS, et al, Atherosclerosis, 2007 Sep 15; [Epub ahead of print]. <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zunehmende Bedeutung von Omega-3-Fetts\u00e4uren in den Bereichen Psychiatrie, Hirnfunktionen und Lernen <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forschung zum Einfluss von Omega-3-Fetts\u00e4uren auf St\u00f6rungen der \nHirnfunktion steckt immer noch in den Kinderschuhen. Sicher ist jedoch, \ndass bei psychiatrischen Krankheitsbildern h\u00e4ufig niedrige \nDHA-Konzentrationen in den Zellmembranen des ZNS nachgewiesen werden \nk\u00f6nnen. Entsprechend erstaunt es nicht, dass zufolge neuester Studien \nOmega-3-Fetts\u00e4uren bei Depressionen, Drogenmissbrauch, Aggressions- und \nAngstzust\u00e4nden sowie bei kindlicher Hyperaktivit\u00e4t einen positiven \nNutzen haben k\u00f6nnten. Diese Ergebnisse legen nahe, dass in K\u00fcrze weitere\n klare Indikationen f\u00fcr den Einsatz von Omega-3-Fetts\u00e4uren hinzukommen \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So l\u00f6st beispielsweise die entz\u00fcndungsf\u00f6rdernde Substanz Interleukin \nbei Ratten Stress und Angstzust\u00e4nde aus. EPA konnte diese \nVerhaltens\u00e4nderungen r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Andererseits sind \nentz\u00fcndungsf\u00f6rdernde Fetts\u00e4uren (z.B. Arachidons\u00e4ure) mit einer Reihe \nvon psychischen St\u00f6rungen in Verbindung gebracht worden. Einer Hypothese\n zufolge wirkt EPA dieser entz\u00fcndungsf\u00f6rdernden Omega-6-Fetts\u00e4ure \nentgegen. Ebenso verhinderte EPA die gef\u00e4\u00dfverengende Wirkung von \nArachidons\u00e4ure und erh\u00f6hte dadurch den Blutfluss im Gehirn. Es ist auch \nm\u00f6glich, dass Omega-3-Fetts\u00e4uren die Gehirnstruktur an sich g\u00fcnstig \nbeeinflussen. In einer aktuellen Studie an 55 gesunden Erwachsenen \nberichten die Autoren: \u00abJe h\u00f6her die Angaben zum Verzehr von \nOmega-3-Fetts\u00e4uren waren, desto mehr graue Substanz fand sich in \ndenjenigen Hirnregionen, welche die Gem\u00fctszust\u00e4nde steuern. Auf diesem \nWege k\u00f6nnten die beobachteten, positiven Effekte von Omega-3-Fetts\u00e4uren \nauf Ged\u00e4chtnis, Stimmung und Affektregulierung vermittelt werden\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es besteht noch kein Konsens bez\u00fcglich der optimalen Dosierung zur \ng\u00fcnstigen Beeinflussung der Hirnfunktion und es ist auch noch unklar, \nwelche Patientengruppen am ehesten von einer Therapie mit \nOmega-3-Fetts\u00e4uren profitieren. In dieser Hinsicht k\u00f6nnte die Bestimmung\n des individuellen Fetts\u00e4ureprofils zu Therapiebeginn hilfreich sein. \nBasierend auf einem Review bedeutender epidemiologischer Studien aus \nAmerika werden derzeit 500mg\/Tag EPA und DHA zum Schutz von Herz und \nKreislauf empfohlen. Nach Angabe anderer Experten k\u00f6nnte die t\u00e4gliche \nDosis an Omega-3-Fetts\u00e4uren, die die Bev\u00f6lkerung vor Gef\u00e4\u00dfkrankheiten \nund psychischen St\u00f6rungen sch\u00fctzen w\u00fcrde, bis zu 3,5g betragen. Mehrere \nStudien belegen, dass die t\u00e4gliche Einnahme von 3g Omega-3-Fetts\u00e4uren \neffektiv und nahezu ohne Nebenwirkungen eine Reihe von psychischen \nSymptomen lindert. Ein Konsens zum Mischverh\u00e4ltnis EPA: DHA steht noch \naus. Die aktuelle Datenlage deutet darauf hin, dass EPA alleine oder in \nKombination mit DHA (wie in Fisch\u00f6len zu finden) wirksamer ist als DHA \nallein.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Buydens-Branchey L, Branchey M, Psychiatry Res, 2007; [Epub ahead of print] <\/em> <\/li><li><em>Conklin SM, Gianaros PJ, et al, Long-chain omega-3 fatty acid intake is associated positively with corticolimbic gray matter volume in healthy adults.<\/em> <em>Neurosci Lett, 2007; 421(3): 209-12. <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Omega-3-Fetts\u00e4uren zeigen antidepressive Wirkung <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Meta-Analyse von doppelblinden, Placebo-kontrollierten \nStudien, die den Zusammenhang zwischen Depressionen und Supplementierung\n mit Omega-3-Fetts\u00e4uren untersuchten, lautete das Fazit: \nOmega-3-Fetts\u00e4uren wirken signifikant antidepressiv. Die Autoren \nuntersuchten zehn relevante Studien mit Patienten, die an \nStimmungsschwankungen litten und f\u00fcr mindestens vier Wochen \nOmega-3-Fetts\u00e4uren supplementierten. Zusammengefasst (n=329) zeigten die\n Daten, dass Omega-3-Fetts\u00e4uren bei Patienten mit diagnostizierter \nDepression oder bipolarer St\u00f6rung die depressiven Symptome linderten. \nDer antidepressive Effekt lie\u00df sich keiner spezifischen EPA-Dosis \nzuordnen. Nach Aussage der Autoren \u00abbedarf es weiterer gro\u00df angelegter \nund gut kontrollierter Studien, um die therapeutische Dosierung und die \noptimale Zusammensetzung des Fetts\u00e4ure-Supplements zur Behandlung von \nDepressionen zu definieren\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Lin PY, Su KP, A meta-analytic review of double-blind, placebo-controlled trials of antidepressant efficacy of omega-3 fatty acids. J Clin Psychiatry, 2007; 68(7): 1056-61.  <\/em><\/li><li><em>Mita T, Watada H, et al, Eicosapentaenoic acid reduces the progression of carotid intima-media thickness in patients with type 2 diabetes. Atherosclerosis, 2007; 191(1): 162-7. <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Omega-3-Fetts\u00e4uren kombiniert mit einer Statin-Therapie verbessern die Blutfette wirksamer als die alleinige Statingabe <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine randomisierte, doppelblinde und Placebo-kontrollierte \nMulticenter-Studie an 254 Patienten (Altersdurchschnitt: 59,8 Jahre) mit\n chronischer Hypertriglyzerid\u00e4mie hat gezeigt, dass sich das Lipidprofil\n durch die zus\u00e4tzliche Gabe von Omega-3-Fetts\u00e4uren in Kombination mit \neiner Statin-Behandlung deutlich verbessert. Nach achtw\u00f6chiger \nBehandlung mit Simvastatin (40 mg\/Tag) und Ern\u00e4hrungsberatung erhielten \ndie Patienten anschlie\u00dfend t\u00e4glich 40 mg Simvastatin + Placebo oder 40 \nmg Simvastatin + 4 g Omega-3-Fetts\u00e4uren f\u00fcr weitere acht Wochen. Am Ende\n der Studie war die prozentuale Abnahme an LDL-Cholesterin in der \nOmega-3\u00acGruppe mit einem Median von 9% deutlich gr\u00f6sser als in der \nKontrollgruppe (2,2%). Triglyzeride, VLDL-Cholesterin sowie das \nVerh\u00e4ltnis von Gesamt-Cholesterin zu HDL-Cholesterin sanken ebenfalls \nausgepr\u00e4gter in der Gruppe mit Omega-3-Supplementierung. Zudem stieg das\n HDL-Cholesterin st\u00e4rker an als in der Placebogruppe. Diese Daten lassen\n vermuten, dass eine Kombination von Simvastatin mit Omega-3-Fetts\u00e4uren \nin der Behandlung einer chronischen Hypertriglyzerid\u00e4mie wirksamer ist \nals Simvastatin allein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Davidson MH, Stein EA, et al, Efficacy and tolerability of adding prescription omega-3 fatty acids  4 g\/d to simvastatin 40 mg\/d in hypertriglyceridemic patients: an  8-week, randomized, double-blind, placebo-controlled study. Clin Ther, 2007; 29(7): 1354-67. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fisch\u00f6l-Supplementierung verbessert die Funktion und Elastizit\u00e4t der Arterien und senkt den Ruhepuls <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie an 26 gesunden\n Probanden (Altersdurchschnitt: 31 Jahre) konnte die Supplementierung \nmit Fisch\u00f6l eine Verbesserung der Gef\u00e4\u00dffunktion und eine Senkung der \nRuhe-Herzfrequenz bewirken. Die Teilnehmer erhielten w\u00e4hrend zwei Wochen\n t\u00e4glich entweder 1 g Fisch\u00f6l (n=14) oder Placebo (n=12). Am Studienende\n hatten sich in der Fisch\u00f6l-Gruppe im Vergleich zu den Ausgangswerten \nsowohl die Endothelabh\u00e4ngige als auch die durch Nitroglyzerin \nvermittelte Erweiterung der gro\u00dfen Oberarmarterie signifikant um 10,5% \nbzw. 14,6% erh\u00f6ht. Dar\u00fcber hinaus nahm die Herzfrequenz in Ruhe in \ndieser Gruppe um durchschnittlich 5,9 Schl\u00e4ge pro Minute (bpm) ab, \nw\u00e4hrend die Placebogruppe einen Herzfrequenz-Anstieg von 0,73 bpm \nverzeichnete. Folglich scheint sich die Supplementierung mit Fisch\u00f6l \ng\u00fcnstig auf die Gef\u00e4\u00dffunktion und die Ruhe-Herzfrequenz gesunder \nMenschen auszuwirken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine zweite randomisierte, doppelblinde und Placebo-kontrollierte \nStudie an 43 \u00fcbergewichtigen Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) \nkonnte zeigen, dass eine Fisch\u00f6l-Supplementierung die Elastizit\u00e4t der \ngro\u00dfen Arterien verbessert. Die Probanden erhielten w\u00e4hrend 8 Wochen 3 g\n Fisch\u00f6l in Kapselform (Fisch\u00f6l-Gruppe, n=23) oder Placebo \n(Placebogruppe, n=20). Am Ende der Untersuchungsperiode hatte sich die \nElastizit\u00e4t der gro\u00dfen Arterien in der Fisch\u00f6l-Gruppe, jedoch nicht in \nder Placebogruppe, signifikant gegen\u00fcber den Anfangswerten erh\u00f6ht. Auf \nder Ebene der kleinen Arterien, beim Blutdruck und beim Pulsdruck \nkonnten jedoch keine \u00c4nderungen nachgewiesen werden. Die Autoren \nfolgern: \u00abFisch\u00f6l-Supplementierung verbessert bei \u00fcbergewichtigen \nHypertonikern zuverl\u00e4ssig die Elastizit\u00e4t der gro\u00dfen Arterien, hat \njedoch keinen Einfluss auf den Blutdruck. Es bedarf weiterer Studien, um\n den Nutzen von Fisch\u00f6l bez\u00fcglich altersbedingter Arteriosklerose zu \nbest\u00e4tigen\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Shah AP, Ichiuji AM, et al, Cardiovascular and endothelial effects of fish oil supplementation in healthy volunteers.<\/em> <em>J Cardiovasc Pharmacol Ther, 2007;  12(3): 213-9. <\/em><\/li><li><em>Wang S, Ma AQ, et al, Eur J Clin Nutr, 2007 Sep 5; [Epub  ahead of print]. <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Omega-3-Fetts\u00e4uren k\u00f6nnen das Lipidprofil n\u00fcchtern und nach dem Essen verbessern <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden, \nPlacebo-kontrollierten Studie an 34 M\u00e4nnern (Alter: 39-66 Jahre) mit \nHypertriglyzerid\u00e4mie hat gezeigt, dass eine DHA-Supplementierung die \nSpiegel an Triglyzeriden und kleinen, dichten LDL-Partikeln senken kann.\n Die Probanden erhielten w\u00e4hrend 90 Tagen entweder 7,5 g DHA-\u00d6l\/Tag (3 g\n DHA\/Tag) oder ein Placebo. Bereits nach 45 Tagen hatten folgende \nMesswerte im N\u00fcchternplasma der DHA-Gruppe signifikant abgenommen: \nTriglyzeride (24%), gro\u00dfe VLDL (92%), Lipoproteine mittlerer Dichte \n(IDL, 53%) sowie der mittlere Durchmesser der VLDL-Partikel. Zus\u00e4tzlich \nfanden sich nach Nahrungsaufnahme deutlich weniger kleine, dichte \nLDL-Partikel (21%) in der DHA-Gruppe. \u00abDHA-Supplementierung senkt \nTriglyzeride und kleine, dichte LDL-Partikel und kann so das \nHerz-Kreislauf-System sch\u00fctzen\u00bb, schlie\u00dfen die Autoren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Kelley DS, Siegel D, et al, Docosahexaenoic acid supplementation improves fasting and postprandial lipid profiles in hypertriglyceridemic men.<\/em> <em>Am J Clin Nutr, 2007; 86(2): 324-33. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Supplementierung mit Omega-3-Fetts\u00e4uren bremst Aggressionszust\u00e4nde, die im Zusammenhang mit Drogenmissbrauch auftreten <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden und \nPlacebo-kontrollierten Studie an 24 Drogenkonsumenten deuten an, dass \nSupplementation mit Omega-3-Fetts\u00e4uren bei diesen Personen \nAggressionsgef\u00fchle mildern kann. Die Teilnehmer wurden zuf\u00e4llig einer \nvon zwei Gruppen zugeordnet, die f\u00fcr 3 Monate entweder t\u00e4glich 3 g \nOmega-3-Fetts\u00e4uren (n=13) oder Placebo (n=11) erhielt, wobei zus\u00e4tzlich \nder Fischverzehr erfasst und mitber\u00fccksichtigt wurde. Nach Ablauf der \nStudie wurden 6 Personen der Omega-3-Gruppe und 8 Personen der \nKontrollgruppe f\u00fcr 3 weitere Monate beobachtet. Im Vergleich zur \nPlacebo-Gruppe zeigten die Mitglieder der Omega-3-Gruppe am Ende der \nIntervention eine deutlich verminderte Wutneigung (gemessen an einer \nWutskala, die zu Studienbeginn und jeweils am Monatsende auszuf\u00fcllen \nwar). Die Werte blieben auch w\u00e4hrend der Nachbeobachtungsphase \nerniedrigt. Daraus folgern die Autoren: \u00abDiese Daten reihen sich in die \nzunehmenden Belege ein, dass eine Supplementierung mit langkettigen \nOmega-3-Fetts\u00e4uren bei der Behandlung bestimmter Personen mit \naggressiven Neigungen und Affekt-Labilit\u00e4t n\u00fctzlich sein k\u00f6nnte\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Buydens-Branchey L, Branchey M, Psychiatry Res, 2007; [Epub ahead of print]. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Konsum von Fisch oder Supplementierung mit Omega-3-Fetts\u00e4uren \nverringert m\u00f6glichweise das Risiko f\u00fcr Depressionen, Angstzust\u00e4nden und \nStress <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine prospektive Kohortenstudie an 7903 Spaniern hat ergeben, dass \ngelegentlicher Fischverzehr, wie auch die moderate Einnahme von \nOmega-3-Fetts\u00e4uren das Risiko f\u00fcr mentale St\u00f6rungen (Depression, \nAngstzust\u00e4nde, Stress) senken kann. Zun\u00e4chst wurde der Konsum von \nOmega-3-Fetts\u00e4uren und Fisch durch Frageb\u00f6gen zur Verzehrh\u00e4ufigkeit \nermittelt. In den folgenden zwei Jahren traten 173 F\u00e4lle von Depression,\n 335 F\u00e4lle von Angstzust\u00e4nden und 4 F\u00e4lle von belegtem Stress auf. Nach \nBereinigung um m\u00f6gliche St\u00f6rfaktoren zeigte sich f\u00fcr das zweite, dritte \nund vierte Quintil ein um 28%, 21% bzw. 35% verringertes Risiko f\u00fcr \nmentale St\u00f6rungen. In \u00e4hnlicher Weise war m\u00e4\u00dfiger Fischverzehr (3. \nQuintil, Median 83,3 g\/Tag; 4. Quintil, Median: 112 g\/Tag) mit einem \nmehr als 30% niedrigeren Risiko verkn\u00fcpft. Die Autoren folgern, dass \n\u00absich aus den Resultaten ein m\u00f6glicher Nutzen von Omega-3-Fetts\u00e4uren \nbez\u00fcglich mentaler St\u00f6rungen ableiten l\u00e4sst\u00bb.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sanchez-Villegas A, Henriquez P, et al, Eur J Nutr, 2007; 46(6): 337-46. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Niedrige DHA-Konzentrationen k\u00f6nnten eine Verbindung zwischen Herzkreislauferkrankungen und Depressionen sein<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie aus Sydney, Australien, konnte bei Patienten mit \neiner koronaren Herzerkrankung ein niedriger Spiegel an \nDocosahexaens\u00e4ure (DHA) mit einer Depression in Verbindung gebracht \nwerden. Sowohl kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen und Depressionen konnten \nunabh\u00e4ngig voneinander mit einem Mangel an Omega-3-Fetts\u00e4uren assoziiert\n werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie sollte untersuchen, ob die Omega-3-Fetts\u00e4uren ein \nm\u00f6gliches Bindeglied zwischen einer Depression und einer \nkardiovaskul\u00e4ren Erkrankung darstellen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Plasmaspiegel von Omega-3-Fetts\u00e4uren wurden bei 100 \nhospitalisierten ACS \u2013 Patienten \u00fcberpr\u00fcft: Eicosapentaens\u00e4ure (EPA), \nDHA und der Gesamtgehalt an Omega-3-mehrfachunges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren \n(PUFAs).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gefundenen Ergebnisse zeigen, dass Patienten mit einer aktuell \nbestehenden Depression auch einen signifikant niedrigeren Plasmaspiegel \nan PUFAs und an DHA aufweisen. Zudem konnte gezeigt werden, dass, je \nschwerer die Depression war, desto niedriger die DHA-Plasmaspiegel \nwaren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u00e4hnliche, aber nicht signifikante Verbindung konnte zwischen der\n Schwere der Depression und den EPA- und PUFAs-Plasmaspiegeln gekn\u00fcpft \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse dieser Studie liefern eine potezielle Erkl\u00e4rung f\u00fcr \ndie beobachtete Verbindung zwischen kardiovasku\u00e4ren Erkrankungen und \nDepressionen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Parker GB, Heruc GA, et al, Psychiatry Res, 2006 Feb 22; [Epub ahead print].<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fisch\u00f6l &#8211; Eine sichere Alternative zu Antiarrhythmika?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene vorausgegangene Studien konnten zeigen, dass eine \ngesteigerte Einnahme von Omega-3mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren \ngewonnen aus Fischen, und speziell Eicosapentaens\u00e4ure (EPA) und \nDocosahexaens\u00e4ure (DHA), das Risiko an einer Herzkreislauferkrankung zu \nsterben, senken kann. Burr et al. publizierten den ersten randomisierten\n Versuch \u00fcber den Effekt von Fischverzehr auf die Todesursache \u201eKoronare\n Herzkreislauferkrankungen&#8220;, der \u201eDi\u00e4t &#8211; und Reinfarkt &#8211; Versuch&#8220; \n(DART). In DART wurden 2000 M\u00e4nner mit einem vorangegangen Herzinfarkt \nrandomisiert auf dreiverschiedene Di\u00e4tstrategien aufgeteilt: Erste \nGruppe: Senken des Verzehrs ges\u00e4ttigter Fette; zweite Gruppe: Steigerung\n des Konsums von Nahrungsfasern; dritte Gruppe: Steigerung des \nFischverzehrs. Bei den Teilnehmern, welche die Anweisung erhalten hatte \nmindestens zweimal pro Woche eine Portion fetten Fisches zu essen, sank \ndie Todesrate bezogen auf die Herzkreislauferkrankung um 29%. Zwei \nweitere gro\u00dfe US &#8211; Studien, eine retrospektive und die andere \nprospektiv, befassten sich mit der Frage, ob die Erg\u00e4nzung der Nahrung \nmit n-3-Fetts\u00e4uren und deren Blutspiegeln mit dem Risiko eines \nHerzstillstandes in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnte. Beide Studien \nkonnten zeigen, dass sich das Risiko um 50% senken l\u00e4sst, wenn man \neinmal pro Woche Fisch isst, und sgar um 81-90% tiefer liegt bei \nPersonen, welche hohe n-3-Fetts\u00e4ure -Blutspiegel hatten. Burr et al. \nvermuteten, dass der Fischverzehr das Risiko einer ventrikul\u00e4ren \nArrhythmie (ein abnormer Herzrhythmus mit h\u00e4ufig fatalen Folgen, welcher\n bei einer Herzkreislauferkrankung vorkommen kann) senken k\u00f6nnte und \ndeshalb, dass Risiko, nach einem Herzinfarkt zu sterben, ebenfalls \nreduzieren k\u00f6nnte. Ebenso zeigten die Omega-3-Fetts\u00e4uren EPA und DHA im \nTiermodell klare antiarrhythmische Eigenschaften. In einem k\u00fcrzlich \ndurchgef\u00fchrten, gro\u00df angelegten Versuch, dem GISSI &#8211; Prevenzione &#8211; \nVersuch, erhielten 11&#8217;000 Patienten, welche vor kurzem einen Herzinfarkt\n erlitten hatten, entweder Fisch\u00f6l und\/oder Vitamin C.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Patienten, welche Fisch\u00f6l erhalten hatten, hatten ein 20% \ngeringeres Sterberisiko, welches sich zum gr\u00f6ssten Teil auf eine \nReduktion um 53% durch Herzstillstand (normalerweise durch eine \nArrhythmie hervorgerufen) zur\u00fcckverfolgen lie\u00df. In einem k\u00fcrzlich \nerschienenen Artikel berichten Schrepf et al. \u00fcber neue Anhaltspunkte \n\u00fcber die akuten antiarrhythmischen Eigenschaften der Omega-3Fetts\u00e4uren. \nDie Forscher befassten sich mit M\u00e4nnern, welche eine \nHerzkreislauferkrankung und speziell eine anhaltende ventrikul\u00e4re \nArrhythmie aufwiesen. In einem Kontrolllaborversuch konnte eine \nintraven\u00f6se Infusion von 3,8 g Omega-3-Fetts\u00e4uren die Herzerregbarkeit \nund das Risiko einer akuten Arrhythmie markant senken. Diese Ergebnisse \nin Verbindung mit vorhergehenden experimentellen Daten, lassen stark \nvermuten, dass der Vorteil der Omega-3Fetts\u00e4uren in der Senkung der \nMortalit\u00e4t nach einem Herzinfarkt mit der Senkung des Risikos eines \npl\u00f6tzlichen Herzstillstandes, hervorgerufen durch eine Arrhythmie, \nzusammenh\u00e4ngt. Zurzeit sind drei weitere gro\u00dfe randomisierte Versuche \n\u00fcber den Effekt von Fisch\u00f6l &#8211; Supplementen auf h\u00e4ufig wiederkehrende \nArrhythmieepisoden im Gange. Sollten diese Versuche die \nantiarrhythmischen Eigenschaften von EPA und DHA best\u00e4tigen, so sollte \nFisch\u00f6l als eine weniger toxische Alternative zu den traditionellen \nAntiarrhythmika in Betracht gezogen werden.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>ML B1471; AM Fehily, JF Gilbert et al., Effects of  changes in fat, fish, and fibre intakes on death and myocardial  reinfarction: diet and Reinfarction Trial (DART). Lancet 1989;  2:757-761. <\/em> <\/li><li><em>DS Siscovick, TE Raghunathan, I King et al., Dietary intake and  Gell membrane levels of long-chain n-3 polyunsaturated fatty acids and  the risk of primary cardiac arrest. Journal of the American Medical  Association 1995; 274:1363-1367.<\/em> <\/li><li><em>CM Albert, CH Hennekens, CJ O&#8217;Donnell et al., Fish consumption and  decreased risk of sudden cardiac death. Journal of the American Medical  Association 1998; 279.23-28.<\/em> <\/li><li><em>R Marchioli, F Barzi, E Bomba et al. Early protection against  sudden death by n-3 polyunsaturated fatty acids after myocardial  infarction: time-course analysis of the results of the  GISSI-Prevenzione. Circulation 2002; 105:1897-1903. <\/em> <\/li><li><em>Schrepf R, Zimmert T, Claus Weber P et al. Immediate effects of  n-3 fatty acid infusion on the induction of sustained ventricular  tachycardia. Lancet. 2004; 363:1441-2.<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine vermehrte Aufnahme von EPA und DHA verbessert die Blutlipidwerte<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten Studie in Grossbritannien, welche 258 \nPersonen im Alter zwischen 45 und 70 umschloss, senkte die vermehrte \nAufnahme von langkettigen Omega-3 PUFAs die Plasmatriglyceride und \nverbesserte die LDL-Gr\u00f6sse.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr einen Zeitraum von 6 Monaten unterzogen sich die Teilnehmer einer\n Di\u00e4t, in welcher die Verteilung der Omega-3- zu den Omega-6-Fetts\u00e4uren \nin ihrer Ern\u00e4hrung ver\u00e4ndert wurde. Alpha-Linolens\u00e4ure, \nEicosapentaens\u00e4ure (EPA) und \/ oder Docosahexaens\u00e4ure (DHA) wurden der \nNahrung zugef\u00fcgt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vier verschiedene Di\u00e4ten (mit Verteilungen von Omega-6- zu \nOmega-3-Fetts\u00e4uren zwischen 5:1 und 3:1), wobei bei jeder 6% der Energie\n aus PUFAs gewonnen wurde, wurde mit einer Kontrolldi\u00e4t verglichen, \nwelche eine Verteilung von Omega-6- zu Omega-3-Fetts\u00e4uren von 10:1 \nhatte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Gruppe, welche die Di\u00e4t mit der 3:1 Verteilung von Omega-6- zu\n Omega-3-Fetts\u00e4uren (durch Zugabe von EPA und DHA) zu sich nahm, wurden \nSenkungen im Triglyceridwert (sowohl n\u00fcchtern als auch postprandial) und\n in den Proportionen der kleinen, dichten LDL, welche mit einer \nInsulinresistenz in Verbindung gebracht werden, gefunden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass die erh\u00f6hte Aufnahme \nvon Omega-3-Fetts\u00e4uren, EPA und DHA, einen Nutzen f\u00fcr Frauen nach den \nWechseljahren und M\u00e4nnern zwischen 45 und 70 durch Senkung der \nTriglyceridwerte und Verbesserung der Gr\u00f6sse der LDL-Partikel haben \nk\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Griffin MD, et al. Effects of altering the ratio of dietary n-6 to  n-3 fatty acids on insulin sensitivity, lipoprotein size, and  postprandial lipemia in men and postmeno pausal women aged 45-70 y: the  OPTILIP Study. Am J Clin Nutr, 2006; 84(6): 1290-8.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Fisch\u00f6l w\u00e4hrend der Schwangerschaft und Stillzeit steigert den IQ der Kinder mit 4 Jahren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Docosahexaens\u00e4ure (DHA) und Eicosapentaens\u00e4ure (EPA), welche in \ngr\u00f6sseren Mengen in Fisch\u00f6l vorkommen, sind wichtig f\u00fcr die Entwicklung \ndes zentralen Nervensystems.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend des letzten Trimesters der Schwangerschaft und den ersten \nMonaten nach der Geburt schreitet die Entwicklung des menschlichen \nGehirns enorm voran und die DHA Konzentration im Gehirn steigt stark an.\n Dabei sind der F\u00f6tus und sp\u00e4ter das Neugeborene von der m\u00fctterlichen \nVersorgung mit DHA abh\u00e4ngig.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine norwegische Forschungsgruppe verglich den Effekt der Einnahme \nvon Fisch\u00f6l versus Mais\u00f6l bei schwangeren und stillenden Frauen und der \ngeistigen Entwicklung ihrer Kinder. Die Studie war randomisiert und \ndoppelblind angelegt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwangere Frauen, welche in der Woche 18 ihrer Schwangerschaft \nEinrekrutiert wurden, nahmen entweder 10 ml Fisch\u00f6l (Gehalt: 1200 mg DHA\n und 800 mg EPA) oder Mais\u00f6l bis drei Monate nach der Geburt ein. Die \nKinder (n=90) wurden mit 4 Jahren einem kognitiven Test unterzogen. Die \nKinder, deren M\u00fctter Fisch\u00f6l erhalten hatten, erzielte signifikant \nbessere Testergebnisse. Somit konnten bessere Testergebnisse mit einer \nerh\u00f6hten Einnahme an DHA und EPA w\u00e4hrend der Schwangerschaft und \nStillzeit assoziiert werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forscher schlossen daraus, dass eine erh\u00f6hte Zufuhr an sehr \nlangkettigen n-3 PUFA&#8217;s w\u00e4hrend der Schwangerschaft und Stillzeit sich \nvorteilhaft auf die sp\u00e4tere mentale Entwicklung der Kinder auswirken \nk\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Helland IB: et al., Maternal supplementation with very-long-chain n-3 fatty acids during  pregnancy and lactation augments children&#8217;s IQ at 4 years of age. Pediatrics 2003 Jan; 111: e39-44<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine hohe Einnahme an Vitamin E und PUFAs reduziert signifikant das Risiko eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zu entwickeln<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer kontrollierten Fallstudie, welche 132 Patienten in Utrecht, \nNiederlande, mit amyotropher Lateralsklerose (ALS, auch als Lou Gehrig\u2019s\n Krankheit bekannt) und 220 gesunde Kontrollpersonen umfasste, war eine \nhohe Einnahme von mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren (PUFAs) und Vitamin E\n mit einem wesentlich geringeren Risiko, an ALS zu erkranken, \nassoziiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aufnahme mit der Nahrung wurde mittels eines \nErn\u00e4hrungsfragebogens, welcher von allen Teilnehmern ausgef\u00fcllt wurde, \nermittelt. Eine hohe Aufnahme von Vitamin E (mehr als 18 mg pro Tag) und\n eine hohe Aufnahme an PUFAs (mehr als 32 g pro Tag) konnte signifikant \nmit einem um 60% reduziertem Risiko, an ALS zu erkranken, verkn\u00fcpft \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gefundenen Daten zeigen, dass eine hohe Aufnahme von PUFAs und \nVitamin E mit einem geringeren Risiko, eine ALS zu entwickeln in \nVerbindung gebracht werden kann, wobei Vitamin E und PUFAs synergistisch\n zu wirken scheinen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Veldink JH, Kalmijn S, et al, J Neurol Neurosurg Psychiatry, 2006 Apr 28; [Epub ahead of print]<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nutzen von Omega-3-Fetts\u00e4uren Eine aktuelle \u00dcbersicht und Meta-Analyse von 25 gro\u00df angelegten Studien befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen Gewebespiegeln von langkettigen Omega-6-und Omega-3-Fetts\u00e4uren und dem Risiko f\u00fcr koronare Herzkrankheiten (KHK). 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