{"id":4531,"date":"2020-02-26T14:39:11","date_gmt":"2020-02-26T13:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4531"},"modified":"2020-04-02T10:51:10","modified_gmt":"2020-04-02T08:51:10","slug":"kurkuma-indiens-heilige-pflanze-gegen-arthrose-krebs-diabetes-und-alzheimer","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/bioflavonoide-und-kraeuter\/kurkuma-indiens-heilige-pflanze-gegen-arthrose-krebs-diabetes-und-alzheimer\/","title":{"rendered":"Kurkuma: Indiens heilige Pflanze gegen Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was ist Kurkuma?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der aufregendsten Substanzen, die derzeit gerade ihren Siegeszug  von den Kr\u00e4uterg\u00e4rten in die Forschungslabors feiert, ist das Curcumin.  Das ist der gelbe Farbstoff des asiatischen Gew\u00fcrzes Curcuma  (Gelbwurz). Wir haben Ihnen heute zusammengestellt, wie Forscher diesem  Stoff seine Geheimnisse entlocken und welche Erfolge schon bei Krebs und  Alzheimer erzielt werden konnten. Sie k\u00f6nnen das Gew\u00fcrz aber auch ganz  &#8222;traditionell&#8220; anwenden: Es ist ein bew\u00e4hrter Helfer gegen  Verdauungsbeschwerden. Kurkuma (Curkuma longa L.) geh\u00f6rt zur Familie der  Ingwergew\u00e4chse (Zingiberaceae). Kurkuma wird seit Jahrtausenden in der  ayurvedischen und chinesischen Medizin angewandt. In den Kr\u00e4uterb\u00fcchern  des 16. und 17. Jahrhunderts wurde Kurkuma als harntreibendes, magen-  und leberst\u00e4rkendes Mittel empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Laut Studienlage kann Kurkuma:<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit Jahren wird Kurkuma auch bei uns in der Alternativmedizin gegen \nzahlreiche Krankheiten (wie Arthrose, Krebs, Diabetes und Alzheimer) \neingesetzt. Wie ist die Wirkung von Kurkuma zu erkl\u00e4ren und was ist \nKurkuma im Stande f\u00fcr unsere Gesundheit zu leisten?<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gegen Krebs sch\u00fctzen und die Ausbreitung von Tumoren verhindern<\/li><li>Den Heilungsprozess bei Arthrose unterst\u00fctzen<\/li><li>Vor Herzinfarkten sch\u00fctzen<\/li><li>Bei Diabetes-Patienten eine positive Wirkung auf die Funktion der Blutgef\u00e4\u00dfe aus\u00fcben<\/li><li>Hilfreich gegen Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden<\/li><li>Unterst\u00fctzend zur Entgiftung verwendet werden <\/li><li>und bei Atemwegserkrankungen wirksam sein<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In Deutschland ist die Knolle vor allem als Gew\u00fcrz bekannt<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurkuma ist ein Hauptbestandteil von Currypulver und verleiht der \nGew\u00fcrzmischung ihre typische Farbe, weswegen Kurkuma auch unter dem \nSynonym &#8222;Gelbwurz&#8220; bekannt ist. Kurkuma ist eine ausdauernde krautige \nPflanze, die stark verzweigte, gelbe bis orange, zylindrische, \naromatische Rhizome als \u00dcberdauerungsorgane ausbildet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurkuma ist in ihrer G\u00e4nze zwar noch lange nicht erforscht, aber mit \nihren mehr als 10000 chemischen Substanzen und \u00fcber 600 potenten \nHeilstoffen gilt sie schon jetzt beinahe als Universalheilmittel. \nZahlreiche Wirkstoffgruppen kommen in Kurkuma vor: Vitamine, \nMineralstoffe, Spurenelemente, Kohlenhydrate, Eiwei\u00df, Fetts\u00e4uren, \nSekund\u00e4re Pflanzenstoffe, \u00c4therische \u00d6le und Bitterstoffe.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Kurkuma sind insbesondere Curcuminoide (Phenols\u00e4uren) enthalten. \nDas sind gelbe Pigmente, die vielen Gew\u00fcrzmischungen und Speisen die \ngelbe Farbe schenken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcuminoide werden in drei Gruppen eingeteilt: Curcumin I, II und \nIII, wobei Curcumin I in Kurkuma am meisten enthalten ist. Alle drei \nCurcuminoide sind biologisch aktiv. Die besten Wirkungen werden aber mit\n dem nat\u00fcrlich vorkommenden Curcuminoid-Komplex erzielt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwei Hauptwirkungen der Kurkuma sind gallentreibend und antioxidativ.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Hauptwirkungen von Kurkuma in Stichworten<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>antibakteriell<\/li><li>entz\u00fcndungshemmend <\/li><li>antikanzerogen<\/li><li>gallentreibend<\/li><li>antimykotisch<\/li><li>immunst\u00e4rkend <\/li><li>antioxidativ <\/li><li>lebersch\u00fctzend <\/li><li>antiseptisch<\/li><li>neuroprotektiv <\/li><li>blutdrucksenkend<\/li><li>schmerzlindernd<\/li><li>blutverd\u00fcnnend<\/li><li>wundheilend<\/li><li>cholesterinsenkend\/triglyceridsenkend<\/li><li>zytotoxisch<\/li><li>entgiftend<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medizinische Anwendungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die medizinische Anwendung von Kurkuma bzw. Curcumin ist recht  breitgef\u00e4chert und reicht von Alzheimer \u00fcber Diabetes mellitus bis hin  zu Krebs. Kurkuma eignet sich vorbeugend oder zur Behandlung s\u00e4mtlicher  \u201eZivilisationserkrankungen\u201c. Ob erh\u00f6hte Cholesterinwerte, Glukoseintoleranz bei Diabetes mellitus, Arteriosklerose, Verdauungsprobleme, Leber- und Gallenprobleme, Arthritis, \u00d6deme, Krebs, Entz\u00fcndungen, Freie Radikale und vieles mehr. Die \u00fcberragenden Wirkungen von Kurkuma konnten in einer Vielzahl internationaler Studien auch  wissenschaftlich nachgewiesen werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gelbwurz regt die Gallenproduktion an<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die in Kurkuma enthaltenen Curcuminoide f\u00f6rdern beim Menschen die <strong>Gallenproduktion<\/strong>\n und regen die Kontraktion der Gallenblase an. Fetts\u00e4uren k\u00f6nnen daher \nleichter aufgespalten werden. Kurkuma hat dadurch einen positiven Effekt\n auf Magen-Darm-Probleme, welche auf einer gest\u00f6rten Fettverdauung \nberuhen. Auch Druck- und V\u00f6llegef\u00fchl nach fettreichen Mahlzeiten werden \nso geringer. Die \u00e4therischen \u00d6le des Gew\u00fcrzes wirken zudem beruhigend \nund krampfl\u00f6send auf die Muskulatur von Magen und Darm. Bl\u00e4hbauch oder \nUnwohlsein verschwinden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6glicherweise verhindert der gesteigerte Gallenfluss sogar das  Entstehen von Gallensteinen. Gallensteine k\u00f6nnen allerdings auch eine  Kontraindikation f\u00fcr die Kurkumaeinnahme sein. Ein vorhandener  Gallenstein k\u00f6nnte sich durch die vermehrte Menge an Gallenfl\u00fcssigkeit  oder durch die Kontraktion der Gallenwege einklemmen und dann den  Abfluss der Galle verhindern. Deshalb sollten Personen mit  Gallensteinleiden vor der Einnahme von Kurkuma-Pr\u00e4paraten ihren  Therapeuten um Rat fragen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bei diesen Verdauungsbeschwerden hilft Ihnen Gelbwurz: <\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>V\u00f6llegef\u00fchl<\/li><li>Bl\u00e4hungen<\/li><li>Darmkr\u00e4mpfe<\/li><li>Sodbrennen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um\n diese Wirkungen zu nutzen, m\u00fcssen Sie nicht unbedingt mit Gelbwurz \nw\u00fcrzen, denn die Heilpflanze erf\u00fcllt alle Anforderungen der modernen \nPflanzenmedizin und ist als Extrakt in Kapselform erh\u00e4ltlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im <em>Molecular Nutritional and Food Research<\/em> wurde eine Studie  vorgestellt, der zufolge Darmentz\u00fcndungen komplett verhindert werden  konnten, wenn die Probanden f\u00fcnf Tage vor Auftauchen eines  darmsch\u00e4digenden Faktors Curcumin zu sich genommen hatten. Die Forscher  best\u00e4tigten, dass Curcumin diese sch\u00fctzende Wirkung aufgrund seiner  antioxidativen Wirkung aus\u00fcbt. Zudem sei Curcumin in der Lage, die Aktivierung von NFkappaB, einem zellul\u00e4ren Regulatormolek\u00fcl, zu  unterdr\u00fccken. Aktives NFkappaB gilt als kritisch f\u00fcr die Entstehung von  Entz\u00fcndungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die entgiftende Wirkung von Kurkuma<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die Aktivierung des Gallenflusses werden auch Gifte und \nSchadstoffe aus der Leber direkt in den Darm abtransportiert. Diese <strong>entgiftende Wirkung<\/strong>\n entlastet die Leber deutlich. Die Curcuminoide aktivieren au\u00dferdem die \nGlutathion-S-Transferase, ein Enzym das eine zentrale Rolle bei der \nEntgiftung organischer Substanzen spielt. Wurden bei Ratten k\u00fcnstlich \n(durch D-Galactosamin) Lebersch\u00e4den ausgel\u00f6st, unterdr\u00fcckte sowohl \nKurkuma, als auch isolierte Curcuminoide den Anstieg der Leberenzyme, \ndie auf Lebersch\u00e4den hinweisen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem Experiment entfernte man Ratten 70 % der Leber.  Vierundzwanzig Stunden nach der Operation wurden Blut- und Gewebeproben  entnommen, um Leberregenerationsmarker, Leberfunktion und die Sch\u00e4digung  der Leberzellen zu ermitteln. Die Ratten wurden nun entweder nur mit  Erythropoetin (ein Hormon, das die Bildung der roten Blutk\u00f6rperchen  anregt) bzw. mit einer Kombination von Erythropoetin und Curcumin  behandelt. Erythropoetin allein hat die Leberregeneration nicht  verbessert, aber eine Kombination von beidem resultierte in einer  deutlich erh\u00f6hten Leberregeneration, begleitet von einem reduzierten  oxidativen Stress.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma entgiftet Quecksilber<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Studie aus dem Jahr 2010 zeigte, dass Kurkuma w\u00e4hrend der \nAusleitung von Quecksilber eingenommen werden kann, um die Entgiftung zu\n unterst\u00fctzen. Dabei reduziert Curcumin den oxidativen Stress, den das \nQuecksilber im K\u00f6rper verursachen kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich f\u00fchrte die Gabe von Curcumin zu einer verringerten  Quecksilberkonzentration im Gewebe und zus\u00e4tzlich zu verbesserten Leber-  und Nierenwerten. Entsprechende Studienergebnisse wurden im Journal of Applied Toxicology ver\u00f6ffentlicht. Danach f\u00fchrte die Gabe von Curcumin  zu einer verringerten Quecksilberkonzentration im Gewebe und zus\u00e4tzlich  zu verbesserten Leber- und Nierenwerten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma als wirkungsvoller Fatburner<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurkuma ist einer der wirkungsvollsten Fatburner der Natur. Eine  ganze Reihe ihrer Inhaltsstoffe haben fettreduzierende Eigenschaften  u.a. durch Anregung des Zellstoffwechsels, Beschleunigung von  Verdauungsprozessen und Optimierung der Wasserversorgung der Zellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma gegen Entz\u00fcndungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Ayurvedischen Medizin ist seit langem die entz\u00fcndungshemmende \nEigenschaft von Kurkuma bekannt. Freie Radikale k\u00f6nnen zu \nGelenkentz\u00fcndungen f\u00fchren. Curcumin hemmt nachweislich die Synthese der \nentz\u00fcndungsausl\u00f6senden Prostaglandine und wird deshalb von der \nWeltgesundheitsorganisation WHO gegen Rheuma empfohlen. Auch bei \nArthritis zeigt Kurkuma positive Wirkungen. In einer Studie an Patienten\n mit Rheumatoider Arthritis konnte festgestellt werden, dass Kurkuma \nGelenksentz\u00fcndungen und Symptome, wie beispielsweise Steifheit und \nGelenkschmerzen, vermindern kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Inhaltsstoff Curcumin hemmt neben den Prostaglandinen weitere  Enzyme die Entz\u00fcndungsreaktionen ausl\u00f6sen (u.a. NFkB, IL1 und 6, TNF,  COX-2 und LOX). Als Folge davon sind viele Immunreaktionen reduziert,  wie etwa die Zellteilung der T-Zellen oder die Produktion von  Botenstoffen der Immunzellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anwendung von Kurkuma bei Alzheimer<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es konnte jetzt auch festgestellt werden, dass Kurkuma, neben den \nschon bekannten vielseitigen und positiven Eigenschaften, auch vor \nAlzheimer sch\u00fctzt und die Ausbreitung von&nbsp; Alzheimer verhindern kann. \nDie regelm\u00e4\u00dfige Einnahme von Kurkuma unterst\u00fctzt das Gehirn und seine \nStrukturen. Deshalb sollten Sie dieses Wundermittel regelm\u00e4\u00dfig \neinsetzten, damit sie gar nicht erst damit anfangen, Kleinigkeiten zu \nvergessen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tipp: Selbst bei schon fortschreitendem Alzheimer ist Kurkuma sehr \nwirksam. Allerdings bedarf es hier gr\u00f6\u00dfere Mengen. Wir arbeiten hier mit\n hochdosiertem Kurkuma-Extrakt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Freies Curcumin passiert ungehindert die Blut-Hirn-Schranke, die f\u00fcr \nFremdmolek\u00fcle normalerweise nahezu undurchdringbar ist. Damit sind \nnat\u00fcrliche Curcuminoide ausgezeichnete Wirkstoffe f\u00fcr die Behandlung von\n neurodegenerativen (Autoimmun-)Erkrankungen aller Art wie \nbeispielsweise Multiple Sklerose oder Alzheimer.  <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Alzheimer<\/strong> wird durch Ablagerungen (amyloide Plaques),  oxidative Sch\u00e4digung und Entz\u00fcndungsvorg\u00e4nge verursacht. Kurkuma wirkte  in Laborversuchen diesen Prozessen entgegen. Es verminderte  Entz\u00fcndungsprozesse und oxidative Sch\u00e4den. In Laborversuchen verminderte  Curcumin auch die Bildung von Plaques und destabilisierte vorhandene  Plaques. Curcumin wirkt zudem neuroprotektiv. Es f\u00f6rdert die Vermehrung  neuronaler Vorl\u00e4uferzellen und somit die Neurogenese im Hippocampus.  Curcumin kann mithelfen, dass sich Myelin-Schichten im Gehirn nicht  vorzeitig abbauen. Tats\u00e4chlich gibt es in Indien, wo Kurkuma als Gew\u00fcrz  fast t\u00e4glich verzehrt wird, wenig Alzheimer-Erkrankungen. Von  au\u00dferordentlich hoher Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der  Sauerstoff-Schub, den die Kurkuma-Substanzen im menschlichen K\u00f6rper  ausl\u00f6sen. Bereits eine Stunde nach der Aufnahme von Kurkuma sind die  Sauerstoffwerte im Blut deutlich besser.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma wirkt immunst\u00e4rkend<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin erh\u00f6ht u.a. die Aktivit\u00e4t der T-Lymphozyten (die bei der  Krankheitsbek\u00e4mpfung unerl\u00e4sslich sind) und der B-Lymphozyten (die  Antik\u00f6rper bilden k\u00f6nnen). Auch Makrophagen (Fresszellen, die Viren oder  Bakterien erkennen und abbauen) werden stimuliert, ebenso wie die  Killerzellen, welche bereits erkrankte Zellen erkennen und zerst\u00f6ren.  Dies macht Curcumin zum Mittel der Wahl auch im Kampf gegen Autoimmunerkrankungen wie z.B. Arthritis, Multiple Sklerose und  Psoriasis.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma hemmt die Tumorbildung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirkung von&nbsp;Curcuminauf das Immunsystem und in diesem Zusammenhang auf <strong>Krebs<\/strong><strong>erkrankungen<\/strong>\n ist besonders hervorzuheben. Kurkuma reduziert beim Braten nicht nur \ndie Bildung krebserregender heterozyklischer Amine, die beim Erhitzen \nvon Fleisch entstehen, um bis zu 40 Prozent, sondern auch zahlreiche&nbsp; \nStudien belegen die Wirkung auf Krebs. Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr \nOnkologie sowie jene aus \u00d6sterreich und den USA sprechen sich f\u00fcr den \nEinsatz von&nbsp; Kurkuma als Therapiebegleitung aus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es wird berichtet, dass Kurkuma die Tumorbildung verhindern kann, \nalso krebsvorbeugend wirkt. Eine neue Studie weist zudem darauf hin, \ndass Kurkuma auch bei bereits vorhandenem Krebs (Brustkrebs) die Bildung\n von Metastasen verhindern kann, so dass sich der Tumor nicht in die \nLunge ausbreiten kann. Kurkuma wirkt dabei als Schalter spezieller \nTranskriptionsfaktoren. Diese Transkriptionsfaktoren regulieren alle \nGene, die f\u00fcr eine Tumorbildung ben\u00f6tigt werden. Kurkuma schaltet die \nbetreffenden Transkriptionsfaktoren einfach aus und das Wachstum sowie \ndie Ausbreitung der Krebszellen werden gestoppt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin wirkt noch \u00fcber einen anderen Mechanismus krebsfeindlich \nbzw. zellsch\u00fctzend: Es festigt laut amerikanischen Wissenschaftlern die \nMembranen der K\u00f6rperzellen und erh\u00f6ht damit deren Widerstandsf\u00e4higkeit \ngegen\u00fcber Krankheitserregern. Die Curcuminmolek\u00fcle werden dabei in die \nLipiddoppelschicht der Zellmembranen eingebaut und stabilisieren diese. \nDabei werden jedoch nur die gesunden Zellen gest\u00e4rkt und stabilisiert. \nDie Membran von Krebszellen wurde in den entsprechenden Untersuchungen \ndurch die Einlagerung des Curcumins interessanterweise durchl\u00e4ssiger und\n verlor an Stabilit\u00e4t.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forschungsergebnisse zeigen eindeutig, dass Curcumin antikanzerogene Eigenschaften besitzt. Die krebshemmende Wirkung ist in Laborversuchen  und bei Versuchstieren eindeutig nachgewiesen. Es wirkt sowohl in der Initiations- als auch der Promotionsphase. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Studien belegen die Wirksamkeit von Curcumin sowohl in  pr\u00e4ventiver wie auch therapeutischer Hinsicht bei verschiedenen  Krebsarten wie Darmkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Hautkrebs. Es konnte festgestellt werden, dass Curcumin Tumorzellen verringert, die Transformation von normalen Zellen in Tumorzellen verhindert und den Zelltod (Apoptose) nur in Tumorzellen, nicht aber bei den normalen  Zellen ausl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Wirkungen von Curcumin gegen Krebs im \u00dcberblick: <\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Stimulation des Immunsystems<\/li><li>Positive Wirkung als starkes Antioxidans in allen Stadien der Krebsentstehung <\/li><li>Entz\u00fcndungshemmung u.a. durch Deaktivierung von Protein NF-kB<\/li><li>Hemmung die Entstehung und Ausbreitung von Metastasen (Proliferation) auf genetischer Ebene als Transkriptionsfaktor <\/li><li>Antiangiogenetische Effekte verhindern die Entwicklung von Blutgef\u00e4\u00dfen im Tumorgewebe<\/li><li>Aktivierung der f\u00fcr die Apoptose (programmierter Zelltod) zust\u00e4ndigen Gene <\/li><li>F\u00f6rderung der Apoptose der Krebszelle<\/li><li>Schw\u00e4chung\n der Zellmembranen der Krebszellen, macht sie durchl\u00e4ssiger und damit \nangreifbarer f\u00fcr das Immunsystem, biologische Krebstherapien, Chemo- \noder Strahlentherapie<\/li><li>Proteasom-Inhibitor<\/li><li>St\u00f6rung des Ubiquitin-Proteasom-Systems der Krebszellen, wodurch diese keine Schadstoffe mehr ausleiten k\u00f6nnen <\/li><li>Hemmung der Transformation von normalen Zellen in Krebszellen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wissenschaftler  versetzten die Zellen des \u00d6sophaguskarzinoms mit Curcumin. Innerhalb  eines Tages kam es zum Absterben der Zellen, was die Forscher auf einen  in der Krebsforschung derzeit sehr attraktiven Wirkmechanismus  zur\u00fcckf\u00fchren. Curcumin scheint das Ubiquitin\u2013Proteasom-System der  Krebszellen zu st\u00f6ren. \u00dcber diesen Stoffwechselweg entsorgen Zellen  \u201everbrauchte\u201c Proteine. Eine St\u00f6rung hat nach kurzer Zeit eine  Akkumulation von Schadstoffen und den Tod der Zellen zur Folge.  Proteasom-Inhibitoren gelten als vielversprechender Ansatz in der  Krebstherapie. Der erste zugelassene Wirkstoff ist Bortezomib, das zur  Behandlung des Multiplen Myeloms eingesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Curcumin hat einen Einfluss auf die Wirkung von Chemotherapeutika<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je nach Therapeutikum wird die Wirkung gesteigert oder gebremst, denn\n die Einnahme von Curcumin aktiviert auch entgiftende Leberenzyme von \nLaborm\u00e4usen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin kann bei Brustkrebs die Bildung und Ausbreitung von \nMetastasen hemmen. Das haben Wissenschaftler der Universit\u00e4t von Texas \nin Houston in Experimenten mit M\u00e4usen herausgefunden. Die aus der \nGelbwurz gewonnene Substanz k\u00f6nnte besonders wirksam in Kombination mit \ndem Wirkstoff Paclitaxel sein, einem g\u00e4ngigen Mittel bei der Behandlung \nvon Brustkrebs.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wissenschaftler behandelten in ihrer Studie krebskranke M\u00e4use \nentweder mit Curcumin, Paclitaxel oder einer Kombination beider \nSubstanzen. Nach der Entfernung des Brusttumors entwickelten fast alle \ndieser M\u00e4use Metastasen in der Lunge. Etwas geringer war die Zahl der \nMetastasen bei den mit dem g\u00e4ngigen Chemotherapeutikum Paclitaxel \nbehandelten M\u00e4usen. Die Rate der Metastasten war hingegen signifikant \nniedriger bei den M\u00e4usen, die mit Curcumin oder der Kombination beider \nWirkstoffe behandelt worden waren. Die Forscher f\u00fchren den Effekt des \nCurcumins auf dessen unterdr\u00fcckende Wirkung auf ein Eiwei\u00df zur\u00fcck, das \nbei der Bildung und Ausbreitung von Metastasen eine Schl\u00fcsselrolle \nspielt. Damit sei es besonders als Erg\u00e4nzung der Brustkrebstherapie mit \nPaclitaxel geeignet, das bei l\u00e4ngerer Anwendung m\u00f6glicherweise die \nEntstehung von Metastasen beschleunigt. Mit Curcumin k\u00f6nnte diese \nunerw\u00fcnschte Nebenwirkung vermieden und die Effizienz der Chemotherapie \ngesteigert werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Studie zeigt, dass Kurkuma Darmpolypen zur\u00fcckdr\u00e4ngen und  damit Darmkrebs vorbeugen kann. Bei Patienten mit famili\u00e4rer  adenomat\u00f6ser Polyposis (bei dieser Erbkrankheit bilden sich Hunderte von  Polypen im Darm. Unbehandelt entwickelt sich Darmkrebs) ging die Zahl  der Polypen durch die Einnahme von Curcumin um 60 Prozent zur\u00fcck. Die  Gr\u00f6\u00dfe der verbliebenen Polypen reduzierte sich im Schnitt um 50 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma gegen Schlaganfall und Herzinfarkt<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurkuma als potentes Antioxidans verhindert auch die Oxidation von \nCholesterin. Cholesterin wird gef\u00e4hrlich, wenn es oxidiert wird, da es \nerst dann die Blutgef\u00e4\u00dfe sch\u00e4digt und die Entstehung einer \nArteriosklerose f\u00f6rdert. Dadurch steigt die Gefahr von Herzinfarkt und \nSchlaganfall. Kurkuma enth\u00e4lt au\u00dferdem Vitamin B6. Dieses Vitamin sorgt \ngemeinsam mit Vitamin B12 und Fols\u00e4ure daf\u00fcr, dass der \nHomocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt. Hohe Homocysteinspiegel \nk\u00f6nnen zu Sch\u00e4digungen an den Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden f\u00fchren und werden als \nbedeutende Risikofaktoren bei arteriosklerotischen Ablagerungen und \nHerzkrankheiten angesehen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin hat zudem <strong>blutverd\u00fcnnende<\/strong> Eigenschaften. Dadurch wird  das Entstehungsrisiko einer Arteriosklerose gemindert. Kurkuma ist  au\u00dferdem ein hervorragender Cholesterinsenker und wirkt pr\u00e4ventiv auf  Cholesterin bedingte<strong> Gef\u00e4\u00dferkrankungen.<\/strong> Die pr\u00e4ventive Wirkung gegen Arteriosklerose erfolgt auch durch Hemmung der LDL-Peroxidation und Thrombozytenaggregation.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma bei Diabetes<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin sch\u00fctzt die beta-Zellen des Pankreas, senkt \nBlutzuckerspiegel und oxidativen Stress, was sowohl f\u00fcr \ninsulinpflichtige als auch f\u00fcr nicht-insulinpflichtige Diabetiker \nwichtig ist. Mit Kurkuma kann den gef\u00fcrchteten <strong>Diabetes<\/strong>-Sp\u00e4tfolgen vorgebeugt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Ratten, bei denen k\u00fcnstlich (mit Streptozotocin) Diabetes \nausgel\u00f6st wurde, konnte durch Curcumin-haltiges Futter der LDL- und \nVLDL-Spiegel gesenkt werden. Auch bei zuckerkranken Ratten, die \nzus\u00e4tzlich mit viel Cholesterin gef\u00fcttert wurden, senkte Curcumin die \nCholesterin- und Phospholipidkonzentrationen im Blut. In Leber und Niere\n wurden Cholesterin- und Triglyceridkonzentrationen gesenkt. Die \nAktivit\u00e4t eines Leberenzyms war bei den Tieren, die Curcumin erhielten, \nsignifikant erh\u00f6ht, was auf einen gesteigerten Cholesterinabbau \nschlie\u00dfen l\u00e4sst. Bei den diabetischen Ratten verz\u00f6gerte das \nCurcumin-haltige Futter auch Nierensch\u00e4den.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer 2005 ver\u00f6ffentlichten Studie verz\u00f6gerte Curcumin oder  Kurkumawurzel bei diabetischen Ratten die Entwicklung des Grauen Stars.  Die Entwicklung des Grauen Stars ist eine Folge des \u00fcberh\u00f6hten  Blutzuckerspiegels. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kurkuma bei Atemwegserkrankungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forscher berichten im Journal of Experimental Medicine and Biology im\n Jahr 2007, dass die meisten existierenden Medikamente in der Behandlung\n von akuten und chronischen Lungenerkrankungen nicht effektiv seien. \nDiese Erkrankungen werden durch berufliche und umweltbedingte \nBelastungen, wie mineralischem Staub, Luftverschmutzung, \nZigarettenrauch, Chemotherapie oder Strahlentherapie verursacht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Allgemeinen werden Kortikosteroide zur Therapie bei den genannten \nchronischen Atemwegserkrankungen, wie Asthma und COPD, eingesetzt. \nAnfang 2008 wurde nun im Molecular Nutritional and Food Research \nberichtet, dass sich diese Kortikosteroide als nicht effektiv erwiesen \nhaben, da sie die oxidativen Auswirkungen dieser Krankheiten nicht \nreduzieren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In mehreren Studien wurde Curcumin bei Lungenfibrose getestet. Es \nstellte sich heraus, dass Curcumin (bei Tieren) jene Lungenverletzungen \nund Lungenfibrosen mildert, die durch Bestrahlung, Chemotherapeutika und\n Giftstoffe verursacht wurden. Verschiedene Studien lassen den Schluss \nzu, dass Curcumin generell eine Schutzfunktion bei vielen weiteren \nAtemwegserkrankungen aufweist, etwa bei der chronisch obstruktiven \nLungenerkrankung (COPD), beim akuten Atemnotsyndrom (ARDS), der \nakut-inflammatorischen Lungenerkrankung (ALI) und beim allergischen \nAsthma.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Wirkmechanismus ist mit dem stark entz\u00fcndungshemmenden und antioxidativen Potential des Curcumins erkl\u00e4rbar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Einnahmeempfehlungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurkuma und dessen Hauptwirkstoff Curcumin ist nur schlecht  wasserl\u00f6slich. Daher sollten Sie Kurkuma immer zusammen mit etwas Fett  (z.B. ein Teel\u00f6ffel Lein\u00f6l) einnehmen. Die schwache Bioverf\u00fcgbarkeit von  Kurkuma l\u00e4sst sich beim Menschen durch Piperin (einem Hauptwirkstoff  des schwarzen Pfeffers) tausendfach steigern. Curcumin und Piperin  kombiniert wirken au\u00dferdem stimmungsaufhellend und&nbsp; gelten als potente nat\u00fcrliche Alternative zur Behandlung von Depressionen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Isoliertes Curcumin aus der Kurkuma sowie synthetisch erzeugte Plagiate der Pharmaindustrie k\u00f6nnen bei hohen Dosierungen zwischen 2 und 12 g zu Durchfall, \u00dcbelkeit und unregelm\u00e4\u00dfigem Blutdruck f\u00fchren. Die Einnahme von Kurkuma als Ganzes gilt hingegen als sicher und hat auch hochdosiert (z.B. 8 g\/Tag) keine Nebenwirkungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur begleitenden Krebstherapie sind h\u00f6here Einnahmemengen erforderlich, als z.B. zur F\u00f6rderung des Gallenflusses ben\u00f6tigt werden. Die Aussagen dazu divergieren, wahrscheinlich aufgrund individueller Unterschiede. Die Angabe von 1800 mg am Tag wird in der Literatur h\u00e4ufig  genannt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Curcumin ist bereits in kleinen Dosen wirksam, wie man sie normalerweise zum Essen gibt. Aber auch in sehr hohen Dosen zeigen sich nach der Kurkuma-Einnahme keine Nebenwirkungen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schwangere und stillende M\u00fctter sollten vorsichtshalber von einer hochdosierten Einnahme absehen. Vorsicht ist auch bei Gallensteinen  geboten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Kurkuma? Eine der aufregendsten Substanzen, die derzeit gerade ihren Siegeszug von den Kr\u00e4uterg\u00e4rten in die Forschungslabors feiert, ist das Curcumin. Das ist der gelbe Farbstoff des asiatischen Gew\u00fcrzes Curcuma (Gelbwurz). 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