{"id":4518,"date":"2020-02-26T14:14:35","date_gmt":"2020-02-26T13:14:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4518"},"modified":"2020-04-02T10:41:31","modified_gmt":"2020-04-02T08:41:31","slug":"die-wirkungen-von-l-carnitin","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/aminosaeuren\/die-wirkungen-von-l-carnitin\/","title":{"rendered":"Die Wirkungen von L-Carnitin"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin, ist ein vitamin\u00e4hnlicher nat\u00fcrlich vorkommender  N\u00e4hrstoff, der aus den Aminos\u00e4uren Lysin und Methionin hergestellt wird.  Es spielt eine essentielle Rolle im Energiestoffwechsel tierischer und  pflanzlicher Zellen. L-Carnitin fungiert als Rezeptormolek\u00fcl f\u00fcr  aktivierte Fetts\u00e4uren im Cytosol und in Zellorganellen wie den  Mitochondrien und den Peroxysomen. Es interagiert intensiv mit &nbsp;dem  Coenzym A. Langkettige Fetts\u00e4uren k\u00f6nnen nur gebunden an L-Carnitin  durch die Mitochondrienmembranen in die Mitochondrien transportiert  werden wo sie dann \u00fcber die beta-Oxidation verbrannt werden (L\u00f6ster 2003).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der menschliche K\u00f6rper kann L-Carnitin selbst bilden<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"100\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_l-carnitin_ec0763f07f.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4519\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_l-carnitin_ec0763f07f.png 250w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_l-carnitin_ec0763f07f-150x60.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><figcaption> L-Carnitin  ist chemisch gesehen eine gamma-Aminos\u00e4ure die aber nicht proteogen ist. Biologisch wirksam ist aber nur das L-Carnitin. Das Spiegelbild  D-Carnitin ist unnat\u00fcrlich und toxisch. D-Carnitin verursacht  L-Carnitinmangel und kann zu Herzrhythmusst\u00f6rungen f\u00fchren. <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der\n menschliche K\u00f6rper kann L-Carnitin aus den Aminos\u00e4uren Methionin und \nLysin selbst bilden, nimmt es jedoch haupts\u00e4chlich \u00fcber Fleisch auf. \nL-Carnitin befindet sich in gro\u00dfen Mengen in rotem Fleisch, insbesondere\n in Schaf- und Lammfleisch. Gefl\u00fcgelfleisch dagegen ist carnitin\u00e4rmer, \nw\u00e4hrend vegetarische Lebensmittel wenig oder gar kein L-Carnitin \nenthalten. Bei einer gemischten Kost werden t\u00e4glich zwischen 100 und 300\n mg L-Carnitin durch die Nahrung aufgenommen, im Gegensatz zu \nOvo-Lakto-Vegetariern, die nur 15\u201325 % dieser Menge aufnehmen, w\u00e4hrend \nVeganer nur 3\u201310% des L-Carnitins von Mischk\u00f6stlern aufnehmen (Gustavsen\n 2000, Feller&amp;Rudman 1988) Der restliche L-Carnitin-Bedarf wird \ndurch die endogene Synthese gedeckt, wenn die essentiellen Kofaktoren \nVitamin C, Vitamin B6, Niacin und Eisen in ausreichender Menge zur \nVerf\u00fcgung stehen (Feller&amp;Rudman 1988). Die Bioverf\u00fcgbarkeit von \nL-Carnitin aus der Nahrung betr\u00e4gt 54 bis 87 % (Rebouche 1991). Die \nResorption h\u00e4ngt stark vom Carnitingehalt der Nahrung, aber auch von \nderen Zusammensetzung ab (Rebouche 1991).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gesamtbestand an L-Carnitin im K\u00f6rper betr\u00e4gt etwa 20\u201325 g, wobei  der Anteil in Geweben mit einem hohen Fetts\u00e4uremetabolismus besonders  hoch ist. In Herz- und Skelettmuskulatur sind 98 % der Reserven gespeichert (Rebouche 1991). \u00dcber die Nieren werden t\u00e4glich etwa 20 mg  in den Urin ausgeschieden. Der Normalwert des L-Carnitins im Plasma liegt  zwischen 40 und 60 \u00b5mol\/l (Rebouche 1992), wovon etwa 70\u201385 % als  freies L-Carnitin verf\u00fcgbar sind. Der Rest liegt als Acylcarnitin  verestert vor. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkweisen von L-Carnitin<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin hat verschiedene Wirkweisen, die f\u00fcr unseren K\u00f6rper wichtig sind:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li>Transport\n von langkettigen Fetts\u00e4uren in die Mitochondrien.&nbsp;F\u00fcr diese klassische \nFunktion werden aber nur 5% des vorhandenen L-Carnitins ben\u00f6tigt;<\/li><li>Pufferfunktion\n f\u00fcr Coenzym A. Der K\u00f6rper verwendet 95% des L-Carnitin als \nPufferreservoir f\u00fcr Acyl-Verbindungen die im Falle eines \u00dcberschusses \nzum Beispiel unter Sauerstoffmangel.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reaktion bei der Fetts\u00e4ureverbrennung: \u00dcbergabe der Fetts\u00e4uren (Acylreste) an CoA zur beta-Oxidation der Fetts\u00e4uren:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">CoA&nbsp;&nbsp; + Acyl-L-Carnitin &nbsp;&nbsp; &nbsp; Acyl-CoA&nbsp;&nbsp; + L-Carnitin\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reaktion bei Hemmung der Fettverbrennung: \u00dcbertragung der Fetts\u00e4uren (Acyl-Reste) auf Carnitin zur Zellentgiftung:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Acyl-CoA&nbsp;&nbsp; +&nbsp;&nbsp;&nbsp; L-Carnitin&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; CoA&nbsp;&nbsp; + Acyl-L-Carnitin\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Coenzym A ist eines der Schl\u00fcsselenzyme unseres K\u00f6rpers und wird f\u00fcr  eine Vielzahl von chemischen Reaktionen zum Beispiel in der  Energiegewinnung ben\u00f6tigt. Ein Mangel an freiem Coenzym A w\u00fcrde sofort  eine Einschr\u00e4nkung der Energieproduktion und anderer Reaktionen zur  Folge haben. Das ist der Grund warum unsere Zellen etwa 20 Mal so viel  L-Carnitin enthalten wie Coenzym A um notfalls gebundenes CoA wieder  freizuschalten durch \u00dcbertragung der Reste auf L-Carnitin. Diese  zentrale Rolle des L-Carnitins in unserem Stoffwechsel im Zusammenspiel  mit Coenzym ist der Grund daf\u00fcr warum L-Carnitin praktisch in jeder  Zelle unseres K\u00f6rpers und in so vielen unterschiedlichen Organen und  Krankheitsbildern Wirkungen entfaltet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von L-Carnitin auf das Herz und bei Herzerkrankungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herzkreislaufversagen gilt in den Industrienationen als Todesursache \nNr.1 \u2013 konkret verstirbt jeder Zweite innerhalb der Industrienationen \naufgrund von Herzkreislaufversagen. Welche H\u00f6chstleistung dem Herzen \nabverlangt wird, wird deutliche, wenn man sich vergegenw\u00e4rtigt, dass der\n Herzmuskel t\u00e4glich ca. 100 000 Mal schl\u00e4gt und dabei eine Menge von bis\n zu 10 000 Litern Blut pumpt. Bis zum 80ten Lebensjahr eines Menschen, \nschl\u00e4gt das Herz unaufh\u00f6rlich bis zu 2,5 Milliarden Mal! F\u00fcr diese \nsagenhafte Leistung ben\u00f6tigt der Herzmuskel selbstverst\u00e4ndlich \nEnergiestoffe \u2013 die wesentlichsten Energiestoffe stellen dabei \nFetts\u00e4uren dar. Das Herz ist das L-Carnitin reichste K\u00f6rperorgan von \nallen.<br> L-Carnitin wird hierbei vom Herzen ben\u00f6tigt, um aus \nFetts\u00e4uren Energie zu machen und zweitens um die Fettzellen vor der \ntoxischen Wirkung von langkettigen Acyl-CoA Verbindungen zu sch\u00fctzen.<br>\n Das Herz ist eines der Hauptzielorgane des L-Carnitins und es gibt \u00fcber\n 5.000 Arbeiten zur Therapie von Herzerkrankungen. Viele \nHerzerkrankungen gehen einher mit einer verringerten Konzentration an \nL-Carnitin im Herzen und einer verringerten Konzentration an ATP. Dabei \nnimmt der Mangel en beiden Substanzen mit zunehmender Schwere einer \nHerzschw\u00e4che zu. (NYHA I-IV).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin ist extrem sicher kann praktisch bei jeder Art von Herzerkrankungen und jedem Schweregrad gegeben werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Angina Pectoris: Belastungsf\u00e4higkeit steigt, Schmerzlinderung wird erzielt.<\/li><li>Herzmuskelschw\u00e4che: Steigerung der Leistungsf\u00e4higkeit des Herzmuskels, allgemeine St\u00e4rkung des Herzens.<\/li><li>Erh\u00f6hte Blutfettwerte: Senkung der Triglyceride, Senkung von Lp(a), wirkt der Artherosklerose entgegen<\/li><li>Herzrhythmusst\u00f6rungen:\n L-Carnitin wirkt Herzrhythmusst\u00f6rungen entgegen in dem es die \nHerzzellen vor langkettigen Acyl-CoA Verbindungen sch\u00fctzt, die \nArrhythmien f\u00f6rdern.<\/li><li>Myocardiopathie: Besonders \nLeistungssportler und Profisportler sind f\u00fcr Myocardiopathie anf\u00e4llig, \ndiese betrifft 80% aller F\u00e4lle, in denen Sportler am Herzen erkrankt \nsind. L-Carnitin hat sich bestens bew\u00e4hrt, die Erkrankung zu vermeiden \nund bei akuten Problemen die \u00dcberlebenschance zu erh\u00f6hen.<\/li><li>Herzinfarkt-Profilaxe\n und Nachbehandlung (akut): L-Carnitin kann bei einem Infarkt die gr\u00f6\u00dfe \ndes nekrotischen Gebietes am Herzen reduzieren und damit die Schwere \neines Herzinfarktes senken und die \u00dcberlebenschancen steigern (Spagnoli,\n Lancet 1982).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von L-Carnitin auf die Blutgef\u00e4\u00dfe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch die gef\u00e4\u00dfweitende Wirkung aufgrund des Einflusses auf die \nEndothelzellen sowie die glatten Muskelzellen unserer Blutgef\u00e4\u00dfe, \nergeben sich zahlreiche Vorteile aufgrund der damit gesteigerten \nDurchblutung. Die Einnahme von 1.000 mg L-Carnitin in einer Portion \nf\u00fchrt zu einer spontanen Gef\u00e4\u00dferweiterung im gesamten K\u00f6rper und daher \nzu:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Verbesserung der Herzdurchblutung<\/li><li>Senkung des Blutdrucks bei Hypertonikern<\/li><li>Reduktion der Herzfrequenz (Puls)<\/li><li>Steigerung der Durchblutung der Skelettmuskulatur<\/li><li>Steigerung der Sauerstoffaufnahmef\u00e4higkeit der Skelettmuskulatur<\/li><li>Senkung des Laktatspiegels (Milchs\u00e4urespiegel w\u00e4hrend und nach anaerober Muskelbelastung)<\/li><li>Reduktion der Muskelsch\u00e4den (einschlie\u00dflich Muskelkater-Symptome)<\/li><li>Steigerung der Muskelkraft<\/li><li>Verbesserung der Hirndurchblutung<\/li><li>Reduktion von Kopfschmerzen<\/li><li>Gesteigerte Wachheit<\/li><li>Steigerung der Konzentrationsf\u00e4higkeit<\/li><li>Senkung mentaler Erm\u00fcdung<\/li><li>Verbesserung kognitiver F\u00e4higkeiten (Lern- Merkf\u00e4higkeit)<\/li><li>Verbesserte Wundheilung<\/li><li>Steigerung der Beindurchblutung<\/li><li>Steigerung der Potenz<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von L-Carnitin auf Gehirn und Zentrales Nervensystem<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin verbessert die kognitive F\u00e4higkeit, es wirkt der \nHirnalterung, Demenz und Alzheimer entgegen, es steigert die \nKonzentration und Aufnahmef\u00e4higkeit (Lernf\u00e4higkeit), beschleunigt die \nZellerneuerung der Hirnzellen. Im Gegensatz zu den meisten \nAntioxidantien, vermag L-Carnitin die Bluthirnschranke zu passieren und \nhier die Bildung von Nerven-Wachstumsfaktor-Rezeptoren zu f\u00f6rdern und zu\n sch\u00fctzen und kann folgende Wirkungen entfalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>steigert die Hirndurchblutung<\/li><li>steigert die Produktion von Neurotransmittern wie Acetyl-Cholin<\/li><li>sch\u00fctzt alternde Nervenzellen vor ihrem Tod<\/li><li>erh\u00f6ht die Konzentrationsf\u00e4higkeit<\/li><li>verbessert das Langzeitged\u00e4chtnis<\/li><li>optimiert die Lernf\u00e4higkeit<\/li><li>steigert die Wachsamkeit<\/li><li>sch\u00fctzt Hirnzellen und Rezeptoren vor der neuroxischen Wirkung von Ammonium<\/li><li>kann wie ein nat\u00fcrliches Antidepressivum fungieren, in dem es die Stimmung aufhellt.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von L-Carnitin auf die Spermien \/ Fruchtbarkeit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Spermien sind die L-Carnitin reichsten Zellen \u00fcberhaupt. Sie  enthalten ca. 2.000 Mal soviel L-Carnitin wier das Blut. L-Carnitingaben  steigern die Ejakulatmenge, und sorgen nachweislich daf\u00fcr, dass die  Samenzellen aktiviert werden, sich deren Beweglichkeit und Ausdauer  verbessert, deren Anzahl ansteigt und sich somit die m\u00e4nnliche  Fruchtbarkeit verbessert. L-Carnitin kann die Wahrscheinlichkeit einer  gelungenen Zeugung steigern. Aucgh die Fruchtbarkeit von Frauen wird  erh\u00f6ht da der Prozess der Einnistung von Befruchteten Eizellen in der  Geb\u00e4rmutter memrban- und energieabh\u00e4ngig ist. Bei Sauen wird die  Befruchtungsrate durch L-Carnitin gesteigert und die Rate der  nat\u00fcrlichen Aborte (Umrauschrate) gesenkt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von L-Carnitin auf das Immunsystem<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immunzellen\n enthalten au\u00dferordentlich viel L-Carnitin und der L-Carnitin-Bedarf \ndieser Zelle steigt bei einer akuten Infektion stark an. L-Carnitin gilt\n als nat\u00fcrlicher Immunstimulator, denn es ird von den Immunzel\u00f6len f\u00fcr \nderen Energieproduktion (ATP-Produktion) ben\u00f6tigt. L-Carnitin stellt \neinen optimalen Schutz f\u00fcr die Zellmembranen, die Abwehrzellen des \nImmunsystems werden aktiviert und in ihrer Funktion gest\u00e4rkt. In Studien\n konnte L-Carnitin die Aktivit\u00e4t der Lymphozyten erh\u00f6hen, die \nMakrophagenproduktion aufrechterhalten und den TSH-Spiegel erh\u00f6hen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin hat folgende Effekte auf unser Immunsystem:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Steigerung der Produktion der Antik\u00f6rper<\/li><li>Erh\u00f6hung der TNF-Alpha Aussch\u00fcttung<\/li><li>Freisetzung von TNF-Alpha und Interleukinen<\/li><li>Hemmt die Aggregation von Thrombozyten und Makrophagen<\/li><li>Aktivierung der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen<\/li><li>Hemmung der Aggregation der Erythrozyten<\/li><li>Immunstimulans bei Infektionserkrankungen wie Influenza, Tuberkulose etc.<\/li><li>Aktivierung der Makrophagen und Monozyten<\/li><li>Stimulierung menschlicher T- und B-Lymphozyten<\/li><li>Steigerung der Proiliferation der Lymphozyten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin bei Diabetes<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin ist im Falle von Diabetes sowohl profilaktisch, als auch therapeutisch wirksam.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sekung\n der freien Fetts\u00e4uren steigert die Wirkung des k\u00f6rpereigenen Insulins \nund reduziert die Insulinresistenz, was zur Vorbeugung bzw zur \nVerbesserung von Diabetes beitr\u00e4gt.<\/li><li>Im Durchschnitt liegt der L-Carnitin-Spiegel beim Diabetiker unter der Norm, besonders wenn er auf Insulin zur\u00fcckgreifen muss.<\/li><li>L-Carnitin beeinflusst positiv das Blutzuckerverhalten im Tagesverlauf<\/li><li>Senkung erh\u00f6her Cholesterinwerte und Triglyceridwerte<\/li><li>Senkung des Stresshormons Cortisol sowie TNF und NO, welche den Diabetes verschlimmern.<\/li><li>L-Carnitin\n st\u00e4rkts das diabetische Herz und erh\u00f6ht die Durchblutung des \nHerzmuskels. 85% der Diabetiker sterben an Herzinfarkt, so dass \nDiabetiker auf jeden Fall L-Carnitin f\u00fcr ihren Herzschutz erhalten \nsollten<\/li><li>Erh\u00f6hte Zuckerspiegel beim Diabetiker sch\u00e4digen \nBlutgef\u00e4\u00dfe und glykatieren Proteine zum Beipiel in den Augenlinsen, was \nzum Katarakt f\u00fcrht. L-Carnitin sch\u00fctzt Proteine vor Glykatierung und \nvcerz\u00f6rgert die Kataraktbildung<\/li><li>Zu sehr unangenehmen \nBegleiterkrankungen bei Diabetes z\u00e4hlt z.B. die s.g. diabetische \nNeuropathie, eine Nervensch\u00e4digung die sehr schleichend beim Diabetiker \nProbleme bereitet und sogar zur Amputation von Gliedma\u00dfen f\u00fchren kann. \nL-Carnitin verbessert die Signal\u00fcbertragung der Nerven und sch\u00fctzt deren\n Zellen \u2013 kann dazu also beitragen, diesen Begleiterkrankungen von \nDiabetes vorzubeugen.<\/li><li>Periphere Neuropathie k\u00f6nnen zu Potenzproblemen bei m\u00e4nnlichen Diabetikern f\u00fchren.<br> In Studien konnte L-Carnitin diesem Problem bei einer Dosierung von 1.500mg pro Tag erfolgreich begegnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin in der Schwangerschaft<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Schwangerschaft erzeugt immer einen sekund\u00e4ren L-Carnitinmangel.\n Bereits ab der 12. Schwangerschaftswoche nimmt der L-Carnitin-Gehalt im\n Blut deutlich ab (Schoderbeck 1995<sup>[6]<\/sup>). Ursache ist der \nverst\u00e4rkte Energiebedarf der gesteigerte Stoffwechsel w\u00e4hrend der \nSchwangerschaft. Zus\u00e4tzlich schr\u00e4nkt ein Eisenmangel in der \nSchwangerschaft die L-Carnitin-Produktion ein.<br> Wird L-Carnitin \nw\u00e4hrend der Schwangerschaft nicht gegeben, kann die Fettverbrennung \neingeschr\u00e4nkt werden und es zu einem Anstieg der freien Fetts\u00e4uren im \nBlut kommen, worduch sich die Insuliresistenz verst\u00e4rkt und es auch zu \neinem Gestationsdiabetes kommen kann. Typisch f\u00fcr den Mangel an \nL-Carnitin sind Symptome wie geringe psychische und physische \nBelastbarkeit und erh\u00f6hte Infektionsneigung. Empfehlenswert ist die \nEinnahme von 1-2g L-Carnitin pro Tag ab der 20. Schwangerschaftswoche \nbis zur Geburt. (Lohninger 1996<sup>[7]<\/sup>). Bei \nRisikoschwangerschaften (z.B. Mehrlings- und Fr\u00fchgeburten), zu denen \nrund 10% aller Schwangerschaften z\u00e4hlen, werden sogar 4g L-Carnitin oral\n pro Tag gegeben (Prof. Dr. Salzer, Leiter der gyn\u00e4kologischen Abteilung\n am Wilhelminenspital in Wien). L-Carnitin wird w\u00e4hrend der \nSchwangerschaft gegeben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>um den erh\u00f6hten L-Carnitin-Bedarf w\u00e4hrend der Schwangerschaft zu decken<\/li><li>um einem L-Carnitinmangel im Blut und Gewebe von Schwangeren vorzubeugen<\/li><li>um die eingeschr\u00e4nkte Fettverbrennung der Mutter zu unterst\u00fctzen und zu steigern<\/li><li>zur\n Senkung von erh\u00f6hten freien Fetts\u00e4uren im Blut von Schwangeren, wodurch\n dem Risiko einer Stoffwechselentgleisung und der Entwicklung von \nGestationsdiabetes entgegengewirkt wird<\/li><li>zur Bechleunigung der Reifung des Kindes, vor der Lunge und der Atemfunktion<\/li><li>Steigerung\n des L-Carnitinspiegels in den Geweben des Kinde und damit Verbesserung \nder Energiegewinnung des Kindes aus Fett nach der Geburt (L-Carnitin ist\n ein Vitamin f\u00fcr Babies, da sie es noch nicht selber herstellen k\u00f6nnen)<\/li><li>zur Steigerung der Muskelmasse des Kindes und Verbesserung der Lebensf\u00e4higkeit des Kindes<\/li><li>zur\n Verbesserung der Umstellung der Energiegewinnung auf Fett, nach der \nGeburt und dadurch Verringerung der Gewichtsabnahme bei Fr\u00fchgeborenen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;Zum  Ausgleich eines L-Carnitin-Mangels w\u00e4hrend der Schwangerschaft gibt es  einige Studien, die aber der 12ten oder 20ten Woche eine Einnahme von  2-3g L-Carnitin\/Tag enthielten. (Billigmann 2004)<sup>[8]<\/sup>. Wer  dennoch unsicher ist, dem gibt evtl. das Statement aus der  Arzneimittelmonographie f\u00fcr L-Carnitin \u00fcber den Eisantz von L-Carnitin  w\u00e4hrend der Schwangerschaft hinreichende Sicherheit:<br> \u201cDa es sich bei  L-Carnitin um eine k\u00f6pereigene Substanz handelt, sind Komplikationen  w\u00e4hrend der Schwangerschaft nicht zu erwarten.\u201d<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Energie auch f\u00fcrs Kind<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ausreichende Versorgung mit L-Carnitin unterst\u00fctzt eine schnelle  Entwicklung der Lungen- und Herzfunktionen beim Embryo. (Lohninger 1990<sup>[9]<\/sup>)  W\u00e4hrend der Schwangerschaft wird der F\u00f6tus \u00fcber die Plazenta mit  L-Carnitin versorgt. Nach der Geburt ist die k\u00f6rpereigene Synthese von  L-Carnitin zun\u00e4chst kaum ausgepr\u00e4gt. Neugeborene sind daher auf die  Muttermilch als L-Carnitin-Quelle angewiesen. Kurz nach der Geburt tritt  vor allem bei Fr\u00fchgeborenen ein oft erheblicher Gewichtsverlust auf,  der sich durch die Gabe von L-Carnitin an schwangere und stillende  M\u00fctter reduzieren l\u00e4sst (Strack 1960<sup>[10]<\/sup>). Muttermilch  enth\u00e4lt zun\u00e4chst relativ viel L-Carnitin (ca. 50-90\u00b5Mol \/l = 10-15  mg\/l), die Konzentration f\u00e4llt jedoch nach einem Monat rasch ab. Der  Zusatz von L-Carnitin in Babynahrung wie z.B. Folgemilch ist gesetzlich  geregelt, demnach muss S\u00e4uglingsanfangsnahrung mindestens 1,8 \u00b5Mol\/100  kJ (7,5\u00b5Mol\/100kcal) an L-Carnitin enthalten (Richtlinie 91\/321\/EWG<sup>[11]<\/sup>).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin bei Dialysepatienten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da L-Carnitin ein wasserl\u00f6sliches Molek\u00fcl ist, wird es bei einer  H\u00e4modialyse mit aus dem Blut der Nierenpatienten entfernt. Dies hat die  Folge, dass Dialysepatienten sehr niedrige L-Carnitin-Blutwerte haben.  Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz nehmen h\u00e4ufig  L-Carnitin, entweder oral oder intraven\u00f6s, um diese Verluste wieder auszugleichen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin bei Krebs<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten, Doppelblind-Studie der Universit\u00e4t  Greifswald konnte 2012 gezeigt werden, dass die t\u00e4gliche Einnahme von 4g  L-Carnitin bei fortgeschrittenem Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs die  gef\u00e4hrliche Gewichtsabnahme (Kachexie) aufhalten konnte (Kraft 2012)<sup>[12]<\/sup>.  W\u00e4hrend sich das Gewicht in der Kontrollgruppe um durchschnittlich 1,4 % verringerte, nahm das Gewicht in der Carnitin-Gruppe signifikant um  3,4 % zu. Auch die mediane \u00dcberlebenszeit verl\u00e4ngerte sich von 399 auf  519 Tage und die Aufenthaltszeit im Krankenhaus verringerte sich von 41  auf 36 Tage (nicht signifikant).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin beim Post-Polio-Syndrom<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Post-Polio-Syndrom ist gekennzeichnet durch Muskelschw\u00e4che und  wird von chronischen Schmerzen begleitet. In Studien konnten 1-2g  L-Carnitin am Tag bei den Probanden zu einer Steigerung der Kraft um 67 % und der Ausdauer um 70 % f\u00fchren. M\u00fcdigkeit wurde um 28 % verbessert und die Schmerzen lie\u00dfen um 57 % nach.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin und die Leber<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Organ in der L-Carnitin wirkt ist die Leber. Leberzellen\n enthalten bis zu 20.000 Mitochondrien in denen L-Carnitin ben\u00f6tigt wird\n um die gro\u00dfen Energiemengen zu erzeugen, welche die Leberzellen \nben\u00f6tigen f\u00fcr ihre enormen Stoffwechselleistungen zu erbringen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>L-Carnitin reduziert den negativen Einfluss von Alkohol auf die Leber<\/li><li>L-Carnitin steigert die Fettverbrennung in der Lebe<\/li><li>L-Carnitin steigert den Harnstoffwechsel und die Entgiftung von Ammonium in der Leber<\/li><li>L-Carnitin reduziert den Fettanteil in der Leber.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin und Sport<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitingaben von 1-3 g t\u00e4glich oder sogar mehr bei  Leistungsportlern f\u00fchren zu einer Gef\u00e4\u00dferweiterung in der Muskulatur zu  einem erh\u00f6hten Blutfluss und zu einer spontanen Kraftzuwachs. Dadurch  wird die Belastung f\u00fcr den Muskel reduziert und es bilden sich weniger  belastungsinduzierte Muskelsch\u00e4den, so dass die Erholungszeit verk\u00fcrzt  wird und sich bei der Wiederholung der Belastung Leistungssteigerungen ergeben. Laiensportler k\u00f6nnen durch L-Carnitin in ausreichender Menge  (3g t\u00e4glich einige Tage vor dem Sport) einen Muskelkater verhindern.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">L-Carnitin und Fettverbrennung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist in mehreren Studien in vivo an gesunden Menschen gezeigt  worden, dass L-Carnitin Gaben (3 g t\u00e4glich) bei Menschen die Verbrennung der langkettigen Fetts\u00e4uren um 37 % steigert. Allerdings hat dies nichts  mit Abnehmen zu tun, da dazu mehrere Ern\u00e4hrungsparameter ver\u00e4ndert werden m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Dosierung von L-Carnitin<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin wird normalerweise in der Dosierung von 1 g 1-3 Mal t\u00e4glich  zu oder nach den Mahlzeiten (2-6 Kapseln a 500 mg) gegeben. Menschen mit  h\u00f6herem K\u00f6rpergewicht ben\u00f6tigen eher 2-3 g L-Carnitin t\u00e4glich, andere  1-2 g pro Tag (2-4 Kapseln L-Carnitin a 500 mg).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vertr\u00e4glichkeit und Sicherheit von L-Carnitin<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">L-Carnitin ist eine der sichersten N\u00e4hrstoffe \u00fcberhaupt und ca. doppelt so sicher wie normales Kochsalz. In der \u00fcber 100 j\u00e4hrigen  Geschichte des L-Carnitins und in \u00fcber 40.000 publizierten Studien sind  bisher keine schweren Nebenwirkungen und kein einziger Todesfall f\u00fcr  L-Carnitin auch nicht bei extremen \u00dcberdosierungen bekannt geworden.  L-Carnitin kann aufgrund seiner besonders guten Vertr\u00e4glichkeit und  Sicherheit praktisch jedem Menschen gegeben werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die einzige bekannte m\u00f6gliche Nebenwirkung des L-Carnitins besteht \ndarin, dass es bei h\u00f6heren Dosierungen (oberhalb von 1 g pro Dosierung) \nzu leichtem reversiblem Durchfall kommen kann, der aber nach einer \ngewissen Zeit von selbst verschwindet. Wichtig ist es, dass L-Carnitin \nimmer zu den Mahlzeiten genommen wird und nicht in einer h\u00f6heren \nDosierung von 1g genommen wird, da dann die Bioverf\u00fcgbarkeit geringer \nwird und es auch vermehrt zu osmotischem Durchfall kommen kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Gabe von L-Carnitin kann es auch bei h\u00f6heren Dosierungen zu \neiner \u00dcberlastung des Enzyms Trimethylamino-N-Oxidase kommen, welches \nTrimethylamin, einem Abbauprodukt von L-Carnitin oxidiert kommen. \nDadurch kann es zu einer erh\u00f6hten Ausscheidung von Trimethylamin \u00fcber \ndie Haut und den Atem kommen, was sich durch einen fischigen Geruch \nbemerkbar macht. Dann sollte die Dosierung f\u00fcr L-Carnitin reduziert \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Einnahme von L-Carnitin am Abend, kann \u00fcber eine verbesserte  Hirndurchblutung zu einer verst\u00e4rkten Wachheit und zu Einschlafproblemen  f\u00fchren. Daher sollte eine Einnahme von L-Carnitin am Abend vermieden  werden und die letzte Einnahme am sp\u00e4ten Nachmittag erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Literaturhinweise<\/h4>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><em>Heinz L\u00f6ster: Biochemical fundamentals of the effects of  Carnitine. In: Carnitine and Cardiovascular Diseases. Ponte Press,  Bochum 2003, S. 3\u201348.&nbsp;ISBN 3-920328-45-0. <\/em><\/li><li><em>Hanne Seline Marie Gustavsen: Bestimmung des  L-Carnitingehaltes in rohen und zubereiteten pflanzlichen und tierischen  Lebensmitteln. Doktorarbeit am Physiologischen Institut der  Tier\u00e4rztlichen Hochschule Hannover (2000). <\/em><\/li><li><em>Axel G. Feller and Daniel Rudman: Role of carnitine in human  nutrition.&nbsp;In: The Journal of nutrition, Volume 118, Issue 5, 541 \u2013  547, Januar 1988 PMID 3284979 (1988). <\/em><\/li><li><em>Rebouche, C. J., und C. A. Chenard: Metabolic fate of  dietary carnitine in human adults: identification and quantification of  urinary and fecal metabolites. In: The Journal of nutrition, Volume 121,  Issue 4, 539 \u2013 546, April 1991 PMID 2007906 (1991). <\/em><\/li><li><em>Rebouche, C. J.: Carnitine function and requirements during  the life cycle.&nbsp;In: The FASEB Journal, Volume 6, Issue 15, 3379-3386,  Dezember 1992 PMID 1464372 (1992) <\/em><\/li><li><em>Schoderbeck\/Auer\/Legenstein\/Genger\/Sevelda\/Salzer\/Marz\/Lohninger.&nbsp;(Institut  f\u00fcr Medizinische Chemie, Universit\u00e4t Wien): \u201cPregnancy-related changes  of carnitine and acylcarnitine concentrations of plasma and  erythrocytes\u201d, Perinat Med 23 (6):477-85 (1995). <\/em><\/li><li><em>Lohninger, Laschan, Auer, Linhart, Salzer: (Institut f\u00fcr  Medizinische Chemie, Universit\u00e4t Wien): \u201cAnimal experiment and clinical  studies of the significance of carnitine for energy metabolism in  pregnant patients and the fetus during the pre- and perinatal period\u201d  108(2):33-9 (1996). <\/em><\/li><li><em>Prof. Dr. Peter Billigmann, Dr. Stefan Siebrecht  \u201cPhysiologie des L-Carnitins und seine Bedeutung f\u00fcr Sportler\u201d 2004,  S.143 <\/em><\/li><li><em>Lohninger\/Bock\/Dadak\/Feiks\/Kaiser (Institut f\u00fcr Medizinische  Chemie, Universit\u00e4t Wien):\u201dEffect of carnitine on foetal rat lung  dipalmitoyl phosphatidylcholine content and lung morphology.&nbsp;Carnitine  and lung surfactant\u201d, Clin Chem Clin Biochem 28 (5): 113-8, 1990 <\/em><\/li><li><em>Strack, Dieckhoff, etc.: Wirkungen von Carnitin auf den physiologischen Gewichtssturz von Fr\u00fchgeborenen (1960) <\/em><\/li><li><em>Richtlinie Nr.&nbsp;91\/321\/EWG der Kommission \u00fcber S\u00e4uglingsnahrung und Folgenahrung vom 14.05.1991, Anhang 1 <\/em><\/li><li><em>Kraft M et al. L-Carnitine-supplementation in advanced  pancreatic cancer (CARPAN) \u2013 a randomized multicentre trial In:  Nutrition Journal (Nutr J).&nbsp;PMID 22824168&nbsp;(2012).<\/em><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitung L-Carnitin, ist ein vitamin\u00e4hnlicher nat\u00fcrlich vorkommender N\u00e4hrstoff, der aus den Aminos\u00e4uren Lysin und Methionin hergestellt wird. Es spielt eine essentielle Rolle im Energiestoffwechsel tierischer und pflanzlicher Zellen. L-Carnitin fungiert als Rezeptormolek\u00fcl f\u00fcr aktivierte Fetts\u00e4uren im Cytosol und in Zellorganellen wie den Mitochondrien und den Peroxysomen. Es interagiert intensiv mit &nbsp;dem Coenzym A. 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