{"id":4500,"date":"2020-02-26T13:41:19","date_gmt":"2020-02-26T12:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4500"},"modified":"2020-04-02T10:43:48","modified_gmt":"2020-04-02T08:43:48","slug":"aminosaeuren-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/aminosaeuren\/aminosaeuren-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Aminos\u00e4uren: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aminos\u00e4uren als nat\u00fcrliche Alternative zu Antidepressiva<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine erh\u00f6hte Verf\u00fcgbarkeit von Botenstoffen im menschlichen K\u00f6rper f\u00fchrt zu positiver Stimmung. W\u00e4hrend moderne Antidepressiva, die zudem  oft Nebenwirkungen zur Folge haben, die vorhandenen Botenstoffe auf chemischem Wege aufstocken, stellen Aminos\u00e4uren dem menschlichen K\u00f6rper  auf nat\u00fcrliche Weise gen\u00fcgend Baustoffe f\u00fcr die Synthese dieser Botenstoffe zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grundlage hierf\u00fcr ist ein Bluttest, nach dessen Auswertung ein individuelles Aminos\u00e4uren-Pr\u00e4parat erstellt wird. \u201eMit einem ma\u00dfgeschneiderten Aminos\u00e4uren-Pr\u00e4parat lassen sich schwere Depressionen  selbst bei jenen Patienten verbessern, die schon mit Antidepressiva behandelt worden sind\u201c, so Univ.-Prof. Dr. J\u00fcrgen Spona. Diese nat\u00fcrliche Behandlung erlaubt sehr h\u00e4ufig nicht nur eine Dosisreduktion, sondern in vielen F\u00e4llen sogar ein Absetzen der Psychopharmaka.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aminos\u00e4uren helfen bei Depressionen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Depressive Stimmungen k\u00f6nnen durch ein optimiertes und  individualisiertes Aminos\u00e4uren-Pr\u00e4parat verringert werden. Dies zeigt  eine wissenschaftliche Studie der Arbeitsgruppe rund um Univ.-Prof. Dr.  J\u00fcrgen Spona, dem ehemaligen Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts f\u00fcr  zellul\u00e4re Endokrinologie, in Zusammenarbeit mit der Klinik f\u00fcr  Psychiatrie der Med. Uni Graz und der Firma Vitalogic. Das Ergebnis des vierj\u00e4hrigen Forschungsprojekts, das vom Land Steiermark gef\u00f6rdert  wurde, ist in der April-Ausgabe der wissenschaftlichen Zeitschrift  European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience nachzulesen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ungleichgewicht von Aminos\u00e4uren kann zur Drosselung der  Eiwei\u00dfsynthese und in Folge zu M\u00fcdigkeit, depressiver Stimmungslage, Konzentrationsschwierigkeiten und verminderter Immunabwehr f\u00fchren. \u201eEin  Mangel an Aminos\u00e4uren entsteht zum Beispiel durch Stress, Krankheiten  oder Wachstums- und Alterungsprozesse\u201c, erl\u00e4utert Univ.-Prof. Dr. J\u00fcrgen  Spona, wissenschaftlicher Leiter der Firma Vitalogic. \u201eDurch eine  geregelte Zufuhr von Aminos\u00e4uren wird sowohl die physische als auch die  mentale Leistungsf\u00e4higkeit des K\u00f6rpers gest\u00e4rkt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkung von Coenzym Q10 und Glutathion bei Parkinson\u2013Patienten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem \u00dcbersichtsartikel \u00fcber verschiedene Studien, welche sich mit  der Verwendung von diversen Antioxidantien bei der Behandlung von  Parkinson-Patienten besch\u00e4ftigten, verbesserten Coenzym Q10 und Glutathion unabh\u00e4ngig voneinander die Symptome von Morbus Parkinson.  Acht Studien wurden untersucht, wobei sich vier Studien mit Coenzym Q10  befassten, drei grosse klinische Studien mit Tocopherol (zwei  Beobachtungsstudien und eine prospektive randomisierte) und eine Studie  mit Glutathion. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse von zweien der Coenzym Q10-Studien und die \nGlutathion-Studie zeigten kleine, aber signifikante Verbesserungen der \nParkinson-Symptome. Tocopherol schien keinen bedeutsamen Einfluss auf \nden Verlauf der Krankheit zu haben. Die Ergebnisse dieses \n\u00dcbersichtsartikels weisen darauf hin, dass Coenzym Q10 einige Vorteile \nf\u00fcr Parkinson-Patienten haben k\u00f6nnte, und es bedarf weitergehender \nUntersuchungen, um festzustellen, ob Q10 als prim\u00e4re oder begleitende \nTherapie bei Parkinson-Patienten eingesetzt werden sollte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich sollten weitere Studien veranlasst werden, die die Rolle \nweiterer Antioxidantien und Nahrungserg\u00e4nzungsmittel bei der Pr\u00e4vention \nund Behandlung von Morbus Parkinson untersuchen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Weber CA, Ernst ME, Antioxidants, supplements, and Parkinson&#8217;s disease.<\/em><strong><em> <\/em><\/strong><em>Ann Pharmacother. 2006 May;40(5):935-8. Epub  2006 Apr 18. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arginin mindert Risiko koronarer Erkrankungen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass L-Arginin f\u00e4hig ist, \neinen Hemmstoff der NO-Synthese, das asymmetrische Dimethylarginin \n(ADMA), zu blockieren (1). An der Freisetzung von ADMA ist auch ein \nhoher Homocysteinspiegel beteiligt. Beide gelten als unabh\u00e4ngige \nRisikofaktoren f\u00fcr die Entstehung kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Studie aus dem Jahr 2005 untersuchte zum ersten Mal die  Anwendung von L-Arginin bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt (2). 792  Studienteilnehmer erhielten f\u00fcr 30 Tage oral verabreichtes L-Arginin  beziehungsweise ein Placebo. Die Ergebnisse konnten neben einer guten  Vertr\u00e4glichkeit der Supplementation von L-Arginin einen positiven Trend  bei der Reduktion klinischer F\u00e4lle verzeichnen. <br>Ern\u00e4hrungsmediziner empfehlen Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder bei Risiko von  Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine gezielte di\u00e4tetische Behandlung mit  L-Arginin. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dar\u00fcber hinaus wird oft Fols\u00e4ure empfohlen. Gerade die Kombination \nder Aminos\u00e4ure L-Arginin mit dem B-Vitamin Fols\u00e4ure ist zum Schutz der \nGef\u00e4\u00dfe besonders sinnvoll. Das B-Vitamin Fols\u00e4ure hat eine senkende \nWirkung auf den Homocysteinspiegel, L-Arginin als NO-Donator ist wichtig\n f\u00fcr eine gesunde Durchblutung und wirkt sich positiv auf den Blutdruck \naus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daneben sind eine gesunde Lebens- und Ern\u00e4hrungsweise unumg\u00e4nglich, \num die Krankheitsprozesse positiv zu beeinflussen und die Lebensqualit\u00e4t\n zu verbessern. Die Behandlung sollte in Absprache mit dem behandelnden \nArzt erfolgen.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>St\u00fchlinger &amp; Stanger: Asymmetric Dimethyl-L-Arginine  (ADMA): A possible link between homocyst(e)ine and endothelial  dysfunction. Current Drug Metabolism, 2005, 6, 3-14 <\/em><\/li><li><em>Bednarz B et al.: Efficacy and safety of oral l-arginine in acute  myocardial infarction. Results of multicenter, randomized, double-blind,  placebo-controlled ARAMI pilot trial. Kardiol. Pol.. 2005, 62, 421-26 <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schaufensterkrankheit &#8211; Carnitin macht Ihre Beine wieder fit <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Vitaminoid Carnitin verbessert die Beschwerden bei  Durchblutungsst\u00f6rungen der Beine. Forscher der Universit\u00e4t Kansas in  Lawrence\/USA, haben Patienten mit der so genannten Schaufensterkrankheit  (pAVK) \u00fciber einen Zeitraum von sechs Monaten mit t\u00e4glich 2 g L-Carnitin behandelt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Schaufensterkrankheit beruht auf einer Arteriosklerose in den  Blutgef\u00e4\u00dfen der Beine. Dadurch ist die N\u00e4hrstoff- und Sauerstoffzufuhr eingeschr\u00e4nkt. Die Patienten m\u00fcssen daher beim Gehen \u00f6fter Pausen  einlegen (z. B. vor einem Schaufenster) und versp\u00fcren Schmerzen in den  Waden. Nach sechs Wochen Carnitin-Therapie verbesserte sich die  schmerzfreie Gehzeit um 54 % (von 331 auf 493 Sek.). In einer mit einem  Scheinmedikament (Placebo) behandelten Kontrollgruppe lag die Steigerung  bei nur 25 %. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie an der Schaufensterkrankheit leiden, k\u00f6nnen Sie einen  Versuch mit einem Carnitin Pr\u00e4parat machen. Nebenwirkungen sind nicht zu  bef\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Potenzst\u00f6rungen &#8211; Carnitin genauso wirksam wie Testosteron<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie Potenzprobleme haben und standig m\u00fcde oder melancholisch  sind, verschreibt Ihnen Ihr Urologe eventuell Testosteron. Doch das  Hormon ist nicht unumstritten, da es unter anderem Prostatakrebs  beg\u00fcnstigen kann. Dass es auch sanftere Mittel gibt, haben im April 2005 Mediziner der Universit\u00e4t Bologna herausgefunden. Wie sie in der  internationalen Fachzeitschrift Urology berichteten, behandelten sie 120 M\u00e4nner zwischen 60 und 74 Jahren, die an Potenzst\u00f6rungen und sexueller Unlust litten. Ein Drittel bekam Testosteron, ein Drittel erhielt 4 g Carnitin t\u00e4glich und das letzte Drittel ein Scheinmedikament (Placebo). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Wirksamkeit waren Testosteron und Carnitin vergleichbar. Beide verbesserten das Erektionsverm\u00f6gen. Zugleich lie\u00dfen depressive Verstimmungen und M\u00fcdigkeitssymptome nach. In der Placebo-Gruppe blieben  diese St\u00f6rungen bestehen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Carnitin hatte jedoch den Vorteil, dass es nicht (wie Testosteron) zu  einer Vergr\u00f6\u00dferung der Prostata f\u00fchrte. Der Vitalstoff ist auch frei  von anderen Nebenwirkungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Protein k\u00f6nnte Frauen vor Fehlgeburten sch\u00fctzen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forscher\n der Monash University\/Monash Medical Centre haben in Zusammenarbeit mit\n Wissenschaftlern des St. Vincent&#8217;s Hospitals in Sydney ein Protein in \nder Plazenta schwangerer Frauen nachgewiesen, das zur Vorhersage von \nFehlgeburten genutzt werden k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Dr. Euan Wallace vom Monash Department f\u00fcr \nGeburtshilfe und Gyn\u00e4kologie k\u00f6nnten die Forschungsergebnisse zu \nTherapien f\u00fchren, die Fehlgeburten vermeiden helfen. Etwa zehn bis 15 \nProzent aller Schwangerschaften enden in einer Fehlgeburt. Bislang gibt \nes weder Vorsorgebehandlungen noch biologische Methoden, um \nvorherzusagen, welche Frauen unter einem erh\u00f6hten Risiko stehen, einen \nSpontan-Abort zu erleiden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Wallace und seine Kollegen fanden nun aber  heraus, dass bei Frauen, die eine sp\u00e4tere Fehlgeburt erlitten, nur etwa  ein Drittel der \u00fcblichen Konzentration des Eiwei\u00dfstoffes MIC-1  (Macrophage Inhibitory Cytokine 1) im Blut nachweisbar war als bei  Frauen mit einem normalen Schwangerschaftsverlauf. Die wissenschaftlichen Ergebnisse wurden jetzt im Fachmagazin Lancet ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Falls weitere Studien einen Zusammenhang zwischen \neiner niedrigen MIC 1- Konzentration und einer sp\u00e4teren Fehlgeburt \nbelegen, k\u00f6nnten dieses Protein oder synthetische Nachbildungen dazu \nbeitragen, k\u00fcnftig Fehlgeburten zu verhindern,&#8220; kommentiert Dr. Wallace \ndie Bedeutung der neuen Forschungsergebnisse. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter der Leitung von Professor Samuel Breit wurde \ndas Gen f\u00fcr MIC 1 1997 von einem Team des St Vincent&#8217;s Hospitals in \nSydney entdeckt. Nach Aussage von Professor Breit, der auch Professor \nf\u00fcr Medizin an der University of New South Wales ist, hatten zuvor schon\n Wissenschaftler des St. Vincent&#8217;s in Zusammenarbeit mit Epidemiologen \nder Harvard University gezeigt, dass Messungen des MIC-1 Gens im Blut \ngenutzt werden k\u00f6nnen, um Patienten mit erh\u00f6htem Herzanfall- oder \nSchlaganfall-Risiko auszumachen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Es ist ausgesprochen aufregend und befriedigend zu \nerleben, wie Grundlagenforschung aus dem Labor des St Vincent&#8217;s zu einem\n Punkt weiterentwickelt wird, an dem sie zur Erkennung und Behandlung \nvon Krankheiten genutzt werden kann,&#8220; beschreibt Professor Breit seine \nGef\u00fchle \u00fcber die neuen Erkenntnisse. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. Wallace und Dr. Stephen Tong vom Department f\u00fcr \nGeburtshilfe und Gyn\u00e4kologie am Monash Medical Centre untersuchten, \nzusammen mit Professor Breit, die MIC 1- Konzentration im Blut von 300 \nFrauen im ersten Drittel ihrer Schwangerschaft (zwischen der sechsten \nund dreizehnten Woche). Bei 100 Frauen, die sp\u00e4ter eine Fehlgeburt \nerlitten, fanden die Forscher eine deutlich verminderte MIC 1- \nKonzentration im Blut als bei den 200 Frauen, deren Schwangerschaft \nerfolgreich war. Die niedrigen MIC 1-Werte zeigten sich schon mehrere \nWochen vor einer Fehlgeburt, was m\u00f6glicherweise ein fr\u00fchzeitiges \nWarnsystem f\u00fcr einen Spontan-Abort bietet. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;MIC 1 ist in hohen Konzentrationen in der Plazenta,\n besonders im fr\u00fchen Stadium der Schwangerschaft, nachweisbar,&#8220; erkl\u00e4rt \nDr. Wallace. &#8222;Diese Studie spricht MIC 1 eine wichtige Rolle in der \nAufrechterhaltung von Schwangerschaften zu und deutet an, dass \nVer\u00e4nderungen in der Produktion dieses Proteins in der Plazenta die \nUrsache f\u00fcr Fehlgeburten sein k\u00f6nnte.&#8220; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Weitere Informationen in englischer Sprache: Dr. Euan Wallace &#8211; Email: Euan.Wallace@med.monash.edu.au, Tel.: 0061 3 9594 5384<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hohe Einnahmemengen an Proteinen verbessern den knochenaufbauenden Effekt von Calcium- und Vitamin D-Pr\u00e4paraten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene\n randomisierte Kontrollversuche haben gezeigt, dass eine erh\u00f6hte \nProteineinnahme die Genesung nach einer H\u00fcftfraktur betr\u00e4chtlich \nverbessern kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dies mag nicht besonders verwundern, da \nKnochengewebe zu 50% aus Proteinen besteht und f\u00fcr den Knochenaufbau \neine kontinuierliche Zufuhr an Proteinen unerl\u00e4sslich ist. Eine k\u00fcrzlich\n ver\u00f6ffentliche Studie befasste sich mit der Frage, ob eine erh\u00f6hte \nProteinzufuhr den knochenaufbauenden Effekt von Calciumund Vitamin \nD-Pr\u00e4paraten in 342 gesunden M\u00e4nnern und Frauen \u00fcber 65 Jahren \nverbessern kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Versuchspersonen wurden entweder Supplemente \noder Placebo in einem dreij\u00e4hrigen, randomisierten, doppelblind und \nplacebokontrollierten Versuch gegeben. Die Pro Teilnehteineinnahmemenge \naus der Nahrung wurde nach der H\u00e4lfte der Zeit beurteilt und die \nKnochendichte wurde alle sechs Monate bestimmt. Im Gegensatz zur \nPlacebo-Gruppe konnte bei der Verum-Gruppe die erh\u00f6hte Proteineinnahme \nsignifikant mit einen Anstieg der Knochendichte \u00fcber drei Jahre sowohl \nin den H\u00fcftknochen als auch in allen anderen Knochen des K\u00f6rpers \nassoziiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren folgerten, dass eine vermehrte Einnahme \nvon Proteinen die Knochendichte in \u00e4lteren Personen, welche gleichzeitig\n Calcium und Vitamin D einnahmen, erh\u00f6hen kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dawson-Hughes B., Harris S., Calcium intake influences the association of protein intake with rates of bone loss in elderly men and women. American Journal of Clinical Nutrition 2002; 75: 773 &#8211; 779<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aminos\u00e4uren als nat\u00fcrliche Alternative zu Antidepressiva Eine erh\u00f6hte Verf\u00fcgbarkeit von Botenstoffen im menschlichen K\u00f6rper f\u00fchrt zu positiver Stimmung. W\u00e4hrend moderne Antidepressiva, die zudem oft Nebenwirkungen zur Folge haben, die vorhandenen Botenstoffe auf chemischem Wege aufstocken, stellen Aminos\u00e4uren dem menschlichen K\u00f6rper auf nat\u00fcrliche Weise gen\u00fcgend Baustoffe f\u00fcr die Synthese dieser Botenstoffe zur Verf\u00fcgung. 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