{"id":4463,"date":"2020-02-26T10:22:57","date_gmt":"2020-02-26T09:22:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4463"},"modified":"2020-04-03T10:13:02","modified_gmt":"2020-04-03T08:13:02","slug":"zink-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/mineralstoffe-und-spurenelemente\/zink-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Zink: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geistige Fitness &#8211; Bessere Gehirnleistung durch Zink<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wissenschaftler des Institutes f\u00fcr Ern\u00e4hrungsforschung in Grand \nForks\/USA haben nachgewiesen, dass Zink-Pr\u00e4parate die Leistungsf\u00e4higkeit\n des Gehirns steigern k\u00f6nnen. Sie lie\u00dfen \u00fcber 200 Sch\u00fcler 10 Wochen lang\n entweder 20 mg Zink oder ein Scheinmedikament (Placebo) einnehmen. \nDanach verglichen sie die geistige Leistungsf\u00e4higkeit der \nVersuchsteilnehmer. In der Zink-Gruppe hatte sich z. B. die \nReaktionszeit um 12 % verk\u00fcrzt. Auch in einem Worterkennungstest \nschnitten die Teilnehmer, die Zink erhielten, um 9 % besser ab als zu \nBeginn der Untersuchung. In der Placebo-Gruppe hatten sich die Werte f\u00fcr\n Reaktion und Worttest jeweils nur um 4 % gebessert. Das berichteten die\n Forscher auf einer Tagung in San Diego im April 2005.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar ist diese Studie mit Sch\u00fclern der Klassenstufe 10 durchgef\u00fchrt  worden, aber das Ergebnis l\u00e4sst sich durchaus auf die Gesamtbev\u00f6lkerung  \u00fcbertragen. Wenn Sie Ihre geistige Leistungsf\u00e4higkeit verbessern  m\u00f6chten, sollten Sie mindestens 20 mg Zink t\u00e4glich einnehmen. Denn in  einer anderen Untersuchung der Wissenschaftler hatten sich 10 mg als  wirkungslos erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zink mindert das Risiko an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zink ist ein integraler Bestandteil der kristallinen Insulin-Struktur\n und daher Gegenstand vieler wissenschaftlicher Arbeiten im Zusammenhang\n mit Insulin. Diese Studie mit 82&#8217;297 Studienteilnehmerinnen im Alter \nvon 33 bis 66 Jahren zeigt auf, dass zwischen der t\u00e4glichen \nZink-Einnahme und dem Risiko an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken \nein Zusammenhang besteht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">82 297 Frauen aus der US-L\u00e4ngsschnittstudie Nurses Health Study  wurden alle zwei Jahre von 1980 bis 2004 mittels Fragebogen \u00fcber die  Einnahme von Zink und anderen N\u00e4hrstoffen sowie \u00fcber Neuerkrankungen an  Diabetes Typ II befragt. Nach 24 Jahren wurden dabei die Effekte von  Zink aufgrund eines Vergleichs von der h\u00f6chsten (18 mg pro Tag) versus  der niedrigsten t\u00e4glichen Zink-Einnahme (4,9 mg pro Tag) beurteilt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach 24 Jahren entwickelten 6030 Frauen einen Diabetes mellitus Typ \nII. Die Datenanalyse der Zink-Einnahmen ergab, dass diejenigen \nProbandinnen mit den h\u00f6chsten t\u00e4glichen Zink-Einnahmen, nach Ausschluss \nanderer Risikofaktoren f\u00fcr Diabetes, ein um 18 Prozent geringeres Risiko\n hatten an Diabetes mellitus Typ II zu erkranken. Dies im Vergleich zu \nden \u00fcbrigen Probandinnen mit einer niedrigeren t\u00e4glichen Zink-Einnahme.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auswertung dieser Studie zeigt, dass die Einnahme von Zink in \nBezug auf die Entste\u00achung oder das Auftreten von Diabetes mellitus Typ \nII beeinflussen kann. Die t\u00e4glichen Zink\u00aceinnahme-Empfehlungen \n(DACH-Werte) liegen zurzeit bei 10 mg pro Tag f\u00fcr M\u00e4nner und 7 mg pro \nTag f\u00fcr Frauen. Aus den Resultaten der vorliegenden Studie l\u00e4sst sich \njedoch schlie\u00dfen, dass eine t\u00e4gliche Zink -Einnahme, die \u00fcber diesen \nWerten liegt, einen zus\u00e4tzlichen positiven Effekt bringen kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sun Q. et al., Prospective Study of Zinc Intake and Risk of Type 2 Diabetes in Women, Diabetes Care; Apr 2009; 32(4):629-34.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wirkungen von Selen- und Zinksupplementierung auf den Ern\u00e4hrungsstatus von Patienten mit Krebs des Verdauungstraktes<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Semeiotische und klinische Methodologie, II Universit\u00e4t von Neapel, Neapel, Italien. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ziel:<\/strong> Die Bewertung der Wirkung einer w\u00e4hrend der \nChemotherapie oralen Verabreichung von Selen- und Zinktabletten bei \nPatienten mit Krebs des Verdauungstraktes.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Design:<\/strong> Eine fallkontrollierte, randomisierte Studie.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ort:<\/strong> Medizinische Onkologie, II Universit\u00e4t von Neapel, Neapel, Italien.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Studienteilnehmer:<\/strong> Es wurden 1999 insgesamt 60 Patienten \n(mittleres Alter 55 Jahre, zwischen 46 \u2013 61 Jahre) mit der Diagnose \nDarmkrebs randomisiert. Die Patienten erhielten \u00fcber 60 Tage \nChemotherapie.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Interventionen:<\/strong> Die Spurenelemente wurden mittels atomarer \nAbsorptionsspektroskopie ermittelt. Der Ern\u00e4hrungsstatus der Patienten \nwurde mittels biochemischer und Bioimpedanzanalyse (BIA)-Parameter des \nGrundzustandes und nach 60 Behandlungstagen bewertet. Selen und Zink \nwurden 50 Tage oral in Tablettenform in den Dosen Se 200 Mikrogramm\/Tag \n(50 Mikrogramm\/Tablette) und Zn 21 mg\/Tag (7 mg\/Tablette) verabreicht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ergebnisse:<\/strong> Sowohl im Grundzustand als auch nach 60 Tagen \nwaren alle Patienten schlecht ern\u00e4hrt. Die Selen- und \nZinkkonzentrationen waren im Vergleich zu den Kontrollpersonen bei den \nKrebspatienten signifikant geringer (p&lt;0,01) und die \nKupferkonzentrationen signifikant h\u00f6her (p&lt; 0,01). Allerdings \nverschlechterte sich der Ern\u00e4hrungsstatus bei 21\/30 (70%) der mit Se und\n Zn behandelten Patienten nicht weiter, und es wurde eine signifikate \nVerringerung der Asthenie bei Appetitsteigerung beobachtet. Andererseits\n zeigten 24\/30 (80%) der nicht behandelten Patienten nach 60 Tagen einen\n signifikanten R\u00fcckgang aller untersuchten Parameter (Pr\u00e4albumin, \nCholesterol, Transferrin, p&lt;0,05 v. 0 Zeit, Gesamtproteine, \nAlbumin-\/Globulin-Verh\u00e4ltnis, p&lt;0,01 v. 0 Zeit, fettfreie Masse, \nFettmasse, Na+\/K+ Verh\u00e4ltnis, Body Mass Index p&lt;0,05 v. 0 Zeit, \nfettfreie Masse\/Fettmasse, Gesamtwasserhaushalt, \nextrazellulares\/intrazellulares Wasser, basale metabolische Rate \np&lt;0,01 v. 0 Zeit).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zusammenfassung:<\/strong> Die Daten zeigen an, dass eine Selen- und \nZinkerg\u00e4nzung den klinischen Verlauf des Allgemeinzustandes der \nPatienten mit Darmkrebs verbessern kann. Diese Wirkungen von Selen und \nZink m\u00fcssen in einer unabh\u00e4ngigen Studie von ausreichendem Design \nbest\u00e4tigt werden, bevor neue Gesundheitsempfehlungen bez\u00fcglich einer \nSelen- und Zink-Erg\u00e4nzung in die \u00d6ffentlichkeit gestellt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> <em>Federico A; Iodice P; Federico P; Del Rio A; Mellone MC; Catalano G; Fedrico P;  Effects of selenium and zinc supplementation on nutritional status in patients with cancer of digestive tract. Eur J Clin Nutr 2001 Apr; 55 (4): 293-7 <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zinksupplementation und Gem\u00fctszustand bei gesunden jungen Frauen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zink ist ein essentielles Spurenelement mit einer fundamentalen \nBedeutung f\u00fcr viele biochemische Prozesse, so auch f\u00fcr das Wachstum, die\n Entwicklung und die Funktion des Gehirns. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl nicht alle Zusammenh\u00e4nge zwischen Zink und dem Verhalten \nbekannt sind, geh\u00f6ren verminderte kognitive Funktionen und Depressionen \nzu den fr\u00fchen Anzeichen eines Zinkmangels. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amani et a\/. fanden in ihrer Ern\u00e4hrungsstudie einen direkten \nZusammenhang zwischen der Zinkaufnahme aus Nahrungsmitteln, dem \nZinkstatus und dem Auftreten von depressiven St\u00f6rungen. Schon bei \nmoderatem Zinkmangel sind Stimmungsschwankungen ein bekanntes Symptom. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der vorliegenden 10-w\u00f6chigen, doppelblind-randomisierten, \nplacebo-kontrollierten Pilotstudie wurde untersucht, ob der \nGem\u00fctszustand von jungen Frauen durch eine Zink-Supplementation \nbeeinflusst werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studienpopulation bestand aus gesunden, normalgewichtigen, jungen\n Frauen (n=30, Alter 18-21 Jahre, BMI 18,5-24,9), mit mindestens 12 \nJahren Schulbildung, die keine eisen- oder zinkhaltigen Pr\u00e4parate \neinnahmen. Vor und nach der Studie wurden folgende Parameter bestimmt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gem\u00fctszustand der Studienteilnehmerinnen (mittels standardisierten, neurologischen Skalen)<\/li><li>somatische Symptome<\/li><li>Zinkstatus<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die\n Probandinnen wurden in 2 Gruppen aufgeteilt (n=15). Beide Gruppe \nerhielten w\u00e4hrend der gesamten Studiendauer ein niedrig dosiertes (50% \nRDA) Multivitaminpr\u00e4parat (MV: Vit A, D, Bl, B6, B12) bei der \nZink-Interventionsgruppe waren zus\u00e4tzlich 7 mg Zinkgluconat enthalten \n(MV\/Zn). Die Multivitaminmischung wurde verabreicht, um einen Mangel an \ndiesen Vitaminen auszuschlie\u00dfen. Zu Beginn der Studie wiesen alle \nProbandinnen \u00e4hnliche Serum-Zinkspiegel auf (MV-Gruppe: 0,84 \u00b1 0,12, \nMV\/Zn-Gruppe: 0.84 \u00b1 0,16 pg\/m1). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Studie kam zu folgenden Resultaten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In der \nInterventionsgruppe konnte eine statistisch signifikante Verbesserung in\n den Bereichen Aggression und depressive Verstimmungen festgestellt \nwerden.<\/li><li>Bei der Interventionsgruppe fand ein statistisch signifikanter Anstieg der Zinkspiegel statt (plus 9%), nicht so in der Pl.<\/li><li>Bei\n beiden Gruppen fanden keine signifikanten Ver\u00e4nderungen der Ferritin- \nund Hb-Werte statt (was die Resultate bzw. deren Interpretation \nverf\u00e4lscht h\u00e4tte).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schlussfolgerung der Autoren und Fazit: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der kleinen Zahl an Probandinnen konnte klar ein Zusammenhang \nzwischen der Zinkversorgung und dem Gem\u00fctszustand bei jungen Frauen \nfestgestellt werden. Die Studie zeigt zudem auf, dass bei geringf\u00fcgiger \nUnterversorgung auch mit moderaten Mikron\u00e4hrstoff-Dosierungen Effekte \nerzielt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><em>Sandstead HH, Frederickson CJ, Penland JG. History of zinc as related to brain function. J Nutr 2000;130:496S-502S.<\/em> <\/li><li><em>Sandstead HH, Penland JG, Alcock NW, Dayal HH, Chen XC, Li JS  et al. Effects of repletion with zinc and other micronutrients on  neuropsychologic performance and growth of Chinese children. Am J Clin  Nutr 1998;68:470S-475S.<\/em> <\/li><li><em>DiGirolamo AM, Ramirez-Zea M. Role of zinc in matemal and child mental health. Am J Clin Nutr 2009;89;940S-945S.<\/em> <\/li><li><em>Amani R, Saeidi S, Nazari Z Nematpour S. Correlation between  dietary zinc intakes and its serum leveis with depression scales in  young female students.Biel Trace Eiern Res 2010;137:150-58.<\/em> <\/li><li><em>Sawada T, Yokoi K. Effect of zinc suppiementation on mood  states in young women: a pilot study. Eur J Clin Nutr 2010;64:331-33.<\/em><\/li><\/ol>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zinksupplementation und Serum-Zinkspiegel bei unipolaren Depressionen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ver\u00e4nderungen und St\u00f6rungen in der Neuro\u00adtransmission werden f\u00fcr die \nEntstehung von Depressionen verantwortlich gemacht. Aktuelle Daten \nweisen nun darauf hin, dass Zink \u00adals Modulator der glutaminergen \nNeuro\u00adtransmission \u2014 an der Pathophysiologie der Entstehung von \nGem\u00fctsst\u00f6rungen (mood disorders) beteiligt ist &nbsp;und der Zink\u00adstatus \neinen Einfluss auf die Wirksamkeit gewisser Antidepressiva hat. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Depressionen fehlt bis anhin ein geeig\u00adneter Biomarker, der eine Aussage zum Status der Erkrankung zul\u00e4sst. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An einer 2009 von Siwec et al. durchgef\u00fchrten 12-w\u00f6chigen, \ndoppelblinden, placebokontrollierten Interventions-Studie nahmen 60 \nPatienten mit unipolarer Depression unter Imipramin-Tberapie (18-55 \nJahre alt) teil. Nach einer randomisierten Einteilung der erkrankten \nStudienteilnehmer in zwei Gruppen erfolgte eine 12w\u00f6chige \nInterven\u00adtionsphase, w\u00e4hrend welcher die Probanden t\u00e4glich Imipramin \n(140 mg) plus entweder Zink (25 mg als Zinkaspartat) oder Placebo \nerhielten (1). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Vergleichsstudie derselben Autoren (2010) wurde eine Gruppe \nvon 25 gesunden Freiwilligen rekrutiert, welche als Kontrollgruppe f\u00fcr \ndie Basis-Serum-Zinkspiegel diente (2). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Autoren fanden folgende Resultate:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die an unipolaren\n Depressionen erkrankten Probanden (n=60) wiesen deutlich (22%) tiefere \nSerum-Zinkspiegel (Ausgangswerte) auf, als die Probanden der gesunden \nVergleichsgruppe (n=25).<\/li><li>Therapie-resistente Patienten (kein \nAnspre\u00adchen auf die Imipramin-Therapie) zeigten generell um 14% tiefere \nSerum-Zinkspiegel, als Patienten, bei welchen unter Imipramin\u00adBehandlung\n eine Besserung der Symptome auftrat.<\/li><li>In der 12-w\u00f6chigen \nBehandlungsphase konnte eine signifikante, negative Korre\u00adlation \nzwischen den Serum-Zinkspiegeln und dem Krankheitsverlauf der unipolaren\n Depression gezeigt werden \u2014 h\u00f6here Zinkspiegel waren mit einer \nVerbesse\u00adrung verbunden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren folgerten, dass der \nSerum-Zinkspiegel als Biomarker f\u00fcr Depressionen herangezogen werden \nkann. Die standardm\u00e4\u00dfige Bestimmung des Serum-Zinkspiegels bei \nPatienten, welche an unipolaren Depressionen leiden, kann dazu \nbeitragen, den Krankheitsverlauf zu verfolgen, den Therapieerfolg mit \neinem unabh\u00e4ngigen, einfach messbaren Parameter zu kontrollieren und \nPatienten, welche eine Therapie-Resistenz aufweisen, zu erfassen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem kann durch eine gezielte Supple\u00admentation mit Zink die Wirkung \nder antide\u00adpressiven Therapie unterst\u00fctzt werden, vor allem bei \ntherapieresistenten Patienten. <\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><em>Siwek M, Dudek D, Paul IA et al. Zinc supplementation augmentS  efficacy of imipramine in treatment resistant patients: A double blind,  placebo-controlled study. J Aff Disord 2009;118:187-95.<\/em> <\/li><li><em>Siwek M, Dudek D, Schlegel-Zawadzka M et al. Serum zinc level in depressed patients during zinc supplementation of imipramin treatment. J Aff Disord 2010;126:447-52.<\/em><\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geistige Fitness &#8211; Bessere Gehirnleistung durch Zink Wissenschaftler des Institutes f\u00fcr Ern\u00e4hrungsforschung in Grand Forks\/USA haben nachgewiesen, dass Zink-Pr\u00e4parate die Leistungsf\u00e4higkeit des Gehirns steigern k\u00f6nnen. Sie lie\u00dfen \u00fcber 200 Sch\u00fcler 10 Wochen lang entweder 20 mg Zink oder ein Scheinmedikament (Placebo) einnehmen. Danach verglichen sie die geistige Leistungsf\u00e4higkeit der Versuchsteilnehmer. 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