{"id":4453,"date":"2020-02-25T11:07:55","date_gmt":"2020-02-25T10:07:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4453"},"modified":"2020-04-03T10:11:27","modified_gmt":"2020-04-03T08:11:27","slug":"magnesium-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/mineralstoffe-und-spurenelemente\/magnesium-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Magnesium: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Magnesium- und Calcium-Pr\u00e4parate gleichzeitig?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirkungen der Mineralstoffe Magnesium und Calcium sind im \nStoffwechsel eng miteinander verkn\u00fcpft: Mal agieren die beiden \nessentiellen Mikron\u00e4hrstoffe als Gegenspieler, mal arbeiten sie eng \nzusammen. In der Praxis hinterl\u00e4sst dieses theoretische Wissen jedoch \nh\u00e4ufig Unsicherheit und Trugschl\u00fcsse. Was ist bei der Substitution zu \nbeachten? Die Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren (GfB) kl\u00e4rt auf:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMagnesium- und Calcium-Pr\u00e4parate d\u00fcrfen gleichzeitig eingenommen \nwerden&#8220;. Mit diesem klaren Statement m\u00f6chte die GfB einen weit \nverbreiteten Irrglauben aus der Welt r\u00e4umen. Da Magnesium als \nnat\u00fcrlicher CalciumAntagonist bekannt ist, hat sich selbst in \nFachkreisen vielfach die Annahme durchgesetzt, dass die Resorption \nbeeintr\u00e4chtigt sei, wenn beide Mineralstoffe gleichzeitig verabreicht \nwerden. Wie die Experten von der GfB ausf\u00fchrten, ist das allerdings ein \nTrugschluss: \u201eDie Aufnahme von Magnesium und Calcium aus dem Darm \nerfolgt \u00fcber unterschiedliche Transportsysteme. Eine gegenseitige \nBehinderung der Resorption l\u00e4sst sich nur experimentell nachweisen, wenn\n unrealistisch hohe Mengen verabreicht werden&#8220;, erkl\u00e4rte der \nMagnesium-Experte, Prof. Hans-Georg Classen von der Universit\u00e4t \nHohenheim.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Gegenspieler agierten Calcium- und Magnesium-Ionen nur an Geweben\n mit Ionenkan\u00e4len, \u00fcber welche die Stimulation erfolgt, sagte Classen. \nDas sei beispielsweise am Herzen oder an der quer gestreiften und \nglatten Muskulatur der Fall. Am Herzmuskelgewebe bzw. in den Gef\u00e4\u00dfzellen\n wirkt Magnesium einer Calcium-\u00dcberladung entgegen, die das Herzgewebe \nsch\u00e4digt und in den Blutgef\u00e4\u00dfen den Tonus erh\u00f6ht. Daher hat Magnesium \nals physiologischer Calciumantagonist \u00e4hnliche kardioprotektive und \nblutdrucksenkende Eigenschaften wie synthetische Calciumantagonisten, \ndie bei Hypertonie und Herzerkrankungen angewendet werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Magnesiumorotat, das Magnesiumsalz der Orots\u00e4ure, ist in der \nPr\u00e4vention und adjuvanten Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen von \nbesonderem Nutzen, da der Biofaktor Orots\u00e4ure als nat\u00fcrlicher \nMagnesiumFixateur Magnesium-Verlusten in den Herz-und Gef\u00e4\u00df-Zellen \nentgegenwirkt und die herzsch\u00fctzenden Eigenschaften des Mineralstoffs \nunterst\u00fctzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz antagonistischer Wirkungen agieren Magnesium und Calcium auch \nmiteinander, und an keinem der beiden Mineralstoffe darf es mangeln: \n\u201eEin Magnesium-Defizit kann trotz ausreichender Calciumversorgung einen \nCalcium-Mangel nach sich ziehen, mit allen Zeichen der Tetanie wie \nKr\u00e4mpfen in Fingern, Armen und Beinen, Angina pectoris usw..&#8220;, \nerl\u00e4uterte Classen. Die Calcium-Mangelsymptome klingen dauerhaft erst \nab, wenn zus\u00e4tzlich oder ausschlie\u00dflich Magnesium verabreicht wird. \nDieses Ph\u00e4nomen sei dadurch erkl\u00e4rbar, dass wesentliche Schritte des \nCalciumhaushalts Magnesium-abh\u00e4ngig sind, wie etwa die Umwandlung von \nVitamin D in Vitamin D3, das zur Calcium-Resorption aus dem Darm \nben\u00f6tigt wird, sowie die Freisetzung von Parathormon aus der \nNebenschilddr\u00fcse und sein Angriffspunkt am Skelett. \u00dcber \u00e4hnliche \nsynergistische Hormonwirkungen am Knochen erkl\u00e4re sich auch, dass \nausreichende Magnesiumzufuhr bei \u00e4lteren Frauen die Osteoporose stoppen \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><a href=\"https:\/\/www.gf-biofaktoren.de\/\">Die Gesellschaft f\u00fcr Biofaktoren e. V.<\/a> ist ein  gemeinn\u00fctziger Verein, der das Ziel verfolgt, die wissenschaftlichen  Grundlagen der Therapie und Prophylaxe mit Biofaktoren zu f\u00f6rdern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Magnesium-Mangel f\u00f6rdert diabetische Folgesch\u00e4den <\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"489\" height=\"345\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/magnesiumzufuhr.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-4454\"\/><figcaption> Erste  Hinweise auf Magnesiummangel k\u00f6nnen neben Waden- und Fu\u00dfkr\u00e4mpfen pl\u00f6tzliche Leistungsschw\u00e4chen und Konzentrationsschwierigkeiten sein.   Man ist nicht mehr so belastbar, f\u00fchlt sich schneller m\u00fcde und schlapp. Auch Verspannungen in Schultern und Nacken deuten oft auf einen Mangel des Mineralstoffes hin. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diabetiker\n sollten unbedingt ein besonderes Augenmerk auf ihre Versorgung mit dem \nMineralstoff Magnesium richten. Darauf wies die \u201eGesellschaft f\u00fcr \nBiofaktoren e.V.&#8220; auf einer wissenschaftlichen Tagung in Frankfurt a. \nMain hin. Denn ein Magnesium-Mangel, der bei Diabetikern besonders \nh\u00e4ufig vorkommt, f\u00f6rdert nicht nur den Diabetes, sondern auch die \ngef\u00fcrchteten Folgesch\u00e4den der Stoffwechselst\u00f6rung an Herz und \nBlutgef\u00e4\u00dfen. Aktuellen Studien zufolge scheinen entz\u00fcndliche Prozesse in\n diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle zu spielen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie mexikanische Wissenschaftler nachwiesen, steigt bei erniedrigten \nMagnesium-Konzentrationen im Blutserum das so genannte C-reaktive \nProtein (CRP) an, ein Eiwei\u00dfk\u00f6rper, welcher bei entz\u00fcndlichen Vorg\u00e4ngen \nvermehrt ins Blut abgegeben wird. Erh\u00f6hte CRP-Werte gelten als \nRisikofaktor f\u00fcr die Entstehung von (Gef\u00e4\u00df-)Komplikationen wie \nThrombosen und Herzinfarkte. Je schlechter die Stoffwechseleinstellung, \numso h\u00f6her sind die CRP-Werte. Weitere Studien zeigten, dass durch \nMagnesium-Gaben die Wirksamkeit des Insulins verbessert werden kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Magnesium ist vor allem in Vollkornprodukten, H\u00fclsenfr\u00fcchten und  N\u00fcssen enthalten. Im Zweifelsfall und bei Risikopersonen r\u00e4t die  \u201eGesellschaft f\u00fcr Biofaktoren&#8220;, regelm\u00e4\u00dfig ein Magnesiumpr\u00e4parat  einzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Magnesium kann das Risiko des pl\u00f6tzlichen Herztodes (SCD) reduzieren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neue Forschungen untersuchten den Zusammenhang zwischen Magnesium, \nwelches antiarrhythmische Eigenschaften hat, und dem Risiko des \npl\u00f6tzlichen Herztodes (SCD). In der Studie wurden mehr als 88.000 Frauen\n im Zeitraum von \u00fcber 26 Jahren beobachtet und untersucht. Die \nErgebnisse zeigten, dass das relative Risiko f\u00fcr einen pl\u00f6tzlichen \nHerztod signifikant niedriger war bei Frauen mit dem h\u00f6chsten Anteil des\n Magnesium-Verbrauches: sie wiesen ein um 41 Prozent geringeres Risiko \nf\u00fcr einen pl\u00f6tzlichen Herztod auf.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut der Studie, die im American Journal of Clinical Nutrition \nver\u00f6ffentlicht wurde: &#8222;In dieser prospektiven Gruppe von Frauen wurden \nh\u00f6here Plasmakonzentrationen durch die di\u00e4tetische Zufuhr von Magnesium \ngefunden, die mit geringeren Risiken einer Herzerkrankung verbunden \nsind. Falls die beobachtete Assoziation kausal ist, k\u00f6nnten \nInterventionen zur Erh\u00f6hung des Magnesium-Spiegels durch die Ern\u00e4hrung \noder Plasma-Magnesium das Risiko von SCD weiter nach unten richten.\u201c\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Chiuve S. et al., Plasma and dietary magnesium and risk of sudden cardiac death in women. American Journal of Clinical Nutrition February 2011; 93(2): 253-260<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pl\u00f6tzlicher Herztod<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie der Name andeutet, tritt der pl\u00f6tzliche Herztod ohne Vorwarnung  ein, wobei das Leben eines Menschen nur wenige Minuten nach Auftreten  der Symptome endet. Oft liegen diesem pl\u00f6tzlichen Herztod koronare  Herzkrankheiten zugrunde, aber viele Menschen, die am pl\u00f6tzlichen  Herztod starben, wussten nicht, dass sie an einer Herzkrankheit leiden.  In der Tat ist das h\u00e4ufigste &#8222;Symptom&#8220; einer Herzerkrankung tats\u00e4chlich  ein pl\u00f6tzlicher Tod. Vorher gibt es absolut keine Anzeichen f\u00fcr ein  gesundheitliches Problem, keine Anzeichen wie anhaltende Schmerzen im  Brustkorb oder Kurzatmigkeit. In den Vereinigten Staaten gibt es mehr  als 300.000 Todesf\u00e4lle j\u00e4hrlich durch den pl\u00f6tzlichem Herztod, aber es  gibt mehrere M\u00f6glichkeiten zu helfen, Ihr Risiko erheblich zu minimieren  &#8211; Eine davon ist die Erh\u00f6hung der Magnesium-Werte in Ihrem Organismus.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Magnesium und das Risiko f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Herztod<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer der neuesten Studien senkten Frauen, die reichlich Magnesium\n in der Ern\u00e4hrung hatten, ihr Risiko des pl\u00f6tzlichen Herztodes um 37 \nProzent im Vergleich zu denen mit der niedrigsten Aufnahme. Weiter, bei \n0,25 mg\/dl Anstieg des Magnesium-Blutspiegels hatten die Frauen ein um \n41 Prozent geringeres Risiko f\u00fcr pl\u00f6tzlichen Herztod. Eine \u00e4hnliche, \n\u00fcber einen Zeitraum von 15 Jahren durchgef\u00fchrte Studie, im Jahr 2009 \nver\u00f6ffentlicht, hat ferner festgestellt, dass Menschen mit dem h\u00f6chsten \nMagnesiumgehalt im Blut ein um 40 Prozent geringeres Risiko von SCD \nhatten, im Vergleich zu denjenigen Menschen mit den niedrigsten \nMagnesium-Werten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihr K\u00f6rper nutzt das Magnesium f\u00fcr mehr als 300 biochemische  Reaktionen, einschlie\u00dflich solcher, die die normale Muskel- und  Nervenfunktion pflegen und h\u00e4lt Ihren Herzrhythmus stabil. Der  pl\u00f6tzliche Herztod tritt oft ein, weil die elektrischen Impulse in Ihrem  Herzen zu schnell und zu ungeordnet sind, was zu einem unregelm\u00e4\u00dfigen  Herzrhythmus (Arrhythmie) f\u00fchrt und dazu, dass Ihr Herz pl\u00f6tzlich  aufh\u00f6rt zu schlagen: Ursache: Fehlendes Magnesium, welches  antiarrhythmisch wirkt, es hilft, abnorme Rhythmen des Herzens zu  unterdr\u00fccken, dadurch wird das Risiko f\u00fcr einen SCD minimiert.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was sind die besten Nahrungsquellen f\u00fcr Magnesium? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00fcnes Blattgem\u00fcse wie Spinat und Mangold sind ausgezeichnete Quellen\n f\u00fcr Magnesium, ebenso wie einige Bohnen, N\u00fcsse und Samen, wie Mandeln, \nK\u00fcrbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesam. Auch Avocados sind eine gute \nQuelle daf\u00fcr.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neueste Ern\u00e4hrungs-Umfragen deuten darauf hin, dass viele Menschen  nicht die empfohlenen Mengen an Magnesium bekommen. Es wird bef\u00fcrchtet,  dass viele Menschen nicht genug Magnesium in ihrem K\u00f6rper speichern  k\u00f6nnen, weil der Magnesiumgehalt allein durch die Nahrung m\u00f6glicherweise  nicht hoch genug ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Daraus l\u00e4sst sich klar ableiten:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hat Ihr K\u00f6rper gen\u00fcgend Magnesium gespeichert, kann dies eine \nSchutzma\u00dfnahme gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine \nImmundysfunktion sein. Um sicherzustellen, dass Sie genug Magnesium \nbekommen, m\u00fcssen Sie zuerst sicher sein, dass Sie eine \nabwechslungsreiche Vollwert-Ern\u00e4hrung essen, oder einen Ern\u00e4hrungsplan \nhaben, der auf Ihren Bedarf zugeschnitten ist. <br>Es gibt auch andere Faktoren, die zu einer erh\u00f6hten Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krankheiten und Magnesiummangel f\u00fchren, darunter sind:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein ungesundes Verdauungssystem, das die F\u00e4higkeit Ihres K\u00f6rpers beeintr\u00e4chtigt, Magnesium zu absorbieren (Morbus Crohn, usw.).<\/li><li>Ungesunde Nieren, die zu einem \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Verlust von Magnesium im Urin beitragen&nbsp;<\/li><li>Diabetes, besonders wenn er schlecht eingestellt ist, was die Ausscheidung von Magnesium im Urin erh\u00f6ht&nbsp;<\/li><li>Alkoholismus &#8211; bis zu 60 Prozent der Alkoholiker haben niedrige Magnesium-Blutspiegel&nbsp;<\/li><li>Alter\n &#8211; \u00e4ltere Erwachsene sind eher mangelhaft mit Magnesium versorgt, da die\n Magnesium-Absorption mit dem Alter abnimmt und \u00e4ltere Menschen h\u00e4ufiger\n Medikamente einnehmen, die mit der Absorption interferieren k\u00f6nnen.&nbsp;<\/li><li>Bestimmte\n Medikamente &#8211; Diuretika, Antibiotika und Medikamente zur Behandlung von\n Krebs k\u00f6nnen alle im Ergebnis Magnesiummangel aufzeigen. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn  eine dieser Bedingungen auf Sie zutrifft, lassen Sie Ihren  Magnesium-Spiegel \u00fcberpr\u00fcfen, um sicherzustellen, dass dieser nicht  mangelhaft ist. Die meisten Menschen k\u00f6nnen ihre Magnesium-Werte im  gesunden Bereich halten durch den Verzehr einer abwechslungsreichen  Ern\u00e4hrung, darunter sollten sich viele dunkelgr\u00fcne Blattgem\u00fcse befinden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum enth\u00e4lt Bio-Gem\u00fcse mehr Magnesium? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Serumspiegel von Magnesium in Ihrer Nahrung sind abh\u00e4ngig von der\n H\u00f6he des Magnesiumgehaltes in der Erde, aus der Ihre Nahrung stammt. \nBio-Lebensmittel enthalten mehr Magnesium, da sie frei sind von den \n\u00fcblichen eingesetzten D\u00fcngemitteln, die bei konventionellen Betrieben \neingesetzt werden und sehr viel Stickstoff, Phosphor und Kalium \nenthalten anstelle von Magnesium.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Also ideal f\u00fcr Sie ist: <\/strong>Essen Sie t\u00e4glich viel \norganisches gr\u00fcnes Blattgem\u00fcse, N\u00fcsse und Samen, und Ihr \nMagnesiumspiegel wird immer besser aufgef\u00fcllt. Auch S\u00e4fte aus Gr\u00fcngem\u00fcse\n kann n\u00fctzlich sein. Zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen zum Schutz vor einem \npl\u00f6tzlichen Herztod Die Herzkrankheit ist eine der Krankheiten, die am \neinfachsten zu verhindern und zu vermeiden ist, aber Sie m\u00fcssen einfach \ndar\u00fcber proaktiv nachdenken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zun\u00e4chst beurteilen Sie Ihre Risikofaktoren f\u00fcr Herzerkrankungen: \nWenn Sie an einem Typ-2-Diabetes leiden, haben Sie bereits ein erh\u00f6htes \nRisiko, so dass f\u00fcr Sie die Empfehlungen, die weiter unten aufgef\u00fchrt \nsind, gelten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Rest von Ihnen wird einer der wichtigsten Risikofaktoren, Ihr\n HDL-Cholesterin-Verh\u00e4ltnis stehen. Allein die Bestimmung Ihres \nGesamtcholesterinspiegels ist wertlos bei der Bewertung Ihres Risikos \nf\u00fcr Herzerkrankungen, es sei denn, der Wert befindet sich in der N\u00e4he \nvon 340 oder mehr. Und vielleicht noch wichtiger f\u00fcr Sie ist: Sie m\u00fcssen\n sich bewusst sein, dass Cholesterin allein nicht die Ursache f\u00fcr \nHerzkrankheiten ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig ist:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ihr HDL-\/Cholesterin-Verh\u00e4ltnis&nbsp;<\/li><li>Ihr Triglycerid-\/HDL-Verh\u00e4ltnis <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein\n hoher HDL-Prozentsatz ist ein sehr potenter Risikofaktor f\u00fcr \nHerzkrankheiten. Nur teilen Sie Ihren HDL-Spiegel durch Ihren \nCholesterinspiegel. Dieser Prozentsatz sollte idealerweise bei \u00fcber 24 \nProzent liegen. Unterhalb von 10 Prozent ist es ein wichtiger Indikator \nf\u00fcr das Risiko f\u00fcr Herzerkrankungen. Sie k\u00f6nnen auch das gleiche mit \nIhrem Triglyzerid- und HDL-Verh\u00e4ltnis tun. Dieser Prozentsatz sollte \nunter 2 liegen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Sie einen Risikofaktor haben: Stellen Sie sicher, dass Ihr \nVitamin D-Spiegel optimiert ist. Wie bei Magnesium auch, korrelieren \nniedrige Vitamin D-Spiegel im Blut mit einem erh\u00f6htem Risiko von \nHerzerkrankungen und Herzinfarkt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine fr\u00fchere Studie ergab, dass Frauen, die einen niedrigen Vitamin D  \u2013Spiegel haben, das Risiko eines Todes durch Herzerkrankungen um mehr  als ein Drittel erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zur Senkung des Risikos eines pl\u00f6tzlichen Herztodes ist wichtig:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Optimieren Sie Ihren Vitamin D-Spiegel&nbsp;<\/li><li>Optimieren Sie Ihren Magnesium-Spiegel&nbsp;<\/li><li>Ern\u00e4hren Sie sich auf die genannte gesunde Weise&nbsp;<\/li><li>Bewegen Sie sich ausreichend&nbsp;<\/li><li>Vermeiden Sie emotionalen Stress.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine gesteigerte Magnesiumaufnahme k\u00f6nnte die Insulinempfindlichkeit verbessern<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer amerikanischen Studie mit 1223 M\u00e4nnern und 1485 Frauen ohne \nDiabetes war die gesteigerte Aufnahme von Magnesium mit der Nahrung mit \neiner verbesserten Insulinempfindlichkeit verkn\u00fcpft. Die mittlere \nMagnesiumaufnahme sowohl \u00fcber die Nahrung als auch \u00fcber Supplemente lag \nbei den M\u00e4nnern bei 298 mg pro Tag und bei den Frauen bei 281 mg pro \nTag. Die Nahrungsmittel, welche haupts\u00e4chlich zur Magnesiumversorgung \nbeitrugen, waren Magermilch, Kaffee, Getreide, dunkles Brot, Bananen, \nH\u00fchnchen ohne Haut, Bier und Orangensaft.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teilnehmer, welche im obersten F\u00fcnftel der Magnesiumaufnahme lagen, \nhatten eine deutliche h\u00f6here Insulinempfindlichkeit verglichen mit den \nTeilnehmern im untersten F\u00fcnftel.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Anbetracht der sich ausdehnenden und steigenden Verbreitung von Typ-2-Diabetes sind diese Ergebnisse von Bedeutung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus: \u00abDiese Studie unterst\u00fctzt die \nHypothese, dass die erh\u00f6hte Aufnahme von Magnesium die Glucose- und \nInsulinhom\u00f6ostase verbessern und dadurch das Risiko an einem \nTyp-2-Diabetes zu erkranken senken kann.\u00bb\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse sollten die Menschen ermutigen ihre Ern\u00e4hrung mit \nmagnesiumreicher Kost zu bereichern wie z.B. mit Vollkornprodukten, die \nauch viele Ballaststoffe enthalten, welche das Typ-2-Diabetes-Risiko \nzus\u00e4tzlich senken k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Rumawas ME, et al. Magnesium intake is related to improved insulin  homeostasis in the framingham offspring cohort. J Am Coll Nutr 2006;  25(6): 486-92.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Magnesium ist wirksam bei der Behandlung von Depressionen bei \u00e4lteren Personen mit Diabetes Typ II<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorliegende Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit \neiner oralen Supplementierung mit Magnesiumchlorid zur Behandlung von \nDepressionen bei \u00e4lteren Personen mit Diabetes Typ II. Vorangegangene \nPublikationen zeigten, dass es vor allem bei \u00e4lteren Personen zu \nWechselwirkungen dieser beiden Krankheiten kommt: die Entwicklung einer \nDepression bei Patienten mit Diabetes Typ II wirkte sich negativ auf den\n Verlauf der Diabetes-Erkrankung aus und umgekehrt. Eine Behandlung der \nDepression ist also unbedingt angezeigt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">23 Personen im Alter von 60 Jahren und \u00e4lter mit Diabetes Typ II, \ntiefen Magnesiumwerten sowie neu diagnostizierter Depression erhielten \nw\u00e4hrend 12 Wochen entweder t\u00e4glich 50 ml einer 5%igen \nMagnesiumchlorid-L\u00f6sung (450 mg elementares Magnesium) oder \ndurchschnittlich 50 mg Imipramin. Die Aufteilung der Studienteilnehmer \nin die Magnesium- (12 Personen) respektive Imipramin-Gruppen (11 \nPersonen) erfolgte randomisiert. Als Ausschlusskriterien f\u00fcr die \nTeilnahme an der Studie galten: Witwenstand oder Scheidung innerhalb der\n letzten 6 Monate, Alkoholismus, degenerative Erkrankungen des zentralen\n Nervensystems, Diagnose des Diabetes vor weniger als 6 Monaten, \nchronischer Durchfall, der Gebrauch von Diuretika sowie eine \neingeschr\u00e4nkte Nierenfunktion. Untersucht wurden bei allen Patienten zu \nBeginn und am Ende der Behandlung der Magnesiumspiegel im Serum, sowie \nder Schweregrad der Depression aufgrund der Yasavage und Brink- \nPunktesysteme.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend dem bei der initialen Untersuchung keine signifikanten \nUnterschiede zwischen den beiden Gruppen bestanden, zeigte die \nMagnesiumchlorid-Gruppe erwartungsgem\u00e4\u00df wesentlich h\u00f6here \nMagnesium-Spiegel im Vergleich zur Imipramin-Gruppe. Insgesamt 7 (58,3%)\n Patienten in der Gruppe mit Magnesiumchlorid und 9 (81,2%) Patienten in\n den Gruppe mit Imipramin erfuhren eine Verbesserung Ihrer \nDepressions-Symptome.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus kann geschlossen werden, dass Magnesiumchlorid bei der \nBehandlung von Depressionen bei \u00e4lteren Personen mit Diabetes Typ 11 \n\u00e4hnlich effektiv ist wie Imipramin, jedoch bedeutend weniger \nNebenwirkungen aufweist. Deshalb sollte Magnesium k\u00fcnftig bei der \nBehandlung von Depressionen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Barragan-Rodriguez Lazaro et aL, Efficacy and safety of oral  magnesium supplementation in the treatment of depression in the elderfy  with type 2 diabetes: a randomized, equivalent trail., Magnesium  Research 2008; 21(4); 218-23.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Magnesium- und Calcium-Pr\u00e4parate gleichzeitig? Die Wirkungen der Mineralstoffe Magnesium und Calcium sind im Stoffwechsel eng miteinander verkn\u00fcpft: Mal agieren die beiden essentiellen Mikron\u00e4hrstoffe als Gegenspieler, mal arbeiten sie eng zusammen. In der Praxis hinterl\u00e4sst dieses theoretische Wissen jedoch h\u00e4ufig Unsicherheit und Trugschl\u00fcsse. Was ist bei der Substitution zu beachten? 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