{"id":4294,"date":"2020-02-24T13:47:38","date_gmt":"2020-02-24T12:47:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4294"},"modified":"2020-04-03T11:42:43","modified_gmt":"2020-04-03T09:42:43","slug":"folsaeure-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/folsaeure-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Fols\u00e4ure: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Langzeit-Gabe von Fols\u00e4ure verbessert die kognitive Funktion \nbei \u00e4lteren Menschen und verlangsamt den alterungsbedingten Verlust des \nGeh\u00f6rs<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unter Verwendung eines randomisierten, doppelblinden und \nplacebokontrollierten Studiedesigns wurde in einem wichtigen \nGrossversuch in den Niederlanden bei 818 Teilnehmern zwischen 50 und 70 \nJahren mit erh\u00f6hten Homocysteinspiegeln im Blut und normalen \nSerum-Vitamin B12-Werten nach einer Langzeit-Gabe von Fols\u00e4ure \nverbesserte kognitive Funktionen festgestellt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Teilnehmer erhielten randomisiert \u00fcber drei Jahre lang entweder 800 \u00b5g Fols\u00e4ure pro Tag oder ein Placebo.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verglichen mit der Placebogruppe waren die Ver\u00e4nderungen bei der \nGed\u00e4chtnisleistung, bei der Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit und\n der sensomotorischen Geschwindigkeit nach drei Jahren deutlich besser \nin der Fols\u00e4ure-Gruppe.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich sanken die Gesamthomocysteinwerte im Plasma um 26% in der Verumgruppe.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus: \u00abDie Fols\u00e4ure-Gabe verbessert die \nLeistung bei Tests, welche die Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit \nund die Ged\u00e4chtnisleistung beurteilt. Diese beiden Bereiche sind bekannt\n f\u00fcr ihr Nachlassen im Alter\u00bb.&nbsp;\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten \nStudie mit 712 \u00e4lteren M\u00e4nnern und Frauen mit erh\u00f6hten Homocystein- und \nnormalen Vitamin B12\u2013Blutspiegeln und ohne Mittelohrproblemen oder \nVerlust des Geh\u00f6rs verlangsamte die Gabe von Fols\u00e4ure den \naltersabh\u00e4ngigen Geh\u00f6rverlust. Die Teilnehmer erhielten randomisiert \n\u00fcber drei Jahre entweder 800 \u00b5g Fols\u00e4ure oder ein Placebo pro Tag.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Ende der Studie hatte sich die H\u00f6rschwelle der niedrigen \nFrequenzen um ein Dezibel bei der Fols\u00e4uregruppe erh\u00f6ht und um 1,7 \nDezibel bei der Placebogruppe. Es wurden keine signifikanten \nUnterschiede der H\u00f6rschwelle der hohen Frequenzen bei den beiden Gruppen\n gefunden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus: \u00abEine Fols\u00e4ure-Gabe verlangsamt den \nAbbau des Geh\u00f6rs in dem Bereich der Sprachfrequenzen, welcher mit dem \nAltern der Bev\u00f6lkerung in einem Land ohne Fols\u00e4ureanreicherung der \nNahrung verkn\u00fcpft ist. Der Effekt sollte vor allem in \nBev\u00f6lkerungsgruppen \u00fcberpr\u00fcft werden, welche in L\u00e4ndern mit einem \nFols\u00e4ureanreicherungsprogramm leben.\u00bb\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer prospektiven U.S.-Studie mit 965 Personen im Alter von 65 \nJahren oder \u00e4lter und ohne ein Zeichen von Demenz zu Studienbeginn \nweisen die Resultate darauf hin, dass eine erh\u00f6hte Folataufnahme (sowohl\n \u00fcber die Nahrung, als auch \u00fcber Supplemente) das Risiko einer Alzheimer\n Erkrankung (AD) senken kann. Die Gesamtaufnahme \u00fcber die Nahrung und \n\u00fcber Supplemente von Folat, Vitamin B6 und B12 wurden durch einen \nNahrungsfrequenz-Fragebogen ermittelt. W\u00e4hrend 6,1 Jahren der \nmedizinischen Begleitung und nach Angleichen von St\u00f6rvariablen, zeigten \nPersonen im obersten Viertel der Gesamtfolataufnahme ein um 50% \ngeringeres Risiko an AD zu erkranken, verglichen mit den Personen im \nuntersten Viertel. Es konnte kein Zusammenhang zwischen dem Risiko einer\n AD und Vitamin B6- und B12Spiegeln gefunden werden. Die Autoren \nschlossen daraus: \u00abEine erh\u00f6hte Folataufnahme kann unabh\u00e4ngig von \nanderen Risikofaktoren und den Blutwerten an Vitaminen B6 und B12 das \nRisiko, an AD zu erkranken, senken.\u00bb\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Durga J et al. Effect of 3-year folic acid supplementation on  cognitive function in older adults in the FACIT trial: a randomized,  double blind, controlled trial. The Lancet, 2007;369:208-216.Effects of  folic acid supplementation on hearing in older adults: a randomized,  controlled trial. Ann Intern Med., 2007; 146(1): 1-9.&nbsp;<\/em> <\/li><li><em>Luchsinger JA et al. Relation of higher folate intake to lower risk of Alzheimer disease in the elderly. Arch Neurol, 2007; 64(1): 86-92.&nbsp;<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Fols\u00e4ure, Calcium und Vitamin D kann das Risiko eines Koloncarcinoms senken helfen<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"264\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_folsaeure_57b8d66b6d.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4295\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_folsaeure_57b8d66b6d.jpg 350w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_folsaeure_57b8d66b6d-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_folsaeure_57b8d66b6d-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption> Die  Fols\u00e4ure besteht aus drei Komponenten: einem Pteridin-Derivat   (2-Amino-4-hydroxy-6-methylpteridin), der p-Aminobenzoes\u00e4ure und   Glutamins\u00e4ure. Pterin-Systeme spielen in der Natur bei verschiedenen   Prozessen eine Rolle, Tetrahydrobiopterin ist unter anderem bei der   Hydroxylierung von Phenylalanin zu Tyrosin beteiligt.Fols\u00e4ure ist in   vielen Lebensmitteln enthalten und wird auch von Darmbakterien   produziert. In Mitteleuropa kommt eine Vitamin-Unterversorgung   gelegentlich vor, meist resultiert der Fols\u00e4ure-Mangel aus   Resorptionsst\u00f6rungen, \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Alkoholkonsum oder einem   (schwangerschafts- oder krankheitsbedingten) gesteigerten Bedarf. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fols\u00e4ure<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die niedrige Aufnahme von Fols\u00e4ure \u00fcber die Nahrung kann eine DNS &#8211; \nHypomethylierung im Kolonepithel hervorrufen und dadurch das Risiko \neines Koloncarcinoms erh\u00f6hen. Die Hypothese, dass eine Fols\u00e4ure &#8211; \nEinnahme die DNS Methylierung steigern kann, wurde bei 31 Patienten mit \neinem kolorektalen Adenom in einer randomisierten, doppelblinden, \nplacebokontrollierten Studie \u00fcberpr\u00fcft. Den britischen Erwachsenen wurde\n t\u00e4glich entweder 400 Lig Fols\u00e4ure (n=15) oder ein Placebo (n=16) \u00fcber \neinen Zeitraum von 10 Wochen verabreicht. Genomische DNS &#8211; Methylierung,\n Serum \u2013 und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel und die \nPlasmahomocysteinkonzentration wurden gemessen. Die Fols\u00e4ure -Gabe \nsteigerte die Serum &#8211; und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel um 81% bzw. 57%\n und senkte die Plasmahomocysteinkonzentration um 12%. Die \nFols\u00e4ure-Einnahme wies au\u00dferdem eine Steigerung der DNS &#8211; Methylierung \nvon 25% in der Kolonschleimhaut auf. Diese Ergebnisse legen nahe, dass \ndie DNS-Hypomethylierung durch die physiologische Fols\u00e4ure-Gabe \naufgehoben und dadurch das Risiko eines Koloncarcinoms gesenkt werden \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pufulete M. et al., Effect of folic acid supplementation on genomic DNA methylation in patients with colorectal adenoma. Gut 2005;54(5):648-53.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Calcium und Vitamin D<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Forscherteam aus den USA untersuchte die Verbindung zwischen der \nCalcium &#8211; Einnahme und eines kolorektalen Carcinoms in einer \nprospektiven Studie bei 45&#8217;000 Frauen. Die Teilnehmerinnen wurden im \nDurchschnitt 8,5 Jahre begleitet. W\u00e4hrend dieser Zeit entwickelten 482 \nTeilnehmerinnen ein kolorektales Carcinom. Die Einnahme von Calcium \nwurde in folgende Kategorien eingeteilt: 0 mg \/ Tag, 0 bis 400 mg \/ Tag,\n 401 bis 800 mg \/ Tag und \u00fcber 800 mg \/ Tag. F\u00fcr die aufsteigenden \nKategorien der Calciumaufnahme beliefen sich die Risikoverh\u00e4ltnisse (und\n 95% Cl) im Vergleich zu keinerlei Supplementeinnahme auf 1.08 \n(0,87-1,34), 0,96 (0,70-1,32) und 0,76 (0,56-1,02), P (trend) = 0,09. \nGleichzeitig f\u00fchrte eine hohe Aufnahme von Calcium sowohl \u00fcber die \nNahrung als auch \u00fcber Supplemente zu einer weiteren Risikosenkung (RR= \n0,54; 95% Cl, 0,37-0,79). Diese Zahlen deuten darauf hin, dass eine \nSteigerung der Calciumaufnahme von 400 bis 800 mg \/ Ca pro Tag mit einem\n 25% geringeren Risiko, ein kolorektales Carcinom zu entwickeln, \nverkn\u00fcpft war. Diese Risikosenkung zeigte sich unabh\u00e4ngig von der \nEinnahmequelle (Nahrung oder Supplement).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Flood A. et al., Calcium from Diet and Supplements is AssociatedWith Reduced Risk of Colorectal Cancer in aProspective Cohort of Women. Cancer Epidemiology Biomarkers Prevention. 2005; 14(1): 126-32<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amerikanische Wissenschaftler f\u00fchrten einen multizentrischen,  randomisierten klinischen Versuch durch, um den Einfluss von  Ern\u00e4hrungsfaktoren auf das erneute Auftreten von adenomat\u00f6sen Polypen im  Dickdarm zu bestimmt. Detaillierte Daten zur Nahrungsaufnahme und der  Verwendung von Supplementen wurden zu Beginn der Studie und viermal  j\u00e4hrlich bei Untersuchungen gesammelt. Das Wiederauftreten von Adenomen  wurde mittels einer kompletten Kolonoskopie zu Beginn der Studie, nach  einen und nach vier Jahren \u00fcberpr\u00fcft. Ein Wiederauftreten wurde bei 754  der 1905 Versuchsteilnehmer beobachtet. Die Gesamtaufnahme von Vitamin D  wiederum war umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines Adenoms verkn\u00fcpft  (OR=0,84; P-trend = 0,03). Die Einnahme von Calcium &#8211; und Vitamin D &#8211;  Supplementen war ebenfalls umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines  Adenoms verkn\u00fcpft (OR=0,82 f\u00fcr Calcium und 0,82 f\u00fcr Vitamin D). Diese  Studie weist darauf hin, dass die Einnahme von Calcium und Vitamin D &#8211;  Supplementen das Risiko des Wiederauftretens eines Kolonadenoms senken kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nutr 2005; 135 (2):2 52-9<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fols\u00e4ure n\u00fctzlich in der Behandlung von Depressionen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl eine Reihe von effektiven Behandlungen der Depression \nexistieren, k\u00f6nnte die Effektivit\u00e4t der Behandlungen durch den Einsatz \nvon adjuvanten Therapien z.B. mit Fols\u00e4ure verbessert werden. Ein \nk\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichter \u00dcbersichtsartikel der Psychiater der \nUniversit\u00e4t Oxford \u00fcberpr\u00fcft die Effektivit\u00e4t von Folat in der \nBehandlung der Depression und ermittelt die Nebenwirkungen und die \nAkzeptanz der Fols\u00e4ure-Behandlung. Die Forscher \u00fcberpr\u00fcften ersch\u00f6pfend \ndie relevanten Artikel und wichtigsten B\u00fccher. Experten auf diesem \nGebiet und die pharmazeutische Industrie wurdenangeschrieben bez\u00fcglich \nnicht ver\u00f6ffentlichten Materials. Alle randomisierten, kontrollierten \nStudien, welche die Behandlung mit Fols\u00e4ure oder \n5&#8242;-Methyltetrahydrofols\u00e4ure mit einer alternativen Therapie verglichen, \nwurden \u00fcberpr\u00fcft. Studien mit 247 Personen wurden miteinbezogen. \nGesamthaft betrachtet legen die Studien nahe, dass der Zusatz von Folat \nzu einer Therapie der Depression zu einer signifikanten Verbesserung der\n Depression f\u00fchren kann verglichen mit der alleinigen Therapie mit \nAntidepressiva. Des Weiteren konnten sie keinen Hinweis auf irgendwelche\n Probleme bez\u00fcglich der Akzeptanz oder Sicherheit eines \nFols\u00e4ure-Zusatzes finden. Die Autoren schlossen aus den begrenzt \nerh\u00e4ltlichen Hinweisen, dass Folat eine ma\u00dfgebliche Rolle als Supplement\n bei anderen Therapien der Depression spielen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unklar ist jedoch, ob dieser Nutzen sowohl bei Personen mit normalen \nFolatspiegeln als auch bei solchen mit einem Folatmangel eine Rolle \nspielt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Taylor MJ et al. Folate for depressive disorders. Cochrane Database Syst Rev. 2003;2:CD003390<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fols\u00e4ure beugt Krebs vor<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit Fols\u00e4ure (auch Vitamin B9 genannt), l\u00e4sst sich \nForschem zufolge offenbar verschiedenen Krebsarten vorbeugen. Eine \nStudie mit rund 89.000 Frauen in den USA habe ergeben, dass eine \nmindestens 15-j\u00e4hrige Einnahme von t\u00e4glich mehr als 400 Mikrogramm \nFols\u00e4ure das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken um 75% senkt. Das teilt \ndas Deutsch Gr\u00fcne Kreuz (DGK) in Marburg mit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere Studie mit etwa 5600 Frauen zeigte  demnach, dass eine t\u00e4glich Menge von mehr als 350 Mikrogramm das Risiko  um 40 Prozent reduziert. Auch die Gefahr von Tumoren unter anderem in  Lunge, Magen, Geb\u00e4rmutterhals, Speiser\u00f6hre, Bauchspeicheldr\u00fcse und  weiblicher Brust sowie an der Haut lasse sich damit offenbar senken.  Fols\u00e4ure findet sich insbesondere in Lebensmitteln wie gr\u00fcnem  Blattgem\u00fcse, Brokkoli, H\u00fclsenfr\u00fcchten, Leber, Vollkornprodukten, Soja  und Eigelb.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bluthochdruck &#8211; Mit Fols\u00e4ure beugen Sie vor<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Studie der angesehenen Harvard-Universit\u00e4t in Bosten\/USA hat \ngezeigt, dass Sie sich mit Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln, die das B-Vitamin \nFols\u00e4ure enthalten, wirkungsvoll vor Bluthochdruck sch\u00fctzen k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die neuen Daten stammen aus der so genannten &#8222;Nurses Health Study&#8220;, \nbei der mehr als 100.000 Krankenschwestern regelm\u00e4\u00dfig auf ihren \nGesundheitszustand untersucht werden, und wurden im Januar 2005 in der \nZeitschrift der amerikanischen (JAMA) vorgestellt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von \u00fcber 93.000 Frauen, die zu Beginn der Studie einen normalen \nBlutdruck hatten, entwickelten innerhalb von acht Jahren mehr als 7.300 \neinen Bluthochdruck. Das Risiko war jedoch bei denen, die t\u00e4glich mehr \nals 1 mg Fols\u00e4ure aufnahmen, um 46 % geringer als bei denen mit einer \nZufuhr unter 0,2 mg.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland liegt die durchschnittliche Fols\u00e4urezufuhr mit der  Nahrung bei etwa 0,3 mg. F\u00fcr einen optimalen Schutz vor Bluthochdruck  reicht das nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine erh\u00f6hte Aufnahme an Fols\u00e4ure steigert die Rate der \nZwillingsgeburten bei Frauen, welche sich einer In-Vitro-Fertilisation \nunterzogen haben<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer prospektiven Kohorten-Studie konnte gezeigt werden, dass \nhohe Folat-Plasmaspiegel mit einer gr\u00f6\u00dferen Wahrscheinlichkeit einer \nZwillingsgeburt w\u00e4hrend einer In-Vitro-Fertilisation (IVF) in Verbindung\n gebracht werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierf\u00fcr wurden 602 Frauen aus Gro\u00dfbritannien in die Studie \neingeschlossen, welche sich einer Behandlung gegen Unfruchtbarkeit \nunterzogen hatten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hierbei wurden zum einen Fragebogen zur Bewertung der Aufnahme an \nFolat und Vitamin B12 verwendet. Zum anderen wurden die Plasmaspiegel \nvon Folat und Vitamin B12 und deren Konzentrationen in den roten \nBlutk\u00f6rperchen gemessen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es zeigte sich, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsgeburt \nnach einer IVF bei erh\u00f6hten Folatkonzentrationen im Plasma und in den \nroten Blutk\u00f6rperchen um 30 bis 50% steigt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ergebnisse lassen einen Zusammenhang zwischen der erh\u00f6hten \nWahrscheinlichkeit einer Zwillingsgeburt und den erh\u00f6hten \nFolatkonzentrationen bei Frauen, welche sich einer IVF unterzogen und \nvoraussichtlich eine erfolgreiche Schwangerschaft haben, vermuten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Haggarty P, McCallum H, et al,<\/em> <em>Effect of B vitamins and genetics on success of in-vitro fertilisation: prospective cohort study. The Lancet, 2006; 367(9521) 1513-1519.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geringe Fols\u00e4ure-Einnahme bei M\u00e4nnern und eine geringe Vitamin B12-Einnahme bei Frauen erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Depressionen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es wurde bereits in zahlreichen fr\u00fcher publizierten Studien \u00fcber \neinen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen tiefen B-Vitamin, beziehungsweise \nhohen Homocystein-Blutspiegeln und dem Auftreten von Depressionen \nberichtet. Ausserdem konnte gezeigt werden, dass Menschen mit tiefem \nFols\u00e4ure-Blutspiegel weniger gut auf Antidepressiva ansprechen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">9670 Studienteilnehmer der SUN-Kohorten-Studie wurden alle zwei Jahre\n w\u00e4hrend 5,5 Jahren mittels eines semiquantitativen Fragebogens zu ihren\n Ern\u00e4hrungsgewohnheiten befragt. Ebenfalls wurden die Informationen \u00fcber\n das Vorhandensein und den Schweregrad allf\u00e4lliger Depressionen durch \neinen Fragebogen eruiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt traten im Untersuchungszeitraum 229 F\u00e4lle von Depressionen \nbei M\u00e4nnern und 363 F\u00e4lle bei Frauen auf. Die statistische Auswertung \nder Fragebogen hat ergeben, dass bei M\u00e4nnern tiefe Fols\u00e4ure-Einnahmen \nmit einem fast dreifach erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Depressionen einhergehen. \nDieses Resultat gilt insbesondere f\u00fcr Raucher und f\u00fcr M\u00e4nner mit einer \nniedrigen Angstschwelle. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass Frauen \nmit einer h\u00f6heren Vitamin B12-Zufuhr im Vergleich zu Frauen mit einer \nniedrigen Vitamin B12-Versorgung ein um 32-42% geringeres Risiko f\u00fcr \nDepressionen hatten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der Resultate dieser Studie besteht ein eindeutiger \nZusammenhang zwischen dem Auftreten von Depressionen und tiefer \nFols\u00e4ure-Einnahme bei M\u00e4nnern, sowie tiefer Vitamin B12-Einnahme bei \nFrauen. Die begleitende Einnahme eines Nahrungserg\u00e4nzungs-Pr\u00e4parates mit\n B-Vitaminen ist daher f\u00fcr Personen, die an einer Depression erkrankt \nsind, sinnvoll.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sanchez-Villegas A. et al., Association between folate, vitamin B6  and vitamin 812 intake and depression in the SUN cohort study, J Hum  Nutr Diet, 2009; 22(2): 122-33.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die zus\u00e4tzliche Gabe von Fols\u00e4ure k\u00f6nnte gegen Arteriosklerose sch\u00fctzen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der Universit\u00e4t von Pisa, Italien wurde eine zw\u00f6lfw\u00f6chige, \nrandomisierte placebokontrollierte Studie mit 60 gesunden, aber \n\u00fcbergewichtigen Versuchspersonen mit einer normalen Glucosetoleranz \ndurchgef\u00fchrt, bei welcher gezeigt werden konnte, dass die Fols\u00e4uregabe \ndie Insulinsensitivit\u00e4t verbesserte und die Blutspiegel bestimmter \nEntz\u00fcndungsmediatoren, unabh\u00e4ngig von einer Gewichtsreduktion, senkte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Versuchspersonen erhielten randomisiert entweder Fols\u00e4ure oder \nein Placebo. Am Ende der Behandlungsperiode zeigten sich bei denjenigen \nPersonen, welche Fols\u00e4ure erhalten hatten, reduzierte \nHomocysteinspiegel, eine verbesserte Insulinsensitivit\u00e4t und ein \nsignifikanter Abfall der Konzentrationen im Blut, verglichen zu den \nAusgangswerten von folgenden Mediatoren: Monocyte Chemoattractant \nProtein 1 (MCP-1), Interleukin-8 und C-reaktives Protein. Allerdings \nkonnten bei der Fols\u00e4ure-Gruppe am Ende der Behandlung keine \nsignifikanten \u00c4nderungen im BMI oder der Fettmasse beobachtet werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem lassen die Ergebnisse darauf schlie\u00dfen, dass eine \nkurzzeitige Gabe von Fols\u00e4ure einen sch\u00fctzenden Effekt gegen\u00fcber \nArteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen bei gesunden, \n\u00fcbergewichtigen Personen haben kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Solini A, Santini E, et al, Short-term folic acid supplementation protects against atherosclerosis and cardiovascular diseases.<\/em> <em>Int&nbsp; Obes (lond.), 2006 Feb 21; [Epub ahead of print]<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Altersabh\u00e4ngiger kognitiver Verfall und Geh\u00f6rverlust k\u00f6nnten durch Fols\u00e4ure, Vitamin B12 und Selen reduziert werden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bev\u00f6lkerung Westeuropas vollzieht sich ein rapider \ndemographischer Alterungsprozess und dadurch, dass immer mehr Menschen \nimmer \u00e4lter werden, werden die Abnahme der Ged\u00e4chtnisleistung, die \nAufmerksamkeit und die allgemeinen kognitiven F\u00e4higkeiten f\u00fcr die \n\u00f6ffentliche Gesundheit immer wichtiger.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene neue und wichtige Studien zeigen das pr\u00e4ventive  Potential der B-Vitamine: Fols\u00e4ure und Vitamin B k\u00f6nnten f\u00fcr die  geistigen Funktionen durch ihre F\u00e4higkeit die Blutwerte des  Homocysteins, einem toxischen Metaboliten, zu senken von Nutzen sein.  Ebenso scheint eine erh\u00f6hte Aufnahme an Selen protektiv zu wirken. Dies  sind bemerkenswerte neue Entdeckungen mit hoher Relevanz f\u00fcr viele  gesunde \u00e4ltere Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Fols\u00e4ure, Calcium und Vitamin D kann das Risiko eines Koloncarcinoms senken helfen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fols\u00e4ure<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die niedrige Aufnahme von Fols\u00e4ure \u00fcber die Nahrung kann eine DNS &#8211; \nHypomethylation im Kolonepithel hervorrufen und dadurch das Risiko eines\n Koloncarcinoms erh\u00f6hen. Die Hypothese, dass eine Fols\u00e4ure &#8211; Einnahme \ndie DNS Methylation steigern kann, wurde bei 31 Patienten mit einem \nkolorektalen Adenom in einer randomisierten, doppelblinden, \nplacebokontrollierten Studie \u00fcberpr\u00fcft. Den britischen Erwachsenen wurde\n t\u00e4glich entweder 400 Lig Fols\u00e4ure (n=15) oder ein Placebo (n=16) \u00fcber \neinen Zeitraum von 10 Wochen verabreicht. Genomische DNS &#8211; Methylation, \nSerum \u2013 und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel und die \nPlasmahomocysteinkonzentration wurden gemessen. Die Fols\u00e4ure -Gabe \nsteigerte die Serum &#8211; und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel um 81% bzw. 57%\n und senkte die Plasmahomocysteinkonzentration um 12%. Die \nFols\u00e4ure-Einnahme wies au\u00dferdem eine Steigerung der DNS &#8211; Methylation \nvon 25% in der Kolonschleimhaut auf. Diese Ergebnisse legen nahe, dass \ndie DNS-Hypomethylation durch die physiologische Fols\u00e4ure-Gabe \naufgehoben und dadurch das Risiko eines Koloncarcinoms gesenkt werden \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pufulete M. et al., Effect of folic acid supplementation on genomic DNA methylation in patients with colorectal adenoma.<\/em> <em>Gut 2005;54(5):648-53.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Calcium und Vitamin D<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Forscherteam aus den USA untersuchte die Verbindung zwischen der \nCalcium &#8211; Einnahme und eines kolorektalen Carcinoms in einer \nprospektiven Studie bei 45&#8217;000 Frauen. Die Teilnehmerinnen wurden im \nDurchschnitt 8,5 Jahre begleitet. W\u00e4hrend dieser Zeit entwickelten 482 \nTeilnehmerinnen ein kolorektales Carcinom. Die Einnahme von Calcium \nwurde in folgende Kategorien eingeteilt: 0 mg \/ Tag, 0 bis 400 mg \/ Tag,\n 401 bis 800 mg \/ Tag und \u00fcber 800 mg \/ Tag. F\u00fcr die aufsteigenden \nKategorien der Calciumaufnahme beliefen sich die Risikoverh\u00e4ltnisse (und\n 95% Cl) im Vergleich zu keinerlei Supplementeinnahme auf 1.08 \n(0,87-1,34), 0,96 (0,70-1,32) und 0,76 (0,56-1,02), P (trend) = 0,09. \nGleichzeitig f\u00fchrte eine hohe Aufnahme von Calcium sowohl \u00fcber die \nNahrung als auch \u00fcber Supplemente zu einer weiteren Risikosenkung (RR= \n0,54; 95% Cl, 0,37-0,79). Diese Zahlen deuten darauf hin, dass eine \nSteigerung der Calciumaufnahme von 400 bis 800 mg \/ Ca pro Tag mit einem\n 25% geringeren Risiko, ein kolorektales Carcinom zu entwickeln, \nverkn\u00fcpft war. Diese Risikosenkung zeigte sich unabh\u00e4ngig von der \nEinnahmequelle (Nahrung oder Supplement).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Flood A. et al., Calcium from Diet and Supplements is AssociatedWith Reduced Risk of Colorectal Cancer in aProspective Cohort of Women. Cancer Epidemiology Biomarkers Prevention. 2005; 14(1): 126-32<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amerikanische Wissenschaftler f\u00fchrten einen multizentrischen, \nrandomisierten klinischen Versuch durch, um den Einfluss von \nErn\u00e4hrungsfaktoren auf das erneute Auftreten von adenomat\u00f6sen Polypen im\n Dickdarm zu bestimmt. Detaillierte Daten zur Nahrungsaufnahme und der \nVerwendung von Supplementen wurden zu Beginn der Studie und viermal \nj\u00e4hrlich bei Untersuchungen gesammelt. Das Wiederauftreten von Adenomen \nwurde mittels einer kompletten Kolonoskopie zu Beginn der Studie, nach \neinen und nach vier Jahren \u00fcberpr\u00fcft. Ein Wiederauftreten wurde bei 754 \nder 1905 Versuchsteilnehmer beobachtet. Die Gesamtaufnahme von Vitamin D\n wiederum war umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines Adenoms verkn\u00fcpft \n(OR=0,84; P-trend = 0,03). Die Einnahme von Calcium &#8211; und Vitamin D &#8211; \nSupplementen war ebenfalls umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines \nAdenoms verkn\u00fcpft (OR=0,82 f\u00fcr Calcium und 0,82 f\u00fcr Vitamin D). Diese \nStudie weist darauf hin, dass die Einnahme von Calcium und Vitamin D &#8211; \nSupplementen das Risiko des Wiederauftretens eines Kolonadenoms senken \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em> Nutr 2005; 135 (2):2 52-9<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Langzeit-Gabe von Fols\u00e4ure verbessert die kognitive Funktion bei \u00e4lteren Menschen und verlangsamt den alterungsbedingten Verlust des Geh\u00f6rs Unter Verwendung eines randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Studiedesigns wurde in einem wichtigen Grossversuch in den Niederlanden bei 818 Teilnehmern zwischen 50 und 70 Jahren mit erh\u00f6hten Homocysteinspiegeln im Blut und normalen Serum-Vitamin B12-Werten nach einer Langzeit-Gabe von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":4243,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-4294","vitalstoff_journal","type-vitalstoff_journal","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Fols\u00e4ure: Studien und wichtige Informationen - Vitalstoff-Journal<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Vitamine sind nat\u00fcrliche, lebenswichtige Substanzen, die unser K\u00f6rper nicht selbst produzieren kann. 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