{"id":4291,"date":"2020-02-24T13:37:27","date_gmt":"2020-02-24T12:37:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4291"},"modified":"2020-04-03T12:03:00","modified_gmt":"2020-04-03T10:03:00","slug":"vitamin-e-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/vitamin-e-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Vitamin E: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Langfristige Supplementierung mit Vitamin E kann die Progredienz bestehender Prostata-Karzinome senken <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine prospektive Studie an 35242 amerikanischen M\u00e4nnern beschreibt  einen Zusammenhang zwischen der Langzeiteinnahme von Vitamin E und dem  Fortschreiten von bestehendem Prostata-Karzinom. Zu Beginn der Studie wurde anhand eines Fragebogens der Gebrauch von Vitamin E- und Selensupplementen w\u00e4hrend der vergangenen 10 Jahre ermittelt. In den darauffolgenden 2-4 Jahren traten 830 neue F\u00e4lle von Prostatakrebs auf. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine \u00fcber 10 Jahre gemittelte t\u00e4gliche Einnahme von \u2265400 IU Vitamin E  oder \u226550 \u00b5g Selen zeigte keinen signifikanten Zusammenhang zum Auftreten neuer F\u00e4lle von Prostata-Karzinom. Jedoch war die langfristige Vitamin E-Supplementierung mit einer verminderten Ausdehnung (lokalinvasiv und\/oder metastasierend) bei bestehenden  Prostata-Karzinomen assoziiert. Bei einer mittleren t\u00e4glichen  Supplementierung von \u2265400 IU Vitamin E lag das Risiko einer Ausdehnung im Vergleich zu Personen, die auf Vitamin E-Supplemente verzichteten um  57 % tiefer. Demnach k\u00f6nnten M\u00e4nner mit bestehendem Prostatakrebs durch  langfristige Supplementierung mit Vitamin E die Ausbreitung des Tumors  reduzieren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Peters U, Littman AJ, et al., Vitamin E and selenium supplementation and risk of prostate cancer in the Vitamins and lifestyle (VITAL) study cohort. Cancer Causes Control. 2008 Feb;19(1):75-87. <\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Niedrige Plasma Vitamin E-Spiegel sind verkn\u00fcpft mit Demenz und kognitiven St\u00f6rungen <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer populationsbasierenden Kohorten-Studie, welche 1033 \nPersonen im Alter von 65 oder \u00e4lter umfasste, konnten niedrige Vitamin \nE-Plasmaspiegel mit einer gr\u00f6\u00dferen Wahrscheinlichkeit, unter Demenz und \nkognitiven St\u00f6rungen zu leiden, verkn\u00fcpft werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei allen Versuchspersonen wurden die Vitamin E-Spiegel (durch \nBlutproben), die Ern\u00e4hrung, die Wahrscheinlichkeit, dement zu sein, und \ndie Wahrscheinlichkeit, unter kognitiven St\u00f6rungen zu leiden (durch \nklinische und neuropsychologische Untersuchungen), bewertet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse,welche nach Korrektur von Alter, Geschlecht, Bildung, \nLipidspiegel, Kalorienaufnahme, Rauchen und der Vitamin E-Einnahme \ngefunden wurden, konnten zeigen, dass Personen mit dem niedrigsten \nVitamin E-Plasmaspiegel ein zweieinhalbfach h\u00f6heres Risiko hatten, an \neiner Demenz zu erkranken oder unter kognitiven St\u00f6rungen zu leiden, als\n Personen mit dem h\u00f6chsten Vitamin E-Plasmaspiegel.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Resultate geben einen Hinweis darauf, dass gleichbleibend hohe \nVitamin E-Plasmaspiegel f\u00fcr \u00e4ltere Personen einen Schutz gegen kognitive\n St\u00f6rungen und Demenz darstellen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Cherubini A, Martin A, et al.,<\/em> <em>Vitamin E levels, cognitive impairment and dementia in older persons: the InCHIANTI study. Neurobiol Aging, 2005; 26(7): 987-94<\/em> <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Alzheimer-Krankheit &#8211; Vitamin E sch\u00fctzt<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nahrungsmittel,\n die reich an Vitamin E sind, sch\u00fctzen die Gehirnzellen vor der \nZerst\u00f6rung durch die Alzheimer-Krankheit. Das ist das Ergebnis einer \nStudie der Universit\u00e4t Atlanta\/USA, die im M\u00e4rz 2005 in der Zeitschrift \nAmerican Journal of Clinical Nutrition vorgestellt wurde.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wissenschaftler hatten mehr als 1.000 Menschen im Alter \u00fcber 65 \nJahren nach ihren Ern\u00e4hrungsgewohnheiten befragt und anschlie\u00dfend 9 \nJahre lang beobachtet. Bei 162 von ihnen konnten sie am Ende der Studie \nzumindest erste Anzeichen der Alzheimer-Krankheit feststellen. Das \nRisiko war bei denjenigen Probanden am geringsten, die besonders viel \nVitamin E mit der Nahrung aufnahmen (z. B. in Form von Pflanzen\u00f6len, \nSamen. oder N\u00fcssen).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um sich wirkungsvoll vor Alzheimer zu sch\u00fctzen, sollten Sie  regelm\u00e4\u00dfig Salat essen und ihn mit Weizenkeim- oder Sonnenblumen\u00f6l  zubereiten. Beide \u00d6le sind sehr reich an nat\u00fcrlichem Vitamin E. Wenn Sie  ein Pr\u00e4parat verwenden, sollten Sie darauf achten, dass es alle acht  nat\u00fcrliche Varianten des Vitalstoffs enthalt (zu erkennen unter anderem  an der Bezeichnung &#8222;Mixed Tocopherols&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin E und Vitamin C verm\u00f6gen die Mortalit\u00e4t zu reduzieren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin E und dessen Einfluss auf die Gesamtmortalit\u00e4t ist Gegenstand\n kontroverser Diskussionen. In einigen vorangegangenen Publikationen \nkamen Wissenschaftler zum Schluss, dass die t\u00e4gliche Supplementierung \nvon hohen Vitamin E-Dosierungen zu einer Erh\u00f6hung der Gesamtmortalit\u00e4t \nf\u00fchren kann. Andererseits liegen auch unz\u00e4hlige positive Berichte \u00fcber \nVitamin E als Antioxidans vor. In dieser Kohortenstudie mit 77&#8217;673 \nStudienteilnehmenden konnte gezeigt werden, dass die regelm\u00e4ssige \nEinnahme von Vitamin C und Vitamin E-Supplementen die Gesamtmortalit\u00e4t \npositiv beeinflusst.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt wurden in dieser Studie 77&#8217;673 Frauen und M\u00e4nner im Alter \nvon 50 bis 76 Jahren mittels eines Fragebogens \u00fcber die Einnahme von \nNahrungserg\u00e4nzungsmitteln w\u00e4hrend der letzten zehn Jahre befragt. Zudem \nwurden die Todesf\u00e4lle in den folgenden f\u00fcnf Jahren registriert und in \ndrei Gruppen eingeteilt (Kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen, Krebs, andere \nTodesursache).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend den f\u00fcnf Jahren Beobachtungszeit ereigneten sich insgesamt \n3577 Todesf\u00e4lle. Bei der Analyse der Daten stellten die Wissenschaftler \nfest, dass Probanden und Probandinnen, welche regelm\u00e4ssig Vitamin C und \nVitamin E-Supplemente einnahmen, ein geringeres Sterberisiko aufwiesen \nals diejenigen, welche keine Supplemente einnahmen. Studienteilnehmende,\n welche bezogen auf die t\u00e4glichen Vitamin C- (322,1 mg oder mehr) und \nVitamin E- Einnahmen (215,1 mg oder mehr) im obersten Drittel lagen, \nhatten ein um 11 Prozent geringeres Sterberisiko im Vergleich zu den \n\u00fcbrigen Probanden. Wenn die Datenanalyse beschr\u00e4nkt wird auf Personen, \nwelche nie geraucht hatten, dann erh\u00f6hen sich diese Prozentzahlen sogar \nnoch auf 24 Prozent f\u00fcr Vitamin C und 20 Prozent f\u00fcr Vitamin E. Die \nAuswertung der Todesursachen ergab, dass das Risiko an einer \nkardiovaskul\u00e4ren Erkrankung zu sterben durch die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme \neines Multivitamin-Pr\u00e4parates um 16 Prozent gesenkt werden kann. Jedoch \nhatten Multivitamin-Pr\u00e4parate keinen Einfluss auf die Gesamtmortalit\u00e4t. \nRegelm\u00e4\u00dfige Vitamin E-Einnahmen (215 mg pro Tag) konnten mit einem um 28\n Prozent geringeren Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Todesf\u00e4lle assoziiert \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Resultate dieser Studie zeigen f\u00fcr die Einnahme der beiden \nantioxidativ wirksamen Vitamine C und E einen positiven Einfluss die \nGesamtmortalit\u00e4t. Werrden diese beiden Vitamine kombiniert eingenommen, \nso mag sich dieser Nutzen unter Umst\u00e4nden noch verst\u00e4rken, ist doch \nVitamin C entscheidend am Recycling-Prozess von Vitamin E beteiligt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pocobelli G. et al., Use of Supplements of Multivitamins, Vitamin C  and Vitamin Ein Relation to Mortality; Am J Epidemiol. 2009 Jul 13.  lEpub ahead of printl<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin E und C k\u00f6nnen einen Schutz gegen Alzheimer bieten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Alzheimer &#8211; Erkrankung ist durch eine Degeneration der Nerven in \nbestimmten Regionen des Gehirns charakterisiert. Hierbei ist Alzheimer \nder am h\u00e4ufigst auftretende Grund f\u00fcr Demenz sowohl in Nordamerika als \nauch in Europa (die H\u00e4lfte von zweidrittel der Demenz-f\u00e4lle). Die \nH\u00e4ufigkeit von Alzheimer variiert hierbei von 3% bei den 65-J\u00e4hrigen bis\n fast 50% bei den 85-J\u00e4hrigen. Alzheimer hat das Potenzial aufgrund der \nsteigenden Lebenserwartung und der Zunahme der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung die \nVolkskrankheit Nr.1 zu werden. Weil es noch keine effektive \nBehandlungsmethode gibt, sind das fr\u00fche Erkennen der Symptome und die \nschnelle Anwendung der zwar moderat effektiven Therapien zur Verh\u00fctung \nund Verz\u00f6gerung dringend notwendig.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon seit langem vermuten Forscher, dass \u00abreaktive Sauerstoff \nSpezies\u00bb (ROS = reactive oxygen species) f\u00fcr die neuronalen Sch\u00e4den bei \nder Alzheimer Erkrankung verantwortlich sein k\u00f6nnen. Mit steigendem \nAlter nimmt die Produktion der ROS zu und die Schutzfunktion des K\u00f6rpers\n gegen diese ab.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amyloide Plaque im Gehirn, ein Charakteristikum der Alzheimer \nErkrankung, k\u00f6nnte mit oxidativem Stress assoziiert werden. Hohe \nKonzentrationen an Antioxidantien k\u00f6nnten somit die Neuronen sch\u00fctzen \nund die kognitive Funktionsf\u00e4higkeit erhalten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil Vitamin E antioxidative und antiinflammatorisch wirksam ist, \nk\u00f6nnte es eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung solcher Erkrankungen \nspielen. Vitamin C hingegen hat einen wichtigen Anteil bei verschiedenen\n enzymatischen Reaktionen, welche f\u00fcr die Synthese der Catecholamine \nessentiell sind. Catecholamine sind u.a. Botenstoffe im Gehirn, deren \nMenge bei dementen Patienten durch den Abbau der Nervenzelle stark \nabnimmt. Daraus kann geschlossen werden, dass Medikamente oder Vitamine,\n welche den Catecholamin-Spiegel im Gehirn steigern und gegen oxidativen\n Stress sch\u00fctzen, auch den neuronalen Schaden reduzieren und damit das \nFortschreiten der Alzheimer Erkrankung verlangsamen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene epidemiologische Studien berichten, dass di\u00e4tetische \nEinnahme der Antioxidantien Vitamin C und vor allem E mit einem \ngeringeren Risiko an Alzheimer zu erkranken assoziiert ist. Hierbei \nkonnte signifikant festgestellt werden, dass eine Verbindung zwischen \nder Vitamin E-Einnahme und dem kognitiven Verfall und Demenz besteht. \nEine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie aus den Niederlanden untersuchte \n5400 Erwachsene, welche mindestens 55 Jahre alt waren und bei Beginn der\n Studie keine Symptome einer Demenz aufwiesen. Nach 6 Jahren waren 197 \nder 5400 Studienteilnehmer an Demenz erkrankt. Eine hohe Aufnahme an \nVitamin E und C mit der Nahrung war assoziiert mit einem reduzierten \nRisiko, an Alzheimer zu erkranken. Studienteilnehmer, welche die gr\u00f6\u00dfte \nMenge an Vitamin E mit der Nahrung aufnahmen (16mg \/ Tag) waren um 43% \nweniger gef\u00e4hrdet einen Alzheimer zu entwickeln.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ergebnisse k\u00f6nnten belegen, dass ein kumulativer Nutzen in der \nAufnahme von Antioxidantien \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum besteht. Die \nStudie zeigte jedoch erstaunlicherweise auch, dass die Einnahme von \nVitamin E in Form eines Supplementes nicht mit einer Senkung des \nAlzheimerrisikos verbunden war.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer anderen randomisierten Kontrollstudie mit Vitamin E in Form \neines Supplementes, welche mit Alzheimer Patienten durchgef\u00fchrt wurde, \ndeutet jedoch einiges daraufhin, dass Vitamin E mit einer Dosis von 1000\n I.E. zweimal t\u00e4glich bei Patienten mit mittelschweren kognitiven \nSch\u00e4digungen den Fortschritt der Krankheit verlangsamen und den \nZeitpunkt, bei welchem der Patient zum Pflegefall wird, heraus-z\u00f6gern \nkann. Der hier angesprochene Zeitraum betr\u00e4gt 7 Monate. Weil \nAntioxidantien einen n\u00fctzlichen Effekt auf die Entwicklung und den \nVerlauf der Alzheimer Erkrankung haben k\u00f6nnen, w\u00e4re eine h\u00f6here Aufnahme\n an Antioxidantien reichem Essen oder m\u00f6glicherweise einer \nSupplementation von Vorteil. Bei einer solchen Di\u00e4t sollte Wert auf \nProdukte mit einem hohen Anteil an Vitamin E gelegt werden, wie zum \nBeispiel Vollkornprodukte, Salate mit Samen und N\u00fcssen und mit \nqualitativ hochwertigem Pflanzen\u00f6l.\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em> Markesbery WR. Oxidative stress hypothesis in Alzheimer&#8217;s disease. Free Radic Biol Med. 1997;23:134 -147. <\/em><\/li><li><em> Vatassery GT. Vitamin E and other endogenous antioxidants in the central nervous system. Geriatrics. 1998;53:S25\u2013S27. <\/em><\/li><li><em> Sano M, Ernesto C, Thomas RG, et al., for the members of the Alzheimer&#8217;s Disease Cooperative Study. A controlled trial of selegiline, alpha-tocopherol, or both as treatment for Alzheimer&#8217;s                         disease. N Engl J Med. 1997 Apr 24;336:1216-22.                    <\/em><\/li><li><em> Engelhart MJ, Geerlings MI, Ruitenberg A, et al. Dietary intake of  antioxidants and risk of Alzheimer disease. JAMA.  2002;287(24):3223\u20133229. <\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin E-Gaben k\u00f6nnen das Risiko an Darmkrebs zu erkranken bei m\u00e4nnlichen Probanden senken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Harvard School of Public Health f\u00fchrte eine prospektive Studie \n\u00fcber die Beziehung zwischen Vitamin E Supplementen und Kolonkarzinom bei\n fast 130&#8217;000 Erwachsenen in den USA durch.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00e4nnliche Probanden, welche 300 I.U. \/ Tag oder mehr an Vitamin E \neinnahmen, hatten ein um 27% geringeres Risiko an einem Kolonkarzinom zu\n erkranken, verglichen mit m\u00e4nnlichen Probanden, welche kein Vitamin E \nzu sich nahmen [relatives Risiko 0.73]. Bei einer t\u00e4glichen Einnahme von\n 600 I.U. \/ Tag betrug das Risiko 30% im Vergleich zu den Probanden, \nwelche kein Vitamin E zu sich nahmen [relatives Risiko 0.70]. \nInteressanterweise konnte bei Frauen kein Hinweis auf einen protektiven \nEffekt der Vitamin E-Einnahme, in Hinsicht auf das Risiko an einem \nKolonkarzinom zu erkranken, festgestellt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wu K. et al., <em>A prospective study on supplemental vitamin e intake and risk of colon cancer in women and men.<\/em> <em>Cancer Epidemiol Biomarkers Prev 2002 Nov; 11 (11): 1298-304<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Vitamin E, Vitamin C und Carotinoiden und das Risiko an Parkinson zu erkranken<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"230\" height=\"465\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_plaques_02_8d11f93d2e.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4292\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_plaques_02_8d11f93d2e.jpg 230w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_plaques_02_8d11f93d2e-74x150.jpg 74w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_plaques_02_8d11f93d2e-148x300.jpg 148w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die\n Parkinsonsche Krankheit (PK) ist eine progressive, neurodegenerative \nErkrankung, die wahrscheinlich aus den kombinierten Effekten des \nAlterns, der genetischen Anlage und Umwelteinfl\u00fcssen entstehen. Die \nbislang erh\u00e4ltlichen Behandlungen k\u00f6nnen nur die Symptome lindern, die \nKrankheit aber nicht heilen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oxidativer Stress gilt als einer der m\u00f6glichen Mechanismen in der \nKrankheitsentstehung der PK. Antioxidanzien wie Vitamin C, E und \nBeta-carotin sind dazu gedacht, die Zellen vor oxidativen Sch\u00e4digungen \nzu sch\u00fctzen. Obwohl die Ergebnisse einiger Studien darauf hinweisen, \ndass eine Ern\u00e4hrung reich an Vitamin C einen sch\u00fctzenden Effekt gegen \ndie PK haben k\u00f6nnen, konnte in anderen Studien dadurch kein Nutzen \nerreicht werden. In einer k\u00fcrzlich im Journal \u201eLancet Neurology\u00bb \nerschienen Meta &#8211; Analyse war das Ermittlungsziel, zum einen ob Vitamin \nC, E und Betacarotin das Risiko an Parkinson zu erkranken senken k\u00f6nnen \nund zum anderen, ob hohe Einnahmemengen im Vergleich zur moderaten \nAufnahme unterschiedlichen Nutzen erbringen. Acht Studien wurden \nzusammengefasst (sechs kontrollierte Fallstudien, eine Kohortenstudie \nund eine Querschnittsstudie).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forscher stellten fest, dass eine gesteigerte Einnahme von \nVitamin E gegen die PK sch\u00fctzt. Dieser sch\u00fctzende Einfluss war sowohl \nbei einer m\u00e4\u00dfigen Aufnahme (Relatives Risiko 0.81; 95% CI 0.67-.,98) als\n auch bei einer hohen Aufnahme (0.78, 0.571.06) von Vitamin E zu \nbeobachten. Die Studien lieferten allerdings keinen Hinweis auf einen \nsch\u00fctzenden Effekt durch die Einnahme von Vitamin C und Betacarotin. Die\n Autoren schlossen aus den Ergebnissen, dass eine hohe Aufnahme von \nVitamin E einen neuroprotektiven Effekt haben kann und das Risiko, an \nder PK zu erkranken, senken kann. Randomisierte Kontrollstudien sind \njedoch f\u00fcr die Best\u00e4tigung der Ergebnisse erforderlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Etminan M. et al., Intake of vitamin E, vitamin C, and carotenoids and the risk of Parkinson&#8217;s disease: a meta-analysis. Lancet Neurology 2005; 4(6):362-365<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Vitamin E-Supplementation reduziert den oxidativen Stress bei \u00fcbergewichtigen Personen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten \nStudie mit 80 \u00fcbergewichtigen, erwachsenen Neuseel\u00e4ndern (BMI &gt; 27) \nkonnte eine hochdosierte Vitamin E-Supplementation den oxidativen Stress\n verringern. Die Teilnehmer waren randomisiert einer von zwei Gruppen \nzugeordnet worden. Gruppe 1 (n = 39;Vitamin E-Gruppe) erhielt die ersten\n drei Monate 800 I.E. Vitamin E pro Tag und die zweiten drei Monate 1200\n I.E. Vitamin E.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gruppe 2 (n = 41; Placebo-Gruppe) erhielt sechs Monate lang ein \nPlacebo. Die Konzentrationen von Plasma8-isoprostan, einem Marker f\u00fcr \noxidativen Stress, sanken signifikant in der Vitamin E-Gruppe (11%). Die\n Autoren schlossen daraus: \u00abDiese Befunde weisen darauf hin, dass die \nSupplementation mit hochdosiertem Vitamin E den systemischen, oxidativen\n Stress und die 8-Isoprostan-Konzentrationen in \u00fcbergewichtigen bzw. \nfettleibigen Patienten senken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Senkung der 8-isoprostan-Plasmakonzentration hat das Potential, \ndas Risiko f\u00fcr eine kardiovaskul\u00e4re Erkrankung bei Fettleibigkeit zu \nsenken.\u00bb\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sutherland WH, et al.Vitamin E supplementation and plasma  8-isoprostane and adiponectin in overweight subjects. Obesity, 2007;  15(2): 386-91.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arteriosklerose &#8211; Die Vitamine C und E sch\u00fctzen Ihre Gef\u00e4\u00dfe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Kombination der Vitamine C und E kann das Voranschreiten von \nGef\u00e4\u00dfkrankheiten (Arteriosklerose) genauso effektiv bremsen wie \nsynthetische Cholesterinsenker. Professor Jukka Salonen von der \nUniversit\u00e4t Kuopio in Finnland hat insgesamt \u00fcber 500 Patienten, die an \neinem erh\u00f6hten Cholesterinspiegel litten, entweder mit einem \nScheinmedikament (Placebo) oder einem Kombipr\u00e4parat aus 200 mg (272 \nInternationale Einheiten; I. E.) nat\u00fcrlichem Vitamin E und 500 mg \nVitamin C behandelt. Die Ergebnisse sind 2003 in der Februar-Ausgabe der\n Fachzeitschrift Circulation erschienen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Studie zufolge haben die Vitamine gegen\u00fcber der Placebogruppe das  Voranschreiten der Arteriosklerose um 25 bis 30 % verlangsamt. Dies  wurde durch Ultraschallmessungen an der Halsschlagader ermittelt. Die in  der Studie verabreichten Vitaminmengen sind vollkommen ungef\u00e4hrlich,  und wenn Sie an erh\u00f6htem Cholesterinspiegel leiden, sollten Sie mit  Ihrem Arzt \u00fcberlegen, ob die Einnahme f\u00fcr Sie sinnvoll ist  (m\u00f6glicherweise zus\u00e4tzlich zu Cholesterinsenkern). Keinesfalls sollten  Sie jedoch Medikamente ohne \u00e4rztlichen Rat absetzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Vitamin E senkt das Risiko einer Erk\u00e4ltung bei \u00e4lteren Personen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Infektionen des Respirationstraktes kommen bei \u00e4lteren Personen \nh\u00e4ufig vor und die Einnahme von Vitamin E verbessert die Immunantwort \nbei \u00e4lteren Menschen, wie gezeigt werden konnte. Um den Effekt eines \n\u00fcber ein Jahr gegebenen Vitamin E &#8211; Supplementes auf die H\u00e4ufigkeit der \nrespiratorischen Infektionen bei Pflegeheimbewohnern zu erfassen, f\u00fchrte\n das US Department of Agriculture Human Nutrition Research Center on \nAging in Boston einen randomisierten, doppelblinden und \nplacebokontrollierten Versuch mit 451 Personen durch, welche mindestens \n65 Jahre alt waren. Es wurde t\u00e4glich eine Vitamin E &#8211; Kapsel \u00e4 200 IU \noder ein Placebo verabreicht. Alle Teilnehmer erhielten au\u00dferdem eine \nKapsel, welche die H\u00e4lfte der empfohlenen Tagesdosis an essentiellen \nVitaminen und Mineralien enthielt. Die Verumgruppe war signifikant we \nniger anf\u00e4llig gegen\u00fcber Infektionen des Respirationstraktes (65% \ngegen\u00fcber 74%; P&lt;0.05) und erkrankte ebenso weniger an einer \nErk\u00e4ltung (0.66 gegen\u00fcber 0.83 pro Person pro Jahr; P&lt;0.05). Vitamin E\n hatte keinen signifikanten Effekt auf die Verwendung von Antibiotika. \nDie Autoren schlossen daraus, dass die Einnahme von 200 IU pro Tag einen\n sch\u00fctzenden Effekt allgemein gegen Infektionen des oberen \nRespirationstrakts und im speziellen gegen Erk\u00e4ltungen aufweist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Meydani SN, Leka LS, Fine BC, et al. Vitamin E and  respiratory tract infections in elderly nursing home residents: a  randomized controlled trial. Journal of the American Medical Association  2004; 2 9 2 :82 8-3 6.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sinkende Serumspiegel an CoEnzym Q10 und Vitamin E durch die Pille und w\u00e4hrend der Follikelphase des Menstruationszyklus <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie des Albert-Einstein-College der Medizin in New York \nmit 65 Frauen waren die Serumspiegel von Coenzym Q10 und \nAlpha-Tocopherol bei den Versuchspersonen welche orale Kontrazeptiva \neinnahmen, signifikant gesenkt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenso waren die Plasmakonzentrationen dieser beiden fettl\u00f6slichen \nAntioxidantien w\u00e4hrend der Follikelphase niedriger als bei der \nGelbk\u00f6rperphase. Keine signifikanten Unterschiede wurden bei den \nPlasmakonzentrationen der folgenden Stoffe gefunden: Gamma-Tocopherol, \nBeta-Karotin, Alpha-Karotin und Lykopin.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ergebnisse weisen auf einen Zusammenhang zwischen den \nweiblichen Keimdr\u00fcsenhormonen und oxidativem Stress hin und k\u00f6nnten auf \neinen gesteigerten Bedarf an Vitamin E und Coenzym Q10 w\u00e4hrend der \nAnwendung hormoneller Verh\u00fctungsmittel und der Follikelphase des \nMenstruationszyklus hindeuten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Palan PR, Magneson AT, et al., Effects of menstrual cycle and oral contraceptive use on serum levels of lipid-soluble antioxidants. Am J Obstet Gynecol, 2006; 194(5): e35-8.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Vitamin E k\u00f6nnte f\u00fcr Athleten von Nutzen sein<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie mit Basketballspielern konnte die Supplementation von\n Vitamin E (d-alpha-Tocopherol, 200 mg pro Tag) die Senkung von \nErythrocyten-G6PD (Glucose-6-Phosphatdehydrogenase) aufheben, welche \ndurch verst\u00e4rktes Training hervorgerufen worden war.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Messungen der G6PD Aktivit\u00e4t (die mit der Produktion von freien \nRadikalen zusammenh\u00e4ngt) wurden vor dem Training (pre-game), nach dem \nTraining (postgame) und nach 30 Tagen Vitamin E-Supplementation vor dem \nTraining und nach dem Training vorgenommen. Die Auswertungen ergaben, \ndass Spieler, welche die Vitamin E-Supplementation erhalten hatten, \nh\u00f6here Werte eines Gesamtantioxidativen Statusses (TAS) aufwiesen, \nverglichen mit jenen, welche keine Supplementation erhalten hatten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verglich man die Messwerte, welche ohne Supplementation und nach dem \nTraining ermittelt wurden, mit den Messwerten, die nach dreissig Tagen \nSupplementation und nach dem Training ermittelt wurden, so hatten die \nPersonen, die ein Supplement erhalten hatten, signifikant h\u00f6here Werte \neines TAS und h\u00f6here G6PD-Spiegel. Diese Ergebnisse lassen darauf \nschliessen, dass eine Supplementation mit 200 mg d-alpha-Tocopherol pro \nTag f\u00fcr die Athleten in der Zeit von Nutzen sein k\u00f6nnte, in der ein \nSchutz der G6PD-Aktivit\u00e4t sinnvoll ist, da diese aufgrund eines harten \nTrainings abnehmen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> <em>Tsakiris S et al.<\/em>,<em>Alpha-Tocopherol supplementation restores the reduction of  erythrocyte glucose-6-phosphate dehydrogenase activity induced by forced  training, Pharmacol Res, 2006; 54(5): 373-9.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine hohe Einnahme an Vitamin E und PUFAs reduziert signifikant das Risiko eine Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zu entwickeln<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer kontrollierten Fallstudie, welche 132 Patienten in Utrecht, \nNiederlande, mit amyotropher Lateralsklerose (ALS, auch als Lou Gehrig\u2019s\n Krankheit bekannt) und 220 gesunde Kontrollpersonen umfasste, war eine \nhohe Einnahme von mehrfach unges\u00e4ttigten Fetts\u00e4uren (PUFAs) und Vitamin E\n mit einem wesentlich geringeren Risiko, an ALS zu erkranken, \nassoziiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Aufnahme mit der Nahrung wurde mittels eines \nErn\u00e4hrungsfragebogens, welcher von allen Teilnehmern ausgef\u00fcllt wurde, \nermittelt. Eine hohe Aufnahme von Vitamin E (mehr als 18 mg pro Tag) und\n eine hohe Aufnahme an PUFAs (mehr als 32 g pro Tag) konnte signifikant \nmit einem um 60% reduziertem Risiko, an ALS zu erkranken, verkn\u00fcpft \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gefundenen Daten zeigen, dass eine hohe Aufnahme von PUFAs und \nVitamin E mit einem geringeren Risiko, eine ALS zu entwickeln in \nVerbindung gebracht werden kann, wobei Vitamin E und PUFAs synergistisch\n zu wirken scheinen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Veldink JH, Kalmijn S, et al., Intake of polyunsaturated fatty acids and vitamin E reduces the risk of developing amyotrophic lateral sclerosis. J Neurol Neurosurg Psychiatry. 2007 Apr;78(4):367-71 <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Niedrige Plasmaspiegel an Vitamin A und E k\u00f6nnen zur Akne beitragen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie, an welcher 100 Jordanier\/innen mit Akne und 100 \ngleichaltrige gesunde Kontrollpersonen teilnahmen, wurden niedrige \nPlasmakonzentrationen an Vitamin A und Vitamin E bei den Akne-Patienten \ngefunden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenso konnte folgender Zusammenhang gefunden werden:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je schwerer die Akne-Erkrankung war, desto niedriger waren auch die \nPlasmaspiegel der beiden Vitamine. Diese Studie gibt einen Hinweis \ndarauf, dass niedrige Plasmakonzentrationen an Vitamin A und E einen \nBeitrag zur Pathogenese und Schwere der Akne leisten k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>El-Akawi Z, Abdel-Latif N, et al, Clin Exp Dermatol, 2006; 31(3): 430-3<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die antioxidativen Vitamine C und E k\u00f6nnen dabei helfen, einer Osteoporose vorzubeugen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie an der Universit\u00e4t Melbourne in Australien, welche \n533 nichtrauchende Frauen nach der Menopause einschloss, konnte die \nzus\u00e4tzliche Einnahme von Vitamin E oder C die Knochenresorption \n(sukzessiver Verlust der Knochenmasse) unterdr\u00fccken und dadurch auf die \nm\u00f6gliche Rolle dieser antioxidativen Vitamine in der Pr\u00e4vention der \nOsteoporose hinweisen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 533 Teilnehmern verwendeten 22 regelm\u00e4\u00dfig Vitamin C oder \nVitamin E. Es konnte eine negative Verbindung zwischen der Dauer der \nEinnahme von antioxidativen Supplementen und den biochemischen Markern \nder Knochenumwandlung gefunden werden und ebenso der Hinweis eines \nverst\u00e4rkten Effektes der Antioxidantien auf die \nOsteoblastendifferenzierung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem waren die Messwerte der Knochenmineraldichte (BMD) des \ngesamten K\u00f6rpers davon nicht betroffen. Die Ergebnisse dieser Studie \nweisen nichtsdestotrotz darauf hin, dass die antioxidativen Vitamine C \nund E f\u00fcr die Pr\u00e4vention der Osteoporose von Vorteil sein k\u00f6nnten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pasco JA, Henry MJ, et al., Antioxidant vitamin supplements and markers of bone turnover in a community sample of nonsmoking women. J Womens Health, 2006; 15(3): 295-300.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Langfristige Supplementierung mit Vitamin E kann die Progredienz bestehender Prostata-Karzinome senken Eine prospektive Studie an 35242 amerikanischen M\u00e4nnern beschreibt einen Zusammenhang zwischen der Langzeiteinnahme von Vitamin E und dem Fortschreiten von bestehendem Prostata-Karzinom. Zu Beginn der Studie wurde anhand eines Fragebogens der Gebrauch von Vitamin E- und Selensupplementen w\u00e4hrend der vergangenen 10 Jahre ermittelt. 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