{"id":4279,"date":"2020-02-24T11:48:16","date_gmt":"2020-02-24T10:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4279"},"modified":"2020-04-03T12:02:09","modified_gmt":"2020-04-03T10:02:09","slug":"vitamin-d-studien-und-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/vitamin-d-studien-und-informationen\/","title":{"rendered":"Vitamin D: Studien und Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D bei der Pr\u00e4vention und in der Therapie: Eine \u00dcbersicht <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem gro\u00dfen \u00dcbersichtsartikel von Prof. Robert Heaney, einem \ninternational f\u00fchrenden Experten f\u00fcr Vitamin D, wurde dargelegt, dass \nVitamin D einen bedeutenden vorteilhaften Effekt auf die Gesundheit der \nKnochen und die Senkung von Frakturen durch Osteoporose hat.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich verwies er noch auf die Rolle des Vitamin D unter \nverschiedenen anderen Umst\u00e4nden, z.B. bei der Winterdepression (seasonal\n affective disorder = SAD), Gingivitis, Insulinresistenz, Multipler \nSklerose, anderer Autoimmunerkrankungen und verschiedener Krebsarten \neinschlie\u00dflich Brust-, Kolon- und Prostatakrebs.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um einen Serumspiegel an 25OH-Vitamin D von 80 nmol\/L (Optimaler \nWert) zu erhalten, schlug er eine t\u00e4gliche Einnahme von mindestens 2\u2019200\n IU (55 \u00b5g) Vitamin D vor. Er folgerte ebenso, dass der \u00abTolerable upper\n intake level\u00bb (TUIL), welcher zurzeit bei 2\u2019000 IU (50 \u00b5g) liegt, zu \nniedrig sei, und da bislang keine Vergiftungen unter einem Serumspiegel \nvon 250 nmol\/L beobachtet wurden, hie\u00dfe dies, dass die t\u00e4gliche Menge \nvon ann\u00e4hernd 10\u2019000 IU (250 \u00b5g) an Vitamin D als angemessener sicherer \noberer Wert angesehen werden kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einsch\u00e4tzungen des Autors basieren auf den zurzeit gefundenen \nWerten an 25OHD Spiegeln in der U.S. Bev\u00f6lkerung und auf den \nDosis-Wirkungs-Beziehungen, welche in diesem \u00dcbersichtsartikel behandelt\n wurden. Diese \u00dcbersicht regt zu einem notwendigen \u00dcberdenken der Rolle \nvon Vitamin D in der Erhaltung der Gesundheit und der Pr\u00e4vention von \nKrankheiten an und zu der Neubewertung sowohl der zurzeit g\u00fcltigen \nRichtlinien f\u00fcr die empfohlenen Tagesdosen als auch der empfohlenen \nsicheren oberen Grenzwerte f\u00fcr Vitamin D.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Heaney RP, J Steroid Biochemistry Molecular Biol, 2005, 97(1-2): 13-19<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Eine ausf\u00fchrliche Beschreibung neuer Forschungsergebnisse&nbsp;finden Sie in  einem Aufsatz von <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/aus-der-forschung-vitamine\/die-heilkraft-von-vitamin-d-neue-studienergebnisse\/\">Regina Garloff:&nbsp;Die Heilkraft von Vitamin D &#8211; Neue Studienergebnisse<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D \u2013 Die Wiedergeburt eines altbekannten Vitamins<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Schon unsere Vorfahren haben gewusst, dass eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung vor allen auch im Winter schwierig ist.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebertran war damals das Mittel der Wahl. In den letzten 20 bis 30 \nJahren hat man die Empfehlungen f\u00fcr die Vitamin D-Zufuhr stetig \nreduziert \u2013 vordergr\u00fcndig nur mit den Bedenken, dass eine zu hohe Zufuhr\n zu einer Hypervitaminose f\u00fchren k\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten Jahren wurde nun aber klar, dass Vitamin-D-Mangel zu einem epidemischen, weltweiten Problem geworden ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie gehen einher mit:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Erh\u00f6hter Mortalit\u00e4t<\/li><li>Erh\u00f6htem Krebsrisiko (Brust, Prostata, Coln)<\/li><li>Infektanf\u00e4lligkeit<\/li><li>Autoimmunerkrankungen (z.B. Diabetes Typ I, MS)<\/li><li>Osteoporose, Osteomalazie<\/li><li>Depressionen<\/li><li>Reduzierter Telomerl\u00e4nge<\/li><li>Rheumatischen Entz\u00fcndungen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei\n spielen Lebensgewohnheiten (Kleidung, Aufenthalt in geschlossenen \nR\u00e4umen, Sonnenschutzmittel, Schwermetallbelastungen usw.) eine zentrale \nRolle.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pr\u00e4ventive (10 bis 30 \u00b5g pro Tag) als auch therapeutische (50 bis 125  \u00b5g pro Tag) Empfehlungen haben sich als sicher und wirksam erwiesen und  sollten nach Bestimmung des 25-Hydroxy-Vitamin D-Blutspiegel  gegebenenfalls gezielt verabreicht werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D wirkt auf genetischer Ebene vorbeugend und gesundheitsf\u00f6rdernd<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"151\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_Genom_und_Vitamin_D_Rezeptoren_7a77057926.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-4280\"\/><figcaption>Genom und Vitamin D-Rezeptoren<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin\n D ist besonders in den Abschnitten des menschlichen Erbgutes aktiv, die\n mit Erkrankungen des Autoimmunsystems zusammenh\u00e4ngen. Dies verst\u00e4rkt \nHinweise, dass dieses Vitamin eine wichtige Rolle bei der Regulierung \ndes Immunsystems spielt und vor bestimmten Krankheiten sch\u00fctzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift <em>Genom Research <\/em>ver\u00f6ffentlicht\n wurde, befassten sich Wissenschaftler der Universit\u00e4t Oxford damit, das\n menschliche Genom auf H\u00e4ufungen von Vitamin-D-Rezeptoren hin zu \nuntersuchen. An diese Rezeptoren kann Vitamin D \u00bbandocken\u00ab und damit \nauch die Struktur des Genabschnitts sowie dessen Wirkung beeinflussen. \nDie Forscher fanden heraus, dass sich diese Rezeptoren vor allem in \nGenabschnitten befanden, die bereits fr\u00fcher mit bestimmten \nAutoimmunkrankheiten wie Diabetes Typ 1, Multipler Sklerose und Morbus \nCrohn in Verbindung gebracht wurden. Dar\u00fcber hinaus konnten sie eine \nH\u00e4ufung von Vitamin-D-Rezeptoren auch in Genabschnitten feststellen, die\n mit Kolorektalkrebs und Leuk\u00e4mie zu tun haben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie belegt die schwerwiegenden Folgen eines Vitamin-D-Mangels,\n bemerken die Wissenschaftler. Seit Langem ist bekannt, dass Vitamin D \neine wesentliche Rolle beim Erhalt der Gesundheit der Z\u00e4hne und der \nKnochen spielt, vor Kurzem wurde aber auch die Bedeutung des Vitamins \nbei der Regulierung des Immunsystems belegt. \u00bbVitamin D verringert das \nRisiko von Dickdarmpolypen und Prostatakrebs. Gef\u00e4\u00dferkrankungen treten \nweniger auf, und man entwickelt weniger h\u00e4ufig eine Diabetes Typ 1. Die \nFestigkeit und die Koordination der Muskeln verbessern sich ebenso wie \ndie der Knochen\u00ab, schreibt Phyllis Balch in ihrem Buch <em>Rezept f\u00fcr eine ern\u00e4hrungsbezogene Heilung (Prescription for Nutritional Healing<\/em>, 4th Edition, nur in englischer Sprache erh\u00e4ltlich).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am leichtesten kann Vitamin D unter Einfluss von Sonnenlicht durch \nden K\u00f6rper selbst aufgebaut werden. 15 Minuten Sonnenbaden reichen bei \nMenschen mit heller Haut und dreimal so viel bei Menschen mit einem \ndunkleren Hauttyp aus, um bis zu 10.000 IE (entspricht 250 \u00b5g) des \nVitamins zu produzieren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Besonders im Winter sollte man den Bedarf \u00fcber die Einnhame von Nahrungserg\u00e4nzungen absichern.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sonnenschutzmittel blockieren die ultraviolette Strahlung, die der K\u00f6rper ben\u00f6tigt, um Vitamin D synthetisieren zu k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quellen zu diesem Artikel unter: <a href=\"http:\/\/health.usnews.com\/health-news\/diet-fitness\/diabetes\/articles\/2010\/08\/24\/vitamin-d-may-influence-genes-for-cancer-autoimmune-disease.html\">http:\/\/health.usnews.com\/health-news\/diet-fitness\/diabetes\/articles\/2010\/08\/24\/vitamin-d-may-influence-genes-for-cancer-autoimmune-disease.html <\/a><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Erk\u00e4ltungen treten h\u00e4ufiger auf bei tiefen Vitamin D-Blutspiegeln<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vorliegende Studie untersucht den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D Blutspiegel und Erk\u00e4ltungskrankheiten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt wurden die 25-OH-Vitamin D-Serumwerte von 18&#8217;883 \nStudienteilnehmer der NHANES III-Studie im Alter von 12 Jahren und \u00e4lter\n ausgewertet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studienteilnehmer wurden mittels Fragebogen zu Alter, Geschlecht,\n Nationalit\u00e4t, sozio\u00f6konomischen Status, sowie zu Rauchgewohnheiten, \nAsthma und chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) befragt. \nEbenfalls wurde vermerkt, ob die Probanden in den letzten Tagen an einer\n Erk\u00e4ltung, Husten oder einer anderen akuten Erkrankung erkrankt waren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der durchschnittliche Wert f\u00fcr den 25-Hydroxy-Vitamin D-Spiegel aller  Probanden lag bei 29 ng\/ml. Dabei hatten 2 % der Studienteilnehmer Werte  unter 10 ng\/ml und bei 53 % lagen die Werte zwischen 10 und 29 ng\/ml. 19 % der Probanden gaben an, gerade k\u00fcrzlich an einer Erk\u00e4ltung erkrankt  zu sein. Beim Vergleich der 25-Hydroxy-Vitamin D-Serum\u00acwerte dieser  Probanden mit denjenigen, welche nicht an einer Erk\u00e4ltung erkrankt  waren, zeigte sich, dass die Werte bei den Personen mit Erk\u00e4ltung tiefer  waren als bei denjenigen ohne Erk\u00e4ltung. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade k\u00fcrzlich aufgetretene Erk\u00e4ltungen wurden bei 24 % der  Teilnehmer mit Serumwerten unter 10 ng\/ml, bei 20 % der Teilnehmer mit  Serumwerten zwischen 10 und 29 ng\/ml und bei 17 % der Probanden mit  Serumwerten von 30 ng\/ml oder mehr verzeichnet. Weiter ergab die Datenanalyse, dass auch unter Ber\u00fccksichtigung von demographischen und  klinischen Daten der Studienteilnehmer tiefe Vitamin D-Spiegel auch  unabh\u00e4ngig von demographischen Faktoren oder von klinischen Befunden mit  k\u00fcrzlich aufgetretenen Erk\u00e4ltungen assoziiert werden konnten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch bei Probanden mit bekanntem Asthma hatten diejenigen mit  25-Hydroxy-Vitamin D-Serumwerten unter 10 ng\/ml deutlich mehr  Erk\u00e4ltungen verglichen mit Probanden mit Werten von 30 ng\/ ml und mehr  (59 % versus 22 %). \u00c4hnliche Resultate ergaben sich auch bei den  Studienteilnehmern mit COPD (45 % versus 31 %). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auswertung der Daten dieser Studie zeigt, dass eine inverse \nKorrelation zwischen dem 25-Hydroxy-Vitamin-D-Serumwerten und dem \nAuftreten von Erk\u00e4ltungskrankheiten besteht. Diese Assoziation scheint \nbei Personen mit Erkrankungen der Atemwege wie Asthma oder COPD noch \nst\u00e4rker zu sein. Es w\u00e4re also durchaus sinnvoll, bei Personen, welche \nh\u00e4ufig an Erk\u00e4ltungen erkranken sowie auch bei Personen mit chronischen \nErkrankungen der oberen Atemwege, die 25-Hydroxy-Vitamin-D-Serumwerte zu\n bestimmen um Vitamin D in die Therapie mit einzubeziehen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ginde A. et al., Association between serum 25-hydroxyvitamin D  levet and upper respiratory tract infection in the Third National Health  and Nutrition Examination Survey, Arch Intern Med, 2009 Feb 23; 169  (4): 384-90.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D-Einnahme reduziert bei \u00e4lteren Personen das Risiko zu Fallen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit zunehmendem Alter nimmt bei \u00e4lteren Menschen die H\u00e4ufigkeit \nhinzufallen zu und dies f\u00fchrt fast ebenso h\u00e4ufig zu Knochenbr\u00fcchen. Um \ndie Effektivit\u00e4t einer Vitamin D -Gabe zur Pr\u00e4vention der \nGebrechlichkeit bei \u00e4lteren Personen absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, publizierten \nForscher der University of Harvard k\u00fcrzlich einen \u00dcbersichtsartikel \u00fcber\n randomisierte, doppelblinde Kontrollversuche mit Vitamin D bei \u00e4lteren \nPersonen (Durchschnittsalter 60 Jahre), welcher das Risiko solcher \nUnf\u00e4lle untersucht. Basierend auf f\u00fcnf solcher Versuche (RCTs), welche \n1237 Patienten einschlossen, konnte festgestellt werden, dass, \nverglichen mit den Patienten, welche Placebos erhielten, Vitamin D das \nRisiko zu Fallen um 22% senkte (korrigierter OR 0.78; 95% \nVertrauensintervall [C11, 0.64 &#8211; 0.92). Die Autoren schlossen daraus, \ndass eine Vitamin D &#8211; Gabe das Risiko zu Fallen bei \u00e4lteren, aber \nansonsten gesunden, Menschen um fast ein Viertel zu senken scheint. \nDeshalb sollten weitere Studien durchgef\u00fchrt werden, die den Effekt von \nalternativen Vitamin D &#8211; Formen und deren Dosierung, die Rolle der \nCalcium &#8211; Einnahme und den Effekt bei m\u00e4nnlichen Patienten pr\u00fcfen \nsollten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Bischoff-Ferrari HA, DawsonHughes B, Willen WC, et al.  Effect of Vitamin D an falls: a meta-analysis. Journal of the American  Medical Association. 2004; 291:1999-2006.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine wirksame Vitamin D -Kur f\u00fcr \u00e4ltere Frauen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentliche Studie der USA untersuchte, ob eine \nt\u00e4gliche Vitamin D-Einnahme von 400 &#8211; 800 IE \u00fcber 3 Monate einen Vitamin\n D Mangel bei \u00e4lteren Frauen wirksam behandeln kann. 373 Frauen im Alter\n von 65 oder \u00e4lter erhielten eine t\u00e4gliche Multivitamingabe, welche 400 \nIE Vitamin D enthielt, und ein oder zwei Gaben Calcium &#8211; Supplement, \nwelches 200 IE Vitamin D enthielt. Zu Anfang hatten 16% einen Vitamin D \nMangel (Serum-Vitamin D Spiegel &lt; 10 ng\/ml) und 48% eine Vitamin D &#8211; \nUnterversorgung (SerumVitamin D Spiegel zwischen 10 und 20 ng\/ml); nur \n36% der Teilnehmerinnen zeigten normale Vitamin D Spiegel (Serum- \nVitamin D Spiegel 20 ng\/ml). Dabei war anfangs ein Vitamin D Mangel mit \neiner sinkenden k\u00f6rperlichen Aktivit\u00e4t und einem langsameren Gang \nverkn\u00fcpft. Nach der dreimonatigen Behandlung konnte bei keiner der \nTeilnehmerinnen ein Vitamin D Mangel festgestellt werden und die Zahl \nder unterversorgten Personen sank von 48% auf 20% (P&lt;0,01). Die \nAutoren folgerten daraus, dass ein Vitamin D Mangel bei \u00e4lteren Frauen \nh\u00e4ufig ist und bei 80% der Patienten mit einer dreimonatigen Vitamin D \nKur von 400 &#8211; 800 IE pro Tag behandelt werden kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Greenspan SL. et al., Vitamin D supplementation in older women. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2005;60(6):754-9<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Fols\u00e4ure, Calcium und Vitamin D kann das Risiko eines Koloncarcinoms senken helfen<\/h4>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"260\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_vitamin_d_5e04930784.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4281\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_vitamin_d_5e04930784.jpg 250w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_vitamin_d_5e04930784-144x150.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><figcaption> Vitamin D sorgt daf\u00fcr, dass der K\u00f6rper Kalzium und Phosphor aus dem  Darm  aufnehmen und in Z\u00e4hne und Knochen einbauen kann. Es hilft  au\u00dferdem bei  der Zellreifung und steuert das Immunsystem mit.  Insbesondere in den  Wintermonaten ist eine ausreichende Versorgung mit  diesem fettl\u00f6slichem  Vitamin wichtig. Denn ein Mangel f\u00fchrt bei Kindern  zu  Knochenverformungen (Rachitis). <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fols\u00e4ure<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die niedrige Aufnahme von Fols\u00e4ure \u00fcber die Nahrung kann eine DNS &#8211; \nHypomethylierung im Kolonepithel hervorrufen und dadurch das Risiko \neines Koloncarcinoms erh\u00f6hen. Die Hypothese, dass eine Fols\u00e4ure &#8211; \nEinnahme die DNS Methylierung steigern kann, wurde bei 31 Patienten mit \neinem kolorektalen Adenom in einer randomisierten, doppelblinden, \nplacebokontrollierten Studie \u00fcberpr\u00fcft. Den britischen Erwachsenen wurde\n t\u00e4glich entweder 400 Lig Fols\u00e4ure (n=15) oder ein Placebo (n=16) \u00fcber \neinen Zeitraum von 10 Wochen verabreicht. Genomische DNS &#8211; Methylierung,\n Serum \u2013 und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel und die \nPlasmahomocysteinkonzentration wurden gemessen. Die Fols\u00e4ure -Gabe \nsteigerte die Serum &#8211; und Erythrozyten &#8211; Folat &#8211; Spiegel um 81% bzw. 57%\n und senkte die Plasmahomocysteinkonzentration um 12%. Die \nFols\u00e4ure-Einnahme wies au\u00dferdem eine Steigerung der DNS &#8211; Methylierung \nvon 25% in der Kolonschleimhaut auf. Diese Ergebnisse legen nahe, dass \ndie DNS-Hypomethylierung durch die physiologische Fols\u00e4ure-Gabe \naufgehoben und dadurch das Risiko eines Koloncarcinoms gesenkt werden \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pufulete M. et al., Effect of folic acid supplementation on genomic DNA methylation in patients with colorectal adenoma. Gut 2005;54(5):648-53. <\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Calcium und Vitamin D<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Forscherteam aus den USA untersuchte die Verbindung zwischen der \nCalcium &#8211; Einnahme und eines kolorektalen Carcinoms in einer \nprospektiven Studie bei 45&#8217;000 Frauen. Die Teilnehmerinnen wurden im \nDurchschnitt 8,5 Jahre begleitet. W\u00e4hrend dieser Zeit entwickelten 482 \nTeilnehmerinnen ein kolorektales Carcinom. Die Einnahme von Calcium \nwurde in folgende Kategorien eingeteilt: 0 mg \/ Tag, 0 bis 400 mg \/ Tag,\n 401 bis 800 mg \/ Tag und \u00fcber 800 mg \/ Tag. F\u00fcr die aufsteigenden \nKategorien der Calciumaufnahme beliefen sich die Risikoverh\u00e4ltnisse (und\n 95% Cl) im Vergleich zu keinerlei Supplementeinnahme auf 1.08 \n(0,87-1,34), 0,96 (0,70-1,32) und 0,76 (0,56-1,02), P (trend) = 0,09. \nGleichzeitig f\u00fchrte eine hohe Aufnahme von Calcium sowohl \u00fcber die \nNahrung als auch \u00fcber Supplemente zu einer weiteren Risikosenkung (RR= \n0,54; 95% Cl, 0,37-0,79). Diese Zahlen deuten darauf hin, dass eine \nSteigerung der Calciumaufnahme von 400 bis 800 mg \/ Ca pro Tag mit einem\n 25% geringeren Risiko, ein kolorektales Carcinom zu entwickeln, \nverkn\u00fcpft war. Diese Risikosenkung zeigte sich unabh\u00e4ngig von der \nEinnahmequelle (Nahrung oder Supplement).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Flood A. et al., Calcium from Diet and Supplements is Associated With Reduced Risk of Colorectal Cancer in aProspective Cohort of Women. Cancer Epidemiology Biomarkers Prevention. 2005; 14(1): 126-32<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amerikanische Wissenschaftler f\u00fchrten einen multizentrischen, \nrandomisierten klinischen Versuch durch, um den Einfluss von \nErn\u00e4hrungsfaktoren auf das erneute Auftreten von adenomat\u00f6sen Polypen im\n Dickdarm zu bestimmt. Detaillierte Daten zur Nahrungsaufnahme und der \nVerwendung von Supplementen wurden zu Beginn der Studie und viermal \nj\u00e4hrlich bei Untersuchungen gesammelt. Das Wiederauftreten von Adenomen \nwurde mittels einer kompletten Kolonoskopie zu Beginn der Studie, nach \neinen und nach vier Jahren \u00fcberpr\u00fcft. Ein Wiederauftreten wurde bei 754 \nder 1905 Versuchsteilnehmer beobachtet. Die Gesamtaufnahme von Vitamin D\n wiederum war umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines Adenoms verkn\u00fcpft \n(OR=0,84; P-trend = 0,03). Die Einnahme von Calcium &#8211; und Vitamin D &#8211; \nSupplementen war ebenfalls umgekehrt mit dem Wiederauftreten eines \nAdenoms verkn\u00fcpft (OR=0,82 f\u00fcr Calcium und 0,82 f\u00fcr Vitamin D). Diese \nStudie weist darauf hin, dass die Einnahme von Calcium und Vitamin D &#8211; \nSupplementen das Risiko des Wiederauftretens eines Kolonadenoms senken \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nutr 2005; 135 (2):2 52-9<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D und Calcium &#8211; Einnahme reduziert schwere St\u00fcrze bei \u00e4lteren Frauen <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine 3 &#8211; Jahres Interventionsstudie<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein d\u00e4nisches Forscherteam \u00fcberpr\u00fcfte den Effekt zweier Programme zur\n Pr\u00e4vention von schweren St\u00fcrzen, welche zu einer sofortigen \nHospitalisierung f\u00fchren k\u00f6nnen, bei \u00e4lteren D\u00e4ninnen. Die Studie schloss\n 9605, in einer Gemeinschaft lebenden, Stadtbewohnerinnen \u00fcber 66 Jahren\n ein. 4957 der Teilnehmerinnen wurde ein Pr\u00e4ventionsprogramm angeboten, \nbestehende aus einer t\u00e4glichen Gabe von 1000 mg Calcium als \nCalciumcarbonat und 400 IE (10 pg) Vitamin D3. Den restlichen 5063 \nTeilnehmerinnen wurde entweder eine Sicherheitsinspektion ihrer Wohnung \n(inkl. Ern\u00e4hrungs- und Gesundheitshinweisen) angeboten oder keinerlei \nPr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmerinnen, \nwelche Calcium und Vitamin D erhielten, ein 12% geringeres Risiko schwer\n zu st\u00fcrzen hatten (RR 0,88; 95% CI 0,79-1,98; P&lt;0,05). Das lie\u00df die \nAutoren darauf schlie\u00dfen, dass eine Vitamin D und Calcium &#8211; Einnahme \nschwere St\u00fcrze, welche zu einer sofortigen Hospitalisierung f\u00fchren \nk\u00f6nnen, bei, in einer Gemeinschaft lebenden, \u00e4lteren Frauen verhindern \nkann. Dies gilt vor allem f\u00fcr Nordeuropa, einer Region, in welcher ein \nVitamin D-Mangel h\u00e4ufig vorkommt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Aging Clin Exp Res. 2005; 17(2): 12 5-32.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Supplementation mit Kalzium und Vitamin D verbessert die \nInsulin- und Glucose-Spiegel bei Erwachsenen mit Pr\u00e4diabetes und \nsteigert die Vorteile eines Gewichtsverlustes<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer doppelblinden, placebokontrollierten Studie mit 314 \nErwachsenen ohne Diabetes liessen die Ergebnisse darauf schliessen, dass\n eine kombinierte Langzeit-Einnahme von Kalzium und Vitamin D die \nZunahme einer Glyk\u00e4mie und einer Insulinresistenz bei Personen mit \ngest\u00f6rtem N\u00fcchtern-Blutzucker mildern kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Teilnehmer erhielten \u00fcber einen Zeitraum von drei Jahren \nrandomisiert entweder 500 mg Calciumcitrat und 700 I.E. Vitamin D3 oder \nein Placebo.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Patienten mit einer gest\u00f6rten Blutzuckertoleranz zu Beginn \nzeigten diejenigen, welche Kalzium und Vitamin D erhalten hatten, einen \ngeringeren Anstieg des Blutzuckers und eine geringere Insulinresistenz \nverglichen mit denjenigen der Placebogruppe.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus, dass bei gesunden Erwachsenen mit einem\n gest\u00f6rten N\u00fcchtern-Blutzucker die Einnahme von Kalzium und Vitamin D \nden Anstieg des Blutzuckerspiegels und die Zunahme der Insulinresistenz,\n welche \u00fcber die Zeit hinweg entstehen, verringern kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer randomisierten, placebokontrollierten Studie in den \nVereinigten Staaten steigerte die Einnahme von Calcium und Vitamin D den\n positiven Effekt des Gewichtsverlusts auf die Blutfette bei 63 \ngesunden, \u00fcbergewichtigen oder fettleibigen Frauen mit einer t\u00e4glichen \nKalziumaufnahme von weniger als 800 mg pro Tag.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frauen unterzogen sich einer 15 Wochen dauernden Di\u00e4t (700 kcal \npro Tag Einschr\u00e4nkung der Energiezufuhr), w\u00e4hrend derer sie einer von \nzwei Gruppen zugeordnet wurden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gruppe 1 erhielt eine Gabe von Kalzium und Vitamin D (2 Tabletten pro\n Tag; 600 mg Calcium und 200 I.E.Vitamin D pro Tablette). Die Gruppe 2 \nerhielt Placebos.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Ende des Versuchs hatte die Verumgruppe signifikante \nVerbesserungen sowohl beim LDL-Cholesterol und den Verh\u00e4ltnissen Gesamt-\n zu LDL- und LDL- zu HDL-Cholesterol, als auch eine Senkung des \nBlutzuckerspiegels nach Glucosebelastung im Vergleich zur Placebogruppe \nerzielt. Ebenso wurde ein tendenzieller Nutzen der Supplementation f\u00fcr \ndas HDL-Cholesterol, die Triglyceride und das Gesamtcholesterol \nfestgestellt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus: \u00abDie Einnahme von Kalzium und Vitamin D\n w\u00e4hrend einer Di\u00e4t steigert den Nutzen des Gewichtsverlustes auf die \nBlutlipide bei \u00fcbergewichtigen oder fettleibigen Frauen mit einer \nnormalerweise niedrigen t\u00e4glichen Kalziumaufnahme.\u00bb\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pittas AG, et al. Calcium and Vitamin D Supplementation Reduces  Blood Glucose and decreases risk for developing Type 2 Diabetes.  Diabetes Care, 2007 Feb 2; [Epub ahead of print]. Major GC, et  al.Supplementation with calcium + vitamin D enhances the beneficial  effect of weight loss on plasma lipid and lipoprotein concentrations.Am J  Clin Nutr, 2007; 85(1): 54-59.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schmerzen durch Vitamin-D-Mangel?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine US-amerikanische Untersuchung zeigt, dass die Mehrheit der \nSchmerzpatienten nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist. Die \nHinweise mehren sich somit, dass unspezifische Muskel- und \nKnochenschmerzen die Folge eines Vitaminmangels sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten insgesamt 150 kindliche\n und erwachsene Patienten mit unspezifischen Muskel- und \nKnochenschmerzen. Neun von zehn Teilnehmern litten unter einem \nVitamin-D-Mangel. Bei den unter 30-J\u00e4hrigen waren sogar alle \nuntersuchten Personen nicht ausreichend mit diesem Vitalstoff versorgt &#8211;\n gut die H\u00e4lfte in erheblichem Ausma\u00df. Bei f\u00fcnf Patienten konnte \nschlie\u00dflich \u00fcberhaupt kein Vitamin D nachgewiesen werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich von der medizinischen \nLehrbuchmeinung. Nach ihr h\u00e4tten wir den Vitamin-D-Mangel eher bei \n\u00e4lteren Menschen vermutet&#8220;, betont Studienleiter Prof. Dr. Greg \nPlotnikoff. &#8222;Wir fanden die gr\u00f6\u00dften Defizite bei j\u00fcngeren Menschen &#8211; \ninsbesondere bei Frauen im geb\u00e4rf\u00e4higen Alter.&#8220;\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach Ansicht von Plotnikoff sollte h\u00e4ufiger routinem\u00e4\u00dfig auf einen \nderartigen Mangel gescreent werden, weil dieser erhebliche Folgen haben \nkann (Osteoporose, Bluthochdruck, Diabetes, Krebs etc.). Besonders \nangezeigt sei die Untersuchung bei Patienten mit unspezifischen Muskel- \nund Knochenschmerzen. Inwieweit die Schmerzen durch eine gezielte \nVitamin-D-Gabe bek\u00e4mpft werden k\u00f6nnen, m\u00fcssen nun weitere Studien \nzeigen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Nach Informationen von Eurekalert und Mayo Clinic Proceedings, 2003<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin D senkt das MS-Risiko bei Frauen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">US-amerikanische Forscher zeigten, dass Frauen seltener an Multipler \nSklerose (MS) erkrankten, wenn sie Vitamin D einnahmen. Der Effekt wird \nscheinbar nicht alleine durch die Ern\u00e4hrung, sondern durch eine gezielte\n Vitamin-D-Substitution erzielt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produktion von Vitamin D wird im menschlichen K\u00f6rper durch \nSonnenlicht gesteuert. Ist der K\u00f6rper nur wenig dem Sonnenlicht \nausgesetzt, sinkt demzufolge der Vitamin-D-Spiegel. Diese Tatsache \nkorreliert mit der Beobachtung, dass Multiple Sklerose verst\u00e4rkt bei \nMenschen auftritt, die weiter entfernt vom \u00c4quator leben. Mit \nabnehmender Sonneneinstrahlung scheint also das MS-Risiko zuzunehmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene Untersuchungen belegen, dass Menschen mit MS h\u00e4ufig \neinen niedrigen Vitamin D-Spiegel haben. Auch der Krankheitsverlauf \nscheint von der Konzentration des Vitalstoffes abzuh\u00e4ngen: Niedrige \nVitamin-D-Spiegel treten vor einer erh\u00f6hten Krankheitsaktivit\u00e4t auf, \nhohe Konzentrationen wiederum gingen einer niedrigen Krankheitsaktivit\u00e4t\n voraus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An der aktuellen Studie der Harvard University nahmen fast 190.000 \nFrauen teil. Das Risiko, an MS zu erkranken, verminderte sich um \nimmerhin 40 Prozent, wenn sie ausreichend Vitamin D zu sich nahmen. \nInteressanterweise zeigte sich, dass eine Vitamin D reiche Di\u00e4t nicht \nausreicht. Wichtig f\u00fcr den beobachteten Effekt ist eine gezielte \nVitamin-D-Substitution.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei MS kommt es an unterschiedlichen Stellen des zentralen \nNervensystems (im Gehirn, an den Sehnerven oder im R\u00fcckenmark) zu \nEntz\u00fcndungen. Diese Entz\u00fcndungen hinterlassen h\u00e4ufig kleine Narben \n(Plaques). 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