{"id":4271,"date":"2020-02-24T11:30:30","date_gmt":"2020-02-24T10:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4271"},"modified":"2020-04-03T12:00:39","modified_gmt":"2020-04-03T10:00:39","slug":"vitamin-c-die-wahrheit-ueber-das-wichtigste-aller-vitamine","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/vitamin-c-die-wahrheit-ueber-das-wichtigste-aller-vitamine\/","title":{"rendered":"Vitamin C \u2013 Die Wahrheit \u00fcber das wichtigste aller Vitamine"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von Regina Garloff<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber kein anderes Vitamin wird so oft in den Medien berichtet wie \n\u00fcber Vitamin C. \u00dcber kein anderes Vitamin werden so viel L\u00fcgen \nverbreitet wie \u00fcber Vitamin C. In regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kann man lesen,\n dass Vitamin C als Nahrungserg\u00e4nzung nutzlos sei, weil es nur teuren \nUrin produzieren w\u00fcrde und weil seine Wirkungen auf den K\u00f6rper \nwissenschaftlich nicht nachgewiesen seien.\n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ist das wirklich wahr?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Wirklichkeit sieht anders aus: In Wirklichkeit gibt es kein \nanderes Vitamin, dass besser erforscht ist als Vitamin C. Die Damen und \nHerren, die Ihnen von der Sch\u00e4dlichkeit dieses N\u00e4hrstoffes berichten, \nbetreiben gezielte Desinformation. Doch zu wessen Nutzen?\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich lade Sie ein, mit mir zusammen zu einem Experten von Vitamin C zu\n werden. Alle Informationen, die ich Ihnen zusammengestellt habe, \nstammen aus ver\u00f6ffentlichten Studien und jedes einzelne Wort meiner \nZusammenstellung kann durch Studien belegt werden. Sie ahnen bestimmt, \nwarum diese Informationen in den deutschen Medien nicht ver\u00f6ffentlicht \nwerden und warum die Ergebnisse dieser Studien nicht einmal der \ndeutschen \u00c4rzteschaft bekannt gemacht werden. Wenn Sie zum Kreis der \nEingeweihten geh\u00f6ren, kennen Sie die Antworten bereits.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn nicht, dann werden Sie am Ende der kleinen Brosch\u00fcre eine gute  Vorstellung davon haben, wie segensreich Vitamin C ist und welche  Bedeutung es f\u00fcr Ihre zuk\u00fcnftige Gesundheit haben kann, wenn Sie sich  regelm\u00e4\u00dfig \u2013 und ich betone: <strong>regelm\u00e4\u00dfig<\/strong> \u2013 mit Vitamin C versorgen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist Vitamin C?<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"191\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_strukturformel_vitamin_c_5a890d0d56.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4272\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_strukturformel_vitamin_c_5a890d0d56.jpg 350w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_strukturformel_vitamin_c_5a890d0d56-300x164.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_strukturformel_vitamin_c_5a890d0d56-150x82.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><figcaption> Es gibt zwei Formen von Vitamin C: reine Ascorbins\u00e4ure und die Form  Dehydroascorbins\u00e4ure. Der zweiten Form fehlen zwei Wasserstoffatome,  welche im Rahmen der Wirkung als Antioxidans an andere Molek\u00fcle  abgegeben wurden. Diese zweite Form nennt man auch \u201everbrauchtes\u201c oder  \u201eoxidiertes\u201c Vitamin C, die vom K\u00f6rper \u00fcber den Urin ausgeschieden wird.  Verbrauchtes Vitamin C wird immer ausgeschieden, nicht nur das Vitamin C  aus Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln, auch das aus nat\u00fcrlichen Quellen. Alle  wasserl\u00f6slichen Vitamine werden, nachdem sie ihr segensreiches Wirken  getan haben, in ver\u00e4nderter (sprich: verbrauchter Form) \u00fcber den Urin  ausgeschieden. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin\n C ist ein wei\u00dfes kristallines Pulver, das sich leicht in Wasser \naufl\u00f6sen l\u00e4sst und sauer schmeckt, ein Kohlenhydrat mit der Formel \nC6H8O6, das als Reduktionsmittel funktioniert und Oxidation verhindern \nkann. Alle Pflanzen und fast alle Tiere k\u00f6nnen es aus Blutzucker durch \nEnzymumbau herstellen. Menschen, Affen und Meerschweinchen haben diese \nF\u00e4higkeit verloren, weil ihnen ein daf\u00fcr erforderliches Enzym durch \nMutation abhanden kam. Dadurch wurde es f\u00fcr uns zum wichtigsten \nSchutzvitamin gegen Krankheiten und vorzeitiges Altern.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00dcberleben einer Art, die Vitamin C nicht mehr selbst herstellen  kann, h\u00e4ngt davon ab, dass sie gen\u00fcgend davon mit der Nahrung aufnimmt.  In grauer Vorzeit war das gegeben, weil sich unsere Vorfahren, die in  w\u00e4rmeren Gegenden lebten, urspr\u00fcnglich \u00fcberwiegend von Fr\u00fcchten und  gr\u00fcnen Bl\u00e4ttern ern\u00e4hrten, die reichlich Vitamin C enthielten. In der  heutigen High-Tech-Zivilisation sieht es mit dem Vitamin-C-Nachschub  eher d\u00fcster aus: Durch unreifes Ernten, lange Transportwege, Lagerung  und Zubereitung gehen bis zu 90 Prozent verloren Zudem sind heutige  Obst- und Gem\u00fcsesorten wesentlich vitamin\u00e4rmer als Wildarten und unserer  Bedarf ist durch h\u00f6here Belastungen und ungesundere Lebensweise auch  viel gr\u00f6\u00dfer geworden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum hat die Natur Vitamin C als Nummer eins unter den Vitaminen ausgew\u00e4hlt?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C kann von Pflanzen und Tieren \u2013\n bis auf die vorher genannten Ausnahmen \u2013 aus dem stets vorhandenen \nFruchtzucker in zwei einfachen Schritten selbst hergestellt werden. So \nist es schnell verf\u00fcgbar, um \u00fcberall eingesetzt zu werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Es\n ist allgegenw\u00e4rtig als Feuerwehr gegen freie Radikale, wodurch es \nZellen, Organe, Eiwei\u00dfbausteine und andere Vitamine vor Zerst\u00f6rung \nsch\u00fctzt<\/li><li>Es ist an rund 15 000 Stoffwechselabl\u00e4ufen beteiligt, \nunter anderem auch an der Hormonproduktion, an der Synthese von \nNervenbotenstoffen und an der Herstellung von Kollagen<\/li><li>Ohne Vitamin C geht im Immunsystem nichts<\/li><li>Als\n Schadstoffentsorger aktiviert Vitamin C die Entgiftung der Leber, die \nSchadstoffe aus dem Blut sammelt, es bindet Schwermetalle und andere \nSchadstoffe und es verhindert die Umwandlung von Nitraten in \nkrebsausl\u00f6sende Nitrosamine<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte einer Entdeckung \u2013 Skorbut als Vitamin-C-Mangelkrankheit<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"307\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_linus-pauling_999fe6fe07.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4273\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_linus-pauling_999fe6fe07.jpg 200w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_linus-pauling_999fe6fe07-98x150.jpg 98w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_linus-pauling_999fe6fe07-195x300.jpg 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption> Professor Linus Pauling <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitaminmangelkrankheiten\n wie Skorbut, Beriberi, Pellagra, pernizi\u00f6se An\u00e4mie und Rachitis \nverursachten in der Geschichte der Menschheit unendlich viel Leid und \nMillionen von Toten. Der Skorbut war \u00fcber Jahrhunderte hinweg die \nklassische Seefahrer- und Expeditionskrankheit, weil auf den langen \nSeereisen keine frischen Nahrungsmittel wie Obst und Gem\u00fcse verf\u00fcgbar \nwaren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Entdeckungsreise des portugiesischen Seefahrers Vasco da Gama\n 1497, von Lissabon nach Indien, die fast ein Jahr dauerte, starben \nbeispielsweise 100 von seinen 160 Mann Besatzung an Skorbut.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ersten Symptome des Skorbut sind nachlassende K\u00f6rperkraft, \nRuhelosigkeit, Depressionen und Ersch\u00f6pfung. Die Haut wird fahl und \ndunkelgrau, der Kranke klagt \u00fcber Muskelschmerzen. Es entstehen \nMundgeschw\u00fcre, die Z\u00e4hne fallen aus, der Atem riecht faul. In Muskeln \nund anderen Geweben entstehen gro\u00dfe blutunterlaufene Stellen (durch \ninnere Blutungen), die wie schwere Prellungen aussehen. Die letzten \nStadien der Krankheit kennzeichnen Durchfall, totale Ersch\u00f6pfung und \nschwerste Sch\u00e4digungen von Lungen, Nieren und Herz mit Todesfolge.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man ahnte, dass die Krankheit mit der Ern\u00e4hrung zu tun hatte. 1747 \nf\u00fchrte der schottische Arzt James Lind an 12 Skorbutpatienten seinen \nber\u00fchmten Versuch durch. Alle bekamen die gleiche Nahrung, zwei \nTeilnehmer erhielten zus\u00e4tzlich jeden Tag zwei Orangen und eine Zitrone.\n Nach 6 Tagen waren die beiden mit Zitrusfr\u00fcchten ern\u00e4hrten Matrosen \nwieder gesund, w\u00e4hrend sich der Zustand der \u00fcbrigen 10 Kranken nicht \ngebessert hatte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der deutsche Arzt August Hirsch wies in seinem Buch \n\u201eHistorisch-geographische Pathologie\u201c 1860 den Skorbut als \nMangelkrankheit aus. Seine Nahrungsempfehlung: Frisches Gem\u00fcse, \nKartoffeln, Sauerkraut und Zitrusfr\u00fcchte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Chemiker Sylvester Salomon Zilva isolierte Vitamin C erstmals \n1920 aus Zitronen. 1927 gewann der ungarische Biochemiker Albert \nSzent-Gy\u00f6rgyi Vitamin C aus Paprika und Kohl, er gab ihm die Bezeichnung\n A-Scorbin-S\u00e4ure (S\u00e4ure gegen Skorbut). In seinen Forschungen von 1928 \u2013\n 1932 erkannte er die Zusammenh\u00e4nge zwischen der Oxidation von \nN\u00e4hrstoffen und Energiegewinnung. Den Schweizer Chemikern Tadeusz \nReichstein und Anton Gr\u00fcssner gelang es 1933, das Vitamin C k\u00fcnstlich \nherzustellen. Sie gewannen aus zwei bis vier Kilo Glucose durch \nmikrobielle, biotechnologische Oxidationsreaktion ein Kilo Vitamin C. \nDiese Vorgehensweise ist auch heute noch Grundlage der industriellen \nHerstellung. Am 25. Oktober 1933 meldete die Firma Hoffmann-La-Roche das\n Patent an.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Szent-Gy\u00f6rgyi erhielt 1937 den Nobelpreis f\u00fcr Medizin, Reichstein bekam den begehrten Preis 1950.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aktuelle j\u00e4hrliche Weltproduktion an Vitamin C betr\u00e4gt etwa 60  000 Tonnen (zum Vergleich: vom Vitamin B12 werden 10 Tonnen  hergestellt), 60 bis 70 Prozent davon sind f\u00fcr die  Lebensmittel-Industrie bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist der Skorbut besiegt?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute beobachtet man Skorbut und andere Mangelkrankheiten noch bei \nunterern\u00e4hrten Menschen in armen L\u00e4ndern. Gelegentlich gibt es \nEinzelf\u00e4lle in den USA.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linus Pauling, der weltber\u00fchmte Biochemiker, Ern\u00e4hrungsexperte und \nzweifache Nobelpreistr\u00e4ger, schildert in seinem Buch \u201eDas \nVitamin-Programm\u201c (Literaturliste) folgendes: \u201e<em>Cheraskin, Ringsdorf \nund Sisley erz\u00e4hlen in Ihrem Buch \u201eThe Vitamin C Connection\u201c (1983) die \nGeschichte einer 48-j\u00e4hrigen Kalifornierin, die mit Bauchschmerzen, \nVerdauungsst\u00f6rungen und stark geschwollenem Bauch ins Krankenhaus kam. \nIm Verlauf von vier Jahren musste sie sechsmal operiert werden. Jedes \nMal war die Bauchh\u00f6hle voller Blut. Um die st\u00e4ndigen inneren Blutungen \nzu stoppen wurden ihre Eierst\u00f6cke, der Uterus, der Blinddarm, die Milz \nund ein Teil des D\u00fcnndarms entfernt. Nach vier Jahren erkundigte sich \nein Arzt schlie\u00dflich nach ihren Essgewohnheiten und erfuhr, dass sie \nweder Obst noch Gem\u00fcse a\u00df und auch keine zus\u00e4tzlichen Vitaminpr\u00e4parate \nnahm. Ihre Nahrung enthielt so wenig Vitamin C, dass sie zwar nicht an \nSkorbut starb, aber es war nicht genug, um ihre Blutgef\u00e4\u00dfe ausreichend \nzu st\u00e4rken und dadurch innere Blutungen zu verhindern. Ihr Blut enthielt\n n\u00e4mlich nur 0,06 mg Vitamin C pro Deziliter. Nachdem man sie auf 1000 \nmg Vitamin C am Tag gesetzt hatte, normalisierte sich ihr \nGesundheitszustand, wenn sich auch die durch die Operationen \nangerichteten Sch\u00e4den nicht mehr beseitigen lie\u00dfen (Cook und<\/em> <em>Milligan 1977).\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pauling schreibt weiter: <em>\u201e\u00c4hnliche F\u00e4lle von beginnendem Skorbut  kommen in den Vereinigten Staaten nur selten vor. Ich f\u00fcrchte aber, dass  sich der Gesundheitszustand der meisten Amerikaner in einem mehr oder  weniger ernsten Vorstadium zum Skorbut befindet und es in ihrer Di\u00e4t  dar\u00fcber hinaus auch an anderen wichtigen N\u00e4hrstoffen mangelt. Die  regelm\u00e4\u00dfige Einnahme von Vitamin C und anderen Vitaminen und Mineralien  kann neben einer vern\u00fcnftigen Ern\u00e4hrung und anderen die Gesundheit  f\u00f6rdernden Ma\u00dfnahmen die Lebensqualit\u00e4t der allermeisten Menschen  wesentlich verbessern.\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Spektakul\u00e4re Erfolge mit Vitamin C <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor\n wir uns mit den vielen Funktionen besch\u00e4ftigen, die Vitamin C im K\u00f6rper\n aus\u00fcbt, m\u00f6chte ich ein paar beeindruckende Fallbeispiele \nvorausschicken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hepatitis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linus Pauling schreibt in oben erw\u00e4hntem Buch: \u201eVor 13 Jahren besuchte mich ein junger Arzt und sagte: <em>\u201eDr.\n Pauling, Sie haben mir das Leben gerettet. Ich litt an einer \nchronischen Hepatitis und w\u00e4re daran gestorben, aber dann h\u00f6rte ich von \nIhrer Therapie mit hohen Vitamin-C-Dosen, und sie hat mich geheilt.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schizophrenie:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pauling schildert in demselben Buch auf Seite 253 &#8211; 54 einen weiteren, eindrucksvollen Vitamineinsatz<em>:\n \u201e1970 ging ich zu Fu\u00df die Hauptstrasse der kleinen Stadt Cambria an der\n kalifornischen K\u00fcste entlang, als ein vorbeifahrender Wagen anhielt, \ndie Fahrerin ausstieg und auf mich zugelaufen kam. Sie sagte: \u201eDr. \nPauling, Sie haben mir das Leben gerettet. Ich bin 26 Jahre alt. Vor \nzwei Jahren wollte ich mir das Leben nehmen. Ich hatte sechs Jahre lang \nschwer an Schizophrenie gelitten. Dann h\u00f6rte ich etwas \u00fcber den Wert der\n Vitamine und von Ihrem Bericht \u00fcber die orthomolekulare Psychiatrie. \nIch habe es den Vitaminen zu verdanken, dass ich noch am Leben bin.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>G\u00fcrtelrose:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In ihrem Lehrbuch f\u00fcr die Arzt- und Naturheilpraxis (Literaturliste) \nschreibt Frau Prof. Blaurock-Busch auf S. 62 zur orthomolekularen \nTherapie von G\u00fcrtelrose u.a<em>.: \u201eDie intraven\u00f6se Gabe von 1g Vitamin C \npro Stunde (= 10g Vitamin C t\u00e4glich) erzielte bei allen 327 Patienten \neine vollkommene Heilung innerhalb von drei Tagen (Zurelck M.:The \ntreatment of shingles and herpes with vitamin C intraveneously, 1950)\u201c<\/em>\n oder aus einer Studie des Forschers Klenner von 194 berichtet sie:\u201eBei \nsieben von acht Patienten konnten Vitamin-C-Injektionen innerhalb von \nzwei Stunden eine schmerzstillende Wirkung und eine komplette Heilung \ninnerhalb von drei Tagen erzielen.\u201c\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bursitis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch zur Bursitis (Schleimbeutelentz\u00fcndung) gibt sie eine interessante Erfahrung weiter: \u201e<em>Ein\n Patient mit akuter Bursitis und extremer lokaler Schwellung, \nEmpfindlichkeit, Schmerz und reduzierter Mobilit\u00e4t erhielt 2 bis 3 Mal \nt\u00e4glich 200 \u2013 300 mg Vitamin C, das Bioflavonoide enthielt. Innerhalb \nvon 24 Stunden konnte eine deutliche Reduzierung der Schwellung und des \nSchmerzempfindens verzeichnet werden. Innerhalb 72 Stunden waren, au\u00dfer \neiner leichten Druckempfindlichkei, alle Symptome beseitigt.\u201c <\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Allergien:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Frau Blaurock-Busch f\u00fchrt dazu u.a. eine Studie der Forscher Brown und Ruskin von 1949 an: <em>\u201e60\n Patienten mit allergischer Rhinitis erhielten 1 \u2013 2,25 g Ascorbins\u00e4ure \nund wenige mg Thiamin (Vitamin B1). Besserung wurde bei 50 Prozent der \nPatienten verzeichnet, die die geringeren Dosen erhielten, sowie bei 75 \nProzent, die mit h\u00f6heren Dosen supplementiert wurden.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erk\u00e4ltung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dr. U. Strunz erw\u00e4hnt in seinem Buch \u201cDie Vitamin-Revolution\u201c (Literaturliste): <em>\u201eWenn\n Sie merken, dass sich bei Ihnen eine Erk\u00e4ltung ank\u00fcndigt, sollten Sie \nsofort f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Stunden jede Stunde 1000 Milligramm \nVitamin C einnehmen. Vitamin C wird von ihren Immunzellen aufgesogen und\n macht sie erst richtig aktiv. Weniger ist nicht wirksam! Das wurde \nerneut in einer Vitamin-C-Studie aus dem Jahr 2000 best\u00e4tigt: 263 \nStudenten bekamen bei den ersten Erk\u00e4ltungssymptomen in den ersten sechs\n Stunden st\u00fcndlich 1000 Milligramm Vitamin C, danach dreimal t\u00e4glich \n1000 Milligramm. Die Schnupfensymptome nahmen um 85 Prozent ab im \nVergleich zu einer Gruppe, die nur einmal t\u00e4glich 1000 Milligramm \nVitamin C einnahm. &#8230; Der Vitamin-C- Bedarf in den Immunzellen \nvervielfacht sich bei einer Virusinfektion. Unter 5 Gramm ist da nicht \nviel zu machen. Hardliner nehmen sogar Vitamin C bis zur \nDurchfallgrenze. Die liegt bei etwa 10 bis 15 Gramm.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Asthma:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu schreibt Strunz: <em>\u201eSchon 9 Prozent der Kinder leiden heute \nunter Asthma. &#8230; Aber auch die Zahl der erwachsenen Asthmatiker hat \nsich durch Luftverschmutzung und Schadstoffe in den letzten 20 Jahren \nverdoppelt. 9 Studien zu Asthma und Vitamin C zeigen die Verminderung \nvon Asthmaanf\u00e4llen, wenn t\u00e4glich 1 bis 2 Gramm zus\u00e4tzliches Vitamin C \ndauerhaft eingenommen werden&#8230;\u201c <\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lassen wir es erst einmal dabei bewenden und uns den Gr\u00fcnden zuwenden, warum Vitamin C solch vielf\u00e4ltige Wirkungen aus\u00fcben kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Welche Funktionen erf\u00fcllt Vitamin C im K\u00f6rper?<\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"260\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_Albert-Szent-Gyorgyi_f28f23d64f.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4274\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_Albert-Szent-Gyorgyi_f28f23d64f.jpg 200w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_Albert-Szent-Gyorgyi_f28f23d64f-115x150.jpg 115w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption> Albert Szent-Gy\u00f6rgyi <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin\n C erf\u00fcllt beeindruckend vielf\u00e4ltige Funktionen im K\u00f6rper, weil es auf \nbeiden Seiten der Redox-Reaktion (kombinierte Reduktion und Oxidation) \nbeteiligt ist, die einem Molek\u00fcl Wasserstoffatome entzieht oder \nhinzuf\u00fcgt. Insbesondere bei Enzymreaktionen ist es Wasserstoffspender \nund ist so u.a. beteiligt an der Synthese verschiedener Hormone und am \nCholesterinabbau. Man k\u00f6nnte sagen, dass es ohne Vitamin C definitiv \nkein \u00dcberleben des Menschen g\u00e4be:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Antioxidans:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C ist das wichtigste wasserl\u00f6sliche Antioxidans und kommt in \nallen Zellen, in den K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten und im Blut vor. Dort wird es \nselbst oxidiert (und dabei verbraucht), um Zellen und Gewebe vor \nOxidation mit freien Radikalen zu sch\u00fctzen. Zudem sch\u00fctzt es die \nVitamine E, A und Fols\u00e4ure, sowie die Vitamine B1, B2 und Pantothens\u00e4ure\n vor Oxidation und h\u00e4lt sie in ihrer aktiven Form. Bei der Umwandlung \nvon Kupfer zum Bestandteil des antioxidativen Enzyms Superoxid-Dismutase\n ist Vitamin C ebenfalls unentbehrlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Freie Radikale, die sehr aggressiv und st\u00e4ndig im \nStoffwechselgeschehen vorhanden sind, f\u00fchren zu Gewebesch\u00e4den, greifen \nProteine, Lipide und Teile der DNS an. Freie Radikale und oxidativer \nStress sind erwiesenerma\u00dfen beteiligt an der Entstehung von z.B. \nAllergien, Alzheimer, Arteriosklerose (und damit \nHerz-Kreislauf-Erkrankungen), Autoimmunkrankheiten, Bronchialasthma, \nChronischem M\u00fcdigkeitssyndrom (CFS), Colitis ulcerosa, Krebs, Morbus \nCrohn, Leberschaden, Parkinson, Multipler Sklerose (MS), Sarkoidose &#8230;\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kollagenaufbau:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kollagen ist der wichtigste Bestandteil des Bindegewebes. Vitamin C \nist ein wesentliches Coenzym f\u00fcr die Produktion von Kollagen, wo es mit \nEisen zusammenarbeitet. Es bereitet die Aminos\u00e4uren Lysin und Prolin f\u00fcr\n die Einlagerung in kollagenen Fasern vor und bindet einzelne Fasern zu \nBindegewebe. Bei Vitamin-C-Mangel entsteht schwaches Bindegewebe in \nHaut, Gelenken, Muskeln, Knochen und Blutgef\u00e4\u00dfen, weil weniger der \nAminos\u00e4ure Prolin in Hydroxiprolin, den Baustein f\u00fcr Kollagen, \numgewandelt werden kann. Dadurch wird das Gewebe durchl\u00e4ssiger f\u00fcr \nKrankheitskeime.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Fettstoffwechsel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Vitamin C h\u00e4ngt der erste gro\u00dfe Schritt f\u00fcr den Abbau von \nCholesterin zu Gallens\u00e4uren ab. Wenn der Vitamin-C-Spiegel im K\u00f6rper \nabnimmt, erh\u00f6ht sich der Cholesterinspiegel in Leber und Blut. Dagegen \nerh\u00f6ht Vitamin C das HDL- Cholesterin. Es senkt au\u00dferdem den \nTriglyceridspiegel und das gesundheitssch\u00e4dliche Lipoprotein (a).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eisenstoffwechsel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C steigert durch Reduktion von dreiwertigem Eisen zu zweiwertigem Eisen die Resorption dieses Metalls im Organismus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Entgiftungsfunktionen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ascorbins\u00e4ure regt das Enzymsystem der Leber an, welches das Blut \nentgiftet und Medikamente sowie toxische Stoffwechselprodukte und \nUmweltgifte wie z. B. Lebensmittelzusatzstoffe, Pestizide, Formaldehyd, \nCyanide, Acetaldehyd &#8230; ausscheidet. Sie kann die sch\u00e4dliche Wirkung \nvon Schwermetallen wie Quecksilber (Amalgam), Blei und Cadmium \nwirkungsvoll reduzieren, indem sie deren Aufnahme ins Blut verringert \nund sie in L\u00f6sung h\u00e4lt, so dass sie wieder ausgeschieden werden. Vitamin\n C mindert auch den Schaden durch Rauchen und reichlichen Alkoholgenuss.\n Zudem f\u00f6rdert es den Abbau von Alkohol im Blut.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hormonproduktion:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur wenn der K\u00f6rper \u00fcber gen\u00fcgend Vitamin C verf\u00fcgt, kann er die \nerforderliche Menge Schilddr\u00fcsenhormon und aus der Aminos\u00e4ure Tyrosin \ndie Hormone Adrenalin und Noradrenalin, die in den Nebennieren bei \nStress ausgesch\u00fcttet werden, produzieren. Daher ist Vitamin-C-Mangel mit\n erh\u00f6hter Stressanf\u00e4lligkeit und verminderter Stresstoleranz verbunden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Carnitinsynthese:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C wird zusammen mit Niacin und Vitamin B6 ben\u00f6tigt, um aus \nden Aminos\u00e4uren L-Lysin und L-Methionin die Aminos\u00e4ure Carnitin \naufzubauen. Carnitin wird f\u00fcr die Fettverbrennung in den Mitochondrien \nben\u00f6tigt, was f\u00fcr die optimale Funktion der Muskelzellen und des \nHerzmuskels wesentlich ist. Ascorbins\u00e4uremangel senkt den \nCarnitinspiegel und vermindert die Energieproduktion aus Fetten, was zu \nErm\u00fcdung und Muskelschw\u00e4che f\u00fchrt, sp\u00e4ter k\u00f6nnen Lebersch\u00e4den und Angina\n Pectoris dazukommen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Histamin:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C kontrolliert den Histaminspiegel im Blut und im K\u00f6rper. Je \ntiefer der Vitamin-C-Spiegel sinkt, desto h\u00f6her wird der \nHistaminspiegel, der wiederum Allergien, Asthma, Magengeschw\u00fcre und \nmanche psychische Erkrankungen verschlimmert.. In Studien senkte die \nEinnahme von 1g Vitamin C, drei Tage lang gegeben, den Histaminspiegel \nbedeutend. Es hilft bei Abbau und Ausscheidung des Histamins.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C ist zusammen mit Vitamin B6 und der Aminos\u00e4ure Tryptophan \nbeteiligt an der Biosynthese des Neurotransmitters Serotonin, auch \n\u201eGl\u00fcckshormon\u201c genannt. Er regelt die Dr\u00fcsent\u00e4tigkeit und ist wichtig \nf\u00fcr das Zentral-Nervensystem ( Ged\u00e4chtnisfunktionen, Schlaf, Appetit, \nTemperaturregulation, sexuelles Verhalten &#8230; ). Ein niedriger \nSerotoninspiegel kann zu Aggression oder Depression, Esssucht, \nimpulsivem Verhalten u.v.a. f\u00fchren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Abdichtung der Kapillaren <\/strong>(feinste Blutgef\u00e4\u00dfe):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin-C-Mangel sch\u00e4digt die Kapillaren, sie werden undicht und es \nkann zu Oedemen und Quaddeln wie auch Petechien (punktf\u00f6rmige Blutungen)\n kommen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tumorvorbeugung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C hemmt die Bildung von Nitrosaminen aus Nitrit ( z.B. in \nWurst und ger\u00e4uchertem Fleisch, K\u00e4se &#8230;), die in Magen, Blase und \nNasen-Rachenraum zu Tumoren f\u00fchren k\u00f6nnen. Hohe \nVitamin-C-Konzentrationen zerst\u00f6ren Nitrite und Nitrate und verhindern \nso die Bildung von Nitrosaminen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Magengeschw\u00fcre:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Helicobacter-Infektionen des Magens \u2013 das kann zu Magengeschw\u00fcren\n f\u00fchren &#8211; sind dort die Vitamin-C-Konzentrationen deutlich verringert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Proteinverzuckerung und AGE :<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C hemmt die Proteinverzuckerung (Glycolisierung) und die \nBildung sogenannter Advanced Glycolisation Endproducts (AGE), die an der\n Entstehung diabetischer Sp\u00e4tfolgen und nervendegenerativer Erkrankungen\n wesentlich beteiligt sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Glutathionstoffwechsel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Glutathion sch\u00fctzt besonders die schwefelhaltigen Enzyme in den roten\n Blutk\u00f6rperchen vor Oxidation. Diese Reaktionen k\u00f6nnen nur dann normal \nfunktionieren, wenn Vitamin C, Selen, Vitamin B2, E, Niacin und \nBeta-Carotin ausreichend im K\u00f6rper vorhanden sind. Ein Mangel an diesen \nVitalstoffen f\u00fchrt zur Ersch\u00f6pfung reduzierten Glutathions. Die Folge \nist Fettoxidation und damit Membranzerst\u00f6rungen der Zellen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Immunabwehr:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C st\u00e4rkt auf vielf\u00e4ltige Weise das Immunsystem: Es steigert \ndie Antik\u00f6rperproduktion und regt die Bildung wei\u00dfer Blutk\u00f6rperchen \n(Leukozyten) an, die wesentlich f\u00fcr den chemischen Angriff auf Erreger \nsind und f\u00fcr ihre anschlie\u00dfende Beseitigung durch Fresszellen \n(Makrophagen). Durch einen hohen Vitamin-C-Spiegel k\u00f6nnen die dadurch \nentstandenen Oxidationsprodukte schadlos gemacht werden. Ist nicht \ngen\u00fcgend Ascorbins\u00e4ure in den Zellen vorhanden, wird die Beweglichkeit \nund damit Wirksamkeit der Leukozyten sehr eingeschr\u00e4nkt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei akuten Infektionen f\u00e4llt die Vitamin-C-Konzentration in den \nwei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen bis zur H\u00e4lfte ab, bei einer Virusinfektion kann \nsie innerhalb von Stunden bis an die Skorbut-Grenze sinken. Erniedrigte \nAscorbins\u00e4ure-Spiegel treten auch auf bei entz\u00fcndlichen rheumatischen \nErkrankungen, beim Malabsorptionssyndrom und im Endstadium von \nTumorerkrankungen. Langfristige Einnahme bestimmter Medikamente (vor \nallem Acetylsalycils\u00e4ure \u2013 Aspirin -, Tetracycline und Corticosteroide) \nkann die Vitamin-C-Reserven deutlich senken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Forscherteam Yonemoto am Nationalen Krebsinstitut der USA \nuntersuchte 1976 gesunde M\u00e4nner und Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und\n bestimmten ihre Blutwerte. Danach bekamen sie an drei aufeinander \nfolgenden Tagen jeweils 5 Gramm Vitamin C. Die Wiederholung der Messung \nzeigte, dass die Lymphozyten um 83 Prozent zugenommen hatten. Eine \nweitere dreit\u00e4gige Vitamin-C-Gabe von je 10 Gramm verdreifachte die \nLymphozytenbildung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anregung zur Bildung der Antik\u00f6rper IgG und IgM:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linus Pauling schreibt dazu im bereits zitierten Buch<em>: \u201eMan hat \nfestgestellt, dass die Aufnahme gr\u00f6\u00dferer Dosen von Vitamin C zur \nHerstellung einer gr\u00f6\u00dferen Anzahl von Antik\u00f6rpermolek\u00fclen f\u00fchrt. \u00dcber \neine Vermehrung von Antik\u00f6rpern der Typen IgG und IgM berichtet Vallance\n (1977). &#8230; Prinz und seine Mitarbeiter haben 25 gesunden m\u00e4nnlichen \nStudenten je 1 Gramm Vitamin C und 20 \u00e4hnlichen Versuchspersonen ein \nPlacebo verabreicht. Nach 75 Tagen stellten sich bei den Personen, die \ndas Vitamin C bekommen hatten, im Serumspiegel eine deutliche Zunahme \nder Immunoglobuline IgA, IgG und IgM fest (Prinz u.a. 1977, 1980)&#8230; IgA\n ist der am h\u00e4ufigsten vorkommende Antik\u00f6rper (zusammen mit einigen \nKlassen IgM). Alle drei Formen wirken antiviral und sind im Blut und in \nder interstitiellen Fl\u00fcssigkeit enthalten&#8230;\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Anregung der Interferonsynthese \u2013 Vitamin C als nebenwirkungsfreies Antibiotikum: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interferone sind Proteine mit antiviralen, wachstumshemmenden \nEigenschaften. Sie sind wichtig f\u00fcr die Behandlung von Virusinfekten und\n bei Krebs. Bereits der Nobelpreistr\u00e4ger Linus Pauling wies nach, dass \ndurch h\u00f6here Vitamin-C-Gaben gr\u00f6\u00dfere Mengen k\u00f6rpereigener Interferone \ngebildet werden. Schon im Jahr 1935 bewiesen der Forscher Jungblut und \nandere Wissenschaftler, dass Vitamin C in ausreichender Konzentration \nden Poliomyelitisvirus (Kinderl\u00e4hmung), den Herpesvirus (Lippenbl\u00e4schen,\n Windpocken, G\u00fcrtelrose), den Hepatitisvirus und weitere Viren \ninaktiviert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Robert Fulton Cathcart berichtete 1981 \u00fcber seine Beobachtungen an \n9000 Patienten mit Virenerkrankungen, die er mit hohen Dosierungen von \nAscorbins\u00e4ure behandelt hatte. Er konstatierte die h\u00f6chste Wirksamkeit, \nwenn die Dosis an der oberen Vertr\u00e4glichkeitsgrenze lag. \n(Vertr\u00e4glichkeitsgrenze, von Pauling auch als Bowel-Tolerance = \nStuhlgangstoleranz bezeichnet, ist die Dosis an Vitamin C, bei der der \nStuhlgang anf\u00e4ngt weich zu werden. Das kann individuell von 1 bis zu 20 g\n Vitamin C schwanken ). Schwerstkranke vertragen nach seinen \nBeobachtungen bis zu 200 g t\u00e4glich, bei Besserung reduziert man auf 4 \nbis 15 g am Tag. Er hatte mit hohen Ascorbins\u00e4ure-Gaben auch gute \nErfolge bei Herpes, Hepatitiis B und akuter Mononukleose (Pfeiffersches \nDr\u00fcsenfieber)\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Alterung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder Alterungsvorgang im K\u00f6rper wird durch freie Radikale  beschleunigt. Sie vernetzen Proteine im Bindegewebe, was deren Funktion  einschr\u00e4nkt und Vorg\u00e4nge in den Zellen st\u00f6rt. Freie Radikale lassen die  roten Blutk\u00f6rperchen vorzeitig altern und die Immunfunktionen abnehmen.  Sie k\u00f6nnen auch Fehlreaktionen im Abwehrsystem verursachen, was zu  Allergien, chronischen Entz\u00fcndungen, Rheuma, Hautkrankheiten und auch  Krebs f\u00fchren kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Antioxidantien wie Vitamin C helfen dem K\u00f6rper dabei, seine \nStrukturen vor Oxidation und damit vor zu schneller Alterung zu \nsch\u00fctzen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits Studien aus den drei\u00dfiger und vierziger Jahren des 20.  Jahrhunderts wiesen nach, dass Menschen \u00fcber 60 Jahre durchschnittlich  etwa 50 Prozent mehr Vitamin C ben\u00f6tigen als j\u00fcngere Zeitgenossen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin-C-Bedarf, Vertr\u00e4glichkeit und Dosierung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das National Institute of Health (Nationales Gesundheitsinstitut) der\n USA hat erstmals 1994 eine klinische Studie \u00fcber den t\u00e4glichen \nMindestbedarf von Vitamin C durchgef\u00fchrt. Dieser wurde f\u00fcr junge gesunde\n M\u00e4nner von 25 Jahren mit 200 mg pro Tag beziffert. Frauen im \ngeb\u00e4rf\u00e4higen Alter haben einen h\u00f6heren Bedarf (monatliche Blutung).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung ist Voraussetzung daf\u00fcr, dass \nder K\u00f6rper seine vielf\u00e4ltigen biochemischen Aufgaben erf\u00fcllen kann. \nAnsonsten sind Mangelerscheinungen und Krankheiten die Folge.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1953 legte man den Tagesbedarf zur Vermeidung von Skorbut mit 10 mg  t\u00e4glich fest. Die offiziellen Empfehlungen zur t\u00e4glichen Zufuhr  orientieren sich wohl eher an den Werten zur Vermeidung von Skorbut, als  an einer optimalen Versorgung. Durch zunehmende Umweltbelastungen und  denaturierte Nahrungsmittel sowie ein hohes Stressniveau liegt der  Bedarf an diesem Vitamin weitaus h\u00f6her.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zahlreiche Symptome weisen auf ein Defizit hin (\u201echronischer, subklinischer Skorbut\u201c)<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verminderte Leistungsf\u00e4higkeit, Erm\u00fcdung bei geringer Belastung,  Appetitlosigkeit, Neigung zu Blutungen (Nasenbluten, Zahnfleischbluten  beim Z\u00e4hneputzen &#8230;), Parodontose, Neigung zu grippalen Infekten,  reduzierte Eisenaufnahme (Bl\u00e4sse), schlechte Wundheilung &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Langzeitfolgen einer Vitamin-C-Unterversorgung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neigung zu Arthritis, Tendenz zu Knochenbr\u00fcchen, fr\u00fchzeitige \nArteriosklerose, fr\u00fchzeitige Senilit\u00e4t mit beschleunigtem Abbau der \nk\u00f6rperlichen und geistigen Funktionen &#8230;\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich mit der Vitamin-C-Synthese von S\u00e4ugetieren, m\u00fcsste ein \nErwachsener t\u00e4glich 400 bis 3000 mg Vitamin C aufnehmen, um einen \nVitamin-C-Spiegel zu erreichen, wie ihn Tiere ohne Stress haben. Bei \nKrankheit und starkem Stress w\u00e4ren es auf den Menschen umgerechnet 3 bis\n 17 Gramm t\u00e4glich, um den Vitamin-C- Spiegel gestresster oder kranker \nTiere zu erreichen. Der ber\u00fchmte Ern\u00e4hrungsexperte Linus Pauling \nschreibt in dem bereits erw\u00e4hnten Buch: <em>\u201eIch habe mir diese \nAuffassung zu eigen gemacht, und auch andere Forscher sind zu \u00e4hnlichen \nSchl\u00fcssen gekommen, dass n\u00e4mlich die f\u00fcr den Menschen optimale Menge \nAscorbins\u00e4ure sehr stark variieren kann, vielleicht sogar bis zum \nAchtzigfachen der geringsten Gabe, also von 250 mg bis zu 20 Gramm am \nTag oder sogar noch dar\u00fcber hinaus. <\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Seit das Vitamin C vor 50 Jahren entdeckt wurde, sind Tausende von\n wissenschaftlichen Berichten \u00fcber die Untersuchung dieser Substanz \nver\u00f6ffentlicht worden. Trotzdem kann der Leser dieses Buches fragen, \nweshalb die Bandbreite der optimalen Gaben dieser wichtigen Substanz \nnicht schon seit langem zuverl\u00e4ssig nachgewiesen worden ist, und \nzweitens, weshalb ihm niemand sagen kann, welche Menge er selbst zur \nErhaltung eines m\u00f6glichst guten Gesundheitszustandes einnehmen soll. Die\n erste Frage l\u00e4sst sich zum Teil damit beantworten, dass schon eine sehr\n geringe Menge des Vitamins, vielleicht t\u00e4glich 10 mg, gen\u00fcgt, um die \nmeisten Menschen vor dem Skorbut zu sch\u00fctzen, und dass \u00c4rzte und \nErn\u00e4hrungswissenschaftler deshalb zu der \u00dcberzeugung gekommen sind, dass\n es nicht notwendig sei, gr\u00f6\u00dfere Mengen zu sich zu nehmen. Obwohl einige\n \u00c4rzte vor 40 oder 50 Jahren beobachtet haben, dass hundert- oder \ntausendmal gr\u00f6\u00dfere Dosen bei der Behandlung der verschiedensten \nKrankheiten g\u00fcnstige Wirkungen zeigten, haben die meisten Mediziner und \nWissenschaftler diese Erkenntnisse ignoriert.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Antwort auf die erste Frage liegt aber auch darin, dass \nUntersuchungen, welche die gew\u00fcnschten Ergebnisse br\u00e4chten, gro\u00dfe M\u00fchen \nund hohe Kosten verursachen w\u00fcrden. Es ist viel leichter, irgendein \nstark wirkendes Medikament zu untersuchen, das dem Patienten in kurzer \nZeit Erleichterung verschafft. Allerdings ist es schwerer, etwas \u00fcber \ndie m\u00f6glichen Langzeitsch\u00e4den zu sagen, die das stark wirkende \nMedikament bei einem Teil der Patienten verursacht, denen es verordnet \nwird. Es gibt zahlreiche ausgezeichnet vorbereitete und ausgef\u00fchrte \nepidemiologische Studien \u00fcber die Auswirkungen der Ern\u00e4hrung und anderer\n Faktoren auf die H\u00e4ufigkeit von Krankheiten und die Wahrscheinlichkeit \ndes Todes in den<\/em> <em>verschiedenen Altersstufen. &#8230; Ein Teil dieser \nStudien zeigt, dass sich die H\u00e4ufigkeit der Erkrankungen und die \nWahrscheinlichkeit, in den verschiedenen Lebensaltern zu sterben, bei \nden Menschen verringert, die gr\u00f6\u00dfere Mengen des Vitamin C (und auch \neiniger anderer Vitamine) zu sich nehmen, als bei denen, deren Di\u00e4t \ngeringere Mengen angeben. &#8230;\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Vitamin-C-Entdecker Szent-Gy\u00f6rgyi schrieb 1970 an Pauling<em>:\u201cIch  habe von Anfang an den Eindruck gehabt, dass die Mediziner die  \u00d6ffentlichkeit \u00fcber den Wert der Ascorbins\u00e4ure falsch informiert haben.  Wenn man mit der t\u00e4glichen Nahrung keine Ascorbins\u00e4ure zu sich nimmt,  erkrankt man an Skorbut und, so sagten die Mediziner, wenn man keinen  Skorbut bek\u00e4me, sei man in Ordnung. Ich halte das f\u00fcr einen schweren  Irrtum. Der Skorbut ist nicht das erste Anzeichen f\u00fcr einen  Vitaminmangel, sondern ein Krankheitszustand kurz vor dem Tode. Um  wirklich ganz gesund zu sein, braucht man viel mehr, sehr viel mehr. Ich  nehme selbst etwa ein Gramm t\u00e4glich. Das hei\u00dft nicht, dass dies die  optimale Dosis ist, weil wir nicht wissen, was es wirklich bedeutet,  v\u00f6llig gesund zu sein, und wie viel Ascorbins\u00e4ure wir daf\u00fcr brauchen.  Ich kann Ihnen nur sagen, dass man v\u00f6llig gefahrlos jede Menge  Ascorbins\u00e4ure zu sich nehmen kann.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin-C-Resorption<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Forscher Cathcart empfiehlt, bei Krankheit die oralen \nGaben an Vitamin C solange zu erh\u00f6hen, bis der Stuhlgang weich ist \n(bowel tolerance), er machte die Beobachtung, dass die ben\u00f6tigte Menge \ngerade so hoch ist, dass noch keine Darmbeschwerden (Durchfall, Kr\u00e4mpfe)\n auftreten. Erst die Menge, die zur Zells\u00e4ttigung f\u00fchrt, l\u00f6st Durchfall \naus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Vertr\u00e4glichkeitsgrenze liegt f\u00fcr Menschen mit guter Gesundheit \nbei 4 bis 15 Gramm t\u00e4glich, bei Kranken kann sie bis auf 100 Gramm und \nmehr steigen (kurzfristig, bei Krebs und chronischen Krankheiten auch \nl\u00e4nger).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linus Pauling nahm \u00fcbrigens bis zu seinem Lebensende \u2013 er wurde 93  Jahre und war bis zuletzt sehr r\u00fcstig \u2013 t\u00e4glich 12 g Vitamin C ein. Eine  Umfrage des Magazins \u201ePrevention\u201c erbrachte, dass 90 Prozent der  namhaften Ern\u00e4hrungswissenschaftler in den USA selbst zwischen 1000 bis  3000 mg zus\u00e4tzliches Vitamin C t\u00e4glich einnehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bioverf\u00fcgbarkeit<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn Vitamin C in hohen Dosen verabreicht wird, scheiden die \nNieren einen Teil davon bald wieder aus, dabei h\u00e4ngt der Umfang der \nAusscheidung vom S\u00e4ttigungsgrad im K\u00f6rper ab. Je gr\u00f6\u00dfer also der Mangel \nan Vitamin C ist, desto mehr nimmt der K\u00f6rper davon auf. Der Transport \nvon Ascorbins\u00e4ure in die Zellen und Gewebe ist komplex. Man konnte \nnachweisen, dass reduziertes und oxidiertes Vitamin C in den meisten \nGeweben getrennt transportiert wird.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Anzahl der Vitamin-C- Transporter in der Darmschleimhaut ist \nbegrenzt. Daher sollte man die Tagesdosis auf mehrere Portionen \nverteilen. Bei oraler Gabe wird ein Teil bereits \u00fcber die \nMundschleimhaut aufgenommen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Einzeldosis Vitamin C von 200mg wird zu 100 Prozent aufgenommen,  bei 500 mg sind es noch 73 Prozent und bei 1250 mg 49 Prozent \u2013 bei  steigender Dosierung nimmt also die Bioverf\u00fcgbarkeit ab. Eine  Kombination mit Bioflavonoiden ist sinnvoll, sie k\u00f6nnen die Aufnahme von  Ascorbins\u00e4ure erh\u00f6hen und tragen mit ihrer hohen antioxidativen Kraft  zum gegenseitigen Schutz vor Oxidation bei (z.B. Hagebutten).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Personen mit erh\u00f6htem Vitamin-C-Bedarf:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Dialysepatienten, Hochleistungs- und Freizeitsportler, \nFlugpersonal und Vielflieger, Raucher und Alkoholiker, Personal in \nBestrahlungs- und R\u00f6ntgeneinrichtungen, Menschen, die verst\u00e4rkt \nUmweltgiften ausgesetzt sind wie Arbeiter in Chemiefabriken, \nLaborpersonal &#8230;, Schulkinder, Senioren, Schwangere und Stillende, \nMenschen mit Fehl- und Mangelern\u00e4hrung, Menschen mit psychischen oder \nphysischen Hochleistungen, Personen mit hoher Stressbelastung, \nDarmkranke, Allergiker und Krebskranke&#8230;<\/li><li>Ein hoher \nBlutzuckerspiegel st\u00f6rt die Aufnahme von Vitamin C in die Zellen, daher \nhaben Diabetiker einen h\u00f6heren Bedarf. Diabetiker haben einen \nniedrigeren Vitamin-C-Spiegel in den Zellen, sind infektanf\u00e4llig und \nihre Immunreaktionen sind eingeschr\u00e4nkt.<\/li><li>Je kranker ein Mensch ist, desto mehr Vitamin C braucht er!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Medikamentenwirkstoffe, die zu h\u00f6herem Vitamin-C-Verbrauch f\u00fchren: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Acetylsalicyls\u00e4ure (Aspirin), die \u201ePille\u201c,  Barbiturate, Corticoide, Chlortetracyclin, Tetracycline, Calcitonin,  Antidepressiva, Selenchloridpr\u00e4parate &#8230;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anzeichen f\u00fcr Vitamin-C-Mangel:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Unzureichende Synthese von Kollagen und damit des Bindegewebes \nverursacht entz\u00fcndetes und blutendes Zahnfleisch, Kapillarbr\u00fcchigkeit \nund verminderte Wundheilung<\/li><li>Durch unzureichende Carnitinsynthese kommt es zu Schw\u00e4che, Abgespanntheit, M\u00fcdigkeit, Leistungsabfall und Muskelschmerzen<\/li><li>Die Ansammlung von Keratin in den Haarwurzeln f\u00fchrt zu rauer Haut<\/li><li>Die unzureichende Produktion von Neurotransmittern beg\u00fcnstigt Reizbarkeit, Depressionen und psychische Ver\u00e4nderungen<\/li><li>Die herabgesetzte Immunit\u00e4t f\u00fchrt zu Infektionsanf\u00e4lligkeit und Allergien<\/li><li>Der\n verminderte Oxidationsschutz kann das Risiko f\u00fcr Herzerkrankungen, \nSchlaganfall, Arthritis, Grauen Star, Krebs und andere \nZivilisationskrankheiten erh\u00f6hen<\/li><li>St\u00f6rung des Stoffwechsels von Proteinen, Hormonen und Cholesterin.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits  ein geringer Mangel an Vitamin C schw\u00e4cht die Funktion der Nebennieren,  man wird anf\u00e4lliger f\u00fcr Stressreaktionen. Bei Kindern zeigt sich  Vitamin-C-Mangel zun\u00e4chst durch Unruhe und leichte Erregbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die 6 Stadien des Vitaminmangels: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Mangel an Vitaminen l\u00e4sst sich erst bei schweren Mangelzust\u00e4nden \nanhand der Blutspiegel feststellen, denn selbst wenn die Vitaminspeicher\n der Zellen entleert sind, k\u00f6nnen die Blutspiegel noch \u201enormal\u201c sein. \nDer Wissenschaftler Brubacher hat daher 1983 die sechs Stadien der \nEntwicklung eines Vitaminmangels eingef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>1. Stufe: Die Gewebespeicher werden teilweise entleert, w\u00e4hrend die Blutspiegel noch stimmen<\/li><li>2. Stufe: Umsatz und Ausscheidung sind vermindert, der Blutspiegel unver\u00e4ndert<\/li><li>3. Stufe: Vitaminabh\u00e4ngige Enzymreaktionen werden eingeschr\u00e4nkt <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In\n den ersten drei Stadien kann man klinisch noch nichts erkennen. Hier \nk\u00f6nnen jedoch bereits langfristig die Ursachen f\u00fcr sp\u00e4tere chronische \nErkrankungen gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>4. Stufe: Die ersten \nunspezifischen klinischen Symptome werden sichtbar, selbst jetzt kann \nder Blutspiegel noch Normalit\u00e4t vort\u00e4uschen <\/li><li>5. Stufe: Nun erst\n zeigen sich charakteristische Mangelsymptome, die sich jedoch durch \nZufuhr der entsprechenden Vitamine noch beheben lassen <\/li><li>6. Stufe: Irreversible Gewebs- und Organsch\u00e4den, die auch durch Zufuhr des entsprechenden Vitamins nicht mehr behebbar sind<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es  gibt zahlreiche Hinweise daf\u00fcr, dass eine relative Unterversorgung mit  Vitaminen h\u00e4ufig ist und dass eine optimale Versorgung mit Vitaminen die  Gesundheit verbessern und das Leben verl\u00e4ngern kann, sowie chronischen  Erkrankungen vorbeugt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es ist wissenschaftlich gesichert, dass eine \u00dcberversorgung mit Vitaminen nicht sch\u00e4dlich ist. <\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nebenwirkungen\/Toxizit\u00e4t:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist keine toxische Obergrenze f\u00fcr Vitamin C bekannt. Es wird \nsowohl bei oraler Einnahme als auch bei ven\u00f6ser Einspritzung gut \nvertragen. Als wasserl\u00f6sliches Vitamin wird es kaum gespeichert, \n\u00dcbersch\u00fcsse werden mit dem Urin ausgeschieden, daher ist es \ntoxikologisch ungef\u00e4hrlich. Der K\u00f6rper hat f\u00fcr Vitamin C nur eine \ngeringe Speicherkapazit\u00e4t, die jedoch gesteigert werden kann. Bei \nt\u00e4glicher Zufuhr von nur 100 mg kann er circa 1500 mg speichern, erh\u00f6ht \nman die t\u00e4gliche Menge auf 200 mg, kann er bereits 5000 mg speichern. \u2013 \nEine gute st\u00e4ndige Versorgung schafft damit schnell verf\u00fcgbare Reserven \nf\u00fcr den Krankheitsfall bzw. zur Vorbeugung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf n\u00fcchternen Magen eingenommen, k\u00f6nnen Mengen von 4 bis 15 Gramm \nt\u00e4glich eventuell abf\u00fchrend wirken. Diejenige Dosierung wird als \nbedarfsdeckend erachtet, die zu leicht s\u00e4migem Stuhl f\u00fchrt, aber noch \nkeinen Durchfall ausl\u00f6st. &#8211; \u00dcbrigens ist Vitamin C ein unsch\u00e4dliches \nAbf\u00fchrmittel, wenn Verstopfung ein Problem ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu Beginn einer oralen Therapie mit Ascorbins\u00e4ure kann es vereinzelt \nzu Bl\u00e4hungen kommen. In diesem Fall sollte man eine geringe Anfangsdosis\n w\u00e4hlen und langsam bis zur gew\u00fcnschten Menge steigern. Auch ist es \nangebracht, die Tagesmenge auf mehrere Einzelportionen (3 \u2013 5) zu \nverteilen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcbers\u00e4uerung des Magens:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ascorbins\u00e4ure ist weitaus schw\u00e4cher als Magens\u00e4ure. Empfindliche \nMenschen, die zu \u00dcbelkeit oder Sodbrennen neigen, k\u00f6nnen auf das \nbasische Calciumascorbat ausweichen. Meistens lassen sich Probleme \nbereits dadurch vermeiden, dass man Vitamin C am Ende einer Mahlzeit \neinnimmt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bef\u00fcrchtung, dass Vitamin C die Harnsteinbildung f\u00f6rdert, hat \nsich als unbegr\u00fcndet erwiesen, ebenso die Vermutung, dass die Vitamin \nB12-Aufnahme behindert wird.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Auswirkungen auf den Elektrolytstoffwechsel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Firma Bayer hat 1991 eine Studie an 12 Personen durchgef\u00fchrt, die\n 12 Wochen lang t\u00e4glich ein Gramm Vitamin C bekamen. Ergebnis der \nUntersuchung war, dass Ascorbins\u00e4ure keinen Einfluss auf den \nElektrolytstoffwechsel hat, dass es also auf die Ausscheidung \u00fcber den \nHarn von Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink und \nMangan nicht einwirkt. Eine andere Studie mit t\u00e4glich 4 Gramm Vitamin C \nzeigte ebenfalls keine Ver\u00e4nderung der Elektrolytausscheidung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Harald Krebs fasst in seinem Buch \u201eVitamin-C-Hochdosistherapie\u201c (Literaturliste) die Unbedenklichkeit so zusammen:<em>\n \u201eNach den vorliegenden Ergebnissen \u00fcber die Anwendung von Vitamin C in \noraler oder parenterealer Form auch im Megadosenbereich zu urteilen, \ngibt es keine Anhaltspunkte f\u00fcr gesundheitssch\u00e4digende Nebenwirkungen \nder Vitamin-C-Hochdosistherapie.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ausscheidung von Vitamin C: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausnahmslos alle wasserl\u00f6slichen Vitamine werden \u00fcber den Urin \nausgeschieden, egal ob sie aus Nahrung oder aus \nNahrungserg\u00e4nzungsmitteln stammen. So verh\u00e4lt es sich auch mit Vitamin \nC, das im Urin in zwei Varianten gefunden wird, n\u00e4mlich verbraucht als \nDehydroascorbins\u00e4ure \u2013 die zuvor im K\u00f6rper aktiv war und dabei zwei \nWasserstoffatome verwendet hat, um der Oxidation und Sch\u00e4digung \nk\u00f6rpereigener Molek\u00fcle vorzubeugen &#8211; oder unverbraucht als \nAscorbins\u00e4ure.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu muss man wissen, dass Krankheit generell auf Oxidation beruht, \ndie durch ein \u00dcberma\u00df an freien Radikalen ausgel\u00f6st wird. Eine gute \nVersorgung mit Antioxidantien wie Vitamin C kann freie Radikale \nunsch\u00e4dlich machen und damit auch krankes Gewebe in den Normalzustand \nzur\u00fcckf\u00fchren. Aufgabe von Antioxidantien ist es ja daf\u00fcr zu sorgen, dass\n andere Molek\u00fcle nicht ooxidieren. Bei dieser Aktion wird es selbst \noxidiert und verbraucht sich dabei. Daher ist seine Ausscheidung \nsinnvoll.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorkommen von Vitamin C in der Nahrung:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nennenswerte Mengen befinden sich nur in frischem Obst und Gem\u00fcse,  reif geerntet und schnell verbraucht. Lagerung und Zubereitung f\u00fchren zu  hohen Verlusten. Kochen halbiert den Vitamin-C-Gehalt, lagern und warm  halten (Kantinenessen) f\u00fchren zu weiteren Verlusten, da Ascorbins\u00e4ure  durch Luftsauerstoff, besonders bei hohen Temperaturen, zerst\u00f6rt wird,  ebenso bei Anwesenheit von Schwermetallen (beispielsweise Kochen im  Kupfertopf). Der beste nat\u00fcrliche einheimische Vitamin-C-Spender ist die  Hagebutte mit vielen begleitenden Bioflavonoiden und Enzymen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Anwendungsgebiete von Vitamin C<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Allergien <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allergien wie Bronchialasthma, allergischer Schnupfen (von Pollen, \nHausstaub, Tierhaaren &#8230;), Neurodermitis: Vitamin C senkt Histamin, \nwelches Entz\u00fcndungen f\u00f6rdert. Neben Glutathion ist Ascorbins\u00e4ure das \nwichtigste Antioxidans in der Bronchialfl\u00fcssigkeit.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gr\u00f6ber empfiehlt in seinem Lehrbuch: \u201eOrthomolekulare Medizin\u201c \n(Literaturliste) bei allergischen Krankheiten t\u00e4glich 2 bis 5 Gramm \nVitamin C oral (z.B. 4 x 500 mg) und ein- bis zweimal die Woche 7,5 bis \n15 Gramm parenteral (intraven\u00f6s). Eine langfristige Vitamin-C-Einnahme \nkann die Histaminwerte um bis zu 38 Prozent senken. Allergiker haben \n\u00fcbrigens h\u00e4ufig zu niedrige Vitamin-C-Blutwerte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Arteriosklerose\/Herz-Kreislauf-Erkrankungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ascorbins\u00e4ure erh\u00f6ht Abbau und Ausscheidung von Cholesterin und \nsch\u00fctzt diese Substanz vor Oxidation. Es vermag Blutcholesterin und \nTriglyceride (Blutfette) zu senken und gleichzeitig das sch\u00fctzende HDL- \nCholesterin zu erh\u00f6hen. Hohe Vitamin-C-Dosierungen sind in der Lage, das\n Verklumpen von Blutpl\u00e4ttchen zu reduzieren und so beispielsweise die \nGefahr von Blutgerinnseln in Beinen und Lungen nach einer Operation zu \nvermindern. Zudem st\u00e4rkt Vitamin C die W\u00e4nde der Blutgef\u00e4\u00dfe. Es \nvermindert au\u00dferdem die \u00fcberm\u00e4\u00dfige Radikalbildung in den Gef\u00e4\u00dfw\u00e4nden und\n erh\u00f6ht die Entspannungsf\u00e4higkeit der Blutgef\u00e4\u00dfe, was erh\u00f6hten Blutdruck\n vermeiden hilft. In einer doppeltblinden, randomisierten und \nPlacebo-kontrollierten Studie an 46 Patienten mit koronarer \nHerzkrankheit f\u00fchrte die Gabe von 500 mg Vitamin C t\u00e4glich \u00fcber den \nZeitraum von einem Monat zu einer signifikanten Verbesserung der \nGef\u00e4\u00dfentspannung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Klinikerin und Orthomolekularmedizinerin Frau Dr. Blaurock-Busch \nempfiehlt bei Arteriosklerose zu jeder Mahlzeit ein Gramm Vitamin C zu \nnehmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bluthochdruck:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie an\n 45 Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) senkten 500 mg Vitamin C \nt\u00e4glich, einen Monat lang genommen, den Blutdruck bereits \ndurchschnittlich um 9 Prozent. Bei normalem Blutdruck hatte \nAscorbins\u00e4ure keinen senkenden Einfluss. (Beide Studien sind dem Buch \nvon Gr\u00f6ber entnommen). Untersuchungen des japanischen Forschers Yothika \nverglichen Vitamin-C-Werte von gesunden und von M\u00e4nnern mit hohem \nBlutdruck im Alter zwischen 30 und 39 Jahren. Ergebnis: M\u00e4nner mit \nniedrigen Vitamin-C-Werten hatten einen wesentlich h\u00f6heren Blutdruck.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C eignet sich besonders zur Pr\u00e4vention von Verkalkung der \nHerzgef\u00e4\u00dfe (Koronarsklerose), der Hirngef\u00e4\u00dfe (Zerebralsklerose) und der \nperipheren Blutgef\u00e4\u00dfe (an Armen und Beinen).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Studie des Forschers Brody von 1992 mit mehr als 11 000 \nAmerikanern demonstrierte, dass eine Vitamin-C-reiche Ern\u00e4hrung die \nSterblichkeitsrate von Herz-Kreislaufkrankheiten deutlich reduzierte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Diabetes mellitus:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Blutzuckerkrankheit ist die h\u00e4ufigste Stoffwechselkrankheit. \nSchlimmer als die st\u00e4ndige \u00dcberwachung und Steuerung des \nBlutzuckerspiegels sind die schweren Folgeerkrankungen am Blutgef\u00e4\u00df- und\n Nervensystem. Der Grund daf\u00fcr sind die viel zu lang und in zu hoher \nKonzentration in der Blutbahn kreisenden Zuckermolek\u00fcle. Sie verbinden \nsich unter dem Einfluss freier Radikale mit Proteinen und Fetten zu \nsogenannten AGEs (Advanced Glycation End Products), die sehr klebrig \nsind und dadurch die Transportwege in und aus den Zellen und auch \nBlutgef\u00e4\u00dfe zukleistern. Die Zellen altern dadurch schneller und auf der \nHaut sind diese Karamellisierungen als Altersflecken sichtbar. Zu allem \n\u00dcberfluss vermehren AGEs auch noch die Produktion freier Radikale, die \nbei Diabetikern zus\u00e4tzlich Blutfette ranzig werden lassen und damit die \nBlutgef\u00e4\u00dfe zusetzen. Bei diabetischen Rauchern (mit jedem Zigarettenzug \nwerden circa 10 000 freie Radikale erzeugt) verzwanzigfacht sich damit \ndas Infarktrisiko.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Studien beweisen, dass bereits ein Gramm Vitamin C t\u00e4glich die \nEntstehung der klebrigen AGEs um ein Drittel senken kann. Vitamin E kann\n AGEs ebenfalls vermindern.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diabetiker haben ein viermal h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Infarkt und \nSchlaganfall als Gesunde. Bei ihnen setzen sich auch die kleinen \nBlutgef\u00e4\u00dfe in Gliedma\u00dfen, Nieren und Augen zu. Sie haben ein 20fach \nerh\u00f6htes Risiko zu erblinden und eine 50fach h\u00f6here Wahrscheinlichkeit \nf\u00fcr Amputationen. Zudem haben sie h\u00e4ufig Nierensch\u00e4den, da deren Gef\u00e4\u00dfe \nebenfalls verstopfen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Diabetiker leiden an Zahnfleischentz\u00fcndungen und schlecht \nheilenden Hautgeschw\u00fcren, auch hier kann Vitamin C hilfreich sein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamin C und Zucker:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beide Substanzen sind sich so \u00e4hnlich, dass sie mit demselben \nMechanismus in die Zellen transportiert werden. Bei hohem \nBlutzuckerspiegel sind daher die Andockstellen der Zellen besetzt, \nVitamin C kommt nur schwer hinein. Diabetiker brauchen wegen dieser \nKonkurrenz zum Zucker ein Vielfaches an Vitamin C, um in der Zelle eine \noptimale Konzentration zu erreichen. Und noch etwas: Vitamin C besetzt \nauch (wenn es reichlich vorhanden ist) die Andockstellen f\u00fcr Zucker an \nvielen Proteinen, die sonst zu AGEs karamellisieren k\u00f6nnten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Bei Diabetikern wandern Vitamine aus den Zellen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn nur ungen\u00fcgend Vitamin C in den Zellen ist und weitere \nStoffwechselst\u00f6rungen vorliegen, produzieren die Zellen vermehrt \nSorbitol (ein Zuckeralkohol, der eigenartigerweise auch als S\u00fc\u00dfstoff f\u00fcr\n Diabetiker zugelassen ist), was dazu f\u00fchren kann, dass kleinere \nMolek\u00fcle wie Antioxidantien und Vitamine aus den Zellen herausgepumpt \nwerden. Dadurch leidet der gesamte Zellstoffwechsel und es entstehen \nviele freie Radikale in den Mitochondrien \u2013 den Energiezentralen -, \nwelche die Zellen sch\u00e4digen. Studien zeigen, dass bereits zwei Gramm \nVitamin C t\u00e4glich die Sorbitolproduktion in den Zellen halbieren kann. \nZudem unterst\u00fctzt es die Aminos\u00e4uren- und Proteinsynthese im K\u00f6rper.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eisenmangel:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C erh\u00f6ht die Aufnahme von Eisen aus Nahrungsmitteln und auch aus Eisenpr\u00e4paraten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Erk\u00e4ltungskrankheiten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Studien zeigen, dass reichliche Einnahme von Vitamin C \ngleich zu Beginn der Symptome, die Krankheitsdauer wesentlich \nverringert. Das Immunsystem verbraucht viel Vitamin C, um die Aktivit\u00e4t \nder Leukozyten (die Bakterien und Viren t\u00f6ten) zu erh\u00f6hen. Uwe Gr\u00f6ber \nschreibt in seinem Buch:\u201cOrthomolekulare Medizin\u201c<em>: \u201eIn einer \ndoppeltblinden und Placebo-kontrollierten Studie an 133 Patienten f\u00fchrte\n die orale Gabe von 3 x t\u00e4glich 2 g Vitamin C \u00fcber 5 Tage im Vergleich \nzu Placebo zu einer drastischen Verbesserung des Krankheitsverlaufs \n(Erk\u00e4ltungsdauer und \u2013symptome). F\u00fcr den Erfolg der Vitamin-C-Therapie \nist die rechtzeitige Anwendung (ab Erk\u00e4ltungsbeginn) und die \nEinnahmedauer (5 Tage) wichtig.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gicht:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C vermag die Harns\u00e4urewerte zu reduzieren, weil es deren Ausscheidung \u00fcber die Niere erh\u00f6ht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Infektionen \u2013 Nat\u00fcrliches Antibiotikum Vitamin C:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ab einer t\u00e4glichen Menge Vitamin C, die h\u00f6her als 1 Gramm ist, erh\u00f6ht\n dieses Vitamin bei Infektionen leicht die K\u00f6rpertemperatur, was die \nFunktion der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen anregt. Ascorbins\u00e4ure hilft zudem, \nwie wir bereits wissen, den Histaminspiegel zu vermindern (hohe \nHistaminwerte behindern das Immunsystem und verst\u00e4rken verstopfte Nasen \nund belegte Bronchien). Vitamin C regt die Produktion wei\u00dfer \nBlutk\u00f6rperchen an und erh\u00f6ht ihre F\u00e4higkeit, Bakterien und Viren (das \nschafft kein Antibiotikum!) zu zerst\u00f6ren. Immunzellen haben einen \n40-fach h\u00f6heren Vitamin-C-Gehalt als andere Blutzellen! Nur wenn \nFresszellen (die Erreger ausmerzen) mit Vitamin C vollgesogen sind und \ngenug Vitamin E in ihren Zellw\u00e4nden haben, k\u00f6nnen sie freie Radikale \nabschie\u00dfen. Ohne reichlich Nachschub gleich zu Beginn einer Infektion, \nwird Vitamin C schnell verbraucht und die Immunzellen k\u00f6nnen nicht mehr \noptimal arbeiten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Geschw\u00fcre:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine schlechte Vitamin-C-Versorgung erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Geschw\u00fcre \nund Blutungen daraus (H\u00e4morrhagien). Ein guter Vitamin-C-Status beugt \nvor oder hilft heilen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>H\u00e4morrhoiden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Reichlich Vitamin C (siehe Vertr\u00e4glichkeitsmenge oder Darmtoleranz) \nkann zu weichem Stuhlgang f\u00fchren und dar\u00fcber hinaus die Venen rund um \nden After st\u00e4rken, Schwellungen vermindern und die Tendenz zu \nBlutgerinnseln reduzieren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gewichtsabnahme:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mancher tut sich schwer damit, die gew\u00fcnschten Kilos zu verlieren. \nEiner der Gr\u00fcnde k\u00f6nnte eine unzureichende Carnitinproduktion sein. Wir \nerinnern uns: Carnitin ist ein Eiwei\u00dfmolek\u00fcl, das Fette in die \nMitochondrien transportiert, damit sie dort in Energie umgewandelt \nwerden. Man k\u00f6nnte Carnitin als Fett-Taxi in die Zell\u00f6fen bezeichnen. \nGen\u00fcgend Protein und Vitamin C sorgen f\u00fcr eine gute Carnitinproduktion.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hepatitis, akute:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie des Forschers Baetgen von 1957 bis 1958 erhielten 245\n infizierte Kinder t\u00e4glich 10 Gramm Vitamin C. Alle erholten sich \nschnell von der Krankheit. Eine Studie von Bauer\/Straub aus dem Jahr \n1954 erbrachte, dass die t\u00e4gliche Einnahme von 10 Gramm Vitamin C die \nKrankheitsdauer der Testpersonen um 50 Prozent im Vergleich zur \nKontrollgruppe reduzierte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Knochenschmerzen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Br\u00fcche, Krebs und andere Knochenerkrankungen k\u00f6nnen Schmerzen \nverursachen, die durch reichlich Vitamin C gelindert werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Krebsschutz: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die DNS einer menschlichen Zelle ist jeden Tag etwa 10 000 Angriffen \ndurch freie Radikale ausgesetzt, die wesentlich an der Krebsentstehung \nbeteiligt sind. Vitamin C ist Co-Faktor der Oxidasen (Enzyme) in der \nLeber, die kanzerogene Stoffwechselprodukte entgiften und ist auch \nwesentlich an der Abwehr freier Radikale und damit an der Vermeidung \nsch\u00e4dlicher Oxidation beteiligt. Ebenso spielt es eine zentrale Rolle \nbei der Verteidigung der k\u00f6rpereigenen Abwehr gegen Krebs und beim \nSchutz vor Krebs erregenden Zusatzstoffen in Nahrungsmitteln wie \nbeispielsweise Nitrate, Pestizide und andere Chemikalien und auch \nSchwermetalle. Vitamin C senkt so das Krebsrisiko, insbesondere im \nVerdauungstrakt (Mundschleimh\u00e4ute, Kehlkopf, Speiser\u00f6hre, Magen, \nBauchspeicheldr\u00fcse, Darm, Uterus, Harnblase) und Brustkrebs. \nEpidemiologische Studien stellen eine enge Beziehung von niedrigen \nVitamin-C-Spiegeln und dem Vorkommen vorgenannter Krebsarten fest. In \nder 1996 ausgewerteten Iowa-Studie mit 34 000 Frauen senkten bereits 500\n mg Vitamin C t\u00e4glich das Brustkrebsrisiko um 21 Prozent gegen\u00fcber \nFrauen, die kein zus\u00e4tzliches Vitamin C einnahmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gladys Block vom nationalen amerikanischen Krebsforschungsinstitut \nstellte eine Zusammenfassung von 47 Studien \u00fcber zus\u00e4tzliches Vitamin C \nund Krebs vor. In 34 dieser Studien wurde eine verminderte Krebsrate \naufgezeigt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der sogenannten Basel-Studie wurden die Plasmaspiegel \nantioxidativer Vitamine von 2974 M\u00e4nnern untersucht. Sie verdeutlichte, \ndass eine unzureichende Versorgung mit antioxidativen N\u00e4hrstoffen mit \neinem erh\u00f6hten Krebsrisiko verbunden ist. Eines der Ergebnisse war, dass\n M\u00e4nner mit niedrigen Vitamin-C-Blutspiegeln ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr \nMagenkrebs und andere Krebsarten der Verdauungswege haben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lebenserwartung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Langzeitstudie an 11 000 Amerikanern zeigt: 800 mg zus\u00e4tzliches \nVitamin C t\u00e4glich gegen\u00fcber 50 mg bei einer Kontrollgruppe, erh\u00f6hen die \nLebenserwartung um 5 Jahre. 2001 wurde eine Studie mit den \nVitamin-C-Blutwerten von 20 000 Briten im Alter von 49 bis 71 Jahren \nabgeschlossen. Sie zeigte auf: Je h\u00f6her die Vitamin-C-Blutwerte, desto \ngeringer die Sterblichkeit.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>M\u00fcdigkeit\/Abgeschlagenheit:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C ist zusammen mit den B-Vitaminen an der Produktion von \nNervenbotenstoffen wie Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Im Extremfall\n kann durch Dauerstress und ungen\u00fcgende Vitaminzufuhr das chronische \nM\u00fcdigkeits-Syndrom entstehen. Hierbei kommt es zu Energielosigkeit durch\n schlechte Fettverbrennung zu Konzentrationsproblemen, Gereiztheit, \nAbgeschlagenheit und Depressionen. Botenstoffe und Energieproduktion \nwerden durch hochdosiertes Vitamin C und B-Vitamine wieder angekurbelt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Psychische St\u00f6rungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Menschen mit Depressionen, Schizophrenie oder manisch-depressiven\n St\u00f6rungen kann Vitamin C sehr hilfreich sein, weil es an der Produktion\n der Neurotransmitter beteiligt ist, an denen es bei diesen St\u00f6rungen \nmangelt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Rauchen\/Alkohol:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Vergleich zum Nichtraucher hat der Raucher ein doppelt oder \ndreifach so hohen Vitamin-C-Bedarf, weil der Ascorbins\u00e4ureabbau durch \ndie zahlreichen freien Radikale im Rauch beschleunigt wird. Vitamin C \nkann die Leber vor Sch\u00e4den und Fetteinlagerung als Folge reichlichen \nAlkoholkonsums bewahren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Schwermetallvergiftungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C vermindert die Aufnahme von Schwermetallen in den K\u00f6rper, \nh\u00e4lt sie in L\u00f6sung und beschleunigt so ihre Entgiftung und Ausscheidung.\n \u00dcbrigens: Wer 8 Amalgamf\u00fcllungen hat, nimmt t\u00e4glich circa 10 mg \nQuecksilber auf, das dann Jahrzehnte im Gehirn bleibt. Bleiwerte von \nRauchern ( im Tabakrauch enthalten) konnten mit 1000 mg Vitamin C, \nt\u00e4glich und regelm\u00e4\u00dfig genommen, um 81 Prozent gesenkt werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sehst\u00f6rungen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C vermag den erh\u00f6hten Augeninnendruck bei gr\u00fcnem Star \n(Glaukom) zu senken und seine antioxidative Kraft kann grauen Star \n(Katarakt) verhindern helfen. In einer Studie mit 247 Frauen im Alter \nzwischen 56 und 71 Jahren war die Langzeitanwendung (10 \u2013 12 Jahre) von \nmindestens 400 mg Vitamin C t\u00e4glich mit einer 77 Prozent geringeren Rate\n an fr\u00fchen Linsentr\u00fcbungen gekoppelt. In 10 Vitamin-C-Studien mit \ninsgesamt 80 000 Teilnehmern lie\u00df sich der Altersstar um 40 bis 50 \nProzent verringern. Es gibt auch Hinweise, dass regelm\u00e4\u00dfige \nVitamin-C-Gaben das Fortschreiten des grauen Stars reduziert. Wenn die \nLinse durch freie Radikale Schaden erleidet, wird sie tr\u00fcb und \nlichtundurchl\u00e4ssig. 20 Prozent der \u00fcber 65-J\u00e4hrigen und 50 Prozent der \n\u00fcber 75-J\u00e4hrigen haben durch Linsentr\u00fcbung einen Grauschleier vor den \nAugen. \u00dcbrigens ist der Vitamin-C-Gehalt in der Tr\u00e4nenfl\u00fcssigkeit 59 mal\n so hoch wie im Blut und in der Linse ist er noch konzentrierter.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wundheilung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Wunden finden wir besonders viel Vitamin C, dort wird es zur \nNeubildung von Kollagenfasern f\u00fcr neue Haut ben\u00f6tigt. Die \nVitamin-C-Blutwerte fallen nach Verletzungen, Verbrennungen und \nOperationen um gut die H\u00e4lfte ab, weil es sofort zu den Wunden \nmobilisiert wird. Je niedriger die Vitamin-C-Werte bereits vorher waren,\n desto schlechter heilen die Wunden. Ascorbins\u00e4ure kurbelt nach \nVerletzungen, Verbrennungen, Br\u00fcchen oder Operationen die \nKollagenproduktion an, was die Wunden schneller heilen l\u00e4sst. Ein bis \ndrei Gramm zus\u00e4tzliches Vitamin C am Tag beschleunigt das Verschlie\u00dfen \ndes Gewebes und die Narbenbildung. In jeder Wunde gibt es auch \nzahlreiche Keime und freie Radikale, mit denen Vitamin C aufr\u00e4umt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Zahnfleischschwund:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C vermindert Zahnfleischblutungen und \u2013entz\u00fcndungen und  f\u00f6rdert deren Heilung. Eine reichliche Zufuhr dieses Vitamins kann die  Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Zahnfleischerkrankungen reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C und Lysin \u2013 unentbehrlich f\u00fcr ein funktionierendes Bindegewebe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Informationen sind weniger gel\u00e4ufig. Sie wurden uns \nfreundlicherweise vom Internisten Dr. med. Gottfried Lange zur Verf\u00fcgung\n gestellt und von uns zusammengefasst.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wissen aus den vorherigen Ausf\u00fchrungen bereits, dass Vitamin C \nben\u00f6tigt wird, um Kollagenfasern im K\u00f6rper zu produzieren und auch, um \ndie einzelnen Fasern zu stabilen Faserb\u00fcndeln zu vernetzen. Unser \nBindegewebe besteht aus Kollagenfasern (griech. kolla = Leim), die eine \ngro\u00dfe Zugfestigkeit haben und kaum dehnbar sind, und aus einer formlosen\n Grundsubstanz, in die Bindegewebsfasern und Bindegewebszellen \neingelagert sind. Ein Mangel an Vitamin C f\u00fchrt zu Bindegewebsschw\u00e4che. \nSomit ist die Verf\u00fcgbarkeit von gen\u00fcgend Vitamin C Voraussetzung f\u00fcr \nAufbau und optimale Instandhaltung, f\u00fcr Festigkeit und Elastizit\u00e4t des \nBindegewebes. Auch die Aderw\u00e4nde bestehen aus Bindegewebe.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Aminos\u00e4ure Lysin. Da sie der \nK\u00f6rper nicht selbst herstellen kann, muss er Lysin mit der Nahrung \naufnehmen. Lysinmangel f\u00fchrt ebenso zur Bindegewebsschw\u00e4che. Zitat Dr. \nLange: <em>\u201eHeutzutage besteht ein weitverbreiteter Mangel sowohl an Vitamin C als auch an Lysin.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etwa ein Drittel des K\u00f6rpers besteht aus Bindegewebe bzw. \nSt\u00fctzgewebe, unterteilt in Bindegewebe, Knorpelgewebe, Knochengewebe und\n Fettgewebe. Es handelt sich um Ger\u00fcstgewebe, das man auch als \nZwischenzellgewebe oder extrazellul\u00e4re Matrix bezeichnet. Kollagen ist \ndas Protein, das die Zellen zusammenh\u00e4lt, stabile Blutgef\u00e4\u00dfe aufbaut, \ndie Grundlage f\u00fcr Struktur und Stabilit\u00e4t der Knochen liefert, die \nStabilit\u00e4t von Geweben und Organen bewirkt und bestimmte Hautschichten \nbildet. Kurz gesagt, Bindegewebe verleiht dem K\u00f6rper Struktur. Ein \nKollagenfaserb\u00fcndel von 1 mm Durchmesser tr\u00e4gt ein Gewicht von 10 Kilo.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das weichere, zellreiche Bindegewebe (lockeres Bindegewebe) schiebt \nsich in die Spalten anderer Gewebe, unterteilt, umh\u00fcllt und verbindet \nOrgane, und f\u00fchrt ihnen Nerven und Blutgef\u00e4\u00dfe zu (kleine Blutgef\u00e4\u00dfe \nenden stets im Bindegewebe, von dort werden die Zellen mit N\u00e4hrstoffen \nversorgt und Schlacken werden abtransportiert). Derberes Bindegewebe \nbildet Sehnen, Bindegewebsh\u00fcllen (Fascien) und B\u00e4nder.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die aus Kollagenfasern gebildeten Blutgef\u00e4\u00dfe und \u00e4u\u00dferen Umh\u00fcllungen \nder Organe sind sehr stabil und widersetzen sich st\u00e4rkerer Dehnung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Physiologischer Abbau von Kollagenfasern: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gelangen Immunzellen durch geschlossene Blutgef\u00e4\u00dfw\u00e4nde in \numliegende Organe oder Makrophagen (Fresszellen) durch ein Organ zum \nEinsatzort, beispielsweise zu einer Entz\u00fcndung? Oder spezieller: Wie \nkommt jeden Monat eine reife Eizelle durch den geschlossenen Eierstock \nin den Eileiter?\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da Kollagenschichten sehr stabil sind, gibt es kein \u201eDurchdr\u00e4ngeln\u201c. \nOben beschriebene Vorg\u00e4nge kommen nur durch enzymatische \nBindegewebsverdauung zustande. Mittels kollagenverdauender Enzyme, den \nKollagenasen, wird die Wand des Blutgef\u00e4\u00dfes oder des Eierstocks \npunktuell verdaut, der Durchtritt kann erfolgen. Danach wird die \u00d6ffnung\n durch Kollagensynthese sofort wieder verschlossen. Im K\u00f6rper sind \nbindegewebsverdauende und bindegewebsreparierende Enzymsteuerungen genau\n ausbalanciert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Krankhafter Abbau von Kollagenfasern:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch neuere Forschung wissen wir, dass sich ausbreitende krankhafte  Vorg\u00e4nge die Bindegewebsverdauung benutzen und sich nur dadurch  ausbreiten k\u00f6nnen. Das gilt sowohl f\u00fcr die Ausbreitung von Infektionen  im K\u00f6rper, als auch f\u00fcr chronische Entz\u00fcndungen, Allergien,  Arteriosklerose und Krebs.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Den \u201eMissbrauch\u201c dieses Mechanismus schauen wir uns am Beispiel der Krebszelle an:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit eine fehlprogrammierte Zelle im K\u00f6rper eine Krankheit \nverursachen kann, m\u00fcssen zwei Steuerbefehle gleichzeitig wirken, n\u00e4mlich\n Zellvermehrung und Aufl\u00f6sung des umgebenden Bindegewebes.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch Zellvermehrung allein k\u00f6nnte sich keine Krankheit im K\u00f6rper \nausbreiten, weil die Bakterien, Viren oder Krebszellen die Barriere des \nBindegewebes gar nicht \u00fcberwinden k\u00f6nnten. Beispielsweise ist eine \nKrebsgeschwulst gar nicht in der Lage, durch den Druck des Wachstums \nKollagenfasern zu durchdringen. Solch eine b\u00f6sartige Zelle bedient sich \ndaher der Kollagenverdauung durch Enzyme.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Je mehr kollagenverdauende Enzyme eine Krebsart bildet, desto \nb\u00f6sartiger ist sie. An den Orten gr\u00f6\u00dften Wachstums findet man die \nh\u00f6chste Konzentration kollagenverdauender Enzyme, wie immunhistologische\n Studien ergeben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die enzymatische Kollagenverdauung durch die Krebszelle ist somit Voraussetzung f\u00fcr<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Expansives Wachstum am Entstehungsort<\/li><li>Eindringen von Krebszellen in die Blutgef\u00e4\u00dfe und<\/li><li>Ausbrechen\n von Krebszellen aus den Blutgef\u00e4\u00dfen, beispielsweise von \nLeberkrebszellen aus den Lungenkapillaren mit der Folge von \nLungenmetastasen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Vorg\u00e4nge sind nur m\u00f6glich, wenn  Kollagenfasern enzymatisch durchtrennt werden. Dabei werden die  k\u00f6rpereigenen Regelmechanismen \u00fcberbeansprucht und schlie\u00dflich  ersch\u00f6pft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kann man diesen krankhaften Kollagenabbau blockieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inzwischen hat man Enzymblocker gefunden, die als Nahrungserg\u00e4nzung erh\u00e4ltlich sind:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lysin: <\/strong>Erwiesenerma\u00dfen ist die Aminos\u00e4ure Lysin der wichtigste\n Blocker kollagenverdauender Enzyme. Sie hat unter den Aminos\u00e4uren den \nStellenwert wie Vitamin C unter den Vitaminen. Lysin kann die \nenzymatische Aufl\u00f6sung des Kollagens verhindern, indem es eine \nBindungsstelle besetzt. Damit kann es die Ausbreitung von \narteriosklerotischen, entz\u00fcndlichen, allergischen und krebsartigen \nProzessen hemmen, die sich alle der Bindegewebsaufl\u00f6sung bedienen. Zudem\n ist Lysin selbst einer der wichtigsten Bausteine des Kollagens. Dr. \nLange: <em>\u201eSinnvolle therapeutische Lysin-Dosen beginnen bei 6 Gramm pro\n Tag und liegen oft bei 10 g pro Tag und mehr. Eine \u00dcberdosierung von \nLysin ist ebenso wenig m\u00f6glich wie eine \u00dcberdosierung von Vitamin C. Ein\n 70 kg schwerer menschlicher K\u00f6rper enth\u00e4lt ungef\u00e4hr 600 g Lysin als \nBindegewebsbaumaterial gebunden.\u201c<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Prolin:<\/strong> Auch diese Aminos\u00e4ure ist ein wichtiger Baustein des \nKollagens. Der K\u00f6rper kann sie in begrenzter Menge selbst herstellen, \nbei aggressiven oder chronischen Krankheiten ist er jedoch \u00fcberfordert \nund es kommt zu Prolinmangel, weil die gro\u00dfe Menge kollagenverdauender \nEnzyme einen hohen Kollagenumsatz verursachen. Daher ist es hier ratsam,\n Prolin als Nahrungserg\u00e4nzung zu nehmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamin C:<\/strong> Damit die Neuproduktion von Kollagen in gen\u00fcgendem  Ma\u00dfe stattfinden kann, ben\u00f6tigt man auch reichlich Vitamin C. Dr. Lange  erachtet t\u00e4gliche Mengen zwischen 5 und 20 g als sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Zum Schluss noch einmal Dr. Lange w\u00f6rtlich:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u201eZus\u00e4tzlich ist unbedingt ein ausgewogen zusammengesetztes und \ngen\u00fcgend hoch dosiertes Multi-Vitalstoff-Pr\u00e4parat zu empfehlen, da es \nsich bekanntlich um ein komplexes Stoffwechselgeschehen handelt und \nmindestens 45 Vitalstoffe f\u00fcr den Menschen absolut lebensnotwendig sind.\n <\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Voraussetzung f\u00fcr den therapeutischen Erfolg ist, dass man diese Pr\u00e4parate hoch genug dosiert und lange genug verabreicht. <\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Entscheidend f\u00fcr jeden Therapieerfolg ist nat\u00fcrlich immer der  folgende Zusammenhang: Es m\u00fcssen nicht nur alle ben\u00f6tigten Bau- und  Betriebsstoffe zur Verf\u00fcgung gestellt werden, sondern auch die  Zellkommunikation und \u2013koordination muss mittels der Therapie wieder  einreguliert werden und damit die entgleisten Funktionen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Literatur: <\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Uwe Gr\u00f6ber: Orthomolekulare Medizin, Wissenschaftl. Verlagsgesellschaft Stuttgart 2008<\/li><li>Dietl\/Ohlenschl\u00e4ger: Handbuch der Orthomolekularen Medizin, Haug Verlag 2006<\/li><li>Burgersteins Handbuch N\u00e4hrstoffe, Haug Verlag 2002<\/li><li>Linus Pauling: Das Vitaminprogramm, Goldmann 1992<\/li><li>Harald Krebs: Vitamin-C-Hochdosistherapie, Urban &amp; Fischer 2010<\/li><li>Earl Mindell: Die neue Vitaminbibel, Heyne 2007<\/li><li>Strunz\/Jopp: Die Vitaminrevolution, Gr\u00e4fe und Unzer 2003<\/li><li>Blaurock-Busch: Orthomolekulartherapie in der Praxis, Natura Med Verlag 1995<\/li><li>Ingeborg M\u00fcnzing-Ruef: Kursbuch gesunde Ern\u00e4hrung, Heyne 2000<\/li><li>Dr. Gottfried Lange: Bindegewebe und L-Lysin &#8211; Vortrag<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Regina Garloff \u00dcber kein anderes Vitamin wird so oft in den Medien berichtet wie \u00fcber Vitamin C. \u00dcber kein anderes Vitamin werden so viel L\u00fcgen verbreitet wie \u00fcber Vitamin C. 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