{"id":4263,"date":"2020-02-24T10:51:24","date_gmt":"2020-02-24T09:51:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4263"},"modified":"2020-04-03T12:01:09","modified_gmt":"2020-04-03T10:01:09","slug":"vitamin-c-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/vitamin-c-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"Vitamin C: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C reduziert das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle um 42 % <\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Nutzen von Vitamin C zur Verminderung des Schlaganfall-Risikos \nwurde bisher und aufgrund der vorliegenden Studienresultate kontrovers \ndiskutiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel dieser prospektiven Studie war es, den Zusammenhang zwischen  dem Plasma-Vitamin C-Spiegel und dem Risiko f\u00fcr einen Schlaganfall zu  untersuchen. 20&#8217;649 Personen im Alter von 40-79 Jahren ohne  Schlaganfall-Anamnese wurden nach einem Spitalaufenthalt w\u00e4hrend eines  Zeitraumes von 8-12 Jahren auf das Auftreten von Schlaganf\u00e4llen  untersucht und statistisch erfasst. Bei diesen Probanden wurden in  diesem Zeitraum insgesamt 448 Schlaganf\u00e4lle registriert. Personen mit  einem Vitamin C-Plasmaspiegel in der obersten Quartile wiesen dabei  gegen\u00fcber den Probanden mit der Gruppe der niedrigsten Vitamin C-Spiegel  (unterste Quartile) ein um 42 % reduziertes Schlaganfall-Risiko auf.  Diese Werte zeigten sich unabh\u00e4ngig von m\u00f6glichen Einflussfaktoren wie  Geschlecht, Alter, Body Mass Index (BMI), systolischem Blutdruck,  Cholesterin, sportlicher Aktivit\u00e4t, bestehendem Diabetes, sozialer  Zugeh\u00f6rigkeit, Alkoholkonsum und Rauchen. Vergleichbare Resultate wurden  ermittelt nach Ausschluss von kranken Personen, von Personen mit  regelm\u00e4ssiger Vitamin C-Supplementierung und von Personen, die bereits  in den ersten 2 Jahren der Studie einen Schlaganfall erlitten haben. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit: Die Ermittlung des Plasma-Vitamin C-Spiegels k\u00f6nnte sinnvoll \nsein, um Personen mit einem deutlich h\u00f6heren Risiko f\u00fcr einen \nSchlaganfall zu identifizieren und diese allenfalls zu supplementieren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Myint P.K.et al., Plasma vitamin C concentrations predict risk of  incident stroke over 10 y in 20&#8217;649 partici\u00acpants of the European  Prospective Investigation into Cancer Norfolk prospective population  study, Am.J. Clin.Nutr., 87 (1) (2008) 64-69.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Lesen Sie auch einen Aufsatz von <a href=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/aus-der-forschung-vitamine\/vitamin-c-die-wahrheit-ueber-das-wichtigste-aller-vitamine\/\">Regina Garloff: Vitamin C \u2013 Die Wahrheit \u00fcber das wichtigste aller Vitamine<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C und Vitamin E verm\u00f6gen die Mortalit\u00e4t zu reduzieren<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin\n E und dessen Einfluss auf die Gesamtmortalit\u00e4t ist Gegenstand \nkontroverser Diskussionen. In einigen vorangegangenen Publikationen \nkamen Wissenschaftler zum Schluss, dass die t\u00e4gliche Supplementierung \nvon hohen Vitamin E-Dosierungen zu einer Erh\u00f6hung der Gesamtmortalit\u00e4t \nf\u00fchren kann. Andererseits liegen auch unz\u00e4hlige positive Berichte \u00fcber \nVitamin E als Antioxidans vor. In dieser Kohortenstudie mit 77&#8217;673 \nStudienteilnehmenden konnte gezeigt werden, dass die regelm\u00e4ssige \nEinnahme von Vitamin C und Vitamin E-Supplementen die Gesamtmortalit\u00e4t \npositiv beeinflusst.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt wurden in dieser Studie 77&#8217;673 Frauen und M\u00e4nner im Alter \nvon 50 bis 76 Jahren mittels eines Fragebogens \u00fcber die Einnahme von \nNahrungserg\u00e4nzungsmitteln w\u00e4hrend der letzten zehn Jahre befragt. Zudem \nwurden die Todesf\u00e4lle in den folgenden f\u00fcnf Jahren registriert und in \ndrei Gruppen eingeteilt (Kardiovaskul\u00e4re Erkrankungen, Krebs, andere \nTodesursache).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend den f\u00fcnf Jahren Beobachtungszeit ereigneten sich insgesamt \n3577 Todesf\u00e4lle. Bei der Analyse der Daten stellten die Wissenschaftler \nfest, dass Probanden und Probandinnen, welche regelm\u00e4ssig Vitamin C und \nVitamin E-Supplemente einnahmen, ein geringeres Sterberisiko aufwiesen \nals diejenigen, welche keine Supplemente einnahmen. Studienteilnehmende,\n welche bezogen auf die t\u00e4glichen Vitamin C- (322,1 mg oder mehr) und \nVitamin E- Einnahmen (215,1 mg oder mehr) im obersten Drittel lagen, \nhatten ein um 11 Prozent geringeres Sterberisiko im Vergleich zu den \n\u00fcbrigen Probanden. Wenn die Datenanalyse beschr\u00e4nkt wird auf Personen, \nwelche nie geraucht hatten, dann erh\u00f6hen sich diese Prozentzahlen sogar \nnoch auf 24 Prozent f\u00fcr Vitamin C und 20 Prozent f\u00fcr Vitamin E. Die \nAuswertung der Todesursachen ergab, dass das Risiko an einer \nkardiovaskul\u00e4ren Erkrankung zu sterben durch die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme \neines Multivitamin-Pr\u00e4parates um 16 Prozent gesenkt werden kann. Jedoch \nhatten Multivitamin-Pr\u00e4parate keinen Einfluss auf die Gesamtmortalit\u00e4t. \nRegelm\u00e4\u00dfige Vitamin E-Einnahmen (215 mg pro Tag) konnten mit einem um 28\n Prozent geringeren Risiko f\u00fcr kardiovaskul\u00e4re Todesf\u00e4lle assoziiert \nwerden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Resultate dieser Studie zeigen f\u00fcr die Einnahme der beiden \nantioxidativ wirksamen Vitamine C und E einen positiven Einfluss die \nGesamtmortalit\u00e4t. Werden diese beiden Vitamine kombiniert eingenommen, \nso mag sich dieser Nutzen unter Umst\u00e4nden noch verst\u00e4rken, ist doch \nVitamin C entscheidend am Recycling-Prozess von Vitamin E beteiligt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pocobelli G. et al., Use of  Supplements of Multivitamins, Vitamin C and Vitamin Ein Relation to  Mortality; Am J Epidemiol. 2009 Jul 13. lEpub ahead of printl<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C-Werte im Plasma junger Erwachsener korrelieren invers zum Blutdruck<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Studie mit 242 schwarzen und wei\u00dfen jungen Frauen im Alter \nvon 18-21 Jahren konnte gezeigt werden, dass der Vitamin C-Plasmaspiegel\n invers mit dem systolischen und dem diastolischen Blutdruck korreliert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studienteilnehmerinnen stammen aus einer w\u00e4hrend 10 Jahren \nlaufenden Studie zur Erforschung der Korrelation zwischen der \nEntwicklung von \u00dcbergewicht junger M\u00e4dchen und ihrem \u00f6konomischen und \npsychosozialen Umfeld. Die Vitamin C-Plasmaspiegel der \nStudienteilnehmerinnen wurden zum Schluss der Studie bestimmt (Jahr 10),\n w\u00e4hrend dem der Blutdruck auch schon im Vorjahr (Jahr 9 und 10) erfasst\n wurde.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diejenigen M\u00e4dchen mit dem h\u00f6chsten Vitamin C-Plasmaspiegel (oberste \nQuartile) hatten einen um 4,66 mm Hg tieferen systolischen Blutdruck und\n einen um 6,04 mm Hg tieferen diastolischen Blutdruck verglichen mit \ndenjenigen M\u00e4dchen mit dem tiefsten Vitamin C-Plasmaspiegel (unterste \nQuartile). Ebenfalls invers korrelierende Ergebnisse ergaben sich auch \nbei der Messung der Blutdruckver\u00e4nderung gegen\u00fcber dem Vorjahr. Die \nStudienteilnehmerinnen mit den tiefsten Vitamin C-Plasmaspiegeln zeigten\n einen deutlich h\u00f6heren Anstieg des Blutdrucks gegen\u00fcber den \nTeilnehmerinnen mit den h\u00f6chsten Vitamin C-Plasmaspiegeln.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Resultate best\u00e4tigen die bisherigen Erfahrungen der \nblutdrucksenkenden Wirkung von Vitamin C aus unz\u00e4hligen \nwissenschaftlichen Arbeiten bei \u00e4lteren Menschen beziehungsweise \nkardiovaskul\u00e4ren Risikopatienten oder bei Hypertonikern. Der Blutdruck \nl\u00e4sst sich auch bei gesunden Jugendlichen mit Vitamin C positiv \nbeeinflussen. Ber\u00fccksichtigt man den positiven Nutzen eines tiefen bis \nnormalen Blutdrucks schon w\u00e4hrend junger Jahre im Hinblick auf die \neventuelle Entstehung sp\u00e4terer kardiovaskul\u00e4rer Erkrankungen, ist eine \nregelm\u00e4\u00dfige gute Versorgung mit Vitamin C bei Jugendlichen sinnvoll und \nwichtig.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Block G. et al., Vitamin C in plasma is inversely related to blood  pressure and change in blood pressure during the previous year in young  Black and White woman. Nutr J 2008 Dec 17; 7:35.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C wichtig in der Krebsvorbeugung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C als wirksames Antioxidans ist wichtiger Bestandteil der \nTumorvorbeugung, denn es sch\u00fctzt das Erbgut und die Zellkommunikation \nvor der zerst\u00f6rerischen Wirkung durch reaktive Sauerstoffverbindungen. \nEin eindrucksvolles Beispiel dieser pr\u00e4ventiven Wirkung zeigt sich bei \nHelicobacter-pylori-Infektion. Neue Beobachtungen sprechen sogar daf\u00fcr, \ndass Helicobacter nur bei einer geringen Vitamin-C-Zufuhr einen \nRisikofaktor f\u00fcr Magenkrebs darstellt. Durch die Anhebung des pH-Wertes \nbei Helicobacter-pylori-Infektionen kommt es zur verst\u00e4rkten \nNitrosaminbildung, einem wesentlichen Faktor der Krebsentstehung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin C blockiert dosisabh\u00e4ngig die Nitrosaminbildung im Magen und unterbindet das Wachstum von Magenkrebszellen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin C zur Pr\u00e4vention von Gicht und Gallensteinen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gicht z\u00e4hlt insbesondere bei M\u00e4nnern zu den bekanntesten und \nh\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr eine entz\u00fcndliche Arthritis. Dass die Einnahme \nvon Vitamin C den Serum-Spiegel der Harns\u00e4ure zu senken vermag, wurde \nschon in zahlreichen fr\u00fcheren Studien aufgezeigt. Was bisher aber nicht \ngezeigt wurde, ist der Einfluss auf das Gicht-Risiko. In dieser \nProspektivstudie konnte gezeigt werden, dass eine h\u00f6here Vitamin \nC-Einnahme mit einem geringeren Risiko f\u00fcr Gicht einhergeht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Beobachtungsdauer von 20 Jahren, von 1986 bis 2006, wurde \nder Zusammenhang zwischen der Vitamin C-Einnahme und dem Risiko an Gicht\n zu erkranken an 46&#8217;994 M\u00e4nnern beobachtet. Zum Zeitpunkt des \nStudienbeginns waren die Probanden nicht an Gicht erkrankt. Die Vitamin \nC-Zufuhr wurde dabei mittels Auswertung eines Fragebogens alle vier \nJahre ermittelt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend den 20 Jahren wurden 1317 F\u00e4lle von Gicht-Erkrankungen  diagnostiziert. Eine hohe Vitamin C-Einnahmemenge ist mit einem  niedrigeren Risiko f\u00fcr Gicht assoziiert. Verglichen mit M\u00e4nnern, welche  weniger als 250 mg Vitamin C pro Tag zu sich nahmen, hatten solche mit  einer t\u00e4glichen Vitamin C-Einnahme von 500 bis 999 mg ein um 27 % geringeres Risiko f\u00fcr eine Erkrankung. Bei noch h\u00f6herer t\u00e4glicher Vitamin C-Zufuhr fiel die Risikominderung dementsprechend h\u00f6her aus: bei  1000-1499 mg Vitamin C pro Tag 33 % und bei 1500 mg Vitamin C oder mehr  pro Tag 45 %. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der Resultate dieser Studie besteht zwischen der t\u00e4glichen Vitamin C-Zufuhr und dem Risiko an Gicht zu erkranken ein eindeutiger Zusammenhang, Eine ausreichende Vitamin C-Supplementierung mit  Nahrungserg\u00e4nzungspr\u00e4paraten ist daher bei der Pr\u00e4vention von Gicht  hilfreich. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenfalls einen positiven Effekt scheint Vitamin C auf die  Verhinderung von Gallensteinen zu haben. Dies konnten Wissenschaftler in  einer im Oktober 2009 ver\u00f6ffentlichsten Studie zeigen. Bei denjenigen  Studienteilnehmern, welche regelm\u00e4\u00dfig Vitamin C supplementieren, traten  im Vergleich zu den \u00fcbrigen Probanden (8,2 %) um etwa 50 % weniger h\u00e4ufig Gallensteine auf (4,7 %). <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Chai H.K. et al., Vitamin C intake and the risk of gout in men, Arch Intern Med, 169 (5), March 9, 2009.<\/em> <\/li><li><em>Weicher T et. al., Vitamin C supplement use may protect against  gallstones: an observational study an a rarsdomly selected population,  BMC Gastroenterology 2009, Oct 8; 9:74.<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamin E und C k\u00f6nnen einen Schutz gegen Alzheimer bieten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Alzheimer &#8211; Erkrankung ist durch eine Degeneration der Nerven in  bestimmten Regionen des Gehirns charakterisiert. Hierbei ist Alzheimer  der am h\u00e4ufigst auftretende Grund f\u00fcr Demenz sowohl in Nordamerika als  auch in Europa (die H\u00e4lfte von zweidrittel der Demenz-f\u00e4lle). Die  H\u00e4ufigkeit von Alzheimer variiert hierbei von 3 % bei den 65-J\u00e4hrigen bis  fast 50 % bei den 85-J\u00e4hrigen. Alzheimer hat das Potenzial aufgrund der  steigenden Lebenserwartung und der Zunahme der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerung die  Volkskrankheit Nr.1 zu werden. Weil es noch keine effektive  Behandlungsmethode gibt, sind das fr\u00fche Erkennen der Symptome und die  schnelle Anwendung der zwar moderat effektiven Therapien zur Verh\u00fctung  und Verz\u00f6gerung dringend notwendig. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon seit langem vermuten Forscher, dass \u00abreaktive Sauerstoff \nSpezies\u00bb (ROS = reactive oxygen species) f\u00fcr die neuronalen Sch\u00e4den bei \nder Alzheimer Erkrankung verantwortlich sein k\u00f6nnen. Mit steigendem \nAlter nimmt die Produktion der ROS zu und die Schutzfunktion des K\u00f6rpers\n gegen diese ab.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Amyloide Plaque im Gehirn, ein Charakteristikum der Alzheimer Erkrankung, k\u00f6nnte mit oxidativem Stress assoziiert werden. Hohe  Konzentrationen an Antioxidantien k\u00f6nnten somit die Neuronen sch\u00fctzen  und die kognitive Funktionsf\u00e4higkeit erhalten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil Vitamin E antioxidative und antiinflammatorisch wirksam ist, \nk\u00f6nnte es eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung solcher Erkrankungen \nspielen. Vitamin C hingegen hat einen wichtigen Anteil bei verschiedenen\n enzymatischen Reaktionen, welche f\u00fcr die Synthese der Catecholamine \nessentiell sind. Catecholamine sind u.a. Botenstoffe im Gehirn, deren \nMenge bei dementen Patienten durch den Abbau der Nervenzelle stark \nabnimmt. Daraus kann geschlossen werden, dass Medikamente oder Vitamine,\n welche den Catecholamin-Spiegel im Gehirn steigern und gegen oxidativen\n Stress sch\u00fctzen, auch den neuronalen Schaden reduzieren und damit das \nFortschreiten der Alzheimer Erkrankung verlangsamen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene epidemiologische Studien berichten, dass di\u00e4tetische  Einnahme der Antioxidantien Vitamin C und vor allem E mit einem  geringeren Risiko an Alzheimer zu erkranken assoziiert ist. Hierbei  konnte signifikant festgestellt werden, dass eine Verbindung zwischen  der Vitamin E-Einnahme und dem kognitiven Verfall und Demenz besteht.  Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie aus den Niederlanden untersuchte  5400 Erwachsene, welche mindestens 55 Jahre alt waren und bei Beginn der  Studie keine Symptome einer Demenz aufwiesen. Nach 6 Jahren waren 197  der 5400 Studienteilnehmer an Demenz erkrankt. Eine hohe Aufnahme an  Vitamin E und C mit der Nahrung war assoziiert mit einem reduzierten  Risiko, an Alzheimer zu erkranken. Studienteilnehmer, welche die gr\u00f6\u00dfte Menge an Vitamin E mit der Nahrung aufnahmen (16 mg \/ Tag) waren um 43 %  weniger gef\u00e4hrdet einen Alzheimer zu entwickeln. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ergebnisse k\u00f6nnten belegen, dass ein kumulativer Nutzen in der  Aufnahme von Antioxidantien \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum besteht. Die Studie zeigte jedoch erstaunlicherweise auch, dass die Einnahme von  Vitamin E in Form eines Supplementes nicht mit einer Senkung des  Alzheimerrisikos verbunden war. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer anderen randomisierten Kontrollstudie mit Vitamin E in Form  eines Supplementes, welche mit Alzheimer Patienten durchgef\u00fchrt wurde,  deutet jedoch einiges daraufhin, dass Vitamin E mit einer Dosis von 1000 I.E. zweimal t\u00e4glich bei Patienten mit mittelschweren kognitiven  Sch\u00e4digungen den Fortschritt der Krankheit verlangsamen und den  Zeitpunkt, bei welchem der Patient zum Pflegefall wird, heraus-z\u00f6gern  kann. Der hier angesprochene Zeitraum betr\u00e4gt 7 Monate. Weil  Antioxidantien einen n\u00fctzlichen Effekt auf die Entwicklung und den  Verlauf der Alzheimer Erkrankung haben k\u00f6nnen, w\u00e4re eine h\u00f6here Aufnahme  an Antioxidantien reichem Essen oder m\u00f6glicherweise einer  Supplementation von Vorteil. Bei einer solchen Di\u00e4t sollte Wert auf  Produkte mit einem hohen Anteil an Vitamin E gelegt werden, wie zum  Beispiel Vollkornprodukte, Salate mit Samen und N\u00fcssen und mit  qualitativ hochwertigem Pflanzen\u00f6l. <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Markesbery WR. Oxidative stress hypothesis in Alzheimer&#8217;s disease. Free Radic Biol Med. 1997;23:134 -147. <\/em><\/li><li><em>Vatassery GT. Vitamin E and other endogenous antioxidants in the central nervous system. Geriatrics. 1998;53:S25\u2013S27. <\/em><\/li><li><em>Sano M. et al. A controlled trial of selegiline, alpha-tocopherol, or both as treatment for Alzheimer&#8217;s disease. The Alzheimer&#8217;s Disease Cooperative Study. N Engl J Med. 1997 Apr 24;336(17):1216-22<\/em><\/li><li><em>Engelhart MJ et al. Dietary Intake of Antioxidants and Risk of Alzheimer Disease. JAMA. 2002;287:3223-3229.<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein h\u00f6herer Vitamin C-Spiegel in der Muttermilch kann die Gefahr einer allergischen Dermatitis bei gestillten Kindern senken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studie beurteilt die Effekte der  m\u00fctterlichen Ern\u00e4hrung und die Einnahme von Vitamin C und E auf die  Zusammensetzung der Antioxidanzien (Vitamin C, Alpha-Tocopherol und  Betacarotin) in der Muttermilch und ihr Schutz gegen die Entwicklung  einer spezifischen \u00dcberempfindlichkeit des Kindes. M\u00fctter mit einer  Allergose wurden zur Ende der Schwangerschaft rekrutiert und die  m\u00fctterliche Sensibilisierung wurde mit dem Haut &#8211; Prick -Test erfasst.  Die \u00dcberempfindlichkeit der Kinder war definiert durch die Pr\u00e4senz einer  atopischen Dermatitis w\u00e4hrend des ersten Lebensjahres und einer  positiven Prick &#8211; Test \u2013 Reaktion im Alter von 12 Monaten (n=34). Ein  h\u00f6herer Vitamin C &#8211; Spiegel in der Muttermilch konnte mit einem deutlich  gesenkten Risiko einer Allergose des Kindes verkn\u00fcpft werden (OR=0,30;  95 % Cl 0,09-0,94; P=0,038). Alpha-Tocopherol konnte jedoch nicht mit  einer spezifischen \u00dcberempfindlichkeit in Verbindung gebracht werden.  Die Autoren schlossen daraus, dass eine m\u00fctterliche Ern\u00e4hrung reich an  nat\u00fcrlichen Vitamin C &#8211; Quellen w\u00e4hrend der Stillzeit das Risiko einer  spezifischen \u00dcberempfindlichkeit des Kindes senken k\u00f6nnte. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Hoppu U. et al. Vitamin C in breast milk may reduce the risk of atopy in the infant. Eur J Clin Nutr 2005; 59(1):123-8.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Nahrungserg\u00e4nzung mit Vitamin C reduziert bei Frauen das Risiko eines Kataraktes<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Katarakt oder die \u00abBew\u00f6lkung\u00bb der Augenlinse beeintr\u00e4chtigt die Sicht von 45 % der \u00fcber f\u00fcnfundsiebzigj\u00e4hrigen Personen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Entfernen des Kataraktes ist eine der am h\u00e4ufigsten  durchgef\u00fchrten chirurgischen Eingriffe bei \u00e4lteren Personen. Eine  optimale Ern\u00e4hrung mit Vitamin C scheint vor einem Katarakt Schutz zu  bieten. Forscher in den USA untersuchten 492 Frauen zwischen 53 und 73, welche vorher keinen Katarakt diagnostiziert bekommen hatten. \u00dcber einen  Zeitraum von 13 bis 15 Jahren wurde die Einnahme von Vitamin C aus der  Nahrung gemessen und die Dauer der Einnahme von Vitamin C-Supplementen  wurde mittels sieben Frageb\u00f6gen bestimmt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ergebnisse zeigten deutlich einen protektiven Effekt des Vitamin  C. Bei Frauen \u00fcber 60 konnte die Vitamin C-Einnahme von 362 mg\/Tag  verglichen mit der Einnahme von &lt;140 mg\/Tag mit einem 57 % geringeren  Katarakt-Risiko assoziiert werden. Die Einnahme von Vitamin C-Supplementen \u00fcber einen Zeitraum von 10 Jahren verglichen mit einer fehlenden Supplementation senkte das Katarakt-Risiko um 60 %. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren schlossen daraus, dass hohe Vitamin C-Mengen, \u00fcber die \nErn\u00e4hrung und die Supplementation aufgenommen, bei Frauen \u00fcber 60 Jahren\n das Risiko, ein Katarakt zu entwickeln, stark reduzieren kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Taylor A. et al. Long-term intake of vitamins and carotenoids and odds of early age-related cortical and posterior subcapsular lens opacities. American Journal of Clinical Nutrition 2002; 75: 540 &#8211; 549<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Klinische und experimentelle Erfahrungen mit intraven\u00f6s verabreichtem Vitamin C<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben Hinweise daf\u00fcr vorgelegt, dass Vitamin C in der \nKrebsbehandlung von Nutzen sein kann. Insbesondere haben wir folgendes \nnachgewiesen: Vitamin C ist toxisch f\u00fcr Tumorzellen. Mit Hilfe der \nintraven\u00f6sen Anwendung von Vitamin C k\u00f6nnen im menschlichen K\u00f6rper \nVitamin-C-Konzentrationen erreicht werden, die Tumorzellen abt\u00f6ten. Eine\n Bolusinfusion von Vitamin C, gefolgt von einer langsamen Infusion, kann\n zur Aufrechterhaltung der Vitamin-C-Konzentrationen im menschlichen \nBlutplasma f\u00fchren. Durch Erstellung eines Modells der \nVitamin-C-Pharmakokinetik kann die Plasmakonzentration f\u00fcr verschiedene \nInfusions-Protokolle genau vorausberechnet werden. Lipons\u00e4ure steigert \ndie durch Vitamin C induzierte Tumorzelltoxizit\u00e4t. Vitamin C ist bei \nBlutkonzentrationen, die durch orale Supplementation erreichbar sind, in\n der Lage, die Kollagensynthese der Tumorzellen zu erh\u00f6hen. Vitamin C \nist in Dosierungen bis 50 g pro Tag, langsam infundiert, nicht toxisch \nf\u00fcr Krebspatienten. Manche Krebspatienten hatten eine Komplettremission \nnach hochdosierter intraven\u00f6ser Vitamin-C-Verabreichung. \nVitamin-C-Konzentrationen, die die meisten Tumorzellen abt\u00f6ten, werden \nnach Infusion von 30 g Vitamin C nicht erreicht. Remissionen bei \nPatienten, die mit dieser Vitamin-C-Dosis behandelt wurden, sind \nwahrscheinlich eher als Ergebnis der Funktion von Vitamin C als \nBiological Response Modifier aufgetreten als durch seine zytotoxischen \nEffekte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Riordan NH, Riordan HD, Casciari JP:  Clinical and experimental experiences with intravenous vitamin C. J Orthomol Med 2000; 5: 201 -213.<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Meta-Analyse zeigt bei niedriger Vitamin A- und Vitamin C-Zufuhr ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr Asthma<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diversen Einzelstudien wurde der Zusammenhang zwischen der \nEinnahme respektive den Plasma-Werten der antioxidativ wirksamen \nVitamine A,C und E und dem Auftreten von Asthma-Erkrankungen, sowie \nderen Schweregrad untersucht. Im vorliegenden \u00dcbersichtsartikel wurden \ndie einzelnen Studien nun im Sinne einer Meta-Analyse ausge\u00acwertet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren haben epidemiologische Studien aus verschiedenen \nDatenbanken ber\u00fccksichtigt, welche den Zusammenhang zwischen der \nEinnahme antioxidativer Vitamine oder den Plasma-Werten und dem \nAuftreten von Asthma beschreiben. Insgesamt haben schlie\u00dflich 40 Studien\n die Kriterien dieser Meta-Analyse erf\u00fcllt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Auswertung zeigt, dass die t\u00e4gliche Vitamin A-Einnahme bei  Personen mit Asthma durchschnittlich um 182 mcg pro Tag tiefer war im  Vergleich zu den\u00acjenigen Probanden, die nicht an Asthma erkrankt waren.  Auch konnten die Autoren einen Zusammenhang zwischen der Vitamin  A-Einnahme und dem Schweregrad der Erkrankung feststellen:  Studienteil\u00acnehmer mit starkem Asthma wiesen eine klar tiefere Vitamin  A-Zufuhr sowie tiefere Plasma-Werte auf als diejenigen mit nur leichtem  Asthma. Im Durchschnitt lagen ihre t\u00e4glichen Vitamin A-Zufuhr-Werte 344 \u00b5g tiefer. Ebenso wurde festgestellt, dass bei niedrigeren Vitamin  C-Einnahme-Mengen (unteres Quartil) eine um etwa 12 % h\u00f6here  Wahrscheinlichkeit f\u00fcr das Auftreten von Asthma besteht. Zu einem  \u00e4hnlichen Ergebnis f\u00fchrten auch die Messungen der Vitamin  C-Plasmaspiegel. F\u00fcr Vitamin E konnten keine entsprechenden  Zufuhr-Schl\u00fcsse gezogen werden. Jedoch wiesen Patienten mit schwerem  Asthma signifikant tiefere Vitamin E-Plasmaspiegel auf als die Patienten  mit leichtem Asthma. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser \u00dcbersichtsartikel fasst zusammen, was viele Studien schon \nfr\u00fcher angedeutet haben: es besteht ein Zusammenhang zwischen der \nZufuhrmenge respektive dem Plasmaspiegel der Vitamine A und C und dem \nAuftreten von Asthma einerseits sowie dem Schweregrad andererseits. Eine\n begleitende Supplementierung mit den entsprechenden antioxidativen \nVitaminen ist daher bei Asthma-Patienten sinnvoll und kann sowohl die \nH\u00e4ufigkeit als auch den Schweregrad der Asthma-Anf\u00e4lle g\u00fcnstig \nbeeinflussen. Sehr interessant w\u00e4ren nun weitere Studien, welche die \nDosis-Wirkungsbeziehung von Vitamin C bei Asthma untersuchen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Allen S. et al., Association between antioxidant vitamins and  asthma outcome measures: systematic review and meta-analysis., Thorax.  2009 Jul; 64(7): 610-9.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Arteriosklerose &#8211; Die Vitamine C und E sch\u00fctzen Ihre Gef\u00e4\u00dfe<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Kombination der Vitamine C und E kann das Voranschreiten von  Gef\u00e4\u00dfkrankheiten (Arteriosklerose) genauso effektiv bremsen wie  synthetische Cholesterinsenker. Professor Jukka Salonen von der  Universit\u00e4t Kuopio in Finnland hat insgesamt \u00fcber 500 Patienten, die an  einem erh\u00f6hten Cholesterinspiegel litten, entweder mit einem Scheinmedikament (Placebo) oder einem Kombipr\u00e4parat aus 200 mg (272  Internationale Einheiten; I. E.) nat\u00fcrlichem Vitamin E und 500 mg  Vitamin C behandelt. Die Ergebnisse sind 2003 in der Februar-Ausgabe der  Fachzeitschrift Circulation erschienen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Studie zufolge haben die Vitamine gegen\u00fcber der Placebogruppe das\n Voranschreiten der Arteriosklerose um 25 bis 30 % verlangsamt. Dies \nwurde durch Ultraschallmessungen an der Halsschlagader ermittelt. Die in\n der Studie verabreichten Vitaminmengen sind vollkommen ungef\u00e4hrlich, \nund wenn Sie an erh\u00f6htem Cholesterinspiegel leiden, sollten Sie mit \nIhrem Arzt \u00fcberlegen, ob die Einnahme f\u00fcr Sie sinnvoll ist \n(m\u00f6glicherweise zus\u00e4tzlich zu Cholesterinsenkern).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Keinesfalls sollten Sie jedoch Medikamente ohne \u00e4rztlichen Rat absetzen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von Vitamin E, Vitamin C und Carotinoiden und das Risiko, an Parkinson zu erkranken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Parkinsonsche Krankheit (PK) ist eine progressive, \nneurodegenerative Erkrankung, die wahrscheinlich aus den kombinierten \nEffekten des Alterns, der genetischen Anlage und Umwelteinfl\u00fcssen \nentstehen. Die bislang erh\u00e4ltlichen Behandlungen k\u00f6nnen nur die Symptome\n lindern, die Krankheit aber nicht heilen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oxidativer Stress gilt als einer der m\u00f6glichen Mechanismen in der  Krankheitsentstehung der PK. Antioxidanzien wie Vitamin C, E und  Beta-carotin sind dazu gedacht, die Zellen vor oxidativen Sch\u00e4digungen  zu sch\u00fctzen. Obwohl die Ergebnisse einiger Studien darauf hinweisen,  dass eine Ern\u00e4hrung reich an Vitamin C einen sch\u00fctzenden Effekt gegen  die PK haben k\u00f6nnen, konnte in anderen Studien dadurch kein Nutzen  erreicht werden. In einer k\u00fcrzlich im Journal \u201eLancet Neurology\u00bb  erschienen Meta &#8211; Analyse war das Ermittlungsziel, zum einen ob Vitamin  C, E und Betacarotin das Risiko an Parkinson zu erkranken senken k\u00f6nnen  und zum anderen, ob hohe Einnahmemengen im Vergleich zur moderaten  Aufnahme unterschiedlichen Nutzen erbringen. Acht Studien wurden  zusammengefasst (sechs kontrollierte Fallstudien, eine Kohortenstudie und eine Querschnittsstudie). <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Forscher stellten fest, dass eine gesteigerte Einnahme von  Vitamin E gegen die PK sch\u00fctzt. Dieser sch\u00fctzende Einfluss war sowohl  bei einer m\u00e4\u00dfigen Aufnahme (Relatives Risiko 0.81; 95 % CI 0.67-.,98) als auch bei einer hohen Aufnahme (0.78, 0.571.06) von Vitamin E zu  beobachten. Die Studien lieferten allerdings keinen Hinweis auf einen  sch\u00fctzenden Effekt durch die Einnahme von Vitamin C und Betacarotin. Die  Autoren schlossen aus den Ergebnissen, dass eine hohe Aufnahme von Vitamin E einen neuroprotektiven Effekt haben kann und das Risiko, an  der PK zu erkranken, senken kann. Randomisierte Kontrollstudien sind  jedoch f\u00fcr die Best\u00e4tigung der Ergebnisse erforderlich. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Etminan M. Intake of vitamin E, vitamin C, and carotenoids and the risk of Parkinson&#8217;s disease: a meta-analysis. Lancet Neurology 2005; 4(6):362-365<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine niedrige Aufnahme von Vitamin C und Mangan mit der Nahrung erh\u00f6ht das Risiko, an Asthma zu erkranken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Studie der Cambridge Universit\u00e4t, Gro\u00dfbritannien, welche  515 Erwachsene aus Cambridge mit Asthma und 515 gleichaltrige und  gleichgeschlechtliche gesunde Kontrollpersonen einschloss, zeigte sich,  dass Asthma mit einer Ern\u00e4hrung arm an Fr\u00fcchten und einem geringen  Gehalt an Vitamin C und Mangan und einem niedrigen Plasmaspiegel an  Vitamin C assoziiert war. Personen, welche mehr als 46,3 g pro Tag an  Zitrusfr\u00fcchten zu sich nahmen, hatten ein 40 bis 50 % geringeres Risiko  an Asthma zu erkranken, verglichen mit Personen, welche angaben, keine  Zitrusfr\u00fcchte zu essen. Zus\u00e4tzlich reduziert ein hoher mit der Nahrung  aufgenommener Anteil an Vitamin C und Mangan das Risiko f\u00fcr Asthma. Die  Ergebnisse dieser Studie lassen darauf schlie\u00dfen, dass Asthma bei  Erwachsenen mit einer geringeren Aufnahme an Vitamin C und Mangan mit  der Nahrung, dem geringen Verzehr von Fr\u00fcchten und einem niedrigen  Vitamin C-Plasmaspiegel in Verbindung gebracht werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Patel BD, Welch AA, et al, Dietary antioxidants and asthma in adults. Thorax, 2006; 61(5): 388-93.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die antioxidativen Vitamine C und E k\u00f6nnen dabei helfen, einer Osteoporose vorzubeugen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie an der Universit\u00e4t Melbourne in Australien, welche 533 nichtrauchende Frauen nach der Menopause einschloss, konnte die  zus\u00e4tzliche Einnahme von Vitamin E oder C die Knochenresorption  (sukzessiver Verlust der Knochenmasse) unterdr\u00fccken und dadurch auf die  m\u00f6gliche Rolle dieser antioxidativen Vitamine in der Pr\u00e4vention der  Osteoporose hinweisen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 533 Teilnehmern verwendeten 22 regelm\u00e4\u00dfig Vitamin C oder \nVitamin E. Es konnte eine negative Verbindung zwischen der Dauer der \nEinnahme von antioxidativen Supplementen und den biochemischen Markern \nder Knochenumwandlung gefunden werden und ebenso der Hinweis eines \nverst\u00e4rkten Effektes der Antioxidantien auf die \nOsteoblastendifferenzierung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem waren die Messwerte der Knochenmineraldichte (BMD) des \ngesamten K\u00f6rpers davon nicht betroffen. Die Ergebnisse dieser Studie \nweisen nichtsdestotrotz darauf hin, dass die antioxidativen Vitamine C \nund E f\u00fcr die Pr\u00e4vention der Osteoporose von Vorteil sein k\u00f6nnten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Pasco JA, Henry MJ, et al, Antioxidant vitamin supplements and markers of bone turnover in a community sample of nonsmoking women.<\/em> <em>J Womens Health, 2006; 15(3): 295-300.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vitamin C reduziert das Risiko f\u00fcr Schlaganf\u00e4lle um 42 % Der Nutzen von Vitamin C zur Verminderung des Schlaganfall-Risikos wurde bisher und aufgrund der vorliegenden Studienresultate kontrovers diskutiert. 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