{"id":4259,"date":"2020-02-24T10:24:46","date_gmt":"2020-02-24T09:24:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4259"},"modified":"2020-04-03T11:35:38","modified_gmt":"2020-04-03T09:35:38","slug":"b-vitamine-studien-und-wichtige-informationen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/aus-der-forschung\/vitamine\/b-vitamine-studien-und-wichtige-informationen\/","title":{"rendered":"B-Vitamine: Studien und wichtige Informationen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">B-Vitamine senken den Homocystein-Spiegel und das Hirnschlag-Risiko<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist bekannt, dass erh\u00f6hte Homocystein-Spiegel mit einem erh\u00f6hten \nRisiko f\u00fcr cerebrovaskul\u00e4re Erkrankungen einhergehen. In dieser Studie \nmit 5522 Erwachsenen konnte gezeigt werden, dass durch eine gezielte \nSenkung der Homocystein-Spiegel mit Fols\u00e4ure und den Vitaminen B6 und \nB12 auch das Risiko f\u00fcr einen Hirnschlag sinkt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5522 erwachsene Studienteilnehmer der HOPE 2-Studie (Haart Outcomes \nPrevention Evaluation 2) mit bekannter kardiovaskul\u00e4rer Erkrankung \nerhielten w\u00e4hrend f\u00fcnf Jahren t\u00e4glich 2,5 mg Fols\u00e4ure, 50 mg Vitamin B6 \nund 1 mg Vitamin B12 oder entsprechend Plazebo. Bei den \nStudienteilnehmern wurden die Hirnschlag-F\u00e4lle analysiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 5522 Teilnehmenden erlitten 258 (4,7 %) einen Hirnschlag  innerhalb der Nachbeobachtungszeit von f\u00fcnf Jahren. W\u00e4hrend die  Homocystein-Konzentration in der Vitamin-Gruppe durchschnittlich um 2,2 mcmol\/I sank, stieg sie bei der Plazebo-Gruppe um 0,80 mcmol\/l an. Dabei  lag die Krankheitsrate bei der Vitamin-Gruppe bei 0,88 pro 100 Personenjahre und bei der Plazebo-Gruppe bei 1,15. Des Weiteren wurden  die Studienteilnehmer in Untergruppen aufgeteilt und analysiert. Folgende Personen-Gruppen zeigten gegen\u00fcber den \u00fcbrigen Gruppen einen gr\u00f6\u00dferen Nutzen aus der Vitamin-Substitution: j\u00fcnger als 69 Jahre,  Personen aus Regionen, in denen die Nahrungsmittel nicht mit Fols\u00e4ure  angereichert waren, Personen mit erh\u00f6hten Cholesterin- und Homocystein-Ausgangswerten, Personen, die keine antithrombotische oder  lipidsenkende Medikation erhielten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Studie zeigt sich, dass eine Substitution mit Fols\u00e4ure und \nden B-Vitamine B6 und B12 hinsichtlich einer Hirnschlag-Pr\u00e4vention einen\n Nutzen bringen kann. Auf den Schweregrad eines Hirnschlages und der \ndaraus resultierenden, eventuellen Behinderung hatte die \nVitamin-Substitution jedoch keinen Einfluss.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Saposnik G. et al., Homocysteine-lowering therapy and stroke risk, severity, and disability: additional Eindings from the HOPE 2 triel.  Stroke. 2009 Apr; 40(4): 1365-72<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Einnahme von B-Vitaminen ist vorteilhaft bei Herzerkrankungen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zahlreiche Studien konnten schon die Verkn\u00fcpfung zwischen der H\u00f6he des Homocystein-Spiegels im Blut und dem damit steigenden Risiko an Arteriosklerose  zu erkranken aufzeigen. Kombinationen aus Fols\u00e4ure, Vitamin B6 und B 12 k\u00f6nnen wirksam den Plasmahomocystein-Spiegel senken, aber es ist wenig  \u00fcber den Effekt der B-Vitamine auf das Fortschreiten der Arteriosklerose bekannt. Ultraschallmessungen der Dicke der Intima-media der Karotis (Intima -media thickness = IMT) k\u00f6nnen Hinweise sowohl  auf eine Arteriosklerose im fr\u00fchen Stadium als auch auf eine sp\u00e4tere  koronare Herzerkrankung und einen Schlaganfall liefern. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Deutschland wurde nun eine multizentrische, randomisierte,  doppelblinde, placebokontrollierte Studie durchgef\u00fchrt, um den Effekt  einer Homocystein-senkenden Therapie auf die IMT zu \u00fcberpr\u00fcfen.  F\u00fcnfzig Patienten (60 +\/- 8 Jahre) mit einem IMT 1 mm wurden t\u00e4glich  \u00fcber ein Jahr 2,5 mg Fols\u00e4ure, 25 mg Vitamin B6 und 0,5 mg Vitamin B12  oder ein Placebo verabreicht. In der Verum &#8211; Gruppe sank der Homocystein  -Spiegel von 10,5 +\/- 3,9 auf 6,6 +\/- 1,5 gmo1\/1 (P&lt;0,0001), w\u00e4hrend  der Homocystein &#8211; Spiegel in der Placebo &#8211; Gruppe unver\u00e4ndert blieb (10,8 +\/- 2,4 vs. 10,5 +\/- 3,3 umol\/l). Die IMT sank in der behandelten  Gruppe von 1,50 +\/- 0,44 auf 1,42 +\/- 0,48 mm (P=0,034), w\u00e4hrenddessen  bei der Placebo &#8211; Gruppe die IMT von 1,47 +\/- 0,57 auf 1,54 +\/- 0,71 mm  (P=0,019) zunahm. Die Autoren schlossen daraus, dass Vitamin &#8211;  Supplementation die IMT bei den Patienten signifikant senken kann. Diese  wichtige Studie legt somit nahe, dass B -Vitamine helfen k\u00f6nnen das  Risiko der Arteriosklerose, hervorgerufen durch einen hohen Homocystein  -Spiegel, senken kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Till U. et al. Decrease of carotid intima-media thickness in patients at risk to  cerebral ischemia after supplementation with folic acid, Vitamins B6 and  B12.<\/em> <em>Atherosclerosis; 2005; 181: 131-135<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zuvor durchgef\u00fchrte Studien konnten zeigen, dass die Folat -Einnahme  die Endothelfunktion verbessert, ein Effekt, der das Risiko einer  Herzerkrankung senken kann. Es ist nicht bekannt, ob Fols\u00e4ure in einem  akuten Fall die koronare Dilatation bei Patienten mit einer isch\u00e4mischen  Herzerkrankung verbessern kann. Deshalb f\u00fchrten Wissenschaftler in  Harvard eine doppelblinde, placebokontrollierte, cross-over Studie  durch, um die Hypothese zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob hochdosierte, oralverabreichte  Fols\u00e4ure die koronare Dilatation bei Patienten mit einer Erkrankung der  Koronararterien verbessern kann. Vierzehn Patienten mit einer  isch\u00e4mischen Herzerkrankung (Alter 62 +\/- 12 Jahren, Mittelwert und SA)  wurden in die doppelblinde, placebokontrollierte, cross-over Studie  aufgenommen. Der myokardiale Blutstrom (myocardial blood flow = MBF)  wurde mittels Positronenemissionstomographie ermittelt und die  myokardiale Str\u00f6mungsreserve wurde berechnet. Jeder Patient wurde nach  der Gabe eines Placebos oder 30 mg Fols\u00e4ure untersucht. Die Gabe von  Fols\u00e4ure war verkn\u00fcpft mit einer Reduktion des mittleren arteriellen  Druckes (100+\/- 12 mm HG vs. 96+\/- 11 mm Hg, Placebo vs. Folat,  p&lt;0,03). Fols\u00e4ure steigerte den myokardialen Blutstrom bis zu 49 %  (p&lt;0,02). Die Autoren schlossen daraus, dass hochdosiertes,  oralverabreichtes Folat auch bei akuten F\u00e4llen den Blutdruck senken und  die koronare Dilatation bei Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung  verbessern kann. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Tawakol A. et al. High-dose folic acid acutely improves coronary vasodilator function in patients with coronary artery disease. American College of Cardiology; 2005; 45: 1580-1584<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Viele deutsche Frauen leiden unter Vitamin B Mangel und einem zu \nhohen Homocystein-Spiegel: Die Einnahme von B-Vitaminen wird empfohlen.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt viele Gr\u00fcnde, warum \u00e4ltere Personen ein h\u00f6heres Risiko tragen\n einen niedrigen Vitamin B-Status zu besitzen als j\u00fcngere Personen: die \nh\u00f6here Wahrscheinlichkeit der Arzneimitteleinnahme und die geringere \nBioverf\u00fcgbarkeit der Vitamine, vor allem aufgrund der atrophischen \nGastritis oder des Mangels an Magens\u00e4ure. Ein inad\u00e4quater \nB-Vitamin-Status ist mit gesundheitlichen Beeintr\u00e4chtigungen und \nKrankheiten verkn\u00fcpft, wie z.B. einer geschw\u00e4chten Immunantwort und \nreduzierten kognitiven Funktionen. Des Weiteren zeigen epidemiologische \nDaten, dass ein niedriger Folatspiegel ein Risikofaktor f\u00fcr \nHerz-Kreislauf-Erkrankungen darstellt. Hohe Homocystein-Spiegel wurden \nmit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren altersabh\u00e4ngigen \nErkrankungen in Verbindung gebracht. Die ausschlaggebenden Faktoren f\u00fcr \nden Homocystein-Spiegel im Blut sind die Aufnahme und die \nPlasmakonzentrationen an Folat und Vitamin B12. Eine erh\u00f6hte \nPlasmakonzentration an Homocystein kann ein sensibler Marker f\u00fcr \nniedrige Konzentrationen sowohl an Fols\u00e4ure als auch an Vitamin B12 \nsein. Eine erh\u00f6hte Konzentration an Methylmaleins\u00e4ure ist dagegen ein \nguter Indikator f\u00fcr den Vitamin B12-Spiegel. Sogar bei mildem, \npr\u00e4klinischem Vitamin B12-Mangel ist der Methylmaleins\u00e4ure-Spiegel \nerh\u00f6ht. Eine geringe Aufnahme an Riboflavin (Vitamin B2) und niedrige \nPlasmakonzentrationen desselben sind ebenso mit einem erh\u00f6hten \nHomocystein-Status verkn\u00fcpft. Fr\u00fchere Studien belegen, dass \u00e4ltere \nPersonen ein h\u00f6heres Risiko eines Vitamin B-Mangels haben als j\u00fcngere.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ziel der deutschen Studie war die Erfassung des B-Vitamin-Status  bei 178 gesunden \u00e4lteren Frauen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren. Die  Aufnahme der B-Vitamine \u00fcber die Nahrung wurde \u00fcber einen 3D-Di\u00e4tbericht  erfasst. Thiamin (Vitamin B 1), Riboflavin und Vitamin B6 (Pyridoxin)  abh\u00e4ngige Enzymaktivit\u00e4ten wurden als funktionales Ma\u00df f\u00fcr deren Status  verwendet. Die Konzentration an Folat im Serum und in den roten  Blutk\u00f6rperchen, die Serumkonzentration an B12, das Homocystein und die  Methylmaleins\u00e4ure im Blut wurden gemessen. Ein Drittel der Frauen hatten  einen Mangel an Thiamin, B6 und B12. Homocystein- und  Methylmaleins\u00e4ure-Konzentrationen waren bei 17 % bzw. 10 % der Frauen  erh\u00f6ht. Die durchschnittliche Homocystein-Konzentration bei Personen mit  den niedrigsten Serumfolatwerten war um 23 % h\u00f6her als bei den Personen  mit der h\u00f6chsten Aufnahme an Folat. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Autoren folgerten daraus, dass sogar bei gebildeten, gesunden \n\u00e4lteren Frauen die Gefahr eines niedrigen Vitamin-B-Status und eines \nerh\u00f6hten Homocystein-Spiegels hoch ist, und empfahlen, dass die \nSupplementierung von Vitamin B1, B6 , B12 und Folat bei dieser \nAltersgruppe in Betracht gezogen werden sollte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wolters M, Hermann S, Hahn A. B vitamin status and  concentrations of homocysteine and methylmalonic acid in elderly German  women. Am J Clin Nutr. 2003;78:765-72.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geringe Fols\u00e4ure-Einnahme bei M\u00e4nnern und eine geringe Vitamin B12-Einnahme bei Frauen erh\u00f6hen das Risiko f\u00fcr Depressionen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es wurde bereits in zahlreichen fr\u00fcher publizierten Studien \u00fcber \neinen m\u00f6glichen Zusammenhang zwischen tiefen B-Vitamin, beziehungsweise \nhohen Homocystein-Blutspiegeln und dem Auftreten von Depressionen \nberichtet. Ausserdem konnte gezeigt werden, dass Menschen mit tiefem \nFols\u00e4ure-Blut\u00acspiegel weniger gut auf Antidepressiva ansprechen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">9670 Studienteilnehmer der SUN-Kohorten-Studie wurden alle zwei Jahre\n w\u00e4hrend 5,5 Jahren mittels eines semiquantitativen Fragebogens zu ihren\n Ern\u00e4hrungsgewohnheiten befragt. Ebenfalls wurden die Informationen \u00fcber\n das Vorhandensein und den Schweregrad allf\u00e4lliger Depressionen durch \neinen Fragebogen eruiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insgesamt traten im Untersuchungszeitraum 229 F\u00e4lle von Depressionen  bei M\u00e4nnern und 363 F\u00e4lle bei Frauen auf. Die statistische Aus\u00acwertung  der Fragebogen hat ergeben, dass bei M\u00e4nnern tiefe Fols\u00e4ure-Einnahmen  mit einem fast dreifach erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr Depressionen einher\u00acgehen.  Dieses Resultat gilt insbesondere f\u00fcr Raucher und f\u00fcr M\u00e4nner mit einer  niedrigen Angstschwelle. Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass Frauen  mit einer h\u00f6heren Vitamin B12-Zufuhr im Vergleich zu Frauen mit einer  niedrigen Vitamin B12-Versorgung ein um 32-42 % geringeres Risiko f\u00fcr  Depressionen hatten. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund der Resultate dieser Studie besteht ein eindeutiger  Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Depressionen und tiefer  Fols\u00e4ure-Einnahme bei M\u00e4nnern, sowie tiefer Vitamin B12-Einnahme bei  Frauen. Die begleitende Einnahme eines Nahrungserg\u00e4nzungs-Pr\u00e4parates  mit B-Vitaminen ist daher f\u00fcr Personen, die an einer Depression erkrankt  sind, sinnvoll. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Sanchez-Villegas A. et al., Association between folate, vitamin B6  and vitamin B12 intake and depression in the SUN cohort study, J Hum  Nutr Diet, 2009; 22(2): 122-33.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Diabetes &#8211; Warum Sie unbedingt Vitamin B1 ben\u00f6tigen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Professor Paul Thornalley von der Universit\u00e4t Exeter (Gro\u00dfbritannien)\n r\u00e4t Diabetes-Patienten dringend, auf eine ausreichende Versorgung mit \nVitamin B1 (Thiamin) zu achten. Wie die Universit\u00e4t im Dezember 2004 \nmeldete, haben die Forscher bei Ratten, die an Diabetes leiden, \nherausgefunden, dass das Vitamin extrem effektiv ist, um Herzkrankheiten\n zu verhindern.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diabetiker haben im Vergleich zu gesunden Menschen ein f\u00fcnffach \nh\u00f6heres Risiko f\u00fcr Herzinfarkte. Diese Gefahr l\u00e4sst sich nach den neuen \nForschungsergebnissen durch Vitamin B 1 deutlich verringern. In den \nTierversuchen senkte das Vitamin vor allem die gef\u00e4hrlichen Blutspiegel \nan Cholesterin und Neutralfetten (Triglyceriden). Bisher fehlen zwar \nStudien an Menschen, um zu ermitteln, welche Vitamindosen zum Schutz vor\n Herzinfarkten optimal sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Professor Thornalley fordert Diabetiker jedoch schon jetzt dazu auf,  ein B1-VitaminPr\u00e4parat einzunehmen, um ihr Risiko zu senken.  Nebenwirkungen m\u00fcssen Sie bei dem wasserl\u00f6slichen Vitamin B 1 nicht  bef\u00fcrchten. Daher sind Dosen von bis zu 40 mg t\u00e4glich ohne weiteres zu  empfehlen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">B-Vitamine, Homocystein und Alzheimer-Erkrankung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jedes Jahr leiden \u00fcber eine Millionen \u00e4lterer Menschen in Europa  unter dem Verlust ihrer geistigen Flexibilit\u00e4t und 50-80 % von ihnen mit  einer leichten mentalen Beeintr\u00e4chtigung entwickeln eine Demenz,  haupts\u00e4chlich vom Alzheimertyp. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis vor kurzem wurde vermutet, dass der geistige Abbau im Alter  unvermeidlich ist und man nichts dagegen tun kann. Doch es gibt  Anhaltspunkte, dass Mikron\u00e4hrstoffe das Gehirn vor altersbedingten  degenerativen Ver\u00e4nderungen sch\u00fctzen k\u00f6nnen. So konnte zum Beispiel eine  geringe Einnahme und eine tiefe Konzentration im Blut an Vitamin C und E mit einer Einbusse der geistigen Fitness assoziiert werden. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichte Studien zeigen die Bedeutung der \nB-Vitamine f\u00fcr die geistige Gesundheit und die Pr\u00e4vention vor einer \nAlzheimererkrankung w\u00e4hrend des Alterns. Es mehren sich die Anzeichen, \ndass sogar moderat erh\u00f6hte Blutspiegel an Homocystein (eine toxische, \nnichtessentielle Aminos\u00e4ure, Metabolit verschiedener Wege des \nZellstoffwechsels) zu einer Atrophie des Gehirns und somit zum geistigem\n Verfall und zur Demenz beitragen k\u00f6nnen. Ein hoher Homocystein-Spiegel \nim Blut kann ein Marker f\u00fcr eine tiefe Konzentration an Folat und \nVitamin B12 sein. Diese beiden Vitamine katalysieren den Abbau und die \nAusscheidung des Homocysteins. In einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichen \n\u00abcross-sectional\u00bb Studie wurde die Vitamin B-Aufnahme aus der Nahrung \nund der Homocystein-Spiegel im Blut mit der geistigen Fitness von 150 \ngesunden \u00e4lteren Personen in Verbindung gebracht. Personen mit hohem \nHomocystein-Spiegel erzielten ein schlechteres Ergebnis einschlie\u00dflich \nin den Punkten \u00abIntelligenz\u00bb und \u00abGed\u00e4chtnis\u00bb. Hohe Folat- und Vitamin \nB12-Spiegel waren mit guten Ergebnissen beim geistigen Funktionstest \nassoziiert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Duthie SJ et al. Homocysteine, B vitamin status, and cognitive function in the elderly<\/em>. <em>American Journal of Clinical Nutrition 2002; 75: 908 &#8211; 913<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vier gro\u00dfe prospektive Studien zeigten deutlich, dass erh\u00f6hte  Homocystein- und\/oder niedrige Vitamin B-Konzentrationen im Blut mit  geistigem Verfall und\/oder einer Alzheimererkrankung oder Demenz  verbunden sind. In der neusten ver\u00f6ffentlichten Studie wurde der  Gesamt-Homocystein-Spiegel im Plasma bis zu 11 Jahre vor dem Beginn der  Alzheimererkrankung gemessen. Versuchspersonen mit einem hohen  Homocystein-Spiegel in den oberen 25 % der Skala hatten ein doppelt so  hohes Risiko, sp\u00e4ter an Alzheimer zu erkranken, als Versuchspersonen in  den unteren 25 %. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Seshadri S. et al. Plasma Homocysteine as a Risk Factor for Dementia and Alzheimer&#8217;s Disease. New England Journal of Medicine 2002; 346: 476 &#8211; 483<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den endg\u00fcltigen Beweis, welche Rolle Homocystein und die \nB-Vitamine beim altersabh\u00e4ngigen geistigen Verfall spielen, wird ein \nklinischer Versuch ben\u00f6tigt, welcher zeigt, dass die Senkung des \nHomocystein-Spiegels durch die Gabe von B-Vitaminen eine Erkrankung an \nAlzheimer vorbeugt. Die \u00abAlzheimer Disease Cooperative Study\u00bb plant eine\n multizentrische Studie in den USA, um zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob die Gabe von \nB-Vitaminen die Entwicklung der Krankheit bei Alzheimerpatienten \nverlangsamt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn eine erh\u00f6hte Gabe an B-Vitaminen nur 10 % der leicht mental  beeintr\u00e4chtigten Patienten vor der Entwicklung einer Alzheimererkrankung  bewahren kann, w\u00fcrden davon mehrere hunderttausend Personen in Europa  pro Jahr profitieren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Smith D. Homocysteine, B vitamins, and cognitive deficit in the elderly. American Journal of Clinical Nutrition 2002; 75: 785 &#8211; 786<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Niedrige Vitamin B12-Blutspiegel und hohe Homocystein-Werte sind mit einem erh\u00f6hten Risiko, eine Demenz zu entwickeln, verkn\u00fcpft<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer prospektiven Studie mit ca. 1800 \u00e4lteren Erwachsenen legten \ndie Ergebnisse nahe, dass ein gesteigertes Risiko, eine Demenz und eine \nkognitive St\u00f6rung ohne Demenz (CIND) zu entwickeln, mit einem erh\u00f6hten \nHomocystein-Blutspiegel verkn\u00fcpft sein k\u00f6nnten, wobei h\u00f6here Vitamin \nB12-Blutspiegel diesem zumindest teilweise entgegen wirken k\u00f6nnten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Teilnehmer wurden f\u00fcr viereinhalb Jahre medizinisch begleitet und  hohe Homocystein-Konzentrationen wiesen auf ein \u00fcber doppelt so hohes  Risiko f\u00fcr eine Demenz oder CIND hin. Zus\u00e4tzlich hatten Personen, welche  einen Vitamin B12Plasmaspiegel im unteren Drittel aufwiesen, ein um 61 %  h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Demenz und CIND, verglichen mit Personen im  mittleren Drittel. Wobei Personen, welche einen Vitamin  B12-Plasmaspiegel im obersten Drittel aufwiesen, ein um 6 % geringeres  Risiko f\u00fcr eine Demenz oder CIND hatten, verglichen mit Personen im  mittleren Drittel. Die Autoren schlossen daraus: \u00abErh\u00f6hte Vitamin  B12-Plasmaspiegel k\u00f6nnen ein Risiko f\u00fcr eine Homocystein-assozierte  Demenz oder CIND senken.\u00bb <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Haan MN, et al. Homocysteine, B vitamins, and the incidence of  dementia and cognitive impairment: results from the Sacramento Area  Latino Study on Aging. Am J Clin Nutr, 2007; 85(2): 511-7.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Altersabh\u00e4ngiger kognitiver Verfall und Geh\u00f6rverlust k\u00f6nnten durch Fols\u00e4ure, Vitamin B12 und Selen reduziert werden<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Bev\u00f6lkerung Westeuropas vollzieht sich ein rapider \ndemographischer Alterungsprozess und dadurch, dass immer mehr Menschen \nimmer \u00e4lter werden, werden die Abnahme der Ged\u00e4chtnisleistung, die \nAufmerksamkeit und die allgemeinen kognitiven F\u00e4higkeiten f\u00fcr die \n\u00f6ffentliche Gesundheit immer wichtiger.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verschiedene neue und wichtige Studien zeigen das pr\u00e4ventive  Potential der B-Vitamine: Fols\u00e4ure und Vitamin B k\u00f6nnten f\u00fcr die  geistigen Funktionen durch ihre F\u00e4higkeit die Blutwerte des  Homocysteins, einem toxischen Metaboliten, zu senken von Nutzen sein.  Ebenso scheint eine erh\u00f6hte Aufnahme an Selen protektiv zu wirken. Dies  sind bemerkenswerte neue Entdeckungen mit hoher Relevanz f\u00fcr viele  gesunde \u00e4ltere Menschen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gehirn st\u00e4rken mit Vitamin B12 und Fols\u00e4ure<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine langfristige Nahrungserg\u00e4nzung mit Vitamin B12 und Fols\u00e4ure \nst\u00e4rkt die Gehirnfunktionen und kann vor Demenz und Vergesslichkeit \nbewahren. Dies hat eine neue Studie an der Australian National \nUniversity unter Leitung von Dr. Janine Walker festgestellt, als sie \n\u00e4ltere Leute \u00fcber einen Zeitraum von 24 Monaten untersucht hat.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studie, die im American Journal of Clinical Nutrition \nver\u00f6ffentlicht wurde, untersuchte, ob die Einnahme einer \nNahrungserg\u00e4nzung mit Fols\u00e4ure und Vitamin B12 den R\u00fcckgang geistiger \nLeistungsf\u00e4higkeit bei \u00e4lteren Personen mit hohem Stresslevel vermindern\n kann. Dies ist die neueste in einer langen Reihe von Studien, die den \nZusammenhang von B-Vitaminen und geistiger Leistungsf\u00e4higkeit, \nMerkf\u00e4higkeit und Stressresistenz nachweisen. Die positiven \nEigenschaften auf die Gehirnfunktionen ist auch in dieser Studie \nnachgewiesen worden: \u201cDie t\u00e4gliche orale Aufnahme (Nahrungserg\u00e4nzung) \nvon Vitamin B12 und Fols\u00e4ure f\u00fchrt dazu, dass nach 24 Monaten Einnahme \nverschiedene kognitive Funktionen besser funktionieren\u201d. Die \nLangzeitstudie ist placebokontrolliert und randomisiert durchgef\u00fchrt \nworden, was f\u00fcr eine hohe Zuverl\u00e4ssigkeit der Ergebnisse spricht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Insbesondere das Kurzzeit- und das Langzeitged\u00e4chtnis werden positiv \nvon Vitamin B12 und Fols\u00e4ure beeinflusst. Die nat\u00fcrlichen \nAlterungsprozesse k\u00f6nnen so verlangsamt werden, und ggf. eine drohende \nDemenz hinausgez\u00f6gert werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Demenz ist eine weit verbreitete Alterskrankheit, mit vielen Nuancen.\n Die bekannteste und schlimmste Variante einer Demenz ist die \nAlzheimersche Krankheit.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl Ginkgo Biloba als auch B Vitamine zeigen damit immer wieder \nhervorragende Ergebnisse in Studien, wenn es um die Verbesserung \ngeistiger Leistungsf\u00e4higkeit und Merkf\u00e4higkeit sowie Stressresistenz \n(Burnout Vorbeugung) geht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>American Journal of Clinical Nutrition?, Online vor Druck  ver\u00f6ffentlicht, , doi: 10.3945\/ ajcn.110.007799 ?\u201cOral folic acid and  vitamin B-12 supplementation to prevent cognitive decline in  community-dwelling older adults with depressive symptoms\u2014the Beyond  Ageing Project: a randomized controlled trial\u201d?Authors: J.G. Walker ,  P.J. Batterham , A.J. Mackinnon , A.F. Jorm , I. Hickie , et al<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Osteoporose &#8211; Mit B-Vitaminen beugen Sie Knochenbr\u00fcchen vor<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Japanische Forscher der Universit\u00e4t J Tagawa haben in einer Studie an\n \u00fcber 600 Patienten herausgefunden, dass die B-Vitamine Fols\u00e4ure und B12\n einen exzellenten Schutz gegen Knochenbr\u00fcche bieten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studienteilnehmer erhielten 2 Jahre lang t\u00e4glich 5 mg Fols\u00e4ure \nund 1,5 mg Vitamin B12. Eine Kontrollgruppe erhielt lediglich ein \nScheinmedikament (Placebo). In der Vitamingruppe kam es in dieser Zeit \nzu 10 H\u00fcftbr\u00fcchen, in der Placebo-Gruppe traten dagegen 43 solcher \nFrakturen auf. Die Ergebnisse wurden in der M\u00e4rz-Ausgabe der Zeitschrift\n der Amerikanischen \u00c4rztegesellschaft (JA-MA) vorgestellt. Die Forscher \nerkl\u00e4ren die Wirkung der B-Vitamine damit, dass sie den Abbau von \nHomocystein im K\u00f6rper beschleunigen. Dieses Stoffwechselprodukt ist \nbekannt daf\u00fcr, dass es die Blutgef\u00e4\u00dfe sch\u00e4digt, aber es scheint auch die\n Knochenstruktur zu schw\u00e4chen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In anderen Beitr\u00e4gen haben wir Ihnen bereits zur Einnahme eines  entsprechenden Vitalstoffpr\u00e4parates geraten. Bisher geschah dies aus  Gr\u00fcnden des Schutzes vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Nun ist klar, dass Sie mit B-Vitaminen auch Ihre Knochen st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Cholesterin mit Vitamin B3 senken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor knapp 50 Jahren machte der amerikanische Psychiater Dr. Abrom \nHoffer eine interessante Entdeckung. Er verordnete seinen Patienten die \nVitamine B3 und C in hohen Dosen. Urspr\u00fcnglich wollte er herausfinden, \nob den psychisch kranken Menschen auch mit Vitaminen geholfen werden \nkann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessanterweise stellte er damals aber fest, dass sich unter der \nGabe von Vitamin B3 die Blutfettwerte normalisierten. LDL-Cholesterin, \nTriglyzeride sowie das Lipoprotein wurden gesenkt. Das \u201egute&#8220; \nHDL-Cholesterin dagegen wurde erh\u00f6ht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seither ist der Forscher davon \u00fcberzeugt, dass der Einsatz von  Niacin, wie das Vitamin B3 auch genannt wird, zur Senkung erh\u00f6hter  Cholesterinspiegel sinnvoller ist, als die Einnahme von Statinen.  \u201eNiacin ist frei von sch\u00e4dlichen Nebenwirkungen und auch viel  kosteng\u00fcnstiger&#8220;, sagte er in einem Interview in der Fachzeitschrift f\u00fcr  Orthomolekulare Medizin. \u201eDoch leider wissen noch zu wenig \u00c4rzte \u00fcber  dessen g\u00fcnstige Wirkungen bei Stoffwechselst\u00f6rungen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Nahrungserg\u00e4nzung mit Biotin kann den Triglyceridspiegel senken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Studie, welche 33 Personen (18 Diabetiker, 15 \nNichtdiabetiker; Alter 30 bis 65 Jahre) umfasste, konnte eine \nNahrungserg\u00e4nzung mit 15 mg\/Tag an Biotin \u00fcber 28 Tage die \nTriacylglyzerin- und die Very-lowdensity-Lipoprotein (VLDL) \n-Plasmakonzentrationen reduzieren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Versuchspersonen wurden randomisiert zugeordnet. Sie erhielten  entweder eine pharmakologische Dosis an Biotin oder ein Placebo. Nach 28 Tagen zeigte sich, dass die Triacylglyzerinund VLDL-Plasmakonzentration  sowohl bei den Diabetikern, welche Biotin erhalten hatten, als auch bei  den Nicht-Diabetikern unter Biotingabe signifikant gesenkt worden  waren. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Diabetikern konnte eine Differenz von &#8211; 0,55 bei den  Triacylglyzerinwerten und &#8211; 0,11 bei den VLDL-Werten festgestellt werden.  Bei den Nicht-Diabetikern hingegen lag die Differenz bei den  Triacylglyzerinwerten bei -0,92 und bei den VLDL-Werten bei &#8211; 0,18. Es  konnten keine signifikanten Ver\u00e4nderungen bei den Gesamtcholesterol-,  Glucose- und Insulin-Spiegeln beobachtet werden. Die Supplementierung  mit hohen Dosen an Biotin kann eine effektive Therapie f\u00fcr Patienten mit  Hypertriglyzerid\u00e4mie sein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Revilla-Monsalve C, Zendejas-Ruiz I, et al, Biomed Pharmacother, 2006 Mar 31 [Epub ahead of print].<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Biotin unterst\u00fctzt den Aufbau von Eiwei\u00df und &nbsp;die Energiegewinnung \naus Fett. Der K\u00f6rper braucht Biotin, um die Energiefreisetzung aus \nKohlenhydraten zu steuern. Vitamin B7 hilft, Haut und Schleimh\u00e4ute \ngesund zu erhalten und ist f\u00fcr eine normale Nervenfunktion erforderlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Biotin, das auch gelegentlich als Vitamin H bezeichnet wird, z\u00e4hlt zu\n den wasserl\u00f6slichen B-Vitaminen. Biotin unterst\u00fctzt den Fett- und \nZuckerstoffwechsel und erm\u00f6glicht ein optimales Zellwachstum. Es wurde \n1936 aus Eigelb isoliert. Bis heute kennt man neun Enzyme, die von \nBiotin abh\u00e4ngen, und die am Eiwei\u00df-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel \nbeteiligt sind. Rohe Eier enthalten Avidin, das die Aufnahme des Biotins\n verhindert. Biotin unterst\u00fctzt das Wachstum, die Erhaltung von \nBlutzellen und Nervengewebe. Wegen seiner Bedeutung f\u00fcr die Talgdr\u00fcsen \nund somit f\u00fcr Haut und Haare, findet man es h\u00e4ufig in Kosmetika. Biotin \nist wirksamer, wenn es im Verbund mit anderen Vitaminen aus der B-Gruppe\n aufgenommen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B-Vitamine senken den Homocystein-Spiegel und das Hirnschlag-Risiko Es ist bekannt, dass erh\u00f6hte Homocystein-Spiegel mit einem erh\u00f6hten Risiko f\u00fcr cerebrovaskul\u00e4re Erkrankungen einhergehen. In dieser Studie mit 5522 Erwachsenen konnte gezeigt werden, dass durch eine gezielte Senkung der Homocystein-Spiegel mit Fols\u00e4ure und den Vitaminen B6 und B12 auch das Risiko f\u00fcr einen Hirnschlag sinkt. 5522 erwachsene Studienteilnehmer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":4243,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-4259","vitalstoff_journal","type-vitalstoff_journal","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>B-Vitamine: Studien und wichtige Informationen - Vitalstoff-Journal<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Vitamine sind nat\u00fcrliche, lebenswichtige Substanzen, die unser K\u00f6rper nicht selbst produzieren kann. 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