{"id":4177,"date":"2020-02-21T10:36:06","date_gmt":"2020-02-21T09:36:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4177"},"modified":"2020-04-03T13:28:09","modified_gmt":"2020-04-03T11:28:09","slug":"epidemien-impfungen-und-impfschaeden","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/fakten-widerreden\/epidemien\/epidemien-impfungen-und-impfschaeden\/","title":{"rendered":"Epidemien, Impfungen und Impfsch\u00e4den"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Mittelalter gab es drei furchtbare Gei\u00dfeln der Menschheit: die Pest, die Pocken und die Typhus-Krankheiten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ein Aufsatz von Alfred Dorschner (HP) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In sehr fr\u00fchen Zeiten, vom Mittelalter bis zum Ende des 19. \nJahrhunderts, waren es drei furchtbare Gei\u00dfeln der Menschheit, welche \nSchrecken verbreiteten, weil man gegen sie ohnm\u00e4chtig war und durch ein \nMassensterben mitten aus dem bl\u00fchenden Leben in den Tod gerissen wurde: \ndie Pest, die Pocken und die Typhus-Krankheiten, welche epidemisch \nauftraten und Tausende Todesopfer hinterlie\u00dfen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man muss, um den Ursachen dieser furchtbaren Epidemien auf die Spur  zu kommen, versuchen, sich aus dem vorhandenen Quellenmaterial ein Bild  \u00fcber die damaligen Verh\u00e4ltnisse schaffen, wie es Professor Baldwin Smith  (englische Geschichte) an der Northwestern University getan hat, der  mit aller Objektivit\u00e4t eine Studie \u00fcber das 16. Jahrhundert in dem Buch  \u00bbHeinrich VIII. und Katharina Howard, seine f\u00fcnfte Frau\u00ab, verfasst hat.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine innen und au\u00dfen schmutzige Welt<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant f\u00fcr den Zweck unserer  Abhandlung ist seine Beschreibung der damaligen Zust\u00e4nde in London, die  er als eine innen und au\u00dfen menschlich schmutzige Welt schildert. Man  kann sich das heutige London nicht mehr als ein Drecknest vorstellen,  mit zur Regenzeit verschlammten Wegen und engen G\u00e4sslein, in denen als  M\u00fcllablagerungen die Reste der Mittagsmahlzeiten ihrer Bewohner studiert  werden konnten. Hunde und Ratten daran fressend. Wasser war eine  Rarit\u00e4t und es wurde so gespart damit, dass man sich selbst am  k\u00f6niglichen Hofe nie mehr als das Gesicht mit sehr sparsamem  Wasserverbrauch zu waschen pflegte. Die Notdurft wurde selbst am  k\u00f6niglichen Hofe in herumstehenden K\u00fcbeln verrichtet, die man dann nach  au\u00dfen entleerte. Nur der K\u00f6nig hatte einen mit kostbaren Brokaten  ums\u00e4umten, mit Diamanten geschm\u00fcckten K\u00fcbel f\u00fcr diesen Zweck, der aber  auch nur ein Nachttopf war. Unter den pr\u00e4chtigen Per\u00fccken der Hofleute  und Adeligen des Hofstaates hausten die L\u00e4use und man kratzte sich in  der Gesellschaft ungeniert voreinander, weil es kein Geheimnis war, aus  welcher Ursache das geschah. Dieses Ungeziefer gab es \u00fcbrigens auch noch  zu meiner Jugendzeit. Wenn die M\u00e4dchen mit L\u00e4usen aus der Schule  heimkamen, begann die Mutter den Kampf mit Petroleum, welches die L\u00e4use  aus den Haaren vertreiben sollte. Auch Fl\u00f6he waren zu dieser Zeit noch  unsere G\u00e4ste, die sich an unserem Fleisch g\u00fctlich taten, in den Hemden  und Betten nisteten und wenn man glaubte, ihrer zwischen zwei Fingern  habhaft geworden zu sein, retteten sich diese winzigen Kobolde mit einem  weiten Sprung und waren nicht mehr aufzufinden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber die geringe Neigung zur K\u00f6rperpflege und Hygiene<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die geringe Neigung zur K\u00f6rperpflege und Hygiene wird von dem \ndeutschen Kaiser Wilhelm folgende Geschichte erz\u00e4hlt, die nicht erfunden\n ist, sondern von Zeugen beglaubigt wird, die es als Kinder selbst \nmiterlebt und ihren jetzt 70j\u00e4hrigen Enkeln erz\u00e4hlt haben, die es dann \nwieder ihren Enkeln weiterberichtet haben:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als in Berlin, der Hauptstadt des Reiches, das attraktive Hotel \nAdlon, Schmuckst\u00fcck und Luxusbau f\u00fcr die damalige Zeit, ganz Berlin \nerregte, bekundete auch der Kaiser sein pers\u00f6nliches Interesse daran und\n wandte dem Eigent\u00fcmer finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die innere \nAusgestaltung aus seiner Privatschatulle zu. Daf\u00fcr durfte er sich sp\u00e4ter\n einen besonderen Luxus leisten, der ebenfalls Aufsehen in der \nBev\u00f6lkerung Berlins hervorrief. Er borgte sich alle 3 Wochen, in welcher\n Zeit er einmal das Bed\u00fcrfnis hatte zu baden, die in Berlin einzige und \nerste Wanne im Hotel Adlon. Es wurden zwei G\u00e4rtnerburschen mit einem \nHandwagen abgeschickt, um sie zu holen. Da s\u00e4umten die Berliner die \nStra\u00dfen, wenn sie mit dieser Sehensw\u00fcrdigkeit zur\u00fcckkamen und sagten \nehrf\u00fcrchtig, der Kaiser badet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem der Kaiser auf diese Weise 3- bis 4w\u00f6chentlich die Wanne zum  80. Male geborgt hatte, machte sie ihm der Hotelier zum Geschenk, was  den Kaiser sehr erfreute und zum Nachdenken veranlasste, wie er sich  revanchieren k\u00f6nne. Ob ich ihn zum Minister mache,&nbsp; fragte er seinen  Kammerdiener. Der meinte, das w\u00e4re zuviel Ehre f\u00fcr eine Wanne und riet  zum Titel eines Hoflieferanten, was dann auch akzeptiert wurde. Als  eines Tages der Kaiser in seiner Audienz durch das Geschrei eines Esels  in seinem Hofe gest\u00f6rt wurde und der Kammerdiener hinuntergeschickt  wurde, um nach der Ursache zu sehen, stand da ein Esel mit einer Kiste  beladen, von einem Mann am Z\u00fcgel gehalten, der sich als Seifensieder  vorstellte und dem Kaiser mit dieser Kiste voll Seife ein Geschenk  machen wolle, nachdem er ja jetzt, da im Besitz einer eigenen Badewanne,  auch Seife brauche. Das Geschenk wurde akzeptiert und der Mann zum  Hoflieferanten f\u00fcr Seife ernannt, was seinem Gesch\u00e4ft sicher einen  goldenen Boden bereitete.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ganz Russland wimmelte von L\u00e4usen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn es so mit der K\u00f6rper-Hygiene am Kaiserhof stand, kann man sich  vorstellen, wie es da beim b\u00fcrgerlichen Volke zugegangen sein muss. Im  Jahre 1923 waren die Kasernen in der CSR total verwanzt. Wir Rekruten  mussten jeden Monat unsere eisernen Betten in den Kasernenhof schleppen,  mit Benzin \u00fcbergie\u00dfen und anz\u00fcnden. Die Wanzen \u00fcberstanden auch dies.  Nachts \u00fcberfielen sie uns auch aus den Poren in der Wand. Wir z\u00fcndeten  Streichh\u00f6lzer an und steckten die brennenden Z\u00fcndholzk\u00f6pfe in diese  L\u00f6cher, es half nichts, die Wanzen waren scheinbar feuerfest. Im  Russland-Feldzug sammelten wir die russischen Kleiderl\u00e4use in unseren  Hemden. Ganz Russland wimmelte von L\u00e4usen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pettenkofer entdeckt die Ursache der Seuchen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entdeckung, dass aber gerade diese allgemeinen \nHygiene-Verh\u00e4ltnisse die eigentliche Ursache f\u00fcr die Epidemien waren, \ngelang erst anl\u00e4sslich einer schweren Typhus-Epidemie in M\u00fcnchen gegen \nEnde des 19. Jahrhunderts Prof. Dr. med. Pettenkofer. Als er ersch\u00fcttert\n war von der Ohnmacht der damaligen Medizin gegen diese Seuche, die zu \nTausenden ihre Todesopfer forderte, lie\u00df ihn der Gedanke nicht los, dass\n diese Krankheit eine nat\u00fcrliche Ursache haben m\u00fcsse. Als er den \nBrutst\u00e4tten dieser Krankheit in den H\u00e4usern nachging, die Ausgang dieser\n Epidemie waren, fand er folgende Verh\u00e4ltnisse vor: In M\u00fcnchen gab es \ndamals nur 200 Brunnen, welche die Stadt mit Wasser versorgten. Die \nhygienischen Verh\u00e4ltnisse in M\u00fcnchen waren damals auch nicht besser als \nin London. Es gab zwar Latrinen, welche au\u00dferhalb der H\u00e4user, so wie \nheute noch auf dem Lande bei den Bauern in Gestalt des ber\u00fchmten \nH\u00e4uschens mit einem ausgeschnittenen Herzen an der T\u00fcr zum Luftabzug, zu\n sehen waren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber das Grundwasser wurde die Latrinenfl\u00fcssigkeit, besonders bei  starken Regeng\u00fcssen oder l\u00e4ngeren Regenperioden, in die tieferliegenden  Brunnen abgeschwemmt und f\u00fchrte bei Genuss dieses Wassers zu der  Vergiftung jenes Organes, aus dem es gekommen war, n\u00e4mlich zu  Darmtyphus. Diese Entwicklung war denkbar einfach und bedeutete ein  revolution\u00e4res Umdenken der \u00d6ffentlichkeit, als Prof. Pettenkofer vor  dem Stadtrat der Stadt M\u00fcnchen einen Vortrag dar\u00fcber hielt und erkl\u00e4rte,  mit der Entdeckung der Ursache k\u00f6nne man nun der Seuche wirksam mit  folgenden Ma\u00dfnahmen entgegentreten und sie f\u00fcr alle Zeiten besiegen:  Erstens muss reines Quellwasser aus den 40 km entfernten Bergen, wo es  ungen\u00fctzt in gro\u00dfe Seen m\u00fcndet, in R\u00f6hren in die Stadt geleitet werden.  Dann k\u00f6nne man die Brunnen als Quelle der Epidemien zusch\u00fctten. Zweitens  d\u00fcrfen keine Abf\u00e4lle aus den H\u00e4usern auf die Stra\u00dfe geworfen werden und  F\u00e4ulnis verbreiten. Um dies zu verhindern, m\u00fcssen wir unterirdische  Kan\u00e4le in einem ganzen Netz mit Anschluss an jedes Haus bauen, wodurch  alles verunreinigte Wasser abgeleitet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pettenkofer hatte f\u00fcr die Durchsetzung dieser hygienischen Ma\u00dfnahmen einen 15 Jahre w\u00e4hrenden Kampf durchzustehen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stadtverwaltung schlug die H\u00e4nde zusammen \u00fcber solche verr\u00fcckten  Forderungen. Woher sollte man so viel Rohre nehmen, um das Wasser von  den Bergen zu holen und woher das Material f\u00fcr die Kanalisation. Prof.  Pettenkofer hatte f\u00fcr die Durchsetzung dieser hygienischen Ma\u00dfnahmen  einen 15 Jahre w\u00e4hrenden Kampf durchzustehen, ehe er sich durchsetzen  konnte. Viel leichter hatte es sich dagegen sein erbitterter Gegner  gemacht, auch ein Professor der Medizin, der sich in seinem Laboratorium  einfach die Ausscheidungen der Typhuserkrankten vorgenommen, unter dem  Mikroskop untersucht und die Feststellung gemacht hatte, dass die  Ursache des Typhus Bakterien sind, welche diese Krankheit verursachen.  Diese Feststellung war jedenfalls wissenschaftlicher als die von  Pettenkofer, und der Streit dar\u00fcber, wer recht hatte, ist eigentlich  auch heute noch nicht beendet. Pettenkofer aber als Tatmensch erkl\u00e4rte  seinen Studenten, die seine Vorlesungen h\u00f6rten und das Problem kannten,  er habe sich jetzt entschlossen, seinem Bakterien-Gegner zu beweisen,  dass seine Theorie falsch sei. Er werde noch heute Abend eine Portion  seiner Typhusbakterien schlucken und sei \u00fcberzeugt, dass sie ihm nichts  anhaben werden. Die Studenten, die ihren Professor liebten, standen fr\u00fch  Schlange am Eingang zum Vortrags-Saal. Mit besorgten Gesichtern pr\u00fcften  sie das Gesicht des Professors, der sie strahlend und gesund anlachte  und mit einer Handbewegung nach hinten erkl\u00e4rte, schon wieder raus.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Auch die Medizin vertrat damals den Standpunkt, wer einmal pockenkrank gewesen sei, bekomme niemals mehr Pocken<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die in fr\u00fcheren Zeiten so h\u00e4ufig auftretenden Pocken-Epidemien \ngab es als Ursache neben den unhygienischen Verh\u00e4ltnissen der damaligen \narmen Zeit, noch eine andere Begr\u00fcndung, die in einem Aberglauben \nberuhte. Nicht nur das Volk, auch die Medizin vertrat damals den \nStandpunkt, wer einmal pockenkrank gewesen sei, bekomme niemals mehr \nPocken. Wenn es bei einem Menschen oder mehreren zu einer \nPockenerkrankung kam glaubte man, man k\u00f6nne durch \u00dcbertragung von etwas \nPockeneiter auf eine eingeritzte Hautstelle sich nur leicht mit den \nPocken infizieren und sei bei einem ungef\u00e4hrlichen Ablauf der Erkrankung\n dann f\u00fcr immer bei auftretenden schweren Pockenepidemien vor der \nAnsteckung gesch\u00fctzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man lieh sich die Hemden von Pockenerkrankten, Str\u00fcmpfe oder andere  W\u00e4schest\u00fccke, die man anzog, um eine leichte Infektion zu  bewerkstelligen. Dass man damit f\u00fcr die Verbreitung dieser Krankheit  geradezu sorgte, schien niemand einzufallen, trotz der Todesf\u00e4lle, die  es auch bei solchen \u00dcbertragungen gab. Das Verdienst des von der Medizin  so gefeierten Erfinders Jenner, der noch heute ge\u00fcbten Impfmethode,  besteht nur darin, dass er die erw\u00e4hnte Methode im Prinzip beibehielt,  aber statt der Menschenpocken die Kuhpocken \u00fcbertrug und diese  Volksmethode zu einem medizinischen Ansehen erhob. Der Aberglaube an die  Wirksamkeit blieb der gleiche und die lie\u00df sich gar nicht beweisen, wie  wir im nachfolgenden sehen werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gerade die gegen Pocken zwangsgeimpften B\u00fcrger starben h\u00e4ufiger<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die letzte Pockenepidemie in Preu\u00dfen in den achtziger Jahren des \nvorigen Jahrhunderts auftrat, waren 85 Prozent der Bev\u00f6lkerung aufgrund \nder inzwischen erlassenen Impfgesetze zwangsgeimpft. Trotzdem erkrankten\n auch die Geimpften und ihr Anteil an den Toten \u00fcbertraf sogar mit 13,2 \nProzent den Anteil der toten Nichtgeimpften mit nur 12,2 Prozent.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In meiner Jugend verk\u00fcndete die Medizin, dass eine einmalige Impfung \ngegen Pocken ein Leben lang vor Ansteckung sch\u00fctze. Aufgrund der \nErfahrungen, die man erst in der j\u00fcngsten Zeit beim Einschleppen der \nKrankheit durch Reisende aus \u00dcbersee gemacht hatte, wurde nur noch \neinschr\u00e4nkend behauptet, die Impfung gew\u00e4hre einen Schutz nur f\u00fcr 3 \nJahre. Auch das l\u00e4sst sich nicht beweisen und au\u00dferdem steht bei der \n\u00fcblichen, medizinisch angewendeten Pockenimpfung \u00fcberhaupt in Frage, ob \nsie gegen die Ansteckung sch\u00fctzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00fcngsten kleinen eingeschleppten Epidemien, die man nur durch  strenge und sofortige Isolierung der Pockentr\u00e4ger und aller mit ihnen in  Ber\u00fchrung und Kontakt gekommenen Personen an der Ausbreitung hindern  konnte, wobei die Tr\u00e4ger wie alle anderen Personen geimpft waren und  trotzdem die Krankheit bekamen, zeigten dies. Man konnte die Behauptung  von einem sicheren Schutz, aufgrund dieser Ergebnisse, nicht mehr vor  der \u00d6ffentlichkeit aufrechterhalten und erkl\u00e4rte zu den primitiven  Pockeneiter-\u00dcbertragungen der fr\u00fchen Epidemien der vergangenen  Jahrhunderte, dass man bei vorheriger Impfung nur leicht an Pocken  erkranke. Dass auch diese Behauptung nicht der Wahrheit entspricht, soll  an nachfolgenden Tatsachen geschildert werden. Die folgenden  Ausf\u00fchrungen sind gek\u00fcrzt einem Sonderdruck der &#8222;Medizinischen Welt&#8220; vom  15. April 1967 entnommen, unter dem Titel \u201eDie Pocken im  Nachkriegs-Deutschland&#8220;, eine Untersuchung \u00fcber den Wert der  Pockenschutzimpfung von G. Buchwald, Ruppertshain.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Reichsimpfgesetz von 1874 macht Erst-und Wiederimpfung obligatorisch. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotzdem gab es in Deutschland von 1917-1920 insgesamt 10 577 \nPockenerkrankungen und 1575 Todesf\u00e4lle. Pockenfrei wurde Deutschland \nerstmalig vor\u00fcbergehend 1931 und endg\u00fcltig 1933. Nicht durch \u00e4rztliche \nMa\u00dfnahmen, sondern wahrscheinlich geschah dies durch die in diesem Jahr \nbeginnende politische Abschn\u00fcrung und Isolierung unseres Vaterlandes von\n der Au\u00dfenwelt und infolge der allm\u00e4hlichen, wirtschaftlichen und \nhygienischen Verbesserungen und den damit verbundenen allgemeinen \nR\u00fcckgang der Infektionskrankheiten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als im Zug der Kriegsereignisse deutsche Soldaten auf dem Balkan in \nGegenden sporadischen Pockenvorkommens Infektionsm\u00f6glichkeiten \nausgesetzt waren, gab es unter gesunden, gut gen\u00e4hrten und mehrfach \ngeimpften Soldaten wiederum Pockenerkrankungen und Pockentodesf\u00e4lle.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein aus Anatolien in der T\u00fcrkei kommender Zigeunerjunge schleppte die\n Pockenseuche in das von deutschen Truppen besetzte, im t\u00fcrkischen \nGrenzabschnitt liegende Dimotikagebiet in Westthrazien ein. Die dortige \nweibliche Zivilbev\u00f6lkerung war nach griechischem Gesetz zweimal, die \nm\u00e4nnliche Zivilbev\u00f6lkerung infolge Impfungen w\u00e4hrend des Wehrdienstes \nzumeist dreimal geimpft. Die Epidemie begann am 27. 6. 1943 in der Stadt\n Dimotika und breitete sich trotz umfangreicher, mehrfach durchgef\u00fchrter\n Impfaktionen \u00fcber einen gr\u00f6\u00dferen Landstrich aus. Insgesamt erkrankten \n1217 Einheimische, von denen 808 geimpft und 409, meist Zigeuner, \nungeimpft waren. Von diesen 1217 Personen verstarben 230 = 22,4 Prozent.\n Von den 808 Geimpften starben 159 = 19,7 Prozent, von den 409 \nUngeimpften verstarben 71 = 17,3 Prozent. Es verstarben also prozentual \ngesehen mehr Geimpfte als Ungeimpfte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor Beginn des Balkanfeldzuges waren die deutschen Soldaten nochmals  gegen Pocken schutzgeimpft worden. Eine weitere Impfung wurde nach  Bekanntwerden der Erkrankungen unter der Zivilbev\u00f6lkerung angeordnet und  mit einem hochwirksamen Wiener Impfstoff durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Todesf\u00e4lle trotz nur Wochen vorher erfolgter Impfung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz strenger Isolierung des Dimotikagebietes wurde die Pockenseuche\n in das 150 km entfernte Saloniki verschleppt. Auch da gab es \nSoldatentodesf\u00e4lle, trotz manchmal nur Wochen vorher erfolgter Impfung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem gesundheitsstatistischen Bericht der Bundesrepublik \nDeutschland gab es von 1945-1965 insgesamt 73 Pockenf\u00e4lle, davon 67 \nErkrankungen und 6 Todesf\u00e4lle. Diese Angaben beziehen sich auf einen \nPockenausbruch in Wiesbaden 1947 mit 6 Erkrankungen. Trotz sofort \nvorgenommener und erst 4 Jahre zur\u00fcckliegender letzter Impfungen \nerkrankten die Patienten 6-7 Tage nach der Pockenschutzimpfung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1958\/59 kam es zu einem Pockenausbruch in Heidelberg mit 20 \nErkrankungen und zwei t\u00f6dlichen Ausg\u00e4ngen. Von den insgesamt 20 \nErkrankungen war eine \u00c4rztin wegen eines Hautleidens ungeimpft \ngeblieben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie ist die einzige Person aller Nachkriegsepidemien, die ungeimpft an den Pocken verstarb.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie war kurz nach dem kr\u00e4ftezehrenden Staatsexamen als \nMedizinalassistentin in der Pockenabteilung t\u00e4tig geworden, was wohl mit\n als Ursache ihrer geringen Widerstandsf\u00e4higkeit gegen die Krankheit \ngewertet werden kann. Au\u00dfer dieser \u00c4rztin waren alle 19 Personen nach \nden Gesetzen unseres Landes geimpft. Nach Ausbruch des Pockenfalles, der\n durch einen aus Indien zur\u00fcckgekehrten Arzt verursacht worden war, \nsetzten Massenimpfungen ein. 14 der 20 erkrankten Personen wurden einer \nerneuten Schutzimpfung unterzogen. Der gr\u00f6\u00dfte Teil dieser \nSchutzimpfungen wurde vom Leiter einer Impfanstalt durchgef\u00fchrt, der \nbehauptete: Jeder wei\u00df, dass die Impfung einen nahezu 100prozentigen \nSchutz vor Erkrankungen bietet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz Impfung mit kr\u00e4ftigen und tiefen Impfschnitten erkrankten diese 14 Personen wenige Tage nach der Impfung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Interessant ist hierbei die Geschichte eines Arztes, der sich f\u00fcr  eine bevorstehende Amerikareise am 12.12.1958 der dazu notwendigen  Pockenschutzimpfung unterzog. Sie war erfolgreich. Wegen des  Pockenausbruches konnte die geplante Amerikareise nicht durchgef\u00fchrt  werden und es wurde dieser Arzt im Zuge der Massenimpfung des  Krankenhauspersonals am 27.12.1958 mit kr\u00e4ftigen und tiefen  Impfschnitten nochmals geimpft. Die Impfung ergab eine angeblich vor  jeder Pockeninfektion sch\u00fctzende Bl\u00e4schen-Reaktion. Der Arzt war also  zweimal in einem Monat erfolgreich gegen Pocken geimpft worden und  erkrankte am 2.1.1959 an den Pocken, 6 Tage nach der letzten, seiner  vierten Impfung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der kollektive Impfschutz ist eine Illusion. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eingeschleppt von einem 27j\u00e4hrigen Fotografen. Er war 4mal geimpft. \nDer Vater des Fotografen war als Kleinkind, als Schulkind und zum \ndritten Mal als Soldat w\u00e4hrend des Krieges geimpft worden und wurde am \n31.3.1961 zum vierten Mal geimpft. Die Mutter des Fotografen wurde am \n31.3.1961 zum dritten Mal geimpft. Wenige Tage nach der Impfung \nerkrankte sie und starb am 10.4.1961, 10 Tage nach der letzten \nSchutzimpfung. Der Vater erkrankte 7 Tage nach der Impfung und \u00fcberstand\n die Krankheit.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In D\u00fcsseldorf erkrankten bei einem Pockenausbruch 1961\/62 f\u00fcnf \nPersonen, wovon zwei starben. Todesf\u00e4lle waren Schwestern des \nPflegepersonals, die man nach Einlieferung der Erkrankten sofort wieder \ngeimpft hatte. Schwester Elisabeth erkrankte nach 4 Impfungen und \nverstarb an den Pocken 14 Tage nach der letzten Schutzimpfung. Ebenso \nwurde am 20. 1.1962 die 48j\u00e4hrige Krankenschwester Martha erneut \ngeimpft; sie verstarb 47 Tage nach der letzten Schutzimpfung, nachdem \nsie als Krankenschwester sicher auch schon mehrere Impfungen vorher \nempfangen hatte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pockenausbruch in Monschau\/Simmerath bei Aachen 1962: 34 \nPockenerkrankungen mit 1 t\u00f6dlichen Ausgang. Der Todesfall ereignete sich\n 15 Tage nach der letzten Schutzimpfung; von den 34 Pockenf\u00e4llen wurden \n15 in der Zeit nach dem Bekanntwerden einer erneuten Pockenschutzimpfung\n unterzogen. Sie waren also mindestens 3 mal schutzgeimpft worden, wobei\n die letzte Impfung nur wenige Tage zur\u00fccklag. Trotzdem erkrankten diese\n 15 Personen an Pocken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem vorstehenden Beweismaterial kann an der geringen Wirkung der  Pockenschutzimpfung kein Zweifel mehr bestehen. Es w\u00e4re an der Zeit,  dies einzusehen:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Risiko zunehmender Impfsch\u00e4den <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re nun nicht weiter tragisch, wenn man nur die in die \nSchutzimpfung gesetzten Hoffnungen aufzugeben h\u00e4tte, wenn diese \ngesetzliche Schutzimpfung nicht mit dem Risiko immer gr\u00f6\u00dferer Zahlen von\n Impfsch\u00e4den belastet .w\u00e4re. Nach Angaben der Frau Bundesminister Dr. \nSchwarzhaupt haben in den letzten 5 Jahren in der Bundesrepublik 790 \nKinder nach der Pockenschutzimpfung schwerste Sch\u00e4den erlitten (meist \nHirnhautentz\u00fcndungen mit nachfolgenden L\u00e4hmungen) und 40 Kinder sind an \nden Folgen der Impfung gestorben. Prof. Meier vom Bundesgesundheitsamt \nin Berlin nennt allein f\u00fcr das Jahr 1960 nicht weniger als 522 \ngesch\u00e4digte und 27 verstorbene Personen. Diese Zahlen meldet Prof. Meier\n f\u00fcr die Bundesrepublik ohne Nordrhein-Westfalen. Nach Sauer \n(Landesimpfanstalt D\u00fcsseldorf) sind in diesem Lande von 1955-1960 \ninsgesamt 201 Antr\u00e4ge auf Impfschadensanerkennung eingegangen. 17 Kinder\n verstarben im gleichen Zeitraum an Impffolgen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Angaben beziehen sich aber lediglich auf die anerkannten  Impfsch\u00e4den. Da die Beurteilung des Zusammenhangs dieser Sch\u00e4den mit der  Impfung jenen \u00fcberlassen bleibt, die sie verursacht haben, d\u00fcrften  diese Zahlen viel zu niedrig und sicher mehr Sch\u00e4den verursacht worden  sein, als anerkannt wurden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kinderl\u00e4hmung eine Sp\u00e4tfolge der Pockenimpfung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass es auch erst Jahre nach der Impfung auftretende Impfsch\u00e4den \ngeben kann, die niemals als solche mehr anerkannt werden, glaubt ein \nDresdner Arzt, der behauptet, dass die Kinderl\u00e4hmung eine Sp\u00e4tfolge der \nPockenimpfung ist. Er geht von der nicht ganz von der Hand zu weisenden \nTheorie aus, dass die nach der Pockenimpfung so h\u00e4ufig auftretenden \nakuten Hirnhautentz\u00fcndungen mit nachfolgenden L\u00e4hmungen, auch einen \nkalten, chronischen Verlauf, ohne die akuten Symptome einer \nHirnhautentz\u00fcndung, nehmen k\u00f6nnen, einfach erst nach Jahren als \nL\u00e4hmungen auftreten, dann als Kinderl\u00e4hmung diagnostiziert und nicht \nmehr im Zusammenhang mit der Impfung gesehen werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei diesen Tatsachen wird uns die Balken\u00fcberschrift eines Artikels  einer Tageszeitung vom 6. Oktober 1972 nicht mehr \u00fcberraschen, die  lautete:<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Mehr Impftote als Pockenopfer!<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem es schon in England, Holland, D\u00e4nemark, Schweden und Norwegen\n keinen gesetzlichen Pockenimpfzwang mehr gab, ohne dass diese L\u00e4nder \nvon Epidemien bedroht wurden, traten auch in Deutschland immer mehr \nBef\u00fcrworter f\u00fcr die Abschaffung des Impfzwanges ein und wurden in diesem\n Verlangen nur aus den Reihen der Weltgesundheitsorganisation \nunterst\u00fctzt. Deren Experten, schreibt die Zeitung, halten mindestens f\u00fcr\n die zivilisierten Staaten das Risiko der Schutzimpfung heute bereits \nf\u00fcr wesentlich schwerwiegender, als das Ausbrechen der Seuche, durch ein\n Einschleppen der Pocken. Jetzt hat der Gedanke einer Aufhebung der \nImpfpflicht auch in einigen deutschen Wissenschaftlern F\u00fcrsprecher \ngefunden, unter ihnen der Direktor der Hamburger Impfanstalt, \nPrivatdozent Dr.Wolfgang Ehrenhut.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die deutschen Impfspezialisten legten die erste exakte Dokumentation \n\u00fcber die Folgen des schlimmsten Impfschadens vor, der sogenannten \nEnzephalopathie, einer Erkrankung des Gehirns und der Hirnh\u00e4ute, die zum\n Tode oder einem Kr\u00fcppeldasein mit dauernder Verbl\u00f6dung f\u00fchren kann. \nUnter dem Titel \u201eDie postvakzinale Enzephalopathie&#8220; (F. K. Schattauer \nVerlag Stuttgart) ver\u00f6ffentlichten sie die Auswertung der 488 in den \nzehn Jahren von 1956 bis 1965 von den deutschen Gesundheitsbeh\u00f6rden \nanerkannten Impfschadensf\u00e4lle. Die nicht anerkannten oder von Eltern wie\n \u00c4rzten nicht als Folge der Impfung erkannten Gehirnerkrankungen \nbetragen nach Expertensch\u00e4tzung allein das 5-10fache davon.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von den 488 anerkannten Opfern sind fast ein Viertel, genau 116, nach  der Impfung gestorben. Das sind wesentlich mehr als im gleichen  Zeitraum hierzulande durch eine echte Pockeninfektion den Tod fanden.  Unter den \u00dcberlebenden der Impfopfer trug mehr als die H\u00e4lfte schwere,  weitere 17 Prozent leichtere geistig-psychische Dauersch\u00e4den davon. Nur  ein knappes Drittel der kindlichen Patienten wurde nach der  Impf-Enzephalopathie wieder v\u00f6llig gesund.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ein best\u00fcrzendes Ergebnis zeitigte die Unterscheidung der Folgen je nach Alter der Impflinge. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Waren es Babies im ersten Jahr, so war ein t\u00f6dlicher Ausgang des \nImpfschadens am h\u00e4ufigsten, w\u00e4hrend Dauersch\u00e4den ein Drittel der F\u00e4lle \nausmachten. Handelte es sich um Kinder im zweiten und dritten \nLebensjahr, so verstarb zwar nur ein Drittel, aber daf\u00fcr trugen zwei \nDrittel bleibende Sch\u00e4den davon. Diese Erkenntnis hat die \nLandesmedizinalbeamten schon vor kurzem veranlasst, entgegen! dem \nWortlaut des Impfgesetzes die Vakzination nicht an Kindern vor \nVollendung des ersten, sondern nach Vollendung des zweiten Lebensjahres \nvorzunehmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber statt auf diese Weise eine Entscheidung zu treffen, was humaner \nist, den Impftermin so zu legen, dass die Kinder an den Folgen der \nImpfung zeitlebens zu tragen haben, oder so, dass sie daran schon im \nBabyalter zugrunde gehen, h\u00e4tten die Verantwortlichen in Bonn l\u00e4ngst die\n Konsequenzen daraus ziehen sollen. Die amtlich anerkannten acht Toten \nund zw\u00f6lf Dauergesch\u00e4digten jedes Jahr auf dem Konto der Pflichtimpfung \nsind zuviel im Vergleich zu dem rein theoretischen, noch in keinem \nzivilisierten Land eingetretenen Ereignis eines Pockeneinbruches in eine\n ungesch\u00fctzte Gesellschaft.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soweit dieser bemerkenswerte Artikel, dem eine Zeit sp\u00e4ter sich im \nwesentlichen auch der Kinderarzt Dr. Eckel anschloss, der auf der 17. \nTagung der Nordwestdeutschen Gesellschaft f\u00fcr Kinderheilkunde f\u00fcr eine \nNeuordnung des Impfwesens eingetreten ist und vor den Sch\u00e4den warnte, \nweil die Pockenschutzimpfung bei Kindern in beunruhigend vielen F\u00e4llen \nzu Epilepsie und Schwachsinn f\u00fchre. Er st\u00fctze sich bei dieser Behauptung\n auf Untersuchungsergebnisse der Kieler Universit\u00e4t. Dabei seien \nKrampfanf\u00e4lle untersucht worden, die bei einem von je 787 Impflingen in \nder zweiten Woche nach der Schutzimpfung auftraten. Diese Anf\u00e4lle wurden\n h\u00e4ufig als Fieberkr\u00e4mpfe missdeutet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei 17 Prozent der Kinder, die an solchen Komplikationen gelitten \nhaben, habe sich aber in sp\u00e4teren Jahren Epilepsie oder Schwachsinn \nentwickelt. Er pl\u00e4dierte auch daf\u00fcr, dass die Kinder erst im Alter von \n5-6 Jahren erstmals gegen Pocken geimpft werden sollten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesen Erkenntnissen w\u00e4re es doch wohl an der Zeit, dass man  mindestens den Zwang zur Pockenimpfung aufheben m\u00fcsste. F\u00fcrchtet der  Staat um seine Steuereinnahmen, die er aus den Millionenums\u00e4tzen der  serumerzeugenden Industrien erh\u00e4lt? M\u00f6glich ist das, wenn man vor  wenigen Tagen in der Zeitung lesen musste, dass angesichts der nach  medizinischer Statistik j\u00e4hrlich 30 000 an Raucher-Krebs Gestorbenen  einigen Abgeordneten das Gewissen schlug, ob man da nicht wenigstens die  Reklame der Zigaretten-Fabriken, dass Rauchen gesund sei, verbieten  m\u00fcsse. Sie wurden von den anderen erschrockenen Kollegen auf die sch\u00f6ne  Summe von 6 Milliarden Steuergeldern aufmerksam gemacht, die der Staat  einb\u00fc\u00dfen w\u00fcrde, wenn das Rauchen zur\u00fcckginge.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was die Pockenimpfung anbelangt, so haben die Vertreter des \nNaturheilgedankens schon immer auf die Gefahren dieser Impfung f\u00fcr die \nVolksgesundheit hingewiesen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es geh\u00f6rt aber wohl zu den vielen unerkl\u00e4rlichen Wesensz\u00fcgen und \nMysterien des zivilisierten Menschen, dass er bereit ist, gegen alles \nUnwesentliche zu protestieren, aber sich selbst nach der \u00f6ffentlichen \nAufdeckung der furchtbaren Impfsch\u00e4den an seinen Kindern zu keinem Ruf \nnach Abschaffung dieses hinf\u00e4llig gewordenen Gesetzes aufraffen kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist dabei zu bedenken, dass es au\u00dfer den angef\u00fchrten schweren und \nunheilbaren Sch\u00e4digungen auf viel breiterer Basis bereits zu \ngesundheitlichen Sch\u00e4digungen im Kindesalter kommt, was sich in der \nAnf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krankheiten zeigt, hervorgerufen durch eine \nHerabminderung der Abwehrmechanismen im K\u00f6rper, wie sie an sehr vielen \ngeimpften Kindern, die vorher gesund waren, nach erfolgter Impfung zu \nbeobachten sind. Hier wurde der Boden f\u00fcr die Entwicklung chronischer \nKrankheiten durch die Impfung vorbereitet. Das sind dann die nicht mehr \nmessbaren Sch\u00e4den, welche das Konto der Impfsch\u00e4den in der gro\u00dfen Masse \nder F\u00e4lle sicher noch h\u00f6her belasten, als es die schweren F\u00e4lle bereits \ngetan haben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, es besteht die Hoffnung, dass sich die Stimmen der Ablehnung  durchsetzen werden, die die im Grundgesetz unseres Staates garantierte  pers\u00f6nliche Freiheit des einzelnen, welche durch das Zwangsgesetz der  Pockenschutzimpfung verletzt wurde, endlich durch seine Aufhebung  verwirklicht sehen wollen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Epidemien folgen einem Naturgesetz. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie kommen und gehen, um nach einer l\u00e4ngeren oder k\u00fcrzeren Zeit \nwieder aufzutreten, und zwar ganz unbeeinflusst von den Impfungen, \nwelche dagegen unternommen werden. Sofort nach verabfolgter \nSchluckimpfung stellte man schon das Verschwinden der Kinderl\u00e4hmung \nfest. Gegenw\u00e4rtig erfolgt wieder der Ruf nach Impfung, denn laut \nZeitungsmeldung vom 31. Januar 1974 vom Deutschen Gr\u00fcnen Kreuz in \nMarburg, ist die Kinderl\u00e4hmung wieder da. Nat\u00fcrlich wird das sofort \ndarauf zur\u00fcckgef\u00fchrt, dass nur noch die H\u00e4lfte aller Kinder bis zu 6 \nJahren \u00fcber ausreichende Schutzstoffe gegen Kinderl\u00e4hmung verf\u00fcgen. Nach\n der ersten Verabfolgung der Schutzimpfung war aber auch schon ein \nProzentsatz ohne Schutz und es gab trotzdem keine Poliof\u00e4lle mehr, ein \nBeweis, dass diese Epidemie eben einmal wieder aufgeh\u00f6rt hatte, ganz von\n allein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Zusammenhang ist im Jahre 1968 ein Buch von F. Delarue  erschienen mit genauer Angabe der Quellen der angegebenen Zahlen und  amtlichen Statistiken, aus welchem bewiesen wird, dass die Impfungen den  R\u00fcckgang der Epidemien nicht bewirkt haben. (Verlag Ligue Nationale  pour la liberte de vaccinations; Rue Saulvier, Paris 9e.)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In den Jahren 1918-1921 waren 95 Prozent der Bev\u00f6lkerung der Philippinen geimpft. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der 15 Millionen Impfungen der vorherigen Jahre ereignete sich \ndort die gr\u00f6\u00dfte Pockenepidemie, die je bekannt ist. Der Durchschnitt der\n Todesf\u00e4lle betrug mehr als 54 Prozent. Auf eine Bev\u00f6lkerung von weniger\n als 11 Millionen gab es 112 540 Pockenf\u00e4lle und 60 855 Todesf\u00e4lle.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Gro\u00dfbritannien erfolgte im Jahre 1872 die zwangsweise  Pockenimpfung und 85 Prozent der Kinder waren geimpft. Trotzdem gab es  eine durchschnittliche j\u00e4hrliche Zahl an Pockentodesf\u00e4llen von 3708. Als  1898 die Gewissensklausel, wonach man die Impfung verweigern kann, erst  mangelhaft angewandt wurde, sank die Zahl der Geimpften auf 61 Prozent.  Nachdem die Gewissensklausel vollst\u00e4ndig angewandt und der Impfzwang  abgeschafft wurde, verringerte sich die Zahl der geimpften Kinder auf 15  Prozent im Jahre 1949. ^<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine graphische Darstellung beweist offenkundig, dass die Abnahme \nder Pocken-Todesf\u00e4lle Schritt gehalten hat mit der Abnahme der \nH\u00e4ufigkeit der Impfungen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der med. Zeitschrift \u201eThe Lancet&#8220; erschien ein Bericht von zwei \nArmee-\u00c4rzten, wonach im \u00e4gyptischen Heer in den Jahren 1944-45 genau 100\n Pockenf\u00e4lle auftraten. S\u00e4mtliche Kranke au\u00dfer vier waren geimpft \ngewesen, 70 davon weniger als zwei Jahre und 16 weniger als zwei Monate \nvor der Erkrankung. Von 14 Todesf\u00e4llen waren 13 Leute, die kurz vorher \ngeimpft wurden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn nun die Geimpften als Einzelperson durch die Impfungen nicht \ngesch\u00fctzt sind, kann man auch nicht behaupten, dass die Impfung die \nAllgemeinheit sch\u00fctzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenso hat auch die Diphtherie-Impfung diese Krankheit nicht zum Verschwinden gebracht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Schottland sank die Diphtherie-Sterblichkeit von 1941-51 bei  nichtgeimpften Personen von 10161 auf 112. Im Jahre 1961 gab es 76 F\u00e4lle  und keinen Todesfall.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">In Frankreich folgte auf die Diphtherie-Impfung eine gewaltige Ausbreitung der Krankheit im Jahre 1948. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor der Impfung betrug die durchschnittliche j\u00e4hrliche Zahl von \nDiphtherie-F\u00e4llen in Frankreich 12 000. Von der Zeit an, wo ausgiebig \nmit Anatoxin geimpft wurde, stieg dieser Durchschnitt auf 20 000 F\u00e4lle. \nDer Impfzwang im Jahre 1938 f\u00fchrte zu einer schrecklichen Zunahme auf 45\n 514 im Jahre 1945.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">West-Deutschland. Hier sank die Zahl der Diphtherie-F\u00e4lle von 153 335  auf 20 905 (1946-52) und die Zahl der Todesf\u00e4lle von 6 280 auf 533.  Dieser R\u00fcckgang geschah zu einer Zeit, da keine Kollektiv-Impfungen  vorgenommen wurden. Denn die Diphtherie-Zwangsimpfung im Jahre 1941, zur  Zeit Hitlers, f\u00fchrte nur zu gro\u00dfen Entt\u00e4uschungen, indem die Gesamtzahl  der F\u00e4lle in Deutschland anstatt zu sinken, innerhalb 3 Jahren um 17  Prozent zunahm. In Berlin, wo seit 1942 etwa 80 Prozent der Kinder  bereits geimpft waren, hatte sich der Prozentsatz der  Diphtherie-Sterblichkeit in den 5 Jahren der Zwangs-Impfung  versechsfacht!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hat die B.C.G.-Impfung die Tuberkulose verschwinden oder abnehmen lassen? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tuberkulose-Sterblichkeit ist vor der Anwendung des B.C.G. wie \nnachher im selben Rhythmus zur\u00fcckgegangen. In den L\u00e4ndern, wo geimpft \nwurde ebenso wie in denjenigen, wo man es nicht tat.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In New York sank die Tuberkulose-Sterblichkeit zwischen 1924 und 1944\n um ungef\u00e4hr 95 Prozent ohne Anwendung der B.C.G.-Impfung (nach Dr. J. \nA. Myers, einer weltbekannten Fachgr\u00f6\u00dfe des Kampfes gegen die \nTuberkulose).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Holland war die Tuberkulose-Sterblichkeit im Jahre 1946 eine der \nst\u00e4rksten in West-Europa. 1954 war sie die tiefste und zwar ohne \nB.C.G.-Impfung: die Regierung unternahm einen strengen Kampf gegen den \nAlkoholismus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zusammenfassend beobachtet man in allen Kulturstaaten seit einem  Jahrhundert ohne Anwendung des B.C.G. eine auffallende Abnahme der  Sterblichkeit an Tuberkulose.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ist der R\u00fcckgang der Kinderl\u00e4hmung der Impfung zuzuschreiben? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach dem Bericht des britischen Gesundheitsamtes f\u00fcr 1963 \u00fcber das \nErgebnis des Impffeldzuges w\u00e4hrend der vergangenen f\u00fcnf Jahre betrug der\n R\u00fcckgang der Poliomyelitis 1957 255 Todesf\u00e4lle, 1962 45&nbsp; Todesf\u00e4lle. \nVon 1950 bis 1955, in den f\u00fcnf Jahren, die der Impfung vorangingen, \nerscheint der R\u00fcckgang absolut gleich: 82 Prozent. 1950 1499 Todesf\u00e4lle,\n 1955 270 Todesf\u00e4lle.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also war der Salk-Impfstoff g\u00e4nzlich unwirksam. Im Gegenteil, die \nKrankheit war schwerer w\u00e4hrend der Impfzeit, so dass der R\u00fcckgang der \nKrankheit weniger rasch war als vorher. W\u00e4hrend dieser Zeit, immer nach \nden Angaben des Gesundheits-Ministeriums, erh\u00f6hte sich die Zahl der von \nL\u00e4hmung begleiteten Polio von 62,1 Prozent auf 74 Prozent und die \nTodesf\u00e4lle nahmen von 5,1 Prozent auf 6,4 Prozent zu.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Berichte \u00fcber andere L\u00e4nder lauten ebenso, so dass  zusammenfassend gesagt werden kann: Der R\u00fcckgang der Polio fing an vor  der Impfung, eine pl\u00f6tzliche Zunahme der Polio kann sich ereignen bei  Geimpften wie bei Nichtgeimpften. Tatsache ist, dass gegenw\u00e4rtig der  Prozentsatz der Krankheit nahezu derselbe ist wie vor 20 oder 30 Jahren.  Also l\u00e4sst dies keineswegs auf die Wirksamkeit der Impfung schlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Hat die Impfung den Typhus besiegt? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach den amtlichen Angaben der medizinischen Armee-Statistik waren  auf 2028 F\u00e4lle von Para-Typhus und Typhus, die festgestellt wurden von  1929-35, 78,7 Prozent bei Geimpften zu finden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Haben Impfungen Cholera und Pest beseitigt? <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahre 1347 vernichtete die schwarze Pest ein Drittel der  franz\u00f6sischen Bev\u00f6lkerung. In sp\u00e4terer Zeit w\u00fctete die Cholera w\u00e4hrend  Jahrhunderten. Beide Krankheiten sind aus unserem Lande verschwunden &#8211;  ohne Impfungen. Nun aber verharren sie wie andere Krankheiten in  gewissen L\u00e4ndern trotz der Impfungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der R\u00fcckgang der Epidemien ist in allen L\u00e4ndern dort zu verzeichnen,  wo sich die Lebens- und Hygienieverh\u00e4ltnisse gebessert haben.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Mittelalter gab es drei furchtbare Gei\u00dfeln der Menschheit: die Pest, die Pocken und die Typhus-Krankheiten Ein Aufsatz von Alfred Dorschner (HP) In sehr fr\u00fchen Zeiten, vom Mittelalter bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, waren es drei furchtbare Gei\u00dfeln der Menschheit, welche Schrecken verbreiteten, weil man gegen sie ohnm\u00e4chtig war und durch ein Massensterben mitten [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":4172,"menu_order":3,"template":"","class_list":["post-4177","vitalstoff_journal","type-vitalstoff_journal","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.4 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Epidemien, Impfungen und Impfsch\u00e4den - Vitalstoff-Journal<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Die Schrecken der Neuzeit hei\u00dfen SARS, Vogelgrippe, Schweinegrippe und EHEC. 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