{"id":4155,"date":"2020-02-21T10:16:04","date_gmt":"2020-02-21T09:16:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=4155"},"modified":"2020-04-03T13:32:17","modified_gmt":"2020-04-03T11:32:17","slug":"die-chemischen-grundlagen-der-verschiedenen-aids-epidemien-drogen-antivirale-chemotherapie-und-unterernaehrung","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/fakten-widerreden\/immunschwaeche\/die-chemischen-grundlagen-der-verschiedenen-aids-epidemien-drogen-antivirale-chemotherapie-und-unterernaehrung\/","title":{"rendered":"Die chemischen Grundlagen der verschiedenen AIDS-Epidemien: Drogen, antivirale Chemotherapie und Unterern\u00e4hrung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>von Peter Duesberg, Claus K\u00f6hnlein, David Rasnick<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Originaltext:<\/strong> Duesberg P., Koehnlein C. and Rasnick D. (2003):  The chemical bases of the various AIDS epidemics: recreational drugs,  anti-viral chemotherapy and malnutrition; J. Biosci. 28 383-412; Internet: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/www.duesberg.com\/papers\/chemical-bases.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.duesberg.com\/papers\/chemical-bases.html<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcbersetzung:<\/strong> Michael Leitner &#8211; Bearbeitung: Ilse Lass &#8211; Lektorat und Layout: H.-W. Leonhard <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Benutzte Abk\u00fcrzungen:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>CDC: US Centers for Disease Control <\/li><li>NIH: US National Institutes of Health <\/li><li>FDA: US Food and Drug Administration <\/li><li>WHO: World Health Organization<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1981 begann eine neuartige Epidemie von zirka zwei Dutzend \nheterogenen Erkrankungen eine wachsende Zahl von m\u00e4nnlichen \nHomosexuellen oder mehrheitlich m\u00e4nnlichen intraven\u00f6s Drogenabh\u00e4ngigen \nin den USA und Europa zu befallen. Von der Annahme ausgehend, dass der \ngemeinsame Faktor bei den Betroffenen eine Immunschw\u00e4che war, nannten \ndie US Centers for Disease Control (CDC) diese Epidemie AIDS, acquired \nimmunodeficiency syndrome [erworbenes Immunschw\u00e4che-Syndrom, ML]. \nZwischen 1981 und 1984 wurde von f\u00fchrenden Forschern, die zum Teil auch \nden CDC angeh\u00f6rten, immer wieder der Gebrauch von Drogen als Ursache von\n AIDS ins Gespr\u00e4ch gebracht, und zwar aufgrund einer exakten Korrelation\n und wegen des Auftretens drogenspezifischer Erkrankungen. Im Jahre 1984\n jedoch schlugen US-Regierungsforscher ein Virus, heute Humanes \nImmundefizienz-Virus (HIV) genannt, als Ursache der nicht zuf\u00e4llig \nverteilten Epidemien in den USA und Europa vor. Das gleiche Virus sollte\n gleichzeitig in Afrika die Ursache einer neuen, sexuell zuf\u00e4llig \nverteilten Epidemie sein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Virus-AIDS-Hypothese wurde sofort akzeptiert, obwohl sie mit \nvielen Paradoxien belastet ist, von denen bis 2003 keine einzige \naufgel\u00f6st werden konnte: Warum finden sich keine HI-Viren in den meisten\n AIDS-Patienten, sondern nur Antik\u00f6rper dagegen? Warum braucht es zehn \nJahre von der HIV-Infektion bis hin zu AIDS? Warum beschr\u00e4nkt sich die \nAusbreitung von AIDS nicht selbst durch antivirale Immunit\u00e4t? Warum gibt\n es keinen Impfstoff gegen AIDS? Warum tritt AIDS in den USA und Europa \nim Gegensatz zu anderen viralen Epidemien nicht zuf\u00e4llig verteilt auf? \nWarum stieg und fiel die Zahl der AIDS-F\u00e4lle nicht exponentiell wegen \nder antiviralen Immunit\u00e4t, wie es bei allen anderen viralen Epidemien \n\u00fcblich ist? Warum ist AIDS nicht ansteckend? Warum k\u00f6nnen Tr\u00e4ger von HIV\n nur dann AIDS bekommen, wenn sie zus\u00e4tzlich entweder Drogen benutzen, \nantivirale HIV-Medikamente einnehmen oder an Mangelern\u00e4hrung leiden? \nWarum liegt die Sterberate von HIV-Antik\u00f6rper-Positiven, wenn sie \nHIV-Medikamente nehmen, bei 7-9 %, wohingegen sie weltweit, bei den \nzumeist unbehandelten HIV-Positiven, bei nur 1,4 % liegt?\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An dieser Stelle schlagen wir die Hypothese vor, dass AIDS eine  Ansammlung chemischer Epidemien ist, die von Drogen,  Anti-HIV-Medikamenten und Fehlern\u00e4hrung verursacht werden. Dieser  Hypothese zufolge ist AIDS nicht ansteckend, nicht immunogen, nicht  durch Impfstoffe oder antivirale Medikamente behandelbar und HIV ist nur  ein \u201ePassagiervirus\u201d [also ein \u201eMitreisender\u201d im K\u00f6rper, der nicht  urs\u00e4chlich an AIDS beteiligt ist, ML]. Diese Hypothese erkl\u00e4rt, warum  AIDS-Epidemien nicht zuf\u00e4llig verteilt auftreten, wenn sie durch Drogen  verursacht werden und zuf\u00e4llig verteilt auftreten, wenn sie durch  Mangelern\u00e4hrung verursacht werden. Diese Hypothese erkl\u00e4rt, warum sich  die AIDS-Epidemien in drogen- und mangelern\u00e4hrungsspezifischen  Erkrankungen manifestieren und warum sie sich nicht selbst durch  antivirale Immunit\u00e4t begrenzen und sie sagt auch voraus, dass  AIDS-Pr\u00e4vention durch ausreichende Ern\u00e4hrung und Drogenabstinenz m\u00f6glich  ist und dass ferner die Heilung von AIDS-Erkrankungen mit bew\u00e4hrten  Behandlungsarten m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1. Ursprung der AIDS-Epidemien in den USA, Europa und Afrika<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.1. AIDS in den USA und Europa<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im\n Fr\u00fchjahr 1981 berichteten die CDC, der nationale W\u00e4chter \u00fcber \nInfektionskrankheiten, zum ersten Mal \u00fcber eine r\u00e4tselhafte Epidemie von\n altbekannten Krankheiten, von der gezielt junge, m\u00e4nnliche \nHomosexuelle, Benutzer intraven\u00f6ser Drogen und in geringerem Ma\u00dfe \nAngeh\u00f6rige von Risikogruppen wie Bluter und andere Empf\u00e4nger von \nBlutkonserven betroffen waren (CDC 1981a, b, 1986). Die auftretenden \nErkrankungen der neuen AIDS-Epidemie umfassten Kaposi-Sarkom, \nInfektionen der Lunge durch Bakterien und Pilze (Pneumocystis und \nCandida), orale Hefepilzinfektionen, Demenz, Durchfall, Herpes, \nTuberkulose, Lymphome, Gewichtsverlust, Toxoplasmose, chronisches Fieber\n und einige andere (Tabelle 1; CDC 1986).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"530\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids01_01_ac8feccceb.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4156\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids01_01_ac8feccceb.jpg 500w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids01_01_ac8feccceb-300x318.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids01_01_ac8feccceb-142x150.jpg 142w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids01_01_ac8feccceb-283x300.jpg 283w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von\n einer \u00e4hnlichen, ebenfalls nicht zuf\u00e4llig verteilten Epidemie wurde \nalsbald von der WHO [World Health Organisation, Weltgesundheitsbeh\u00f6rde \nder UNO, ML] aus Europa berichtet (Downs et al 1987). Die selektive \nAusbreitung dieser Epidemien in den Bev\u00f6lkerungen der USA und Europas \ndeutete von Anfang an auf Risikogruppen- oder Lebensstil-spezifische \nUrsachen hin.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"220\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids02_01_103ca4ca69.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4157\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids02_01_103ca4ca69.jpg 500w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids02_01_103ca4ca69-300x132.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids02_01_103ca4ca69-150x66.jpg 150w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids02_01_103ca4ca69-64x28.jpg 64w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die F\u00fclle der AIDS-Erkrankungen war und ist bis heute nicht nach dem \nZufallsprinzip zwischen den verschiedenen Risikogruppen verteilt \n(Tabelle 2). Beispielsweise wird das Kaposi-Sarkom ausschlie\u00dflich bei \nm\u00e4nnlichen Homosexuellen diagnostiziert, die Nitrite [sog. Poppers ML] \ninhalieren oder andere psychoaktive Drogen als Aphrodisiaka [sexuelle \nStimulantien, ML] benutzen (Newell et al 1984; Haverkos et al 1985; \nSelik et al 1987; Duesberg 1988; Haverkos und Dougherty 1988; Beral et \nal 1990). Bakterielle Lungenentz\u00fcndungen wurden in erster Linie bei \nS\u00e4uglingen diagnostiziert, deren M\u00fctter w\u00e4hrend der Schwangerschaft \npsychoaktive Drogen eingenommen hatten (Novick und Rubinstein 1987; \nDuesberg 1988, 1992; CDC 1997). Tuberkulose und bakterielle \nLungenentz\u00fcndungen waren und sind eher bei Konsumenten intraven\u00f6ser \nDrogen und Crack (Kokain)-Rauchern feststellbar als in irgendeiner \nanderen Risikogruppe (Lerner 1989; Duesberg 1992; Duesberg and Rasnick \n1998). Pneumocystis-Lungenentz\u00fcndung und Demenz sind in beiden \nRisikogruppen h\u00e4ufig diagnostizierbar (Selik et al 1987; Duesberg 1992; \nDuesberg and Rasnick 1998). Bluter und Empf\u00e4nger von Bluttransfusionen \nin den USA und Europa hingegen sind die einzigen Gruppen mit \nLungenentz\u00fcndung und Hefepilz-Infektionen (Curran et al 1984; Duesberg \n1992, 1995c). Die nicht zuf\u00e4llige Verbreitung dieser Krankheiten spricht\n &#8211; heute wie zu den Anf\u00e4ngen von AIDS &#8211; viel mehr f\u00fcr \nrisikogruppenspezifische Krankheitsursachen als f\u00fcr eine allgemeine \nUrsache.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur drei Monate nach der Feststellung der neuen Epidemien \naltbekannter Krankheiten fassten die CDC all diese unter dem Begriff \nAIDS zusammen, was f\u00fcr \u201eAcquired ImmuneDeficiency Syndrome\u201d [Erworbenes \nImmunschw\u00e4che-Syndrom, ML] steht. Dieser Namensgebung lag die Annahme \nzugrunde, dass eine Immunschw\u00e4che der gemeinsame Nenner der neuen \nEpidemien war (Centers for Disease Control 1981b). Nach der j\u00fcngsten \nAIDS-Definition von 1993 (CDC 1986, 1992) gibt es nun 26 \nAIDS-definierende Krankheiten. Ein Drittel der CDC-Sammlung von \nAIDS-definierenden Krankheiten jedoch wird weder durch Immunschw\u00e4che \nhervorgerufen, noch tritt es zwangsl\u00e4ufig im Zusammenhang mit \nImmunschw\u00e4che auf (Tabelle 1), (Duesberg und Rasnick 1998). Beispiele \nhierf\u00fcr sind Kaposi-Sarkom, Lymphom, Demenz und Gewichtsverlust (siehe \nTabelle 1 f\u00fcr den Anteil dieser Erkrankungen an den AIDS-Erkrankungen in\n den USA im Jahre 1997). Obschon der Rest der AIDS-definierenden \nErkrankungen der CDC in der Tat Infektionen durch Mikroben sind, so \nhandelt es sich doch um typische opportunistische Infektionen, die nur \nbei vorliegendem Immundefekt ein Krankheitsgeschehen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. \nBeispiele hierf\u00fcr sind Tuberkulose, Hefepilzinfektionen und \nLungenentz\u00fcndung (Duesberg 1992), (Tabelle 1).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz hierzu, also in einem normalen Immunsystem, sind \nopportunistische Mikroben harmlose Passagiere. Das ist auch der Grund, \nwarum solche opportunistischen Erkrankungen beispielsweise nicht auf \n\u00c4rzte, die AIDS-Patienten behandeln, \u00fcbertragen werden (siehe unten, \nPunkt 3 und Tabelle 4).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 1981 stiegen die Epidemien der AIDS-definierenden Erkrankungen \nin Europa und den USA zehn Jahre lang stetig an, erreichten in den \nfr\u00fcher 90er Jahren ihren H\u00f6chststand und sind heute auf die H\u00e4lfte \ndieses H\u00f6chststandes herabgesunken (Abb. 1a), (World Health Organisation\n WHO 2001b).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zum Jahr 2001 hatte die Epidemie in den USA insgesamt 816.149  AIDS-F\u00e4lle hervorgerufen, in Europa waren es 251.021 F\u00e4lle (CDC 2001;  WHO 2001b). Bis heute treten die AIDS-Epidemien in den USA und Europa  immer noch im h\u00f6chsten Grade selektiv auf. Sowohl in Europa als auch in  den USA sind 80 % der AIDS-Patienten m\u00e4nnlich (WHO 2001a). In den USA  sind zirka zwei Drittel aller AIDS-F\u00e4lle m\u00e4nnliche Homosexuelle, etwa  ein Drittel sind m\u00e4nnliche und weibliche intraven\u00f6se Drogenbenutzer. In  Europa handelt es sich bei etwa der H\u00e4lfte der AIDS-F\u00e4lle um m\u00e4nnliche  Homosexuelle und etwa eine H\u00e4lfte rekrutiert sich aus intraven\u00f6sen  Drogenbenutzern [wobei zu beachten ist, dass 75 % der i.v.  Drogenbenutzer m\u00e4nnlichen Geschlechts sind (Duesberg und Rasnick,  1998)]. Sowohl in den USA als auch in Europa treten bei den AIDS-F\u00e4llen  auch Randgruppen in Erscheinung, die einen sehr geringen prozentualen  Anteil an den AIDS-F\u00e4llen stellen: Bluter und andere Empf\u00e4nger von  Bluttransfusionen (1 %) und Neugeborene drogenabh\u00e4ngiger M\u00fctter (1%),  (WHO 2001a).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1.2 Die Epidemie in Afrika<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1984\n wurde auch behauptet, dass eine neue AIDS-Epidemie im Afrika s\u00fcdlich \nder Sahara ausgebrochen sei (Bayley 1984; Piot et al 1984; Seligmann et \nal 1984; Van de Perre et al 1984; Quinn et al 1986, 1987). In absolutem \nGegensatz zu seinen Namensvettern in den USA und Europa ist die \nafrikanische AIDS-Epidemie jedoch gleichm\u00e4\u00dfig unter den Geschlechtern \nverteilt und nicht auf Gruppen mit spezifischen Verhaltensweisen \nbeschr\u00e4nkt (Blattner et al 1988; Duesberg 1988; WHO 2001a). Deshalb ist \ndie afrikanische AIDS-Epidemie sowohl mit mikrobiellen als auch mit \nchemischen Ursachen zu erkl\u00e4ren, die zuf\u00e4llig verteilt auftreten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"408\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids03_01_ef97e8f40b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4158\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids03_01_ef97e8f40b.jpg 500w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids03_01_ef97e8f40b-300x245.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids03_01_ef97e8f40b-150x122.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die afrikanische Epidemie ist eine Sammlung von altbekannten und\n in Afrika typischerweise auftretenden Krankheiten wie chronischem \nFieber, Gewichtsverlust (\u201eslim disease\u201d), Durchfall und Tuberkulose \n(Tabelle 2), (Colebunders et al 1987; Konotey-Ahulu 1987a, b, 1989; \nPallangyo et al 1987; Duesberg 1992). Die Verbreitung der verschiedenen \nAIDS-definierenden Krankheiten in Afrika unterscheidet sich fundamental \nvon der in Europa und den USA (Tabelle 2). Die vorherrschenden und \nunverwechselbarsten AIDS-definierenden Krankheiten in Europa und den \nUSA, n\u00e4mlich die Pneumocystis carinii-Pneumonie [PCP, Pilzinfektion der \nLunge, ML] und das Kaposi-Sarkom [violette, knotenartige \nGewebever\u00e4nderungen, ML] werden in Afrika so gut wie nie diagnostiziert \n(Goodgame 1990; Abouya et al 1992).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Laut Ver\u00f6ffentlichungen der WHO gab es in Afrika von 1984 bis Anfang \nder 90er Jahre einen Anstieg der AIDS-F\u00e4lle \u00e4hnlich wie in den USA und \nEuropa, was sich in der Zeit danach auf 75.000 F\u00e4lle pro Jahr \neinpendelte (Abb. 1c), (WHO 2001b und zur\u00fcckliegende Publikationen). Bis\n einschlie\u00dflich 2001 wurden in Afrika insgesamt 1.093.522 AIDS-F\u00e4lle \ngemeldet (WHO 2001b). Wir nennen hier jedoch drei Gr\u00fcnde, warum diese \nZahlen fragw\u00fcrdig sind:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) W\u00e4hrend der afrikanischen AIDS-Epidemie wuchs die Zahl der \nEinwohner der Region s\u00fcdlich der Sahara an, und zwar um 2-6 % j\u00e4hrlich, \nvon 378 Millionen im Jahr 1980 auf 652 Millionen im Jahr 2000 (US Bureau\n of the Census International Data Base 2001). Folglich war in diesem \nZeitraum ein Bev\u00f6lkerungszuwachs von 274 Millionen erfolgt, was der \nEinwohnerzahl der gesamten USA entspricht! Deshalb ist angesichts dieses\n Zuwachses ein m\u00f6glicher, oberhalb des Normalma\u00dfes liegender Verlust von\n einer Million Menschenleben \u00fcber einen Zeitraum, in dem mehr als 200 \nMillionen dazukamen, statistisch nur sehr schwer, wenn nicht gar \nunm\u00f6glich nachzuweisen &#8211; au\u00dfer, wenn die AIDS-definierenden Erkrankungen\n in Afrika in h\u00f6chsten Ma\u00dfe unverwechselbar w\u00e4ren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii) Genau das sind die afrikanischen AIDS-definierenden Erkrankungen\n jedoch nicht, klinisch sind sie von konventionellen Erkrankungen und \nTodesursachen nicht unterscheidbar (s.o.).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iii) Au\u00dferdem kann die HIV-basierte Definition von AIDS (siehe Punkt\n 3) in Afrika nicht benutzt werden, um AIDS-definierende von ansonsten \nnicht unterscheidbaren Krankheiten zu unterscheiden. Das liegt daran, \ndass die WHO 1985 auf der Konferenz von Bangui (Afrika) entschieden hat,\n in Afrika AIDS-Diagnosen ohne durchgef\u00fchrte HIV-Tests zu akzeptieren \n(siehe Punkt 3). Dies wurde gemacht, weil f\u00fcr die meisten afrikanischen \nL\u00e4nder die HIV-Tests nicht erschwinglich sind (WHO 1986, Fiala 1998, \nFiala et al 2002). Folglich ist, ohne den HIV-Standard der CDC, die \nDiagnose von AIDS in Afrika willk\u00fcrlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts der vielen epidemiologischen und klinischen Unterschiede \nzwischen afrikanischem AIDS und seinen Namensvettern in den USA und \nEuropa sowie aufgrund der vielen Ungewissheiten bez\u00fcglich der Diagnose \nvon afrikanischem AIDS wird das afrikanische AIDS in Frage gestellt. Das\n gilt sowohl f\u00fcr seine Neuartigkeit als auch f\u00fcr seine Verwandtschaft \nmit dem AIDS in Europa und den USA (Hodgkinson 1996; Fiala 1998; Shenton\n 1998; Gellman 2000; Stewart et al 2000; Malan 2001; Fiala et al 2002; \nGisselquist et al 2002; Ross 2003). In der Tat sind alle verf\u00fcgbaren \nDaten zu afrikanischem AIDS kompatibel mit den alten afrikanischen \nEpidemien von Krankheiten durch Mangelern\u00e4hrung und in Verbindung mit \nArmut. Der einzige Unterschied ist, dass sie jetzt einen neuen Namen \nhaben (Konotey-Ahulu 1987a, b; Oliver 2000; Stewart et al 2000).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In folgenden werden wir versuchen, die wahrscheinlichsten Gr\u00fcnde f\u00fcr  die verschiedenen AIDS-Epidemien zu finden, wobei wir epidemiologische,  klinische, mikrobielle und biochemische Beweise anf\u00fchren werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"770\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids04_01_ba46276e23.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4159\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids04_01_ba46276e23.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids04_01_ba46276e23-117x300.jpg 117w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids04_01_ba46276e23-58x150.jpg 58w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids04_01_ba46276e23-25x64.jpg 25w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2. Die \u201eLebensstil\u201d-AIDS-Hypothese<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum jemand erinnert sich noch daran, dass kurz nach dem Anfang\n der AIDS-Epidemien in Europa und den USA bereits von Wissenschaftlern \nentdeckt worden war, dass illegale psychoaktive und auch aphrodisierende\n Drogen der gemeinsame Faktor und der wahrscheinliche Grund bei den \nneuen AIDS-Patienten war, wenn diese Drogen in massiven Mengen \nkonsumiert wurden. Drogen wie Kokain, Heroin, Amphetamine, Nitrite zum \nInhalieren [\u201ePoppers\u201d, ML], Steroide und LSD waren zu diesem Zeitpunkt \nweit verbreitet und beliebt geworden, sowohl in den USA als auch in \nEuropa. Diese weite Verbreitung erfolgte w\u00e4hrend des Vietnam-Krieges und\n der zeitlich parallelen Entwicklung der Schwulenbewegung, welche die \nLegalisierung der Homosexualit\u00e4t erreichte (Duesberg und Rasnick, 1998).\n Dieser Prozess wurde in den USA und in Europa als \u201eDrogenexplosion\u201d \nbezeichnet. Seine Chronologie ist in Abbildung 2 anhand der \nKrankenhaus-Notaufnahmen wegen Kokain- und Heroin-\u00dcberdosen sowie \nKokain-Konfiszierungen dokumentiert. Diese Grafik erweitert Statistiken \nzum Drogengebrauch, die wir schon bis 2001 beschrieben haben (Duesberg \nund Rasnick 1998) und vergleicht die Entwicklung des Drogenkonsums mit \nder Ausbreitung von AIDS in den USA (siehe auch Abb. 1 und Punkt 4).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Serie von Ver\u00f6ffentlichungen, die AIDS bei Homosexuellen  mit Drogen verband, besonders mit aphrodisierenden Mitteln zum  Inhalieren (Gottlieb et al 1981), wurde im New England Journal of  Medicine publiziert, erg\u00e4nzt durch ein Editorial des AIDS-Forschers  David Durack (Durack 1981), das Drogen als Ursache f\u00fcr AIDS vorschlug.  Dutzende weiterer Studien \u00fcber Drogen und AIDS aller prominenten  AIDS-Forscher dieser Zeit folgten. Darunter waren Blattner, Bregman,  Curran, Dougherty, Des Jarlais, Drotman, Friedman-Kien, Goedert,  Haverkos, Jaffe, Marmor, McManus, Mildvan, Moss, Newell, Oppenheimer,  Ortiz, Rivera, and Stoneburner (Goedert et al 1982; Marmor et al 1982;  McManus et al 1982; Jaffe et al 1983; Mathur-Wagh et al 1984; Newell et  al 1984; Haverkos et al 1985; Moss 1987; Haverkos and Dougherty 1988;  Stoneburner et al 1988; Oppenheimer 1992).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die CDC, normalerweise nur eine Institution zur Erfassung von  Daten, stellten nun selbst epidemiologische Studien an. Diese  best\u00e4tigten, dass m\u00e4nnliche Homosexuelle mit einem AIDS-Risiko oder mit  AIDS-Symptomen gro\u00dfe Mengen von Drogen und aphrodisierenden Substanzen  einnahmen (Tabelle 3), (Jaffe et al 1983). Die CDC fanden keinen  einzigen Drogenfreien unter jenen Untersuchten, die wegen ihrer  Lebensgewohnheiten ein AIDS-Risiko oder schon AIDS-Symptome hatten.  Trotzdem schlugen einige CDC-Forscher vor, dass Nitrite nur AIDS  ausl\u00f6sen k\u00f6nnten, wenn \u201einfekti\u00f6se Ko-Faktoren\u201d hinzuk\u00e4men (Haverkos  1988).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"254\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids05_01_4677d92cc1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4160\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids05_01_4677d92cc1.jpg 350w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids05_01_4677d92cc1-300x218.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids05_01_4677d92cc1-150x109.jpg 150w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids05_01_4677d92cc1-64x46.jpg 64w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die perfekte Korrelation zwischen Drogengebrauch und AIDS wurde zur \nBasis der Hypothese, dass Drogen oder ein f\u00fcr Drogenbenutzer \u00fcblicher \nLebensstil die Ursache von AIDS sei (Shilts 1987, Oppenheimer 1992). Die\n Entdeckung, dass einige Drogen eine Wechselbeziehung mit dem Auftreten \nspezieller AIDS-Erkrankungen hatten, wie dies bei Nitriten und dem \nAuftreten von Immunsupression und Kaposi-Sarkom der Fall war, \nunterst\u00fctzt ohne Zweifel die Lebensstil-Hypothese (Goedert et al 1982; \nMarmor et al 1982; Haverkos und Dougherty 1988).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz hierzu wurde die afrikanische AIDS-Epidemie von ihrem \nangenommenen Ursprung im Jahre 1984 auf die Folgen von Mangelern\u00e4hrung \nund Mangel an sauberem Trinkwasser &#8211; und damit auf Armut! &#8211; \nzur\u00fcckgef\u00fchrt, was \u00fcbereinstimmt mit der zuf\u00e4lligen Verteilung in der \ngesamten Bev\u00f6lkerung (Mims und White 1984; Seligmann et al 1984).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Summe aller klinischen und epidemiologischen Daten, die 1984  verf\u00fcgbar waren, ergaben ein schl\u00fcssiges Bild: AIDS ist eine Krankheit,  deren Ursache im Lebensstil liegt oder die chemische Ursachen hat, und  die durch Drogen oder Unterern\u00e4hrung verursacht wird.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3. 1984: Die \u00dcbernahme der Virus-AIDS-Hypothese<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 1983 war das Interesse der Medien am Thema AIDS in den USA \nund Europa so gro\u00df geworden, da\u00df der Neid der einflussreichen und \netablierten Infektiologen, besonders der Krebsvirus-J\u00e4ger geweckt wurde.\n Zu dieser Zeit hatten die Virusj\u00e4ger gerade \u00fcber ein Jahrzehnt lang im \nvon Pr\u00e4sident Nixon ausgerufenen \u201eKrieg gegen den Krebs\u201d erfolglos nach \nmenschlichen Krebsviren gesucht (Duesberg 1996b; Fujimura 1996; de \nHarven 1999). Nun suchten sie nach neuen Krankheiten, f\u00fcr die Viren \nverantwortlich gemacht werden konnten (Duesberg 1987). Vielleicht k\u00f6nnte\n AIDS wenigstens zu klinisch relevanten Lymphom-, Kaposi-Sarkom- oder \nImmundefizienz-Viren f\u00fchren (Duesberg 1996b).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es waren Virus-J\u00e4ger der CDC, die als erste die \u00d6ffentlichkeit \ndahingehend alarmierten, dass AIDS \u201e\u00fcbertragbar\u201d sein k\u00f6nnte (Francis et\n al 1983). Eine \u00e4hnliche Warnung kam vom einem franz\u00f6sischen \nVirologen-Team, das ein Retrovirus in homosexuellen M\u00e4nnern gefunden \nhatte, die ein AIDS-Risiko hatten. Dieses Retrovirus (Barre-Sinoussi et \nal 1983) wurde ein Jahr sp\u00e4ter als Ursache von AIDS akzeptiert. Die \nNachricht, dass ein Virus die Ursache von AIDS sein k\u00f6nnte und daher auf\n die allgemeine Bev\u00f6lkerung \u00fcbertragbar w\u00e4re, versetzte die ganze Nation\n in Panik. So wurde es den CDC erm\u00f6glicht, neue \u00dcberwachungsprogramme zu\n starten und unter den Viren-J\u00e4gern begann ein Wettrennen nach dem \nAIDS-Virus (Shilts 1987).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einer internationalen Pressekonferenz der \nUS-Gesundheitsministerin am 23. April 1984 in Washington D.C. wurden \nRegierungsforscher von den NIH [National Institutes of Health, \nstaatliche Forschungseinrichtung, ML] zu den Siegern des Wettrennens \nerkl\u00e4rt. Diese Forscher hatten in einigen AIDS-Patienten Antik\u00f6rper \ngegen ein neues Retrovirus gefunden, das eng mit einem hypothetischen \nLeuk\u00e4mievirus verwandt war (Altman 1984). Das Virus wurde als \ngl\u00fccklicherweise entstandenes Nebenprodukt des fehlgeschlagenen Krieges \ngegen den Krebs pr\u00e4sentiert. Am n\u00e4chsten Tag wurde das neue Virus in der\n New York Times zum \u201eAIDS-Virus\u201d (Altman 1984). \u00dcber Nacht lie\u00dfen alle \nAIDS-Forscher die Lebensstil-Hypothese fallen, um am neuen, von der \nUS-Regierung verk\u00fcndeten \u201eAIDS-Virus\u201d mitzuarbeiten. James Curran, \nLeiter der CDC-Sonderkommission Kaposi-Sarkom und opportunistische \nInfektionen, war der einzige, der sich sp\u00e4ter zu seinem Wechsel zum \nneuen \u201eAIDS-Virus\u201d \u00e4u\u00dferte: \u201eDort floss das Geld\u201d (Shilts 1987).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Nationale Akademie, das Institut f\u00fcr Medizin und die CDC \nvereinigten das Establishment der Infektiologen unter der Leitung von \nDavid Baltimore, Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr seine Arbeit an Retroviren, um \npraktische Empfehlungen f\u00fcr die eingesch\u00fcchterte \u00d6ffentlichkeit zu \nentwickeln. Diese Empfehlungen wurden als zwei Hefte namens Confronting \nAIDS (Institute of Medicine and National Academy of Sciences 1986; \nInstitute of Medicine 1988) gedruckt und entfachten das gr\u00f6\u00dfte und \nteuerste Anti-Virus-Programm der Geschichte, das bis zum Jahre 2000 \nallein den US-Steuerzahler 93,3 Milliarden Dollar kostete (Johnson \n2000). Zur gleichen Zeit versiegelte ein internationales Komitee von \nRetrovirologen das scheinbar stabile Paket mit einem neuen \u201eAIDS-Virus\u201d \nund der CDC-Annahme, dass eine Immunschw\u00e4che der gemeinsame Nenner der \n26 AIDS-definierenden Erkrankungen sei (Tabelle 1), indem das neue Virus\n Human Immunodeficiency Virus (HIV) genannt wurde (Coffin et al 1986).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor das AIDS-Virus die offiziell anerkannte Ursache von AIDS wurde,  hatten die CDC bereits Antik\u00f6rper gegen das Virus 1985 zum einzigen  definitiven Kriterium f\u00fcr die Diagnose jeder der 26 verschiedenartigen  Erkrankungen von AIDS gemacht (CDC 1985, 1987, 1992). Ihre unorthodoxe  Entscheidung, Antik\u00f6rper gegen das Virus (die normalerweise als Impfung  funktionieren) statt des Virus f\u00fcr die AIDS-Diagnose zu verwenden,  basierte auf f\u00e4lschlicherweise angenommenen Parallelen zu einigen  krankheitsverursachenden Mikroben. Als Beispiel sei hier das  Syphilis-Bakterium genannt, das pathogen [krankheitserregend, ML] sein  kann, obwohl durch einen Syphilis-Test wie den von Wassermann Antik\u00f6rper  gegen Syphilis festgestellt werden (Brandt 1988). Viren hingegen sind  normalerweise nicht in der Lage, in eine Zelle einzudringen, wenn  Antik\u00f6rper gegen diese Viren im K\u00f6rper vorhanden sind. Genau das ist die  Basis f\u00fcr die Wirksamkeit von Impfungen wie der nach Jenner. Doch durch  die AIDS-Definition der CDC wird AIDS weltweit gerade dann  diagnostiziert, wenn nicht HIV, sondern ausgerechnet Antik\u00f6rper gegen  (!) HIV in einem Patienten nachgewiesen werden, der an einer der von der  CDC festgelegten 26 Krankheiten leidet. Seit 1992 werden in den USA  auch niedrige T4-Zell-Werte als Kriterium f\u00fcr die Diagnose eines  Zustandes benutzt, der \u201eHIV\/AIDS\u201d genannt wird, und der mit  Anti-HIV-Medikamenten behandelbar sein soll, wenn bereits Antik\u00f6rper  gegen HIV vorhanden sind (CDC 1992), (siehe Tabelle 1 und Punkt 4.2).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Diskrepanzen zwischen den Voraussagen der Virus-AIDS-Hypothese und den Fakten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz ihres k\u00fcrzlichen und spektakul\u00e4ren Jubil\u00e4ums ist die \nHIV-AIDS-Hypothese bis heute v\u00f6llig unproduktiv geblieben: Es gibt nach \nwie vor keine Anti-HIV-Impfung, keine funktionierende Pr\u00e4vention und \nkein einziger Patient ist jemals geheilt worden &#8211; das sind Kennzeichen \neiner fehlerhaften Hypothese. Und tats\u00e4chlich war die Hypothese ja auch \nmit verschiedenen ernsten Geburtsfehlern in die Welt gesetzt worden und \nhat bis heute immer mehr Fehler entwickelt. Die meisten davon h\u00e4tten die\n HIV-AIDS-Forschung zu einer Denkpause anregen sollen, um das ganze \nThema noch einmal nachzupr\u00fcfen. Doch schon am Anfang der Hypothese war \nf\u00fcr Gr\u00fcndlichkeit kein Platz: Im Wettrennen um die pers\u00f6nlichen Anteile \nan der damals neuen viralen Ursache von AIDS und den Virus-basierten \nMedikamenten wurde das \u201eTrojanische Pferd des Notstandes\u201d (Szasz 2001) \nso \u00fcberhastet gesattelt, dass wenig Zeit und kein Interesse f\u00fcr eine \nAuseinandersetzung mit den Geburtsfehlern der HIV-AIDS-Hypothese \nvorhanden war, nicht einmal mit den fundamentalsten Widerspr\u00fcchen (Weiss\n and Jaffe 1990; Cohen 1994; O&#8217;Brien 1997).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Analyse der Fehler, welche die HIV-AIDS-Hypothese enth\u00e4lt, \nergibt sich aus ihrem Versagen, die Entwicklung von AIDS vorherzusagen, \nwie aus Tabelle 4 hervorgeht. Unsere Analyse basiert auf der j\u00fcngsten \nund autorit\u00e4rsten Verteidigung der HIV-AIDS-Hypothese seit 1984, die im \nJahre 2000 unter dem Namen Durban Declaration in Nature publiziert \nwurde. Diese Deklaration wurde von \u201e\u00fcber 5.000 Menschen, inklusive \nNobelpreistr\u00e4gern\u201d unterzeichnet (The Durban Deklaration 2000). Aus \nTabelle 4 geht hervor, dass die HIV-Hypothese bei der Vorhersage von 17 \neinzelnen AIDS-Tatsachen versagt hat. Zwischen der HIV-AIDS-Hypothese \nund der Wirklichkeit spiegelt sich folgendes Paradoxon: Wie soll ein \nlatentes, nicht zytopathisches und immunologisch neutralisiertes \nRetrovirus (Duesberg 1987) eine ganze Palette verheerender Krankheiten \nbei sexuell aktiven jungen M\u00e4nnern und Frauen verursachen? Ein Virus, \ndas nur in eine von 500 T-Zellen eindringen kann und davon auch nur von \neinigen wenigen exprimiert wird? Und wie kann diese F\u00fclle der \nErkrankungen, die dem Virus zugeschrieben werden, zwischen f\u00fcnf und zehn\n Jahre nach der Infektion (Tabelle 4) immer noch nicht ausgebrochen \nsein?\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir ziehen aus den vielen Diskrepanzen zwischen Hypothese und \nWirklichkeit den Schluss, dass HIV nicht ausreicht, um AIDS zu \nverursachen, sondern sehr stark mit den Charakteristika eines \n\u201ePassagier-Virus\u201d kompatibel ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberraschenderweise wird unsere These durch eine Befragung von \nAIDS-Forschern gest\u00fctzt, die die New York Times unmittelbar nach der \nDurban Declaration durchgef\u00fchrt hat. Zum 20. Jahrestag von AIDS, am 30. \nJanuar 2001, wurde in der Times ein Dutzend f\u00fchrender AIDS-Forscher f\u00fcr \neinen Artikel interviewt, der im seinem Verlauf immer mehr zu einer \nListe von \u201eFragen zu AIDS, die geblieben sind\u201d (Altman, 2001a), wurde. \nDiese dort erw\u00e4hnten offenen Fragen sind denen sehr \u00e4hnlich, die wir in \nTabelle 4 aufgelistet haben:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201dIn den 20 Jahren, die seit den ersten AIDS-F\u00e4llen vergangen sind, \nhaben Wissenschaftler immer gesagt, sie h\u00e4tten mehr \u00fcber diese \nViruserkrankung herausgefunden als \u00fcber irgendeine andere. Diese \nBehauptung wurde nur von wenigen bestritten \u2026 Trotz des Gewinns \u2026 sagen \nExperten, es k\u00f6nnte n\u00fctzlich sein, erneut \u00fcber die offen gebliebenen \nFragen nachzudenken, um die Fortschritte bei AIDS und anderen \nErkrankungen bestimmen zu k\u00f6nnen. Die Liste der offenen Fragen w\u00fcrde \neine ganze Zeitung f\u00fcllen, und selbst dann g\u00e4be es noch genug Stoff f\u00fcr \neine Debatte. (Beispiel): Wie unterwandert HIV das Immunsystem? Warum \nhaben einige Personen durch AIDS eine gr\u00f6\u00dfere Gefahr, an bestimmten \nFormen von Krebs zu erkranken, w\u00e4hrend dies bei anderen nicht der Fall \nist? \u2026 Dr. Anthony S. Fauci, Direktor des Nationalen Instituts f\u00fcr \nAllergien und Infektionskrankheiten, \u00e4u\u00dferte sich dazu wie folgt: \u201aEs \nsind nur sehr vereinzelte Menschen, die aufstehen und ihren eigenen \nTagesablauf unterbrechen und das benennen, was uns immer noch unbekannt \nist. Denn dadurch werten sie ihre eigene Arbeit ab, mit der sie sich \nt\u00e4glich befassen&#8216;. (zu den HIV-Medikamenten): \u2026 die neuen \nHIV-Medikamente eliminieren die HI-Viren im K\u00f6rper nicht vollst\u00e4ndig, \ndaher m\u00fcssen die Arzneimittel, die gef\u00e4hrliche Nebenwirkungen haben \nk\u00f6nnen, lebenslang eingenommen werden und vielleicht ver\u00e4ndert werden, \num Resistenzbildungen zu bek\u00e4mpfen. Die Therapien sind heute so \nkompliziert, dass es schwer, teuer und zeitaufw\u00e4ndig ist, grundlegende \nund konkrete Fragen zu beantworten. Mit welcher Kombination von \nMedikamenten sollte eine Therapie beginnen und wann sollte das \ngeschehen? Warum kommt es zu Nebenwirkungen wie abnormen Ansammlungen \nvon Fett an Unterleib und Nacken? \u2026 Anti-HIV-Medikamente unterdr\u00fccken \ndie Vermehrung des Virus, was den funktionierenden Teilen des \nImmunsystems eine Chance zur Eliminierung \u00fcbrig bleibender HI-Viren \ngeben sollte, doch genau das ist nicht der Fall. \u201aEs ist schon etwas \nBizarres an diesem Geschehen, das wir nicht verstehen&#8216;, sagte Dr. Fauci.\n Ob ein Impfstoff \u00fcberhaupt machbar ist? \u2026 es gibt viele unbeantwortete \nFragen, ob und wann ein Impfstoff entwickelt werden kann.\u201d\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folglich haben HIV-AIDS-Forscher die Diskrepanzen und Paradoxien der \nHIV-AIDS-Hypothese noch nicht bew\u00e4ltigt. Dennoch folgen sie nicht der \nwissenschaftlichen Methodik, nach alternativen Modellen zu suchen \n(Costello 1995).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil 19 Jahre HIV-AIDS-Forschung beim Erreichen eines sp\u00fcrbaren  Nutzens f\u00fcr AIDS-Patienten und Risikogruppen versagt haben und weil es  in der Natur keine Paradoxien, sondern nur mangelhafte Hypothesen zur  Natur gibt, verlangen nun die Prinzipien der Wissenschaftlichkeit nach  einer alternativen und nachpr\u00fcfbaren Hypothese. Und genau die bieten wir  hiermit an: Unser Ansatz erweitert die fr\u00fche, derzeit ziemlich  verlassene Lebensstil-Hypothese (Punkt 2) und die sp\u00e4ter dazugekommene  Drogen-AIDS-Hypothese, die von uns und anderen vertreten wird (Duesberg  1992, Duesberg and Rasnick 1998.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die HIV-AIDS-Hypothese*: 17 Vorhersagen und die Wirklichkeit<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 1: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil HIV \u201edie einzige Ursache von AIDS\u201c ist, muss es reichlich in \nAIDS-Patienten vorhanden sein, wenn \u201eexakt die gleichen Kriterien, die \nf\u00fcr andere virale Erkrankungen gelten\u201c, angewandt werden\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber in den meisten Patienten werden nur  HIV-Antik\u00f6rper gefunden (1-7)**. Deshalb wird eine \u201eHIV-Infektion im  Blut durch den Nachweis von Antik\u00f6rpern, Gensequenzen oder eine  Virusisolation festgestellt\u201c. HIV kann jedoch nur aus wenigen, latent  infizierten Lymphozyten \u201eisoliert\u201c werden, die \u00fcber Wochen in vitro  kultiviert werden \u2013 fernab der Antik\u00f6rper des Menschen, aus dem die  Lymphozyten stammen (8). Folglich verh\u00e4lt sich HIV wie ein latentes  Passagier-Virus.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 2: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil HIV \u201edie einzige Ursache von AIDS\u201c ist, gibt es kein AIDS bei Menschen, die frei von HIV sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber die AIDS-Fachliteratur hat laut einer \u00dcbersicht  mindestens 4621 HIV-freie AIDS-F\u00e4lle beschrieben \u2013 entweder ohne  R\u00fccksicht auf oder in \u00dcbereinstimmung mit CDC-Kriterien f\u00fcr HIV-freie  AIDS-F\u00e4lle (55).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 3: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Retrovirus HIV verursacht Immunschw\u00e4che, indem es T-Zellen abt\u00f6tet (1-3).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber Retroviren t\u00f6ten keine Zellen, weil sie von  existenzf\u00e4higen Zellen abh\u00e4ngen, um ihre RNA aus viraler DNA, die in  zellul\u00e4re DNA integriert ist, zu replizieren (4, 25). Daher gedeihen in  vitro infizierte T-Zellen, und die patentierten Zellen zur  Massenproduktion von HIV f\u00fcr den Nachweis von Antik\u00f6rpern und die  AIDS-Diagnose sind unsterblich (9-15)!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 4: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach \u201eexakt den gleichen Kriterien, die f\u00fcr andere virale \nErkrankungen gelten\u201c, verursacht HIV AIDS, indem mehr T-Zellen abget\u00f6tet\n werden, als der K\u00f6rper ersetzen kann. Deshalb werden T-Zellen oder \n\u201eCD4-Lymphozyten (\u2026) bei Menschen mit AIDS erm\u00fcdet.\u201c\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Sogar in Patienten, die an AIDS sterben, ist weniger  als eine von 500 T-Zellen \u201edie erm\u00fcdet werden\u201c, jemals mit HIV  infiziert gewesen (16-20, 54). Diese Infektionsrate ist Kennzeichen  eines latenten Passagiervirus (21).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 5: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit einer RNA von 9 Kilobasen, \u00e4hnlich wie der des Polio-Virus, \nsollte HIV in der Lage sein, eine spezifische Krankheit zu verursachen. \nIst es ein Passagiervirus, wird es keine Krankheit verursachen (22).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber HIV gilt als \u201edie einzige Ursache von AIDS\u201c,  also von 26 verschiedenen Krankheiten, die teilweise durch Immunschw\u00e4che  verursacht werden und teilweise nicht und die alle auch ohne HIV  auftreten. (Tabelle 2). Daher gibt es keine einzige HIV-spezifische  Erkrankung, was der Definition eines Passagier-Virus entspricht!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 6: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Viren sind haupts\u00e4chlich vor einer antiviralen Immunit\u00e4t \nkrankheitserregend. Deshalb wird die vorsorgliche Impfung mit \nJenner\u2019schen Impfstoffen seit 1798 zum Schutz gegen alle \nViruserkrankungen eingesetzt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache: <\/strong>Aber AIDS wird \u2013 per Definition \u2013 nur nach erfolgter  Anti-HIV-Immunit\u00e4t durch einen positiven HIV\/AIDS-Test (23)  festgestellt. Deshalb kann HIV kein AIDS verursachen, legt man \u201edie  selben Kriterien\u201c wie bei konventionellen Viren zugrunde.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 7: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HIV braucht \u201ef\u00fcnf bis zehn Jahre\u201c ab der Etablierung antiviraler Immunit\u00e4t, um AIDS zu verursachen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber HIV repliziert sich innerhalb eines Tages und  produziert dabei \u00fcber 100 neue HIVs pro Zelle (24,25). Demzufolge ist  HIV immunogen, d.h. biochemisch am aktivsten, innerhalb von Wochen nach  der Infektion (26,27). Deshalb, legt man konventionelle Kriterien \u201ef\u00fcr  andere virale Erkrankungen\u201c zugrunde, sollte HIV also AIDS innerhalb von  Wochen verursachen \u2013 wenn es \u00fcberhaupt dazu in der Lage ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 8: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie meisten Menschen mit einer HIV-Infektion weisen innerhalb von \nf\u00fcnf bis zehn Jahren Anzeichen von AIDS auf\u201c \u2013 Rechtfertigung f\u00fcr die \nAIDS-Prophylaxe mit dem DNA-Kettenterminator AZT (Punkt 4)\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber von \u201eweltweit 34,3 Millionen HIV-Infizierten\u201c  waren im Jahr 2000 insgesamt nur 1-4 % [= 471.457 (die kumulative Zahl  der WHO f\u00fcr 1999, subtrahiert von der f\u00fcr 2000)] an AIDS erkrankt, und  in allen vorangegangenen Jahren waren die Prozentzahlen \u00e4hnlich niedrig.  Entsprechend erkrankten 1985 nur 1,2% der 1 Million US-B\u00fcrger mit HIV  an AIDS (29, 30). Weil ein j\u00e4hrliches Auftreten von 1-2, bis 1-4 % aller  26 AIDS-definierenden Krankheiten insgesamt nicht h\u00f6her ist als die  normale Sterblichkeit in den USA und Europa (Lebenserwartung 75 Jahre),  muss HIV ein Passagiervirus sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 9: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Impfstoff gegen HIV sollte (\u201ewird erhofft\u201c), AIDS verhindern. Das\n ist der Grund, warum AIDS-Forscher einen solchen Impfstoff seit 1984 zu\n entwickeln versuchen (31).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber trotz enormer Anstrengungen gibt es einen  solchen Impfstoff bis heute nicht (31). Au\u00dferdem sind Hoffnungen auf  einen Impfstoff irrational, denn AIDS gibt es laut Definition nur in  Gegenwart von nat\u00fcrlichen Antik\u00f6rpern gegen HIV (Punkt 3), und diese  Antik\u00f6rper sind derart effizient gegen HIV, dass HIV im AIDS-Patienten  nicht feststellbar ist (siehe Nr.1).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 10: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie andere Viren \u00fcberlebt HIV durch die \u00dcbertragung von Wirt zu Wirt,\n wobei die \u00dcbertragung angeblich \u00fcber \u201esexuelle Kontakte\u201c erfolgt\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber HIV wird nur bei einem von 1000 ungesch\u00fctzten  sexuellen Kontakten \u00fcbertragen (32-34), nur einer von 275 US-B\u00fcrgern ist  HIV-infiziert (29,30), (Diagramm 1b). Deshalb braucht ein  nicht-infizierter Durchschnittsb\u00fcrger 275.000 wahllose \u201esexuelle  Kontakte\u201c, um sich zu infizieren und HIV auf jemanden zu \u00fcbertragen \u2013  eine sehr unwahrscheinliche Grundlage f\u00fcr eine Epidemie!<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 11: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eAIDS verbreitet sich durch Infektion\u201c mit HIV.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber im Gegensatz zu der Ausbreitung von AIDS gibt  es in den USA keine \u201eAusbreitung\u201c von HIV. Die Zahl der HIV-Infizierten  stagniert dort seit 1985 bei einer Million (29), woran sich bis heute  nichts ge\u00e4ndert hat (30), (siehe auch The Durban Declaration und  Diagramm 1b). Von 1981 bis 1992 hingegen ist AIDS angestiegen und hat  seitdem wieder stetig abgenommen (Diagramm 1a).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 12: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele der 3 Millionen Menschen, die pro Jahr in den USA bei \nlebensbedrohlichen Zust\u00e4nden Bluttransfusionen erhalten haben (51), \nh\u00e4tten AIDS durch HIV-infizierte Blutspenden entwickeln m\u00fcssen, da HIV \nerst ab 1985 aus den Blutreserven eliminiert wurde.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber es gab keinen Zuwachs von AIDS-definierenden  Erkrankungen bei HIV-positiven Empf\u00e4ngern von Blutspenden (52). Au\u00dferdem  wurde kein einziger Fall des AIDS-definierenden Kaposi-Sarkoms jemals  bei den vielen Millionen Empf\u00e4ngern von Bluttransfusionen festgestellt  (53).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 13: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4rzte tragen ein hohes AIDS-Risiko wegen ihrer Patienten, \nHIV-Forscher wegen der Viruskulturen, Frauen von H\u00e4mophilen wegen der \nInfektion ihres Partners und Prostituierte wegen ihrer Kunden \u2013 vor \nallem, da es keinen Impfstoff gibt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber in der \u00fcberpr\u00fcften Fachliteratur gibt es keinen  Arzt und keine Krankenschwester, die durch die 816.000 AIDS-Patienten  in den USA seit 22 Jahren AIDS (und nicht nur HIV) bekommen h\u00e4tten (30).  Nicht einer der \u00fcber 10.000 AIDS-Forscher hat sich AIDS zugezogen. Auch  Frauen von H\u00e4mophilen bekommen kein AIDS (35). Selbst bei  Prostituierten gibt es keine AIDS-Epidemie (36-38). Deshalb kann AIDS  nicht ansteckend sein (39,40).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 14: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HIV-bedingtes AIDS sollte sich \u2013 wie alle viralen und mikrobiellen \nEpidemien der Vergangenheit (41-43) \u2013 zuf\u00e4llig in einer Bev\u00f6lkerung \nverteilen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber in den USA und Europa ist AIDS seit 1981 auf  zwei Hauptrisikogruppen beschr\u00e4nkt, n\u00e4mlich i.v. Drogenabh\u00e4ngige und  homosexuelle M\u00e4nner, die Drogen nehmen (Punkte 1 + 4)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 15: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine virale AIDS-Epidemie sollte sich im chronologischen Verlauf als \nklassische Glockenkurve darstellen lassen (41-43): Innerhalb von Monaten\n ein exponentieller Anstieg durch die Verbreitung des Virus, auf den \neine ebensolche Abnahme durch die nat\u00fcrliche Immunit\u00e4t (siehe Diagramm \n3a).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsachen:<\/strong> Aber die Anzahl der AIDS-F\u00e4lle stieg seit 1981 f\u00fcr  zw\u00f6lf Jahre immer langsamer an und nimmt seit 1993 ab (Diagramm 1a).  Genau so verhalten sich Epidemien, die mit dem Lebensstil  zusammenh\u00e4ngen, wie beispielsweise Lungenkrebs durch Rauchen (Diagramm  3b).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 16: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">AIDS sollte heute auch eine Epidemie bei Kindern sein, weil HIV bei \n25-50% der Geburten \u201evon der Mutter auf das Kind\u201c \u00fcbertragen wird \n(44-49), und weil \u201e34,3 Millionen Menschen weltweit\u201c 2000 bereits mit \nHIV infiziert waren. Um die hohe Rate von Mutter-Kind-\u00dcbertragungen zu \nreduzieren, werden HIV-Antik\u00f6rperpositive Schwangere bis zu 6 Monate von\n der Geburt mit AZT behandelt (Punkt 4).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsachen:<\/strong> Aber weniger als 1% der AIDS-F\u00e4lle in den USA und  Europa betrifft Kinder (30, 50). Daher muss HIV bei Neugeborenen ein  Passagiervirus sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vorhersage 17: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eHIV kennt keine sozialen, politischen oder geographischen Grenzen\u201c \u2013 wie alle anderen Viren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Tatsache:<\/strong> Aber die mutma\u00dflich HIV-verursachten AIDS-Epidemien  in Afrika einerseits und den USA und Europa andererseits unterscheiden  sich sowohl klinisch als auch epidemiologisch (Punkt 1, Tabelle 2). Die  Epidemie in Europa und den USA ist kaum zuf\u00e4llig verteilt und betrifft  zu 80 Prozent M\u00e4nner, wohingegen AIDS in Afrika zuf\u00e4llig verteilt ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4. Chemie-AIDS<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In\n der Geschichte war es immer so, dass auf der Suche nach der Ursache \neiner jeglichen Krankheit als erstes immer nach etwas gesucht wurde, das\n die Kranken, abgesehen von der Erkrankung selbst, gemeinsam hatten \n(Cairns 1978). Eine traditionelle Suche nach der Ursache einer Krankheit\n ist also nur dann zu Ende, wenn etwas nachgewiesen werden kann, das die\n Erkrankten gemeinsam haben, anders ausgedr\u00fcckt, wenn die Koch&#8217;schen \nPostulate erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen (Merriam-Webster 1965). Dies gilt sowohl\n f\u00fcr die Viren als auch f\u00fcr Drogen. Wir folgen dieser medizinischen \nTradition und versuchen, Beweise daf\u00fcr zu liefern, dass AIDS durch \nMangelern\u00e4hrung und chemische Substanzen verursacht wird. Wir werden \ndieses AIDS folglich chemisches AIDS nennen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"547\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4161\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429.jpg 350w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429-192x300.jpg 192w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429-96x150.jpg 96w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429-41x64.jpg 41w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids06_01_c8baa8c429-300x469.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.1 Die Chemie-AIDS-Hypothese und ihre Voraussagen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chemie-AIDS-Hypothese schl\u00e4gt als gemeinsamen und urs\u00e4chlichen  Faktor bei den AIDS-Epidemien in den USA und Europa den Gebrauch von  Drogen, also den Lebensstil der Betroffenen, Anti-HIV-Medikamente  (Duesberg 1992, 1996b; Duesberg und Rasnick 1998) und weitere, nicht  infekt\u00f6se Risikofaktoren wie immununterdr\u00fcckende Proteine vor, die mit  der Transfusion von Blutgerinnungsfaktoren f\u00fcr Bluter (Duesberg 1995c;  Hoots and Canty 1998) verbunden sind. Nach unserer Hypothese liegt die  Ursache von AIDS bei Kindern in der vorgeburtlichen Aufnahme von Drogen  und Anti-HIV-Medikamenten zusammen mit ihren schwangeren M\u00fcttern  (Duesberg 1992; Duesberg and Rasnick 1998). Als chemische Basis von  afrikanischem AIDS hingegen schlagen wir hiermit Mangelern\u00e4hrung und  Mangel an sauberem Trinkwasser vor (Duesberg 1992, 1996b; Duesberg und  Rasnick 1998). Hierin stimmen wir mit fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen von  Fauci und Seligmann \u00fcberein, die heute zu den f\u00fchrenden  HIV-AIDS-Forschern geh\u00f6ren: \u201eDie h\u00e4ufigste Ursache von  T-Zell-Immunschw\u00e4che ist ein Mangel an Proteinen und Kalorien in der  Ern\u00e4hrung\u201d (Seligmann et al 1984); zur gleichen Schlussfolgerung kam  auch die Arbeit von Mims und White (Mims und White, 1984) (siehe auch  Punkt 1).<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Chemie-AIDS-Hypothese macht folgende \u00fcberpr\u00fcfbare Voraussagen:<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) Patienten der verschiedenen Epidemien haben den Gebrauch von  Drogen und Medikamenten, Mangelern\u00e4hrung oder anderen chemischen Giften  gemeinsam.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"387\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids07_01_6769cd24ba.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4162\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids07_01_6769cd24ba.jpg 350w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids07_01_6769cd24ba-300x332.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids07_01_6769cd24ba-136x150.jpg 136w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids07_01_6769cd24ba-271x300.jpg 271w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii)\n Jede chemische Krankheitsursache ist f\u00fcr spezifische AIDS-definierende \nSymptome verantwortlich. Da sich chemische Substanzen nicht wie Viren \nselbst vermehren k\u00f6nnen, ist ihr krankheitsausl\u00f6sendes Potential \nfolglich von Dosis und Dauer der Einnahme abh\u00e4ngig (Duesberg und \nRasnick, 1998). Als Beispiel hierf\u00fcr sei die durchschnittliche Zeit von \n20 Jahren genannt, die es dauert, bis Rauchen Krebs verursacht (Abb. \n3b), (Cairns 1978).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iii) Da es keine Immunit\u00e4t gegen Drogen oder Mangelern\u00e4hrung gibt, \nk\u00f6nnen sich weder Drogen- noch mangelern\u00e4hrungsbedingte Krankheiten \nselbst begrenzen. Gleiches gilt f\u00fcr die mit diesern Erkrankungen \nassoziierten Epidemien. Deshalb sehen die Grafiken zu zeitlichen \nVerl\u00e4ufen von AIDS, im Unterschied zu Infektionskrankheiten, auch nicht \nglockenf\u00f6rmig aus (siehe Abb. 3).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iv) Menschen, die keine Drogen nehmen oder von Mangelern\u00e4hrung \nbetroffen sind, oder solche, bei denen diese Faktoren wegfallen, bevor \nirreparable Sch\u00e4den entstanden sind, werden kein AIDS entwickeln, egal \nob in ihnen Antik\u00f6rper gegen HIV vorhanden sind oder nicht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir werden uns nun darauf konzentrieren, neue und wenig bekannte  Beweise f\u00fcr jede dieser Prognosen zu liefern und uns dabei auf Arbeiten  von anderen und von uns selbst berufen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.2 Vorhersage 1: AIDS tritt in Europa und den USA bei Menschen auf,\n die Drogen oder antivirale Medikamente nehmen. In Afrika tritt AIDS \nauf, wenn Unterern\u00e4hrung vorliegt<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.2a Drogen <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit dem Beginn von AIDS best\u00e4tigen CDC und WHO in jedem Jahr, dass \nsich etwa ein Drittel aller AIDS-F\u00e4lle in den USA und etwa die H\u00e4lfte in\n Europa Kokain, Heroin, Amphetamine oder andere illegale psychoaktive \nDrogen intraven\u00f6s injiziert (siehe Punkt 1). Die M\u00fctter der meisten \nNeugeborenen mit AIDS in den USA und Europa haben w\u00e4hrend der \nSchwangerschaft Drogen (oder antivirale Medikamente, siehe unten) \ngenommen. Diese Angaben stammen von den CDC, der WHO und aus \nunabh\u00e4ngigen Ver\u00f6ffentlichungen, die weiter unten und auch in bisherigen\n Arbeiten aufgelistet sind (Duesberg 1992; Duesberg und Rasnick 1998). \nAu\u00dferdem best\u00e4tigen CDC und WHO, dass von allen AIDS-F\u00e4llen etwa zwei \nDrittel in den USA und die H\u00e4lfte in Europa m\u00e4nnliche Homosexuelle sind \n(Punkt 1). Seit der Aufgabe der Lebensstil-Hypothese werden bei den \nbetroffenen Menschen keine Daten mehr \u00fcber ihren Drogenkonsum erhoben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seitdem haben jedoch einige un\u00e4bh\u00e4ngige Untersuchungen den seit den \nAnf\u00e4ngen von AIDS anhaltenden Drogenkonsum von m\u00e4nnlichen Homosexuellen \nbest\u00e4tigt (Lauritsen and Wilson 1986; Haverkos und Dougherty 1988; \nRappoport 1988; Duesberg 1992; Lauritsen 1994; Duesberg und Rasnick \n1998). Weil es aber kein wirklich umfassendes Wissen \u00fcber die \nZusammenh\u00e4nge von Homosexualit\u00e4t, M\u00e4nnern, AIDS und Drogen gibt, haben \nwir in Tabelle 5 die seltenen Studien aufgelistet, die nach 1984 gezeigt\n haben, dass m\u00e4nnliche Homosexuelle mit AIDS-Syptomen oder einem \nAIDS-Risiko weiterhin Amphetamine, Poppers, Kokain, Heroin, Steroide und\n andere Drogen benutzen. Die Drogengewohnheiten der Betroffenen \nentsprechen den Daten der Verfechter der AIDS-Lebensstil-Hypothese, zu \ndenen auch die CDC geh\u00f6rten (siehe Punkt 2, Tabelle 3) (Duesberg und \nRasnick 1998). W\u00e4hrend dieser Artikel in Druck ging, ver\u00f6ffentlichte der\n San Francisco Chronicle eine dreiteilige Titelgeschichte: \u201eChrystal \nMeth (Amphetamin) giesst \u00d6l ins HIV-Feuer\u201d [\u201eCrystal Meth (amphetamine) \nfuels HIV\u201d]. Dem Artikel zufolge h\u00e4tten \u201ef\u00fchrende \nAIDS-Pr\u00e4ventionsstrategen des Bundesstaates einen schlagenden Beweis f\u00fcr\n eine Rolle von Amphetaminen bei HIV-Positivit\u00e4t geliefert: Homosexuelle\n M\u00e4nner in Kalifornien, die Speed benutzten, h\u00e4tten eine verdoppelte \nGefahr, HIV-positiv zu werden\u201d (Heredia 2003a). Die Frage aber, ob \nbeispielsweise Chrystal Meth auch ohne HIV \u00d6l ins AIDS-Feuer gie\u00dft, \nwurde hier allerdings nicht gestellt. Das erscheint uns umso \nerstaunlicher, weil der beschriebene Fall eines von Speed abh\u00e4ngigen \nschwulen Mannes AIDS-definierende Demenz und opportunistische \nInfektionen hatte (Heredia 2003 a, b). Des weiteren best\u00e4tigen und \nerweitern wir in den Tabellen 6 und 7 die Zusammenh\u00e4nge zwischen \nDrogenmissbrauch bei Schwangeren und AIDS bei Neugeborenen, die bereits \nvor dieser Publikation ver\u00f6ffentlicht wurden (Novick und Rubinstein \n1987; Duesberg 1992; Root-Bernstein 1993; Duesberg and Rasnick 1998; \nFarber 1998). Dass sich der Drogenkonsum in der AIDS-\u00c4ra fortsetzte, ist\n nicht verwunderlich. Schlie\u00dflich gab es keinerlei Warnungen seitens des\n medizinischen Establishments, dass Nitrite und andere Drogen AIDS \nverursachen k\u00f6nnten (Lerner 1989).\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.2b Antivirale DNA-Kettenterminatoren und Protease-Inhibitoren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist auch ziemlich unbekannt, dass seit 1987 Tausenden US-B\u00fcrgern \nund Europ\u00e4ern mit AIDS (Kolata 1987), und seit 1990 auch einer viel \ngr\u00f6\u00dferen Anzahl gesunder HIV-Antik\u00f6rperpositiver lebensl\u00e4nglich ein \nabsolut giftiger DNA-Kettenterminator wie Azidothymidin (AZT) \n[Handelsname: Retrovir; ML], sowie Protease-Inhibitoren gegen HIV \nverschrieben werden (Volberding et al 1990). Am Anfang wurde klinisch \nkranken Patienten 1,5 Gramm (Fischl et al 1987) und symptomlosen HIV- \nPositiven mit niedriger T-Zellzahl 0,5 Gramm AZT oder andere \nDNA-Kettenterminatoren pro Tag verabreicht (Volberding et al 1990). Seit\n 1996 werden die DNA-Kettenterminatoren mit HIV-Protease-Inhibitioren zu\n sogenannten \u201eAIDS-Cocktails\u201d vermischt (Ho 1995; Stolberg 2001). Im \nJahre 1996 erhielten 200.000 US-B\u00fcrger solche \u201eCocktails\u201d, 2001\/2001 \nwaren es bereits 450.000 (France 2001; Altman 2002), um AIDS zu \nverhindern oder zu therapieren (Stolberg 2001). Durch die CDC-Definition\n von AIDS aus dem Jahr 1993 war die H\u00e4lfte dieser 450.000 Menschen \nklinisch gesund, als sie begannen, Anti-HIV-Medikamente zu nehmen \n(Tabelle 1) und sind dementsprechend keine Patienten (CDC 1992, Centers \nfor Disease Control and Prevention 1992). Die symptomfreien \nHIV-Positiven werden nach dem Slogan \u201eHIV fr\u00fch und hart bek\u00e4mpfen\u201d \nbehandelt [\u201eTime to hit HIV, early and hard\u201d], den das New England \nJournal of Medicine 1995 pr\u00e4gte (Ho 1995). Folglich sind Drogen und \nAnti-HIV-Medikamente der gemeinsame Nenner der AIDS-Erkrankungen in den \nUSA und Europa (s.u.).\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.2c Der Zusammenhang von afrikanischem AIDS und Unterern\u00e4hrung <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Argumente daf\u00fcr, dass Mangelern\u00e4hrung und ein Mangel an sauberem \nTrinkwasser der gemeinsamem Nenner und wahrscheinliche Ursache von AIDS \nin Afrika sind, wurde von wissenschaftlichen (Mims and White 1984; \nSeligmann et al 1984; Konotey-Ahulu 1987a, b, 1989; Fiala 1998; Oliver \n2000; Stewart et al 2000; Ross 2003) und nicht-wissenschaftlichen \nBeobachtern gesammelt (Hodgkinson 1996; Shenton 1998; Malan 2001). Zu \nden nicht-wissenschaftlichen Beobachtern geh\u00f6ren sogar die UNO (Namango \nand World Food Program of the United Nations 2001) sowie der \ns\u00fcdafrikanische Pr\u00e4sident Mbeki (Cherry 2000; Gellman 2000).<br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"369\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids08_01_65e17f68b6.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4163\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids08_01_65e17f68b6.jpg 500w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids08_01_65e17f68b6-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids08_01_65e17f68b6-150x111.jpg 150w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids08_01_65e17f68b6-64x47.jpg 64w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3 Vorhersage 2: Drogen verursachen AIDS und andere Krankheiten<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3a Die Fachliteratur best\u00e4tigt, dass illegale Drogen AIDS-definierende und andere drogentypische Krankheiten verursachen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben in unseren Ver\u00f6ffentlichungen bereits die Beweise von mehr \nals 60 Arbeiten zusammengefasst, die seit 1909 (Achard et al 1909) immer\n wieder best\u00e4tigt haben, dass regelm\u00e4\u00dfiger Missbrauch illegaler Drogen \nalle AIDS-definierenden Krankheiten und zus\u00e4tzlich drogenspezifische \nErkrankungen, die vom Zeitraum der Einnahme sowie der Dosierung \nabh\u00e4ngen, verursachen kann (Duesberg 1996b; Duesberg and Rasnick 1998). \nBei den \u00fcblichen Dosierungen sind typischerweise Jahre bis \u00fcber ein \nJahrzehnt n\u00f6tig, um einen pathogenen Grenzwert zu erreichen. Durch diese\n Quellen best\u00e4tigt die Fachliteratur die \u201eLebenstil\u201d-Hypothese, die man \nauch Drogen-AIDS-Hypothese nennen k\u00f6nnte.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3b Epidemiologische Beziehung zwischen Drogendosierung und AIDS. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Abbildung 2 (Punkt 2) haben wir bereits gezeigt, dass die \nEntwicklung von AIDS in den USA ziemlich parallel mit dem Drogenkonsum \nverlief (siehe auch Duesberg and Rasnick 1998). Ein Bericht des Wei\u00dfen \nHauses, von Pr\u00e4sident Clinton unterzeichnet, stellte 1996 fest, dass die\n Anzahl der regelm\u00e4\u00dfigen Konsumenten illegaler Drogen in den USA von \neinem unauff\u00e4lligen Hintergrund in den fr\u00fchen 1960ern zu einer H\u00f6he von \n25 Millionen oder etwa 10% der US-Bev\u00f6lkerung Ende der 1980er anstieg \n(Clinton and The White House, 1996, Duesberg und Rasnick 1998). Seit \nihrem H\u00f6hepunkt zwischen dem Ende der 80er und dem Anfang der 90er Jahre\n ist die Zahl der regelm\u00e4\u00dfigen Drogenbenutzer in den USA bis 1996 auf \ngesch\u00e4tzte 13 Millionen abgesunken (Los Angeles Times 1998; White House \nOffice of National Drug Control Policy 1998), wobei diese Entwicklung \nsehr \u00e4hnlich der Zahl der AIDS-F\u00e4lle verlief (Abb. 2).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der obigen Drogenepidemie gab es vorwiegend unter m\u00e4nnlichen \nHomosexuellen in den USA einen exzessiven Gebrauch von Poppers, der in \nverschiedenen Publikationen erw\u00e4hnt wird (Lauritsen und Wilson 1986; \nHaverkos und Dougherty 1988; Newell et al 1988). Die Poppers-Epidemie \nbegann in den sp\u00e4ten 70er Jahren, unmittelbar vor dem Ausbruch der \nAIDS-Unterepidemien der Kaposi-Sarkome und Pneumonien bei m\u00e4nnlichen \nHomosexuellen (Punkt 1). Newell et al haben 1988 dokumentiert, dass der \nGebrauch von Poppers in dem 60er Jahren ein Randph\u00e4nomen war und 1979 \nvon 5 Millionen Menschen in den USA benutzt wurde, die jeweils 1 Unze \n[31 Gramm, ML] der Droge pro Woche (!) verbrauchten. Newell et al haben \nauch \u00fcber die ersten Kaposi-F\u00e4lle berichtet, die auf Nitrit-Missbrauch \nhindeuteten, und zwar drei Jahre vor der ersten Beschreibung von AIDS.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Studien unterst\u00fctzen ebenfalls die vielen \nGemeinsamkeiten zwischen den Drogen und den AIDS-Epidemien: Duesberg \n(1988), Haverkos und Dougherty (1988), Rappoport (1988), Duesberg \n(1992), Oppenheimer (1992), Lauritsen (1994), Haverkos (1996), and \nDuesberg und Rasnick (1998).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind der Meinung, dass die chronologischen \u00dcberlappungen zwischen\n den Epidemien des Drogenmi\u00dfbrauchs und der drogenspezifischen \nAIDS-Erkrankungen epidemiologische Dosis-Wirkungs-Kurven sind und daher \nein korrelierender Beweis f\u00fcr das Prinzip, dass AIDS von Drogen \nverursacht wird.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3c Trotz aller Anstrengungen, diese Information zu  verschweigen, best\u00e4tigen HIV-AIDS-Forscher, dass illegale Drogen AIDS  und andere Krankheiten verursachen.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In ihrem Werben f\u00fcr die Sichtweise \u201eHIV ist die einzige Ursache von \nAIDS\u201d (The Durban Declaration 2000) versuchen die Bef\u00fcrworter der \nHIV-Hypothese, alle AIDS-Faktoren bis auf HIV auszuschlie\u00dfen. Das \nbetrifft vor allem die illegalen Drogen, welche die Basis der \nkonkurrierenden \u201eLebensstil\u201d-AIDS-Hypothese sind.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1993 beispielsweise wurde im Lancet eine epidemiologische Studie aus \nKanada ver\u00f6ffentlicht, \u201eHIV and the etiology of AIDS\u201d [\u201eHIV und die \nVerursachung von AIDS\u201d, ML]. Sie stellte fest, dass in einer Gruppe von \nm\u00e4nnlichen Homosexuellen mit AIDS-Risiko 88 % der AIDS-F\u00e4lle Nitrite \ninhaliert hatten. Aus der gleichen Gruppe m\u00e4nnlicher Homosexueller \nnahmen 75-80 % au\u00dferdem \u201eKokain, Heroin, Amphetamine, LSD oder \nMethylendioxy-Amphetamin\u201d (Schechter et al 1993). Einer der Patienten \nverstarb gar w\u00e4hrend der Studie an einer \u00dcberdosis Drogen. Zus\u00e4tzlich \nwurde einem ungenannten, aber 1993 mit Sicherheit gro\u00dfen Anteil der \nPatienten (siehe oben) der DNA-Kettenterminator AZT als \nAnti-HIV-Medikament verabreicht (Duesberg 1993a, c). Folglich war an \ndieser Studie kein einziger AIDS-Patient beteiligt, der weder Drogen, \nnoch AIDS-Medikamente einnahm. Trotzdem kam sie zu dem Schlu\u00df, dass \n\u201eDrogen und sexuelle Aktivit\u00e4t durch diese Daten widerlegt werden\u201d, als \nUrsachen f\u00fcr AIDS. Trotzdem konzedieren die Autoren, dass ihre Studie \n\u201edie Rolle von Ko-Faktoren nicht g\u00e4nzlich ausschlie\u00dft\u2026\u201d.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einem sehr bekannten Kommentar in Nature besch\u00e4ftigte sich ein \nkalifornisches HIV-AIDS-Team mit der Frage, ob \u201eDrogenmi\u00dfbrauch AIDS \nverursacht\u201d (Ascher et al 1993a). Die Forscher untersuchten 215 \nHIV-positive homosexuelle AIDS-Patienten, von denen alle \u201estarke\u201d oder \n\u201eleichte\u201d Konsumenten von Nitriten waren. Ein nicht genannter Teil \ndieser Patienten konsumierte ebenfalls Amphetamine, Kokain und \nMarihuana; auch der Anteil derjenigen, denen der DNA-Kettenterminator \nAZT verschrieben wurde, wird in der Studie nicht erw\u00e4hnt (Ascher et al \n1993a; Duesberg 1993a, c, 1995a). Auch hier wurde kein einziger \ndrogenfreier AIDS-Fall beschrieben, der keine AIDS-Medikamente einnahm. \nTrotzdem kamen die Forscher zu dem Schlu\u00df, dass \u201eausgehend vom \nHIV-Status eines Patienen keinesfalls generell Drogen- oder \nMedikamentengebrauch bei AIDS eine Rolle spielt\u201d. Au\u00dferdem informierten \ndie Autoren ihre Leser nicht dar\u00fcber, dass ihre nicht ver\u00f6ffentlichte \nDatenbank 45 Patienten einschlo\u00df, die Drogen benutzt hatten und an \nAIDS-definierenden Erkrankungen litten, aber frei von HIV waren, was \nihre Schlu\u00dffolgerung (Ellison et al 1996) nicht unterst\u00fctzt. Daf\u00fcr \nwurden die Leser von den Autoren dar\u00fcber informiert, dass \u201edie \nAnstrengungen von Duesberg und seinen Anh\u00e4ngern sich besser darauf \nkonzentrieren sollten, den r\u00e4tselhaften Mechanismus von HIV bei der \nVerursachung von AIDS zu entschl\u00fcsseln\u201d. Trotz zahlreicher weiterer \npers\u00f6nlicher Angriffe und obwohl der Name Duesberg 13 Mal genannt wurde,\n weigerte sich der Herausgeber von Nature, eine Stellungnahme von \nDuesberg zu ver\u00f6ffentlichen. Stattdessen ver\u00f6ffentlichte er selbst einen\n Artikel mit dem Titel \u201eHas Duesberg a right of reply?\u201d [Hat Duesberg \nein Recht auf Stellungnahme?, ML] (Maddox 1993).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Science zitiert gar einen Toxikologen, der alle Folgen von \nHeroin-Konsum auf HIV abw\u00e4lzt. Dort hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u201eHeroin ist \ngl\u00fccklicherweise eine nicht giftige Droge\u201d (Cohen 1994).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer anonymen Reaktion auf unsere Hypothese, dass AIDS von Drogen\n verursacht wird (Duesberg 1995b; Duesberg and Rasnick 1998), gaben die \nNational Institutes of Health (NIH) auf ihrer Internet-Seite \u201eThe \nevidence that HIV causes AIDS\u201d [Der Beweis, dass HIV AIDS verursacht, \nML] zwar zu, dass es Korrelationen zwischen Drogen und AIDS gibt. Die \nNIH wiesen hier jedoch Drogen als Ausl\u00f6ser von AIDS zur\u00fcck: \u201eWeil viele \nHIV-infizierte M\u00fctter Drogen missbrauchen, behaupten einige (nicht \ngenannte Forscher), dass Drogengebrauch m\u00fctterlicherseits allein zu AIDS\n bei Kleinkindern f\u00fchren kann. Studien (ohne Quellenangabe) haben jedoch\n durchg\u00e4ngig gezeigt, dass nicht HIV-infizierte Babys kein AIDS (nach \nder HIV-AIDS-Definition) entwickeln, egal ob die Mutter Drogen nahm oder\n nicht.\u201d Trotz \u201e\u00e4hnlicher Mengen an konsumiertem Alkohol, Tabak, Kokain,\n Heroin und Methadon\u201d w\u00fcrde keines der \u201e248 nicht infizierten Kinder\u201d \nAIDS entwickeln (National Institute of Allergy and Infectious Diseases \n&amp; National Institute of Health 2001). Die NIH benennen jedoch keine \neinzige Studie, die jemals von einem einzigen AIDS-Baby berichtet h\u00e4tte,\n das von einer HIV-positiven Mutter geboren wurde, die keine Drogen \nnimmt, um die Behauptung auf seiner Internet-Seite zu beweisen, dass \n\u201eHIV AIDS verursacht\u201d. Die NIH erw\u00e4hnen auch keine AIDS-definierenden \nund andere Geburtsdefekte von HIV-freien \u201eCrack\u201d (Kokain)-Babys, die von\n HIV-freien, drogenabh\u00e4ngigen M\u00fcttern geboren werden. Solche F\u00e4lle aber \nsind in der Wissenschaftsliteratur erw\u00e4hnt (Toufexis 1991; Duesberg \n1992; Duesberg und Rasnick 1998).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zu jenen Studien, die von den NIH ausgesucht und \nverbreitet werden, zeigt die Wissenschaftsliteratur auf, dass fast alle \nAIDS-Babys in den USA und Europa von M\u00fcttern geboren werden, die \nentweder illegale Drogen oder HIV-Medikamente oder beides w\u00e4hrend der \nSchwangerschaft eingenommen haben (Duesberg and Rasnick 1998), (Punkt \n4.2a and 4.3d, e, Tabelle 7).\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3d Anti-HIV-Medikamente verursachen AIDS-definierende und  andere drogenspezifische Krankheiten &#8211; unabh\u00e4ngig von der Anwesenheit  von Antik\u00f6rpern gegen HIV im Organismus.<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das grunds\u00e4tzliche Problem jeder chemischen antiviralen \u201eTherapie\u201d \nist, dass die Zelle alle biochemischen Funktionen des Virus \u00fcbernimmt. \nGenau deshalb sind alle antiviralen Therapien zwangsl\u00e4ufig gegen Zellen \ngerichtet. Im Falle von HIV wird das Problem durch die ber\u00fcchtigte \nbiochemische Tr\u00e4gheit des HIV in Antik\u00f6rper-positiven Menschen und den \nextrem langsamen Verlauf der Vermehrung durch Infektion nur einer von \n500 T-Zellen verschlimmert (Tabelle 4). Daher gibt es in \nAntik\u00f6rper-positiven Menschen auch keine Mechanismen des HIV, die von \nDNA-Kettenterminatoren angegriffen werden k\u00f6nnten. Und darum sind auch \nalle Behandlungen, welche die DNA- oder Proteinsynthese von HIV mit \nDNA-Kettenterminatoren zu st\u00f6ren versuchen, in Wirklichkeit Hemmungen \nder Synthese von zellul\u00e4rer DNA oder zellul\u00e4ren Proteinen. Da aber ein \nEliminieren von einigen wenigen und auch nur latent infizierten Zellen \nklinisch nicht feststellbar ist, werden \u201etherapeutische\u201d Erfolge \n\u00fcblicherweise \u00fcber verschiedene Laborwerte, vor allem die \u201eViruslast\u201d, \nnicht aber \u00fcber die wiederhergestellte Gesundheit ermittelt (Ho et al \n1995; Wei et al 1995; Palella et al 1998; Hogg et al 2001). Schon der \nBegriff \u201eViruslast\u201d ist irref\u00fchrend, suggeriert er doch das \nVorhandensein eines hohen Titers an Viren, obwohl infekti\u00f6se Viren stets\n nicht nachweisbar sind. In Wirklichkeit beschreibt die \u201eViruslast\u201d eine\n Anzahl viraler DNA-Fragmente, die im Reagenzglas durch die \nPolymerase-Kettenreaktion (PCR) stark vermehrt werden aus der RNA von \nwenigen, antik\u00f6rperneutralisierten Viren oder aus der DNA der wenigen, \nlatent infizierten Zellen, die aus Patienten isoliert wurden (Tabelle \n4), (Duesberg 1993b; Duesberg and Bialy 1996). Trotzdem haben die \nAnti-HIV-Medikamente die unbeabsichtige Wirkung wirklicher \n\u201eAnti-Biotika\u201d [das heisst w\u00f6rtlich: \u201egegen das Leben\u201d, ML] aufgrund \nihrer generellen Giftigkeit allem Lebenden gegen\u00fcber. Als solche \nreduzieren sie die Belastung durch opportunistische mikrobielle \nErkrankungen, unter denen die meisten AIDS-Patienten leiden (Tabelle 1),\n (Cohen 1987; Palella et al 1998). Im folgenden werden wir in aller \nK\u00fcrze die prim\u00e4ren Wirkungen der DNA-Kettenterminatoren und \nProtease-Inhibitoren auf die Biochemie der Zelle zusammenfassen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) DNA Kettenterminatoren: Derzeit umfassen fast alle \nVerschreibungen von Anti-HIV-Medikamenten DNA-Kettenterminatoren, die \nurspr\u00fcnglich vor 40 Jahren, also lange vor AIDS, entwickelt wurden. Sie \nsollten in der Krebs-Therapie eingesetzt werden, um wachsende \nmenschliche Zellen durch den Abbruch der DNA-Synthese abzut\u00f6ten (Horwitz\n et al 1964). Ber\u00fccksichtigt man ihren Wirkmechanismus, so wirken die \nDNA-Kettenterminatoren unweigerlich giftig f\u00fcr die Zelle und daher auch \nf\u00fcr das Immunsystem, wie es auf die meisten anderen Chemotherapien \nzutrifft (Stedman&#8217;s Medical Dictionary 1982; Oliver 2000). Als diese \nStoffe im Jahre 1987 zum ersten Mal als Anti-HIV-Medikamente zugelassen \nwurden, geschah dies, obwohl ihre Giftwirkung auf das Immunsystem \n(\u201eKnochenmarks-Suppression\u201d) sofort festgestellt wurde (Kolata 1987; \nRichman et al 1987), siehe auch (Nussbaum 1990; Duesberg 1996b). Die \nunausweichliche Immunotxizit\u00e4t sowie die T\u00f6dlichkeit von AZT wurde \ninnerhalb von weniger als einem Jahr nach Zulassung als \nAnti-HIV-Medikament best\u00e4tigt (Kolata 1987; Richman et al 1987; Dournon \net al 1988; Mir and Costello 1988). Das Etikett einer Packung mit 100 mg\n AZT vom Hersteller Sigma Chemical Company, der nicht die Medizin \nbeliefert, weist auf die unzweifelhafte Giftigkeit des \nDNA-Kettenterminators AZT mit dem Totenkopf-Symbol hin (Abb. 4a).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis auf den heutigen Tag werden DNA-Kettenterminatoren \u00fcbrigens in \nDosen um die 500 mg pro Tag verabreicht (siehe Punkt 4.2 und weiter \nunten). Beispielsweise weist eine handels\u00fcbliche Apothekenflasche mit \n100 Kapseln von je 100 mg Retrovir (AZT) des Medizin-Lieferanten \nBurroughs-Wellcome seinen verstorbenen Benutzer (siehe unten) an: \n\u201eNehmen Sie f\u00fcnf mal t\u00e4glich eine Kapsel ein\u201d (siehe Abb. 4b). Die \nzellul\u00e4re Giftigkeit und die Giftwirkung auf den Menschen werden hier \nnicht erw\u00e4hnt. Sogar Schwangeren, die HIV-positiv sind, werden 500 mg \nAZT pro Tag ab dem vierten Monat der Schwangerschaft verordnet. \nHierdurch soll die Wahrscheinlichkeit der \u00dcbertragung von HIV auf die \nBabys um 17 % (von 25 auf 8 %), verringert werden. Der Preis daf\u00fcr: 100 %\n aller Schwangeren werden, zusammen mit ihrem noch ungeborenen Leben, \nmit AZT behandelt (Connor et al 1994), (siehe Tabelle 6 und besonders \nTabelle 7 f\u00fcr die Konsequenzen daraus).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii) HIV-Protease-Inhibitoren: Sie wurden entwickelt, um spezifisch  die auto-proteolytische Bearbeitung von HIV-Proteinen, die notwendig f\u00fcr  den HIV-Zusammenbau ist, zu verhindern (Fields 2001). Da aber kein  therapeutischer Effekt in jenen Dosierungen beobachtet werden konnte, in  denen diese Inhibitoren \u201edie HIV-Vermehrung im Reagenzglas blockieren\u201d  (The Durban Deklaration 2000), wurden Menschen die vier- bis f\u00fcnffachen  Mengen der Dosis verabreicht, die im Reagenzglas dem HIV die  Infekti\u00f6sit\u00e4t nehmen, das sind ein bis zwei Gramm dieser Inhibitoren pro  Tag (Rasnick 1997). Die hohen Dosen an Protease-Inhibitoren, die  derzeit den Patienten verabreicht werden, entsprechen mindestens dem  50-fachen der Dosis, die ben\u00f6tigt wird, um die in Zellen des  Verdauungstraktes vorhandene Aspartyl-Protease Kathepsin-D komplett zu  hemmen (Kalkulation basiert auf dem Roche-Pr\u00e4parat \u201eSequinarvir\u201d; der  Inhibitor \u201eRitonavir\u201d von Abbott ist gegen Kathepsin-D 1000 mal potenter  als Saquinavir), (Deeks et al 1997).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00e4use, in denen Kathepsin-D ausgel\u00f6scht wurde, entwickeln Magersucht;\n ihre Thymusdr\u00fcse und Milz werden massiv gesch\u00e4digt, es sind ein starker\n Verlust von T- und B-Zellen feststellbar. Diese M\u00e4use sterben 26 Tage \nnach ihrer Geburt (Saftig et al 1995). Daher k\u00f6nnen Protease-Inhibitoren\n mindestens drei AIDS-definierende Krankheiten verursachen: Anorexie \n(Gewichtsverlust), Mangel an T-Zellen sowie den Tod (siehe Punkt 4e). \nAbgesehen davon ist Durchfall sowohl eine AIDS-definierende Erkrankung \n(Centers for Disease Control 1985, 1986, 1987), als auch ein weit \nverbreitetes Problem, das mit all diesen Protease-Inhibitoren einher \ngeht (Tabelle 6).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iii) Medikamenten-Cocktails: AZT und andere DNA-Kettenterminatoren \nsind heute \u00fcblicher Weise mit Protease-Inhibitoren zu \nMedikamenten-\u201eCocktails\u201d zusammengemixt (Ho 1995; Palella et al 1998; \nDay 2000; Stolberg 2001). Die t\u00e4gliche Dosis dieser Gemische besteht aus\n einem Gramm oder mehr an DNA-Kettenterminatoren pro Patient mit \nklinischen Symptomen sowie einem halben Gramm f\u00fcr symptomlose \nHIV-Positive (Stolberg 2001) (siehe auch Punkt 4.2b). Dies entspricht \n1,5-3\u00d7106 Molek\u00fclen von DNA-Kettenterminatoren pro K\u00f6rperzelle!\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir werden nun Beweise daf\u00fcr vorlegen, dass Anti-HIV-Medikamente \nAIDS-definierende und andere Krankheiten sowie den Tod verursachen. Sie \ntun dies sowohl bei Anwesenheit (i), als auch bei Abwesenheit von HIV \n(ii) im Organismus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) Erkrankungen und Todesf\u00e4lle in HIV-Positiven, die mit \nAnti-HIV-Medikamenten behandelt wurden: Direkt nach der Einf\u00fchrung der \nAZT-Therapie im Jahre 1987 verzehnfachte sich bei den britischen Blutern\n die Sterberate. Das sorgte acht Jahre sp\u00e4ter in der Wissenschaftspresse\n f\u00fcr Schlagzeilen, weil 1995 eine Studie erschien, in der die Autoren \nHIV f\u00fcr das Sterben verantwortlich machten (Darby et al 1995). In die \ngleiche Richtung ging ein Artikel des Herausgebers von Nature, \u201eMore \nconviction on HIV and AIDS\u201d [Mehr Gewissheit \u00fcber HIV und AIDS, ML], \n(Maddox 1995). Auch der Herausgeber vom Lancet fragte in einem \nEditorial: \u201eWill Duesberg now concede defeat\u201d [Wird Duesberg nun seine \nNiederlage zugeben?, ML], (Horton 1995)?\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Arbeit von Darby et al basierte auf der Tatsache, dass die  Verzehnfachung der Todesrate der Bluter, die in Abbildung 5 dargestellt  ist, nur unter HIV-positiven Blutern, unabh\u00e4ngig vom Grad der  Bluterkrankheit statt fand. Die Sterblichkeit unter H\u00e4mophilen verh\u00e4lt  sich normaler Weise proportional zur Schwere der Erkrankung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch 1987 waren bereits Empf\u00e4nger von Blutspenden und \u201eFaktor VIII\u201d  f\u00fcr Bluter seit langer Zeit infiziert, die meisten von ihnen bereits vor  dem Jahr 1984 (etwa 75 % in den USA), weil ab 1984 alle Blutpr\u00e4parate  per HIV-Antik\u00f6rpertest kontrolliert und infizierte aus dem Verkehr  genommen wurden (Duesberg 1995c, 1996a). Abgesehen davon ist die  Sterblichkeit unter Blutern von den siebziger Jahren bis 1987 stetig  angestiegen &#8211; trotz des Erscheinens von HIV (Duesberg 1995c)! Daher war,  ob 1987 oder danach, nicht HIV, sondern AZT der einzige t\u00f6dliche  Risikofaktor f\u00fcr Bluter, der neu war.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"309\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids11_01_257445b925.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4164\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids11_01_257445b925.jpg 200w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids11_01_257445b925-194x300.jpg 194w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids11_01_257445b925-97x150.jpg 97w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids11_01_257445b925-41x64.jpg 41w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Darby\n et al gaben in ihrer Studie zu, dass \u201eprophylaktische Therapien, \nentweder gegen PCP oder mit Zidovudine (AZT) seit 1989 sehr h\u00e4ufig bei \nHIV-infizierten Blutern eingesetzt wurden (genauer: seit 1987)\u201d. Auch \nder Herausgeber von Nature f\u00fchrte aus, dass \u201eDarby et al darin versagt \nhaben, die Therapien in allen Details darzustellen\u201d (Maddox 1995). Die \nHypothese von der Sterblichkeit durch AZT kann nat\u00fcrlich auch erkl\u00e4ren, \nwarum die Verzehnfachung unabh\u00e4ngig vom Grad der Bluterkrankheit abhing,\n wie Daby et al beobachtet haben. Trotzdem akzeptierte Nature keine \nandere Erkl\u00e4rung f\u00fcr das Sterben. Ganz besonders weigerte man sich, eine\n solche Erkl\u00e4rung von \u201ejenen\u201d zu akzeptieren, \u201ewelche die fortlaufende \nund lang andauernde Kontroverse \u00fcber die Rolle von HIV bei AIDS \nherbeigef\u00fchrt haben, also insbesondere Dr. Peter Duesberg aus Berkeley, \nKalifornien\u201d (Maddox 1995). Der Lancet akzeptierte eine Antwort auf \nseinen Artikel, in dem dargelegt wurde, dass die Behandlung mit AZT der \nwahrscheinliche Grund f\u00fcr den pl\u00f6tzlichen Anstieg der Sterberate bei \nBlutern war (Duesberg 1995d).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Forschern der NIH zufolge hat eine Therapie mit AZT die Sterblichkeit  bei H\u00e4mophilen in den USA im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen um  den Faktor 2,7 und ihr AIDS-Risiko um den Faktor 4,5 ansteigen lassen  (Goedert et al 1994; Duesberg 1995c). In der medizinischen Literatur  werden viele weitere Beispiele f\u00fcr AIDS-definierende und andere  Erkrankungen sowie Todesf\u00e4lle genannt, die unter HIV-positiven  Symptomlosen und oder AIDS-Patienten auftauchten, wenn diese Menschen  mit Anti-HIV-Medikamenten behandelt wurden. In Kontrollgruppen von nicht  mit diesen Mitteln behandelten Menschen wurde dies nicht beobachtet,  was zum Teil in Tabelle 6 zusammengefa\u00dft ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der\n Fall Cesar Schmitz aus Miami, verheiratet mit einer HIV-negativen Frau \nund Vater eines HIV-negativen gesunden Kindes, ist ein Beispiel f\u00fcr \ndiese Sterblichkeit, die mit AZT assoziiert ist und ansonsten in der \nmedizinischen Literatur nicht erw\u00e4hnt wird (Duesberg 1996b). Seine Frau \nTeresa f\u00fchrte \u00fcber die Krankengeschichte ihres Mannes derart detailliert\n Buch, dass wir daraus zitieren wollen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im M\u00e4rz 1992 wurde der symptomlose Schmitz bei einem medizinischen \nRoutinetest HIV-positiv getestet. Daraufhin setzte ihn sein Arzt unter \nDruck, mit der AIDS-Prophylaxe durch AZT zu beginnen (Abb. 4b). \nUnmittelbar nach Beginn der AZT-Behandlung entwickelten sich bei Schmitz\n folgende Symptome: \u201e\u00dcbelkeit, Durchfall und Gewichtsverlust.\u201d 1994 \nentschied Schmitz \u201egegen den Willen seines Arztes\u201d, die AZT-Behandlung \nabzubrechen. \u201eWie durch ein Wunder waren alle Symptome urpl\u00f6tzlich \nverschwunden\u201d (Duesberg 1996b). Doch 1998 entwickelten sich bei Schmitz \nein Lymphom &#8211; eine typische \u201eNebenwirkung\u201d von AZT, die bei 46 % der \nPatienten 36 Monate nach Beginn der Therapie auftritt (Pluda et al \n1990). Wegen des Lymphoms und unter dem Druck seines Arztes begann \nSchmitz erneut mit der AZT-Therapie. Innerhalb einiger Monate war er \n\u201egel\u00e4hmt\u201d, litt unter \u201eunertr\u00e4glichen Kr\u00e4mpfen\u201d und wurde inkontinent. \nDie wahrscheinliche Ursache f\u00fcr diese Symptome liegt in mitochondrialen \nFunktionsst\u00f6rungen, wie in Tabelle 6 erw\u00e4hnt. Der Arzt von Cesar Schmitz\n bezeichnete die Symptome als \u201eNebenwirkungen eines der von ihm \neingenommenen Medikamente\u201d. Schmitz verstarb im Oktober 1998 (Quelle: \npers\u00f6nliche Kommunikation mit T. Schmitz).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii) Erkrankungen und Todesf\u00e4lle bei HIV-freien Menschen und Tieren \nunter Anti-HIV-Therapie: Tabelle 7 listet die seltenen Studien auf, die \nsich mit Erkrankungen und Todesf\u00e4llen bei HIV-freien Menschen und Tieren\n befassten, die mit AIDS-Medikamenten behandelt wurden. Da alle \nHIV-positiven Schwangeren w\u00e4hrend der letzten sechs Monate der \nSchwangerschaft mit AZT behandelt werden, um die nat\u00fcrliche \nHIV-\u00dcbertragung von der Mutter auf das Kind zu 25 bis 50 % der \nNeugeborenen zu reduzieren, werden von diesen ausnahmslos mit AZT \nbehandelten M\u00fcttern zur H\u00e4lfte HIV-negative Kinder geboren (Connor et al\n 1994; The Durban Declaration 2000). Tabelle 7 listet zwei seltene \nStudien auf, in denen die Erkrankungen dieser HIV-freien, aber mit AZT \nbehandelten Babys erw\u00e4hnt werden. Sie leiden an Fieber, \nLungenentz\u00fcndungen, Blutarmut und mitochonrialen Fehlfunktionen. Tabelle\n 7 listet auch Studien auf, in denen zahlreiche Erkrankungen und \nTodesf\u00e4lle in HIV-freien Tieren erw\u00e4hnt werden, wenn diese Tiere mit AZT\n behandelt werden. Alle diese Studien an Tieren wurden erst nach der \nZulassung von AZT f\u00fcr die Behandlung von Menschen ver\u00f6ffentlicht \n(m\u00f6glicherweise deshalb, weil es ohnehin beinahe unm\u00f6glich ist, eine \neinmal erteilte Zulassung wieder zur\u00fcck zu ziehen), und nur in \nspezialisierten Wissenschaftszeitschriften. Daher sind die Ergebnisse \ndieser Studien weitgehend unbekannt, \u00fcber sie wurde weder in der \nMedizin- noch in der Publikumspresse berichtet.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Erkrankungen, die spezifisch f\u00fcr Anti-HIV-Medikamente und in der \nTabelle 6 und 7 zusammen gefasst sind, unterst\u00fctzen die Hypothese, dass \nAnti-HIV-Medikamente mindestens notwendig sind, um bei Anwesenheit von \nHIV AIDS-definierende Erkrankungen zu entwickeln. In Abwesenheit von HIV\n sind die Medikamente sogar allein ausreichend, um die meisten \nAIDS-definierenden sowie drogenspezifische Erkrankungen und den Tod \nherbei zu f\u00fchren. Weil rund 450.000 US-B\u00fcrger mit DNA-Kettenterminatoren\n und Protease-Inhibitoren behandelt werden, und zwar als Prophylaxe oder\n als AIDS-Therapie (siehe oben), k\u00f6nnten diese Medikamente allein \nausreichen, um all jede 43.158 neuen AIDS-F\u00e4lle im Jahr 2001 in den USA \nhevor gerufen zu haben (Centers for Disease Control and Prevention \n2001).\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.3e Das Dilemma der AIDS-Therapien: Verz\u00f6gern  Anti-HIV-Medikamente, die AIDS-definierende und andere Erkrankungen  hervorrufen, tats\u00e4chlich die Entwicklung von AIDS und reduzieren sie die  Sterblichkeit?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Trotz der unvermeidlichen Toxizit\u00e4t der Anti-HIV-Mittel beteuern die \n5.000 Unterzeichner der Durban Declaration, dass \u201eMedikamente, welche \ndie HIV-Vermehrung im Reagenzglas blockieren, auch\u201d (i) \u201edie Entwicklung\n von AIDS verz\u00f6gern\u201d und (ii) \u201edie Sterberate an AIDS um mehr als 80 % \nreduziert haben\u201d. Leider haben die Autoren der Deklaration keine Belege \nin Form von Referenzen zu kontrollierten Studien benannt, die ihre \nBehauptung beweisen k\u00f6nnten. Dennoch geben sie zu, dass \u201ees sehr wichtig\n ist, neue antivirale Medikamente zu entwickeln, die \u2026 weniger \nNebenwirkungen haben\u201d (The Durban Declaration 2000). Da viele \u00c4rzte die \nSichtweise der Deklaration teilen, werden wir hier nach Beweise f\u00fcr \ndiese Behauptungen suchen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) Kontrollierte Studien, welche die F\u00e4higkeit von \nAnti-HIV-Medikamenten untersuchen, die \u201eSterblichkeit zu reduzieren\u201d und\n \u201edie Entwicklung von AIDS zu verz\u00f6gern\u201d: Die Studie zur Lizensierung \nvon AZT, die 1987 von den NIH in Zusammenarbeit mit dem Hersteller \nBurroughs Wellcome in den USA durchgef\u00fchrt wurde, war die erste \nPlacebo-kontrollierte Studie, um die F\u00e4higkeit von AZT zu \u00fcberpr\u00fcfen, \ndie Sterberate von AIDS-Patienten zu senken (Fischl et al 1987; Richman \net al 1987). Die Fischl-Studie zeigte, dass nach vier Monaten AZT einer \nvon 145 Patienten gestorben war, wohingegen 19 der 139 Personen aus der \nPlacebo-Gruppe starben. Die Studie interpretierte dies als Beweis f\u00fcr \ndurch AZT reduzierte Sterblichkeit. Diese Interpretation ber\u00fccksichtig \naber nicht, dass von den \u00dcberlebenden der vier AZT-Monate 30 Menschen \nnur mittels mehrfacher Bluttransfusionen am Leben gehalten werden \nkonnten, da die Anzahl ihrer roten Blutk\u00f6rperchen durch AZT stark \nabgesunken war, und zwar unterhalb eines \u00fcberlebensnotwendigen Levels \n(Fischl et al 1987; Duesberg 1992). Daher w\u00e4ren ohne diese \nlebensrettenden Transfusionen 30 weitere Menschen aus der AZT-Gruppe an \nAn\u00e4mie gestorben. Abgesehen davon waren bei vielen AZT-Empf\u00e4ngern \nlebensbedrohliche Knochenmarkssch\u00e4den, Neutropenie [Verminderung einer \nGruppe wei\u00dfer Blutzellen, ML], Makrozytose [Vergr\u00f6\u00dferung von Roten \nBlutzellen, ML], Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Myalgien \n[Muskelschmerzen, ML] diagnostiziert &#8211; Erkrankungen, die keine gute \nPrognose f\u00fcr das weitere \u00dcberleben der Patienten darstellten (Richman et\n al 1987). Und in der Tat konnte die Folgestudie die niedrige \nSterblichkeit (1\/145) aus den ersten vier Monaten AZT-Therapie nicht \nwiederholen. Statt dessen wurde festgestellt, dass der Nutzen von AZT \nbez\u00fcglich des \u00dcberlebens der Patienten nach den vier Monaten der ersten \nStudie rapide sank. Nach 21 Monaten waren 42 % der ersten AZT-Gruppe und\n 35 % der Kontrollgruppe verstorben. Die Patienten der Kontrollgruppe \nwaren zu diesem Zeitpunkt seit 12 Monaten \u201eaus Mitgef\u00fchl\u201d ebenfalls auf \nAZT gesetzt worden (Fischl et al 1989). Folglich konnte die \nPlacebo-kontrollierte Zulassungsstudie nicht beweisen, dass AZT \u201ebei \nAIDS die Sterblichkeit\u201d im Vergleich zu unbehandelten Patienten \u201eum mehr\n als 80 % reduziert\u201d.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die F\u00e4higkeit von AZT, \u201edie Entwicklung von AIDS zu verz\u00f6gern\u201d, wurde\n im Jahre 1994 von der gr\u00f6\u00dften Placebo-kontrollierten Studie dieser Art \nuntersucht, der britisch-franz\u00f6sichen Concord-Studie (Seligmann et al \n1994). Die Studie erfasste 1749 HIV-positive Menschen &#8211; zumeist \nm\u00e4nnliche Homosexuelle. Diese 1749 Menschen wurden in Untergruppen \nunbehandelter und mit AZT behandelter Menschen aufgeteilt, um das \nEintreten von AIDS und Sterblichkeit zu bestimmen. 1994 lautete das \nErgebnis dieser Studie: AZT ist nicht in der Lage, vor AIDS zu sch\u00fctzen \nund erh\u00f6ht die Sterblichkeit seiner Benutzer um 25 %. Daher kam sie zu \ndem Schlu\u00df, \u201edass diese Ergebnisse von Concorde nicht zu einem \nfr\u00fchzeitigen Einsatz von Zidovudine (AZT) bei symptomfreien \nHIV-infizierten Erwachsenen ermutigen\u201d (Seligmann et al 1994). Daher \nkann von einer \u201eGewissheit\u201d durch kontrollierte Studien, dass \nAnti-HIV-Medikamente \u201edie Sterblichkeit an AIDS\u201d und \u201edie Entwicklung \nvon AIDS reduzieren\u201d, keine Rede sein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii) Unkontrollierte Studien, welche die Sterblichkeit von  HIV-Positiven unter Anti-HIV-Medikation untersuchen: Ungeachtet der  entmutigenden Ergebnisse der kontrollierten Studien haben die  AIDS-Forscher die zuletzt entwickelten Anti-HIV-Medikamentencocktails  daf\u00fcr gelobt, diese seien f\u00fcr einen \u201eR\u00fcckgang von Erkrankung und  Sterblichkeit\u201d verantwortlich (Palella et al. 1998). Die Beweise daf\u00fcr  basieren jedoch auf unkontrollierten Studien, die untersucht haben, wie  lange HIV-Positive klinisch gesunde Menschen, haupts\u00e4chlich aus  AIDS-Risikogruppen, unter verschiedenen AIDS-Medikamenten \u00fcberleben. Die  gr\u00f6\u00dfte und einflu\u00dfreichste dieser Studien wurde von Palella et al  (1998) durchgef\u00fchrt. Sie untersuchte 1255 mit Anti-HIV-Medikamenten  behandelte \u201ePatienten, von denen jeder mindestens eine T4-Messung unter  100 aufzuweisen hatte\u201d aus neun Kliniken in den USA. Alle \u201ePatienten\u201d  bedurften keiner station\u00e4ren Behandlung und wiesen keine AIDS-Symptome  auf: \u201ePatienten, die vor Studienbeginn oder in den ersten 30 Tagen eine  Cytomegalovirus-Infektion der Netzhaut, Infektionen durch Bakterien aus  den Mycobakterium avium-Komplex oder eine aktive  P.carinii-Lungenentz\u00fcndung aufwiesen, wurden von der Studie  ausgeschlossen.\u201d Eine \u00e4hnliche Studie aus dem Jahr 2001 untersuchte  1.219 HIV-positive, mit Anti-HIV-Medikamenten behandelte Kanadier, die  T4-Werte unter 200 Zellen pro ml Blut hatten. 87 % von ihnen waren  AIDS-frei (Hogg et al 2001). Keine dieser Studien erw\u00e4hnt eine  unbehandelte Kontrollgruppe. Auf dieser Basis fand die Palella-Studie  heraus, dass die Sterblichkeit von anf\u00e4nglich symptomfreien  HIV-positiven Menschen, die mit neuen Anti-HIV-Cocktails behandelt  wurden, bei 8,8 % (\u201e8,8 pro 100 Personenjahre\u201d) lag. Die Hogg-Studie kam  auf den Wert von 6,7 %. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch in Abwesenheit einer nicht behandelten Kontrollgruppe k\u00f6nnen die\n Effekte der neuen Anti-HIV-Medikamente auf HIV-positive Konsumenten \nhinsichtlich Erkrankung und Sterblichkeit durch Ergebnisse solcher \nStudien nicht wissenschaftlich bestimmt werden. Die durchschnittliche \nj\u00e4hrliche Sterberate aller HIV-Positiver auf diesem Palneten [inklusive \nder mit den Anti-HIV-Cocktails behandelten Minderheit (The Durban \nDeclaration 2000)] hingegen kann f\u00fcr das Jahr 2000 gesch\u00e4tzt werden, das\n genau zwischen die beiden Studien f\u00e4llt, basierend auf Daten der WHO \nund der Durban Declaration. F\u00fcr das Jahr 2000 berichten WHO und Durban \nDeclaration unisono \u00fcber 34,3 Millionen Menschen \u201edie mit HIV leben\u201d, \ndie WHO meldet 471.451 AIDS-F\u00e4lle f\u00fcr 2000 (World Health Organization \n2001b). (Um diese Zahl zu erhalten, haben wir die kumulierten [seit den \nAnf\u00e4ngen von AIDS angesammelten, ML] Fallzahlen der WHO des Jahres 1999 \nvon denen des Jahres 2000 subtrahiert, siehe auch Tabelle 4). Daher \nl\u00e4ge, selbst wenn man annimmt, dass alle neuen AIDS-F\u00e4lle des Jahres \n2000 t\u00f6dlich verlaufen w\u00e4ren, die Rate der Sterblichkeit von \nHIV-Positiven weltweit bei 1,4% &#8211; und damit 4-6 Mal niedriger als die \nSterblichkeit von 6,7-8,8% der mit Anti-HIV-Medikamenten behandelten \nPatienten aus den o.g. Studien in Kanada und den USA. Daher stehen \nBehauptungen, diese Cocktails reduzierten die Sterblichkeit und \nverz\u00f6gerten AIDS, seltsamerweise im Widerspruch zu AIDS-Fakten, die von \nder WHO und der Durban Declaration selbst geliefert werden. Im Gegensatz\n zu diesen Behauptungen kommen die oben angef\u00fchrten kontrollierten und \nunkontrollierten Studien zu dem Ergebnis, dass Anti-HIV-Medikamente \n(vielleicht zusammen mit Drogen) die Sterblichkeit von HIV-Positiven um \ndas 4-6-fache erh\u00f6hen. Es scheint, als w\u00e4ren Anti-HIV-Therapien keine \nVerschreibungen gegen, sondern Rezepte f\u00fcr AIDS.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iii) Skepsis gegen Anti-HIV-Medikamente seitens des medizinischen Establishments\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in Abwesenheit von wissenschaftlich kontrollierten Studien, \nwelche die Giftigkeit der neuen Anti-HIV-Medikamente bewiesen h\u00e4tten, \nhaben viele AIDS-\u00c4rzte und Forscher vor deren zahllosen toxischen \nWirkungen gewarnt. Selbst die Durban Declaration ruft nach Medikamenten,\n die \u201eweniger Nebenwirkungen haben\u201d. Zum Beispiel schrieb der \nHIV-Ko-Entdecker Jay Levy im Lancet: \u201eWarnung: Sollen wir eine \nHIV-Infektion wirklich fr\u00fchzeitig therapieren? \u2026 Kein Krebs-Patient \nnimmt drei oder viel chemotherapeutische Mittel auf Lebenszeit. Was \n\u00fcbersehen wird \u2026 ist, dass diese Medikamente giftig sein k\u00f6nnen und die \nnat\u00fcrliche Immunantwort auf HIV direkt unterdr\u00fccken.\u201d (Levy 1998) Auch \nder Retrovirusforscher Etienne de Harven beschreibt die Therapie von \nAIDS mit DNA-Kettenterminatoren als eine \u201eso genannte Therapie, \nschlimmer als die Krankheit selbst!\u201d (de Harven 1999).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wegen dieser Besorgnis um die Giftigkeit der Anti-HIV-Medikamente \nhaben die \u00c4rzte j\u00fcngst \u201estrukturierte Therapiepausen\u201d (Lori et al 2000) \nund \u201eMedikationsurlaub\u201d (Christensen 2000) eingef\u00fchrt. So soll den \nPatienten erm\u00f6glicht werden, sich von den toxischen Nebenwirkungen der \nDNA-Kettenterminatoren wie AZT, ddI und d4T sowie von denen der \nProtease-Inhibitoren zu erholen, die verschrieben werden, um HIV zu \nt\u00f6ten. Kendall Smith vom New Yorker Hospital Conell Medical Center fa\u00dfte\n das Problem so zusammen: \u201eHeute ist die Krankheit einerseits \nlebensbedrohlich (er sagte nicht, HIV sei lebensbedrohlich), \nandererseits haben die uns zur Verf\u00fcgung stehenden Medikamente ein \nlebendsbedrohendes Potential an Giftwirkung. Das l\u00e4sst uns die Wahl \nzwischen Regen und Traufe.\u201d (Christensen 2000)\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angesichts dieses Dilemmas hat die US-Regierung ein Gremium von \nAIDS-Wissenschaftlern eingesetzt, um die toxischen Wirkungen der \nantiviralen Medikation zu \u00fcberdenken und gab Empfehlungen zur \nEinschr\u00e4nkung des Verschreibens von Anti-HIV-Medikamenten heraus, die in\n der New York Times ver\u00f6ffentlicht wurden (Altman 2001b):\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEine lange aufrechterhaltene Strategie wurde ver\u00e4ndert. Offizielle \nder Bundesgesundheitsbeh\u00f6rden empfehlen nun, dass eine AIDS-Therapie so \nlange wie m\u00f6glich bei symptomlosen Patienten hinausgez\u00f6gert wird, weil \ndie Bedenken \u00fcber die Giftwirkung dieser Therapien steigen. \u2026 Die \nBedenken sind k\u00fcrzlich noch einmal angewachsen, als aufgrund von \nNervensch\u00e4den, Knochenerweichung und ungew\u00f6hnlichen Fettansammlungen an \nHals und R\u00fccken sowie Diabetis und einigen weiteren Nebenwirkungen der \nBehandlung die Bedenken gewachsen. Viele Patienten haben gef\u00e4hrlich hohe\n Spiegel an Cholesterin und anderen Blutfetten entwickelt, so da\u00df Anlass\n zur Sorge besteht, dass sie Opfer einer anderen Epidemie werden: den \nHerzerkrankungen. \u2026 Dr. Fauci, der Vize-Vorsitzende des Gremiums, sagte \nin einem Interview: \u201aWir empfehlen ein deutlich zur\u00fcckhaltendes \nBehandlungsprofil.&#8216; \u201d [Nach Auffassung des Gremiums] \u201egibt es \u00fcber die \nbestm\u00f6gliche Behandlungsweise von HIV-infizierten Individuen nocht viel \nzu lernen.\u201d\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist schwer zu verstehen, warum 14 Jahre nach Einf\u00fchrung der \nDNA-Kettenterminatoren als HIV-Therapie vergingen, bis AIDS-Forscher \nschlie\u00dflich zu diesen Beobachtungen und zur Ver\u00f6ffentlichung eines \nderartigen Statements \u00fcber die \u201eNebenwirkungen\u201d dieser Medikamente \nkamen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im April 2001 erg\u00e4nzte die FDA [Federal Drug Administration; \nArzneimittelzulasungsbeh\u00f6rde, ML] die obige Empfehlung, indem sie \nArzmeimittelhersteller \u201eanwies, ihre euphorischen Werbekampagnen f\u00fcr \nAIDS-Medikamente zu m\u00e4\u00dfigen, und nannte diese \u201airref\u00fchrend&#8216; \u2026 weil sie \neine gr\u00f6\u00dfere Wirksamkeit versprechen als tats\u00e4chlich bewiesen ist, oder \naber sie die Risiken dieser Medikamente herunterspielten\u201d (Russel 2001) &#8211;\n auch dies erst sage und schreibe 14 Jahre nach der Zulassung dieser \nMedikamente f\u00fcr momentan 450.000 Amerikaner. Viele andere unabh\u00e4ngige \nBeobachter haben diese \u201e180-Grad-Drehung\u201d der AIDS-Forscher (Day 2000) \nvom \u201eHIV hart und fr\u00fch treffen\u201d [\u201eHit HIV early and hard\u201d, ML] (Ho 1995)\n hin zu einem Reduzieren, Verz\u00f6gern und Aussetzen sowie sogar die \nZur\u00fccknahme einiger Mittel (Altman 2001c) Associated Press 2001) seitdem\n kommentiert. Selbst konservative, nicht wissenschaftliche Medien wie \ndas Mothering-Magazin warnen mittlerweile werdende M\u00fctter vor der \nEinnahme antiviraler Mittel w\u00e4hrend der Schwangerschaft durch \nherzzerrei\u00dfende Berichte \u00fcber die klinischen Konsequenzen f\u00fcr die Babys.\n Diese Medien warnen auch vor dem irref\u00fchrenden Druck zur Einnahme der \nDNA-Kettenzerst\u00f6rer, der seitens der medizinischen und amtlichen \nAutorit\u00e4ten auf die M\u00fctter ausge\u00fcbt wird (Farber 1998; Gerhard 2001; \nHodgkinson 2001).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch trotz einer Mehrzahl an Beweisen gegen den Nutzen von \nAnti-HIV-Medikamenten werden diese in keinen Land der Welt in ihrer \nZulassung eingeschr\u00e4nkt oder gar verboten, mit Ausnahme von S\u00fcdafrika \n(Cherry 2000).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"550\" height=\"530\" src=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids13_01_eabe605866.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4165\" srcset=\"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids13_01_eabe605866.jpg 550w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids13_01_eabe605866-300x289.jpg 300w, https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/csm_aids13_01_eabe605866-150x145.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.4 Voraussage 3: AIDS-Erkrankungen und Epidemien begrenzen sich nicht selbst \u00fcber erworbene Immunit\u00e4t<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Drogen-Hypothese sagt voraus, dass sich AIDS nicht \u00fcber erworbene  Immunit\u00e4t selbst begrenzt. Und in der Tat gibt es nach 20 Jahren  AIDS-Forschung weder einen Beweis f\u00fcr eine individuelle Immunit\u00e4t gegen  AIDS, noch f\u00fcr eine Selbstbegrenzung irgendeiner dieser AIDS-Epidemien  (World Health Organization 1999; The Durban Declaration 2000; Centers  for Disease Control and Prevention 2001), (sh. Abb. 1a, c). Entsprechend  der Durban Declaration \u201eist kein Ende in Sicht\u201d. Tats\u00e4chlich aber pa\u00dft  der zeitliche Ablauf der gegenw\u00e4rtigen AIDS-Epidemien exakt zum  zeitlichen Ablauf chemisch verursachter Erkrankungen, welche sich nicht  selbst begrenzen, wie beispielsweise der amerikanischen Drogen-Epidemie  aus Abbildung 2, sowie den Epidemien des Rauchen und des Lungenkrebses  aus Abbildung 3b.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.5 Voraussage 4: Trotz HIV kein AIDS in Abwesenheit sowohl antiviraler Therapien, als auch von Drogen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um diese Voraussage zu \u00fcberpr\u00fcfen, m\u00fcssen HIV-Antik\u00f6rper-positive \nMenschen gefunden werden, die keine Drogen nehmen und die \ndurchschnittliche und hypothetische Latenzzeit von HIV hin zu AIDS von \nf\u00fcnf bis zehn Jahren \u00fcberleben. (Punkt 3, Tabelle 4). Folgende Beispiele\n erf\u00fcllen diese Bedingungen:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2002 berichtete der San Francisco Chronicle \u00fcber eine kleine \nGruppe von Langzeit\u00fcberlebenden von HIV, die frei von Drogen und frei \nvon AIDS-Symptomen waren. Unter ihnen ist ein gesunder K\u00fcnstler, der \nseit 23 Jahren HIV-positiv ist (basierend auf eingefrorenen Blutproben).\n Er wurde \u201evon seinen \u00c4rzten gescholten, weil er sich weigerte, die \nAIDS-Medikamente einzunehmen\u201d (Hendrix 2002). Des Weiteren gab es ein \nweibliches, HIV-positives Baby im Alter von einem Jahr, das mit AZT \nbehandelt wurde und an starken Muskelschmerzen, Schlaflosigkeit, \n\u00dcbelkeit und Wachstumsversagen litt. Nach der Absetzung von AZT im Jahr \n1992, was aufgrund unserer Hypothese erfolgte, begann sie sofort, sich \nzu erholen (Duesberg 1996b). Heute, im Alter von elf Jahren, ist sie ein\n v\u00f6llig normales und gesundes Kind und au\u00dferdem eine der \nF\u00fchrungsspielerinnen in der Fu\u00dfballmannschaft ihrer Schule (Quelle: \nSheryl and Steve Nagel, pers\u00f6nliche Kommunikation). Au\u00dferdem berichtete \ndas Magazin People k\u00fcrzlich \u00fcber eine gesunde Frau, die seit gesch\u00e4tzten\n 15 Jahren HIV-positiv ist und \u201ekeine Medikamente braucht\u201d. Sie hat in \nder Zwischenzeit eine Selbsthilfegruppe namens \u201eCenter for Positive \nConnections\u201d [Zentrum f\u00fcr positive Verbindungen, ML] f\u00fcr HIV-positive \nHeterosexuelle in Miami gegr\u00fcndet (Cheakalos and Rosza 2002). In Los \nAngeles hat Christine Maggiore, HIV-positiv seit 1992, zwei sehr gesunde\n Kinder zur Welt gebracht, die heute ein und f\u00fcnf Jahre alt sind, und \nsie hat nie Anti-HIV-Medikamente genommen. Maggiore, eine fr\u00fchrere \nAIDS-Beraterin, hat ebenfalls eine Selbsthilfegruppe gegr\u00fcndet, \u201eAlive \nand Well\u201d [Lebendig und wohlauf, ML]. Sie hat auch ein Buch geschrieben:\n What if everything you thought you knew about AIDS was wrong? [Was, \nwenn alles, was Du dachtest \u00fcber AIDS zu wissen, falsch w\u00e4re?]. Dieses \nBuch ist eine Anleitung f\u00fcr HIV-Positive, keine Anti-HIV-Medikamente \neinzunehmen (Maggiore 2000). Im Anhang finden sich 34 Briefe von \nMaggiore-Sch\u00fclern, die ausnahmslos seit \u00fcber 10 Jahren mit HIV leben, \naber entweder keine Anti-HIV-Medikamente nehmen, oder selbige inzwischen\n abgesetzt haben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst HIV-AIDS-Forscher haben wohl eher unabsichtlich unsere \nVoraussage, da\u00df kein AIDS in drogen- und medikamentenfreien \nHIV-Positiven auftritt, best\u00e4tigt. Bespielsweise schrieb David Ho, \nUnterzeichner der Durban Declaration, dass in einer Gruppe \n\u201eLangzeit\u00fcberlebender\u201d von HIV, die in seinem Labor untersucht wurden, \n\u201ekeiner jemals antiretrovirale Therapien erhalten\u201d habe (Cao et al \n1995). In einer parallelen Ver\u00f6ffentlichung machten Pantaleo et al die \ngleiche Beobachtung bei der Untersuchungen von \nLangzeit-\u201enicht-Progressoren\u201d von HIV (Pantaleo et al 1995). Ho et al \nhaben das Langzeit\u00fcberleben k\u00fcrzlich auf spezielle menschliche Proteine \nnamens \u201eDefensine\u201d zur\u00fcckgef\u00fchrt (Zhang et al 2002), jedoch pers\u00f6nlich \nanerkannt, dass alle Langzeit\u00fcberlebenden Anti-HIV-Therapien vermeiden \n(Quelle: David Ho, pers\u00f6nliche Kommunikation). Hier wundert man sich \nschon, warum Menschen \u00fcberhaupt krank werden k\u00f6nnen, wenn doch das \nmenschliche Genom \u201eDefensine\u201d [\u201eVerteidigungs-Proteine\u201d, ML] produzieren\n kann!\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Munoz ist nachzulesen, dass es in der gr\u00f6\u00dften von Seiten der  Bundesregierung [der USA, ML] initiierten Studie \u00fcber  AIDS-Risikofaktoren bei m\u00e4nnlichen Homosexuellen (\u201eMACS\u201d) keinen  einzigen Langzeit\u00fcberlebenden gab, der jemals AZT benutzt hatte (Munoz  1995). Fahey et al beobachteten, dass innerhalb einer Gruppe m\u00e4nnlicher  Homosexueller mit weniger als 200 T-Zellen pro Mikroliter Blut \u201e45 %  derjenigen, die mindestens 3 Jahre lang frei von AIDS blieben, nachdem  ihre CD4+ Zellen unter 200 \u00d7 106\/l gefallen waren, niemals diese  (Anti-HIV-) Medikamente eingenommen hatten\u201d (Hover et al 1995). Laut  einem Universit\u00e4ts-Magazin haben die AIDS-Forscher Abrams und Levy von  der Universit\u00e4t Kalifornien in San Fransisco 1998 vor ihren  Medizinstudenten einen Vortrag \u00fcber drogen- und medikationsfreie  Langzeit\u00fcberlebende von HIV gehalten (Tanaka 1996; Duesberg and Rasnick  1998). Levy publizierte auch im Jahr 1998 in einem Artikel im Lancet,  dass eine \u201eeffektive antivirale Immunreaktion charakteristisch f\u00fcr  Langzeit\u00fcberlebende ist, die seit \u00fcber 20 Jahren infiziert sind, keine  Symptome haben und nie an irgendeiner Therapie teilgenommen haben\u201d (Levy  1998). Im Jahr 1999 beschrieben Pitcher et al eine Gruppe von neun  \u201eLangzeit-nicht-Progressoren (mit) unbehandelter und seit 7-15 Jahren  bestehender HIV-1-Infektion\u201d, verglichen mit einer Kontrollgruppe, die  einen \u201eAbfall der T-Zellen unter antiretroviraler Therapie\u201d aufwies  (Pitcher et al 1999). Ein australisches Forscherteam beschrieb eine  Gruppe unbehandelter HIV-Positiver, die durch Bluttransfusionen  infiziert worden waren, aber auch zehn Jahre sp\u00e4ter noch kein AIDS  entwickelt hatten (Learmont et al 1992). Des weiteren haben Migueles et  al (2000) berichtet, dass keiner von 13 Langzeit\u00fcberlebenden je  \u201eantiretrovirale Therapien\u201d erhielt. Carr et al (2001) beobachteten,  dass auch eine Gesesung von schwerem Bluthochdruck, Leberversagen und  mitochondrialer Fehlfunktion nach Absetzung antiviraler Medikamente  m\u00f6glich ist, die einem zuvor gesunden HIV-positivem Mann verschrieben  worden waren. Folglich wird unsere Voraussage, dass HIV-Positive, die  keine Drogen oder Medikamente nehmen, auch kein AIDS entwickeln werden  oder sich sogar von ihrem Gebrauch erholen k\u00f6nnen, von  HIV-AIDS-Forschern best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seinem Bem\u00fchen, unabh\u00e4ngige Beweise daf\u00fcr zu liefern, dass ein \nVermeiden von Anti-HIV-Medikamenten und Drogen ausreicht, um eine \nHIV-Infektion zu \u00fcberleben, begann einer von uns (CK) im Jahre 1985 eine\n Studie an AIDS-Patienten aus Kiel. Alle Teilnehmer hatten freiwillig \nbeschlossen, von Anti-HIV-Therapien Abstand zu nehmen. Bemerkenswert an \ndieser Studie ist, dass nur 8 % der Teilnehmer (3 von 36) in den 18 \nJahren ohne Anti-HIV-Medikamente verstarben. Zwei der Verstorbenen \nhatten nach der Erstdiagnose von HIV-Antik\u00f6rpern in ihrem Blut noch 16 \nJahre; einer hatte noch zehn Jahre gelebt (Tabelle 8).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die meisten Teilnehmer der Studie hingegen erholten sich von ihren  anfangs vorhandenen AIDS-Indikatorsymptomen. Im Gegensatz hierzu sind 63  % aller deutschen AIDS-Patienten (11.700 von 18.700), die meisten seit  1987 mit Anti-HIV-Medikamenten behandelt, verstorben  (Robert-Koch-Institut 2000). Daher unterst\u00fctzt die kleine Auswahl aus  unserer Studie die Hypothese, dass ohne Drogen oder \u201eantiretrovirale  Therapie\u201d HIV nicht in der Lage ist, AIDS zu verursachen. Es wird sogar  best\u00e4tigt, dass sich die Patienten ohne Drogen und antiretroviraler  Therapie erholen, auch wenn in ihnen HIV vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4.6 In ihrer Gesamtheit erkl\u00e4rt die Chemie-AIDS-Hypothese die Tatsachen von AIDS und l\u00f6st alle Paradoxien der HIV-AIDS-Hypothese<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unserer \u00dcbersichtsarbeit zeigt, das die Chemie-AIDS-Hypothese alle AIDS-Tatsachen erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die nicht-zuf\u00e4llige Verbreitung des Drogen-AIDS in den USA und Europa, <\/li><li>die\n Risikogruppen-spezifischen AIDS-Erkrankungen in den USA und Europa als \nFolge eines f\u00fcr Risikogruppen spezifischen Drogen- und \nMedikamentenmi\u00dfbrauchs, <\/li><li>die zuf\u00e4llige Verteilung von Mangelern\u00e4hrungs-AIDS in Afrika, <\/li><li>den nicht-ansteckenden Charakter des chemischen AIDS, <\/li><li>die Abwesenheit nat\u00fcrlicher Immunit\u00e4t gegen chemisches AIDS, <\/li><li>der\n Lebensstil-abh\u00e4ngige Beginn von AIDS-Erkrankungen, der unabh\u00e4ngig von, \naber typischer Weise lange nach HIV-Infektionen eintritt, <\/li><li>sowie der zeitliche Verlauf der der AIDS-Epidemien in den USA und Europa als Konsequenz von Drogen-Epidemien. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zus\u00e4tzlich wird vom Chemie-AIDS bewiesen, dass HIV nicht f\u00fcr eine einzige AIDS-definierende Erkrankung notwendig ist,<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>weil\n (i) Drogen und Mangelern\u00e4hrung unabh\u00e4ngig von der Anwesenheit von HIV \nDrogen- und Mangelern\u00e4hrungs-typische AIDS-Erkrankungen verursachen, <\/li><li>weil\n (ii) bei HIV-Antik\u00f6rper-Positiven und Negativen das AIDS-Risiko jeweils\n proportional zur Gesamtdosis von Drogen und Medikamenten ist, die sie \nw\u00e4hrend ihres Lebens eingenommen haben, <\/li><li>und weil (iii) alle \nAIDS-Erkrankungen von AIDS-Forschern auch in HIV-freien \nAIDS-Risikogruppen diagnostiziert werden (Duesberg 1993d) und auch lange\n vor dem AIDS-Zeitalter (Stedman&#8217;s Medical Dictionary 1982). <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher\n treffen auf HIV also alle Kriterien eines harmlosen Passagier-Virus zu,\n die in Tabelle 4 und in vorherigen Publikationen beschrieben sind \n(Duesberg 1994; Duesberg und Rasnick 1998). Unser Vorschlag l\u00f6st also \ndas fundamentale Paradoxon der HIV-AIDS-Hypothese: den Widerspruch, dass\n ein latentes, nicht zellsch\u00e4digend wirkendes und immunologisch \nnetralisiertes Retrovirus, das nur in einer einzigen unter 500 \nempf\u00e4nglichen T-Zellen anwesend ist und wiederum nur in wenigen von \nihnen nur selten exprimiert wird, eine ganze Palette t\u00f6dlicher \nErkrankungen bei sexuell aktiven, jungen M\u00e4nnern und Frauen ausl\u00f6sen \nsoll. Und dass diese Palette an Erkrankungen, die dem Virus \nzugeschrieben werden, erst f\u00fcnf bis zehn Jahre nach der Infektion \nausbricht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Chemie-AIDS-Hypothese k\u00f6nnte durch jedes der folgenden Experimente ohne Weiteres widerlegt werden:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(i) Man beweise, dass bei zwei zusammenpassenden Gruppen, die sich \nnur in Bezug auf ihre HIV-Infektion unterscheiden, nur die HIV-Positiven\n AIDS entwickeln, die HIV-Negativen aber nicht. Das Entwickeln von AIDS \nm\u00fcsste \u00fcber das geringe, seit langem bestehende Risiko f\u00fcr \nAIDS-definierende Krankheiten hinausgehen, dem die allgemeine \nBev\u00f6lkerung ausgesetzt ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(ii) Man beweise, dass bei zwei zusammenpassenden Gruppen von \nintraven\u00f6s Drogenabh\u00e4ngigen, die sich nur in der Anwesenheit von HIV \nunterscheiden, nur die HIV-Positiven AIDS-Erkrankungen entwickeln.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iii) Man beweise, dass bei zwei zusammenpassenden Gruppen von \nHIV-Antik\u00f6rper-positiven Menschen, die sich nur in ihrer Abh\u00e4ngigkeit \nvon illegalen Drogen unterscheiden, in beiden Gruppen AIDS-definierende \nErkrankungen gleich h\u00e4ufig vorkommen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(iv) Man beweise, dass bei zwei zusammenpassenden Gruppen von jeweils\n HIV-freien Menschen oder Tieren, die sich nur durch Konsum (oder \nVerabreichung) von Drogen unterscheiden, keine dieser Gruppen im Laufe \nder Zeit AIDS-definierende Krankheiten entwickeln.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(v) Man beweise, dass bei zwei zusammenpassenden Gruppen von \nHIV-Positiven, die sich nur in der Einnahme von Anti-HIV-Medikamenten \nunterscheiden, die unbehandelte Gruppe lange vor den Benutzern der \nMedikamente AIDS-Symptome zeigt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(vi) Man beweise, das bei zwei zusammenpassenden Gruppen von \nschwangeren, HIV-positiven Frauen, die sich nur durch die mittlerweile \nstandardm\u00e4\u00dfig angewandte AZT-Behandlung w\u00e4hrend der letzten zwei Drittel\n der Schwangerschaft unterscheiden, die AZT-Behandelten keine \nFehlgeburten erleiden und gesunden Babys das Leben schenken, w\u00e4hrend die\n Unbehandelten entweder spontane Fehlgeburten erleiden oder aber Babys \nmit AIDS-Symptomen zur Welt bringen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">(vii) Man beweise, das bei zwei Gruppen HIV-positiver Bluter, die \nhinsichtlich ihres Alters und ihrer Lebensdosis von Faktor VIII \nzusammenpassen und sich nur durch die Anti-HIV-Behanldung unterscheiden,\n die Unbehandelten eine h\u00f6here Sterblichkeit und ein h\u00f6heres AIDS-Risiko\n haben als die behandelten Kontrollen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obschon die hier geforderten kontrollierten Studien klassischen, \nwissenschaftlichen Standards folgen, sind sie in der gigantischen Menge \nan AIDS-Literatur nicht verf\u00fcgbar. Angesichts der vielen \nF\u00fcrsprechergruppen der Virus-AIDS-Hypothese und der \u201eAktivisten\u201d, welche\n die AIDS-Forschung auf der Suche nach neuen Ergebnissen akribisch \nbeobachten, ist dieser Mangel schon sehr erstaunlich. Das Fehlen ad\u00e4quat\n kontrollierter Studien bez\u00fcglich der Langzeitwirkungen von Drogen und \nAnti-HIV-Medikamenten auf Tiere erforschen, ist ganz besonders \n\u00fcberraschend, weil die AIDS-Forschung reichlich mit finanziellen Mittel \nausgestattet ist. Doch trotz der wissenschaftlichen Intoleranz seitens \nder heutigen AIDS-Wissenschaft alternativen Hypothesen gegen\u00fcber (Weiss \nund Jaffe 1990; Cohen 1994; O&#8217;Brien und Goedert 1996) ist das pathogene \nPotential der meisten chemischen Faktoren, die von uns f\u00fcr AIDS \nverantwortlich gemacht werden &#8211; illegale Drogen, antivirale Medikamente \nund Mangelern\u00e4hrung &#8211; schon de facto bewiesen. Und das sogar von \nHIV-AIDS-Forschern, die das getan haben, obwohl sie eigentlich das \ngenaue Gegenteil zu beweisen versuchten [s.o., Tabelle 6 &amp; 7, sowie \nDuesberg und Rasnick (1998)].\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nehmen wir einmal an, unsere Chemie-AIDS-Hypothese w\u00e4re best\u00e4tigt und\n akzeptiert: AIDS w\u00e4re dann durch das Verbot von Anti-HIV-Medikamenten, \ndas Bekanntmachen, dass illegale Drogen AIDS verursachen und durch \nangemessene Ern\u00e4hrung komplett vermeidbar. Au\u00dferdem k\u00f6nnten viele \nAIDS-Patienten dann vor t\u00f6dlichen Sch\u00e4den durch Vergiftung mit \nMedikamenten gerettet werden, wenn ihre AIDS-definierenden Erkrankungen \nmit erprobten, auf die jeweilige Krankheit zugeschnittenen, Therapien \nbehandelt werden. Solche \u00fcberpr\u00fcfbaren Voraussagen sind das G\u00fctesiegel \neiner guten Hypothese.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier stellt sich dann allerdings die Frage, warum die heutigen  AIDS-Forscher die Rolle von Chemikalien bei AIDS nicht untersuchen und  nicht einmal in Betracht ziehen oder andere HIV-AIDS-Theorien studieren,  um das AIDS-Dilemma zu l\u00f6sen? Das nun Folgende ist ein Versuch, diese  Frage zu beantworten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5. Nachwort<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum steht es der AIDS-Forschung nicht frei, nicht-HIV-Hypothesen zu erforschen?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wahrscheinliche Antwort auf die Frage, warum \nHIV-AIDS-Wissenschaftler keine nicht-HIV-Theorien erforschen oder deren \nErforschung f\u00f6rdern, liegt in der Struktur der gro\u00dfen, von der Regierung\n finanzierten Programme, welche die akademische Forschung seit dem \nzweiten Weltkrieg dominieren (Duesberg 1996b). Diese Programme \nbevorzugen Wissenschaftler, die dem Establishment ein Maximum an Daten \nliefern und dabei ein Minimun an Kontroverse produzieren. Wenn also \neinzelne Forscher in neue Denkrichtungen vorsto\u00dfen, die die \nwissenschaftlichen und kommerziellen Investitionen des Establishments \nbedrohen, dann werden sie von diesem Establishment mit verschiedenen \nSanktionen \u00fcber das \u201ePeer-Review-System\u201d bek\u00e4mpft. Die st\u00e4rkste Waffe \ndieses Systems ist das Verweigern der F\u00f6rderung und der \nVer\u00f6ffentlichung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Peer-Review-System bezieht seine Macht aus der wenig bekannten \nPraxis von Regierungen, ihre Autorit\u00e4t \u00fcber die Geldvergabe f\u00fcr die \nForschung an Komitees von \u201eExperten\u201d weiterzugeben. Bei diesen Experten \nhandelt es sich um akademische Forscher, die sich durch au\u00dfergew\u00f6hnliche\n Leistungen dem aktuellen Establishment empfohlen haben. Sie allein \nbewerten die Forschungsantr\u00e4ge ihrer Kollegen, und sie haben das Recht, \nsich gegenseitig in Bewertungskommissionen zu w\u00e4hlen. Nach au\u00dfen hin \nerscheint dieses \u201ePeer-Review-System\u201d den ahnungslosen Regierungen und \nSteuerzahlern als eine Art unbestechliche Jury &#8211; frei von \nInteressenskonflikten. Aber angesichts der vielen beruflichen und \nwirtschaftlichen Investitionen in ihr Expertenwissen und des Nutzens \ndaraus und sogar angesichts der Belohnung von ihren Universit\u00e4ten und \nInstitutionen f\u00fcr entsprechende Gelder und Partnerschaften &#8211; was seit \nPr\u00e4sident Reagan v\u00f6llig legal ist &#8211; f\u00f6rdern die \u201ePeer-Reviewer\u201d \nnat\u00fcrlich nichts, was ihren Interessen zuwiderl\u00e4uft (Duesberg 1996b; \nLang 1998; Zuger 2001). Da \u201ePeer-Review\u201d durch Anonymit\u00e4t gesch\u00fctzt ist,\n dem Bewerber weder eine pers\u00f6nliche Repr\u00e4sentation oder ein \nunabh\u00e4ngiger Repr\u00e4sentant erlaubt ist noch eine Bemerkung oder ein Veto \nzur Zusammensetzung der \u201eJury\u201d und auch kein Einspruch, ist seine Macht \nzur Verteidigung der Orthodoxie unbegrenzt. Ein Vergleich, der die Macht\n des Peer-Review-Systems verdeutlicht, w\u00e4re eine Erlaubnis f\u00fcr General \nMotors und Ford, kleinere Autohersteller, die eine Konkurrenz \ndarstellen, bewerten und zur\u00fcckweisen zu d\u00fcrfen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sogar Wissenschaftsmagazine und die Wissenschaftsredakteure der \nMassenmedien f\u00fcgen sich den Interessen der regierungsunterst\u00fctzten \nMehrheit der Wissenschaftler, weil sie von den allmonatlichen \n\u201eDurchbr\u00fcchen der Wissenschaft\u201d abh\u00e4ngig sind ebenso wie von der \nlukrativen Werbung durch Konzerne und vom Wohlwollen der Abonnenten. Ein\n fr\u00fcher Vorl\u00e4ufer dieses Artikels beispielsweise wurde vor \u00fcber drei \nJahren als Reaktion auf eine offene Einladung eines Magazins f\u00fcr \nPharmakologie geschrieben. Unter dem erheblichen Druck, der auf die \nZeitschrift von anonymen \u201eAIDS-Experten\u201d ausge\u00fcbt wurde, verlangte der \nHerausgeber einen gek\u00fcrzten Artikel, der dann weder akzeptiert, noch \nabgelehnt wurde. Statt dessen brach der Herausgeber alle weitere \nKorrespondenz ab. Danach wollte vor zwei Jahren der Herausgeber eines \nangesehenen deutschen Wissenschaftsjournals einen Vorl\u00e4ufer dieses \nArtikels ver\u00f6ffentlichen, der in kurzer Zeit zwei gute Bewertungen \nerhalten hatte. Doch bevor das Manuskript \u00fcberarbeitet worden war, \nwurden wir von Herausgeber informiert, dass der Verlag dar\u00fcber besorgt \nw\u00e4re, im Falle einer Ver\u00f6ffentlichung Abonnenten zu verlieren, woraufhin\n er alle weitere Korrespondenz einstellte. Dieser passive Widerstand ist\n es, der selbst den entschlossensten Wahrheitssucher zermalmen kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das reine Potential, die Agonie von AIDS durch alternative Hypothesen  wie unserer aufzul\u00f6sen, sollte jedoch ein ausreichender Grund sein, das  mittelaterliche \u201ePeer Review System\u201d durch ein moderneres Jury-System  zu ersetzen, das ohne Interessenskonflikte und mit dem Recht des  Antragstellers auf Repr\u00e4sentation und Einspruch arbeitet. Wenn das  heutige, unproduktive AIDS-Establishment einwendet, die AIDS-Forschung  sei zu komplex, um von nicht-HIV-AIDS-Wissenschaftlern verstanden zu  werden, dann sollten ihre Mittel so lange zur\u00fcckgehalten werden, bis es  dem AIDS-Establishment gelungen ist, die Komplexit\u00e4t ihres  Sachverstandes und die Verdienste anderen Wissenschaftlern plausibel zu  machen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Danksagung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir danken den kritischen und herausfordernden Informationen, die uns\n durch das AIDS-Gremium des s\u00fcdafrikanischem Pr\u00e4sidenten Mbeki bekannt \nwurden. Ganz besonders danken wir jenem Menschen, die mit uns zusammen \neine Widerlegung der Durban Declaration ver\u00f6ffentlicht haben (Stewart et\n al 2000). Harry Haverkos (CDC\/FDA, Rockville, MD), Phil Johnson (UC \nBerkeley), Roland Scholz (Institut fuer Physiologische Chemie, \nUniversity of Muenchen, Germany), David Steele (Attorney, San Francisco)\n und Rudi Werner (University of Miami, School of Medicine) geb\u00fchrt \nAnerkennung f\u00fcr die Lieferung kritischer Kommentare und wichtiger \nInformationen. Wir bedanken uns bei Sigrid Duesberg f\u00fcr ihre technische \nHilfe bei der Aufbereitung des Manuskriptes, sowie bei Ruhong Li (UC \nBerkeley) f\u00fcr das Anfertigen der Grafiken. Au\u00dferdem danken wir den \nPhilanthropen Michael S Kennedy (Panama City, FL), Christopher Morrill \n(San Anselmo, CA), Robert Leppo (San Francisco, CA), einer \namerikanischen Stiftung, die anonym bleiben m\u00f6chte, der Stiftung von J. \nAbraham und Phyllis Katz (New York), und anderen privaten Quellen, die \nuns unterst\u00fctzt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Peter Duesberg, Claus K\u00f6hnlein, David Rasnick Originaltext: Duesberg P., Koehnlein C. and Rasnick D. (2003): The chemical bases of the various AIDS epidemics: recreational drugs, anti-viral chemotherapy and malnutrition; J. Biosci. 28 383-412; Internet: http:\/\/www.duesberg.com\/papers\/chemical-bases.html \u00dcbersetzung: Michael Leitner &#8211; Bearbeitung: Ilse Lass &#8211; Lektorat und Layout: H.-W. 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