{"id":3702,"date":"2020-02-18T14:48:37","date_gmt":"2020-02-18T13:48:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=3702"},"modified":"2020-04-06T10:52:57","modified_gmt":"2020-04-06T08:52:57","slug":"ernaehrung-und-krebs","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/fakten-widerreden\/krebsbehandlung\/ernaehrung-und-krebs\/","title":{"rendered":"Ern\u00e4hrung und Krebs &#8211; Vollwertige Ern\u00e4hrung sch\u00fctzt und hilft heilen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Zusammenhang und die Bedeutung von Ern\u00e4hrung und Krebs ist heute unbestritten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gesunde Ern\u00e4hrung vermindert das pers\u00f6nliche Krebsrisiko und beugt \nnach \u00fcberstandener Erkrankung einem R\u00fcckfall vor. Sie liefert wichtige \nSchutzstoffe, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und st\u00e4rkt \ndie k\u00f6rpereigenen Abwehrkr\u00e4fte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen mit dieser vorliegenden Zusammenfassung informieren, \u00fcber \nvermeintliche \u201eKrebsdi\u00e4ten\u201c aufkl\u00e4ren und Anregungen geben f\u00fcr gesundes \nund genussvolles Essen. Wir stellen Ihnen Ern\u00e4hrungsempfehlungen vor, \nderen Wirksamkeit nach dem heutigen Stand der Wissenschaft bewiesen ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gesunde Kost, die f\u00fcr jeden Menschen geeignet ist, gibt es \nnicht. Die klassische Vollwertkost kann f\u00fcr den einen genau das \nrichtige, f\u00fcr den anderen zu belastend sein. Die gem\u00fcse- und obstreiche \nErn\u00e4hrung der Mittelmeerl\u00e4nder, die weniger Wert auf Vollkornprodukte \nlegt, wird von vielen Menschen gut vertragen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir wollen Ihnen Hilfen geben, damit Sie die Ern\u00e4hrungsform finden, \ndie zu Ihnen passt, Ihnen schmeckt, Ihnen gut bekommt und in Ihrer \npers\u00f6nlichen Lebenssituation umsetzbar ist.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ern\u00e4hrungstherapie mit vollwertiger Ern\u00e4hrung ist wesentlicher  Bestandteil einer ganzheitlichen Krebsbehandlung. Eine gesunde Ern\u00e4hrung  ist f\u00fcr die Vorbeugung von Krebserkrankungen von enormer Bedeutung. Es  gibt keine \u201eallheilmachende\u201c Krebsdi\u00e4t. Aber es ist eindeutig  nachgewiesen, dass mit einer sinnvollen Ern\u00e4hrung, die den pers\u00f6nlichen  Lebensbed\u00fcrfnissen des Einzelnen angepasst ist, die Selbstheilungskr\u00e4fte  im Organismus entscheidend gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Gesunde Ern\u00e4hrung ist nicht nur f\u00fcr den Krebskranken wichtig<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Gruppen lassen sich unterscheiden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gesunde und Krebsgef\u00e4hrdete, die durch die richtige Ern\u00e4hrung und Lebensweise eine Krebskrankheit m\u00f6glichst vermeiden wollen.<\/li><li>\u201eGeheilte\u201c\n Krebspatienten, die nach erfolgreicher Operation, Bestrahlung, \nChemotherapie tumorfrei sind und ein Wiederaufflammen der Erkrankung \nverhindern wollen.<\/li><li>Krebskranke, mit sichtbarem, messbarem, \nfassbarem Tumor, die im Kampf gegen ihre Krankheit die M\u00f6glichkeiten \neiner optimalen Ern\u00e4hrung nutzen wollen.<\/li><li>Krebskranke, die bestimmte Symptome ihrer Erkrankung durch Umstellung der Ern\u00e4hrung g\u00fcnstig beeinflussen m\u00f6chten.<\/li><li>Krebskranke, die durch ihre Krankheit so eingeschr\u00e4nkt sind, dass die Ern\u00e4hrung an sich schon zum Problem wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder\n braucht eine auf seine individuellen Bed\u00fcrfnisse ausgerichtete \nErn\u00e4hrung. Gesunde Ern\u00e4hrung ist nur dann wirklich gesund, wenn sie mit \nFreude und Genuss gegessen werden kann und wenn sie gut bekommt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sie erreichen die St\u00e4rkung Ihrer Abwehrkr\u00e4fte, Ihr Immunsystem wird stabilisiert.<\/li><li>Sie verh\u00fcten oder vermindern die Nebenwirkungen der Chemo &#8211; oder Strahlentherapie.<\/li><li>Sie k\u00f6nnen einer Mangelern\u00e4hrung vorbeugen.<\/li><li>Sie verbessern Ihre Lebensqualit\u00e4t.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Warum ist vollwertige Ern\u00e4hrung so wichtig? Risikofaktoren<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entstehung der Krebserkrankung ist sehr vielschichtig. Viele \nverschiedene Faktoren m\u00fcssen zusammenwirken, damit ein Tumor entstehen \nkann. Auf krebsausl\u00f6sende Risikofaktoren wie Umweltverschmutzung, \ngenetische Disposition und Infektionen mit Viren k\u00f6nnen Sie wenig \nEinfluss nehmen. Es gibt jedoch auch Risikofaktoren, die Sie vermeiden \nk\u00f6nnen oder einschr\u00e4nken sollten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Genussmittel, Rauchen, Alkohol<\/li><li>\u00dcberern\u00e4hrung, \u00dcbergewicht<\/li><li>zu viel Fett, tierisches Eiwei\u00df, Salz, Zucker und Kaffee<\/li><li>zu wenig pflanzliche Nahrungsbestandteile<\/li><li>Schadstoffe und Zusatzstoffe wie Nitrosamine; Benzpyren beim R\u00e4uchern und Grillen, Umweltgifte<\/li><li>falsche Ern\u00e4hrungsgewohnheiten: zu schnell, zu viel, zu sp\u00e4t essen.<\/li><li>Unsere Ern\u00e4hrung hat in vielfacher Weise Einfluss auf die Krebsentstehung:<\/li><li>Durch Genussgifte kann die Krebsrate erh\u00f6ht werden; z. B. Lungenkrebs bei Rauchern.<\/li><li>Durch Aufnahme krebserzeugender Substanzen mit der Nahrung wird Magen- oder Darmkrebs beg\u00fcnstigt.<\/li><li>Durch\n fehlerhafte Ern\u00e4hrung werden K\u00f6rperfunktionen so gest\u00f6rt, dass Krebs \nentstehen kann (z. B. Darmkrebs bei zu wenig Ballaststoffen).<\/li><li>Durch\n unausgewogene Ern\u00e4hrung kann das Immunsystem so geschw\u00e4cht werden, dass\n die Entstehung einer Krebserkrankung gef\u00f6rdert wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \nErn\u00e4hrung ist reich an m\u00f6glichen Schutzfaktoren. Wenn Sie sich hingegen \ngesund und karzinogenarm ern\u00e4hren und f\u00fcr die ausreichende Zufuhr von \nkrebssch\u00fctzenden Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und sonstigen \nbioaktiven Substanzen sorgen, k\u00f6nnen Sie Ihr pers\u00f6nliches Krebsrisiko \ndeutlich senken.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ern\u00e4hrung ist der am einfachsten beeinflussbare Umweltfaktor.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Schutzfaktoren, die Ihre Ern\u00e4hrung verbessern:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>pflanzliche Lebensmittel mit bioaktiven Substanzen<\/li><li> Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente<\/li><li> Ballaststoffe<\/li><li> milchsauer vergorene Lebensmittel<\/li><li> sekund\u00e4re Pflanzenstoffe<\/li><li> die richtige Kombination von Fett und \u00d6l<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebensmittel  mit bioaktiven Substanzen waren schon in der Volksmedizin der Antike  Heilmittel. Was genau diese Lebensmittel so gesund macht, wurde erst in  den vergangenen Jahren erforscht und machte klar, dass nicht nur die  Grundn\u00e4hrstoffe wie Eiwei\u00df, Fette, Kohlenhydrate und die Wirkstoffe  Vitamine und Mineralstoffe entscheidend sind, sondern dar\u00fcber hinaus die  Vielzahl an Ballaststoffen, Substanzen in fermentierten Lebensmitteln  wie Sauerkraut oder Joghurt und die gro\u00dfe Gruppe der sekund\u00e4ren  Pflanzenstoffe, die eine prim\u00e4re Bedeutung f\u00fcr unsere Gesundheit haben.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Sekund\u00e4re Pflanzenstoffe gewinnen immer mehr an Bedeutung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Folgende Lebensmittel mit krebsvorbeugender Wirkung sind inzwischen bekannt:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Knoblauch, Wei\u00dfkohl, Soja, Ingwer, M\u00f6hren, Sellerie, Zwiebeln, gr\u00fcner\n und schwarzer Tee, Weizen, Leinsaat, Vollreis, Hafer, Gerste, Gurken, \nKartoffeln, verschiedene Kr\u00e4uter, Beeren, Melonen\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kampf gegen Krebs bekommen sekund\u00e4re Pflanzenstoffe immer mehr  Bedeutung. Das National Cancer Institute in den USA hat eine Rangliste  der Lebensmittel nach ihrer krebsvorbeugenden Wirkung aufgestellt. Bei  bestimmten sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen hat man sogar zeigen k\u00f6nnen, dass  sie den Zellabbau noch st\u00e4rker f\u00f6rdern als ein Krebsmedikament.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bioaktive Substanzen im \u00dcberblick<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Carotinoide<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> Farbstoffe in gelb-orangem und gr\u00fcnbl\u00e4ttrigem  Gem\u00fcse und Obst wie M\u00f6hren, K\u00fcrbis, Tomaten, Gr\u00fcnkohl, Blattsalat,  Brokkoli, Spinat und Aprikosen <\/li><li><strong>Wirkung:<\/strong> sch\u00fctzen vor sch\u00e4dlichen Oxidationen und Herzinfarkt, st\u00e4rken das Abwehrsystem, hemmen die Krebsentstehung <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Glucosinolate<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> Geschmacksstoffe in Rettich, Kresse, Senf und allen Kohlarten <\/li><li><strong>Wirkung:<\/strong> beugen Infektionen vor, hemmen die Krebsentstehung <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Phyto\u00f6strogene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in Sojabohnen, Getreide, Kohlgem\u00fcse und Leinsamen <\/li><li><strong>Wirkung:<\/strong> beugen hormonabh\u00e4ngigen Krebsarten wie Brust- Geb\u00e4rmutter- und Prostatakrebs, aber auch Dickdarmkrebs vor <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Phytosterine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen: <\/strong>in Samen wie Sonnenblumenkernen, N\u00fcssen, Sesam und in kaltgepressten Pflanzen\u00f6len <\/li><li><strong>Wirkung:<\/strong> verringern das Dickdarmkrebsrisiko, senken den Cholesterinspiegel <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Polyphenole: Flavonoide<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in der Schale von rotem, violettem und gelbem Obst und Gem\u00fcse wie Kirschen, Beeren, \u00c4pfeln, Rotkohl, Kartoffeln und Zwiebeln <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> sch\u00fctzen vor Infektionen, hemmen die Krebsentstehung, beeinflussen die Blutgerinnung <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Polyphenole: Phenols\u00e4uren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in den Randschichten von Getreide und N\u00fcssen, aber auch in Tee und Kaffee <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> hemmen das Wachstum von Bakterien und Viren, sch\u00fctzen vor sch\u00e4dlichen Oxidationen und Herzinfarkt <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Proteaseinhibitoren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in eiwei\u00dfreichen Pflanzen wie H\u00fclsenfr\u00fcchten, Kartoffeln, Getreide <\/li><li><strong>Wirkungen: <\/strong>beugen Krebs vor <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Saponine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in H\u00fclsenfr\u00fcchten wie Sojabohnen und Kichererbsen <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> senken den Cholesterinspiegel, st\u00e4rken die Abwehrkr\u00e4fte, verringern das Dickdarmkrebsrisiko <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Sulfide<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> schwefelhaltige Substanzen in Knoblauch, Zwiebeln und Lauch <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> beugen Infektionen vor, senken den  Cholesterinspiegel, sch\u00fctzen vor sch\u00e4dlichen Oxidationen, beeinflussen  die Blutgerinnung, beugen Herzinfarkt vor, hemmen das Krebswachstum <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Terpene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen: <\/strong>Aromastoffe in Pfefferminze, Zitronen, K\u00fcmmel, Sellerie <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> senken das Krebsrisiko <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ballaststoffe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in allen Obst- und Gem\u00fcsearten, Getreide, H\u00fclsenfr\u00fcchten und Samen <\/li><li><strong>Wirkungen: <\/strong>senken den Cholesterinspiegel, beugen Darmkrebs vor, regulieren den Blutzuckerspiegel <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Milchs\u00e4urebakterien<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Vorkommen:<\/strong> in Joghurt Dickmilch und Sauerkraut, milchsauer vergorenen Getr\u00e4nken <\/li><li><strong>Wirkungen:<\/strong> verringern das Dickdarmkrebsrisiko, st\u00e4rken das Immunsystem, beugen Durchfallerkrankungen vor<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Di\u00e4ten gegen Krebs?<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es macht f\u00fcr den Krebskranken keinen Sinn, nach ausgefallenen \nsogenannten Krebsdi\u00e4ten zu suchen. Es muss gewarnt werden vor jeder \neinseitigen Di\u00e4t. Entscheidend ist es, eine ausgewogene, vollwertige, \nabwechslungsreiche Ern\u00e4hrung zusammenzustellen, die Ihnen gut bekommt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese sollte bei h\u00f6chstm\u00f6glicher biologischer Qualit\u00e4t \u2013 so  naturbelassen wie m\u00f6glich \u2013 gerade Ihren pers\u00f6nlichen Energiebedarf  decken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Lebensgef\u00e4hrliche Di\u00e4ten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Krebskur nach Breuss<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Di\u00e4t sollten Sie auf keinen Fall versuchen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Problematische Di\u00e4ten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gerson- Di\u00e4t<\/li><li>Makrobiotische (ZEN) Di\u00e4t nach G. Oshawa<\/li><li>Instinktotherapie nach Burger<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese\n Di\u00e4tformen k\u00f6nnen auf Dauer gef\u00e4hrlich, weil sie z. T. sehr einseitig \nsind und dem K\u00f6rper zu wenig wichtige N\u00e4hrstoffe und Energie zuf\u00fchren. \nDagegen sind moderate Formen der Makrobiotischen Di\u00e4t durchaus \nempfehlenswert.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Medizinisch unbedenkliche Di\u00e4ten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Moermann- Di\u00e4t<\/li><li>Kousmine &#8211; Di\u00e4t<\/li><li>Budwig -Quark-\u00d6l -Di\u00e4t<\/li><li>Ern\u00e4hrung nach Blutgruppen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Empfehlenswerte  Di\u00e4ten, die dem Gedanken der laktovegetabilen Ern\u00e4hrung verbunden sind,  das Immunsystem positiv beeinflussen und den ganzen Organismus unter  bestm\u00f6gliche Ern\u00e4hrungsbedingungen stellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Stoffwechselaktive Kost nach Anem\u00fcller-Zabel<\/li><li>Ern\u00e4hrung in Anlehnung an Bruker, Bircher-Benner, Schnitzer und Kollath<\/li><li>Haysche Trennkost, anthroposophische Kost<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie  brauchen keine spezielle Di\u00e4t. Essen Sie abwechslungsreich, ausgewogen  und fettarm in der Form, die Ihnen am besten bek\u00f6mmlich ist und  schmeckt. Damit wird der Energiebedarf gedeckt, es entsteht kein  \u00dcbergewicht, Verdauung und Stoffwechsel k\u00f6nnen ordnungsgem\u00e4\u00df arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Antioxidantien unterst\u00fctzen das Immunsystem<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sollte \ndurch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung gedeckt werden. Je abwechslungsreicher,\n frischer und hochwertiger unsere Nahrung ist, um so mehr dieser \nWirkstoffe sind darin enthalten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herausragend in ihrer antioxidativen Wirkung, beim Aufbau der Zelle, \nals Zellschutzstoff sind die Radikalf\u00e4nger Beta-Carotin, Vitamin A, C, E\n und die Spurenelemente Kupfer, Zink und besonders Selen. Sie helfen \nau\u00dferdem, Giftstoffe abzubauen, hemmen die Nitrosaminbildung im Darm und\n sch\u00fctzen Leber, Schleimh\u00e4ute und Haut.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tumorpatienten brauchen einen besonderen Schutz durch sogenannte \nMikron\u00e4hrstoffe wie Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe. \nVollwertkost ist die beste M\u00f6glichkeit, diese ausreichend und in einem \nbiologischen Verh\u00e4ltnis zueinander aufzunehmen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Genesungszeit und w\u00e4hrend aggressiver Therapien kann der \nBedarf so hoch sein, dass er nicht allein durch die Ern\u00e4hrung zu decken \nist. Dann sollten Vitamine zus\u00e4tzlich als Nahrungserg\u00e4nzung genommen \nwerden. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass drei Vitamine beim \nKrebsgeschehen eine besondere Rolle spielen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sch\u00fctzt alle Epithelien, die Deckschichten der Haut und \nSchleimh\u00e4ute vor Sch\u00e4den und Entartung. 80 % aller Tumorerkrankungen \n(die Karzinome) entstehen aus Epithelzellen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamin A<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vitamin A f\u00f6rdert die Zelldifferenzierung (bei Krebs findet eine \nEntdifferenzierung statt) und die Regeneration von Zellen. Bei l\u00e4ngerer \nhoher Zufuhr kann es jedoch erhebliche Nebenwirkungen haben. Daher wird \noft anstelle von Vitamin A die Gabe von Beta-Carotin empfohlen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Beta-Carotin<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Beta-Carotin baut sich der K\u00f6rper soviel Vitamin A auf, wie er \nben\u00f6tigt. Dar\u00fcber hinaus hat es eine eigene Wirksamkeit beim Zellschutz \nund als Radikalf\u00e4nger. Dazu ist ein hoher Karotin &#8211; Spiegel im Blut \nn\u00f6tig.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamin C<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es aktiviert Abwehrzellen und st\u00e4rkt das Immunsystem. Es macht \nSchadstoffe (Nitrosamine) und freie Radikale unsch\u00e4dlich. Gravierende \nNebenwirkungen sind nicht bekannt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Vitamin E<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es stabilisiert die Zellw\u00e4nde, ist ein wirksamer Radikalf\u00e4nger und \nkann in hohen Dosen (ca.800 mg oder 1000 i. E.) Entz\u00fcndungen stoppen. \nNebenwirkungen sind nur bei h\u00f6heren Dosierungen bekannt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Spurenelemente<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die k\u00f6rpereigene Abwehr sind vor allem die Elemente Zink, Kupfer \nund Selen wichtig. Bei Vollwertkost ist die ausreichende Versorgung \ngesichert. Eine zus\u00e4tzliche Einnahme kann vom Therapeuten angeraten \nwerden. Selen sollte bei Belastungen wie Chemo- oder Strahlenbehandlung \neingenommen werden, ebenso die Radikalf\u00e4nger Beta-Carotin, Vitamin C und\n E.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Nat\u00fcrliche Nahrungserg\u00e4nzung<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr den Gesunden bieten frische, naturbelassene Nahrungsmittel, \nfrisch zubereitet, alles an Vitalstoffen, N\u00e4hrstoffen, bioaktiven \nSubstanzen, was der Organismus lebensnotwendig braucht.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aggressive Therapien k\u00f6nnen eine Nahrungserg\u00e4nzung mit gewissen \nAntioxidantien notwendig machen. Bei einer Krebserkrankung, in Zeiten \nder Rekonvaleszenz und w\u00e4hrend aggressiver Therapien sind bestimmte \nNaturprodukte oder Pr\u00e4parate zur Nahrungserg\u00e4nzung zu empfehlen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie sollten vor allem beinhalten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die Vitamine A, als Beta- Carotin, Vitamin E, Vitamin C, Selen, Zink<\/li><li>je nach Ern\u00e4hrungszustand und auftretenden Nebenwirkungen: B-Vitamine, Eiwei\u00dfe<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Vitamine und Spurenelemente sind in ihrem nat\u00fcrlichen Umfeld am wirksamsten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach M\u00f6glichkeit kommen \u2013 wenn nicht \u00e4rztlicherseits eine noch h\u00f6here\n Dosierung verordnet wird \u2013 weitgehend naturbelassene \nNahrungserg\u00e4nzungsmittel in Betracht:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Weizenkeime \u2013 Radikalf\u00e4nger &#8211; 2 EL = 20 g = 1\/3 Vitamin B1, 2\/3 Vitamin E des Tagesbedarfs<\/li><li>Gekeimtes\n Getreide \u2013 Sprossen enthalten ein Vielfaches der Wertstoffe und \nVitamine von Getreide. Sie sind reich an Enzymen und enthalten leicht \nbek\u00f6mmliche Ballaststoffe. Gut zu M\u00fcsli, Salaten, Suppen.<\/li><li>Hefeprodukte\n \u2013 Paste, W\u00fcrzmittel, Brotaufstrich, Vollhefe, Bierhefe enthalten den \ngesamten Vitamin-B-Komplex und leichtverdauliches Eiwei\u00df. 2 EL decken \nden Tagesbedarf an Vitamin Bl, B2, B6, B12 und Fols\u00e4ure und beinhalten \nau\u00dferdem Selen, Zink und Magnesium.<\/li><li>Eine \u201eLeberdi\u00e4t\u201c kann eine hochwertige Kombination von Soja- und Molkeeiwei\u00df mit der gesamten Vitaminpalette sein.<\/li><li>Sojamilch, Ziegenmilch oder Mandelmilch sind empfehlenswert bei Kuhmilch- Unvertr\u00e4glichkeit.<\/li><li>Obsts\u00e4fte, Obstsaftkonzentrate aus dem Reformhaus (z. B. Acerola, Sanddorn, Hagebutte, Heidelbeere, Preiselbeere)<\/li><li>Heilkr\u00e4uters\u00e4fte, M\u00f6hrensaft und Gem\u00fcses\u00e4fte<\/li><li>Kurmolke<\/li><li>Milchsauer vergorene Getr\u00e4nke, z. B. Gem\u00fcses\u00e4fte, Kanne Brottrunk\u00ae, u. a.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Salat statt Pille<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Salat deckt den Tagesbedarf an Radikalf\u00e4ngern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>50 g Feldsalat<\/li><li>1 rote Paprika (150 g)<\/li><li>100 g M\u00f6hren<\/li><li>50 g Fenchel<\/li><li>50 g Getreidekeime<\/li><li>20 g Sonnenblumenkerne<\/li><li>1 EL Weizenkeim\u00f6l<\/li><li>Sauce Vinaigrette<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Enthalten sind: 17 mg Carotin, 280 mg Vitamin C, 48 mg Vitamin E<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die gesunde Ern\u00e4hrungspyramide<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ern\u00e4hrungspyramide zeigt Ihnen anschaulich, wie Sie sich \nvollwertig ern\u00e4hren k\u00f6nnen. Nehmen Sie m\u00f6glichst viele pflanzliche, \nweniger tierische Lebensmittelprodukte zu sich. Essen Sie wenn m\u00f6glich \nt\u00e4glich etwas aus jeder der Lebensmittelgruppen. Getreideprodukte und \nKartoffeln bilden den Grundbaustein unserer Ern\u00e4hrung, in Verbindung mit\n reichlich Gem\u00fcse, Salat und Obst. Je weiter die Pyramide zur Spitze \nf\u00fchrt, umso sparsamer gehen Sie mit der Auswahl um. Milch und \nMilchprodukte sind Fleisch und Fisch vorzuziehen. Genie\u00dfen Sie Fette und\n S\u00fc\u00dfes sparsam. Unterschiedliche Krankheitsstadien ergeben \nunterschiedliche Bek\u00f6mmlichkeit. Ob Sie Rohkost oder Frischkorn w\u00e4hlen \noder besser gegart essen, entscheidet Ihre pers\u00f6nliche \nVerdauungsleistung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Stufe I mit einem Anteil von etwa 40 %:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Sattessen: Brot, Reis, Kartoffeln, Getreide und Getreideprodukte\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Getreideprodukte, bevorzugt aus Vollkorn, sind neben Obst und Gem\u00fcse \nIhr wichtigster Ballaststofflieferant. Diese liegen, wie alle anderen \nbioaktiven Substanzen, Mineralien und Vitamine zumeist in den \nRandschichten. Im Getreidekeim steckt das wertvolle Antioxidans Vitamin \nE. Fr\u00fchst\u00fccken Sie \u2013 wenn es Ihnen bekommt \u2013 Gerichte aus frisch \ngeschroteten oder gekeimten K\u00f6rnern, wenn nicht, w\u00e4hlen Sie \nGetreideflocken (z. B. Haferflocken), Leinsaat oder unges\u00fc\u00dftes \nFertigm\u00fcsli, feinkrumiges Vollkornbrot oder Vollkornkn\u00e4ckebrot. Gerichte\n aus Vollkornnudeln, Naturreis oder Hirse k\u00f6nnen sehr bek\u00f6mmlich \nzubereitet werden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Stufe II mit einem Anteil von etwa 35 %:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Sattessen: Obst, Gem\u00fcse, Salat, H\u00fclsenfr\u00fcchte\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Essen Sie t\u00e4glich insgesamt ca. 500g Gem\u00fcse, Salat und Obst. Frisches\n Obst und Gem\u00fcse enthalten die meisten sekund\u00e4ren Pflanzenstoffe wie \nauch Vitamine und die heilenden Schutzstoffe. Ideal sind alle gelben, \norangefarbenen, roten und dunkelgr\u00fcnen Salate, Gem\u00fcse- und Obstsorten \nmit ihrem hohen Gehalt an antioxidativen Vitaminen. Versuchen Sie \nt\u00e4glich etwas Rohkost als Vorspeise und als Zwischenmahlzeit Obst. \nVersuchen Sie Kohlarten, Brokkoli, Zwiebeln, Knoblauch. Essen Sie \nPellkartoffeln. W\u00fcrzen Sie mit frischen Kr\u00e4utern, nutzen Sie zus\u00e4tzlich \ndiese heilenden Pflanzenstoffe, die auch besonders intensiv schmecken. \nManche Carotinoide aus gr\u00fcnem Gem\u00fcse werden durch Erhitzen zerst\u00f6rt, \nandere aus Karotten und Tomaten z. B. werden durch Erhitzen besser \naufgeschlossen. Ein besonders \u00f6strogenwirksamer Krebshemmer, das \nGenistein aus der Sojabohne, kann vor Brust-, Geb\u00e4rmutterhals- und \nProstatakrebs sch\u00fctzen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Stufe III mit einem Anteil von etwa 20 %:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Genie\u00dfen: Fisch, Fleisch, Eier, Milch und Milchprodukte\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lebensmittel dieser Gruppe sollten Sie nur in m\u00e4\u00dfigem Umfang zu sich \nnehmen. Eiwei\u00df besteht aus Aminos\u00e4uren, den Grundbausteinen des Lebens. \nT\u00e4glich werden in unserem K\u00f6rper Millionen von Zellen abgebaut, die nur \ndurch Zufuhr von Eiwei\u00df neu gebildet werden k\u00f6nnen. Deswegen ist Eiwei\u00df \ndurch nichts zu ersetzen. Tierisches Eiwei\u00df hat eine andere \nZusammensetzung als pflanzliches Eiwei\u00df und wird unterschiedlich vom \nK\u00f6rper verarbeitet. Durch die Kombination verschiedener Eiwei\u00dftr\u00e4ger \nwird die Versorgung mit allen wichtigen Aminos\u00e4uren sichergestellt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Optimal geschieht das durch laktovegetabile Ern\u00e4hrung:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kombinieren Sie tierische Eiwei\u00dfe z. B. aus Milch, fettarmen \nMilchprodukten und Fisch mit pflanzlichen Eiwei\u00dfen aus Getreide, N\u00fcssen,\n Samen, H\u00fclsenfr\u00fcchten, Soja. Bei Allergie auf Kuhmilch (-produkte) \nsollten diese vermieden werden und durch Sojamilch (-produkte) ersetzt \nwerden. Essen Sie nur gelegentlich Fleisch, meiden Sie ger\u00e4ucherte, \ngep\u00f6kelte Wurstwaren.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krebskranke haben meist einen etwas h\u00f6heren Eiwei\u00dfbedarf. Sollte hier\n die Versorgung mit Eiwei\u00df nicht ausreichend sein, besteht die Gefahr, \ndass die Leistungsf\u00e4higkeit reduziert und die Muskelmasse abgebaut wird.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Stufe IV mit einem Anteil von etwa 5 %:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Verfeinern: Fette, \u00d6l, S\u00fc\u00dfigkeiten, Zucker\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fett ist unentbehrlich f\u00fcr viele Stoffwechselvorg\u00e4nge. Es reguliert \ndas S\u00e4ttigungsgef\u00fchl. Fettl\u00f6sliche Vitamine wie Carotin, Vitamin A, D, \nE, K, essentielle Fetts\u00e4uren, Phytosterine, Lecithin, Tocopherole kann \nder K\u00f6rper nur mit Hilfe von Fett aus dem Darm aufnehmen. Zu viel Fett \nk\u00f6nnte allerdings die Ursache sein, dass vermehrt Gallens\u00e4uren in den \nDarm abgegeben werden, die dann durch bakterielle Umwandlung Krebs \nbeg\u00fcnstigen. Eine ausgewogene, das Krebsrisiko senkende Formel f\u00fcr die \nVerwendung von Fett lautet:\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verwenden Sie verschiedene Fettarten, die \u201eges\u00e4ttigte\u201c, und \u201eeinfach \nunges\u00e4ttigte\u201c und \u201emehrfach unges\u00e4ttigte\u201c Fetts\u00e4uren (Omega-3- und \nOmega-6-), enthalten. Vermeiden Sie besonders fettreiche Lebensmittel &#8211; \nachten Sie auf \u201eversteckte Fette\u201c, wenn Neigung zu \u00dcbergewicht besteht. \nW\u00e4hlen Sie sparsam Butter, Sahne, Margarine (ungeh\u00e4rtet) und Streichfett\n (20 g). Zur Zubereitung der Speisen 30 g = 3 EL \u00d6l verwenden. W\u00e4hlen \nSie Oliven\u00f6l nativ extra, Raps-, Sonnenblumen-, Maiskeim-, Weizenkeim-, \nSesam-, Nuss- oder Lein\u00f6l.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zucker, S\u00fc\u00dfigkeiten\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zucker, den der Organismus ben\u00f6tigt, ist ausreichend in Obst, Gem\u00fcse,  Vollgetreideprodukten und allen kohlenhydratreichen Lebensmitteln  enthalten. Je sparsamer Sie damit umgehen, desto geringer ist das  Verlangen nach S\u00fc\u00dfem.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ern\u00e4hrungsumstellung Schritt f\u00fcr Schritt<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Versuchen Sie nicht, all Ihre lang gepflegten \nErn\u00e4hrungsgewohnheiten von heute auf morgen \u00e4ndern zu wollen! Das \u201egute \nGef\u00fchl im Bauch\u201c wird es Ihnen danken.<\/li><li> Die Ausstattung mit \nVerdauungsenzymen ist bei Menschen sehr unterschiedlich. Was dem einen \ngut bekommt, ist f\u00fcr den anderen unvertr\u00e4glich. Qu\u00e4len Sie sich nicht \nmit Lebensmitteln, nur weil Sie Ihnen als unverzichtbar empfohlen \nwurden.<\/li><li>Trinken Sie morgens nach dem Aufstehen ein bis zwei \nGl\u00e4ser Wasser, das regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, \nEntgiftungsprozesse einzuleiten.<\/li><li>Essen Sie morgens ein Sch\u00e4lchen Obstsalat oder M\u00fcsli mit feinen Getreideflocken, Weizenkeimen oder Leinsaat.<\/li><li>Essen\n Sie Rohkost eher mittags, nicht abends. Wenn Sie mit Rohkost beginnen, \ndarf sie auch kurz gegart werden und ist dann leichter bek\u00f6mmlich. \nBlattsalat, Kresse, verschiedene Kr\u00e4uter und Rukola sind immer eine gute\n Erg\u00e4nzung.<\/li><li>Reduzieren Sie Fleisch und Wurst, essen Sie \u00f6fter Tiefseefisch.<\/li><li>Essen Sie abends weniger Brot, mehr gekochtes Gem\u00fcse, Gem\u00fcsesuppe oder Bircher Kartoffeln mit Kr\u00e4uterquark.<\/li><li>Beilagen k\u00f6nnen auch Naturreis, Hirse, Vollkornnudeln sein. Vollkornbrot sollte zun\u00e4chst nur helles, feines sein.<\/li><li>Reduzieren Sie Ihren Salz- und Zuckerverbrauch langsam. Das Geschmacksempfinden wird viel intensiver.<\/li><li>Anstelle von S\u00fc\u00dfem k\u00f6nnen Sie ungeschwefelte Trockenfr\u00fcchte, Mandeln oder N\u00fcsse knabbern.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Individuelles Ern\u00e4hrungskonzept bei Problemen<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Zeiten nach einer Operation oder bei geschw\u00e4chter \nVerdauungsleistung werden nicht alle Speisen vertragen. Sie haben ein \nempfindliches Verdauungssystem und neigen zu V\u00f6llegef\u00fchl, Bl\u00e4hungen, \nkrampfartigen Schmerzen nach dem Essen oder Durchf\u00e4llen nach bestimmten \nLebensmitteln? Nehmen Sie in dieser Situation h\u00e4ufig kleine Mahlzeiten \nzu sich \u2013 wenn n\u00f6tig bis zu acht kleine Portionen, nicht zu hei\u00df, nicht \nzu kalt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\u00dcbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Gegen \n\u00dcbelkeit hilft viel trinken in kleinen Schlucken \u00fcber den Tag verteilt; \nvorbereitet evtl. in der Thermoskanne, reichlich Fl\u00fcssigkeit (2,5 &#8211; 3 l)\n z. B. Pfefferminztee, Kamille, Fenchel evtl. mit etwas Salz, stille \nMineralw\u00e4sser ohne Kohlens\u00e4ure.<\/li><li>Essen Sie m\u00f6glichst nach der \nUhr st\u00fcndlich oder alle zwei Stunden kleine Portionen Wunschkost, \nattraktiv angerichtete kleine Mahlzeiten, wenn m\u00f6glich in Gesellschaft, \npers\u00f6nliche Unvertr\u00e4glichkeiten ber\u00fccksichtigen!<\/li><li>Schalten Sie unangenehme Essensger\u00fcche aus.<\/li><li>Nach\n M\u00f6glichkeit immer frisch zubereiten, damit bei wenig Nahrung m\u00f6glichst \nhoher Energie- und N\u00e4hrstoffgehalt gesichert werden kann.<\/li><li>Appetitanregung auch durch Artischockencocktail, Aperitif oder gut gew\u00fcrzte Suppen.<\/li><li>Bei \u00dcbelkeit und Durchfall probieren Sie auch \u201eungesundes\u201c Colagetr\u00e4nk, Salzstangen oder S\u00fc\u00dfes.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Kau- und Schluckbeschwerden<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Keine feste Nahrung<\/li><li>Essen Sie breiige Kost wie Cremesuppe, Kartoffelbrei, Mixgetr\u00e4nke mit Sahne.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Durchf\u00e4lle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Essen\n Sie leichte, bl\u00e4hungsfreie, fettarme, ballaststoffarme Gerichte, viele \nkleine Mahlzeiten, z. B. Karotten oder Kartoffelp\u00fcree.<\/li><li>Trinken \nSie Kamillen-, Fenchel- oder Leinsamentee (s. Rezept), evtl. mit etwas \nSalz. Achten Sie auf einen Ausgleich des Fl\u00fcssigkeitsverlustes.<\/li><li>Hafer-, Reis-, Leinsamenschleim, Suppen.<\/li><li>Feinst geriebenes Apfel- oder Bananenmus, sonstiges frisches Obst unbedingt meiden.<\/li><li>Nehmen Sie Milchprodukte \u00e4u\u00dferst vorsichtig zu sich, bei Unvertr\u00e4glichkeit Sojamilch -Produkte.<\/li><li>Versuchen Sie evtl. Laugengeb\u00e4ck oder Salzstangen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Verstopfung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Entscheidend sind ballaststoffreiche Nahrungsmittel, die bek\u00f6mmlich sind und nicht bl\u00e4hen.<\/li><li>Trinken\n Sie viel \u00fcber den Tag verteilt; morgens nach dem Aufstehen 1- 2 Gl\u00e4ser \nMineralwasser, dem Sie Milchzucker oder 1 &#8211; 2 TL Obstessig oder \nMineralstoffkonzentrat mit Milchzucker beif\u00fcgen k\u00f6nnen.<\/li><li>Essen \nSie ballaststoffreiche Vollgetreideflocken, Schrot, K\u00f6rner, auch \ngekeimt, von Dinkel, Weizen, Hafer, Gerste, Hirse, Roggen; Vollkornbrot,\n H\u00fclsenfr\u00fcchte, Gem\u00fcse und Obst, roh und gekocht.<\/li><li>Hilfen k\u00f6nnen\n au\u00dferdem sein: Leinsamen, Senfsamen, Trockenobst wie Feigen oder \nPflaumen. usnahme: Weizenkleie \u2013 sie stopft, wenn nicht ausreichend \ngetrunken wird!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist die Verstopfung bedingt durch Kr\u00e4mpfe, \nnerv\u00f6se Ursachen oder entz\u00fcndliche Reizzust\u00e4nde in D\u00fcnn- oder Dickdarm, \nk\u00f6nnen Ballaststoffe nicht die gew\u00fcnschte Besserung bringen. Hier \nempfehlen sich besser die Schleimstoffe von Leinsamen, Leinsamen- oder \nfeiner Haferschleim in Verbindung mit Gem\u00fcsemost oder Kurmolke. \nLangfristig sollte eine Verstopfung nie ohne \u00e4rztlichen Rat behandelt \nwerden!\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Gewichtsverlust<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um eine Gewichtsabnahme zu verhindern oder eine Gewichtszunahme zu erreichen, m\u00fcssen Sie nicht mehr Nahrungsmengen essen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Reichern Sie mit Kalorien an \u2013 diese befinden sich im Fett.<\/li><li>Gehen Sie \u00fcppiger um mit Sahne, Butter, hochwertigen \u00d6len, w\u00e4hlen Sie Sahnek\u00e4se statt Magerk\u00e4se.<\/li><li>G\u00f6nnen\n Sie sich \u00f6fter gemixte S\u00e4fte, Milchmix- oder Quarkgetr\u00e4nke, die mit \nMandelmus oder Sanddorn angereichert sein k\u00f6nnen oder mit Honig ges\u00fc\u00dft \nwerden.<\/li><li> Essen Sie h\u00e4ufig kleine Mahlzeiten oder H\u00e4ppchen. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Trockener Mund, verminderter Speichelfluss<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>H\u00e4ufig kleine Mengen Pfefferminztee, Zitronenwasser auch w\u00e4hrend des Essens<\/li><li>Sauermilch, Kefir, Cremespeisen, Sahne<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Entz\u00fcndung der Mundschleimhaut oder Speiser\u00f6hre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nicht zu hei\u00dfe, salzige, stark gew\u00fcrzte Speisen<\/li><li>Kein zu saures Obst, Gem\u00fcse, Salat<\/li><li>Cremesuppen<\/li><li>Brei<\/li><li>Kartoffel-, Karottenp\u00fcree<\/li><li>Schleim von Hafer, Reis, Leinsamen<\/li><li>Apfelmus<\/li><li>Kamillen- oder Leinsamentee<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Literatur<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Kretschmer, Ch.; Herzog, A.: Gesunde Ern\u00e4hrung bei Krebs. Haug Verlag, <\/li><li>Biesalski,H.-K.; Z\u00fcrcher, G.; Hofele,K.: Gesund und bewusst essen bei Krebs. TRIAS Verlag, <\/li><li>Beyersdorff, D.: Biologische Wege zur K<\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Zusammenhang und die Bedeutung von Ern\u00e4hrung und Krebs ist heute unbestritten Gesunde Ern\u00e4hrung vermindert das pers\u00f6nliche Krebsrisiko und beugt nach \u00fcberstandener Erkrankung einem R\u00fcckfall vor. Sie liefert wichtige Schutzstoffe, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und st\u00e4rkt die k\u00f6rpereigenen Abwehrkr\u00e4fte. Wir wollen mit dieser vorliegenden Zusammenfassung informieren, \u00fcber vermeintliche \u201eKrebsdi\u00e4ten\u201c aufkl\u00e4ren und Anregungen geben f\u00fcr [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":3665,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-3702","vitalstoff_journal","type-vitalstoff_journal","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Ern\u00e4hrung und Krebs - Vollwertige Ern\u00e4hrung sch\u00fctzt und hilft heilen - Vitalstoff-Journal<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Krebs: Die Gei\u00dfel der modernen Menschheit. Ungez\u00e4hmt, unheimlich und schulmedizinisch kaum heilbar. Die Chemotherapie verspricht mehr als sie halten kann. 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