{"id":3635,"date":"2020-02-18T11:11:31","date_gmt":"2020-02-18T10:11:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/?post_type=vitalstoff_journal&#038;p=3635"},"modified":"2020-04-06T10:48:02","modified_gmt":"2020-04-06T08:48:02","slug":"geschichte-der-impfungen","status":"publish","type":"vitalstoff_journal","link":"https:\/\/www.naturepower.de\/vitalstoff-journal\/fakten-widerreden\/impfen\/geschichte-der-impfungen\/","title":{"rendered":"Geschichte der Impfungen"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Seuchen, Pest und Pocken<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Gedanke des Impfens als Prophylaxemassnahme gegen verheerende \nSeuchen in vergangenen Zeiten ist nur allzu verst\u00e4ndlich. Wusste man \ndoch damals nichts \u00fcber die Ursache der betroffenen Erkrankungen und \ngeeignete Vorkehrungsmassnahmen. Dazu kam noch, dass die meisten \nErkrankungen falsch behandelt wurden, was nicht nur die \nErkrankungsf\u00e4lle, sondern vor allem auch die Todesrate massivst erh\u00f6hte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Beispiele seien hier nur kurz die Pest und die Pocken zu nennen. \nBei der Pest warnten die damaligen \u00c4rzte die Bev\u00f6lkerung vor Waschungen,\n bzw. vor dem Baden. Aber genau die mangelnde Hygiene war es, die die \nPest erst ausbrechen liess. Bei den Pocken wurde die Krankheit noch bis \nin die Neuzeit hinein falsch behandelt. Man liess die Kranken zur Ader, \ngetraute sich nicht die Fenster zu \u00f6ffnen und liess sie schwitzen, \nanstelle f\u00fcr frische Luft zu sorgen und k\u00fchle Wickel anzulegen. Durch \ndiese Massnahmen kam es zu meist schlimmen, oft t\u00f6dlichen Verl\u00e4ufen der \nErkrankung.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So versuchte man also, eine Prophylaxe f\u00fcr die Krankheiten zu finden,  anstelle den Ursachen auf den Grund zu gehen. \u00dcbrigens ein Verhalten,  dass auch heute noch angewandt wird. Ich m\u00f6chte hier nur kurz an die  SARS-Hysterie erinnern, bei der niemand \u00fcber die Ursache, aber alle von  einer Impfung sprechen. Wir versuchen also heute immer noch das Pferd  von hinten aufzuz\u00e4umen. In der Medizin wie in der Geschichte ist man  scheinbar nicht f\u00e4hig, aus alten Erfahrungen anderer zu lernen. Denn  bereits vor Jahrhunderten gab es weitdenkende, offene \u00c4rzte, die durch  eine gute Beobachtungsgabe f\u00fcr ihre Zeit geradezu ketzerische  Behandlungsmethoden vorschlugen und mit Erfolg anwendeten. Thomas  Sydenham und Haygarth sind Beispiele daf\u00fcr, wie mutige \u00c4rzte schon fr\u00fch  der richtigen Pockenbehandlung und ihrer Ursache auf die Spur kamen.  Doch es braucht bekanntlich viel Arbeit und noch mehr Jahre, um eine  bestehende, aber falsche Lehrmeinung aus der Welt zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Impfen &#8211; eine uralte Idee<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich wurde im r\u00f6mischen Reich bereits gegen die Pocken geimpft.\n Indische Brahmanenpriester impften im 1. Jahrhundert n. Chr. bei \nmystischen Zeremonien ebenfalls gegen die Pocken. Allerdings handelte es\n sich hier nie um eine Prophylaxe sondern immer nur um religi\u00f6se \nRituale. Um das Jahr 1300 entstand das saleritanische Lehrgedicht, in \nwelchem die Inokulation der Pocken als Schutz- und Vorbeugungsmittel \nbeschrieben wird. Im Jahr 1774 nahm der englische Farmer Benjamin Jesti \naus Dorset Eiter aus den Pocken seiner K\u00fche und brachte ihn unter die \nHaut seiner Familie. In Deutschland gab es ebenso zur gleichen Zeit \nBem\u00fchungen aus dem Volk selber.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass also Edward Jenner der &#8222;Vater der Impfungen&#8220; sei, wie wir ihn  heute mit verkl\u00e4rtem Blick nennen, trifft nicht zu. H\u00f6chstens die  Bezeichnung &#8222;kommerzieller Vater&#8220; kommt der Wahrheit bedenklich nahe,  hat doch Jenner an seinen Impfungen ein Millionenverm\u00f6gen verdient und  der heutigen Pharma den Weg in eine goldene Zukunft gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Impfen &#8211; ein alter Irrglaube, der sich bis heute h\u00e4lt <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere heutige, moderne Medizin mitsamt ihrem Impfglauben beruht auf \nden Versuchen, bzw. Experimenten der Impfpioniere Jenner, Koch und \nPasteur. Wenn man sich allerdings \u00e4ltere, medizinische Literatur zu Rate\n zieht, so stellt man fest, dass dieses Glaubensger\u00fcst schnell ins \nWanken ger\u00e4t, bzw. gewisse Glorienscheine zu verblassen beginnen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schauen wir uns den Werdegang der Pockenimpfung an, so stellen wir \nfest, dass hier einige Ungereimtheiten aufgetreten sind, die aber im \nVerlaufe der Jahrhunderte scheinbar vertuscht wurden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edward Jenner hat in seinem 1798 ver\u00f6ffentlichten ersten Bericht 23 \nF\u00e4lle erw\u00e4hnt, die seine Theorie von der Kuhpockenimpfung untermauern \nsollten. Vierzehn davon waren Personen, die angeblich an Pocken erkrankt\n waren, und sp\u00e4ter trotz Kontakten zu Pockenkranken gesund blieben. \nDiese Personen waren alle ungeimpft.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">John Baker, ein 5 j\u00e4hriger Bub, starb wenige Tage nach der Impfung. \nDies wird in Jenners Bericht mit keinem Wort erw\u00e4hnt. Erst in seiner \nzweiten Ver\u00f6ffentlichung von 1799 geht er darauf ein, und auch nur am \nRande. Einzig vier F\u00e4lle kann man als echte Beweise gelten lassen. Er \nbeschrieb kurz mit wenigen Worten die Reaktion nach der Impfung, gab \nmeist nicht einmal das Datum der Impfung oder das Alter der Person an. \nAlle vier F\u00e4lle, die man als echtes Beweismaterial anerkennen kann, \nimpfte er wenige Wochen vor Abfassung seiner Schrift &#8222;Inquiry&#8220;. Dass \nheisst, es gab weder eine Nachbeobachtungszeit, noch war gekl\u00e4rt, wie \nviel und wie lange der Schutz der Impfung zu berechnen sei. (E. Jenner, \nInquiry, 1798).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er ging auch nie davon aus, dass die Impfung ein Leben lang vor der \nKrankheit sch\u00fctzte, denn er wusste sehr wohl, dass ein Mensch mehrmals \nan den Pocken erkrankten konnte, wie er schrieb.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Wissenschaft und die heutige, moderne Medizin mit ihrer  gesamten Impfindustrie bauen ihren Glauben an die Pockenimpfung auf ein  wackelndes Fundament von vier F\u00e4llen auf und impfen auf dieser niemals  nachtr\u00e4glich bewiesenen Grundlage seit 200 Jahren mehr oder weniger die  gesamte Menschheit.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Louis Pasteur und die Tollwut<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es kommt noch schlimmer, wenn wir uns einer anderen Ikone der Impfgeschichte, n\u00e4mlich Louis Pasteur, zuwenden.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu der damaligen Zeit gab es viele herrenlose Hunde und die Tollwut \nunter ihnen und den W\u00f6lfen grassierte stark. Pasteur liess einen \ntollw\u00fctigen Hund an ein Brett schnallen und entnahm ihm dann Speichel \nf\u00fcr seine Versuchzwecke. Er ging davon aus &#8211; und unsere heutige moderne \nMedizin ebenfalls &#8211; dass der Tollwuterreger sich im Speichel des Hundes \nbefinden m\u00fcsse. Aber dort ist er nie nachgewiesen worden, denn das \neinzige Tier, dass Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die Schlange.\n Veterin\u00e4re best\u00e4tigen denn auch, dass man in dem Speichel eines \ntollw\u00fctigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor nachz\u00fcchten\n kann.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als weiteres Hindernis stellte sich heraus, dass die Erreger \nscheinbar nicht so wachsen wollten wie er es sich vorgestellt hatte. Zu \ndiesem Zweck brachte er Speichel eines tollw\u00fctigen Hundes in eine \nSch\u00fcssel Bouillon. Nachdem sich etliche Wochen nichts getan hatte, die \nSuppe war augenscheinlich auch nicht tollw\u00fctig geworden, schloss er \ndaraus, dass der Tollwuterreger ein \u00e4usserst winziger und \nanspruchsvoller Keim sei und nannte ihn Virus, was schlicht Gift heisst.\n So fand also dieser Begriff Einlass in die moderne Medizin.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu beweisen, dass der Erreger ansteckend ist, entnahm er an \nTollwut verendeten Hunden Gehirnmasse und spritzte sie in das Gehirn \ngesunder Hunde. Diese Hunde bekamen nun alle neurologische Probleme, die\n sich in Kr\u00e4mpfen, Aggressivit\u00e4t, Ruhelosigkeit, etc. zeigten. Daraus \nschloss Pasteur unweigerlich, dass diese Hunde ebenfalls an Tollwut \nerkrankten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man aber von einem gesunden Lebewesen gleich welcher Art \nGehirnmasse entnimmt und f\u00fchrt sie in das Gehirn eines anderen \nLebewesens gleich welcher Art ein, dann entstehen grunds\u00e4tzlich immer \nneurologische Probleme! Das hat mit Tollwut nichts zu tun!\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt etliche mutige Mediziner, welche diese Dinge hinterfragt  haben, doch sie finden kein Geh\u00f6r in der offiziellen medizinischen  Literatur. Denn sie behaupten, dass es die Krankheit Tollwut zumindest  beim Menschen gar nicht gibt. Zu ihnen geh\u00f6rt vor allem der Mediziner  Dr. Charles Dulles aus Philadelphia (USA). Er konnte belegen, dass es  sich bei den diagnostizierten F\u00e4llen von Tollwut beim Menschen immer um  Tetanus gehandelt hatte. F\u00fcr diese Annahme spricht auch die Tatsache,  dass man bei Verdacht auf Tollwut gleichzeitig auch Tetanus impft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Doch zur\u00fcck zu Pasteur und seinen Hunden: <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus dem getrockneten R\u00fcckenmark tollw\u00fctiger Hunde stellte er einen \nImpfstoff her, den er Hunden einspritzte. Zugleich liess Pasteur \ngeimpfte und ungeimpfte Hunde in Versuchen von tollw\u00fctigen Doggen zu \nTode beissen um die Wirksamkeit der Impfung zu erproben. Dieses \nohrenbet\u00e4ubende Geheul der so gequ\u00e4lten, armen Tiere drang nat\u00fcrlich \nnach draussen und die Tiersch\u00fctzer warfen ihm sinnlose Tierqu\u00e4lerei und \nSadismus vor, womit sie mit Sicherheit nicht falsch lagen. Sein \nLaboratorium wurde als Folterkammer und er selber als Henker \nunschuldiger Tiere bezeichnet. Die Tiersch\u00fctzer kamen nach Pasteurs \neigenen Worten aus den &#8222;oberen Zehntausend von englischen und \nfranz\u00f6sischen Hundefreunden&#8220;. So musste er schliesslich auf Druck \nzweimal mitsamt seinen Hunden umziehen, bis der Staat ihm im Wald von \nSt. Cloud die einstige Villa von Napoleon III. mitsamt dem grossen \nBesitztum zur Verf\u00fcgung stellte. Hier konnte er seine Versuche mit den \nHunden ungest\u00f6rt fortsetzen. Pasteur bezeichnete sich selber als grossen\n Hundefreund. Wie man als Hundefreund allerdings solche Versuche machen \nkann ist mir unverst\u00e4ndlich.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur Pasteur selber, auch seine Frau scheint ein seltsames \nVerh\u00e4ltnis zu Hunden gehabt zu haben, wie ein Brief an ihre Tochter \nzeigt: &#8222;Soeben bringt Dein Vater eine grosse Neuigkeit aus dem \nLaboratorium mit. Der unl\u00e4ngst trepanierte und mit Tollwut geimpfte Hund\n ist in dieser Nacht nach einer Inkubationszeit von nur 19 Tagen \ngestorben. Die Krankheit ist am 14. Tage ausgebrochen, und heute Morgen \nhat man von diesem Hund Gehirnstoff auf einen neuen Hund \u00fcbertragen, \nebenfalls durch Trepantion, die Roux mit unvergleichlicher \nGeschicklichkeit ausgef\u00fchrt hat. Daraus folgt, dass wir von nun an so \nviel tollw\u00fctige Hunde haben k\u00f6nnen, als wir w\u00fcnschen, und dass diese \nExperimente ungew\u00f6hnlich interessant sein werden.&#8220;(Winkle S. \nKulturgeschichte der Seuchen, Komet 1997),\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pasteur beschrieb seine eigene Arbeit indem er sagte, man m\u00fcsse einen\n Menschen durch wiederholte Einspritzung des Impfstoffes dazu bringen, \ndass sein Organismus zur Bildung von Antik\u00f6rpern angespornt w\u00fcrde, bevor\n also die Wanderung des &#8222;Strassenvirus&#8220; (Wildvirus) von der \nEintrittspforte zum Gehirn beendet sei. Mit der Wutschutzimpfung soll \ndemnach &#8222;das schnellere Pferd gesattelt werden&#8220;, um das &#8222;Hundevirus&#8220; \ndurch das &#8222;Kaninchenvirus&#8220; zu \u00fcberholen. Das war auch der Grund f\u00fcr die \nVerwendung von Kaninchen. Da sie bekanntlich schneller sind als Hunde \nist nach seiner Logik das Kaninchenvirus auch schneller als ein \nHundevirus.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das nennt sich Wissenschaft. Und auf dieser Grundlage basiert unsere Tollwutimpfung!!\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am 6. Juli 1885 kam eine Mutter aus dem Elsass mit ihrem 9j\u00e4hrigen \nSohn Josef Meister zu Pasteur. Der Junge war 48 Stunden vorher an 14 \nStellen von einem tollw\u00fctigen Hund gebissen worden. Pasteur beschloss \nnach einer Beratung mit zwei Pariser \u00c4rzten und laut Chronisten unter \n&#8222;schweren, seelischen K\u00e4mpfen&#8220;, den Jungen zu impfen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bub wurde nun von ihm mit einer Suspension von 14 Tage lang \ngetrocknetem R\u00fcckenmark eines Kaninchens geimpft. In den folgenden Tagen\n kamen dann nach und nach in immer k\u00fcrzerer Zeit getrocknete Marksorten \nzur Anwendung. Der Impfstoff wurde langsam unter die Bauchdecke \neingespritzt, wobei t\u00e4glich die K\u00f6rperseite gewechselt wurde. Die \nBehandlung dauerte drei Wochen und der Bub &#8222;blieb gesund&#8220;. In Pasteurs \nAufzeichnungen steht nicht, dass er den Jungen geheilt hatte, sondern, \ndass der Junge &#8222;gesund blieb&#8220;.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch diesen einzigen und alleinigen Fall wurde Pasteur ber\u00fchmt und \ndie Tollwutimpfung wurde in das Repertoire der Impfungen aufgenommen und\n bis heute nicht hinterfragt. Ich wage dennoch Fragen zu stellen und \nbehaupte, dass der Hund, der Josef Meister gebissen hatte, nicht \ntollw\u00fctig war. Bei den folgenden Betrachtungen bitte ich den Leser \nausnahmsweise davon auszugehen, dass die Impfungen und hier die \nTollwutimpfung im speziellen, einen Schutz vor der Krankheit geben.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pasteur wandte bei seiner Impfung die aktive Impfung an, da er von \nden Immunglobulinen, der sogenannten passiven Impfung noch nichts \nwusste. Wenn wir nun davon ausgehen, dass der Hund tollw\u00fctig war, so \nh\u00e4tte der Bub sofort aktiv und passiv gegen Tollwut geimpft werden \nm\u00fcssen, so wie man es heute tut. Eine passive Impfung soll sofort einen \nSchutz geben, wo hingegen eine aktive Impfung erst noch Antik\u00f6rper \nanregen soll. Es kommt noch erschwerend hinzu, dass der Biss des Tieres \nl\u00e4nger als 48 Stunden zur\u00fccklag. Pasteur brauchte zudem noch Zeit, um \nseine beiden Kollegen in Paris zu konsultieren. Da er weder E-Mail noch \nTelefon besass, ging auch hier wieder eine betr\u00e4chtliche Zeit verloren. \nNach heutigem schulmedizinischem Wissensstand aber muss eine passive \nImpfung gegen Tollwut in den ersten 24 Stunden nach der Infizierung \nerfolgen, da ansonsten die Impfung keinen &#8222;Schutz&#8220; mehr verleiht, d.h. \nder Gebissene erkrankt an Tollwut (Schmitt H., Impfungen 2000, ecomed, \nSeite 144). Als weiterer Faktor kommt noch hinzu, dass nach heutigen \nmedizinischen Begriffen die Lokalisation des Impfstoffes, n\u00e4mlich in die\n Bauchdecke, absolut falsch war.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da der Bub trotz falsch angewandter, bzw. nicht sch\u00fctzender Impfung \nnicht erkrankte, muss zwingend angenommen werden, dass der Hund, von dem\n er die Bisse erhielt, nicht tollw\u00fctig war. Die Schulmedizin hat sich \nauch nie gefragt, wie ein Chemiker Tollwut diagnostizieren konnte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum die damalige Wissenschaft und mit ihr ganz Frankreich, Louis \nPasteur als Nationalhelden feierte, hatte weniger mit seiner \nTollwutimpfung an sich zu tun, als vielmehr mit der Tatsache, dass \nRobert Koch 1882 den Tuberkuloseerreger entdeckte. Um das zu verstehen, \nmuss man in der Geschichte etwas zur\u00fcckdenken. Frankreich und \nDeutschland hatten, trotzdem sie Nachbarn waren, viele Kriege \ngegeneinander gef\u00fchrt und man machte auch kein Hehl aus seiner Abneigung\n gegen den jeweiligen Nachbarn. Sobald nun eine der beiden Nationen, \negal auf welchem Gebiet auch immer, etwas erreichte, entstand ein \nKonkurrenzdruck und das andere Land musste schnellstens nachziehen. Dies\n d\u00fcrfte auch der eigentliche Grund daf\u00fcr sein, warum Pasteur nach nur \neinem nachgewiesenen Fall einer Tollwutimpfung sofort Weltruhm erlangte.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier geriet die Wissenschaft unter den Druck der Politik, was heute  auch noch oft passiert. Unter diesen Umst\u00e4nden kann von einer neutralen  und objektiven Wissenschaft keine Rede mehr sein.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die ersten Versuchskaninchen und der Milzbrand<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Milzbrand hatte es eine \u00e4hnliche Bewandtnis. \u00dcbrigens hat \nProfessor Delafond, Direktor der Veterin\u00e4rschule in Paris 1856 bei \nUntersuchungen wegen Milzbrand viele Kaninchen infiziert und damit \nzugleich den Begriff des &#8222;Versuchskaninchens&#8220; in die Bakteriologie \neingef\u00fchrt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1867 beschrieb Robert Koch den Milzbranderreger und ver\u00f6ffentlichte \nseine sogenannten Koch&#8217;schen Postulate, nach denen man bis in die neuere\n Zeit Erreger spezifizierte. Heute weiss man aber, dass sie nur f\u00fcr \neinen Teil der Infektionskrankheiten in Anspruch genommen werden k\u00f6nnen,\n d.h. die Infektionstheorie wird immer eine Theorie bleiben. (Hahn, \nFalke, Med. Mikrobiologie und Infektiologie, Springer 3. Auflage, 2001).\n Dies hat unsere moderne Medizin nur noch nicht richtig zur Kenntnis \ngenommen. Wenn sie es n\u00e4mlich t\u00e4te, w\u00fcrde mit ihr auch die Impftheorie \nwie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Robert Koch musste sich damals mit seiner neuen Theorie gegen die \npleomorphistische Theorie, nach der alle Bakterienarten unter \nverschiedenen Umweltbedingungen ineinander \u00fcbergehen, durchsetzen. Heute\n kann selbst ein Laie am Mikroskop nachvollziehen, dass Koch und Pasteur\n mit ihrer neuen Annahme \u00fcber die Bakterien im Unrecht waren. Doch weil \ndie These der beiden durch die Politik von Deutschland und Frankreich \ngesteuert und forciert wurden, ging sie als Dogma bis zum heutigen Tag \nin die Schulmedizin ein.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Grundlage \u00fcber die Infektionsvorg\u00e4nge im tierischen Organismus \ngingen folgende Versuche Pasteurs in die Geschichte ein: Anhand der \nKoch&#8217;schen Postulate versuchte Pasteur verschiedene Tierarten mit \nMilzbrandbazillen anzustecken. Damit seine Versuche auch zu einem f\u00fcr \nihn positiven Ergebnis f\u00fchrten, tat er folgendes: Milzbrandbazillen \ngedeihen am besten bei einer Temperatur von 37 \u00b0C, folglich sind Tiere \nmit einer abweichenden K\u00f6rpertemperatur automatisch gesch\u00fctzt. Er k\u00fchlte\n Tauben also auf 37 \u00b0 C ab und erw\u00e4rmte Fr\u00f6sche auf 37 \u00b0C und siehe da, \nsie infizierten sich. Wenn man Sie, verehrter Leser und Leserin, auf 42 &#8211;\n 43 \u00b0C erhitzen w\u00fcrde, bek\u00e4men Sie sicherlich auch H\u00fchnercholera, Staupe\n oder den Zwingerhusten. Vermutlich noch ganz andere, unbeschreibliche \nZust\u00e4nde. Man nennt diese Tierqu\u00e4lerei stolz die ersten \nwissenschaftlichen Versuche. Was das Ganze mit Wissenschaftlichkeit zu \ntun hat, ist nicht klar ersichtlich.\n<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Pasteur war \u00fcbrigens ein Meister im Verf\u00e4lschen seiner Tageb\u00fccher, wie wir seit wenigen Jahren wissen. <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aber die Wissenschaftlicher nicht davon abh\u00e4lt, ihn weiterhin auf\n seinem Podest unhinterfragt stehen zu lassen (Geison G., The private \nScience of Louis Pasteur).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er impfte Schafe gegen Milzbrand mit Impfstoff, den er in M\u00e4usen und \nMeerschweinchen gez\u00fcchtet hatte. Vermutlich deswegen, weil M\u00e4use und \nMeerschweinchen schneller laufen k\u00f6nnen als Schafe! In Frankreich wurden\n seine Versuche oftmals f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit lahmgelegt, weil die Bauern \nsich weigerten, ihm Schafe zur Verf\u00fcgung zu stellen, da die Tiere bei \nPasteur alle j\u00e4mmerlich verendeten.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ber\u00fchmtheit mit seiner Milzbrandimpfung erlangte Pasteur durch eine \ngrossartige Show, die er mit &#8222;viel Sinn f\u00fcr theatralisches Auftreten mit\n pathetischen Posen&#8220; einer grossen Zahl von Schaulustigen, Journalisten \nund Veterin\u00e4ren am 31. Mai 1881 vorf\u00fchrte. Man brachte 48 Schafe nach \nPouilly-le-Fort und Pasteur impfte die H\u00e4lfte der Tiere. Nach 14 Tagen \nwiederholte sich das Spektakel. Noch weitere zwei Wochen sp\u00e4ter wurden \nalle Tiere mit Milzbranderregern angesteckt. Und siehe da, am Morgen des\n kommenden Tages waren von den unbehandelten Schafen nur noch zwei Tiere\n am Leben, w\u00e4hrend von den geimpften Schafen alle munter und wohlauf \nwaren. Die Presse jubelte und noch innerhalb eines Jahres wurden in der \ngleichen Gegend fast 80&#8217;000 Schafe geimpft. Viele fragten sich zu Recht,\n was in dem Impfstoff gewesen sei. Denn nur Pasteur selber, nicht etwa \nseine Assistenten Roux, Chamberland oder Thuillier wussten \u00fcber den \nInhalt der gespritzten Seren Bescheid. Hier fand ein Riesenspektakel um \neine Impfung statt, die auch heute noch kein Ende nimmt.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die &#8222;Ber\u00fchmtheit&#8220; Pasteurs drang bis nach Russland. Ilja Metschnikow,\n Leiter des bakteriellen Institutes in Odessa reiste 1887 nach Paris um \nImpfstoff f\u00fcr die russischen Schafe zu besorgen. Doch er glaubte \ntats\u00e4chlich an einen Schutz durch die Impfung und deswegen ereignete \nsich in Russland leider etwas anderes als in Frankreich: Von 4412 \ngeimpften Schafen starben schon nur nach der ersten Impfung 3549 Tiere. \nMetschnikow musste Hals \u00fcber Kopf Russland verlassen, da die \naufgebrachten Bauern ihn sonst gelyncht h\u00e4tten (Zeiss H., Fortschr Med 7\n (1889) 100-101).\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Entdeckung des Milzbranderregers hatte nicht nur die Medizin \nzu tun, sondern auch die R\u00fcstungsindustrie. Seit 1941 gab es in England \nPl\u00e4ne, &#8222;Milzbrandbomben&#8220;, gef\u00fcllt mit Sporen des Erregers \u00fcber deutschen\n Gro\u00dfst\u00e4dten abzuwerfen. Auf der 1,5 km breiten und 3 km langen, seit \nmehr als 100 Jahren unbewohnten Insel Gruinard an der Nordwestk\u00fcste \nSchottlands testete man die erste Bombe an 60 Schafen aus. Insgesamt \n23mal sind solche Versuche auf der Insel gemacht worden. 1942 wurde die \nProduktion aufgenommen; England war aber nicht in der Lage, die \nnotwendigen Mengen selber herzustellen. So baten sie die USA um \nUnterst\u00fctzung. Nach weiteren Experimenten in den USA wurde dann dort die\n Produktion aufgenommen. Die britische Planung sah vor, Bomben \u00fcber \nBerlin, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und Wilhelmshaven abzuwerfen. \nDadurch w\u00e4ren diese St\u00e4dte f\u00fcr mehr als 100 Jahre unbewohnbar geworden. \nDer Grund, warum es nicht zu einem Einsatz kam war, weil erst Mitte 1945\n die ben\u00f6tigte Menge von Erregern zur Verf\u00fcgung gestanden w\u00e4ren, aber im\n Mai die ganze Aktion hinf\u00e4llig wurde durch die Kapitulation \nDeutschlands.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schlimm diese Bombadierung Deutschland getroffen h\u00e4tte, sieht man\n an der schottischen Insel. Erst in den achtziger Jahren setzte die \nbritische Regierung ein umfassendes Desinfektionsunternehmen in Gang, \ndas den britischen Steuerzahler umgerechnet 1,5 Milliarden DM (\u20ac 750 \nMillionen Euro) kostete. Milzbrandbazillen bilden im Erdboden erst \nunterhalb einer Tiefe von 2 m keine Sporen mehr, d.h. man m\u00fcsste das \nganze Erdreich abtragen. (Winkle S., Kulturgeschichte der Seuchen, \nKomet)\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach diesem kurzen Abstecher in die Geschichte der Impfungen sollten  wir verstanden haben, dass Wissenschaft immer neutral und objektiv sein  muss. Nur dann ist gew\u00e4hrleistet, dass sie zum Wohl f\u00fcr uns und unsere  Kinder beitr\u00e4gt. Politisches Kalk\u00fcl oder die Aussicht auf einen hohen  finanziellen Gewinn beeintr\u00e4chtigen diese altruistischen Ziele und  d\u00fcrfen nicht erlaubt sein. Denn wir m\u00fcssen uns bewusst sein, dass  Gesundheit unser h\u00f6chstes Gut ist und wir nicht erst dar\u00fcber nachdenken  d\u00fcrfen, wenn sie der Krankheit bereits Platz gemacht hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seuchen, Pest und Pocken Der Gedanke des Impfens als Prophylaxemassnahme gegen verheerende Seuchen in vergangenen Zeiten ist nur allzu verst\u00e4ndlich. Wusste man doch damals nichts \u00fcber die Ursache der betroffenen Erkrankungen und geeignete Vorkehrungsmassnahmen. Dazu kam noch, dass die meisten Erkrankungen falsch behandelt wurden, was nicht nur die Erkrankungsf\u00e4lle, sondern vor allem auch die Todesrate [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"parent":3633,"menu_order":5,"template":"","class_list":["post-3635","vitalstoff_journal","type-vitalstoff_journal","status-publish","hentry"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.5 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Geschichte der Impfungen - Vitalstoff-Journal<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Es herrscht die Meinung, dass Impfen ein Segen ist und uns vor Krankheiten sch\u00fctzt. 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