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Für einen gesunden Schlaf

Nährstoffe für einen gesunden Schlaf

Für Nieren und Blase

Nährstoffe für Nieren und Blase

Nährstoffe für das Nervensystem

Nährstoffe für das Nervensystem

Nährstoffe für die Augen

Nährstoffe für die Augen

Nährstoffe bei Schmerzen

Nährstoffe zur Unterstützung bei Schmerzen


Antiasthmatika (Mittel zur Behandlung von Asthma) und Vitalstoffe


Wechselwirkungen von Medikamenten und Mikronährstoffen und was man unbedingt darüber wissen sollte!

Viele Menschen nehmen Medikamente und viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel, aber viele Menschen, die Medikamente nehmen wissen gar nicht, dass sie besser auch Nahrungsergänzungsmittel nehmen sollten. Und Einige, derer die Medikamente nehmen, sollten bestimmte Nahrungs- ergänzungsmittel besser nicht nehmen. Viele Medikamente und viele Krankheiten verbrauchen in großer Quantität spezifische Mikronährstoffe. Das führt dazu, dass sich mit der Zeit zu dem eigentlichen Leiden noch ein eigentlich vermeidbarer Kollateralschaden entsteht, der die Gesundheit zusätzlich beeinträchtigt.

Es ist leider viel zu wenig bekannt, dass und welche Interaktionen zwischen Medikamenten und Mikronährstoffen bestehen. Die durch einen Mangel an Mikronährstoffen auftretenden Symptome können erkannt werden und geben einen ersten Hinweis, welche Vitalstoffe man zum Ausgleich einnehmen sollte. Wir haben auf unseren Seiten zu den besonders häufig verschrieben Arzneimitteln die Interaktionen zu Vitalstoffen (Mikronährstoffen) zusammen gestellt. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie diese Liste für sich studieren.

Wir möchten Ihnen aber einen sehr dringenden Rat mit auf den Weg geben: Verwenden Sie diese Informationen nicht, um Ihre Medikation eigenhändig zu verändern. Nutzen Sie die Informationen, um mit dem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens Ihre besondere Situation zu besprechen. Wir geben Ihnen unten einen Literaturhinweis zu einem Buch von Uwe Gröber. Ihr Arzt wird Ihnen dankbar sein, wenn Sie ihn auf dieses Buch hinweisen.


Was sind Antiasthmatika?

Zu den Antiasthmatika zählen unter anderem die folgenden Wirkstoffe:

  • Glukokortikoide
  • Betasympathomimetika
  • Methylxanthine (z.B. Theophyllin)
  • Leukotrienantagonisten
  • Mastzellstabilisatoren (z.B. Cromoglicinsäure, Nedocromil, Lodoxamid)

Antiasthmatika werden zur Behandlung und Vorbeugung von Asthma, Bronchitis und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD =  chronic obstructive pulmonary disease) eingesetzt. Sie dienen der Erleichterung der Atmung (bronchienerweiternde Wirkstoffe) und wirken gegen Entzündungen (entzündungshemmende Wirkstoffe). Damit die Wirkstoffe direkt in der Lunge wirken können, müssen Antiasthmatika in der Regel inhaliert werden.

Es sind zwei Hauptgruppen von Medikamenten zu unterscheiden. Langzeitmedikamente verringern die Beschwerden dauerhaft, indem sie die erhöhte Entzündungsbereitschaft der Atemwege hemmen.  Dazu eignen sich vor allem Kortison-Präparate zum Inhalieren. Zur schnellen Erleichterung bei Beschwerden werden hingegen sog. Bedarfsmedikamente eingesetzt. Sie erweitern die Bronchien schnell, wirken aber nicht langanhaltend. Hierzu eignen sich vor allem schnellwirkende Betamimetika. Im Notfall kann auch Kortison in Tablettenform eingenommen werden.


Inhalationsgeräte für Antiasthmatika

Da die Antiasthmatika in der Regel inhaliert werden, sind für die Einnahme Applikationshilfen in Form von Inhalationsgeräten erforderlich. Es werden drei Typen von Inhalationsgeräten unterschieden:

  • Dosieraerosole
  • Pulverinhalatoren
  • Elektrische Vernebler

Dosieraerosole und Pulverinhalatoren sind die häufigsten Inhalationsgeräte. Bei Dosieraerosolen wird das Medikament versprüht und inhaliert. Dabei können sich jedoch größere Wirkstoffe an der Rachenhinterwand ablagern. Um das zu verhindern, können Inhalierhilfen verwendet werden, mit denen diese Teilchen abgefangen werden. Beim Pulverinhalator gelangt das Medikament auf winzige Teilchen verteilt (Bindung an Milchzuckerteilchen) in die Atemwege. Damit gelangen sie tief in die Atemwege ohne sich bereits an der Rachenwand abzulagern.


Theophyllin und Vitamin B6

Theophyllin stört den Vitamin B6-Stoffwechsel.

Unter Therapie mit Theophyllin ist eine Supplementierung von Vitamin B6 zusammen mit Folsäure und Vitamin B12 empfehlenswert.


Literaturhinweise

Diese Tabelle stammt aus dem Buch von Uwe Gröber mit dem Titel „ Interaktionen, Arzneimittel und Mikronährstoffe“, ISDN 978-3-8047-2375-7, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart. Für eine Vertiefung der Informationen empfehlen wir den Kauf des Buches.

Der Text ist zum Teil verändert, bzw. ergänzt mit weiteren, uns vorliegenden Informationen.


Wichtiger Hinweis und Warnung

Sollten Sie bei der Durchsicht dieser Aufstellungen Beschreibungen finden, die auf ihre Situation passen, konsultieren Sie bitte ihren Hausarzt. Verändern Sie bitte nicht eigenständig ihre Medikation, die Folgen könnten dramatisch sein. Sprechen Sie die Supplementierung mit Mikronährstoffen mit ihrem Arzt / Therapeuten ab.