Lungenkraft

Äußere Einflüsse wie die zunehmende Luftverschmutzung, aber auch die persönliche Lebensweise sind eine große Belastung für die Lunge und Ursache für immer häufiger auftretende Erkrankungen von Lunge und Atemwegen.

Fallen Ihnen banale körperliche Anstrengungen wie Treppensteigen schwer? Sind Sie schnell aus der Puste? Bekommen Sie leicht Atemnot?

Zu wenig Sport, das Rauchen oder „das Alter“ sind häufige Begründungen warum immer öfter der Aufzug statt die Treppe benutzt wird. Menschen schonen sich gerne und versuchen Belastungen möglichst zu vermeiden oder zu umgehen. Spätestens dann wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr so können, wie sie eigentlich möchten. Aber das muss nicht sein! Wer beim Treppensteigen unter Atemnot leidet und deshalb öfter mal stehen bleibt, muss das nicht einfach dulden.

Sie zählen zu den Menschen, die diese Beschwerden nicht einfach hinnehmen wollen? Dann sind unsere „Lungenkraft“ – Kapseln möglicherweise genau das Richtige für Sie!

Das Produkt beinhaltet hochwertige Inhaltsstoffe, welche die Lunge unterstützen und das Immunsystem stärken. Enthalten sind Isländisch Moos, Vitamin C aus der Acerolakirsche, Meerrettich, Reishi, Olivenblätter, Süßholzwurzel, Pfefferminze, Eukalyptus, Moringa, Salbei, Malve, Vitamin E, Bambussprossen und Selen.


Verkaufsgröße: 100 pflanzliche Kapseln

Verzehrempfehlung: Täglich 2 x 1 Kapsel mit einem Glas Wasser zu einer Mahlzeit.

Inhaltsstoffe: Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Isländisches Moos Pulver, Acerola Pulver Extrakt (25% Vitamin C), Meerrettich, Reishi Pulver, Olivenblatt Pulver, Süßholzwurzel Pulver, Pfefferminzblatt Pulver, Eukalytusöl, Moringa Blattpulver, Salbeiblätter gemahlen, Malvenblätter, natürliches Vitamin E (D-alpha Tocopherylactetat), Bambussprossen Extrakt (75% Silicium), Natriumselenitpentahydrat

Die Lunge

Die Lunge liegt, zusammen mit dem Herzen und den großen Blutgefäßen, in der Brusthöhle. Im Aufbau ähnelt sie einem Baum, der auf dem Kopf steht. Den Stamm dieses Baumes bildet die Luftröhre (Trachea), die sich in zwei Hauptäste, den linken und rechten Hauptbronchus verzweigt. Die beiden Hauptbronchien leiten die Luft in den linken bzw. den rechten Lungenflügel. Ähnlich wie die Äste und Zweige eines Baumes, die sich immer weiter verdünnen, verzweigen sich die Hauptbronchien in immer feinere Atemgänge und münden in den Lungenbläschen (Alveolen). Hier findet der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen der Atemluft und dem Blut statt.

In der Regel beträgt die Gesamtoberfläche aller Lungenbläschen 100 Quadratmeter. Diese Fläche ist unerlässlich, um unseren Körper auch bei Anstrengung mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen.

Wer gesund ist atmet automatisch – ohne darüber nachzudenken, was unsere Lunge dabei leistet. Bei Lungenkrankheiten die die Atemwege, die Lungenbläschen, das Lungenfell, das Rippenfell oder die Blutgefäße der Lunge betreffen, kann allerdings Lebensgefahr drohen.

Die häufigsten Lungenkrankheiten sind:

  • Asthma bronchiale
  • Akute und chronische Bronchitis
  • Lungenentzündung

Asthma bronchiale

Asthma ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Bronchialschleimhaut. Die Entzündung führt zu anfallartiger Atemnot durch Verengungen der Atemwege. Die Schleimhaut, welche das Innere der Bronchien auskleidet, schwillt an und produziert einen zähen Schleim, wodurch der Innendurchmesser der Bronchien verengt wird. Ein Asthmaanfall kann wenige Sekunden bis zu mehreren Stunden andauern. Die Anzahl der Menschen mit Asthma steigt ständig. So leiden in Deutschland etwa zehn Prozent der Kinder und fünf Prozent der Erwachsenen an Asthma.

Typische Symptome sind erschwertes Atmen, Luftnot, Husten und pfeifende Atemgeräusche. Diese Anzeichen können ständig auftreten, situationsabhängig oder abhängig von der Jahreszeit sein. Auslöser können dabei Allergene, Atemwegsinfektionen, Kälte, Arzneimittel oder verunreinigte Luft sein.

Eine Diagnose kann anhand der Krankengeschichte, einer körperlichen Untersuchung und mithilfe von Lungenfunktions- und Allergietestes erfolgen.

Bei einem akuten Asthmaanfall lindert in der Regel ein atemwegserweiterndes Asthmaspray die Symptome. Die Basis der Therapie ist meist die Zuführung von Kortison mittels Spray oder Pulverinhalator.

Akute Bronchitis

Eine akute Bronchitis ist eine vorübergehende Entzündung der Bronchialschleimhaut, die durch Viren seltener auch Bakterien hervorgerufen wird. Sie tritt gehäuft im Winter auf, kann mit grippalem Infekt und Beteiligung der oberen Atemwege einhergehen und ist meist ansteckend.

Typische Symptome sind Husten mit oder ohne Auswurf, Schleimbildung, Fieber und weiteren unspezifischen Symptomen. Bei der Verengung der Bronchien durch die Entzündung entstehen ein pfeifendes Atemgeräusch und Atembeschwerden.

Eine akute Bronchitis heilt meist auch ohne medikamentöse Behandlung aus. In leichteren Fällen reichen oft pflanzliche Therapien aus, um die Symptome abzuschwächen. Bei bakterieller Ursache ist ein Antibiotikum wirksam. Normalerweise dauert eine akute Bronchitis wenige Tage, bei längerem Verlauf sollte ein Lungenfacharzt aufgesucht werden.

Chronische Bronchitis

Im Gegensatz zu einer akuten Bronchitis kommt es bei einer chronischen Bronchitis durch eingeatmete Schadstoffe (Zigarettenrauch, Staub, Dämpfe und Gase) zu einer dauerhaften Entzündung der Atemwege. Rauchen ist dabei die mit Abstand häufigste Ursache. Aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle.

Die chronische Entzündung der Bronchien führt zu einer Verengung der Luftwege (Obstruktion), was erst zu Atemnot bei Belastung führt, später auch in Ruhe. Weitere Symptome sind Husten und vermehrter Auswurf.

Man unterscheidet zwei Formen der chronischen Bronchitis:

  • Einfache (nicht-obstruktive) chronische Bronchitis: Hierbei sind die Bronchien chronisch entzündet.
  • Obstruktive chronische Bronchitis: Hier sind die chronisch entzündeten Bronchien zusätzlich verengt (Obstruktion = Verlegung, Blockierung). Man spricht  im Volksmund von "Raucherhusten". 

Eine obstruktive chronische Bronchitis kann sich weiterentwickeln zu einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Bei einer COPD sind zusätzlich die Lungenbläschen überbläht (Lungenemphysem). Die Krankheit zählt in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jährlich knapp drei Millionen Menschen an den Folgen von COPD. In Deutschland leiden schätzungsweise ca. 15 Prozent der über 40-Jährigen und fast 30 Prozent der über 70-Jährigen an COPD.

Die wesentliche Therapie besteht in der Vermeidung der inhalativen Schadstoffe. Das bedeutet in den meisten Fällen mit dem Rauchen aufzuhören. Über Medikamente kann erreicht werden, dass die Symptome gelindert und die Anzahl der Hustenanfälle verringert werden, so dass die Lungenerkrankung nicht weiter fortschreitet. Darüber hinaus kann die körperliche Belastbarkeit verbessert, Rückfällen und Komplikationen vorgebeugt und dadurch die Lebenserwartung erhöht werden. Eine Heilung der chronischen Bronchitis ist leider nicht möglich. 

Lungenentzündung

Eine Lungenentzündung (Pneumonie) ist eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Meist entsteht sie durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen. Streptococcus pneumoniae ist der häufigste bakterielle Auslöser einer Lungenentzündung.                      

Von der Entzündung können die Lungenbläschen, das Lungengewebe zwischen den Alveolen oder die Blutgefäße betroffen sein. In Deutschland erkranken etwa 350.000 bis 500.000 Menschen pro Jahr an einer außerhalb eines Krankenhauses erworbenen Lungenentzündung.

Die Lungenentzündung (Pneumonie) tritt besonders häufig im Herbst und Winter auf, nicht selten als Folge verschleppter grippaler Infekte. Die typischen Symptome einer Lungenentzündung sind Husten, Atembeschwerden oder Atemnot, eitriger Auswurf, Fieber, Schüttelfrost, erhöhter Puls und Schmerzen in der Brust. Eine erste Verdachtsdiagnose kann meist schon nach einer körperlichen Untersuchung und anhand des klinischen Bildes gestellt werden. Häufig wird ein Röntgenbild der Lunge angefertigt oder zur Bestimmung des Erregers eine Probe des Auswurfs genommen. Normalerweise erfolgt die Behandlung mittels Antibiotikum.

Bei älteren, chronisch kranken oder immungeschwächten Personen (z.B. durch Aids, Krebs, Diabestes…) kann eine Lungenentzündung lebensgefährlich werden. In Westeuropa ist die Lungenentzündung unter allen Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache. In Deutschland sterben daran etwa 20.000 Menschen pro Jahr.

Wie kann ich meine Lunge natürlich unterstützen?

Nicht nur äußere Einflüsse wie zunehmende Luft- und Umweltverschmutzung, auch die persönliche Lebensweise, die Fülle von „zugelassenen“ Lebensmittelchemikalien, Pestizide und genetische Faktoren sind Ursache für immer häufiger auftretende Erkrankungen von Lunge und Atemwegen. Atemwegsinfektionen scheinen immer hartnäckiger zu werden und es dauert immer länger, bis Betroffene von ihren unzähligen Symptomen vollständig geheilt sind – auch dann, wenn Medikamente eingenommen werden. Zusätzlich zu den grundlegenden Schritten bei Atemwegserkrankungen, kann man verschiedene Heilkräuter als begleitende Maßnahme einsetzen, um die Lunge zu unterstützen und die Immunkraft zu stärken:

Isländisch Moos (Cetraria islandica)

Anders als sein Name vermuten lässt, wächst das Isländisch Moos nicht nur auf Island, sondern ist in vielen Ländern Mittel- und Nordeuropas weit verbreitet. Das isländische Moos ist botanisch gesehen kein „Moos“, sondern ist eine als Flechte bezeichnete Lebensgemeinschaft aus Pilz und Alge. Im 17. Jahrhundert entdeckten Isländer die Flechte als Heilmittel. Kurze Zeit später setzten Heilkundige das isländische Moos in ganz Europa gegen Atemwegskrankheiten und andere Leiden ein.

Als therapeutisch wirksame Bestandteile enthält isländisch Moos Bitterstoffe, Flechtensäuren, Jod, Schleimstoffe und die Vitamine A und B1. Es wirkt reizlindernd, reduziert die Bronchialsekretmenge und stärkt die Schleimhäute im Mund und Rachenraum. Den Flechtensäuren wird des Weiteren eine leicht antibakterielle Wirkung nachgesagt.

Acerola (Malpighia glabra)

Die Steinfrucht Acerola stammt aus dem tropischen Südamerika. Ihr Ursprung wird auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan vermutet. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu unserer Kirsche wird die Frucht häufig Acerolakirsche genannt. Die Acerolakirsche zählt zu den besten Vitamin C-Quellen der Welt. Durch ihren enorm hohen Gehalt an Vitamin C (1700 – 5000 mg pro 100 g) trägt sie dazu bei, die Zellen vor oxidativen Stress zu schützen und das Immunsystem zu optimieren. Sie enthält weiterhin zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffen, vor allem Beta-Carotin, Flavonoide (z.B. Rutin) und Anthocyane, die sich in vielfacher Weise positiv auf die Gesundheit auswirken. Die sehr empfindlichen Früchte verderben bereits drei bis fünf Tage nach der Ernte, da ihre Haut so dünn und ihr Fleisch so saftig ist. Frische Acerolakirschen sind daher außerhalb ihrer Erzeugergebiete kaum erhältlich. Exportiert werden Saft, getrocknete oder pulverisierte Früchte.

Meerrettich (Armoracia rusticana)

Der Meerrettich (Armoracia rusticana) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Ursprünglich stammt der Meerrettich aus Ost- und Südeuropa. Der Gattungsname Armoracia leitet sich vom lateinischen „armoracius“ (= am Meer wachsend) ab. Rusticana entstammt dem lateinischen „rusticanus“ (= ländlich, bäuerlich). Im deutschen Namen „Meerrettich“ weist „Meer“ auf die fremde Herkunft hin („über das Meer gekommen“), „Rettich” wurde vom lateinischen „radix“ (= Wurzel) abgeleitet, denn genutzt wurde immer schon die rübenförmige Wurzel (Meerrettichwurzel – Armoraciae rusticanae radix). Diese wird als Gemüse, Gewürz oder in der Pflanzenheilkunde verwendet.

Das in Bayern oder Österreich für Meerrettich verwendete Wort „Kren“ stammt von dem slawischen „krenas“ ab und bedeutet weinen. Möglicherweise ein Hinweis auf den scharfen Geschmack der durch die enthaltenen Senföle verursacht wird. Diese Senföle haben u.a. eine antibiotische und antivirale Wirkung, so dass die Kommission E Meerrettich innerlich und äußerlich bei Katarrhen der Luftwege empfiehlt

Meerrettich hilft wunderbar bei Infektionen der Luftwege. Er hält die Atemwege frei, desinfiziert den Organismus und aktiviert das Immunsystem. Die wirksamkeitsbestimmenden Inhaltsstoffe des Meerrettichs sind die oben erwähnten Senfölglykoside, außerdem Ascorbinsäure (Vitamin C), Vitamin B1, Flavonoide und Kaliumsalze. Die im Meerrettich vorkommenden Senfölglykoside sind schwefel- und stickstoffhaltige chemische Verbindungen, die aus Aminosäuren gebildet werden. Sie sind für den bitteren Geschmack von Gemüse wie Rettich, Meerrettich, Senf, Kresse und Kohl verantwortlich. Zubereitungen aus senfölhaltigen Pflanzen wirken bakteriostatisch, virostatisch und antimykotisch.

Reishi (Ganoderma lucidum)

Der Glänzende Lackporling (Reishi) wird in China auch Ling Zhi oder "Göttlicher Pilz der Unsterblichkeit" genannt zählt zu den bedeutendsten Heilpilzen und zu den ältesten Arzneimitteln der Menschheit. Er kommt weltweit vor und wächst vorwiegend auf Laubbäumen. Der Reishi Vitalpilz enthält Vitamine und Mineralstoffe, u.a. Eisen, Magnesium, Kalzium, Zink, Kupfer, Mangan und Germanium. Durch seinen hohen Gehalt an Triterpenen, welche ähnlich wie Kortison wirken, hat er eine ausgesprochene positive Auswirkung auf alle Entzündungen im Körper. Sein Anwendungsspektrum ist unglaublich breit. Der Reishi reguliert das Immunsystem und unterstützt damit die Selbstheilungskräfte unseres Körpers. Eine außerordentliche Wirkung entfaltet er bei Asthma, chronischer Bronchitis, Husten und Atemnot. Besonders bei chronischen Atemwegserkrankungen mit verminderter Sauerstoffversorgung ist der Reishi nützlich, da er die Sauerstoffsättigung im Blut verbessert.

Olivenblätter (Olea europaea)

Der Olivenbaum ist einer der am längsten kultivierten Nutzpflanzen. Aus seinen Früchten wird das Öl gewonnen. Während Olivenöl vor allem für seinen Geschmack und für gesundheitliche Vorteile gut bekannt ist, werden Olivenblätter bereits seit Jahrtausenden für medizinische Behandlungen genutzt, z.B. wird Tee aus Olivenblättern getrunken. Die Ernte der Blätter erfolgt ganzjährig. Das in den Blättern enthaltene Oleuropein ist ein Secoiridoidglukosid, welches für den bitteren Geschmack der Oliven verantwortlich ist, blutdrucksenkend wirkt und eine sehr stark antioxidative Wirkung besitzt. Olivenblätter besitzen zudem antibiotische, antivirale, antiparasitäre und antimykotische Eigenschaften. Der Olivenblattextrakt wirkt somit gegen viele Erregertypen und kann daher insbesondere in Zeiten, wenn Atemwegsinfekte grassieren, das Immunsystem merklich entlasten und somit eine mögliche Infektion verhindern.

Süßholzwurzel (Glycyrrhiza glabra)

Süßholz (Glycyrrhiza glabra) ist eine Staude, die eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen kann. Die Pflanze besitzt eine gelbe, holzige Wurzel, die ausgedehnte unterirdische Ausläufer bildet. Die Süßholzwurzel ist eine der am weitesten verbreiteten Heilpflanzen der Welt. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Glycyrrhizin und sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide und Isoflavone). Aufgrund der enthaltenen Saponine, vor allem die Glycyrrhizinsäure, wirkt sie auswurffördernd, schleimverflüssigend und schleimlösend, sodass die vor allem bei Husten, Bronchialkatarrh und anderen Erkrankungen der oberen Atemwege Anwendung findet.

Pfefferminze (Mentha piperita)

Die Pfefferminze ist eine der beliebtesten  Heilpflanzen. Ihre Blätter enthalten vor allem ätherische Öle, hauptsächlich Menthol, aber auch Flavonoide und Bitterstoffe. Pfefferminze wirkt anregend auf den Gallenfluss und die Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, antimikrobiell und antiviral. Das beruhigende ätherische Öl ist sehr beliebt bei Erkältungskrankheiten, denn es wirkt krampflösend und entspannt die Muskeln und Atemwege, wodurch diese erweitert werden.

Eukalyptus (Eukalyptus globulus)

Heimisch ist der Eukalyptus bekanntlich in Australien. Bereits für die Ureinwohner Australiens war der Eukalyptus ein viel verwendetes Heilmittel, welches sie zur Behandlung von Asthma sowie zur Kühlung von Insektenstichen einsetzten. Die gute Wirkung bei Atemwegserkrankungen ist auf das ätherische Eukalyptusöl zurückzuführen. Der Hauptbestandteil dieses Öls ist das Cineol, das eine stark entzündungshemmende, antibakterielle und antivirale Wirkung besitzt. Cineol wirkt schleimlösend und hustenstillend, beseitigt Verstopfungen in den Nasennebenhöhlen und beruhigt Entzündungen, wo auch immer sie in den Atemwegen auftreten. Zudem enthält Eukalyptus viele Antioxidantien und kann daher das Immunsystem im Kampf gegen Erkältungen und andere Erkrankungen optimal unterstützen.

Moringa (Moringa oleifera)

Der Moringa- oder Meerrettichbaum stammt ursprünglich aus Nordindien und gilt als nährstoffreichstes Gewächs der Erde. Vor allem die Blätter, haben einen hohen Gehalt an Proteinen und sind sehr reich an Vitaminen (Vitamin A und C) und Mineralstoffen (Calcium, Magnesium, Kalium, Eisen und Natrium). Ebenso wie Meerrettich ist Moringa eine gute Quelle für Senfölglykoside, welche die häufigsten Erreger von Harnwegs- und bakteriellen Atemwegsinfektionen bekämpfen und auch entzündungshemmend wirken.

Echter Salbei (Salvia officinalis)

Salbei ist als aromatisches Gewürz bekannt und zählt außerdem zu den wichtigsten Heilpflanzen, mit langer Tradition. Im alten Ägypten diente Salbei als Mittel gegen Unfruchtbarkeit. In der Antike setzten Heilkundige die aromatisch riechende Pflanze gegen Verdauungsprobleme und Zahnweh ein. Verwendet werden die Salbeiblätter. Der Hauptwirkstoff des Salbeis ist ätherisches Öl, das sich hauptsächlich aus den Substanzen Thujon, Kampfer, Linalool und Cineol zusammensetzt. Daneben kommen Lamiaceengerbstoffe vor, zum Beispiel Rosmarinsäure, sowie Flavonoide und das Triterpen Ursolsäure. Bitterstoffe wie Carnosol verursachen den leicht bitteren Geschmack. Die ätherischen Öle wirken antibakteriell und schleimlösend in der Lunge und den Nebenhöhlen. Cineol hemmt außerdem bestimmte Neurotransmitter, die für die Verengung der Bronchien verantwortlich sind und kann bei Asthma und COPD die Lungenfunktion verbessern.    

Malve (Malva sylvestris)

Die Wilde Malve zählt zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen und wurde schon in der Antike als Heil- und Gemüsepflanze angebaut. Verwendet werden die getrockneten Blüten und Blätter. Die Blüten und Blätter der Malve enthalten sogenannte Schleimstoffe. Das sind langkettige Zuckermoleküle aus (Glucose) und Galaktose. In den Blüten stecken darüber hinaus sogenannte Anthocyane wie das Malvin. Die Schleimstoffe wirken reizlindernd und legen sich wie eine Art Schutzfilm auf wunde bzw. entzündete Schleimhäute im Mund und Rachenraum. Die Malve ist daher besonders hilfreich bei Hals- und Rachenentzündungen. Mit ihren schleimlösenden und reizlindernden Eigenschaften eignet sie sich aber hervorragend bei Reizhusten.

Tocopherol

Vitamin E ist das bedeutsamste fettlösliche Antioxidans und schützt empfindliche Stoffe, z.B. mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Lipoproteine, Thiolgruppen vor einer Zerstörung durch freie Radikale. Vitamin E kommt besonders häufig in pflanzlichen Ölen sowie Nüssen vor. Bei einer ungünstigen Versorgung mit Vitamin E wird die antioxidative Abwehr herabgesetzt und es besteht ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.

Bambussprossen (Phyllostachys pubescens)

Bambussprossen sind ein spargelartiges Gemüse aus Hinterindien und China. Bereits in der Traditionellen Chinesischen Medizin wurde ihnen eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Obwohl Bambussprossen ansonsten eher nährstoffarm sind, sind sie reich an Kalium, Calcium, Phosphor, den Vitaminen A und C und Silizium. Silizium ist ein wichtiger Baustoff für Haut, Haare, Nägel und Knochen und soll sich außerdem resistenzsteigernd auf das Lungengewebe auswirken.

Selen

Selen ist ein essentielles Spurenelement, das Bestandteil verschiedener Selenoproteine ist. Im menschlichen Organismus kommt Selen mit einem Anteil von 5 – 15 mg vor. Der überwiegende Teil davon ist im Blut, im Herz, im Gehirn, in den Nieren und der Leber eingelagert. Selen stärkt die Abwehrkräfte und das Immunsystem und schützt vor freien Radikalen.              



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